madvertise: Garantierte Top25 App Store Charts
madvertise versteht sich nach eigenen Angaben als “Marktplatz Mobile Advertising” und will die Zielgruppen Advertiser, Publisher und App-Entwickler bedienen. Dazu stellte sich Carsten Frien unseren Fragen, der Geschäftsführer und Mitgründer des Unternehmens.
Was bietet madvertise den definierten drei Zielgruppen jeweils konkret an?
Advertiser können mithilfe des madvertise “Mobile Only” Ad Servers und einer Reichweite von über 60 Mio. Page Impressions äußerst zielgenaue mobile Bannerkampagnen durchführen. Die Targeting-Möglichkeiten für die Werbeauslieferungen auf mobile Endgeräte sind wesentlich differenzierter, als das auf traditionellen Werbekanälen der Fall ist. So können Kriterien wie demographische Daten, Themenfelder, Art des mobilen Endgerätes, Zeit, Ort, Frequency Capping und Art der Zugangstechnologie herangezogen werden, um die mobile Werbekampagne zu steuern. Damit werden Streuverluste vermieden, Werbebanner effizient ausgeliefert und hohe Conversion Rates erzielt. Ausführliche Analyse- und Reporting-Tools unseres Online-Marktplatzes geben in Echtzeit Einblick in Ablauf und Erfolg der Mobile Advertising-Kampagnen und ermöglichen so jederzeit eine Feinjustierung.
Publisher von mobilen Webseiten und Applikationen profitieren von madvertise, indem sie wertvolle Monetarisierungspotentiale ausschöpfen und so Entwicklungskosten wieder einspielen können. Dabei kommt es nicht allein auf die Reichweite an. Je spezialisierter die Inhalte, desto zielgenauer kann der mobile Werbebanner platziert werden. Der Endnutzer empfindet die Werbung somit nicht als Störung, sondern als inhaltlichen Mehrwert und Information. Durch die madvertise Ad Server-Technologie können wir Publishern außerdem eine Ad Fillrate von ca. 95 % gewährleisten.
App-Entwickler können von beiden Seiten des madvertise-Marktplatzes profitieren. Eine gute Platzierung in App Stores ist heute Grundvoraussetzung, um eine App bei der Zielgruppe bekannt zu machen. Mit Werbemaßnahmen können gute Platzierungen effizient erreicht werden. Hier lassen sich bereits mit kleineren Werbebudgets große Effekte erzielen.
Ihr Angebot für Entwickler umfasst u.a. “Höchste effektive TKP” (Tausend-Kontakt-Preis). Mit dem madvertise App “KatAPPult” garantieren sie sogar Top 25-Positionen im Apple App Store für die teilnehmenden Apps. Wie sieht Ihr Angebot in der Praxis aus: Was wird zu welchem Preis garantiert und welche Konsequenzen bei Nichterreichung der Garantien gibt es?

Carsten Frien, GF madvertise
Bezüglich App Store Optimization und Werbemaßnahmen für Applikationen garantieren wir mit dem madvertise App KatAPPult ab einem Werbevolumen von 10.000 Euro eine Top25-Position in den jeweiligen Ländern und Kategorien eines App Stores. Das Wort “Garantie” benutzen wir hierbei sehr bewusst: Wenn wir einem Kunden die Erreichung einer Top-25 Platzierung in der jeweiligen Kategorie eines App Stores garantieren und das Versprechen nicht halten können, dann wird die Kampagne entweder kostenlos bis zur Zielerreichung verlängert oder wir zahlen das Geld zurück – je nach Vereinbarung.
Unserer Erfahrung nach können bei Einsatz des madvertise App KatAPPults für jeden mit Werbung bezahlten App Download vier kostenlose hinzugerechnet werden, die der erhöhten Platzierung zu verdanken sind. Werbemaßnahmen können also durch die Vermarktung der Reichweite, durch In-App Advertising, wieder eingespielt werden.
Bitte nennen Sie einige Referenzkunden und für diese erzielte App-Erfolge!
Case 1: TUI Cruises
Aufgabenstellung: Erhöhung der Sichtbarkeit der kostenlosen Kreuzfahrt-App TUI Cruises im App Store.
Zielsetzung: Steigerung der App Downloads durch Verwendung des madvertise App KatAPPults mit Werbeschaltung im madvertise Netzwerk. Das App KatAPPult garantiert dem Kunden eine TOP-25 Platzierung in der jeweiligen App Store Rubrik.
Umsetzung: madvertise steuerte die Kampagne mit Targeting auf den Gerätetyp iPhone aus; Direkte Verlinkung in den App Store nach Klick auf Werbebanner (Kampagnenzeitraum: 09.03. bis 13.03.2010).
Ergebnis: Signifikanter Anstieg im App Ranking in der Kategorie Reisen; In nur 24 Stunden klettert die App um 20 Plätze in den iTunes-Charts nach oben und erreicht Platz 30; Nach insgesamt 48 Stunden erreicht die App Platz 16.
Case 2: Suchmaschinen App
Ein großer Suchmaschinenanbieter wollte die Nutzung und Sichtbarkeit der Search-App auf iPhone, Blackberry, Nokia- und Windows Mobile-Geräten in Deutschland steigern.
Zielsetzung: Auf dem iPhone wurde über Werbebanner direkt auf die App verlinkt. Durch die Downloads der App war die Sichtbarkeit mit einer hohen Platzierung im iTunes Store gesichert. Bei den anderen Geräten wurde auf die mobile Webseite des Kunden weitergeleitet. Insgesamt sollte damit eine Vielzahl an neuen Nutzern an die Produkte des Kunden herangeführt werden.
Umsetzung: madvertise hat das Budget in einen TKP- und einen CPC (Cost per Click)-Teil aufgesplittet. Auf TKP-Basis wurde bei namhaften Publishern im madvertise Premium Netzwerk eingebucht. Somit konnte eine hohe Sichtbarkeit des Kunden gewährleistet werden. Da die Kampagne auch einen großen Performance-Aspekt hat, wurde der andere Teil des Budgets auf CPC im Performance-Netzwerk von madvertise abgerechnet.
Um dem Kunden eine hohe Transparenz zu liefern, wurde die Kampagne mit Tracking Pixel und Click Tags ausgeliefert. Zum Abgleich lieferte madvertise ein tägliches Reporting (Zeitraum: 1.12. bis 31.12.2009).
Ergebnis: Über 23 Mio. Ad Impressions wurden ausgeliefert; Über 150.000 Klicks wurden generiert; Die iPhone App des Kunden hat es nach sieben Tagen Kampagnenlaufzeit auf Platz 1 der Kategorie Referenz geschafft. Dort wurde sie auch durch die große PR der Microsoft-Search-App “Bing” nicht von Platz 1 verdrängt (ab 16.12.2009 als iPhone App verfügbar); In der Gesamtplatzierung im iTunes Store hat die Kunden-App es bis auf Platz 13 geschafft; Der Kunde war so zufrieden mit den Ergebnissen, dass die Kampagne verlängert und das Budget erhöht wurde.
Eine Fallstudie auf Ihrer Homepage nennt die bedienten Plattformen iPhone, BlackBerry, Nokia und Windows Mobile. Werden auch Android Apps u. der Android Market unterstützt? Wie beurteilen Sie diese Plattform?
Android Apps und der Android Market werden ebenfalls von dem madvertise Ad Server bzw. dem madvertise App KatAPPult unterstützt. Grundsätzlich wird die Android-Plattform einen immer größeren Stellenwert und Marktanteil einnehmen. Auch wenn der iPhone App Store weiterhin führend ist und einen größeren Anteil bezahlpflichtiger Applikationen anbietet, werden sich App Entwickler zukünftig nicht mehr allein hierauf beschränken, um eine relevante Reichweite zu erlangen.
Wen identifizieren Sie mit Ihrem spezifischen Angebot als Ihren Hauptwettbewerb in Deutschland und international? Und wie positionieren Sie sich gegen den von Google übernommenen Marktführer AdMob?
Als Google im November 2009 die Akquisition von AdMob für 750 Mio. US$ bekannt gegeben und nur wenige Wochen später Apple mit dem Kauf des Mobilvermarkters für geschätzte 275 Mio. US$ Quattro Wireless aufgeschlossen hat, haben zwei der wichtigsten Unternehmen der Online- und Mobile-Branche ein gewichtiges Zeichen gesetzt, welche Bedeutung dem Markt für mobile Werbung in den kommenden Monaten und Jahren beizumessen ist. Nicht zuletzt deswegen beobachten Werbetreibende im Moment genau, welche Erfolge sich mit mobilen Werbekampagnen erzielen lassen und achten sehr darauf, welche Anbieter die effizientesten Kampagnen ermöglichen, die sich auch in konkreten Erfolgszahlen messen lassen. Mit unserem Transparenz-Anspruch und der spezialisierten Ausrichtung auf mobile Bannerwerbung haben wir nicht nur auf dem deutschen Markt viele Publisher und Werbekunden überzeugen können. Neben dem App KatAPPult, welches speziell für das schnelle und erfolgreiche App Store Ranking konzipiert wurde, können wir mit dem “Mobile Only” Ad Server und unserem reichweitenstarken Netzwerk weitaus mehr Interessen und Ansprüche des mobilen Werbemarktes befriedigen.
Stellen Plattformen wie FreeAppADay Wettbewerb für Sie dar? Welchen Stellenwert haben Rabattierungen (zeitweise Preissenkungen) für den madvertise-Ansatz?
Ergänzung statt Konkurrenz: Hinsichtlich des App Store Rankings können Rabattierungen eine unterstützende Maßnahme sein, die jedoch im Ermessen des App-Anbieters liegt und sich entsprechend mit anderen Werbemaßnahmen, wie unserem App KatAPPult, kombinieren lassen.
Seit wann gibt es madvertise, wie viele Mitarbeiter haben Sie und wie sehen aktuell die Wachstumspläne aus?
Die madvertise Mobile Advertising GmbH wurde 2008 von Pan Katsukis, Martin Karlsch, Thomas Hille, mir und Team Europe Ventures gegründet. Derzeit besteht unser Team aus 16 Mitarbeitern. Jedoch planen wir für dieses Jahr mindestens weitere zehn Mitarbeiter, vor allem im Bereich Sales und Technologie, auf allen Karriere-Ebenen, einzustellen. Ebenso ist es unser Ziel, unser Netzwerk weiterhin hinsichtlich Reichweite und Werbevolumen auszubauen und uns als starken Partner in Europa für internationale Kooperationen zu etablieren. Für das kommende Wachstum haben wir jüngst eine Finanzierungsrunde abschließen können. Der erfolgreiche Venture Capital-Investor Earlybird hat zusammen mit madvertise Co-Gründer Team Europe Ventures einen mittleren einstelligen Millionenbetrag in madvertise investiert.
Was können App-Entwickler unabhängig von Ihren Dienstleistungen noch für die App Store Optimization ihrer mobilen Applikationen tun?
Neben der aktiven Werbung für Applikationen darf auch auf PR nicht verzichtet werden. Die eigene Zielgruppe sollte einerseits über die etablierten, klassischeren Kommunikationskanäle wie Pressemitteilungen, Unternehmenswebsite, Corporate Blog oder Newsletter angesprochen werden, aber genauso wichtig ist das Engagement in Empfehlungsnetzwerken wie Facebook und Twitter.
Danke für das Gespräch!
Studie zur Wirkung von Online-Werbung
Europäische Internetnutzer, die eine Online-Kampagne sehen, suchen mit einer 72 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit die Website des Inserenten auf als solche, die der Werbung nicht ausgesetzt waren. Mit einer um 94 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit starten die Betrachter der Kampagne eine Suchanfrage nach der Marke des Werbenden.
Zu diesen Erkenntnissen kommt eine Studie von comScore, die auf Basis von fast 20 in Europa durchgeführten Untersuchungen die latente “View Through”-Wirkung von Online-Werbung unter die Lupe nimmt. In den USA konnte comScore einen durchschnittlichen Anstieg der Website-Besuche um 49 Prozent und der Suchanfragen nach der Marke um 40 Prozent verzeichnen. Eine Erklärung für die größere Wirksamkeit in Europa seien eine Reihe von Faktoren etwa die unterschiedliche Gestaltung oder auch grundsätzlich unterschiedliche Reaktionen auf Werbestimuli. In Europa zeigte sich zudem in den Studien eine nachhaltige Wirkung auch noch Wochen nach der ersten Begegnung mit der Online-Kampagne.
Die komplette Studie “How Online Advertising Works: Whither the Click in Europe?” gibt es hier zum Download.
via w&v.de
Android: Evernote und Samsung kooperieren
Evernote, Entwickler der gleichnamigen kostenlosen Multiplattform-Anwendung zur Notizenerfassung und -verwaltung, gab jetzt bekannt, dass Evernote für Android auf allen künftigen Android-Handys von Samsung vorinstalliert wird. Dies gilt beispielsweise auch für das Samsung Behold II.
Auch Evernote für Android erstellt wie die beliebte iPhone App Notizen, importiert Fotos und zeichnet Audio-Memos auf. Die Notizen können anschließend sofort auf dem Smartphone, Computer oder im Internet abgerufen werden. Darüber hinaus lässt sich in Evernote nach gedrucktem und handgeschriebenem Text auf Fotos und Bildern suchen – besonders praktisch beispielsweise für Visitenkarten.
Evernote ist eine mehrfach ausgezeichnete, kostenlose Anwendung für Mobilgeräte, Desktop-Computer und Web. Der Anwender erstellt im Handumdrehen Notizen, importiert Fotos, speichert Webseiten, Aufgaben und To-do-Listen. Alle in Evernote erfassten Daten werden auf Wunsch plattformübergreifend synchronisiert und können von jedem Handy, Mac oder PC abgerufen bzw. durchsucht werden, auf denen Evernote installiert ist. Evernote bietet außerdem einen Premium-Service mit zusätzlichen Funktionen und Leistungen an.
Android Handset von AT&T sucht mit Yahoo, nicht Google
Nach Presseberichten wird der US-Carrier AT&T das Android Smartphone Backflip von Motorola mit voreingestellter Yahoo- statt Google-Suche ausliefern. Selbstverständlich aber können Google Apps und Google Search vom Nutzer nachgeladen werden. Hingegen T-Mobile USA wird dem Vernehmen nach den umgekehrten Weg beschreiten und Google statt Yahoo als Standardsuche auf mobilen Endgeräten vorsehen.
In China hinwiederum werden nach einem Bericht auf Golem.de Motorolas Android-Smartphones künftig ab Werk mit Suchfunktionen von Microsoft ausgestattet. Google hatte Anfang des Jahres bekanntgegeben, die eigene Suchmaschine nicht mehr den Zensurmassnahmen der chinesischen Regierung unterwerfen
zu wollen. Die mobile Suche auf Smartphones gilt als strategisch für die Suchmaschinen-Anbieter.
iPhone-Kunden von T-Mobile in Deutschland navigieren bald gratis – mit Navigon
T-Mobile und Navigon intensivieren ihre exklusive Partnerschaft im Bereich der mobilen Navigation: Alle iPhone-Kunden erhalten demnächst eine Navigationssoftware zum Nulltarif.
Das Angebot gilt exklusiv für T-Mobile Kunden in Deutschland – es umfasst das komplette Kartenmaterial für Deutschland, Österreich, die Schweiz und Liechtenstein sowie ausgewählte Features der preisgekrönten Navigationslösung MobileNavigator. Die Nutzer können das Angebot durch verschiedene Zusatzpakete erweitern und an ihre persönlichen Bedürfnisse anpassen.
Das Angebot ist eine Variante des preisgekrönten MobileNavigator von Navigon, der 2009 als erste Onboard-Lösung für das iPhone an den Start gegangen war. “Navigon select Telekom Edition” bietet laut Hersteller nicht nur eine professionelle Fahrzeug- und Fußgängernavigation, sondern kann zudem um zahlreiche Zusatzfunktionen erweitert werden. Kartenmaterial und Software sind in vollem Umfang auf dem Gerät gespeichert, so dass keine zusätzlichen Kosten für etwaige Datenverbindungen anfallen. Die Grundversion beinhaltet alle notwendigen Features für die Routenplanung. Dazu gehören unter anderem die Fahrzeugnavigation mit 2D-Kartenansicht, präzise Sprachansagen der Navigationsbefehle sowie die Suche nach Sonderzielen, beispielsweise über Google Local Search. Das Display wechselt automatisch zwischen Tag- und Nacht-Modus und dreht je nach Bedarf zwischen Hoch- und Querformat. Das Navigon-Feature Reality View Pro soll durch die grafische Darstellung die Orientierung an komplexen Autobahnkreuzungen und Autobahnausfahrten erleichtern.
Auch außerhalb des Autos soll die App dank erweiterter Fußgängernavigation unterstützen, etwa bei einem Stadtbummel oder Besichtigungstouren. Auf dem iPhone 3GS unterstützt sie zudem den integrierten Kompass des Geräts. Die Grundversion lässt sich zudem bald individuell erweitern. Sechs Zusatzpakete stehen zur Auswahl, die der User nach persönlichem Bedarf aus der Applikation heraus hinzukaufen kann. Dazu gehören ein Premium-, ein Sicherheits- und ein RelaxPaket, eine Sound&Fun-Variante, eine Lösung mit Kartenmaterial für 20 europäische Länder sowie eine 3D- und eine Traffic Live-Version.
“Navigon select Telekom Edition” für das iPhone wird in Kürze für alle T-Mobile iPhone-Kunden in Deutschland exklusiv verfügbar sein. Die Software steht dann im deutschen Apple App Store zum kostenlosen Download bereit. Das Angebot funktioniert nur in Zusammenhang mit einem gültigen Mobilfunkvertrag mit der T-Mobile Deutschland GmbH. Darüber hinaus planen T-Mobile und Navigon derzeit ähnliche Angebote für Nutzer anderer Smartphones.
Studie: Display- wichtiger als Suchmaschinen-Werbung?
“Suchmaschinenwerbung hat eine hohe Konversionsrate, Displaywerbung ist weniger effizient”, so lautet ein gängiger Spruch im Online- und Mobile Marketing. Dass das ein Vorurteil sein könnte, hat nach eigener Darstellung jetzt Eyeblaster, ein führender Technologieanbieter integrierter Online-Marketinglösungen, mit einer Analyse von über 1.300 Kampagnen belegt. Die Untersuchung zeigt: Display-Werbung trägt zu 72 Prozent am Konversionserfolg jener Kampagnen bei, in denen Display- und Suchmaschinenwerbung eingesetzt werden. Der Beitrag der Suchmaschinenwerbung hingegen beträgt 28 Prozent.
Der Grund für die unterschiedliche Wirkung der beiden Werbemittel liegt in ihren Aufgaben für den “Purchase Funnel” (Trichter). Das ist der Weg, den Verbraucher vom ersten Interesse (“Awareness”) bis zur Konversion gehen: Displaywerbung weckt von Anfang an das Interesse der Konsumenten und sorgt so dafür, dass sie in den Trichter gelangen. Suchmaschinenwerbung hingegen entfaltet ihre Wirkung erst später, wenn eine Entscheidung naht (“Consideration”).
Untersucht man nun, über welche Werbemittel Verbraucher, die am Ende eine Konversion getätigt haben, in den Trichter gelangt sind, zeigt sich: 72 Prozent davon sahen zuerst Displaywerbung und suchten dann eventuell zu einem viel späteren Zeitpunkt den “Point of Purchase” (PoP) auf, zum Beispiel per Keyword-Suche oder durch den Klick/Tap auf den Banner.
Die Wirkung von Display- und Suchmaschinenwerbung hängt auch davon ab, in welcher Themenumgebung sie stattfindet: Besonders wirkungsvoll ist Displaywerbung in den Bereichen Goverment/Utilities (96%), Entertainment (92%) und Karriere (81%). Suchmaschinenwerbung hingegen ist stark bei News/Media (70%), B2B (68%) sowie Restaurant (56%).
Zum Download der Analyse “Search & Display: Reach Beyond the Keyword” geht es hier.
Google kauft Remail u. stoppt App – zunächst
Remail-Gründer Gabor Cselle kehrt zurück zu Google, wo er einst als Praktikant arbeitete. Später war er Entwicklungsleiter bei Xobni, das Such- und Social-Funktionen für Microsofts E-Mail-Client Outlook anbietet, und gründete schließlich Remail, um einen neuen mobilen E-Mail-Client zu entwickeln.
Seine Software war seit geraumer Zeit für Apples iPhone und iPod touch verfügbar. Sie lädt sämtliche E-Mails in einem Postfach auf das mobile Endgerät herunter und macht die E-Mails so lokal durchsuchbar. Mit der Übernahme durch Google verschwand Remail allerdings vom Markt und ist in Apples App Store bereits nicht mehr erhältlich. Bestandskunden können Remail weiter nutzen, Support gibt es nur noch bis Ende März 2010. Als Entschädigung werden allen Nutzern der Software sämtliche kostenpflichtige Funktionen freigeschaltet. Cselle wird künftig als Produktmanager an Googlemail arbeiten.
via golem.de
UPDATE via heise.de: Remail darf nun doch als Open Source Software weiterleben.
Fact-Finder: Suche für mobile Shops
Fact-Finder, die nach eigenen Angaben “in Europa marktführende Such- und Navigationslösung”, ist ab sofort auch für das iPhone verfügbar. Webshops, die mit der fehlertoleranten Suche aus dem Hause Omikron Data Quality ausgestattet sind, können laut Anbieter Fact-Finder selbst dann nutzen, wenn ihr Shopsystem das iPhone noch nicht unterstützt.
Fact-Finder stellt dafür ein Template zur Verfügung, mit dem der Shop in drei kurzen Schritten im gewünschten Look & Feel auf dem iPhone erscheinen soll: 1. Design anpassen (Logos, Farben und Bilder sind individuell konfigurierbar), 2. Software mit dem Payment-System des Shops verbinden, 3. Application im App Store anmelden – fertig.
Auch die dynamische Vorschlagsfunktion “Suggest” steht den Usern auf dem iPhone zur Verfügung. Diese Funktion ist im Mobile Commerce eine echte Hilfe: Sie erspart Kunden das Eintippen langer Suchphrasen, da bereits nach wenigen Buchstaben mögliche Treffer in einer Liste angezeigt werden. Suggest ist selbstlernend, das heißt, die Vorschlags-Liste generiert sich aus den konkreten Suchanfragen.
Die Fuzzy Logic nutzende Lösung kommt laut Omikron international in mehr als 700 Webshops zum Einsatz. Das System steht auch als ASP- bzw. SaaS-Lösung zur Verfügung und bietet Zugriff über Webservices und XML-Schnittstellen. Eine eigene FactFinder App selbst sucht man im App Store bislang allerdings vergebens. In einem Gewinnspiel beziffert der Anbieter den Wert der App(-Technologie) mit 9.500 Euro. Teilnahmeberechtigt sind aber nur registrierte Kunden des Unternehmens…
CeBIT-PreView: 3 Smartphone-Plattformen überleben
Die weltgrößte IT-Messe CeBIT wird seitens des Ausrichters Deutsche Messe AG für Journalisten und Analysten mit den alljährlichen CeBIT-PreView-Veranstaltungen vorbereitet. Der diesjährige CeBIT Trend-Talk stand unter dem Motto “Werden Smartphones die besseren PCs?”
Smartphones wie Apples iPhone oder das Nexus One von Google/HTC werden immer leistungsfähiger. Rechenleistungen, die vor wenigen Jahren von den meisten PCs nicht erreicht wurden, und eine enorme Vielfalt von so genannten Apps lassen es nur noch als eine Frage der Zeit erscheinen, wann diese Endgeräte die PCs ersetzen – doch wird es wirklich so kommen?
Diese Frage beschäftigte den in Kooperation mit dem Computermagazin Chip veranstalteten CeBIT Trend-Talk auf der CeBIT-PreView in München. Moderator Thomas Pyczak, CHIP-Chefredakteur und Geschäftsführer von CHIP Communications, bat vier prominente, wiewohl in dieser Frage nicht völlig unbefangene Vertreter der ITK-Branche um Antworten.
Schnell verdeutlichte beispielsweise Volker Fassbender, Brand Manager und Business Development Manager beim Premium-Notebook-Hersteller Lenovo, dass die Zeit der klassischen PCs noch nicht abgelaufen ist: “In der heutigen Bandbreite von Groß bis Klein hat jedes Device seine Daseinsberechtigung.”
Lars-Christian Weiswange vom taiwanesischen Smartphone-Hersteller HTC gab jedoch zu bedenken, dass der Kontakt mit dem Internet zunehmend in den mobilen Bereich verlagert würde und deshalb Smartphones klare Vorteile hätten. Michael Stenberg, Partner Director Mobile bei Yahoo, pflichtete ihm bei: “Smartphones sind ideal, um mal schnell ein Informationsbedürfnis zu befriedigen, für aufwändigere Aufgaben werden aber auch weiterhin Notebooks und Desktops herangezogen werden.” Stenberg kritisierte die störende Inkompatibilität der verschiedenen Handy-Plattformen und prophezeite: “Es werden sicher nur drei Betriebssysteme für Smartphones übrigbleiben.” Welche, wollte er allerdings nicht sagen. Für Frank Prengel, Technical Evangelist für Windows Mobile bei Microsoft Deutschland, ist das Smartphone wie ein PC, nur noch weiter personalisiert. Entscheidend ist für ihn, dass man das Smartphone durch zusätzliche Software erweitern kann.
Als weitere Trend-Themen der CeBIT 2010 zeichnen sich laut Preview High Definition TV (HDTV, die Auswirkungen des als UMTS-Nachfolger geplanten Mobilfunkstandards LTE auf das Breitbandgeschäft sowie Verkehrstelematik ab.
Bing als iPhone-Standardsuche?
Lieber MS als Google? Nach Erkenntnissen der BusinessWeek verhandeln Apple und Microsoft über eine Zusammenarbeit im Mobile Market. Dies könnte theoretisch dazu führen, dass MS-Bing statt Google die Standard-Suchmaschine auf dem iPhone wird, was den Strom der Werbeeinnahmen für Google in einem attraktiven Teilmarkt reduzieren würde.