PowerCase – Da geht d. iPhone ein Licht auf

Bislang war es für iPhone-Nutzer doch so: Wenn man oft genug nicht zum Nachladen gekommen oder auf längerer Dienstreise ohne Auto(adapter) gewesen war, hatte man auf die harte Tour gelernt, künftig ein Battery Pack mit zu schleppen. Das waren relativ klobige, unansehnliche Gerätschaften ohne Zusatznutzen über die Batterielaufzeitverlängerung hinaus. Durch ihren Gebrauch bekommt das schicke iPhone entweder einen Buckel wie Zwerg Nase oder – wenn am Boden aufgesteckt – es wird auf die Breite eines Nokia Communicator aufgeblasen. Darum wurden sie nach dem Nachladevorgang auch so schnell wie möglich wieder entfernt. Insofern war aber auch meist eine zusätzliche Schutzhülle (Etui, Case oder Skin) erforderlich. Das wird jetzt anders…

Das hier bereits kurz vorgestellte PowerCase i1300 von Raikko überzeugte im mobileTicker-Praxistest vollkommen, ja begeisterte sogar in vielen Punkten.

Pluspunkte:
Raikko PowerCase mit iPhone_klDas für iPhone 3G und 3GS passende Case besteht aus einer das iPhone aufnehmenden Schale sowie einem “Oberteil”, das auf den Führungsschienen der Unterschale solide fixiert wird. Hernach wirkt es wie aus einem Guss. Es stört die elegante Linie des iPhone-Gehäuses nicht, sondern unterstreicht diese noch. Sogar das Raikko-Logo am unteren Ende des PowerCase wirkt als attraktiver Eyecatcher. Bedienelemente wie Laut/Leise, Stumm, Aus bleiben hervorragend bedienbar – im “Blindflug” tatsächlich sogar besser als ohne Case.

Hinzu kommt ein echter Mehrwert durch die objektiv griffige, sich aber auch subjektiv “gut anfühlende” Caseoberfläche. Während andere Cases das teure Apfelphone sogar noch glitschiger machen, als es zumindest ab der Version 3G ohnehin schon ist, liegen die Apple-Geräte in diesem nur 55 Gramm wiegenden Case nunmehr sicher in der Hand.


PowerCase i1300_RückseiteWeiteres Plus: Der Ein-/Ausschalter ermöglicht es, gezielt zu bestimmen, wann das iPhone auf den Akku zugreift und wann nicht. Wozu das gut sein soll? Zum einen hilft es dabei, einen Memory-Effekt beim regelmäßig fast geleerten Akku zu vermeiden. Zum anderen: Auch ein Reservetank beim Motorrad bringt ja nichts, wenn er permanent leer genuckelt wird. Wird aber dieser PowerCase-Schalter nach einem vollständigen Ladevorgang auf “Aus” gesetzt, besteht absolute Klarheit darüber, wann der Original iPhone-Akku leer ist und wann man die Zusatzenergie ein- bzw. zuschaltet. Und somit auch darüber, wie viel Betriebszeit erfahrungsgemäß jetzt noch verbleibt. Apropos: Die 1.300 mAh Kapazität des PowerCase führen dazu, dass die begrenzte Leistung der iPhone-Batterie erstmals gefühlt überhaupt keine Rolle mehr spielt. Denn man hat einfach immer eine satte Reserve dabei (der Hersteller spricht von um bis zu 4,5 bzw. 8 Stunden verlängerter Sprechzeit mit 3G und bzw. 2G), die für 90 Prozent aller Vorfälle im Alltag von mobile Professionals reichen sollten.




PowerCase i1300_Status-LEDsWeiteres Plus: Die “Leuchte”. Die nach Studium von Datenblatt und Pressemitteilung zunächst noch etwas belächelte LED entpuppt sich als der Hit: Um etwa im schummrigen Kino die richtige Sitzreihe zu finden, muss nicht mehr erst fummelig eine passende App mit genügend Leuchtkraft hochgefahren werden – das übernimmt das PowerCase in nur 3 Sekunden auch bei ausgeschaltetem iPhone – durch längeren Druck auf den gut ertastbaren Knopf auf der Geräterückseite nämlich. Der resultierende Lichtstrahl ist für eine derart winzige Lichtquelle gut gebündelt und verblüffend hell – er blendet sogar beim direkten Hineinschauen. Der notorisch lichtschwachen Optik der iPhone-Kamera verhalf er bei uns sogar erstmals zu Nachteinsätzen (siehe die Vergleichsfotos – Finsterer geht nimmer als ein Motorradauspuff in dunkler Garage ;-) ), wobei diese LED natürlich keinen vollwertigen Blitz ersetzen kann.

Ohne LED - Wie Sie sehen, sehen Sie .. NICHTS

Ohne LED - Wie Sie sehen, sehen Sie .. NICHTS


Mit LED - gewinnt immer noch keinen Fotografie-Award, ist aber jetzt immerhin guterkennbar

Mit LED - gewinnt immer noch keinen Fotografie-Award, ist aber jetzt immerhin gut erkennbar


Dass man etwas länger drücken muss (bei kurzem Druck wird der Ladezustand vom Case durch drei schön gestylte Status-LEDs angezeigt) ist auch eine feine Sache – so leuchtet nicht ständig ungewollt Beinkleid oder Anzugtasche… Ist das Case leer, ist auch die “Taschenlampe” deaktiviert und saugt nicht etwa die Batterie des iPhone leer.






Ein weiteres Plus ist die Durchschleifmöglichkeit – gleichzeitiges Laden und Synchronisieren mit iTunes ist mit einer gewissen Einschränkung (s.u.) möglich. Das Preis-/Leistungsverhältnis kann bei einem UVP von 59,95 Euro als hervorragend bezeichnet werden, denn das PowerCase i1300 kostet weniger als Akkupacks, die geringere Kapazität und keinerlei Zusatzfunktionalität haben.

Minuspunkte/Verbesserungsvorschläge:
1. Wenn der Ladezustand des Zusatzakkus auf unter zwei LEDs sinkt, kann das Case nicht mehr “syncen”. Der Vorgang startet dann erst, wenn wieder 2/3 Ladung vorhanden sind. Stört nicht sehr, muss man aber wissen, falls eilig ein Foto geladen oder synchronisiert werden soll, etwa um via iTunes auf dem Desktop geladene Apps auf dem iPhone zu installieren.

2. Das Case schützt das iPhone überall – bis auf seine empfindlichste Seite, denn das Case ist bündig mit dem Touchscreen gefertigt und steht nicht über. Wenn das gute Stück also auf seine “Marmeladenseite” fallen sollte, sind trotz PowerCase weiterhin Splitterbrüche vorprogrammiert. Dies ist laut Herstellerauskunft allerdings keine Panne, sondern Absicht. Denn man fürchtete bei einem Höherziehen der Case-Abmessungen Schwierigkeiten bei der gleichzeitigen Benutzung von Display-Schutzfolien, die sich dann wölben oder ablösen könnten.

3. In der besten aller möglichen Welten funktionierte die Stromzufuhr fürs Raikko i1300 über den Original-Apple-Stecker und nicht via Mini-USB. So muss man das iPhone nämlich leider doch spätestens dann auspacken, wenn keine USB-Stromquelle wie Desktop oder Notebook zur Hand ist.

4. In der allerbesten aller möglichen Welten gäbe es eine App zum PowerCase, die prozentual den mit den drei LEDs nur grob angegebenen Ladezustand/-fortschritt des Zusatzakkus anzeigt.

Dennoch unser Fazit : *****, das iPhone bleibt künftig dauerhaft in diesem Case, das bereits heute als Accessory of the Month gewürdigt wird!Acc-otm

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“Leistungsstärkstes und leichtestes Akkucase”

Raikko hat heute das Raikko PowerCase i1300 vorgestellt. Das PowerCase aus der Serie Mobile!Juice ist ein Zusatzakku, der speziell für die iPhone-Gerätegenerationen 3G und 3GS entwickelt wurde und deren Betriebszeit um mehr als das Doppelte erhöht. Das Case ist laut Hersteller das leistungsstärkste und leichteste Gerät seiner Art. Dank der griffigen Rubber Finish-Oberfläche soll das iPhone besonders sicher in der Hand liegen. Ein weiteres Highlight des Akkus ist eine integrierte LED-Leuchte, die (fast wie ein Blitz) das Fotografieren in dunkler Umgebung begünstigt “und jede Party zu einem Renner macht”. Und falls der Hausschlüssel in der Aktentasche verloren gegangen sein sollte, kann die LED natürlich auch als Taschenlampe genutzt werden.Raikko_PowerCase i1300_Foto-LED

Das Raikko-Peripheriegerät gewährleistet mit seiner Kapazität von 1.300 mAh laut Anbieter eine Verlängerung der Standby-Zeit des iPhones um bis zu 240 Stunden. Die Sprechzeit steigert es abhängig vom Modell um bis zu 8 Stunden, die Internetnutzung um bis zu 5 Stunden. Reiner Musikgenuss soll sogar um bis zu 17 Stunden verlängert werden. Die Sync-Funktion mit iTunes kann ebenfalls mit dem Akku genutzt werden (Durchschleifen).

Raikko positioniert das PowerCase i1300 als “3in-1″-Lösung, denn zusätzlich zur Akkustandzeit werde ja Griffigkeit und Widerstandsfähigkeit des aufgenommenen iPhone verbessert. Mit einem Gewicht von nur 55 Gramm sei es gut tragbar. Da überdies der schlanke Akku das Smartphone nicht vollständig umschließt, würden etwaige Display-Schutzfolien (nicht im Lieferumfang enthalten) weiterhin glatt aufliegen und sich nicht an den Seitenrändern wölben.

Über drei Status-LEDs auf der Rückseite wird der Nutzer über den Energiestatus des Zusatzakkus informiert. Praktische Innovationen: A) Der Ein-/Ausschalter ermöglicht es, gezielt zu bestimmen, wann das iPhone auf den Akku zugreift und wann nicht. Das PowerCase kann schnell und einfach über das mitgelieferte Micro-USB-Kabel am PC oder Notebook sowie B) auch über den Netzstecker Raikko PowerPlug an jeder Steckdose aufgeladen werden, wenn mal kein Rechner zur Hand ist. Das i1300 kostet 59,95 Euro (UVP) und ist ab sofort über den Online-Shop auf Raikko.de erhältlich. mobileTicker wird einen PRAXISTEST mit dem Gerät durchführen.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 3. 05. 2010

Kategorien: iAccessories, iPhone Programmierung

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