SimoBIT Jahreskongress
Unter dem Motto “Neue Geschäftsfelder für Mittelstand und Verwaltung durch mobile IKT” veranstaltet das Bundeswirtschaftsministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) in diesem Jahr den dritten SimoBIT-Jahreskongress in Berlin, als Abschluss des Förderschwerpunktes Sichere Anwendung der mobilen InformationsTechnik (SimoBIT ) bildet. Der Kongress findet vom 10. bis 11. November im BMWi statt.
SimoBIT adressiert mit den Wirtschaftszweigen Maschinenbau, Handwerk und kleine Unternehmen, Gesundheitswirtschaft und Öffentliche Verwaltung genau diejenigen Bereiche, in denen mobile Anwendungen schon in naher Zukunft bedeutende Wachstumsraten verzeichnen werden. Die zwölf Förderprojekte sollen hierbei insbesondere dazu beitragen, die Einführung mobiler Multimediadienste in Wertschöpfungsprozesse beispielhaft auf sicherem Wege aufzuzeigen.
Mobile Business heute
In einer Laufzeit von knapp vier Jahren wurden zwölf intelligente Lösungen zur Mobilisierung von Arbeitsprozessen entwickelt, deren Anwendung erhebliche Effizienzsteigerungen ermöglicht. Konkret geht es z. B. um mobile Informationsdienste in der Pflegelogistik, selbstorganisierende und mobile Geschäftsprozesse in der Landwirtschaft, Serviceeffizienz im Maschinen- und Anlagenbau, eine mobile Assistenz für das Ressourcenmanagement in der Bau-Auftragsabwicklung oder IT-Lösungen zum mobilen kommunalen Infrastrukturmanagement.
Das Programm wird abgerundet von Vorträgen zu Themen wie:
- Mobility in Life and Work (Susanne Köhler, Zukunftsinstitut )
- Markttrends bei mobilen Geschäftsanwendungen (Thorsten Dirks, CEO E-Plus) oder
- Marktchancen durch mobile IKT-Anwendungen aus der Sicht des Mittelstands (Ludwig Neer, Vorstand Forschung, CAS Software AG).
Die Teilnahme am SimoBIT-Jahreskongress ist kostenlos, aber in der Teilnehmerzahl begrenzt und daher ist eine frühzeitige Anmeldung erwünscht.
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Event: Haftungsfragen bei mobilen Geschäftsanwendungen
Der ‘Gold Rush’ auf die Mobile App Stores und der Boom bei Business-Anwendungen sind die eine, ihre rechtliche Absicherung die andere, gleich wichtige Seite der Goldmedaille. Am 8. Juli 2010 findet in Bad Honnef bei WIK-Consult daher ein SimoBIT-Workshop zum Thema “Haftungsfragen bei mobilen Geschäftsanwendungen“ statt. Rechtsanwältin und Datenschutzexpertin Sirin Torun von der SerNet GmbH wird in ihrem Vortrag “Welche Anforderungen stellt das Bundesdatenschutzgesetz in Bezug auf die Geschäftstätigkeit der Entwickler und Anbieter von innovativen mobilen Geschäftsanwendungen?“ auf Haftungsfallen aus dem jüngst novellierten BDSG eingehen und insbesondere die Datenauftragsverarbeitung und Folgen möglicher Datenpannen behandeln.
Rechtsanwalt Markus Keubke ist Experte für allgemeine Haftungsfragen sowie speziell Arzt- und Patientenrechte. Er wird in seinem Beitrag “Die Haftungsproblematik im Bereich Gesundheitswesen und mobile Geschäftsanwendungen” sowohl allgemeine Rechtsfragen wie Anforderungen aus dem Gesundheitsbereich vorstellen.
Die Veranstaltung dauert von 11 bis 16 Uhr, ist kostenlos und richtet sich mit dem Ziel des Wissenstransfers auch und gerade an KMU. Um Anmeldung bei Frau Barth wird gebeten unter v.barth at wik dot org.
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Event: SimoBIT-Talk “IT-Sicherheit bei mobilen Anwendungen”
Mit beinahe 130 Mio. aktiven SIM-Cards im Mobilfunk wurde in Deutschland in weniger als zwei Jahrzehnten eine der bedeutendsten Erfolgsgeschichten der Marktpenetration moderner Kommunikationstechnologien geschrieben. Mit Blick auf die Aufrechterhaltung und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen raten Experten dringend zu einem vermehrten Einsatz von Mobile Business-Solutions in Unternehmen und Verwaltungsorganisationen. Nach jüngsten Ergebnissen einer Erhebung durch WIK-Consult können hierdurch Effizienzsteigerungen von bis zu 20 Prozent erzielt und somit die Erfolgsgeschichte des Mobilfunks fortgeführt werden. Erste Schritte zur maßgeschneiderten Lösung können verblüffend günstig sein. Bei Interesse an iPhone- oder Android-basierenden Lösungen beraten die Spezialisten der App- und Ideen-Schmiede Glanzkinder Sie gerne!
Als Voraussetzung für den Einsatz mobiler Geschäftsanwendungen sind die Implementierung einer angemessenen IT-Sicherheit und die Gewährleistung des Datenschutzes unabdingbar. Entsprechend gilt auch der IT-Sicherheit besondere Aufmerksamkeit im Förderprogramm “Sichere Anwendung der mobilen Informationstechnik (SimoBIT) zur Wertschöpfungssteigerung in Mittelstand und Verwaltung” des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi). In dessen Rahmen fördert der Bund zwölf ausgewählte Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur beschleunigten Entwicklung und breitenwirksamen Nutzung von sicheren, mobil vernetzten Multimedia-Anwendungen in den Tätigkeitsfeldern von Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen.
Im Rahmen einer Veranstaltung am 21. Januar 2010 in Karlsruhe werden die drei SimoBIT-Projekte ModiFrame, VitaBIT und M3V mit Umsetzungsschwerpunkt in Karlsruhe Einblick in ihre Forschungsergebnisse geben. Der SimoBIT-Talk stellt gleichzeitig auch die Abschlussveranstaltung des Projektes ModiFrame dar. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung per E-Mail an SimoBIT@aifb.org wird gebeten.
Programm der Veranstaltung
Bis zu 20% Einsparpotenzial mit mobiler IKT
Unter dem Motto “Mobile Arbeit braucht sichere IKT” befassten sich während des SimoBIT-Jahreskongress’ am 02.11. in Köln rund 150 Experten mit aktuellen Ergebnissen des BMWi-Förderprogramms “Sichere Anwendung der mobilen Informationstechnik in Wirtschaft und Verwaltung”. Eine aktuelle im Rahmen der SimoBIT-Begleitforschung durchgeführte repräsentative Anwenderbefragung führt zu dem Ergebnis, dass bei größeren KMU, die komplexere mobile IKT zur Optimierung von Wertschöpfungsprozessen einsetzen, durchschnittliche Einsparungen bei den operativen Kosten von bis zu 20 % möglich sind. Die entsprechenden IKT-Anwendungen reichen dabei weit über die üblichen Massenanwendungen wie Sprachtelefonie, SMS und E-Mail hinaus. Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Dr. Bernd Pfaffenbach betonte in diesem Zusammenhang: “Die SimoBIT-Leuchtturmprojekte machen deutlich, dass IT-Sicherheit die Basis für die Ausschöpfung der hohen Einsparpotenziale ist. Denn nur wenn Vertraulichkeit, Integrität und hohe Zuverlässigkeit gegeben sind, werden die neuen mobilen IKT-Systeme eingesetzt. Datensicherheit und Datenschutz sind damit eine maßgebliche Voraussetzung für die schnelle Verbreitung von mobilen IT-Geschäftsanwendungen.” Das BMWi fördert mit SimoBIT zwölf Leuchtturmprojekte, die mobile und sichere Geschäftsanwendungen entwickeln.
Event: Mobile IT-Anwendungen in der Gesundheitswirtschaft
Im Rahmen der regionalen SimoBIT-Talks findet am 02.12. die Veranstaltung zum o.a. interessanten Thema in Rostock statt. Es werden drei Entwicklungsprojekte vorgestellt. Die im Rahmen des Förderprogramms “Sichere Anwendung der mobilen Informationstechnik (IT) zur Wertschöpfungssteigerung in Mittelstand und Verwaltung – SimoBIT” des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie angesiedelten Projekte Med-on-@ix, OPAL Health und VitaBIT arbeiten an Anwendungen, die als beispielhaft für eine neue Generation von mobilen Gesundheitsanwendungen gelten können. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten.
Infos und Anmeldung
Event: Mobile IT-Anwendungen in der öffentlichen Verwaltung
Im Rahmen der regionalen SimoBIT-Talks findet am 16.09. die Veranstaltung zum o.a. interessanten Thema in Aachen statt. Durch den Einsatz von mobilen IT-Anwendungen lassen sich laut Veranstalter die Wertschöpfungs- bzw. Fachprozesse in der öffentlichen Verwaltung spürbar effizienter gestalten und zudem eine größere Bürgernähe erreichen. Innerhalb der drei SimoBIT-Projekte Mobility@forest, Mobis Pro und simoKIM entstehen Anwendungen, die mobile Mitarbeiter der Forstverwaltung, der Feuerwehren und des kommunalen Infrastrukturmanagements situations- und ortsbezogene Informationen aus unterschiedlichen Quellen ubiquitär und sicher zur Verfügung stellen. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten.
Infos und Anmeldung
Erhebung zum Mobile Business
Wie setzt sich die deutsche IT-Landschaft im Bereich “Mobile Business Solutions” zusammen, wie viele Unternehmen bieten welche Lösungen an, und wie sehen die Trends und Entwicklungen in den nächsten Jahren in diesem Segment aus? Diese Fragen sind zentraler Bestandteil einer Marktanalyse im Rahmen des Förderschwerpunktes SimoBIT – Sichere Anwendung der mobilen Informationstechnik zur Wertschöpfungssteigerung in Mittelstand und Verwaltung, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWI). Die SimoBIT-Begleitforschung möchte mittels einer Online-Umfrage den Stand und die Perspektiven der Anbieter von Mobile-Business Solutions in Deutschland näher untersuchen. Der Fragebogen richtet sich an alle Experten, die für Anbieter von Mobile Solutions tätig sind und deren Angebote sich an Geschäftskunden richten.
Alle Antworten werden vertraulich behandelt und nur anonymisiert ausgewertet. Am Ende des Fragebogens besteht jedoch die Möglichkeit, die eigenen Kontaktdaten mitzuteilen, um die Ergebnisse der Befragung zu erhalten.
Zum Fragebogen geht es hier.
Mobile IKT-Lösungen helfen dem Mittelstand
Mobile Datendienste werden im Jahr 2012 5,7 Mrd. Euro Gesamtumsatz und damit bereits ein Drittel der Mobilfunkumsätze insgesamt erbringen. Derzeit generieren die zunehmend auch im Unternehmensbereich eingesetzten mobilen Daten-Anwendungen bereits 2,3 Mrd. Euro an Umsätzen. Daher bieten Mobile Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) wichtige Potenziale zur Erhöhung der Wertschöpfung gerade für mittelständische Unternehmen und Verwaltungen. So lauten zentrale Ergebnisse der Untersuchung “Mobilisierung von Wertschöpfungsprozessen durch innovative und sichere Informationstechnologie”, die Prof. Picot und Dr. Schmid vom Institut für Information, Organisation und Management (IOM) der Ludwig-Maximilians-Universität München im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie im Rahmen der Begleitforschung des Projektes Sichere mobile Informationstechnik in Mittelstand und Verwaltung durchgeführt haben.
Die Studie zeigt, dass mobile IKT-Lösungen die Kosten und die Fehleranfälligkeit papierbasierter Prozesse reduzieren, mehr Markttransparenz schaffen, Prozesse beschleunigen und sowohl die Effizienz als auch die Effektivität der Wertschöpfung in Unternehmen und Verwaltungen steigern können. Dabei handelt es sich nach Einschätzung der Autoren um große Auswirkungen, vor allem in den vier Anwendungsfeldern Verwaltung, Maschinenbau, Gesundheitswirtschaft und Handwerk.
Durch Integration mobiler IKT-Lösungen werden Wertschöpfungsprozesse so umgestaltet, dass neue Geschäftsmodelle entstehen, die u.a. zu weit reichenden Kosten- und Zeitersparnissen sowie zu mehr Flexibilität und verbesserten Kundenbeziehungen führen. Beispiele sind neue mobilfunkgestützte Wartungsdienste, neue Formen der Online-Kooperation von KMU sowie verbesserte Assistenzsysteme für die Notfallmedizin, Pflegelogistik oder Feuerwehr. Andererseits stellen die mit mobiler IKT-Nutzung einhergehenden Veränderungen mit Blick auf die deutlich erweiterten Organisations- und Interaktionsmöglichkeiten ganz neue Anforderungen an Mitarbeiter und Management.
Gemäß den Ergebnissen der neuen BMWi-Studie werden im Jahr 2012 die mobilen Daten-Dienste 5,7 Mrd. Euro Gesamtumsatz und damit bereits ein Drittel der Mobilfunkumsätze insgesamt aufweisen. Derzeit bringen die zunehmend auch im Unternehmensbereich eingesetzten mobilen Daten-Anwendungen bereits 2,3 Mrd. Euro an Umsätzen ein.
Die Studie steht auf dem SimoBIT-Portal des BMWi zum Download bereit.