Mobile Web Access Knackpunkt beim Autokauf?

Gartner LogoDas IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner hat teils interessante Vorhersagen über vertikale Märkte im Jahr 2012 “und darüber hinaus” getroffen:

  • Viele in vertikalen Märkten anzutreffende Geschäftsmodelle werden durch die weitere Adaption des digitalen Lifestyle (“always-connected”) und die fortschreitende Vernetzung der Kunden auf den Prüfstand gestellt.
  • Cloud Computing und Social Media stellen vielversprechende Wege zu effektiver Kundenkommunikation bereit. Dabei werden die ständigen Fortschritte beim Mobile Computing generell und insbesondere Tablets auch störende Einflüsse auf manche Branchen haben und die Anpassung zahlreicher Prozesse erforderlich machen.
  • Bis 2013 wird die iPad-Sättigung bei Pharmareferenten 85 Prozent erreichen.
  • Bis 2014 wird mindestens ein soziales Netzwerk zum dezidierten Vertriebskanal für Versicherungen.
  • Bis 2015 werden neue Social Web- und Cloud-basierende Dienstleistungen 25 Prozent des Konsumenten-getriebenen Umsatz von Banken und Finanzdienstleistern ausmachen.
  • Bis 2016 werden über fünf Prozent sämtlicher Internet-Suchen Video-, Audio- oder andere Sensoren mobiler Endgeräte anstatt eingetippter oder gesprochener Suchwörter verwenden.
  • Bis 2016 wird in entwickelten Märkten Internet-Zugang im Automobil ein Schlüsselkriterium beim Fahrzeugkauf sein.

Mehr Infos

Lesetipp: Mac & i

Die erste Ausgabe von “Mac & i”, dem neuen Magazin rund um Apple vom Heise-Verlag (u.a. heise.de, c’t, iX, Technology Review, Telepolis) ist im Zeitschriftenhandel offensichtlich häufig vergriffen (also erfolgreich). Zuvor aber erreichte uns ein Exemplar, das auch einiges Lektürevergnügen hervorrief. Die 180 Seiten starke Nr. 1 setzt vor allem auf einen umfangreichen “Praxisteil”, besonders lesenswert hier beispielsweise die Beiträge zur Kalendernutzung im Team (S. 120), zu (kostenlosen) MobileMe-Alternativen (S. 114 ff.) oder zum Troubleshooting unter OS X.

Es dürfte allerdings nicht ganz trivial für heise sein, mit dieser thematischen Bündelung, aber auch diesem Content-Recycling eine Selbst-Kannibalisierung zu vermeiden. Das Konzept des neuen Magazins erläutert Chefred. Stephan Ehrmann im Editorial: Testberichte zu neuer Hard- und Software möge die geneigte Leserschaft doch weiterhin in der 14tägig erscheinenden c’t “vorab” lesen. News bleiben (sinnvollerweise) http://www.mac-and-i.de vorbehalten. Hingegen will sich das neue Magazin “Platz für Hintergründe, Interviews und Reports” nehmen. So geschehen etwa mit der bildlastigen Aufmacher-Story “Konsumtempel – Die Erfolgsgeschichte der Apple-Stores” (S. 6-13).

Die gute alte Pro- und Contra-Rubrik wird auch gepflegt: Hier mit dem wahrlich kontroversen Thema Jailbreak (fürs iPhone; S. 20). Ein weiterer Schwerpunkt ist die Kaufberatung für Produkte mit dem Apfel-Logo (S. 22-31). Teils Altbekanntes, aber hier eben überwiegend auf heise-Niveau, bieten die Tests zu Peripheriegeräten (S. 36 ff.). Auch gut: Sicherheitsfragen ist eine eigene Rubrik gewidmet. Recht technisch wird es überdies bei “Hintergrund: iPhone Sensoren”. Weniger sinnvoll – jedenfalls in Print – scheint uns die FAQ-Sektion.

Die Heft-DVD enthält 27 Voll- und Spezialversionen von Programmen, darunter SongGenie, iSale Express, RealStudio Personal sowie knapp vier Stunden Videotrainings zu Mac OS X Snow Leopard, “auch für Windows-Umsteiger”.

Das vierteljährlich erscheinende Einzelheft kostet 8,90 Euro, ein Abo 32 Euro. Die Druckauflage soll 100.000 Exemplaren sein, die 1/1-Anzeigenseite 4c kostet 6.300 Euro.

Mac & i abonnieren

Mobile Hydraulikservices noch mobiler

Pirtek bietet nach eigener Aussage in Deutschland, Benelux und Großbritannien den schnellsten 24 Stunden-Hydraulik-Service. “Innerhalb einer Stunde vor Ort” lautet die Devise – und zwar zuverlässig Tag und Nacht. In dieses Konzept passen natürlich mobile Apps wie Mineralöl zur Ölhydraulik, denn sie können helfen, das Zeitintervall vom Eintreten des Stör- oder Service-Falles bis zum Eintreffen der Techniker nochmals zu verkürzen. “Die neuen Apps von Pirtek nutzen die GPS-Sensoren von iPhone und aktuellen Android-Smartphones, um sofort die nächstgelegenen der mittlerweile 52 bundesweiten Pirtek-Center zu lokalisieren und anzuzeigen,” erläutert Joachim Gasper, Leiter Marketing und Geschäftsentwicklung bei Pirtek. “Der Kunde kann dann direkt aus der App mit einem Touch dort anrufen und einen Servicetechniker anfordern, eine Nachricht schicken oder einen Besuchstermin buchen. Bei Bedarf kann er auch gleich einen Katalog mitordern.”

Die Inhalte der App sind kompatibel für alle “Pirtek-Länder” Europas. Neben Deutschland sind also auch die Niederlassungen in den Niederlanden, Belgien und Großbritannien auffindbar: Tag und Nacht und natürlich in der jeweiligen Landessprache. Die Apps sind kostenlos. Die App Store-Kategorie ist “Dienstprogramme”, die im Android Market “Business/Geschäftlich”.

App Store Link

Android Market Link

Web-App.de: Info-Center zu Native Apps-Alternativen

Noch haben Native Apps im Mobile Business eindeutig die Nase vorn – wenn man sich beispielsweise die Wachstumsraten im Apple App Store u. im Android Market anschaut. Doch die weitestgehend plattformneutralen Web-Applikationen für Smartphones und Tablets sind stark im Kommen begriffen.
Web-App.de Startseite Graphik
Die neue Web-Präsenz Web-App.de will Pro und Contra, Definitionen, Studien, News und Links rund um dieses Zukunftsthema zusammenbringen.

Dies geschieht beispielsweise durch tabellarische Übersichten zu Vor- und Nachteilen von Web-Apps und Native Apps nach den Kriterien: Zielplattformen, Standards, Verfügbarkeit, Zugriff auf Hardware (Sensoren), Datenspeicherung auf dem mobilen Endgerät, Review/Approval Process ja/nein, Monetarisierung, Refinanzierung, Bezahlverfahren, Distribution, Nutzer-/App-Bindung, Interaktion mit App-Nutzer, Aktualisierungen/Updates, Genre-Eignung (App-Kategorien). Überdies werden bereits einige Definitionen rund um das Thema Web-Apps geboten, beispielsweise Rich Internet Application (RIA) oder Webservices. Ein im Aufbau befindlicher News-Bereich wird mit Marktentwicklungen und Produktneuheiten diese neue Darstellung zum Thema Web-Applikationen abrunden.
Übrigens: Auf Wunsch programmiert Glanzkinder Ihnen natürlich auch gerne Ihre Web-App :)

Apps per Drag&Drop?

Auf der IFA 2010 wird die Fraunhofer-Einrichtung für Systeme der Kommunikationstechnik (Fraunhofer ESK) ihren E-Composer einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen: Mit diesem Editor soll es möglich sein, mobile (Web-?)Applikationen ohne eigentliche Programmierung “zusammenzuklicken”. Input für die App können Text-, XML-, Audio- und Video-Dateien sein. Diese werden in einem Baukastensystem individuell zu einer Anwendung zusammen gestellt. Dabei können laut Fraunhofer ESK auch die vom Smartphone bereitgestellten Sensordaten wie z.B. der jeweilige Standort in die App einbezogen werden. Der E-Composer generiert die eigene Applikation wahlweise in Flash (z.B. für Android ab V. 2.2) oder HTML5 (z.B. für Safari/iOS) und macht sie damit kompatibel für die meisten gängigen Smartphones. unklar ist, ob der entstandene Code auf dem Smartphone oder auf einem Web-Server residiert.

E-Composer für die App-Entwicklung ohne Programmierkenntnisse (Quelle: Fraunhofer ESK)

E-Composer für die App-Entwicklung ohne Programmierkenntnisse (Quelle: Fraunhofer ESK)

Doch auch für Software-Profis soll das Autorentool interessant sein, um in komplexen Entwicklungsprojekten schnell und einfach Prototypen zu erstellen. Zum Preis des Systems wurde noch nichts bekannt. Vom 03. bis 08. September können sich die Besucher der IFA 2010 am Stand der Fraunhofer ESK (Halle 8/Stand 6) von den Fähigkeiten der Plattform überzeugen, indem sie ihre eigene App komponieren.

Mobiles Internet, Apps u. Widgets = wichtigste Mobiltechnologien

gartner_logoDas IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner hat zehn Mobiltechnologien identifiziert, die sich ihrer Auffassung nach bis zum Jahr 2011 stark weiterentwickeln und daher einen großen Einfluss auf kurzfristige mobile Strategien von Unternehmen haben werden oder haben sollten. Investitionen in Anwendungen und Technologien für mobile Endgeräte steigen laut Gartner grundsätzlich bis zum Jahr 2011 an, da Unternehmen sich von der Wirtschaftskrise erholen und ihre Ausgaben sowohl im mobilen b2e- (business to employee) als auch im b2c- (business to consumer) Bereich wieder hochfahren.

Die zehn Mobiltechnologien sind: 1. Bluetooth (“3″: 802.11, “4″: low energy mode LE f. d. Kommunikation m. externen Sensoren u. Peripheriegeräten), 2. Mobiles Internet, 3. Mobile Widgets (Vorteil: niedrigere Einstiegshürde als bei nativen Apps, Nachteil: noch wenig standardisiert), 4. plattformunabhängige mobile Application Development (AD) Tools (wer hätte die nicht gern?!), 5. App Stores, 6. Enhanced Local Awareness (GPS, LBS), 7. Cellular Broadband, 8. Touchscreens (die von Gartner bei 60% der 2011 in Westeuropa und Nordamerika ausgelieferten Geräte erwartet werden), 9. Machine to Machine (M2M, Gartner spricht von einem zwar fragmentierten Markt, der aber mit 30% jährlich wächst. Beispiele: Smart Grid, Smart Meter), 10. geräteunabhängige Sicherheitstechnologien (Hosted security services, Network Access Control).
Der vollständige Bericht “Ten Mobile Technologies to Watch in 2010 and 2011″ kann hier erworben werden.

NASA entwickelt Chemikalien-Sensor fürs iPhone

NASADas iPhone gewinnt nicht nur als Kommunikations- und Unterhaltungsgerät für Endanwender und Wirtschaftsunternehmen immer mehr an Bedeutung. Auch in der Wissenschaft werden ständig Einsatzmöglichkeiten des Geräts für verschiedenste Bereiche ausgearbeitet. Die NASA beispielsweise arbeitet an einem Sensor nebst zugehöriger App, um den Gehalt von Chemikalien in der Umgebungsluft zu bestimmen.

Der Sensor ist in etwa so groß wie eine Briefmarke und wird in den Dock-Connector des iPhones gesteckt. Wie das mit dem momentanen Prototyp aussieht, zeigen Fotos auf den NASA-Internetseiten. Durch den Sensor können Chemikalien wie Ammoniak, Chlorgas und Methan in der Luft aufgespürt werden. Die Messergebnisse können im Anschluss über das Mobilfunknetz oder via WLAN einem Zentralrechner zur Verfügung gestellt werden.

Apropos NASA: Die offizielle, kostenlose NASA App bietet regelmäßig Infos und Videos zu aktuellen Weltraum-Missionen.
via youmac

Autor: klaus, veröffentlicht am: 20. 11. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

Tags: , , , ,

Smartphones als Datenquelle für das Verkehrsmanagement

Wem sagen wir das: Smartphones haben sich weltweit zu einem ständigen Begleiter vieler Menschen entwickelt. Das Verbundprojekt Do-iT (Datenoptimierung für integrierte Telematik) macht sich dies zunutze. Im Autobahnviereck Mannheim-Heilbronn-Karlsruhe-Stuttgart wurde getestet, ob sich diese “mobilen Sensoren” dazu eignen, die Straßenverkehrslage optimal zu erfassen. Mit an dem Projekt beteiligt sind Wissenschaftler des Lehrstuhls für Verkehrsplanung und Verkehrstechnik und des Instituts für Anwendungen der Geodäsie im Bauwesen der Uni Stuttgart.
Warum soll man mit den Millionen Mobiltelefonen im deutschen Markt nicht auch den Verkehr erfassen können? In rund 60 Prozent der Fahrzeuge fährt heute schon ein Mobilfunktelefon mit, mithin ein mobiler Sensor. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Verbundprojekts Do-iT wurden von Juli 2008 bis März 2009 im Autobahnviereck Mannheim-Heilbronn-Karlsruhe-Stuttgart sowie auf Umleitungsstrecken und Teilen des Hauptstraßennetzes der Städte Karlsruhe und Stuttgart die Verkehrsdaten aller Teilnehmer des Netzbetreibers T-Mobile genutzt, die telefonierten oder ihre Mobiltelefone zumindest eingeschaltet hatten. Unter den anonymisierten Daten, die keinen Rückschluss auf einzelne Handynummern zulassen, galt es, die Daten der aktiven Verkehrsteilnehmer zu extrahieren, diese den Fortbewegungsmitteln Auto, Bus oder Zug zuzuordnen und deren Position mittels sogenannter Map-Matching-Algorithmen auf eine digitale Karte zu projizieren.
Die zu klärenden Fragen waren: Eignen sich die sogenannten Floating Phone Data zur Verkehrslageerfassung und -prognose? Kann die Routenwahl der Verkehrsteilnehmer erkannt werden? Und lassen sich aus den Mobilfunkdaten Ausgangs- und Endposition der Verkehrsteilnehmer so bestimmen, um daraus Instrumente für die Netzsteuerung und für Planungszwecke ableiten zu können? Noch ist die Datenauswertung nicht abgeschlossen, klar ist aber schon: In den Floating Phone Data schlummert das Potenzial, in naher Zukunft die Vollerfassung der aktuellen Verkehrsdaten in allen relevanten Straßennetzen zu ermöglichen – das Verkehrsmanagement würde auf ein neues Qualitätsniveau gehoben.
Professor Markus Friedrich, der Leiter des Lehrstuhls für Verkehrsplanung und Verkehrstechnik der Uni Stuttgart, spricht von “extrem spannenden Ergebnissen”. Mittels der Floating Phone Data ist es den Wissenschaftlern erstmals gelungen, die Routenwahl der Verkehrsteilnehmer und deren tatsächliches Fahrverhalten zu erfassen. Besonders interessant ist dies für die Planung des Verkehrswegenetzes, bei der bislang nur auf statistische Verkehrsmodelle zurückgegriffen werden konnte. Und schließlich ermöglichen es die Floating Phone Data auch, auf Straßen mit einem ausreichenden Anteil an “Fernverkehr” (Fahrtweite über 20 Kilometer), die Verkehrslage zu erfassen und Staus zu erkennen.
zur Meldung

Bevor’s einen wg. des Wetters schüttelt…

Mal scheint die Sonne, dann türmen sich in kürzester Zeit wieder schwarze Wolken auf. Eine Unwetterwarnung jagt die nächste. In diesem Sommer läßt sich das Relaxen am See ebenso schwer planen wie das Geschäftsessen im Biergarten. Daran kann zwar auch wetter.com nichts ändern, aber deren kostenlose 3-Stunden-Vorhersage schafft schon einen komfortablen Planungshorizont. Dieser steht iPhonern nun auch mobil über die kostenlose “Weather App” von wetter.com zur Verfügung. Sie wird über den Beschleunigungssensor aktualisiert: Merke – schüttel’ Dein Phone, bevor es auf Deine Motorradtour schüttet ;-)

Die Weather App zeigt weltweite Wettervorhersagen anschaulich aufbereitet. Der Nutzer erhält ausführliche Wetterinformationen für den aktuellen sowie die nächsten drei Tage. Ebenfalls Teil des Angebots: Tägliche, moderierte Videos vom Regional-, Reise- und Wochenendwetter.
alle mobilen Angebote von wetter.com

Autor: klaus, veröffentlicht am: 15. 07. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

Tags: , , , , ,