Paid Content im (mobilen) Internet

PaidContentSpringer hatte mit Ankündigungen vorgelegt und auch die meisten anderen Zeitungs- und Zeitschriftenverlage nicht nur in Deutschland denken derzeit mehr oder weniger laut darüber nach, wie sich mit News im Internet nicht vielleicht doch noch Geld machen lässt – wenigstens soweit es die mobile Nutzung betrifft. Der Markt erinnert einige Marktteilnehmer an die Situation mit dem World Wide Web Ende der 90er Jahre. Er ist gigantisch (TNS Infratest zufolge nutzen heute bereits 16 Prozent der Deutschen mobile Internet-Angebote) und von dynamischen Wachstumserwartungen geprägt. Besonderes Interesse findet hier naturgemäß der Teilmarkt iPhone/iTouch. Gerade kündigte der US-Sender CNN (Time Warner) eine kostenpflichtige iPhone App an. Auch das in print wöchentlich erscheinende Politmagazin “Spectator” will ein Abonnement-Modell einführen. Die Installation des Programms soll einmalig etwa 0,65 Cent kosten, für den Abruf der aktuellen Ausgabe wird jeweils nochmals der gleiche Betrag aufgerufen.

Für Springer hatte Vorstandsvorsitzender Mathias Döpfner die Marschrichtung verdeutlicht: “Für das iPhone von Apple entwickeln wir so genannte Apps, also kostenpflichtige Angebote, über die man dann welt.mobil, bild.mobil oder computerbild.mobil bezahlt und quasi abonniert.” Daneben sollen auch einige Inhalte von Regionalzeitungen, zum Beispiel das Hamburger Abendblatt oder die Berliner Morgenpost, im Internet künftig kostenpflichtig werden.

In den Startlöchern für den Run nach Refinanzierung steht offensichtlich auch das App-Angebot des renommierten Wall Street Journal und liefert damit gleichzeitig einen Präzendenzfall für App-Kostenpflichtigkeit durch die Hintertür: Nach Aufruf der WSJ-App erfahren wir, dass die Nutzung ab 24.10.2009 kostenpflichtig wird. Wer sich bereits jetzt dafür registriert, dem werden weitere drei Monate kostenloser Nutzung versprochen.

Egal, ob die App nun kostenpflichtig oder -frei werden soll: Glanzkinder, die Macher von mobileTicker und zahlreichen weiteren GlanzApps hat bereits bedeutende europäische Medienkonzerne, Handelsketten etc. in den App Store gebracht und freut sich über Anfragen zu iPhone Programmierung und Android Programmierung in den Bereichen Medien, Handel oder Marketing.
Infos und Kontakt zu Glanzkinder

Event: iPhone Developer Conference 2009

Die iPhone developer conference, die Entwickler-Konferenz für das iPhone und den iPod touch, findet dieses Jahr vom 01. bis 02. Dezember im Hotel im Wasserturm zu Köln statt. An den beiden Tagen werden Besucher vier Thementracks verfolgen können. Die Hauptthemenbereiche sind “Sucess Stories aus dem AppStore”, “Webapplikationsentwicklung” und “SDK”. Vor allem der neues Track “Auf Kundenfang mit iPhone-Apps: Das iPhone als Marketingtool” könnte spannend werden.

Das Konferenzticket (inkl. Business- und Developer-Track) kostet bis zum 1. Dezember 399, danach 499 Euro.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 7. 08. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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Springer-Chef Döpfner setzt auf mobile und Paid Content

Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender beim Medienriesen Axel Springer, glaubt daran, dass sich mit digitalen Bezahlinhalten doch noch Geld verdienen läßt – und zwar mobile. Bei der Vorstellung der (mauen) Halbjahreszahlen zeigte er sich zuversichtlich, dass mit zunehmender Verbreitung von mobilen Endgeräten wie dem iPhone auch die Nachfrage nach Paid Content steigen werde: “Mobile Endgeräte bieten völlig neue Chancen. Hier sind die Nutzer gewohnt, zu bezahlen”, unterlegte er diesen Optimismus, denn: “Micropayment und Abomodelle bieten eine große Chance die Kostenlos-Kultur des Internets zurückzufahren”. In der Zwischenzeit macht die Flaute am Werbemarkt auch Springer (u. a. “Hamburger Abendblatt”, “Bild”, “Die Welt”) zu schaffen. Im ersten Halbjahr sank der um Sondereffekte bereinigte Betriebsgewinn um 24 Prozent auf 162,3 Millionen Euro. Der Konzernumsatz lag im ersten Halbjahr mit 1,25 Milliarden Euro um 6,6 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Sehr positiv entwickelte sich dagegen laut Döpfner das Segment Digitale Medien, mit steigenden Umsatzerlösen und einem deutlich verbesserten Ergebnis. Insbesondere die Online-Rubriken-Märkte und das Online-Marketing hätten zu dieser erfreulichen Entwicklung beigetragen. Insgesamt steigerte das Segment seinen Umsatz im ersten Halbjahr um 17,1 Prozent auf 200,8 Millionen Euro. Springer bietet mit den Mobilportalen von “Welt” und “Bild” bereits seit Jahren Angebote für das Handy. Im iPhone-Segment schlagen sich vor allem die Angebote der Bild digital GmbH wie “mein Klub” sehr erfolgreich.
Die Axel Springer AG hat auch fundiertere iPhone-Anwendererfahrung als viele andere Medien: Vor einiger Zeit wurden bereits konzernweit alle Rechnerarbeitsplätze auf Apple umgestellt – zum Warenkorb gehört auch das iPhone als mobile “Dienstwaffe”.

UPDATE 19.08.09:
Im Gespräch mit der FAZ konkretisierte Döpfner inzwischen: “Sämtliche Inhalte auf Smartphones werden wir auf Dauer gegen Gebühr anbieten”. Den Anfang will Deutschlands größtes Verlagshaus beim iPhone machen: “Für das iPhone von Apple entwickeln wir so genannte Apps, also kostenpflichtige Angebote, über die man dann welt.mobil, bild.mobil oder computerbild.mobil bezahlt und quasi abonniert.” Daneben sollen auch einige Inhalte von Regionalzeitungen, zum Beispiel das Hamburger Abendblatt oder die Berliner Morgenpost, im Internet künftig kostenpflichtig werden.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 7. 08. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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3GS im Labortest

Die Kollegen von Springers ComputerBild haben das 3G”S” bereits Labortests unterworfen. Die Ergebnisse stehen in Ausgabe 14, ab Montag im Handel. Vorab einige zentrale Aussagen: Einer der Hauptkritikpunkte von Besitzern der zwei ersten iPhone-Modelle ist der vergleichsweise schwache Akku. Beim neuen Gerät hält der nun bis zu 21 Prozent länger durch: Bei intensiver Dauernutzung kam man auf 29 Stunden Betriebszeit, in Bereitschaft immerhin maximal 340 Stunden. Und die maximale Gesprächszeit pro Akkuladung wurde sogar um bis zu 60 Prozent verlängert (= bis zu 8 Stunden Dauertelefonie).

Das iPhone hat bekanntlich den mobilen Internetzugang einfacher als je zuvor gemacht. Beim neuen Modell (“S” for Speed) hat Apple an der Temposchraube gedreht: Im Test schaffte das Kulthandy im T-Mobile-Netz Datenraten von durchschnittlich 6,8 Megabit pro Sekunde und Spitzenwerte von mehr als 7 Mbps – schneller als mancher DSL-Anschluss. Und auch der aktuelle Safari-Browser überzeugte im Labor bei Geschwindigkeit und Seitendarstellung.
Für den Schnappschuss unterwegs gibt es jetzt eine eingebaute 3-Megapixel-Kamera (statt bislang nur 2 Megapixel. Doch das Ergebnis enttäuschte Computerbild: Die Bilder sind zwar detailreicher, teils aber wesentlich dunkler als zuvor. Außerdem störten Farbverfälschungen und Bildrauschen. An die Qualität bewährter Fotohandys wie das Nokia N96 kommt auch das “S”-iPhone laut Springer nicht ‘ran.

Gut für Musikfans: Endlich funktionieren auch Stereo-Bluetooth-Kopfhörer mit einem iPhone. Allerdings reagierte das Handy im Test bei verschiedenen Kopfhörern nicht auf die Tasten für den Titelsprung. Auch scheinen die Bluetooth-Funktionen nicht ganz auf dem neuesten Stand der Technik bzw. sind disabled. So ließen sich etwa Fotos oder Videos nicht auf andere Handys übertragen.
Zum iPhone-Special der ComputerBild

Autor: klaus, veröffentlicht am: 18. 06. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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COMPUTER BILD

Selbstdarstellung: “Tests, Downloads, Ratgeber, Kurse, Kaufberatung, Video”

Online-Angebot des reichweitenstarken Springer-Printtitels; von Bild digital gibt es auch eigene iPhone Apps (“Mein Club”); reichhaltige Rubrik “Handy & Telefon”; nicht iPhone-spezifisch; deutschsprachig; main site mit weniger guter Darstellung auf dem iPhone, mobil.computerbild.de (öffnet nicht automatisch in Safari!) bietet optimierte Darstellung; empfehlenswert.

computer-bild

COMPUTER BILD-Link

Autor: klaus, veröffentlicht am: 24. 03. 2009

Kategorien: aLinks, iLinks, iPhone Programmierung

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