Praxistest: Jourist Sprachtrainer

jourist_sprachtrainer_iconEine dieser Apps, von der man nicht weiß, wie man je ohne sie ausgekommen ist… Im Ernst: Für den Mehrwert, den die App Jourist Sprachtrainier bietet, hätte man früher mehrere Fachbücher kaufen müssen sowie teure (u. dann doch oft enttäuschend umgesetzte) Sprachlehr-Cassetten benötigt. Oder hätte ein Sprachlabor mieten oder einen Kurs belegen müssen. Jetzt aber kann das alles überall über die iPhone-Bühne gehen, auf Wunsch auch in nur wenigen Minuten (pro Tag) und vor allem jederzeit – etwa in Wartezeiten: einfach ideal für mobile Professionals!jourist_sprachtrainer_screen1_sprachwahl

Dieser persönliche Coach arbeitet nach dem von Vokabeltrainern her bekannten und bewährten Karteikasten-System. Man wählt eine von 24 (!) Sprachen, die erlernt oder deren Verständnis optimiert werden soll. Absolut auf der Höhe aktueller Erkenntnisse aus Lerntheorie und -praxis im Fremdsprachenerwerb werden dabei die nicht etwa alphabetische Vokabellisten gepaukt, sondern die im wirklichen Leben tatsächlich wichtigsten Redewendungen.

jourist_sprachtrainer_screen2_learningFür jede der 24 Sprachen unter der Haube werden ganze 2.100 Vokabeln und Redewendungen bereitgestellt, sehr übersichtlich nach Lebenslagen wie Reisen, Hotel, Stadtverkehr, Sehenswürdigkeiten, Bank, Im Restaurant, Speisen u. Getränke, Gesundheit, Polizei, Einkaufen sortiert, also beispielsweise Danke, Bitte, Begrüßung, wie lange, wie weit, Wo ist das nächste xyz, “Ich möchte diesen Teppich nicht kaufen” ;-) . Zur noch besseren Verdeutlichung zeigt die App zu allen Ausdrücken kleine Cartoon-artige Illustrationen und spielt natürlich die Phrase über Lautsprecher oder Headphones ab – gesprochen von gut aufgenommenen Muttersprachlern. Der Clou: Auf Wunsch zeichnet die App die Aussprache des Lernenden auf und vergleicht deren Frequenzgang zumindest graphisch mit dem idealtypischen Vorbild. Diese Funktion macht die App noch ein wenig mehr zu einem persönlichen Sprachtrainer, mit dem man sogar über Menge und Art der Übungen verhandeln kann: Entweder werden der Reihe nach sämtliche Kontextbereiche durchgelernt (inkl. Lernstandsüberprüfung) oder man entscheidet sich für eine spezielle Lerneinheit, zum Beispiel Einkaufen. Für noch bessere Verknüpfung des Gelernten werden neun verschiedene Übungsarten angeboten: Neben der Übersetzung aus und in die Fremdsprache mit oder ohne Hilfe durch das Comic-Bild steht hier auch die Übung “Aussprachetraining mit Spracherkennung” zur Verfügung. Nach korrekten Antworten entscheidet der Lernende selbst, wie sicher die Vokabel “sitzt”. Dabei kommen Schulnoten von “sehr gut” bis “ausreichend” zum Einsatz. Ziel ist es, bei allen Vokabeln den Stand “sehr gut” zu erreichen. Vokabeln, die “noch nicht gelernt” sind, verbleiben im gleichnamigen Karteikasten. Alle Übungen sind kontextsensitiv am unteren Rand der App-GUI-abrufbar.

Wie schon der im Praxistest ebenfalls überzeugende Jourist Übersetzer unterstützt der Sprachtrainer 23 bzw. hier sogar 24 Sprachen und zwar Englisch (US), Englisch (UK), Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Dänisch, Niederländisch, Finnisch, Schwedisch, Norwegisch, Polnisch, Tschechisch, Slowakisch, Russisch, Griechisch, Ungarisch, Türkisch, Chinesisch, Japanisch, Koreanisch, Arabisch, Hebräisch und Thai.

App-otmDie rundum überzeugende App findet sich in der App Store-Kategorie Bildung, hat einen Footprint von 547 MB und kostet 7,99 Euro.
Fazit: ****, App of the Month.

Give-away-aKtionGive-away-Aktion: Mit freundlicher Unterstützung der Jourist Verlags-GmbH verschenkt mobileTicker fünf Promo-Codes an die/den ersten Leser(in), die sich dazu unter klaus at glanzkinder.com melden. Voraussetzung für die Installation der Apps ist ein US-Account für iTunes. Eine leicht nachvollziehbare Anleitung zu dessen Einrichtung wird auf Wunsch mitgeliefert. Einsendeschluss ist Dienstag, der 25. Mai, der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

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iTunes-Link

Android: Evernote und Samsung kooperieren

evernoteEvernote, Entwickler der gleichnamigen kostenlosen Multiplattform-Anwendung zur Notizenerfassung und -verwaltung, gab jetzt bekannt, dass Evernote für Android auf allen künftigen Android-Handys von Samsung vorinstalliert wird. Dies gilt beispielsweise auch für das Samsung Behold II.

evernote-android-new-noteAuch Evernote für Android erstellt wie die beliebte iPhone App Notizen, importiert Fotos und zeichnet Audio-Memos auf. Die Notizen können anschließend sofort auf dem Smartphone, Computer oder im Internet abgerufen werden. Darüber hinaus lässt sich in Evernote nach gedrucktem und handgeschriebenem Text auf Fotos und Bildern suchen – besonders praktisch beispielsweise für Visitenkarten.

Evernote ist eine mehrfach ausgezeichnete, kostenlose Anwendung für Mobilgeräte, Desktop-Computer und Web. Der Anwender erstellt im Handumdrehen Notizen, importiert Fotos, speichert Webseiten, Aufgaben und To-do-Listen. Alle in Evernote erfassten Daten werden auf Wunsch plattformübergreifend synchronisiert und können von jedem Handy, Mac oder PC abgerufen bzw. durchsucht werden, auf denen Evernote installiert ist. Evernote bietet außerdem einen Premium-Service mit zusätzlichen Funktionen und Leistungen an.

Luchsohren fürs iPhone

brando
Spätestens mit OS 3.0 und den “Sprachmemos” hat Apple jedes iPhone in ein kleines Diktiergerät verwandelt. Wer schon mal Kurzinterviews führen oder zumindest Gesprächsprotokolle zusammenfassen muss, weiß um die Bedeutung der Mikrophonqualität bei solchen Übungen. Eine zehnfach bessere Aufnahmequalität als das iPhone-Mike verspricht Anbieter Brando aus Hongkong mit seinem “Mini Capsule Microphone”. Konkret sollen Aufnahmen um bis zu 25 dB verstärkt werden. Der Soundnippel wird in den Kopfhöreranschluss gesteckt. Schick: Dort ist er flexibel angebracht und kann so auf die Tonquelle ausgerichtet werden. Das dürfte sowohl in der Interviewsituation wie bei Video-Aufzeichnungen gute Dienste leisten. Das Luchsohr kostet 14 US-Dollar plus Versand und soll ab Ende Juli ausgeliefert werden.
zu Brando

Autor: klaus, veröffentlicht am: 25. 07. 2009

Kategorien: iAccessories, iPhone Programmierung

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iPhone zum Diktat! Für bis zu 2.000 Stunden

Die DictaNet Software AG gab die Fertigstellung von v 1.52 ihrer Diktierlösung DictaNet Mobile for iPhone bekannt, die nun bald im App Store verfügbar werden soll. Mehrere Neuerungen stehen dann zur Verfügung: Diktate können direkt aus der App via “ra e post” versendet werden. Wenr noch kein ra e Kunde ist, kann sich unter www.ra-e.de kostenlos registrieren. Die Nutzung ist bis 2010 kostenlos und soll dann 1 Cent pro angefangenes Megabyte kosten. Diktataufnahmen erfolgten bislang in allen Diktatordnern standardmäßig im WAV-Format mit PCM-Komprimierung (Datenrate 176 Kbit/s). Dadurch ergab sich bei einem 16 GB Modell eine Aufnahmekapazität von über 200 Stunden. Eine Minute Diktat benötigt ca. 1.320 KByte Speicherplatz. Mit der neuen Version 1.52 erfolgt in Diktatordnern “Diktate”, “Entwürfe” und “Konferenz” die Diktataufnahme im WAV-Format mit GSM-Komprimierung (Datenrate 17 Kbit/s). Dadurch ergibt sich bei einem 16 GB Modell nun eine Aufnahmekapazität von über 2.000 Stunden. Eine Minute Diktat benötigt ca. 128 KByte Speicherplatz. DictaNet Mobile kostet in v 1.51 49,99 Euro. Mit DictaNotes wird eine abgespeckte Version kostenlos angeboten.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 6. 07. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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iPhone OS 3.0: Weitere Details

In Ergänzung unserer gestrigen Meldung direkt nach dem OS 3.0-Event in Cupertino anbei noch einige weitere Details aus der offziellen Pressemitteilung von Apple zur seit gestern für Entwickler verfügbaren Beta des neuen Betriebssystems für iPhone und iPod touch.

Zu den Neuerungen des gleichfalls aktualisierten Software Development Kits (SDK) mit über 1.000 neuen Programmierschnittstellen (APIs) gehört Funktionalität für “in app purchase”. D.h.: ohne regelrechte Updates inkl. Freigabeprozess fahren zu müssen, können ergänzende Teile zu Apps angeboten und vom Nutzer dazu gekauft werden, beispielsweise neue Kapitel oder Bücher zu E-Book-Apps. Neue Inhalte und Funktionen können so quasi im Abonnement angeboten werden. “Push Notifications” vereinfachen die Kommunikation der Entwickler mit den Nutzern ihrer Apps: Vergleichbar einer Instant Messaging-Anwendung können Entwickler Nutzern künftig aktuelle Informationen zu bereits geladenen Apps zukommen lassen. iPhone OS 3.0 enthält darüber hinaus eine neue “Voice Memo”-Anwendung, die aus jedem iPhone ein Diktiergerät macht. Durch die Verwendung von Bluetooth können Entwickler überdies noch leichter Peer-to-Peer-Anwendungen für iPhone und iPod touch kreieren. Gerade Business-Anwender werden die Erneuerung von Apples “Aktien” zu schätzen wissen. Sie wurde um die Fähigkeit erweitert, aktuelle Unternehmensnachrichten und Börseninformationen, wie den Eröffnungs- oder Durchschnittspreis einer Aktie, das Handelsvolumen oder den Marktwert anzuzeigen.
OS 3.0 – Der Film