Seminar: “Next Finance”
Der empfehlenswerte News-Service mobilbranche.de veranstaltet am 17. Januar 2013 in Berlin das Seminar “Next Finance – der disruptive Einfluss von Mobile”, das die aktuellen Entwicklungen in Mobile Banking und Mobile Payment adressieren soll. Das Seminar wird geleitet von André M. Bajorat. Der freie Consultant berät u.a. MyTaxi, PayPal und die Sparkasse (“Wir machen das mit den Fähnchen”). Das Seminar will einen Überblick darüber geben, wie dank des Mobile Webs bisher dem Internet vorbehaltene Bezahlmethoden auch in die reale Welt wandern. Zugleich zeigt Bajorat, wie Square, iZettle oder SumUp dafür sorgen, dass auch kleinere Händler einfach Kreditkartenzahlungen akzeptieren können – und die Start-ups dabei im Hintergrund ihr eigenes Payment-Ökosystem aufbauen.
Einen Praxisbericht zum Seminarsthema steuert Rüdiger Weiß bei. Er ist aktuell COO der Smart Mobile Factory und war zuletzt bei Rocket Internet als Project CTO und Head of Mobile aktiv und begleitete dort u.a. maßgeblich den Aufbau von mobilen Start-ups wie z.B. Payleven.
Das Seminar findet zwischen 10 und 18 Uhr im “Co-working Space” Ahoy! in Berlin statt. Bis zum 30. November 2012 gilt ein Frühbucherpreis von 300 Euro (zzgl. MwSt.; sonst 400 € zzgl. MwSt.) Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen beschränkt.
Anmeldung per E-Mail an treiss@mobilbranche.de unter Angabe der Rechnungsanschrift
M-Payment: NFC und die Alternativen
In einem Whitepaper hat die Managementberatung Mücke, Sturm & Company (MS&C) verschiedene heute schon am Markt vertretene Lösungen für Mobile Payment neben Near Field Communication (NFC, oder auch Mobile Wallet genannt) untersucht und die Vor-und Nachteile evaluiert. Weiter beschäftigt sich das Dokument mit dem aktuellen Entwicklungsstand bei Anbietern von NFC-Lösungen, die ebenfalls miteinander verglichen werden.
Aus den Ergebnissen:
- Die Großen der Branche (Google, PayPal, MPass, Mobilfunkbetreiber, Payment Service Provider, Visa, Mastercard, aber auch die Sparkassen) haben mehrere M-Payment-Piloten erfolgreich abgeschlossen und stehen nach eigener Einschätzung kurz vor der Einführung am Markt.
- MPayment durch NFC, Smartphones und Apps “endlich” den lang erwarteten Durchbruch erzielen.
- NFC – gilt dabei als aussichtsreichste zukünftige Zahlungsmethode am Point of Sale.
- NFC-Alternativen sind: Bezahlung über Mobilfunkrechnung oder PrePaid-Guthaben, über Premium SMS o.Ä.; klassischer E-Commerce über mobil optimierte Seiten; E-Commerce
Transaktionen über InApp Payment. - Das “potenzielle Marktvolumen” von M-Wallet für das Jahr 2012 schätzt MS&C auf rund 7,4 Milliarden Euro.
Das lesenswerte Whitepaper kann hier kostenlos als PDF heruntergeladen werden.
Riskante Banking-Apps
Banking-Apps wie iControl, iOutBank und S-Banking weisen laut heise online Sicherheitslücken auf. Im schlimmsten untersuchten Fall wird sogar die TAN-Liste unverschlüsselt auf dem iPhone abgelegt.
Daten werden laut dem Bericht zwar verschlüsselt, allerdings sei es über Sicherheitslücken dennoch möglich, beispielsweise Überweisungen zu manipulieren. iPhone-Nutzern wird davon abgeraten, Überweisungen mit diesen Apps zu tätigen. Wenn überhaupt Mobile Banking, dann sollten sich iPhone-Nutzer auf das Abrufen der Kontodaten beschränken. Ein Verlust der PIN hat nicht so große Auswirkungen.
Die Software iOutBank legt TAN-Listen unverschlüsselt im Dateisystem ab. Auch iControl hat laut heise.de Probleme mit dem Verschlüsseln von Daten. S-Banking hat dieses Problem nicht, soll sich aber abhören lassen, da die Gegenstelle nicht überprüft wird. Verlorene TAN-Listen können schnell zu finanziellem Schaden führen. Von Herstellerseite wurde Abhilfe ankündigt, die aber noch nicht verfügbar ist.
via heise.de
Sparkassen-Apps für alle relevanten Smartphones
Wenns um Apps geht – Sparkasse: Die Sparkassen bieten ab sofort ihre M-Banking-Apps auch für mobile Endgeräte von Nokia und RIM an.
Auch im Android Market und Microsofts Marketplace für Windows Mobile können sie heruntergeladen werden. Sparkassen-Kunden stehen damit neben dem iPhone und dem iPodTouch eine breite Auswahl weiterer Endgeräte zur Verfügung, mit denen sie bequem von unterwegs den Kontostand abfragen und Bankgeschäfte tätigen können. Mit dem kostenlosen S-Finanzstatus kann der Kunde komfortabel alle seine Kontosalden bei der Sparkasse abrufen. Über die kostenpflichtige Premiumversion S-Banking lassen sich neben dem Kontostand auch die detaillierten Kontoumsätze anzeigen sowie Überweisungen tätigen. Auch Kontoverbindungen zu anderen Kreditinstituten kann man einrichten. Voraussetzung ist, dass die Konten für das Online-Banking freigeschaltet sind. Eine Übersicht über alle unterstützten Mobilgeräte ist hier zu finden.
In den sieben Monaten nach der Markteinführung wurden die Mobile Banking-Anwendungen der Sparkassen, S-Banking, S-Finanzstatus sowie der mobile Filial- und Geldautomatenfinder S-Filialfinder insgesamt 140.000 mal im App Store von Apple heruntergeladen. Die Anwendungen gehören damit laut Anbieter zu den am häufigsten heruntergeladenen Finanzprogrammen.
S-Banking zählt darüber hinaus zu den Top 10 der “Bestseller Apps” von Apple in 2009. Aufgrund der hohen Nachfrage senken die Sparkassen jetzt vorübergehend den Preis für die kostenpflichtige Premiumversion S-Banking im App Store von Apple von 6,99 Euro auf derzeit nur noch 79 Cent!
Die Apps wurden unter der Federführung des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) von der Star Finanz GmbH, einer Tochter der Finanz Informatik), der DSV-Gruppe (Deutscher Sparkassenverlag) und dem Sparkassen-Finanzportal entwickelt.
iSparkasse
Nach der multibankenfähigen Anwendung T-Banking der DTAG sind nun auch Angebote speziell für Sparkassen-Kunden im App Store erschienen. Die beiden Apps S-Finanzstatus sowie S-Banking wurden von der Star Finanz GmbH, einer Tochterfirma der deutschen Sparkassen, in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Sparkassenverlag entwickelt. Die kostenlose App S-Finanzstatus ermöglicht lediglich Kontostandabfragen, S-Banking bietet für 6,99 Euro mobiles Banking mit Überweisungen und Multibankenfähigkeit. Für die Sicherheit sollen das neue Sparkassen-Sicherheitsmedium chipTAN(manuell) sowie chipTAN comfort (optisch) sorgen. Allerdings deuten die auf iTunes nachlesbaren Kommentare auf noch einige technische Probleme.