“App Store Optimization & Mobile SEO”

Die stets wichtiger werdenden Themen App Store Optimization (Verbesserung der Auffindbarkeit in Mobile App Stores und Mobile SEO (Optimierung der Auffindbarkeit via Mobile Search) stehen im Mittelpunkt eines Seminars von mobilbranche.de. Aufgrund des großen Zuspruchs wurde am 13. Mai 2013 ein Zusatztermin eingerichtet. Das Seminar wird abermals vom Mobile-App-Experten Stefan Bielau geleitet.

Entwickler mobiler Apps können durch ASO und Mobile SEO laut Bielau ihre durchschnittlichen App-Downloads um bis zu 20 Prozent steigern. Das Seminar will Wissen dazu vermitteln, wie

  • Apps besser in App Stores gefunden werden;
  • die eigenen Apps besser als die des Wettbewerbs performen;
  • die eigene App ein besseres Ranking auf Search Engine Result Pages (SERP) erzielen;
  • die Conversion Rate “Views der App-Beschreibung” zu “App Downloads” erhöht wird.

Das Seminar adressiert Entwickler und Marketingverantwortliche, Veranstaltungsort ist wieder der Coworking Space Ahoy! Berlin in Berlin. Bei Anmeldung bis zum 13. April gilt ein Frühbucherpreis von 300 Euro zzgl. 19% Mehrwertsteuer, die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen beschränkt. Wer sich für das Seminar anmelden möchte, schreibt eine E-Mail mit Angabe von Name und Rechnungsanschrift an treiss at mobilbranche dot de.

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Über 50% Marktpenetration für Smartphones

comScore_US_Digital Future In Focus_coverDie Mobil-Spezialisten von comScore haben den Report “2013 U.S. Digital Future in Focus” veröffentlicht. Diese jährliche Berichtsform untersucht basierend auf dem US-Markt aktuelle Digital-Trends – insbesondere in den Sektoren Mobile Business, Social Media und Werbung.

Den Autoren zufolge war 2012 auch in digitaler Hinsicht ein “Meilenstein-Jahr”. Im Rückblick darauf will die Publikation Trends für das laufende Jahr herausarbeiten und Handlungsempfehlungen u.a. für die Mobilbranche ableiten. Aus den Ergebnissen:

  • Smartphones und Tablets übernehmen die digitale Führung – Smartphones haben laut comScore 2013 die digitale Landschaft weiter verändert und (in den Staaten) eine Marktpenetration von 50 Prozent erreicht. Auch Android hat die 50 Prozent-Marke übersprungen und ist und bleibt auf absehbare Zeit die führende Mobile Betriebssystem-Plattform.
    Doch auch Tablets legen kontinuierlich zu: Im Dezember 2012 besaßen 52,4 Millionen US-Bürger ein oder mehrere Tablets.
  • E- und M-Commerce wachsen auf Kosten des konventionellen Handels – Trotz der allgegenwärtigen Krisen war 2012 laut Report ein starkes Jahr für E-Commerce, der bis zu vierfach schneller wuchs als der konventionelle Filialhandel und insgesamt um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf ein Volumen von knapp 290 Milliarden US-Dollar anstieg. comScore schätzt, das in 4Q12 von mobilen Endgeräten aus angestoßene Transaktionen bereits für rund 11 Prozent der E-Commerce-Umsätze verantwortlich waren.
  • Ein zentrales Marketing-Thema warenund bleiben auch 2013 (immer häufiger mobil rezipierte) Online-Videos.
  • Bing hat sich hinter Marktführer Google auf Rang 2 bei den Suchmaschinen gekämpft. Mobile Search bekommt immer entscheidendere Marketing-Bedeutung.
  • Den Markt für Social Media sieht der Report als gereift. Facebook und sein Zukauf Instagram dominieren den Markt der Sozialen Netzwerke in den USA klar, doch Wettbewerber wie Twitter, LinkedIn, Pinterest, Tumblr, Yelp oder Zynga sollten im Auge behalten werden.

Download des Reports (nach Registrierung)

Seminar “App Store Optimization & Mobile SEO”

Die stets wichtiger werdenden Themen App Store Optimization (ASO, d.h. die Verbesserung der Auffindbarkeit in Mobile App Stores und Mobile SEO (Optimierung der Auffindbarkeit via Mobile Search) stehen im Mittelpunkt eines Seminars von mobilbranche.de. Es findet am 21. März 2013 in Berlin statt und wird von vom Mobile-App-Experten Stefan Bielau geleitet.

Innerhalb von Mobile Marketing haben sich App Store Optimization (ASO) und mobile SEO als wichtige Bausteine einer Media- und Kampagnenplanung etabliert. Entwickler mobiler Apps können dadurch laut Bielau ihre durchschnittlichen App-Downloads um bis zu 20 Prozent steigern. Das Seminar will Wissen dazu vermitteln,
wie

  • Apps besser in App Stores gefunden werden;
  • die eigenen Apps besser die des Wettbewerbs performen;
  • die eigene App ein besseres Ranking auf Search Engine Result Pages (SERP) erzielen;
  • die Conversion Rate “Views der App-Beschreibung” zu “App Downloads” erhöht wird.

Das Seminar adressiert Entwickler und Marketingverantwortliche,
Veranstaltungsort ist der Coworking Space Ahoy! Berlin in Berlin. Bei Anmeldung bis zum 31. Januar gilt ein Frühbucherpreis von 300 Euro zzgl. 19% Mehrwertsteuer, die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen beschränkt. Wer sich für das Seminar anmelden möchte, schreibt eine E-Mail mit Angabe von Name und Rechnungsanschrift an treiss at mobilbranche dot de.

Gartner: Social Mobile Services stay on top

Gartner.comLaut einer aktuellen Veröffentlichung des IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner werden in den nächsten zwei Jahren Soziale Netzwerke für die mobile Nutzung, Stores für mobile Anwendungen und lokal basierte Dienstleistungen die drei mobilen Services mit der größten Akzeptanz sein. Entscheider im digitalen Marketing, die bisher noch keine Strategie zur Nutzung dieser Möglichkeiten haben, sollten sich laut Gartner zügig darum bemühen, diese zu entwickeln.

Insbesondere sollten dabei die folgenden drei Schlüsseltechnologien im Auge behalten werden: Mobile Marketing via Barcodes, Mobile Advertising und Mobile Couponing.

Überdies glaubt Gartner daran, das Mobile Advertising in den nächsten zwei bis fünf Jahren zum Mainstream werden wird.

Mobile Social Networks (“Mocial”)
Die Analysten gehen davon aus, dass Soziale Netzwerke bis 2014 mit einer Milliarde Anwender absoluter Mainstream sein werden – eine Nutzerzahl, die allein Facebook bereits heute für sich reklamiert. Laut Gartner-eigenen Erhebungen nutzen heute bereits fünfzehn Prozent der Handybesitzer ihre Mobiles, um social networks zu besuchen. “Mocial Networking” wird insbesondere für Sektoren, Unternehmen und Organisationen relevant werden, die entweder mit großen Kundengruppen interagieren müssen (Gartner hebt Handel, Ausbildung, Gesundheitswesen sowie die öffentliche Hand – M-Government – hervor) bzw. die nennenswerten mobilen Außendienst mit Kundenkontakt haben.

Mobile Application Stores
Apps können u.a. durch mobilen Mehrwert zur Kundenbindung beitragen, Marketing-Kampagnen tragen bzw. begleiten oder kostbares Konsumenten-Feedback einsammeln. Daher ist es entscheidend, in den wichtigsten Mobile App Stores vertreten und gut auffindbar zu sein – durch App Store Optimization oder ASO, wie Glanzkinder sie seit Jahren schon anbietet (PDF).

Von Location-Based Services zu Contextual Services

Location Based Services (LBS) können die Qualität und Geschwindigkeit von Support und anderen Dienstleistungen verbessern. Gartner hält es für wahrscheinlich, dass LBS-Funktionalität mit Mocial, News und mobiler Suche) zusammenwachsen wird. Bereits am Jahresende 2012 soll es weltweit 800 Mio. Nutzer von LBS geben – im Jahr 2015 erwarten die Marktforscher einen LBS-generierten Umsatz von 13,5 Mrd. US-Dollar, wobei der Großteil auf Navigation, Suche und “Friend Finder”-Funktionalität entfallen soll.

Augmented Reality sieht Gartner bis 2010 noch als Hype, binnen fünf bis zehn Jahren aber als den Mainstream erreichende Technologie. Mehr Infos gibt der Report “Consumer Applications and Services to Keep on Your Radar”, der hier geordert werden kann.

Evernote launcht KMU-Service

Ein Gedächtnis wie ein Elefant - mit EvernoteDie “Digitale Merkzettel”-Company Evernote stellt “Evernote Business” vor. Für das neue Produkt wurde der Evernote-Dienst nach eigener Aussage für den Einsatz in kleinen und mittleren Unternehmen optimiert. Aufbauend auf der Kernfunktionalität von Evernote ermöglicht Evernote Business die Zusammenarbeit und den effizienten Austausch von Informationen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Evernote Business wird ab Dezember 2012 “in ausgewählten Ländern” verfügbar sein. Die monatliche US-Gebühr beträgt 10 US-Dollar pro Nutzer für die ersten 50 Nutzer und 5 US-Dollar pro Nutzer für jeden weiteren Nutzer.

Evernote ist für viele Desktop-, Mobile- und Tablet-Plattformen – darunter Android, BlackBerry OS, iOS, WP7 u. WebOS – verfügbar und hat bereits knapp 40 Millionen Anwender. Ihre Funktionalität zur Speicherung, Synchronisierung und Suche von Informationen auf verschiedenen Geräten soll nun auch bald von kleinen und mittleren Unternehmen genutzt werden.

Evernote Business ermöglicht Anwender die Erstellung, den gemeinsamen Zugriff und das Abrufen ihrer Dokumente und Projekte – “unabhängig vom verwendeten Endgerät”. Evernote Business ist mit sämtlichen Funktionen von Evernote Premium ausgestattet, wie einem größeren monatlichen Upload-Kontingent, dem Offline-Notizbuchzugriff auf Mobilgeräten, einer erweiterten Notizsuche und folgenden Features:

  • Sharing u. Cooperation: Erstellung eines Verzeichnisses der gemeinsamen, für alle Mitarbeiter zugänglichen Notizbücher.
  • Administrationskonsole: zentrale Konsole für Administratoren zur einfachen Überwachung und Verwaltung der Konten und Zugriffsrechte aller Nutzer des Unternehmens.
  • Copyright Policy: Daten in den eigens eingerichteten Business-Notizbüchern sind Eigentum des Unternehmens, Daten in persönlichen Notizbüchern gehören dem jeweiligen Nutzer.
  • Dedizierter Support: Unterstützung durch einen dedizierten Customer Success Manager bei Fragen und Problemen mit Evernote Business.
  • Einfache Abrechnung: Gebührenzahlung für das gesamte Unternehmen mit nur einer Kreditkarte oder Rechnung.

Evernote Smart Notebook
Smart Sticker führen zur Verschlagwortung der digitalisierten NotizEin weiteres neues Produkt beruht auf einer Kooperation mit dem bekannten Hersteller nicht-digitaler Notizbücher und kalender, Moleskine: In Kombination mit den Evernote Apps für iPhone, iPad und iPod touch sollen Ideen vom Papier in die digitale Welt transportiert werden. Mit der Kamerafunktion werden im Evernote Smart Notebook handgeschriebene Texte und Skizzen in dauerhafte digitale Dokumente umgewandelt, die in Evernote auch durchsucht und mit anderen geteilt werden können. Die Seitenkamera soll dabei automatisch die Perspektive korrigieren und den Kontrast zwischen Tinte oder Graphit und den Seiten des Smart Notebook verbessern.

Smart Sticker
Jedes Notizbuch ist mit einem Set mehrfarbiger Moleskine Smart Sticker ausgestattet, die mit einem nutzerdefinierbaren Evernote-Schlagwort verknüpft sind. Wird eine Seite mit einem oder mehreren Smart Stickers fotografiert, erkennt die Kamerafunktion der App diese Sticker und kategorisiert die digitalisierte Seite automatisch entsprechend.

Das Evernote Smart Notebook von Moleskine enthält als Bundle ein dreimonatiges Evernote Premium-Abonnement im Wert von 15 US-Dollar. Evernote Smart Notebook wird ab dem 1. Oktober 2012 im Großformat (29,95 Dollar) sowie im Taschenformat (24,95 Dollar) verfügbar, kann aber schon jetzt hier vorbestellt werden.

Mobile Web Access Knackpunkt beim Autokauf?

Gartner LogoDas IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner hat teils interessante Vorhersagen über vertikale Märkte im Jahr 2012 “und darüber hinaus” getroffen:

  • Viele in vertikalen Märkten anzutreffende Geschäftsmodelle werden durch die weitere Adaption des digitalen Lifestyle (“always-connected”) und die fortschreitende Vernetzung der Kunden auf den Prüfstand gestellt.
  • Cloud Computing und Social Media stellen vielversprechende Wege zu effektiver Kundenkommunikation bereit. Dabei werden die ständigen Fortschritte beim Mobile Computing generell und insbesondere Tablets auch störende Einflüsse auf manche Branchen haben und die Anpassung zahlreicher Prozesse erforderlich machen.
  • Bis 2013 wird die iPad-Sättigung bei Pharmareferenten 85 Prozent erreichen.
  • Bis 2014 wird mindestens ein soziales Netzwerk zum dezidierten Vertriebskanal für Versicherungen.
  • Bis 2015 werden neue Social Web- und Cloud-basierende Dienstleistungen 25 Prozent des Konsumenten-getriebenen Umsatz von Banken und Finanzdienstleistern ausmachen.
  • Bis 2016 werden über fünf Prozent sämtlicher Internet-Suchen Video-, Audio- oder andere Sensoren mobiler Endgeräte anstatt eingetippter oder gesprochener Suchwörter verwenden.
  • Bis 2016 wird in entwickelten Märkten Internet-Zugang im Automobil ein Schlüsselkriterium beim Fahrzeugkauf sein.

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34% aller Android-Malware stiehlt persönliche Daten

In der zweiten Jahreshälfte 2011 haben Cyberkriminelle verstärkt Smartphone-Nutzer mit neuen Betrugsmethoden ins Visier genommen. Laut Kaspersky Lab ist Android mittlerweile das Top-Ziel bei den mobilen Schadprogrammen, noch vor den plattformübergreifenden Java-Editionen (Java 2 Micro Edition, J2ME). Allein im September sei die Anzahl an neuer Android-Malware um 30 Prozent angestiegen. Mittlerweile vereint Android mehr als 46 Prozent – also knapp die Hälfte – der mobilen Schadprogramme auf sich, bei steigender Tendenz, so die Security-Spezialisten. Im September 2011 hatte laut den Security-Spezialisten noch “nur” jeder vierte Mobilschädling auf Android gezielt.

Weiterer Trend: Kaspersky Lab identifizierte in jüngster Zeit immer mehr schädliche mobile Apps, die es auf den Diebstahl persönlicher Daten abgesehen haben. Mittlerweile haben 34 Prozent der Android-Schadprogramme das Ziel, Daten des Nutzers zu stehlen. Derartig verseuchte Apps sind bereits im offiziellen Android Market aufgetaucht. Android Apps werden seitens Google derzeit bei der Verteilung noch relativ wenig kontrolliert, verglichen mit den iTunes Review Teams.

Update 17.11.:

Im Malware-Report für Oktober meldet Kaspersky Lab erneut einen nennenswerten Anstieg neuer Android-Malware. Zum ersten Mal richtet sich sogar die Mehrzahl aller mobilen Schädlinge gegen das Google-Betriebssystem. Es ergibt sich: 1. Android (46%), 2. J2ME (41%), 3. Symbian (9%).

Ein aktuelles Whitepaper von Wettbewerber Symantec (“Norton”) ergänzt die Kaspersky-Angaben: Hiernach können Cyberschurken mit Schadcodes für das Android-Betriebssystem bislang zwar noch wenig Ertrag “erwirtschaften”. Mit einem signifikanten Anstieg von Schadcode sei aber dennochzu rechnen, schon aufgrund der Zuwachsraten bei Smartphones mit dem mobilen Google-Betriebssystem. Zudem wickelten immer mehr Anwender Geldgeschäfte direkt über ihr mobiles Gerät ab. Das Whitepaper porträtiert insgesamt sieben verschiedene Methoden mit Fallbeispielen, mit denen Kriminelle Malware für mobile Geräte Geld zu erschwindeln versuchen:

  • Betrug mit Rechnungsnummern,
  • “Spyware”: Schadcodes zum Ausspionieren von Daten,
  • “Search Engine Poisoning”: Infiltrieren von Suchmaschinen,
  • Pay-per-click-Betrug,
  • Pay-per-install-Betrug,
  • Adware: Betrug mit Mobile Ads,
  • Diebstahl von TAN-Nummern.

Das Whitepaper ist englischsprachig und ergibt einen lesenswerten Überblick. “Motivations of Recent Android Malware” kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

Tablets, App-Programmierung u. Stores sind Top 10-Themen

Gartner LogoDas IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner hat erneut “die zehn wichtigsten strategischen Technologien und Trends für einen Großteil der Unternehmen” im kommenden Jahr aus seiner Sicht definiert. Als strategisch definiert Gartner dabei eine Technologie, die das Potenzial hat, in den kommenden drei Jahren signifikanten Einfluss auf die Unternehmen auszuüben. Signifikanterweise haben die Consulter Tablets, Apps und App Stores in den Top-10-Strategiekanon für 2012 aufgenommen.

  • Media Tablets: Anwender können beim Mobile Computing unter einem wachsenden Angebot wählen – auch was den Formfaktor betrifft. Die Analysten glauben, dass auf absehbare Zeit keine Betriebssystemplattform, keine Größe und kein Hersteller allein dominant sein wird, so dass sich Unternehmen darauf einstellen sollten, bis 2015 ihre kritischen Anwendungen auf “two to four intelligent clients” zu unterstützen – prächtige Zeiten für die App-Programmierung! Allerdings wird auch HTML5 eine große Zukunft vorhergesagt. Die Hälfte der Lösungen, die 2011 als Native Apps realisiert werden, sollen bis 2015 als Web-Apps programmiert werden.
    Organisationen benötigen laut Gartner zwei Mobil-Strategien: a) eine für Business-to-Employee (Mitarbeiter, b2e), b) eine für Business-to-Consumer (b2c).
  • Gartner prophezeit überdies, dass sich das Nutzerinterface-Paradigma fundamental ändern wird: Von Fenstern, Icons und tabellarischen Menüs hin zu Gestensteuerung, Touch, Sprachsteuerung (vgl. “Siri”), verbesserter Suche und Video.
  • Mobile App Stores: Bis 2014 werden laut diesem Forecast pro Jahr über 70 Millarden mobile Anwendungen aus Mobile App Stores heruntergeladen. Dabei soll sich der Fokus zunehmend von einem reinen Endverbraucher- zu einem auch-Unternemens-Einsatz-Phänomen verschieben, woraus auch Unternehmens-App Stores resultieren.

Weitere Top 10 Technogies and Trends: “Internet of Things” (IoT; inklusive u.a. Near Field Communication [NFC] und Bilderkennung/-verarbeitung); Green IT; Cloud Computing.

Eine weitere interessante Gartner-Prognose besagt, dass Unternehmen bis zum Jahr 2015 50 Prozent ihrer Internetverkäufe über ihre Social Media-Auftritte und ihre mobile Apps generieren werden.

9 Argumente pro Mobile Marketing

Jamie Turner ist vielgefragter Referent und Gründer von 60 Second Marketer. In einem lesenswerten Post auf dem HubSpot Blog liefert er “facts und figures”, die belegen sollen, warum Mobile Marketing – neben Cloud Computing und Social Media – das nächste ganz heiße Thema ist. Dies erweist gleichzeitig, warum die Potenziale von App-Programmierung derzeit noch kaum auslotbar sind. Seine neun Begründungen:

  • 1. Das Wachstum des Produktes iPhone war zehnfach schneller als das Wachstum des Dienstes AOL/America Online (laut Nielsen).
  • 2. Menschen benötigen im Schnitt 26 Stunden, eine verloren gegangene Geldbörse zu melden. Der entsprechende Wert für ein Mobiltelefon beträgt nur 68 Minuten (laut Unisys).
  • 3. Der Planet beherbergt derzeit 6,8 Mrd. Menschen. 5,1 Mrd. davon besitzen ein Mobiltelefon, aber nur 4,2 Mrd. eine Zahnbürste (laut Mobile Marketing Ass. Asia).
  • 4. In einigen Ländern und Gesellschaften gibt es mehr Mobilfunkverträge als Menschen (laut Mobile Marketing Ass.)
  • 5. Menschen benötigen im Schnitt 90 Minuten um auf eine E-Mail, aber nur durchschnittlich 90 Sekunden, um auf eine SMS zu reagieren (laut CTIA.org).
  • 6. 70 Prozent aller von Mobilgeräten aus angestoßenen Suchen (Mobile Searches) führen binnen einer Stunde zu irgendeiner Form von Handlung (z. B. Produktkauf; laut Mobile Marketer).
  • 7. Mobile Coupons werden zehnmal häufiger eingelöst als “normale Coupons (laut Borrell Ass.).
  • 8. Es gibt mehr Mobiltelefone als TV-Geräte auf dem Planeten (laut Jupiter).
  • 9. 91 Prozent aller US-Bürger haben ihr Mobiltelefon rund um die Uhr in Reichweite (sprich 24/7; laut Morgan Stanley).

UK: 3 von 5 Top Apps gehören Google

Die GSMA (GSM Association) und comScore haben gemeinsam mit den UK-Carrier-Unternehmen einen Report zur App-Nutzung in Großbritannien veröffentlicht. Diese GSMA Mobile Media Metrics (MMM) enthüllen u.a., dass im April 2011 mit knapp 8,8 Mio. rund 40 Prozent der 21,8 Mio. britischen Mobilfunk-Kunden Apps im Einsatz hatten, die sich mit dem Internet verbinden. Mit 6,4 Mio. Unique Mobile Users (UMU) lag dabei Google Maps weit an der Spitze und erreichte 73,3 Prozent aller Anwender von Mobile Apps. Mit 3,6 Mio. Nutzern kam die Yahoo-Wetter-App auf Rang 2 und Facebook (3,5 Mio:) auf Platz 3 – gefolgt von zwei weiteren Apps aus dem Google-Stall: Google Mobile (Search; 2,6 Mio.) und YouTube (2,4 Mio), was die starke Position der Android-Company Google im Mobile Business belegt. Google Earth lag übrigens auf Platz 18 der Top Charts.

Der Rest der Top 10 liest sich wie folgt: 6. eBay, 7. Sky Sports (Live Football), 8. Yahoo Stocks, 9. WhatsApp Messegner, 10. Sky News. Der vollständige Report beeinhaltet das detaillierte Ranking von Hunderten von Apps und kann als Bestandteil des GSMA MMM Produktportfolios erworben werden, das u.a. monatliche Reports zur Mobilen Internet-Nutzung beeinhaltet.
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GSMA-Partner comScore hat unlängt übrigens mit Device Essentials ein weiteres interessantes Dienstleistungs-Produkt vorgestellt: Dieser Service ermöglicht es laut Anbieter, den Traffic für alle Gerätetypen wie PCs und andere Endgeräte zu messen – einschließlich Mobiltelefonen, Tablet-Computern, MP3-Playern, E-Book-Readern, Spielekonsolen, und anderen Gerätetypen, die eine Internetverbindung haben (Connected Devices). Device Essentials basiert auf comScores weltweiten Unified Digital Measurement (UDM)-Daten, die durch eine Kombination von Panel-/Umfrage-basierten und Server-basierten Methoden ermittelt werden. Für Deutchland wurde beispielsweise folgende aktuelle, aggregierte Aufschlüsselung angegeben: “Handy” (inkl. Smartphone) 58,8%; Tablet 30,3%; “Andere” 10,9 (Handheld-Geräte 8,5% und Gaming Konsolen 2,3%).

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