Mobile Mix 0611: Wachstum, aber noch kein Stich für WP7

millenial media logoMillennial Media (MM) ist ein Spezialist für mobile Werbung und Kampagnen. Gerade wurde der aktuelle Mobile Mix-Report mit Mai-Daten veröffentlicht, der sich stark mit Connected Devices beschäftigt (Connected Devices sind WiFi-Geräte ohne primäre Telefonie-Funktion wie iPad, iPod Touch, Samsung Galaxy Tab und div. Gaming-Konsolen). Aus den Ergebnissen:

  • Im Vergleich zum Vorjahr sind von Connected Devices ausgehende Ad Impressions um 190 Prozent gewachsen.
  • 70 Prozent aller von Connected Devices ausgehenden Ad Impressions lassen sich auf MP3 Player oder Spielkonsolen zurückführen. Von Tablets stammten im Mai erst 29 Prozent.
  • iPad Ad Impressions für sich betrachtet stiegen im Vergleich zum Vormonat um 29 Prozent.
  • Im Vergleich zum Vormonat stiegen die von unter Windows Phone 7 betriebenen Endgeräten ausgehenden Ad Impressions um 92 Prozent – allerdings auf vorläufig noch sehr niedrigem Niveau.
  • 45 Prozent des Anzeigenumsatzes im MM-Network resultiert aus iOS Apps, 43 Prozent stammt von Android Apps. WP7 ist also vorläufig praktisch bedeutungslos.
  • Die App-Kategorie “Musik und Unterhaltung” wuchs um 14 Prozent und liegt damit jetzt auf Position 1 – noch vor Spielen.

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Apple führend bei Connected Devices

millenial media logoDer aktuelle Report “Mobile Mix” von Millennial Media (MM), Spezialist für mobile Werbung und Kampagnen, beruht auf nach Geräteherstellern, Betriebssystemen und Apps aufgeschlüsselten Februar-Daten aus dem MM-Werbenetzwerk. Aus den Ergebnissen:

  • iOS führt mit einem Marktanteil von stolzen 80 Prozent deutlich bei den Connected Devices, also Geräten mit Mobilem Internet über Wi-Fi, aber ohne Telefonie-Funktion wie iPod touch, Sony Playstation, aber auch Tablets wie das iPad etc. Android folgt mit weitem Abstand und 17 Prozent Anteil der Geräte im MM-Netzwerk.
  • Samsung hat sich mit 50-prozentigen Wachstumsraten die Position 2 in MMs Hersteller-Charts erobert. Das hieran stark beteiligte Samsung Galaxy Tab ist das erste unter Android betriebene Connected Device, dass es in Millennials Top 30-Charts geschafft hat.
  • Android liegt bei den Ad Impressions jetzt im dritten Monat in Folge auf Platz 1 – vor Apples iOS.
  • Allerdings zitiert MM eMarketer mit ff. Aussagen: Mit über 10 Mio. in 2010 abgesetzten iPads dominiert Apple den Markt der Media Tablets klar. Mit einem prognostizierten Absatz von 50 Mio. iPads weltweit soll Apple auch in den kommenden zwei Jahren Tablet-Marktführer bleiben. Mit Android- und Microsoft-Betriebssystemen laufende Tablets sollen hiernach noch in diesem Jahr ein bis zu 400-prozentiges Wachstum erfahren. Dies würde für Android-Tablets rund 32 Mio. abgesetzte Einheiten weltweit bedeuten.

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Automotive Apps nehmen Fahrt auf

millenial media logoDer aktuelle Report “Mobile Mix” von Millennial Media (MM), Spezialist für mobile Werbung und Kampagnen, beruht auf nach Geräteherstellern, Betriebssystemen und Apps aufgeschlüsselten November-Daten aus dem MM-Werbenetzwerk. In diesen spielen Connected Devices vermehrt eine Rolle, also Geräte mit Mobilem Internet über Wi-Fi, aber ohne Telefonie-Funktion wie iPod touch, iPad, Sony PSP. Aus den Ergebnissen:

  • Drei Connected Devices tauchen in den Top 30 der Geräte auf, der iPod Touch hält dabei Position 2. Ihr Anteil an Ad Impressions stieg um zwei Prozent im Vergleich zum Vormonat.
  • Im Application Platform Mix des Werbenetzwerks haben sich Android Apps mit einem Wachstum von zehn Prozent im Vergleich zum Oktober 54 Prozent Anteil erobert.
  • Die Kategorien Musik und Unterhaltung kommen mit 22 Prozent Anteil an den erzielten Ad Impressions auf Rang 2 bei den App-Genres – nach Spielen.
  • Mercedes-Benz Zetros App Icon

  • Automotive Apps, also Apps der Automobilindustrie wie z.B. die von Glanzkinder realisierte App für das Mercedes-Benz-Nutzfahrzeug Zetros, erscheinen erstmals in MMs Top Genre-Liste. Auf sie zurückgehende Impressions haben sich seit Oktober verdreifacht.

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Android zieht (werbetechnisch) mit iOS gleich

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Der aktuelle Report “Mobile Mix” von Millennial Media (MM), einem Spezialist für mobile Werbung und Kampagnen, beruht auf nach Geräteherstellern, Betriebssystemen und Apps aufgeschlüsselten Oktober-Daten aus dem MM-Werbenetzwerk. Aus den Ergebnissen:

  • Erstmals sind mobile Ad Impressions von Android-Geräten im MM-Netz an iOS vorbeigezogen: +8% Wachstum im Vergleich zum Vormonat ergibt einen Anteil von 37% an allen Ad Impressions (iOS: 25%).
  • Auf Motorola-Geräte rückführbare Impressions erzielen 15% der Ad Impressions. Die zwei neuen Android-Endgeräte Droid 2 (Nachfolger des in Europa als „Milestone“ vermarkteten Gerätes) und Droid X stiegen mit dem Marktstart sofort auf der MM-Top 30-Geräteliste ein.
  • In diesen Top 30-Charts hält RIM sechs Plätze, das BlackBerry Curve hat aktuell das Motorola Droid von Platz zwei (nach dem Apple iPhone) verdrängt. Von RIM Mobiles ausgehende Ad Requests stiegen um 43% im Vergleich zum Vormonat.
  • Der Mobile Mix schließt seit Juli auch “Connected Devices“ ein, also Geräte mit mobilem Internetzugang über Wi-Fi, aber ohne Telefonie-Funktion wie iPod touch, iPad, Sony PSP u.a. Vom iPad stammende Ad Requests nahmen um 112 Prozent im Vergleich zum Vormonat zu.

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iPad Ad Requests +206%

millenial media logoMillennial Media – Spezialist für mobile Werbung und Kampagnen – hat den aktuellen Report Mobile Mix veröffentlicht, der auf nach Geräteherstellern, Betriebssystemen und Apps aufgeschlüsselten Juni-Daten aus dem Millennial Media-Werbenetzwerk beruht. Aus den Ergebnissen:

  • iOS blieb mit 56 Prozent Anteil das dominante Smartphone-Betriebssystem und wächst derzeit mit acht Prozent monatlich.
  • Motorola hat im Juni den Aufstieg in die Top 15 der Gerätehersteller geschafft – wohl u.a. aufgrund des erfolgreichen Droid (Europa: Milestone).
  • Auf das iPad zurückführbare Ad Requests sind um 206 Prozent angestiegen.
  • Ad Impressions von Touchscreen-Geräten wachsen derzeit um sechs Prozent monatlich, hatten aber im Juni erstaunlicherweise erst einen Marktanteil von 54 Prozent im Millenial Media-Gerätemix (der auch “Connected Devices” wie beispielsweise Nintendo DS, Sony PSP etc. einschließt).

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AdMob: Trends seit Mai 2008

AdMobDie US-Spezialisten für mobile Advertising bei AdMob haben für ihren aktuellen und leider vorläufig letzten Mobile Metrics Report einmal zurückgeschaut und einige zentrale Phänomene im von ihnen beobachtbaren Werbenetzwerk seit Mai 2008 zurückverfolgt. Aus den Ergebnissen:

  • Nutzer aus 92 Nationen haben im Mai 2010 10 Mio. mobile Ad Requests generiert, im Mai 2008 fanden sich nur zehn Nationen im Netzwerk
  • Nokia ist immer noch der führende Gerätehersteller in den Märkten Afrika, Asien und Osteuropa, Apple führt in Westeuropa, Nordamerika und Ozeanien (Pazifische Inseln).
  • Der durch Werbung erzeugte Traffic in den genannten Märkten hat sich in zwei Jahren mindestens versechsfacht.
  • Dieser Traffic konnte im Mai 2010 zu bereits 46% auf Smartphones, zu 42% auf Feature Phones (Handys) und zu 12% auf andere Mobile Internet Devices (Apple iPod touch, iPad, Sony PSP etc.) zurückgeführt werden.
  • 24% des gesamten Traffic im AdMob-Netzwerk in den USA kam im Mai 2010 über Wi-Fi.
  • Alle iOS-Plattformen im Netzwerk addiert (iPhone, iTouch, iPod), ergeben 19,3 Mio. in den USA und 43,8 Mio. weltweit – verglichen mit 8,5 Mio. Android-Geräten in den USA und 12,7 Mio. weltweit.
  • Von Mai 2009 bis Mai 2010 ist der von Android-Plattformen herrührende Traffic um monatlich 29% gestiegen.
  • Im Mai 2009 gab es nur ein Android-Smartphone im Netzwerk, ein Jahr später brachten 14 Geräte 92% des Android-Traffic hervor.
  • Das Traffic-Aufkommen von iPhone OS- und Android-Plattformen liegt bedeutend höher, als ihre reinen Verkaufszahlen vermuten lassen würden. Dies liegt laut AdMob am relativ höheren App-Gebrauch auf diesen Geräten.
  • iOS- und Android-Nutzer verbringen aktuell im Schnitt 79 Minuten täglich mit dem Gebrauch von Apps und laden durchschnittlich neun Apps pro Monat herunter.
  • 83% der 12,7 Mio. Android-Geräte im AdMob-Netzwerk stammen entweder von HTC (53%) oder Motorola (30%). Die häufigsten Geräte sind Motorola Droid (21%), HTC Hero (16%) und Magic (10%). Kaum eine Rolle spielt hier das (gleichfalls von HTC gefertigte) Google Nexus One (2%), von dem es laut Google folgerichtig auch keinen Nachfolger geben soll.

zum aktuellen Report (PDF)

Apple interessiert an ARM?

arm_logoU.a. techcrunch zitiert den via London Evening Standard heute mit Gerüchten, wonach Apple an der Übernahme von ARM interessiert sei, dem Marktführer bei Handy-CPUs. Flüssig genug für einen solchen 5,2 Mio. Pfund-Deal wäre Apple – wie auch die Bilanzen des 2. Quartals zeigten. ARM bzw. “Advanced RISC Machines” wurde 1990 als Joint-Venture von Acorn Computers, Apple Computer and VLSI Technology gegründet. Der Prozessor-Spezialist beliefert heute u.a. die Apple-Wettbewerber im Smartphone-Markt HTC, Nokia, Samsung und Sony. Wird es dann irgendwann bei Apple heißen: “Alle Räder stehen still, weil mein starker ARM es will”?
via techcrunch.com

UPDATE 27.04.: ARM ist es bislang noch nicht geworden, aber Apple gab heute bekannt, dass man bereits vor einem Monat den Chip-Hersteller Intrinisity übernommen hat.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 22. 04. 2010

Kategorien: Android Programmierung, iPhone Programmierung

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E-Books hui, eReader Pfui

tns_emnid_logoErgebnissen einer Umfrage von TNS Emnid zufolge kennen zwar 62 Prozent der Deutschen Lesegeräte für E-Books bereits. Kennen also “eReader” wie beispielsweise Amazon Kindle, BeBook, Cool-er Reader, Cybook, Etaco Jetbook, Hanvon Wisereader, iRex iLiad, iRiver Story, Plastic Logic Reader, Samsung Papyrus, Sony PRS, txtr Reader u.v.m. Doch 84 Prozent der Befragten besitzen ein solches Gerät weder, noch haben sie vor, sich je eins zu kaufen. 12 Prozent haben hingegen konkrete Kaufabsichten.

Sogar über die Hälfte der Kaufwilligen empfindet jedoch die Funktion “Darstellung von E-Books” als nicht allein ausreichend und wünschen sich ein “multimedial einsetzbares Kommunikationsgerät”, das u.a. auch E-Mail, Telefonie und Kamera vorweisen können sollte. Wenn man diesen Ergebnissen ebenso Glauben schenkt, wie denen einer anderen aktuellen Studie, wonach knapp 3 Mio. Deutsche sich noch in diesem Jahr ein E-Book kaufen wollen, dann kommt man zu dem Ergebnis, dass für die Anbieter von Smartphones mit E-Book-Reader Apps wie u.a. Apple, aber auch alle Android-basierenden Geräte jetzt endgültig goldene Zeiten anbrechen (Ebenso wie für die Anbieter von Anwendungen für diese Smartphones wie das App-Systemhaus Glanzkinder). Aber vielleicht verzichten ja all diese Kaufinteressenten auch auf Telefonfunktion und (vorerst) auf die Kamera und kaufen die 2,9 Mio. E-Books in Apples iBook Store für das iPad – sobald dieser seine Pforten öffnet? Oder warten auf HPs Slate? Für die Erhebung hatten die Emnid-Marktforscher 2.749 Konsumenten in Deutschland befragt.

Studie: iPad vs. andere Tablets u. eReader

comScoreDie Spezialisten für Marktforschung im Bereich digital/mobile comScore haben 2.176 Internetnutzer nach ihrem Wissensstand und Meinung zu Apples iPad sowie konkurrierenden Endgeräten befragt. Die Studie ist kostenpflichtig, im Folgenden Auszüge aus den wichtigsten Ergebnissen:

comScore hatte Konsumenten nach Ihrer Kenntnis mehrerer mobiler “eReader” und Tablet-Endgeräte sowie nach ihren diesbezüglichen Kaufabsichten gefragt. Die gestützte Bekanntheit liegt beim iPad mit 65% auf exakt gleich hohem Niveau wie bei Amazons Kindle, gefolgt vom Sony Reader (39%), dem Barnes & Noble Book (28%) und Samsungs Papyrus (11%). Die angekündigten Geräte von HP und Microsoft wurden noch offensichtlich nicht berücksichtigt. Beim tatsächlichen Erwerb liegt der Kindle mit 6% noch deutlich vor Sony (4%) und Apple (1%). Die Kaufabsicht (in den nächsten drei Monaten) stellt sich wie folgt dar: Apple (15%), Amazon (14%), B&N (10%), Sony (9%) und Samsung (8%).

Auf die Frage nach der Hauptnutzungsabsicht eines iPads (Mehrfachnennungen möglich), so sie denn eines besäßen, antworteten 50% mit Browser-/Internet-Nutzung, 48% E-Mail-Nutzung, erstaunlich hohe 38% nannten Musik hören, 37% E-Books lesen, aber auch 37% Adressbuch-Funktion, 36% Videos betrachten, 34% eNewspaper/eMags lesen. Diese Top-Aktivitäten werden gefolgt von Fotos Betrachten, Kalender-Nutzung, Spielen(30%), Apps aus dem App Store herunterladen (26%).

Die Erhebung fragte auch den Besitz von entweder iPhone oder iPad touch ab – ein Kriterium, das Befragte zu “iOwners” macht. Diese zeigen laut comScore ein signifikant anderes Kaufverhalten bei digitalen Inhalten. 52% der iOwners sind bereit, für digitale Zeitungsabonnements zu bezahlen, im Gegensatz zu nur 22% der nicht-iOwners. 3% der iOwners haben bereits ein iPad bestellt, im Gegensatz zu 1% der Vergleichsgruppe.

Weitere interessante Ergebnisse: Am meisten wünschen sich iPad-Interessenten Multitasking (43%), ein größeres Display (37%) sowie eine eingebaute Kamera (34%). Nur 22% der Befragten sagten, ein iPad werde bei ihnen voraussichtlich ein Netbook ablösen, bei 37% aber einen iPod touch! Die Untersuchung zeigt keine geschlechtsspezifischen Unterschiede. Die komplette Studie kann erworben werden – dazu Infos anfordern unter learnmore@comscore.com.

Apple verklagt HTC

HTC_RGB_StraplineNeue Front in den Smartphone-Patentkriegen: Apple verklagt HTC, denn der Rivale habe gegen 20 für Bedienung, Konstruktion und Bestandteile des iPhone geschützte Patente verstoßen. Der beklagte Hersteller mit Hauptsitz in Taiwan fertigt immer erfolgreicher Android- sowie Windows Mobile-basierende Smartphones für sich (z. B. Hero, Legend, Desire, Touch Pro, … ) und andere (T-Mobile G1/Dream, Google Nexus One, O2 XDA, Sony Xperia).

Autor: klaus, veröffentlicht am: 3. 03. 2010

Kategorien: Android Programmierung, iPhone Programmierung

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