Bricht NFC erst in 2-5 Jahren durch?

Sybase 365 - Mobile Commerce ServicesSybase 365, ein Tochterunternehmen der zu SAP gehörenden Sybase, Inc. hat heute aktuelle Umfrageergebnisse zu den Wachstumserwartungen für den Mobile-Commerce-Markt vorgestellt. Schon zum zweiten Mal hat der M-Commerce-Anbieter zu Branchentrends wie beispielsweise der Near Field Communication (NFC) eine Befragung unter Experten aus aller Welt auf dem GSMA Mobile World Congress (MWC) in Barcelona durchgeführt.

Dabei trafen 81 Prozent der befragten Experten die Aussage, dass sich die NFC-Technologie frühestens in zwei bis fünf Jahren als effektiver Wachstumstreiber für den mobilen Zahlungsverkehr erweisen wird. Nicht einmal zehn Prozent gehen davon aus, dass sich NFC-basierte mobile Zahlungen bereits innerhalb der nächsten zwölf Monate als Mainstream etablieren werden. Weiter ging es in der Umfrage auch darum, wie die Experten den Einfluss einschätzen, den die Wahrnehmung der Verbraucher in puncto Sicherheit auf die Verbreitung und Annahme von Mobile Payment hat. 38 Prozent stuften dabei Befürchtungen hinsichtlich potenzieller Sicherheitsrisiken bei der Übertragung von persönlichen Daten während einer mobilen Transaktion als Haupthindernis für eine breit angelegte Akzeptanz des mobilen Zahlungsverkehrs ein.

Ebenso wichtig für die breite Akzeptanz mobiler Zahlungen ist jedoch die Abstimmung der wichtigsten mCommerce-Beteiligten und die Entwicklung von Standards für das mobile Zahlungswesen. Diese Ansicht teilen 38 Prozent der befragten Experten. Dies deckt sich mit den Erkenntnissen der 2011 durchgeführten MWC-Umfrage, bei der Branchenstandards und Koordination von fast 50 Prozent der Befragten als zentrale Faktoren für den weltweiten Mobile-Payment-Durchbruch genannt wurden.

26 % der Umfrageteilnehmer sehen Mobilfunkbetreiber als Katalysatoren für die globale Akzeptanz, während 24 Prozent diese Aufgabe den Banken zuweisen und 19 Prozent der Ansicht sind, dass Firmen wie Amazon, PayPal und Groupon eine entscheidende Funktion übernehmen werden. Auch die NFC-Technologie wird laut Umfrage die Zukunft des mobilen Zahlungsverkehrs mit gestalten.

Bewegung im MDM-Markt

Je mehr das Mobile Business Alltagsrealität wird, je mehr die Unternehmen von Smartphones, Tablets, Business Apps erreicht werden (ob nun via eigener Mobil-Strategie oder via Consumerization und BYOD bzw. CYOD, um so dringlicher werden die Anforderungen nach einem Mobile Device Management (MDM), das imstande ist, die gerufenen mobilen “Geister” auch zu bändigen. Von Fiberlink zitierte Analysten erwarten, dass die Umsätze mit Mobile Device Management-Systemen in diesem Jahr um 40 Prozent wachsen.

Matrix42 mit iOS 5-Unterstützung
Matrix 42Ab sofort bieten beispielsweise die MDM-Produkte von Matrix42 auch “Managementfunktionen für iPhone, iPod Touch und iPad mit dem neuen iOS 5.1 an”. Die Funktionalität laut Hersteller:

  • E-Mail-Konfiguration – z. B. S/MIME-Verschlüsselung, ohne E-Mails über Dritte bzw. verschiedene E-Mail-Konten versenden zu müssen;
  • Wi-Fi-Konfiguration – einfache Konfiguration der Proxy-Einstellungen und automatische Einwahl in Wi-Fi-Netzwerke;
  • Roaming-Konfiguration – sofortige Aktivierung oder Deaktivierung von Sprach- und Daten-Roaming;
  • iCloud-Konfiguration – Aktivierung und Deaktivierung von iCloud-Backup, Dokumenten-Sync und Fotostream;
  • Software Verteilung/Roll-out – drahtlose Aktivierung der Geräte auch ohne iTunes;
  • Apps/Corporate App Store – Installation von öffentlichen und unternehmenseigenen Applikationen oder Daten zur selbständigen Verwaltung; einfaches Entfernen von Daten, wenn MDM-Profile gelöscht werden;
  • Remote-Prüfung der Batterie-Lebensdauer;
  • Daten-Backups – Unterbinden von Daten-Backups mit iTunes und iCloud für Anwendungen.

Matrix42 Mobile Device Management für iOS 5 ist ab sofort verfügbar und kann direkt bei Matrix42 oder über ausgewählte Vertriebspartner bezogen werden.
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Fiberlink: Kooperation für die DACH-Region
TechDataFiberlink sieht sich als “führenden Anbieter von Software-as-a-Service (SaaS) für ein sicheres mobiles Device Management [...] sowie mobiles Applikations-Management”. Auf dem “Mobile World Congress” (MWC) in Barcelona gab man bekannt, dass die MaaS360-Lösung ab sofort Kunden, Wiederverkäufern und Systemintegratoren in Deutschland, Österreich und der Schweiz von von Star Tech Data angeboten werden sollen. Star Tech Data ist ein Joint Venture zwischen Brightstar Corp. und der Tech Data Corporation.

MaaS360 soll als Cloud-Lösung bewerkstellen, “dass Unternehmen ihre mobilen Endgeräte, wie z.B. Smartphones oder Tablets sofort integrieren und durch umfassende Sicherheitsrichtlinien absichern können, ohne zuvor in die eigene Infrastruktur investieren zu müssen.” Dabei werden nicht nur iOS- und Android-Geräte unterstützt sondern auch Windows Mobile (WP7), Symbian, BlackBerry OS u.a.

Zur Funktionalität gehören neben Standard-MDM Funktionen laut Anbieter auch: “die vollständige und automatische Erkennung aller Geräte, die Zugriff auf Unternehmens-E-Mail haben (!), “Over-the-Air” (OTA) Gerätregistrierung und Konfiguration, die Umsetzung von Unternehmensrichtlinien/Policies wie z. B. Passwörter-Konventionen, Jailbreak-Erkennung, Remote-Sperren,- und -Löschen (Remote Removal sowie das Lokalisieren von Geräten.
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Mobiles Life Cycle Management

ManageEngine: Mobile Device Management Services
ManageEngine hat auf dem MWC Echtzeit-IT-Tools mit Funktionen aus den Bereichen Mobile, Desktop und Service Desk vorgestellt. Unter anderem soll das Angebot “Desktop Central” ebenfalls künftig “integrierten Support für Geräte mit Apple iOS bieten”. Die Unterstützung weiterer Betriebssysteme ist bereits angekündigt. Unternehmen sollen so “Funktionen aus den Bereichen Security, Configuration und Asset Management erhalten”. Voraussetzung sei die Integration mit der HelpDesk-Lösung ServiceDesk Plus aus dem gleiche Hause. Folgende Funktionen können laut Anbieter dann bereitgestellt werden:

  • das Sperren von Geräten und das sichere Löschen von Inhalten, Dateien, Passwörtern und Einstellungen sowie die Ausführung weiterer Sicherheitskommandos;
  • Asset Management zeigt installierte Zertifikate und Profile, Details zu etwaigen Restriktionen, Sicherheitsinformationen, App-Übersichten sowie allgemeine Geräteinformationen;
  • Configuration Management gestattet das Setzen von PINs oder diverser Restriktionen, E-Mail-Konfiguration, ActiveSync mit Exchange sowie das Einrichten von VPNs und WiFi-Verbindungen;
  • Die neue Version von Desktop Central soll MS SQL unterstützen und das Aufzeichnen von Remote Support Sessions ermöglichen.

Neben Desktop Central erhält auch das Angebot “IT360″ MDM-Funktionalitäten. Die Monitoring-Lösung kann künftig auf iPads installiert werden und so auch auf diesem mobilen Endgerät eine Rundumsicht zur IT-Infrastruktur eines Unternehmens geben. Interessenten können sich ab sofort beim deutschen Vertriebspartner MicroNova für die Betaversion von DeskCentral registrieren.

Auch bei Sybase/SAP und Symantec hat sich MDM-technisch einiges getan, wie heise.de zusammenfassend berichtete: “Die SAP-Tochter Sybase konzentriert sich mit der Version 7.0 ihres Mobile-Device-Management-Produkts Afaria auf die effizientere Verwaltung von Applikationen und mobilen Endgeräten mit einer neuen Benutzerschnittstelle, einem verbesserten Workflow und Integration in das Geschäftsumfeld. IT-Administratoren sollen mit Afaria BYOD-Geräte einfach und schnell konfigurieren und absichern können. Dafür bietet es neben einem Portal, mit dem der Anwender sein Gerät selbst verwalten kann, auch das Verwalten von Applikationen, das Verschlüsseln von Unternehmensdaten sowie eine integrierte Kontrolle der Telekommunikationskosten.

Konkurrent Symantec hat sein Angebot für die Administration von Mobilgeräten ebenfalls erweitert. Neu ist unter anderem die Integration in Microsofts System Center Configuration Manager, der nun alternativ zur hauseigenen Management Platform eingesetzt werden kann. Zusätzlich zu iOS-Geräten lassen sich nun die Sicherheitsrichtlinien sowie Applikationen auf den Plattformen Android und WP7 verwalten.

Als “Mobile Security for Android” will Symantec im Spätsommer auch seine Anti-Malware-Technik und das Global Intelligence Network für Googles Mobilsystem bereitstellen. Außerdem sollen die Produkte Data Loss Prevention for Tablets und Managed PKI Service in das Gerätemanagement integriert werden. Hiermit soll sich zum einen die Übertragung sensibler Daten auf dem iPad kontrollieren lassen und zum anderen eine sicherere Geräteauthentifizierung gegenüber Firmennetzwerken und Applikationen gewährleistet werden. In Kombination mit O3 will Symantec außerdem eine sichere Nutzung von Cloud-Anwendungen auf mobilen Endgeräten gewährleisten.”

MDM-Events
Apropos heise – der Workshop iPhone, iPad und Android im Enterprise-Umfeld gibt u.A. Gelegenheit, das MDM-Tool Tarmac aus dem Hause Equinux näher kennenzulernen.

BYOD ist bereits ein Massenphänomen

accenture.com/degolem.de berichtet über eine interessante Accenture-Studie zum Bring Your Own Device-Phänomen (BYOD): “In Deutschland nutzen 67 Prozent bereits eigene Hardware am Arbeitsplatz. In Brasilien, Indien, Mexiko und China ist der Einsatz der privaten IT am Arbeitsplatz mit bis zu 93 Prozent der Befragten bereits sogar noch weiter fortgeschritten. Und Verbote und Richtlinien kümmern immer weniger. 67 Prozent der Beschäftigten in Deutschland verrichten berufliche Aufgaben zumindest gelegentlich mit eigenen Smartphones und Computern. Sie nutzen dabei zu 56 Prozent ihre eigenen PCs. 53 Prozent setzen ihr eigenes Notebook und 36 Prozent ihr eigenes Smartphone ein.

Das ergab eine Studie des IT-Beratungsunternehmens Accenture mit dem Titel “The Genie Is Out of the Bottle”. Sie basiert auf einer Befragung von 4.000 Angestellten von Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern, 250 davon in Deutschland. Befragt wurden auch Beschäftigte in Australien, Brasilien, China, Frankreich, Dänemark, Finnland, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, Norwegen, Schweden, Singapur, Spanien, Südkorea und in den USA.

19 Prozent der deutschen Befragten tauschen sich mit Kollegen und anderen beruflichen Kontakten per Instant Messaging aus. In anderen Ländern sind es 45 Prozent. Verglichen mit Beschäftigten in anderen Ländern sind deutsche Arbeitnehmer noch zurückhaltend beim Einsatz ihrer eigenen IT-Ausrüstung. Laut der Befragung arbeiten dort 72 Prozent auch von eigenen Geräten aus: 45 Prozent mit PCs, 36 Prozent mit Notebooks und 28 Prozent mit Smartphones.

58 Prozent der Befragten in Deutschland sagen, “mit privaten Geräten und Software zu arbeiten, macht mehr Spaß”. 50 Prozent geben an, ihre eigenen Geräte und Programme seien moderner und technisch auf einem neueren Stand als die des Arbeitgebers. “Gerade junge Mitarbeiter erleben die Ausstattung am Arbeitsplatz oft so, als führen sie privat Ferrari, in der Firma dagegen Pferdekutsche”, sagte Johannes Michel von Accenture.

Für Unternehmen sei die private Technologie problematisch. Passiert ihr Einsatz ungesteuert, sei die Sicherheit von Daten und IT-Systemen in Gefahr. Wenn Unternehmen rigide Verbote aussprechen, drohe Motivationsverlust bei Mitarbeitern und Ansehensverlust auf dem Arbeitsmarkt. Für 19 Prozent der Befragten in Deutschland ist neueste Technik am Arbeitsplatz ein wichtiges Kriterium bei der Arbeitgeberwahl. In anderen Ländern sind es 33 Prozent.

Verbote würden auch keinen wirksamen Schutz vor der privaten IT bieten: 18 Prozent der Befragten geben an, sich über entsprechende Vorschriften hinwegzusetzen und mit der Ausrüstung zu arbeiten, die sie als sinnvoll für ihre Arbeit erachten. “Der Geist ist aus der Flasche und lässt sich weder mit Laisser-faire noch mit Gewalt wieder einfangen”, sagte Michel.

Manche Firmen gewähren Mitarbeitern ein Budget, mit dem sie ihre Ausstattung – im Rahmen einer Vorauswahl bzw. eines Warenkorbs – selbst anschaffen können. In Ländern wie Brasilien, Indien, Mexiko und China ist der Einsatz der privaten IT am Arbeitsplatz mit bis zu 93 Prozent der Befragten bereits sehr viel weiter fortgeschritten. Gleichzeitig kümmern sich in vielen Ländern höchstens 63 Prozent der Arbeitnehmer um entsprechende Richtlinien und Vorschriften (Policies).

zum Artikel auf golem.de

zur Accenture-Meldung

Accenture-Infographik (BYOD)

Passwort Management à la Norton

Symantec, home of Norton ProductsDas Passwort-Werkzeug “Norton Identity Safe” wird von Symantec als kostenloser Download der Beta-Version zur Verfügung gestellt. Attraktiv daran: Laut Anbieter eignet sich das Tool sowohl für Windows PCs und Notebooks wie auch für iPhone, iPad oder Android-Endgeräte. Die Lösung erlaubt den Nutzern die Ablage von Log-ins und Passwörtern “in der Cloud”. Auch eine Synchronisierung der Informationen soll möglich sein, sodass einmal gespeicherte Daten auf den verschiedenen Geräten, die ein User in Benutzung hat, gleichermaßen abrufbar ist. Gerade bei (auch) im Unternehmenseinsatz betriebenen Endgeräten ist ein bestmöglicher Passwortschutz unerlässlich und sollte via Passwort-Management unterstützt werden.

Vorteile und Features:

  • User brauchen nur noch ein einziges “Master”-Passwort;
  • Der Nutzer kann ein Kennwort auf einem Gerät mit dem Tool abspeichern – zum Beispiel, wenn ein neuer Webzugang angelegt wird – und sich dennoch von jedem anderen replizierten Gerät einloggen;
  • Log-ins des Nutzers werden als Miniaturansicht dargestellt (Thumbnails). Er braucht sie nur anzuklicken oder am Touch Screen zu berühren.

Kostenloser Download von Norton Identity Safe (Beta)

An Vollversionen mobiler Security-Produkte bietet Symantec beispielsweise noch Norton Mobile Security/Norton Tablet Security für Android an (Testversion: Norton Mobile Security LITE).

Über 1/4 d. Deutschen nutzt Smartphones

Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft u. VerbraucherschutzNach einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft u. Verbraucherschutz (BMELV) nutzen 26 Prozent der deutschen Verbraucher ein internetfähiges Smartphone. Bei den unter 30-Jährigen sind es mit 58 Prozent sogar bereits mehr als die Hälfte aller Verbraucher.

Gleichfalls 26 Prozent der Nutzer sorgen sich allerdings um die Sicherheit im mobilen Internet bei der Nutzung von Apps. 36 Prozent stört es, dass Smartphones über die Ortungsfunktion jederzeit den Aufenthaltsort feststellen können – nach willentlicher Aktivierung dieser Location Based Services seitens des Nutzers (LBS).

Laut Forsa-Umfrage besitzt ein Drittel der 30- bis 44-Jährigen und gut jeder Fünfte der 45- bis 54-Jährigen ein internetfähiges Smartphone. Unterschiede gibt es auch zwischen Ost und West: In Ostdeutschland nutzen 19, in Westdeutschland 27 Prozent ein Smartphone. Nur jede fünfte Frau ist Smartphone-Nutzerin, wogegen fast ein Drittel der Männer ein Smartphone nutzt. Die beliebtesten Funktionen bei Smartphones sind E-Mails lesen und Nachrichten über soziale Netzwerke austauschen. Zudem ergab die Umfrage, dass 79 Prozent der Nutzer schon einmal Apps auf ihr Smartphone heruntergeladen haben!

zur Pressemitteilung des Verbraucherschutzministeriums

UPDATE:
Nach u.a. vom Handelsblatt referierten GfK-Zahlen war sogar fast jedes zweite 2011 neu gekaufte Handy in Deutschland ein Smartphone. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Absatz dieser Geräte um 88 Prozent auf 14,6 Millionen Stück. Gleichzeitig sank die Zahl der nicht App-fähigen Feature Phones um 26 Prozent auf 15,2 Millionen. Deutschland ist damit laut GfK weiterhin der europaweit zweitgrößte Absatzmarkt für Smartphones, hinter Großbritannien. In Europa stieg die Nachfrage nach Mobiltelefonen um 3,2 Prozent, davon bei Smartphones um 67 Prozent. Ihr Anteil an allen verkauften Handys nahm von 22 auf 36 Prozent zu.

Fast 100% der Technikversierten haben Smartphones

Sicherheits-Spezialist Kaspersky hat Nutzer befragt, die ein Smartphone oder Tablet und gleichzeitig PC oder Notebook besitzen. Laut der nicht-repräsentativen Erhebung greift diese technisch gut ausgestattete Personengruppe mittlerweile “mit Vorliebe zum Smartphone”: 92 Prozent davon besitzen ein intelligentes Handy – nur knapp ein Drittel (30 Prozent) nennt ein Tablet sein Eigen. Spitzenreiter bei der Smartphone-Verbreitung sind die deutschen Nutzer. In der Befragung gaben 96 Prozent der Teilnehmer an, ein Smartphone zu besitzen, 79 Prozent der befragten Deutschen nutzen einen Desktop-Rechner.

Mobiles Internet wird Normalzustand
Weiteres Ergebnis: Wer ein Smartphone besitzt, geht damit auch regelmäßig online. Bei 65 Prozent der europäischen Befragten gehört regelmäßige Internet-Nutzung ganz selbstverständlich zum Smartphone dazu. Mit 64 Prozent liegt nach diesen Ergebnissen der Internet-Zugriff via Desktop bereits knapp dahinter! In der Praxis zeigt sich also eine Dreiteilung für den Internet-Zugriff: Notebook, Smartphone und PC. Internet-Zugriff via Spielekonsole (Connected Devices; 25 Prozent) oder Smart-TV (11 Prozent) liegen derzeit deutlich dahinter.

Die Umfrage wurde im Auftrag von Kaspersky Lab vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGovdurchgeführt. Insgesamt wurden 2.478 Nutzer aus Deutschland, Frankreich, Italien, Portugal, Spanien und Großbritannien befragt, davon 401 Deutsche. Alle Befragten sind über 18 Jahre alt und per Vorauswahl Besitzer eines mobilen Geräts (Smartphone oder Tablet) und eines konventionellen Rechners (PC, Laptop oder Mac).

Icon der Mobile Security AppKaspersky bietet mit Kaspersky Mobile Security Lite eine Free Security App und mit Kaspersky Mobile Security (6,95 Euro) eine Paid App im Android Market an. Funktionalität der Vollversion: “Echtzeitschutz vor Viren, Spam, Schadprogrammen, unerwünschten Anrufen und SMS-Nachrichten sowie direkte, cloudbasierte Überprüfung heruntergeladener Apps. Mit unserem neuen Datenschutzmodus kontrollieren Sie den Zugriff auf Ihre Kontakte und Kommunikation. Der erweiterte Diebstahlschutz deaktiviert und bereinigt Ihr abhanden gekommenes Smartphone und sucht es über Google Maps, selbst wenn die SIM-Karte ausgetauscht wurde.”

Workplace On Command

IT-Dienstleister Steria MummertIT-Dienstleister Steria hat mit “Workplace On Command” (WOC) “zentral verwaltete aggregierte Services” vorgestellt, die “Nutzern einen einfachen und sicheren Zugang zu Unternehmensanwendungen, Daten- und Cloud-Diensten – unabhängig vom Standort und Endgerät” – bieten soll.

François Enaud, CEO der Steria Gruppe, erläutert: “Smartphones und Tablet-PCs haben einen wachsenden Anteil im Endverbrauchersegment. Entsprechend setzen Angestellte ihre privaten mobilen Endgeräte zunehmend bei der Arbeit ein (BYOD). Damit wird die Balance von Sicherheit und Mobilität ein immer wichtigeres Thema in den Unternehmen. Als integriertes Serviceangebot bietet WOC eine einzigartige Lösung in Zeiten rasanter Technologieentwicklungen, knapper Budgets und zunehmender Nutzung der IT durch Endverbraucher.”

Die gemeinsam mit Microsoft präsentierte Lösung ist laut Steria mit allen Endgeräten kompatibel, die unter Windows, Linux, MacOS, iOS, Android und BlackBerry OS laufen. Dank Citrix-Technologie lassen sich Desktops und Anwendungen für die Nutzer virtualisieren, wo immer sie sich gerade aufhalten, und die Unternehmen können Anfragen über das technisch hochwertige Portal Steria Workstore verwalten, das auf Ciscos Cloud-Portal-Plattform basiert. Dieser Coroporate App Store soll Anwendern Zugang zu ihrem Profil und dort für sie bereitgestellten Services verschaffen. Darüber hinaus können die Anwender neue Services abonnieren und erhalten – um die Kosten zu überwachen – einen monatlichen Nutzungsüberblick. Das Angebot beinhaltet derzeit folgende Microsoft-Office-Produkte: Word, Excel, PowerPoint, Access, Project, Visio, Publisher und Office 365. Jedes Profil wird durch das Anwenderunternehmen eingerichtet und zentral verwaltet. Die zentrale Speicherung und Verwaltung von Daten via Cloud soll dazu führen, dass ein verlorengegangenes oder gestohlenes Gerät sofort per Remote-Befehl gesperrt oder auf eine “schwarze Liste” gesetzt werden kann, so dass die Verbindung mit dem Desktop nicht mehr möglich ist – und zwar ohne dass Informationen beschädigt werden. Auf diese Weise könnten Unternehmen auch strengere Datenschutzrichtlinien einhalten. Die “Pay-per-Use”-Struktur soll überdies dazu führen, dass das Unternehmen nur für die Services bezahlt, welche seine Mitarbeiter auch tatsächlich nutzen.

Video-Demo zu WOC

Event: The Amphion Forum

Amphion Forum LogoDas Amphion Forum ist ein Roadshow-Format, das neben München auch in Washington, San Francisco und Seoul gastiert. In München wird am 28.03.2012 getagt – etwas unglücklich, da der Mobile-Gemeinde zeitgleich im ICM auch noch der zweite Tag von Internet World und mobile business conference geboten werden.

Allerdings setzt das eintägige Mocana-Forum andere Akzente – zentrales Thema ist Sicherheit und Smartphone Security sowie Mobile Apps Security bilden zwei der Schwerpunkte: “The consumerization of IT is happening. Enterprises are evolving beyond traditional corporate-issued devices (Blackberries and PCs) to Android and iOS-based smartphones and tablets for their employees, allowing them to take advantage of the improved user experience, ease-of-use, and the growing ecosystem of apps on these new mobile platforms. IT departments must introduce measures to secure the apps themselves, not just the devices.” Zu diesen Themen sprechen Referenten von u.a. Accenture, Codenomicon, Citrix, Freescale, Symantec oder Fixmo.

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Top-Trends 2012: Mobile Capability, Mobile Computing u. Social Networks

Das IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner hat weltweit 2.300 Chief Information Officers (CIOs) befragt. 61 Prozent der von ihnen repräsentierten Unternehmen wollen ihre “Mobile Capability” in den nächsten drei Jahren verbessern. Die Mehrzahl der Befragten hat eine Mobil-Strategie erarbeitet, um dies zu erreichen.

Hierzu passen Umfrage-Ergebnisse des deutschen Lobby-Verbandes der Hightech-Industrie, BITKOM. Hiernach zählt “mobiles Computing” zu den vier wichtigsten “Hightech-Themen des Jahres 2012″ – neben Cloud Computing, IT-Sicherheit und Social Media. 53 Prozent der Mitgliedsunternehmen nannten Mobile Anwendungen – Apps – als ihr zentrales Thema für das laufende Jahr, ein Anstieg von 10 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr.

Trend Mobile Computing
Apps auf Platz 2 der Top-Themen 2012 laut BITKOMDie Bedeutung mobiler Endgeräte steigt rasant. Smartphones sind inzwischen weit verbreitet, auch Tablet Computer haben bereits den Massenmarkt erobert. Unternehmen und andere Organisationen stehen vor der Herausforderung, Inhalte und Anwendungen für ihre Zielgruppen über native Apps, Web Applications oder für Mobile optimierte Websites verfügbar zu machen. Gleichzeitig sind Smartphones und Tablets sicher und zuverlässig in die unternehmenseigenen IT-Systeme einzubinden. Stärker als bisher müssen die Unternehmen dabei auf die individuellen Wünsche ihrer Mitarbeiter eingehen, die Nutzungsgewohnheiten aus dem privaten Umfeld nur ungern aufgeben und zunehmend auch privat angeschaffte Geräte verwenden wollen BYOD).

Mobiles in Unternehmensnetzen: Apple vor RIM

heise.de zitiert eine lesenswerte Auswertung von Zahlen von Dimension Research seitens der Security-Spezialisten von Checkpoint (Anbieter u.a. von Firewalls): Laut der Umfrage “haben Geräte mit Apples iOS den größten Anteil an mobilen Betriebssystemen in Firmennetzwerken. Die befragten IT-Mitarbeiter stufen Android als das System mit dem größten Sicherheitsrisiko ein und halten unabhängig vom Betriebssystem die Nutzer für eine größere Bedrohung der Sicherheit als Hacker.

Der Bericht basiert auf einer Befragung von 768 Mitarbeitern, die in Firmen aus Deutschland, Großbritannien, Japan, Kanada, USA für die IT-Sicherheit zuständig sind. Demnach verbinden sich in 89% der Unternehmen mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets mit dem Firmennetzwerk. In knapp einem Viertel der Firmennetzwerke sind ausschließlich vom Arbeitgeber gestellte Geräte erlaubt, private Geräte der Mitarbeiter sind in 65% der Netzwerke vertreten (BYOD). In Deutschland ist diese Quote mit 81% deutlich höher. In der großen Mehrheit der Firmennetzwerke hat sich die Nutzung von mobilen Geräten in den letzten zwei Jahren mehr als verdoppelt.
Ranking Mobile iOS in Unternehmensnetzwerken
Die meist genutzte Plattform in den Firmen ist iOS mit 30% vor Blackberry (29%), Android (21%) und Windows Mobile/Phone (18%). Bei der Wahl, welches von den drei am häufigsten verwendeten Systemen das größte Risiko für die Sicherheit darstelle, wurde Android (43%) vor iOS (36%) und Blackberry (22%) genannt. Insgesamt hat sich bei zwei Drittel der Befragten die Zahl der Sicherheitsvorfälle in den letzten zwei Jahren erhöht. Über 71% der Betroffenen nennt die wachsende Zahl der Mobilgeräte als einen Grund dafür. So werden auf den Geräten neben Firmenmails häufig sensible Kunden- und Firmendaten sowie Log-ins gespeichert.

Den größten negativen Einfluss auf die Datensicherheit habe die mangelnde Beachtung der Sicherheitsrichtlinien durch die Angestellten. Die Gefahren gingen vorwiegend von sorglosen und unachtsamen Nutzer aus und weniger von Hackern. Während in Großbritannien 79% der befragten IT-Mitarbeiter den Nutzer als größtes Sicherheitsproblem sehen, sind es in Deutschland nur 55%.”

Download des Berichts als PDF (1,5 MB)

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