Lesetipp: i-Zine
“i-Zine” heißt ein Ende September erstmals in den Handel gekommenes Print-Magazin für iPhone-, iPod touch- und iPad-Anwender. Es soll künftig in einer Auflage von “ca. 50.000″ alle zwei Monate erscheinen. Die Erstausgabe beschäftigt sich auf 132 Seiten naturgemäß stark mit dem iPhone 5 und den Neuerungen von iOS 6. Für iPad 4 und iPad mini lag der Redaktionsschluss zu früh, der iPod touch wird in diesem Heft kaum behandelt.
Das Heft scheint auf ein Segment des Lesermarkts zu zielen, das lieber nicht mit der ComputerBild gesehen werden möchte und dem die mac & i viel zu technisch ist. Das kann man i-Zine nicht vorwerfen: Begriffe wie beispielsweise LTE werden in bewusst einfacher Sprache und aus mehreren Blickrichtungen erklärt: Das steckt dahinter, so schnell ist es (theoretisch), wo/bei wem gibt es LTE in Deutschland – und was kostet das alles?
Die wesentlichen Segnungen von iOS 6 werden auf vier Seiten abgehandelt, weitere drei Seiten Paartherapie sollen helfen, die Beziehung zu Siri verbessern – etwa durch eine Tabelle der Sprachbefehle für z. B. Emoticons, Zeilenschaltungen, aber auch römische Zahlen etc. Natürlich ist auch Zubehör ein Thema für die Redaktion: Den Vorstellungen in vier bis fünf Zeilen der Gadgets vom Kopfhörer bis zum Aufsteck-Beamer merkt man allerdings nicht an, ob sie auf einer Pressemitteilung oder einem Praxis-Test beruhen. Ausführlicher in einem gesonderten Artikel behandelt werden Sounddocks – allerdings ebenfalls ohne technische Daten wie “x-Wege-System” oder Frequenzgang etc. zu liefern.
Nützlichen Leser-Service stellt der “Tarifevergleich” bereit: 50 iPhone-Tarife sind hier tabellarisch aufbereitet. Eher schon Common Knowledge bringt wieder der Bereich “Troubleshooting – Wenn nichts mehr geht”. Schon seltener so dargeboten sind die Infos unter “iPhone weg – was tun” inklusive der Fernlöschung via iCloud und sinnvoller Vorbeugemaßnahmen. Eher rechtliche Aspekte rücken Beiträge zum Rückgaberecht im App Store und die Reparatur beschädigter iOS-Geräte in den Vordergrund. Weitere Texte beschäftigen sich mit iCloud (und den Alternativen), iMovie oder Alternativen zu Safari.
Besonderes Augenmerk legt die Redaktion nach eigener Aussage auf Apps – 250 davon werden in Würdigungen zwischen vier und 25 Zeilen behandelt und gemäß der aus dem App Store bekannten Fünf-Sterne-Skala bewertet. Es gibt die Kategorien Foto & Video, Musik, Info-Apps (allerdings ohne Themen wie RSS Reader, Flipboard, NewzSocial auch nur zu streifen), Helfer (systemnahe Tools), Freizeit, Finanzen, Wetter, Sport, Soziale Netze und natürlich eine lange Strecke Spiele. Schlechtere Bewertungen als *** sind uns nicht aufgefallen, insofern fällt das im Editorial versprochene “Unsere Leser erfahren immer ganz unverblümt, was wir denken” in der Praxis nicht gar so schonungslos aus.
Die herausgebende “Redaktionsagentur” Stroemung GmbH zählt folgende Medien zu ihren Referenzen: Apps & Co., Chip, com!, iPhone & Co., iPad & Co., MacDeveloper, magnus.de, PCgo, PC Professionell, PC-Welt, TecChannel. i-Zine-Chefredakteur ist einer der Agentur-Geschäftsführer, Michael Oliver Rupp. Das Magazin ist das erste von Stroemung in Eigenregie und auf eigene Rechnung erstellte Print-Produkt. i-Zine 01/13 erscheint am 07.12.12.
Fazit: *** Gelungene Erweiterung eines allerdings schon rappeldicht besetzten Segments. Der Einzelheftpreis von 8,90 Euro liegt im Mittelfeld, dafür wird allerdings einiger Gegenwert vor allem für iDevice-Novizen geboten.
(Einziges Problem: Versuchen Sie mal beim Zeitschriftenhändler Ihres Vertrauens laut “Die neue i-Zine bitte!” zu sagen und dabei ernst zu bleiben
)
Breathe: Sound-”Vulkan”, nicht nur f. iPods
Die Spezialisten für Hinguck-Design und Genießer-Sound von Edifier stellen mit Breathe ein außergewöhnliches Sound-System für iPhone und iPod vor. Es hat, wie alle iPhone/iPod Dockingstations des Herstellers, seitens Apple die WWI-Zertifizierung (works with iPhone) erhalten.
Das Edifier Breathe vereint laut Anbieter seine aparte Formgebung ”mit dem Besten aus der Welt der Technik”: Neben der iPhone/iPod Dockingstation stehen dem Anwender ein FM-Radio sowie ein zusätzlicher AUX-Eingang für eine weitere Audioquelle zur Verfügung. Alle Funktionen des Breathe werden dabei entweder direkt am Gerät oder über die dem Lieferumfang beigefügte Fernbedienung angesteuert. Design-technisch erinnert dabei das neue Hero-Produkt von Edifier an eine Wolke oder eben auch an einen Berg- oder Vulkankegel.
Als Quelle lassen sich auf dem “Gipfel” (oder im Krater
des Systems iPhone, iPod sowie sämtliche MP3-Geräte andocken. Für ein anspruchsvolles Klangvolumen sollen separate Mittel- und Hochtöner für beide Stereokanäle mit kombinierten 2 x 18 Watt Sinus sowie der nach unten weisende Subwoofer mit seiner Ausgangsleistung von 56 Watt sorgen.
Praktisch und effektvoll: Im Radiobetrieb fährt auf Knopfdruck eine motorisierte Antenne aus. Effizient: Die EuP (Energy-using Products) konforme Energieverwaltung senkt den Stand-by-Modus beim Edifier Breathe auf unter 1 Watt.
Das Edifier Breathe kommt Ende September in den Fachhandel, empfohlener Verkaufspreis ist 349 Euro.
Dock Reverie II: Augenschmeichler
Mobile Pros kennen das Problem: Da hat man sich schon aus guten Gründen für das derzeit gerade designtechnisch attraktivste Smartphone entschieden. Doch was für den Anwendungsfall “daheim gediegen Musik hören u. dabei das iPhone laden” angeboten wird, hat häufig die Anmutung (und oft auch den Klang) eines 15 Jahre alten “Kofferradios”. Auluxe (AuluxeAcoustic.com) stellt mit dem Reverie II ein iPhone Dock vor, das diesen Notstand beseitigen will. Aus diesem Grund werden die Reverie-II-Docks in 197 Arbeitsschritten handgefertigt und mit einem Holzgehäuse aus Pinienholz mit Ahorn- oder Kirschholz-Furnier an der Frontseite versehen. Die verwendeten Hölzer werden laut Anbieter übrigens ausschließlich aus “Recycling-Prozessen” gewonnen, entstammen also einer denkbar nachhaltigen Produktion.
Für die Beschallung sorgen zwei 3” Bass/Mid Range Speaker sowie zwei 1” Dome Tweeter. Um Energie zu sparen, setzt das System auf Schaltkreise, die als “low-power, aber high-performance (Endstufe 2×15 Watt) Class D digital audio” beschrieben werden. Mit Abmessungen von 401 x 130 x 138 Millimeter soll das Dock edel, aber nicht klobig wirken. Der Adapter für iPhone oder iPod touch findet sich oben am Gerät.
Das gute Stück wird auf der IFA gezeigt (Halle 1.2, Stand 113) und soll ab November 2010 in den Handel gehen – zu einem Preis, über den noch eisern Stillschweigen bewahrt wird. Besagte 197 Arbeitsschritte lassen allerdings das deutlich obere Segment erwarten. Die Distribution wird voraussichtlich über NTP, Amazon sowie all4living.com erfolgen.

iF350: iPhone und iPod Sound to go
Auf der CeBIT 2010 stellt Edifier mehrere Lifestyle-Docks und Sound-Systeme auch für iPhone- und iTouch-Nutzer vor. Beim iF350 handelt es sich um eine mobile Dockingstation. Das attraktiv gestaltete System punktet laut Anbieter mit einfachster Bedienung und einem LCD-Display, das neben der Laustärke auch Bass, Höhen, Akkustand und Ladestatus des Systems anzeigt. Neben den Lieblings-Playlisten von iPhone und iPod spielt es sämtliche digitalen FM Radiosender. Per Weckfunktion macht das iF350 selbst in aller Herrgottsfrühe munter. Lautstärketechnisch überzeugt das iF350 mit einer Ausgangsleistung von 2 x 6 Watt.
Außerdem dabei: Eine Infrarot-Fernbedienung mit Parkgarage. Für den sicheren Transport legt Edifier eine praktische Tasche obendrauf. Der Akku soll vollaufgeladen 15 Stunden Musikvergnügen bewältigen. Der chinesische Hersteller Edifier hat bereits dreifach den CES Innovation Design and Engineering Award, zweifach den reddot design award, sowie den iF Design Award und den Good Design Award gewonnen.
Edifier auf der CeBIT: Halle 14/15, Stand H05 (Jet Computer). Unser ACCESSORY OF THE MONTH kostet knapp 130 Euro (unverb. Preisempf.) und ist bei folgenden Distributoren erhältlich: Jet Computer, H & H Audio Systeme, EP: Electronic Partner , HiFi-Shop und D-Living.
minowa Musicbox
Fehlt immer noch ein Last Minute-Geschenk für iPhone- o. iPod touch-User? Vielleicht ein Fall für die minowa Musicbox mit Docking Station. Sie spielt auch Musik vom USB-Stick oder SD-/MMC-Karte ab und bietet neben einem UKW/MW-Radio auch eine Uhr mit Weckfunktion (2 Weckzeiten) sowie Schlummertaste. 2 x 2 Watt sorgen für erfolgreiche Weckvorgänge. Fernbedienung im Preis von rund 60 Euro inbegriffen, erhältlich z.B. bei maxenia.
“Drahtlose” Highend-Speaker m. iPod-/iPhone-Integration
Für den, der alles hat… Wie wäre es denn mal mit todschicken Aktiv-Lautsprechern (fast) ganz ohne Kabelwirrwarr? Nun, das Netzteil erfordert vorläufig leider noch ein Anschlusskabel, doch die Musik können sich die Parrot Zikmu (designed by Phillipe Starck) “aus der Luft” holen – jedenfalls wenn die Input-Option iPhone (Bluetooth) oder Notebook (WLAN) gewählt wurde. Eine weitere Alternative ist ein iPod Dock (Cinch-Stecker). Das weitgehend kabellose Vergnügen kostet rund 1.300 Euro.
Händlersuche
Mobile Präsentationen, Teil 4: Sparkz
Ob man den von Sparkz vorgestellten iPhone-Projektor als zündende Idee erlebt, wird nicht zuletzt vom Geldbeutel abhängen. Er bietet die verführerische Möglichkeit, über ein Dock-ähnliches Peripheriegerät Filme und Bilder vom iPhone bei einer maximalen Auflösung von 640 x 480 Pixel (VGA) bzw. 1024 x 768 (XGA) an die (Lein-)Wand werfen. Die Lichtstärke wird mit 15 Lumen, die Lebenserwartung der LED-Lichtquelle mit 50.000 Betriebsstunden angegeben. Ein Dreibein-Ständer, Stereo-Lautsprecher für Tonfilm oder Diashow-Untermalung sowie Kabel sind im Preis von knapp 500 Dollar enthalten.
zum Hersteller
Farbenfrohe Minianlage m. Dockingstation
Die erweiterte Version des CD MP3 Radios cubo von sonoro ergibt zusammen mit der iPod-Dockingstation eDock eine Design-Minianlage, die in großer Farbauswahl erhältlich ist: Fuchsia-Pink, Dschungel-Grün und Sonnen-Gelb sind die Eyecatcher in der Klavierlack-Farbpalette. Klassisch wird er in Rot, Schwarz, Weiß und Silber aufgelegt, modern-natürlich in den Furnieren Bambus und Dunkle Eiche angeboten. Bei neun Farben sollte für die meisten “Lifestyles” etwas dabei sein.
In der Grundausstattung entspricht cubo 2010 dem Modell cubo: CD-Player mit automatischem Einzug, FM-Radio, Weck-, Schlummer- und Einschlaf-Funktion, Holzkorpus, Bassreflexröhre und Breitbandlautsprecher sollen für Benutzerfreundlichkeit und Klangqualität sorgen. er bietet aber zusätzlich ein Radiofrequenz-Remote Control für die Fernbedienung auf mehrere Meter Distanz sowie “um die Ecke”. Auf der Rückseite trägt das Peripheriegerät neben Anschlüssen für Kopfhörer und externe Abspielgeräte, einen Stereo-Line-Out sowie einen iPod Dockinganschluss. Sind iPod oder iPhone mit Internet Radio-Apps ausgestattet und angedockt, kann cubo 2010 Internet Radio wiedergeben. Das sonoro eDock gibt es passend zur Front in Silber sowie in Schwarz und Weiß.
cubo 2010 wird ab Dezember für 349 Euro (UVP) erhältlich sein, das passende eDock kostet 69 Euro.
mehr Infos u. Händlersuche
GPS-Case soll iTouch navifähig machen
Zubehörhersteller Dual Electronics will eine Hülle für Apples iPod touch anbieten, in die ein GPS-Empfänger eingebaut ist. So soll das Gerät, das ja eigentlich ohne (Kamera. Mikro und) GPS-Sensor auskommen muss, dennoch zum Navigationsgerät avancieren. Die Hülle XGPS300 soll ohne die (noch nicht im App Store verfügbare) Navigationssoftware NavAtlas ausgeliefert werden, diese soll für Käufer der Hardware aber kostenlos bereitgestellt werden.
In der Hülle sind außerdem ein Akku sowie ein Lautsprecher und eine Audio-Ausgangsbuchse verbaut. Der Akku soll die Laufzeit des iPods ungefähr verdoppeln. Eine Frontscheibenhalterung mit Saugknopf befindet sich an der Case-Rückseite. Über den Zigarettenanzünder kann das Gerät aufgeladen werden. Dazu und zur Synchronisation mit dem Rechner wurde eine Mini-USB-Buchse eingebaut. Auslieferung ab Ende November, Preis ca. 180 US-Dollar.
via Golem.de
Verteufelt retro: iPod-Radiowecker iTeufel
Der Berliner Lautsprecherboxenhersteller Teufel hat mit iTeufel einen attraktiven iPod-basierenden Radiowecker entwickelt. Da ein FM-/AM-Empfänger mit zehn Speicherplätzen integriert ist, haben Besitzer die Wahl, sich mit Wecker-, iPod- oder Radio-Klängen wecken zu lassen. Für gelungene Weckaktionen sorgen zwei Lautsprecher sowie ein Subwoofer mit zusammen 50 Watt Musikleistung. Das Gerät funktioniert mit dem iPod touch, sowie den iPods ab der 3. Generation, mit dem iPod Mini und den Nanos. Das iPhone wird ausdrücklich ausgeschlossen. Das Gerät kostet knapp 150 Euro.
Infos u. Bestellmöglichkeit