Mobiles Arbeiten aus Mitarbeitersicht
Im November 2011 waren Oliver Häfeli, Lukas Honold, Adrian Schärer von der Universität Sankt Gallen, mit einer Umfrage in ihren persönlichen XING-Kreisen der Frage nachgegangen, welche Faktoren den Nutzern mobiler Apps besonders wichtig sind. Die durch Antworten auf einen Online-Fragebogen gewonnenen Daten wurden erstens mittels einer Häufigkeitsanalyse deskriptiv analysiert. Zweitens wurden die Ergebnisse anhand einer Faktorenanalyse hinsichtlich der Existenz latenter Konstrukte untersucht. Aus den Ergebnissen:
Die Häufigkeitsanalyse der genannten Begriffe zeigt auf, dass insbesondere “Informationsbeschaffung” und “Kommunikation” für die Nutzer von Mobile Apps im Vordergrund stehen. Unterteilt man die Anwendung solcher Apps in private und berufliche Sphären, so zeigt sich, dass bezüglich der privaten Nutzung speziell die Informationsbeschaffung im Vordergrund steht, während “Kommunikation” und “Selbstorganisation” eher bei der beruflichen Anwendung wichtig sind. Neben den bereits angebotenen Funktionen wünschen sich die befragten Personen im Arbeitsumfeld vor allem besseren mobilen Datenzugriff, Synchronisation der Datenbestände (Replikation), “All-in-One”-Apps, also Apps, die mehrere Funktionen bündeln, Plattformunabhängigkeit und Datensicherheit. Im privaten Anwendungsfeld kommen weitere Wünsche wie die Steuerung für Haus und Geräte (SmartHome), Erleichterung des Lebensalltags und Freizeitgestaltung hinzu.
Anhand der Faktoranalyse konnten drei unabhängige Konstrukte extrahiert werden. Der erste Faktor belegt, dass die Umfrageteilnehmer dazu tendieren, sämtliche “Office-Anwendungen” (Textverarbeitungs-, Präsentations-, Tabellenkalkulations- und Datenbankprogramme) am gleichen Ort (mobil oder im Büro) zu verwenden.
Kontakt zu den Autoren: oliver dot haefeli at @student dot unisg dot ch
Event: ITU Telecom World
Die von der Fernmeldeunion der Vereinten Nationen, der ITU veranstaltete “ITU Telecom World” findet vom 24. bis 27. Oktober auf der Palexpo in Genf statt. Erwartet werden wieder Teilnehmer aus allen Ländern der Welt und allen Zweigen der Branche, darunter auch Staatsoberhäupter und Regierungsspitzen, aber auch Minister, Bürgermeister, CEOs aus der Wirtschaft und Technologie-Gurus.
Zu den Branchenvertretern auf dieser Veranstaltung gehören u.a. Alcatel-Lucent, AT&T, China Mobile, China Potevio, Cisco, Datang, Ericsson, Fiberhome, Fujitsu, Huawei, Intel, NTT, NTTDoCoMo, Qtel, RIM, Samsung, Satorys, Swisscom, Telkom SA, Turk Telecom, TDIA und ZTE.
Die Veranstaltung feiert überdies die das 40-jährige Jubiläum der ITU Telecom. Highlights des Programms:
- Ein zweitägiger “Broadband Leadership Summit” für Staats- und Regierungsoberhäupter, CEOs, Führungskräfte von UN-Organen und Mitglieder der Breitbandkommission für Digitale Entwicklung der ITU/UNESCO.
- Die “Digital Cities Conference”, auf der die Möglichkeiten der ICT-Branche zur Adressierung der wesentlichen Herausforderungen der Urbanisierung zur Sprache kommen
- Forum-Debatten zu Themen wie der Zukunft des Internet, der Verwaltung der Frequenzspektren über Erörterungen von Systemen für sinnvollere Lebensstrukturen bis hin zu Debatten über Rahmenbedingungen für Innovation, Cloud-Computing, soziale Netzwerke und Privatsphäre.
Gesten-HANDbuch rockt den App Store
Die Journalistinnen und internationalen Korrespondentinnen Julia Grosse und Judith Reker haben ihr Erfolgsbuch Versteh mich nicht falsch bzw. Don’t Get Me Wrong nun auch als Universal iOS App veröffentlicht.
In Print bereits ein Beststeller (in Deutschland gut fünfstellig verkauft; in den USA soeben die Erstauflage ausverkauft, nachdem der Titel Buch der Woche bei CNN war), wiederholt “Don’t Get Me Wrong” diesen Erfolg nun auch auf iPhone und iPad. So findet sich die von der App-Schmiede Glanzkinder gestaltete App heute auf Rang 3 ihrer Kategorie (iPhone/Unterhaltung/meistgekauft), ist die Top 33 App overall und schlägt sich auch in Österreich und der Schweiz mehr als achtbar.
Die App nimmt mit Humor jene an die Hand, die sich dafür interessieren, wie der Rest der Welt mit Händen und Füßen kommuniziert. Die Herausgeberinnen haben dafür Gesten aus fast 50 Ländern zusammengetragen, von A wie Afghanistan bis Z wie Zypern. Die in Deutsch, Englisch und Spanisch betextete App unterhält, überrascht teilweise, kann dadurch zu Gesprächen anregen und ist überdies natürlich ein perfekter Reisebegleiter. Länder- und Bedeutungsfilter sowie die Facebook- und Twitter-Integration bieten Mehrwert gegenüber der Print-Version.
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iOS wächst in Europa stärker als Windows
AT Internet ist ein Analyse-Spezialist für Homepages, Intranet sowie mobile Sites/optimierte Landingpages und stellt bereits für über 350.000 Websites detailliertes Tracking zur Verfügung. AT Internet Surveys ist der Marktforschungsbereich von AT Internet. Dieser hat jetzt ein aktuelles Betriebssystem-Barometer für Europa veröffentlicht. Den Ergebnissen zufolge dominiert Microsoft zwar immer noch deutlich den europäischen Markt für Betriebssysteme. Doch die Zahl der Windows-Anwender ist laut dieser Veröffentlichung im vergangenen Jahr um 2,4 Prozentpunkte zurückgegangen.

Der Anteil der MacOS-Nutzer stieg hingegen um 2,2 Prozentpunkte. Der Anteil der iOS-Nutzer (iPad, iPhone und iPod touch) wuchs von 0,8 Prozent im März 2010 auf 1,4 Prozent ein halbes Jahr später an. Linux hält mit stabilen 0,9 Prozent Marktanteil Platz 3 im Ranking der beliebtesten Operating Systems (OS) in Europa.
Besonders beliebt ist das Open-Source-Betriebssystem in Deutschland, wo es einen Marktanteil von 1,4 Prozent erreicht. MacOS hingegen scheint es besonders den Schweizern angetan zu haben, fast 20 Prozent nutzen das Betriebssystem von Apple.
Laut den Hochrechnungen konnte MS Windows im August 2010 in Europa einen Marktanteil von 90,9 Prozent verbuchen. Im August 2009 waren es noch 93,3 Prozent gewesen. Apples MacOS hingegen legte von 5,4 Prozent im August vergangenen Jahres auf 7,6 Prozent Marktanteil im August 2010 zu. Linux hält sich mit 0,9 Prozent Marktanteil stabil. Alle anderen Betriebssysteme, darunter auch Android, haben im Jahresvergleich um 0,2 Prozentpunkte zugelegt und wiesen im August 2010 zusammen einen Marktanteil von 0,6 Prozent auf – wenn nur mobile Endgeräte betrachtet werden, fallen die Marktanteile natürlich völlig anders aus. AT Internet Surveys untersuchte für diese Studie die Verteilung von Betriebssystemen bei Besuchern von 14.926 Webseiten in 23 europäischen Ländern.
Be AppAware – einschl. Updates und Deinstallationen!
AppAware, eines von mehreren sich spannend lesenden Projekten der Auto ID Labs an der ETH Zürich, ist eine Plattform (mit eigener Android App) zur Ergänzung des Android Market nach Art sozialer Netzwerke. Indem man der Plattform den Zugriff auf installierte Apps erlaubt, erhalten Nutzer Informationen dazu, welche Apps wie häufig installiert werden – recherchierbar nach Kriterien wie Zeit (“gerade jetzt”) oder lokaler Nähe (“around me”, soweit freigegeben). Dieser kontinuierliche Datenstrom bezieht auch Updates und sogar Löschungen ein. Erstere Info erhalten im Konkurrenzsystem iTunes Connect/App Store nur Entwickler, letztere nicht mal diese.
Durch diesen Ansatz wollen die Auto ID Labs Applikations-Portale bzw. (Mobile) App Stores natürlich nicht ersetzen, aber um den “sozialen Faktor” ergänzen. Bleibt zu hoffen, dass a) die Plattform stark genutzt wird und b) sich die Eidgenossen mit AppAware bald auch der Apple-Welt annehmen, soweit deren Regularien das halt zulassen…
Schweiz: Red Bull Mobile bringt eigenes Android Smartphone
Red Bull Mobile stellt sein erstes eigenes Android-Handy in der Schweiz vor, wie Portel.de berichtet: Das exklusiv von Huawei gefertigte RBM2 spielt in einer Liga mit iPhone und Google Phone. Seit heute soll es in über 1.800 Poststellen der Schweiz erhältlich sein. Einige Kenngrößen: Touchscreen mit 3,5 Zoll; 3,2 Megapixel-Kamera mit Autofokus; Unterstützung von UMTS, HSDPA 7,2 und WLAN; OS: Android 1.5 (Cupcake)? Das RBM2 bietet auch die Augmented Reality (AR)-Anwendung Red Bull Hot Spot Viewer. Der zeigt über die Kameraansicht des Handys Red Bull Events oder Red Bull Mobile Verkaufsstellen in der Nähe an. Mittels GPS-Navigation kann man sich dorthin führen lassen. Das Umgebungsbild im Display wird dabei durch Informationen, Fotos und Videos zum gesuchten Objekt oder der Veranstaltung ergänzt. Die Technologie dazu liefert der Wikitude World Browser.
In der Schweiz wird das Gerät u.a. mit dem Vertrag simplyAll für CHF 33 pro Monat angeboten: 33 Minuten und 33 SMS in alle Schweizer Netze sowie 33 MB zum Surfen und E-Mailen sind inklusive. Darüber hinaus wird unlimitierter Zugriff auf Red Bull Mobile Portal und Red Bull TV gewährt.
via Portel.de
ein ausführlicher Test des Gerätes findet sich hier
iPhone-Shopping (CH)
Ist es im Büro oder auf der Dienstreise wieder mal zu spät für den Einkauf geworden? Demnächst zumindest für unsere Schweizer Leser kein Problem mehr, denn die Lebensmittelkette Coop hat sich von movento die iPhone App “iCoop” bauen lassen. Diese gestattet rund um die Uhr mobile Bestellungen aus dem gesamten Lebensmittel- und Weinsortiment von coop@home. Die Lieferung soll den Empfänger je nach Ort noch am selben Tag oder zu einem beliebigen Wunschtermin erreichen. Interessant ist, dass Bestellungen sowohl browserbasiert vom PC wie mit der App abgesetzt und bearbeitet werden können, ohne dass Daten verloren gehen. Laut Movento bleiben gewählte Produkte im synchronisierten Warenkorb erhalten, auch wenn das iPhone ausgeschaltet wird. Zudem können die Anwender Einkaufslisten erstellen, die individuell benannt und abgespeichert werden können, damit beim nächsten Einkauf nichts vergessen wird. Die movento Schweiz AG hatte bereits den SAP-basierten Online-Shop coop@home realisiert.
Wann kommt das nach Deutschland!?
Zur movento GmbH
ApfelBlog.ch
Selbstdarstellung: “Für Umsteiger, Einsteiger, Neugierige und alle, die keine Lust auf Vista haben.”
Apple-Generalisten, bieten aber Kategorien für u. a. iPhone sowie Pod und iTunes; sehr informiert; optimale Darstellung a. d. iPhone; deutschsprachig; empfehlenswert.
