Shopgate-Tore tun sich endlich auf

shopgate_screenNach monatelanger Verzögerung kann Shopgate nun endlich die Verfügbarkeit seiner kostenlosen iPhone App vermelden, verbunden mit den gut klingenden Claims: “Der erste 100% mobile Marktplatz – Shoppen mit dem iPhone, so einfach wie im App Store – Eine einzige Registrierung für alle Shops – Bis Oktober 2010: 400 Shops – Über 2 Millionen Produkte überall dabei – Nächste Updates: coole mobile Features”. Zu letzteren werden noch “Vorschläge, Feedbacks und Bemerkungen über die integrierte Feedback-Seite oder über XING, Facebook oder Twitter” gesucht.

shopgate_screen2Bezahlt wird mit Kreditkarte (VISA/Mastercard), die postalische Zustellung geschieht über die “Partnershops”. Die App findet sich heute auf Rang 28 (Lifestyle/Meistgeladen). Bleibt dennoch abzuwarten, wie viele der Neugierigen sich tatsächlich wie erforderlich auf www.shopgate.com registrieren lassen, wie das Kaufverhalten sein wird und ob tatsächlich genügend weitere Shops mitmachen. In der Start-Edition waren 15 Shops enthalten, darunter z.B. Bookstore (featuring Libri), Caseking, Cyberport, Designers Heaven oder deysis.de. Shopgate spricht von einer bereits heute “riesigen Auswahl” mit “über 1 Million Bücher & DVDs, über 1 Million Elektronikartikel” sowie Angeboten aus dem Bereich Konsolen-Spiele, Arzneimittel, Sportartikel, Küchengeräte, Spielwaren, Geschenke, Luxus-Accessoires, Esswaren und Mode. We’ll keep you posted…

iLitfass_iconWährend es sich bei Shopgate typischerweise um Neuware im b2c-Vertrieb dreht (business to consumer), kann übrigens mit iLitfass, dem ebenfalls 100%ig, ja sogar ausschließlich mobilen Taschentrödel vom App-Systemhaus Glanzkinder einfach alles von privat zu privat (consumer to consumer, c2c) verkauft werden. Für kurze Zeit vollständig kostenlos – sowohl die Ap wie auch das Einstellen von Artikeln – und aktuell auf Rang 33 der Charts(Nachrichten/Meistgeladen).

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iLitfass: Der schnellste Kleinanzeigenmarkt für kurze Zeit gratis

iLitfass_iconÜber die Taschentrödel-App iLitfass lässt sich fast alles anbieten, suchen, finden und kaufen oder verkaufen! Jeder kann hier mitmischen und seinen Artikel vier Wochen lang anbieten. Ein iPhone und die kostenlos im App Store erhältliche App iLitfass ist derzeit schon wirklich alles, was man dazu benötigt. Normalerweise kostet das Einstellen auf iLitfass via in app purchase 79 Cent, doch als Osteraktion bietet die App-Schmiede Glanzkinder für begrenzte Zeit eine Version an, die kostenlose Veröffentlichungen gestattet.

Eine kurze Produktbeschreibung, Preis festlegen, Kategorie bestimmen, ein bis drei Fotos mit der Kamera des Smartphones machen, absenden – und schon ist die “Annonce” geschaltet und erreicht jeden Nutzer der App. Der Interessent sieht die Distanz zum Anbieter in Kilometern auf einen Blick und kann bei Interesse mit dem Verkäufer direkt aus der App per Mail oder Telefon Kontakt aufnehmen und alles weitere für den Kauf besprechen. Hol Dir den Kleinanzeigenmarkt auf Dein iPhone!
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Telcos wollen iTunes-Konkurrenz an den Start bringen

iTunes_iconDie Deutsche Telekom arbeitet nach Erkenntnissen der Financial Times Deutschland (aktuelle Ausgabe, Seite 3) gemeinsam mit anderen Telekomkonzernen an einer eigenen Internet-Plattform für Inhalte wie Musik, Videos und Nachrichten. Der Clou: Die bis Jahresende technisch zu realisierende Plattform soll theoretisch “allen Endgeräten und sämtlichen Inhalten offen stehen”.

DTAG_logoDamit reagieren die Telcos laut FTD auf den Erfolg von Apples iTunes und wollen sich gleichzeitig für den anstehenden Verkaufsstart des iPad positionieren. “Es geht darum, alle Inhalte über jedes Endgerät verfügbar zu machen”, wird die Deutsche Telekom AG zitiert. Bereits während der diesjährigen Mobilfunkmesse Mobile World Congress (MWC) in Barcelona hatte sich die DTAG mit 24 weiteren führenden Telekom-Unternehmen wie AT&T, China Mobile, China Unicom, Orange, Sprint, Telefónica, Verizon oder Vodafone darauf verständigt, gemeinsam offene Standards für Handy-Apps anzustreben.

Zielflagge für die Fähnchen-App: jetzt erinnert das iPhone da an Aufgaben, wo diese erledigt werden müssen!

Arktis_JustInPlace1Darauf hat die Welt gewartet – sort of: Geobasierte Aufgabenlisten (bzw. Location Based To Do bzw. LBTD ;-) ). Was das ist? Die App Just In Place (JIP) rückt Vorhaben in den lokalen Kontext und erinnert genau dort an Vorhaben, wo sich diese auch gleich erledigen lassen. Beim Betreten eines Supermarktes erinnert Just In Place etwa automatisch daran, doch gleich noch einen Liter Milch (oder ein Sixpack oder …) einzukaufen. Die App plant auch ganze Einkaufstouren – und sortiert die einzelnen Vorhaben nach der Entfernung der Zielorte zum Anwender.

Arktis_JustInPlace2Wer also seine Eltern besucht, wird umgehend daran erinnert, dass hier noch ein quietschender Schrank repariert werden muss. Wer bei der Wäscherei vorbeifährt, wird darauf aufmerksam gemacht, dass hier noch der gereinigte Anzug abzuholen ist. Und wer einkaufen geht, dem wird dank JIP sanft und rechtzeitig ins Gedächtnis zurückgeholt, dass noch Cornflakes für die Kinder zu besorgen sind.

Just In Place nutzt GPS, um den Standort des iPhone-Benutzers im Auge zu behalten. So kann die App immer anzeigen, welche der verwalteten Aufgaben just “in der Nähe” sind und sich demnach gerade ohne große Mühen und lange Wege abarbeiten lassen. Damit die App eine Warnung ausgeben kann, muss sie allerdings aktiv sein. Ebenso ist es notwendig, wenigstens einmal am Ort des Geschehens gewesen zu sein, damit sich der Ort per Fingerzeig erfassen und dauerhaft in der ToDo-Anwendung hinterlegen lässt.

Arktis_JustInPlace3Die App erlaubt es auf Wunsch auch, einen ToDo-Marathon zu absolvieren, denn die App listet alle offenen Aufgaben auf – gern auch sortiert nach der jeweiligen Entfernung zum Ort, an dem sie sich umsetzen lassen. Wer demnach mehrere Besorgungen in der Stadt zu erledigen hat, nutzt JIP, um gezielt einen Ort nach dem anderen anzusteuern, ohne dabei überflüssige Wege in Kauf nehmen zu müssen. Erledigte Aufgaben lassen sich einfach in der Liste abhaken.

Die vom App-Systemhaus Glanzkinder für Arktis realisierte App aus dem Genre Dienstprogramme kostet 0,79 Euro und steht in deutscher Sprache bereit.
Fazit: ***** JIPpieh!

UPDATE 17.03.: Chartspositionen 4 in Deutschland, 10 in Österreich u. 74 in der Schweiz!

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re:Member – Memoryspaß, Einkaufsgutschein und Store Locator

re member_iconWer das re:Store Memory innerhalb von 60 Sekunden löst, erhält einen Gutschein im Wert von 5 Euro, der ab einem Einkaufswert von 25 Euro in allen deutschen re:Stores einlösbar ist. Einmal im Monat verlost re:Store überdies unter den zehn schnellsten Spielern einen Waren-Gutschein im Wert von 100 Euro! Um mitzuspielen, wird einfach der aktuelle Score aus der App auf den Scoreboard-Ticker der re:Store-Startseite hochgeladen. Die Gewinner werden per E-Mail benachichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

re member_screenDamit man den ergatterten re:Store-Gutschein bequem einlösen kann, bietet die App einen Store Locator, der den Weg zur nächstgelegenen re:Store-Filiale weist. Dort wird einem re:Store-Mitarbeiter der Gutschein-Screen auf iPhone oder iPod touch präsentiert. Mit einem Schlüsselcode wird der Gutschein entwertet und der Rabatt vom Preis des eigenen Einkaufs abgezogen. Jeder Gutschein ist nur einmal verwendbar und ist bis zum 31.12.2010 gültig. Gutscheine werden nicht bar ausgezahlt. Der Rechtsweg ist auch hier ausgeschlossen. Teilnehmer müssen mindestens 18 Jahre alt sein oder den Gutschein gemeinsam mit einem Erziehungsberechtigten einlösen.

Pfiffiges Detail – über die Funktion Bilderladen der von der Ideen- und Appschmiede Glanzkinder realisierten App kann das Memory sogar mit Motiven aus dem eigenen Foto-Album auf dem iPhone individualisiert werden. Die App ist kostenlos. re:Member – Spielspaß, Gewinnkitzel und Geldersparnis für Einkäufe beim Apple Premium Reseller!
Fazit: ****
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Studie: Mobiles Internet wird zur Regel

eiaa_logoIn Deutschland boomt das mobile Internet wie nie zuvor: Durch zunehmend günstige Tarife und Endgeräte surfen immer mehr Deutsche immer länger von unterwegs im Netz. Dies zeigt die von der European Interactive Advertising Association (EIAA), dem Branchenverband pan-europäischer Online-Vermarkter und Technologiedienstleister, in Auftrag gegebene Studie “Mediascope Europe 2009″. Über 5 Mio. Menschen in Deutschland (Europa: 71 Mio.) nutzen das mobile Internet demnach durchschnittlich eine Stunde am Tag. Mit sieben Stunden die Woche (Europa: 6,4 Stunden) verbringen die deutschen Mobile-User inzwischen sogar deutlich mehr Zeit im mobilen Netz als mit dem Lesen von Zeitungen (Deutschland: 4,6 Stunden; Europa: 4,8 Stunden) oder Magazinen (Deutschland: 3,6 Stunden; Europa: 4,1 Stunden). Europaweit liegt Deutschland bei der mobilen Internetnutzung damit auf einem Spitzenplatz unter den ersten fünf Ländern.

mediascope_iconDie Generation der über 55-jährigen deutschen Mobile-User liegt mit einer Verweildauer im mobilen Internet von 7,2 Stunden weit über dem EU-Durchschnitt dieser Altersklasse (4,7 Stunden). Die 25- bis 34-jährigen Deutschen, die unterwegs im Internet surfen, kommen mit einer mobilen Nutzungsdauer von neuen Stunden sogar sehr dicht an die allgemeine deutsche Internetnutzung von 10,7 Stunden heran. Auf europäischer Ebene sind es vor allem die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die den Mobil-Trend vorantreiben. 23 Prozent der 16- bis 24-jährigen und 21 Prozent der 25- bis 34-jährigen Europäer nutzen das mobile Internet jede Woche für 7,2 bzw. 6,6 Stunden.

Wie wichtig den deutschen Nutzern das Thema Mobilität ist, zeigen auch die Zahlen zur Verbreitung schnurloser Breitbandanschlüsse. Etwa 16 Millionen Deutsche (Europa: 121 Millionen) surfen bereits über eine kabellose Breitbandverbindung im Internet. Die Verbreitung schnurloser Breitbandanschlüsse ist damit in Deutschland im Vergleich zur letzten Mediascope-Studie um 15 Prozentpunkte gestiegen. 57 Prozent aller deutschen Breitbandanschlüsse übertragen die Daten kabellos (Europa: 52 Prozent). Welche Bedeutung der Mobilitätsgedanke für die Deutschen hat, zeigen auch die 49 Prozent der Befragten deutschen User, die einen tragbaren Computer wie Notebook, Netbook oder Tablet PC besitzen (2008: 42 Prozent).

Im europäischen Vergleich belegt Deutschland mit durchschnittlich sieben Stunden bei der wöchentlichen mobilen Internetnutzung den fünften Rang. Polen liegt mit 10,3 Stunden an der Spitze aller untersuchten Länder. Dahinter folgen Italien mit 7,9 Stunden und Portugal und Belgien mit jeweils 7,7 Stunden. Russland belegt mit einer wöchentlichen mobilen Internetnutzung von 7,1 Stunden den vierten Platz. In der Türkei greifen interessanterweise bereits heute mehr Menschen mobil auf das Internet zu als über den PC (21 Prozent vs. 20 Prozent).

Neben der mobilen Nutzung liegt vor allem Online-Shopping bei deutschen Nutzern voll im Trend. Die Ausgaben für im Internet erstandene Artikel liegen in Deutschland durchschnittlichen bei 662 Euro. Dabei werden in einem Zeitraum von sechs Monaten neun Produkte online gekauft. Im Vergleich zur letzten Mediascope-Studie 2008 tätigen sie zwar durchschnittlich einen Einkauf weniger, dafür zahlen sie knapp 20 Prozent mehr für die gekauften Produkte (Mediascope 2008: 556 Euro). Nach einer Online-Recherche werden vor allem die folgenden Produkte direkt im Internet eingekauft: Bücher (85 Prozent), Spielsachen (82 Prozent), Konzertkarten (80 Prozent) und Kleidung (79 Prozent).

Mit nahezu 44 Millionen Onlinern verfügt Deutschland zahlenmäßig nach wie vor über die größte Nutzerschaft in Europa. Die regelmäßige Internetnutzung unter den befragten Studienteilnehmern ist bei ihnen leicht auf 62 Prozent gestiegen (2008: 61 Prozent). Der TV-Konsum dagegen ist hierzulande mit 12,8 Stunden weiterhin rückläufig (2008: 14,5 Stunden). Im Vergleich zur Mediascope 2008 schauen mittlerweile aber doppelt so viele User Fernsehen im Internet (16 Prozent; 2008: 7 Prozent).

Zu den EIAA-Mitgliedern zählen derzeit Adconion Media Group, AD Europe, AOL Advertising Europe, BBC.com, CondéNast International Digital, Disney, eBay International Advertising, EyeWonder, Gruner+Jahr, Hi-media Group, LinkedIn, Microsoft Advertising, MTV Networks International, Orange Advertising Network, Premium Publishers Online, smartclip, Specific Media, Vodafone, wunderloop und Yahoo Europe.

TU-Dresden_logoPerfekt ergänzt wird die Mediascope-Studie von den besonders unter demographischen Aspekten interessanten Ergebnissen einer Umfrage der Professur für Kommunikationswirtschaft der Fakultät Verkehrswissenschaften “Friedrich List” an der TU Dresden: Hiernach hat die Nutzung des Internets per “Handy” in den letzten sechs Monaten deutlich zugelegt. Schon 17,9 Prozent aller befragten Handybesitzer haben bereits mit ihrem Handy im Internet gesurft. Weitere 7,8 Prozent gaben an, dies schon auf Geräten Dritter probiert zu haben. “Es ist damit eine deutliche Steigerung gegenüber unserer Erhebung im Sommer 2009 festzustellen,” so René Pessier, Leiter der Studie und Mitarbeiter an der Professur für Kommunikationswirtschaft. Die letzte Erhebung im Juni/Juli 2009 ergab einen Anteil von nur 9,3 Prozent mobiler Internetnutzer. Zu der Steigerung hat auch das Weihnachtsgeschäft beigetragen, welches traditionell die Hochzeit für Vertragswechsel und -verlängerungen, verbunden mit neuen Endgeräten, ist, so die Forscher.

Im Segment der 15- bis 24-Jährigen liegt der Anteil von Nutzern des mobilen Internets mit fast 30 Prozent am höchsten. Mit zunehmendem Alter sinkt dabei der Anteil bis auf ein Prozent in der Altersgruppe der über 64-Jährigen. Ein deutlicher Geschlechterunterschied ist über alle Altersgruppen festzustellen. Etwa 27 Prozent aller Männer haben im Gegensatz zu acht Prozent der Frauen mit ihrem Mobilfunkgerät bereits mobil das Internet genutzt. Der größte Unterschied findet sich in der Altersgruppe von 45 bis 54 Jahren, in dem der Anteil der Männer 24,6 Prozent und der der Frauen 2,2 Prozent beträgt.

“Die Nutzungsintensität steigt zunehmend an”, so Pessier. Mittlerweile nutzt fast jeder Zweite täglich und fast 70 Prozent mindestens einmal in der Woche das mobile Internet. Bezogen auf die Gesamtzahl aller Handybesitzer nutzte jedoch trotzdem nicht mal jeder Zehnte täglich das Internet per Handy. Daraus ergibt sich ein enormes Potenzial im Vergleich zum stationären Internet von zu Hause, so die Forscher.

Hinsichtlich konkreter Dienste ist die höchste Nutzungsintensität bei E-Mail-Diensten zu verzeichnen. Hohe Anteile sind auch bei Nachrichten und Lexika festzustellen. Soziale Netzwerke liegen mit 29,3 Prozent vor Instant Messaging mit 20 Prozent. In der Altersgruppe 15 bis 24 Jahre liegt der Anteil der sozialen Netzwerke mit 44,6 Prozent am höchsten. Über alle Altersgruppen nutzen Frauen soziale Netzwerke mobil deutlich intensiver (51,9 Prozent, Männer: 23,2 Prozent).

Auch bei anderen Diensten ergeben sich deutliche geschlechterspezifische Unterschiede. “Das unterschiedliche Nutzungsverhalten verschiedener Zielgruppen muss bei der Vermarktung berücksichtigt werden, um zum Beispiel den momentan geringen Nutzungsanteil bei Frauen zu erhöhen” so Pessier. Demnach müssen die nutzbaren Inhalte deutlicher gegenüber dem reinen technischen Zugang kommuniziert werden. Generell kann die einfache Nutzung durch native Programme – Apps - dabei ein Vermarktungsargument sein. Diese wurden schon von 44,7 Prozent der Befragten mobilen Internetnutzer mindestens einmal herunter geladen. Im Rahmen einer empirischen Erhebung mit persönlichen Interviews wurden im Januar 2010 mehr als 2.000 Personen ab 15 Jahren befragt.
mehr zu Design u. -Ergebnissen der Umfrage

Studie: Display- wichtiger als Suchmaschinen-Werbung?

eyeblaster_logo“Suchmaschinenwerbung hat eine hohe Konversionsrate, Displaywerbung ist weniger effizient”, so lautet ein gängiger Spruch im Online- und Mobile Marketing. Dass das ein Vorurteil sein könnte, hat nach eigener Darstellung jetzt Eyeblaster, ein führender Technologieanbieter integrierter Online-Marketinglösungen, mit einer Analyse von über 1.300 Kampagnen belegt. Die Untersuchung zeigt: Display-Werbung trägt zu 72 Prozent am Konversionserfolg jener Kampagnen bei, in denen Display- und Suchmaschinenwerbung eingesetzt werden. Der Beitrag der Suchmaschinenwerbung hingegen beträgt 28 Prozent.

Der Grund für die unterschiedliche Wirkung der beiden Werbemittel liegt in ihren Aufgaben für den “Purchase Funnel” (Trichter). Das ist der Weg, den Verbraucher vom ersten Interesse (“Awareness”) bis zur Konversion gehen: Displaywerbung weckt von Anfang an das Interesse der Konsumenten und sorgt so dafür, dass sie in den Trichter gelangen. Suchmaschinenwerbung hingegen entfaltet ihre Wirkung erst später, wenn eine Entscheidung naht (“Consideration”).

Untersucht man nun, über welche Werbemittel Verbraucher, die am Ende eine Konversion getätigt haben, in den Trichter gelangt sind, zeigt sich: 72 Prozent davon sahen zuerst Displaywerbung und suchten dann eventuell zu einem viel späteren Zeitpunkt den “Point of Purchase” (PoP) auf, zum Beispiel per Keyword-Suche oder durch den Klick/Tap auf den Banner.

Die Wirkung von Display- und Suchmaschinenwerbung hängt auch davon ab, in welcher Themenumgebung sie stattfindet: Besonders wirkungsvoll ist Displaywerbung in den Bereichen Goverment/Utilities (96%), Entertainment (92%) und Karriere (81%). Suchmaschinenwerbung hingegen ist stark bei News/Media (70%), B2B (68%) sowie Restaurant (56%).

Zum Download der Analyse “Search & Display: Reach Beyond the Keyword” geht es hier.

PocketGear übernimmt Handango: Konzentration im App-Großhandel

PocketGear_logoPocketGear, Inc. gibt soeben die Übernahme von Handango bekannt. Handango ist laut PocketGear der “weltweit führende Anbieter von Smartphone-Applikationen”. Durch die Fusion entsteht laut Pressemitteilung der “weltweit größte plattformübergreifende und unabhängige Marktplatz mit einem Katalog von mehr als 140.000 kommerziellen und kostenlosen Applikationen für die weltweit mehr als 4 Milliarden Anwender von Mobiletelefonen, die auf entweder Android, Symbian, BlackBerry, Windows Mobile, WebOS (Palm), Linux oder Java basieren.”

handango_logoPocketGear und Handango bieten den nach eigener Einschätzung weltgrößten unabhängigen App Store, denn sie haben bis dato gemeinsam einen Umsatz von mehr als 400 Millionen US-Dollar mit Kunden aus mehr als 175 Ländern erzielt. Verkauft wurden dabei Apps für über 2.000 verschiedene Mobiltelefon-Modelle.

Mit der Übernahme soll der PocketGear-Marktplatz nun mehr als 32.000 Entwickler aus dem PocketGear-Entwicklerprogramm mit mehr als 40 von PocketGear unterstützten Webshops und Distributionspartnern vernetzen, darunter “4 der 5 weltgrößten Mobiletelefonhersteller, 4 der 5 größten Mobilfunkbetreiber der USA und 3 der 10 größten Mobilfunkbetreiber weltweit”.

Handango.com erweitert PocketGear eigenes “App Store-Netzwerk”, zu dem unter anderem die Sites PocketGear.com, Mobile2Day.de, SymbianGear.com, AndroidGear.com, RIMGear.com, Smartphone.net, und PalmGear.com gehören. Darüber hinaus nutzen nun weltweit über 1.000 Entwickler PocketGears Shop-System um Ihre Applikationen direkt auf ihren eigenen Webseiten zu vermarkten. Jud Bowman bleibt auch nach der Übernahme Präsident und CEO von PocketGear, während Alex Bloom, bislang CEO von Handango, die Aufgabe des COO von PocketGear übernimmt.

Kürzlich hatte sich mit der Wholesale Applications Community (WAC) bereits eine interessante Mobile App Store-Allianz gegen Apple aus Providern und Geräteherstellern formiert.

Event: ecommerce conference Roadshow

ecommerce conference 2010_HeaderIm März 2010 beginnt die Roadshow ecommerce conference bereits zum siebten Mal ihre Tour durch Deutschland mit Stops in Hamburg (4. März), Frankfurt (9. März), Düsseldorf (10. März) und München (17. März). Abermals will sie ihren Fachbesuchern kundenorientierte Lösungen für erfolgreiche Vertriebs- und Serviceprozesse bieten. Zudem beleuchtet sie, wie die neuesten Trends in der Praxis umgesetzt werden können. Ziel dabei ist, die Conversion Rate mit effizienten Mitteln zu optimieren.

Die ecommerce conference umfasst laut Veranstalter Neue Medienges. Ulm (NMG) die wesentlichen Aspekte, um den Erfolg im Online Shopping zu erhöhen und zu kontrollieren. Web-Analyse und -Controlling, Shop-Software und Usability sowie die effiziente Abwicklung der Vertriebsprozesse bis hin zu sicherem E-Payment sind darauf ausgerichtet, dass aus Interessenten auch tatsächlich Kunden werden. Zudem werden Trends, wie Social Commerce, Bewegtbilder und Videos sowie Mobiles Internet unter dem Aspekt beleuchtet, wie sie im E-Commerce verkaufsfördernd eingesetzt werden können.

Unter der Moderation von Frank Puscher, der bereits bei den letzten Roadshows durch das Tagesprogramm führte, berichten Experten direkt aus der täglichen Praxis und beraten die Besucher. Zu den Ausstellern u. inhaltlichen Beiträgern gehören u.a. T-Systems, Expercash, Communicode, Mauve, SEOlytics, Interoute, clickandbuy, Webtrekk, Poet Software oder myprinting.

Die Konferenzreihe richtet sich an Leiter E-Commerce und Betreiber von Online Shops. In jeder Stadt wird ein leicht modifiziertes Vortragsprogramm geboten. Die Teilnahme kostet knapp 200 Euro zzgl. Mwst.
mehr Infos u. Anmeldung

Fact-Finder: Suche für mobile Shops

omikron_logoFact-Finder, die nach eigenen Angaben “in Europa marktführende Such- und Navigationslösung”, ist ab sofort auch für das iPhone verfügbar. Webshops, die mit der fehlertoleranten Suche aus dem Hause Omikron Data Quality ausgestattet sind, können laut Anbieter Fact-Finder selbst dann nutzen, wenn ihr Shopsystem das iPhone noch nicht unterstützt.

Fact-Finder stellt dafür ein Template zur Verfügung, mit dem der Shop in drei kurzen Schritten im gewünschten Look & Feel auf dem iPhone erscheinen soll: 1. Design anpassen (Logos, Farben und Bilder sind individuell konfigurierbar), 2. Software mit dem Payment-System des Shops verbinden, 3. Application im App Store anmelden – fertig.

Fact-Finder_screenAuch die dynamische Vorschlagsfunktion “Suggest” steht den Usern auf dem iPhone zur Verfügung. Diese Funktion ist im Mobile Commerce eine echte Hilfe: Sie erspart Kunden das Eintippen langer Suchphrasen, da bereits nach wenigen Buchstaben mögliche Treffer in einer Liste angezeigt werden. Suggest ist selbstlernend, das heißt, die Vorschlags-Liste generiert sich aus den konkreten Suchanfragen.

Die Fuzzy Logic nutzende Lösung kommt laut Omikron international in mehr als 700 Webshops zum Einsatz. Das System steht auch als ASP- bzw. SaaS-Lösung zur Verfügung und bietet Zugriff über Webservices und XML-Schnittstellen. Eine eigene FactFinder App selbst sucht man im App Store bislang allerdings vergebens. In einem Gewinnspiel beziffert der Anbieter den Wert der App(-Technologie) mit 9.500 Euro. Teilnahmeberechtigt sind aber nur registrierte Kunden des Unternehmens…

FactFinder auf YouTube

Autor: klaus, veröffentlicht am: 18. 02. 2010

Kategorien: iPhone Programmierung

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