Windows Phone 7 ante portas

Windows Phone 7 Logo finalSoeben hat Microsoft das finale Software Development Kit (SDK) für Windows Phone 7 für Programmierer verfügbar gemacht. Für registrierte Entwickler sind die Werkzeuge – wie beim iPhone oder Android SDK – kostenlos. Die Beta-Versionen wurden bereits 300.000 Mal herunter geladen.

Windows Phone 7_SDKDas aktuelle SDK soll größere Effizienz bei der Entwicklung von Anwendungen und Spielen bieten. Es integriert Elemente wie das Framework .NET, die Web-Browser-Erweiterung Silverlight und das API-Bündel zur Spieleentwicklung XNA. Neu hinzugekommen sind laut Microsoft u.a. drei Controls für Panorama (zeigt Unterkategorien einer Website), Pivot und Bing Maps, die Entwicklern eine Vielzahl zusätzlicher Möglichkeiten bieten sollen. Für die Programmlogik ist überwiegend C# zuständig, während der XML-Dialekt XAML die UI-Definition regelt.

Zu den kostenlos abgegebenen Werkzeugen gehören:

  • Visual Studio 2010 Express for Windows Phone
  • ein neu entwickelter Geräte-Emulator, der in Grenzen vom Vorhandensein von Endgeräten unabhängig machen soll
  • Expression Blend 4 für Windows Phone “für die leichte Integration von Verhaltenskomponenten wie Interaktivität”
  • Silverlight
  • XNA Game Studio 4.0
  • Advertising Exchange for Mobile zur Integration von Werbung in die Apps

Wie Apple dies mit dem iOS Developer Program (hier war das App-Systemhaus Glanzkinder seit der Beta-Phase dabei) erfolgreich tat, so bemüht sich nun auch Microsoft, noch vor dem Start des angekündigten Windows Phone 7 Marketplace attraktive Apps als Startcontent zusammen zu bekommen. Von Anfang an dabei sein, werden beispielsweise Twitter, Flixster, OpenTable oder Travelocity. Geworben wird mit “klaren und übersichtlichen Richtlinien” für den Marketplace, die es gestatten sollen, “dort innerhalb kurzer Zeit Applikationen und Spiele einzustellen”. In jedem Falle müssen die Apps kompatibel zu den aktuellen Entwicklungswerkzeugen sein, was bei mit der Preview Version programmierten Apps mindestens die Anpassung von diversen APIs mit sich bringt.

Nach der breiten Vorankündigung auf dem diesjährigen GSMA Mobile World Congress (MWC) in Barcelona wird Microsoft Phone 7 am 11. Oktober nun offiziell vorstellen. Für Mitte Oktober wird auch die Verfügbarkeit erster Endgeräte von Herstellern wie HTC, Samsung oder LG erwartet – auch Anbieter wie Acer, Asus und Sony Ericsson sind im Gespräch. Das Wirtschaftsmedium Euro am Sonntag nannte kürzlich den 21. Oktober als Verkaufsstart der ersten WP7-Smartphones. Es gibt auch Gerüchte, wonach Redmond plant, allen rd. 92.000 Microsoft-Mitarbeitern WP7-Mobiles zur Verfügung zu stellen – wie Google das teilweise mit dem Nexus One probiert hatte. Experimente mit einer eigenen bzw. gebrandeten Hardware-Plattform hat Microsoft – genau wie Google – vorläufig eingestellt. In Summe darf man auf die Resonanz auf den offiziellen Start von Windows Phone 7 gespannt sein, das voll auf den Consumer-Bereich (und damit auf Apples Hauptdomäne mit dem iPhone) zielt. Dass die erste OS-Fassung dem Vernehmen nach weder Copy/Paste noch Multitasking – jedenfalls für Nicht-Microsoft-Apps – beherrscht, wird die Eroberung nicht leichter machen.

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TechTalk-Termine zur WP7 Roadshow von Microsoft mit Events in Berlin, Hamburg, Köln, Karlsruhe u. München

zum derzeitigen Stand des Windows Mobile Marketplace (bis V 6.5)

Inxmail: E-Mail-Marketing m. iPhone-Vorschau

inxmail_logoDie Spezialisten für E-Mail-Marketing von Inxmail haben ihre E-Mail-Vorabtests um eine nach eigenen Aussagen “bisher einmalige” iPhone-Vorschau erweitert (aber vgl. die hier bereits vorgestellten Angebote von u.a. Artegic u. Emailvision). Damit lässt sich noch während der E-Mail-Redaktion überprüfen, wie die Kampagne im Posteingang des iPhones dargestellt wird – sowohl in horizontaler wie auch in vertikaler Anzeige. Diese Vorschau steht allen Anwendern von Inxmail Professional seit dem 15. April kostenfrei zur Verfügung.

inxmail-iphone-simulator-hochDas iPhone ist eines der wichtigsten mobilen Anzeigegeräte für Newsletter. Zwei bis zwölf Prozent der Newsletter werden laut Inxmail auf iPhones gelesen. Das im Verhältnis zum PC winzige Display muss daher ein Umdenken bei der Gestaltung von Newslettern bewirken. Oft werden Markennamen unkenntlich dargestellt oder ausgeklügelte Sätze in Betreff und Vorschauzeilen abgeschnitten – was den Kampagnenerfolg bezogen auf mobile Leser erheblich beeinträchtigen kann.

Es gibt übrigens auch eine kostenlose iPhone App für mobile Auswertung der Statistiken von Inxmail Professional. Ein aktueller Vortrag zum Thema “Mobile friendly E-Mail-Marketing” kann hier kostenlos angefordert werden.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 17. 04. 2010

Kategorien: iPhone Programmierung

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iPhone-Vorschau für E-Mail-Kampagnen

Die Agnitas AG hat eine neue Version ihres E-Marketing Manager (EMM) vorgestellt. Die überarbeitete E-Mail-Marketing-Software erleichtert E-Marketern die Arbeit mit der Möglichkeit, mehrstufige Kampagnen automatisiert durchzuführen. Beispielsweise das Feature „Follow-up-Mailing“ soll es es ermöglichen, intelligente E-Mail-Kampagnen einfach und schnell durchzuführen. Anhand weniger Mausklicks können Newsletter-Empfänger mit gezielten Nachfassaktionen noch einmal angesprochen werden. Etwa mit dem Ziel, “Nichtöffner” doch noch zum Lesen zu aktivieren oder um “Öffnern” Spezialangebote zukommen zu lassen. Dafür schlüsselt der EMM die Empfänger, abhängig von ihren Reaktionen, automatisch in Gruppen auf, denen dann unterschiedliche Informationen zugesendet werden können. Nachfassaktionen lassen sich, zusätzlich zu den bereits bestehenden Möglichkeiten im EMM, für folgende Zielgruppen durchführen: Nichtöffner, Öffner, Nichtklicker und Klicker. Ergänzend zu den bereits bestehenden Zustellungstests (dem Pre-Delivery-Check vor dem Mailing und dem Delivery-Check danach) gibt es nun im EMM die Provider-Vorschau. Sie ermöglicht es dem Nutzer, die Darstellung seiner E-Mailings bei den größten deutschen Providern vorab zu kontrollieren und zu überprüfen, ob das zu versendende E-Mailing bei den jeweiligen Providern als Spam klassifiziert wird oder nicht.

Mit der iPhone-Ansicht steht Nutzern des EMM 6.3 schließlich eine neue Vorschaumöglichkeit zur Verfügung. Ab sofort können sie testen, wie E-Mails in der Auflösung mobiler Endgeräte dargestellt werden.
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