Event: Social Media Conference
Kaum ein anderes Trendthema – außer Apps vielleicht – fasziniert Entscheider aus Marketing, Vertrieb und Kommunikation derzeit mehr als die sozialen Medien. Vielfach verunsichert diese noch relativ junge Herausforderung aber auch. Vom 25. bis 26. Oktober findet zu diesem Thema denn auch mit der Social Media Conference ein eigener Kongress zum Thema statt. Im Münchner Hotel Le Méridien soll es dann einen Überblick über die relevanten Fragestellungen rund um das Thema Social Media geben, also Facebook, Youtube, Twitter & Co. Das Programm ist laut Veranstalter NMG eine Mischung aus Fachdiskussionen mit Experten und Erfahrungsberichten aus der Praxis.
Der erste Konferenztag ist den Hintergründen, dem Thema Markenbildung und -führung sowie der Krisen-PR gewidmet. Am zweiten Konferenztag stehen die Themen Social Media in der Unternehmenskommunikation und Auswirkungen auf die Unternehmensorganisation im Fokus. Highlight des zweiten Tages soll das 90-minütige Facebook-Special bilden.
Die Referenten der Konferenz kommen sowohl aus dem Agentur-Umfeld als auch aus der Unternehmenspraxis. Turadj Schahbasi (Tchibo direct GmbH) spricht über das Thema Crowdsourcing
bei Tchibo und Sean MacNiven (SAP AG) wird darüber berichten, wie Social Media für die interne Kommunikation bei SAP genutzt wird. Robert Bartel (Deutsche Bahn) wird sich im Rahmen der Diskussion zum Thema Krisen-PR beteiligen. Weitere Referenten sind u.a. Matthias Kröner (Fidor Bank AG), Ergin Iyilikci (Scout24), Axel Schmiegelow (sevenload GmbH und Vorsitzender der Fachgruppe Social Media, BVDW e.V.). Mit dem von Joachim Bader, CEO der ClanMo GmbH, bestrittenen Programmpunkt “Social goes Mobile – Die Freunde immer und überall dabei” ist auch die App Programmierung thematisch mit im Boot. Die Teilnahme kostet 490 Euro (zzgl. MwSt.) für das Eintages- und 790 Euro für das Zweitages-Ticket.
App Store-Downloadzahlen der Platzhirsche
Von App-Entwicklern, bei deren Produkten es nicht gut oder gar schlecht um die Akzeptanz im App Store steht, hört man nie konkrete Downloadzahlen. Und auch Apple selbst beschränkt sich ja lieber auf allgemeine Jubelansagen wie “Bereits 2 Mrd. Downloads im App Store”, “Jetzt schon 3 Mrd.”, …
Insofern ist es notorisch schwer, herauszubekommen, wieviele Downloads es tatsächlich braucht, um beispielsweise im deutschen App Store auf Rang 1 oder 10 der Charts eines bestimmten Genres zu landen oder gar zu bleiben. Hilfreich sind da Triumphbotschaften wie diese von Scout24: Nicht nur habe man (laut Nielsen/Netratings) im Januar 2010 4,6 Mio. Besucher (Unique Audience) auf immobilienscout24.de begrüßen können (1 Mio. Seitenaufrufe pro Tag laut Nedstat). Diese Rekordzuwächse folgten auf eine im Dezember gestartete millionschwere crossmediale Werbekampagne sowie auf die Veröffentlichung einer wirklich besonders gelungenen iPhone App, die binnen sechs Wochen bereits über 140.000 Mal herunter geladen wurde.
Wie das im weit härter umkämpften Games-Markt aussieht, verrät uns eine Pressemitteilung von PopCap Games . Darin gab man unlängst bekannt, dass die speziell für das iPhone und den iPod Touch entwickelte Version des preisgekrönten Spiels Plants vs. Zombies sich allein in den ersten neun Tagen seit Erscheinen international über 350.000 Mal verkauft hat. Dies sei ein neuer Rekord für frisch erschienene Titel im App Store. Plants vs. Zombies schoss damit laut Hersteller innerhalb von 24 Stunden nach Erscheinen auf Platz eins der meistverkauften und umsatzstärksten Anwendungen im App Store. Bei einem Verkaufspreis von 2,99 US-Dollar habe das Vitamingemetzel bereits jetzt über eine Million Dollar Umsatz eingespielt.
Auch das Spiel Bejeweled konnte sich laut PopCap erfolgreich im App Store platzieren: “als erste Bezahlanwendung hat sich das Game mittlerweile über 3 Millionen Mal im App Store verkauft”. Bejeweled ist laut PopCap seit seinem Erscheinen im App Store permanent unter den zehn umsatzstärksten Anwendungen vertreten.
UPDATE: Das wird aber noch erheblich von der gerade hereinhüpfenden Meldung getoppt, dass das reizende Doodle Jump-Spiel von Lima Sky soeben die Marke von drei Millionen Downloads geknackt hat. Es ergeben sich Einnahmen von knapp 3 Mio. US-Dollar seit dem Launch im März 2009 – vor Abzug der Apple-Abgabe..
In der Kategorie Nachrichten werden kleinere Brötchen gebacken, selbst von der Financial Times Deutschland. Diese kann sich laut eigener Aussage aber immerhin noch über rund 100.000 Downloads in über einem Monat freuen, womit eine “magische Grenze” übertreten worden sei. Mit mehr als 1,5 Millionen Seitenaufrufen wöchentlich übersteige die iPhone-Nutzung der FTD-Leser überdies schon jetzt die Nutzung der herkömmlichen Mobilangebote für Handy und Blackberry.
AutoScout24 mit Search Alert
Version 2.0 der App von AutoScout24 bietet ab sofort eine “Search-Alert”-Funktion: Anwender können individuelle Suchkriterien auswählen und erhalten automatisch eine Nachricht, sobald ein entsprechendes Fahrzeug inseriert wird. Die Funktion kann eine Woche lang kostenlos getestet werden. Nach der Testphase besteht die Wahl zwischen drei Preisvarianten: Die Basis-Ausgabe des Dienstes kostet 1,59 Euro bei einer Laufzeit von einer Woche, die Silber-Variante umfasst drei Wochen und kostet 3,99 Euro. Für die Gold-Variante mit einer Laufzeit von zwei Monaten zahlt der Nutzer 9,99 Euro. Die Anzahl der Search Alerts ist dabei bei allen Preismodellen unbegrenzt. Die Basisfunktionen bleiben weiterhin kostenlos. Bereits im Juli 2009 hatte das Online-Portal AutoScout24 die iPhone-App “AutoScout24 to go” gestartet. Mittlerweile wurde die App laut Anbieter über 200.000 Mal heruntergeladen. Ab März soll die AutoScout24-App nach Unternehmensangaben auch für das Android-Betriebssystem und als Web-Application bzw. mobile Browser-Lösung bereitstehen.
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ImmoScout24: Immobilien werden mobil
Ab sofort können Immobiliensuchende auch unterwegs auf die 1,2 Mio. Angebote bei laut Anbieter “Deutschlands größtem Immobilienportal” (4 Mio. Unique User/Month) zugreifen: mit der kostenlosen iPhone-Applikation “ImmoScout24″. Durch die mobile Umkreissuche sehen die Nutzer jederzeit und an jedem Ort, welche Immobilien in ihrer unmittelbaren Umgebung bei diesem Anbieter verfügbar sind. Die Ergebnisse werden als Listen- oder Kartenansicht dargestellt. Neben den gewohnten Suchkriterien und Funktionen des Portals bietet die mobile Anwendung auch einige wirklich gut gemachte Besonderheiten: Mit dem Besichtigungsplaner lassen sich Termine in Listen- oder Kartenform übersichtlich verwalten. Während der Besichtigung können sogar zusätzliche Bilder und Notizen zum Wohnobjekt gespeichert werden. Darüber hinaus enthält die Anwendung einen Routenplaner, der den Weg vom aktuellen Standort zum Wunschobjekt anzeigt. Der Planer passt die Route dynamisch dem Verlauf der Besichtigungen an.
Insgesamt bietet ImmoScout24 eine beeindruckende Funktionsvielfalt, zumal bei einem kostenlosen Angebot.
Fazit: ****
Bei ImmobilienScout24 werden jeden Monat über 1,2 Millionen verschiedene Immobilien angeboten. Das Unternehmen ist Teil der zum Deutsche Telekom-Konzern gehörenden Scout24-Gruppe, deren Angebote rund 8 Mio. Menschen nutzen. Dazu gehören auch AutoScout24, ElectronicScout24, FinanceScout24, FriendScout24, JobScout24, TravelScout24 sowie das Portal Jobs.de.
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Studie: Jeder 2. surft mobil mit iPhone & Co.
Datenzugriff immer und überall – 51 Prozent der deutschen Internetnutzer surfen bereits von unterwegs mit Smartphone oder webfähigem Handy. Jeder Vierte ist dabei sogar “Heavy User” und nutzt also “häufig” mobile Services: 29% der Männer, aber nur 17% der Frauen greifen dabei sogar mehrmals die Woche auf mobile Online-Services zurück. Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen, repräsentativen Trendbefragung von Scout24. Hoch im Kurs stehen bei den Nutzern mobiler Services vor allem News/Nachrichten (71%). Rang zwei der beliebtesten Features belegen Navigationstools (59%). Insbesondere Frauen nutzen gern die elektronischen Wegweiser (58%). Online-Shopping per Handy belegt den dritten Platz (51%).
Knapp 70 Prozent der befragten Online-Nutzer sind für mobile Anwendungen auch zu zahlen bereit, sofern der angebotene Dienst ihnen einen persönlichen Mehrwert bringt. Dies sind Ergebnisse einer aktuellen Trendbefragung des Marktforschungsinstituts Innofact sowie der Scout24-Gruppe, die Teil des Deutsche Telekom Konzerns ist. An der Befragung nahmen im Oktober 2009 über 1.000 Internetnutzern teil.