Sybase: Spatial-DB f. iPhones, Windows Mobile u. BlackBerry
Sybase hat angekündigt, dass das nächste Release seiner Datenbank- und Synchronisationslösung SQL Anywhere mit “modernster Spatial-Datenfunktionalität” – sprich Unterstützung für Geodaten – ausgestattet wird. Damit will Sybase nach eigenen Angaben als erster Anbieter die Entwicklung datengestützter Spatial-Anwendungen für führende Smartphones und die Synchronisation der auf dem Gerät gespeicherten räumlichen Daten mit Spatial-Datenbanken, Anwendungsservern und Unternehmenssystemen ermöglichen. Mit der neuen Funktionalität sollen Unternehmen aus Branchen wie dem Versorgungs-, Telekommunikations- und Produktionssektor ebenso wie Behörden und staatliche Einrichtungen ihren Außendienstmitarbeitern detaillierte räumliche Informationen zusammen mit geschäftskritischen Daten auf eine stabile und skalierbare Art und Weise zur Verfügung stellen können.
Die neuen Spatial-Funktionalitäten umfassen im Einzelnen: Unterstützung der OGC- und SQLMM-Standards für räumliche Datentypen und APIs; Nativer Import von Shape-Dateien und integrierte Funktionen für den Export in KML-, GML- und SVG-Formate; Verwendung von Spatial-Daten auf allen von SQL Anywhere unterstützten Plattformen (Linux, Unix, OS X, Windows, BlackBerry OS, iPhone OS, Windows Mobile); Bidirektionale Synchronisation von Spatial- und Standarddaten zwischen Außendienstmitarbeitern und einer Vielzahl von gängigen Unternehmenssystemen. Entwickler können sich hier für das entsprechende Beta-Programm registrieren.
Business Card Reader fürs iPhone
Auf der OCR-Technologie von Abbyy beruhend, die in 15 Sprachen Kontaktinformationen auslesen kann, haben dieser Tage gleich zwei Unternehmen Lese- u. Verwaltungs-Apps für Visitenkarten vorgestellt. “Cardreader” wird von x-root Software und Andor Greißl vertrieben.
Dem Anwender ermöglicht die App laut x-root schnelle und direkte Übertragung von Kontaktdetails einer Visitenkarte in das Adressbuch seines Mobiltelefons, ohne externe Online-Services in Anspruch nehmen oder gar wie bei preiswerteren Apps diese händisch erfassen zu müssen. Hierfür wird mit der iPhone-Kamera ein Foto der Visitenkarte im benutzerdefinierten Format erzeugt. Nach der automatischen onboard-Texterkennung ordnet Cardreader Kontaktinformationen den betreffenden Adressfeldern zu. Dieser Vorschlag kann vom Benutzer selektiert oder editiert werden, bevor der neue Kontakt mit Kartenfoto gespeichert wird. Bereits vorhandene oder per E-Mail empfangene Fotos können gleichermaßen gescannt werden. Neben einer Adressbuchoberfläche mit integrierten Cardreader-Funktionen stehen dem Anwender eine Gruppenverwaltung und das 3D-Visitenkartenalbum zur Verfügung.
Auch Shape Services hat auf Basis des Abbyy-SDK eine “Business Card Reader” genannte App mit gleichem Einsatzzweck in den App Store gebracht. Der Anbieter teilt mit, dass die App über 85 % aller Visitenkarten korrekt erkennt und die gelesenen Informationen richtig zuordnet. Allerdings liefere das iPhone 3GS aufgrund der Autofokus-Funktion und höherer Auflösung deutlich bessere Ergebnisse. Beide Apps kosten (derzeit) 4,99 Euro.