Keynote, Numbers & Pages go iPhone
Apples Produktivitäts-Suite iWork (bestehend aus Keynote, Pages und Numbers) ist ab sofort auch für iPhone und iPod touch verfügbar. Die ursprünglich für den Mac entwickelte Office-Standardsoftware war schon länger fürs iPad erhältlich – Keynote entspricht sozusagen PowerPoint und beherrscht animierte Diagramme u. Übergänge; Mit der separat erhältlichen Keynote Remote App kann mit iPhone oder iTouch eine Keynote-Präsentation auf jedem iOS-Gerät oder Mac ferngesteuert werden. Numbers ist die Apple-Ausgabe von eXcel, Pages ist im Obstgarten für die Textverarbeitung zuständig.
Der Austausch von Dokumenten mit iWork für den Mac soll ebenso unterstützt werden wie mit MS-Office-Dokumenten. Drahtlos gedruckt wird mit AirPrint . Das iWork-Update als Universal App ist für Nutzer der iPad-Version kostenlos. Für alle anderen kostet es 7,99 Euro pro App. Keynote Remote ist separat über den App Store für 79 Cent verfügbar.
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WWDC
Weitere Neuigkeiten dürfen für Anfang kommender Woche erwartet werden, wenn Steve Jobs und andere die diesjährige Worldwide Developers Conference (WWDC) am 06.06. um 10:00 Uhr Ortszeit mit einer Keynote eröffnen. Neben Mac OS X “Lion” wird es auch um iOS 5 sowie Apples Cloud-Computing Services iCloud gehen.
Lesetipp: m – Das Magazin
Eigentlich ein Widerspruch in sich – Printmagazine rund um das per se digitale Mobile Business wachsen derzeit nicht mehr wie Apfelbäumchen, sondern schießen eher wie Pilze aus dem Boden. Besonders der App(le)-affine Markt boomt wie nie zuvor. Nun hat auch der Apple Premium Reseller mStore mit “m – Das Magazin” ein ebensolches am Start. Inhaltlich dreht sich dabei laut eigener Aussage “alles um die iProdukte, die in Text und Bild vorgestellt werden, sowie Tipps und Anwendungsbeispiele für die Praxis”.
Nr. 1 war erstmals am 3. Dezember erhältlich. Für diese Besprechung lag uns Ausgabe 0211 vor, in deren Editorial Chefredakteurin Charlotte Erdmann (im Hauptamt Kommunikationsschefin mStore und parallel Marketing Consultant bei madvertise, ehem. Chefred. MacLife/Falkemedia) auf den heutigen 35. Geburtstag von Apple Inc. hinweist. Und den Charakter einer Festschrift für den Jubilar legt das Medium mit Steve Jobs auf klavierlackschwarzem Cover auch auf den ff. 100 Seiten selten ab – die redaktionellen Hände bleiben gewissermaßen an der Hosennaht, wenn sie nicht zum Jubeln gehoben werden. Doch das ist dem Kunden-Magazin einer Apple-Reseller-Kette kaum vorzuwerfen, um so weniger als die wenigsten seiner Leser die 4,90 € Copypreis gezahlt haben werden. Denn “m” wird mit 40.000 Exemplaren seiner Startauflage in mStores als kostenloses Goodie an die Kunden verteilt oder diesen zugeschickt.
Nur auf den Abdruck von Leserbriefen vom Kaliber “ich habe gerade Ihr Magazin gelesen und mir platzt die Brust vor Stolz, ebenfalls ein Apple-Fanatiker zu sein” hätte man ganz gut verzichten können. In diesem Umfeld heisst ein – lesenswerter – Rückblick auf 35 Jahre Unternehmensgeschichte dann eben auch “Alles Gute!” und den typischen Glastreppen in großen Apple Stores wie denen von New York, L.A., Paris oder München wird eine Doppelseite gewidmet.
Mut zum Todessprung über den Tellerrand verrät allerdings der Beitrag “Der iPhone Killer” über Michael Tompert und seine Verwandlung von iPhone, iPad oder Mac in Kunst, u.a., in dem er mit einer 9 Millimeter-Handfeuerwaffe darauf schießt. Die unvermeidliche Anwendungsgeschichte kommt aus dem akademischen Bereich (AWI), ansonsten geht es viel um mehr oder weniger offensichtlich mit der Apfelwelt verbundene Themen aus Kunst, Design, Fotografie. Apropos – das Layout ist großzügig, besonders bildlastig aber dabei recht konventionell, Druck und Papier deutlich überdurchschnittlich.
Lebenshilfe für Fans verspricht und liefert die Rubrik Mac-Praxis u.a. mit der Vorstellung der “Apple-Tastatur im Detail” oder “Tipps und Tricks zu Mac OS X”. Die Abteilung “Trendy Accessoires” stellt einen bunten Reigen von Gadgets und Peripheriegeräten rund um Apple-Produkte vor – bietet allerdings nur nett anzuschauende Katalogeinträge und keine Tests. Sonderthemen wie “App Dich Fit” (15 Sport u. Health Apps) oder “iGeneration” (Interessantes zu Kinder und Mobile Technik), Buchtipps und eine Terminübersicht runden eine interessante Bereicherung des Apple-nahen Printspektrums ab.
Das Heft wird von der Hamburger moremedia GmbH für die Apple-Händler produziert. mStore ist nach eigenen Angaben mit derzeit 17 Filialen hierzulande der größte Apple-Premium-Reseller. “m” erscheint vierteljährlich, das Jahresabo kostet 15 Euro.
Habemus iPad 2
Gestern wurde wie erwartet das iPad 2 vorgestellt – und das sogar von Steve Jobs persönlich. Der Flachmann wurde noch flacher – Version 2 ist 33 Prozent dünner und “bis zu 15 Prozent leichter” als sein Vorgänger, dessen 9,7-Zoll LED hintergrundbeleuchteten LCD-Bildschirm er aber weiterhin unterbringt.
Der Dual-Core A5 Prozessor soll für “rasend schnelle Geschwindigkeit und beeindruckende Grafikperformance” sorgen. Erwartungsgemäß sind zwei Kameras an Bord: Eine vorderseitig ausgerichtete VGA Kamera für FaceTime und Photo Booth und eine rückseitige Kamera für 720p HD Videoaufnahmen. Die Batterielaufzeit – beim iPad 1 häufig bemängelt – soll nun “bis zu zehn Stunden” betragen. Die Flunder kann in Schwarz und Weiß geordert werden.
SmartCover
Die Hüllen “Smart Cover” werden zusätzlich “in einer Auswahl von lebhaften Polyurethan- und satten Lederfarben” angeboten. Wird das SmartCover geschlossen, wird das verpackte iPad in den Ruhezustand geschickt und beim Öffnen wieder aufgeweckt.

iOS 4.3
iPad 2 hat schon iOS 4.3 unter der Haube, die neueste Version von Apples mobilem Betriebssystem. Surfen mit Safari soll schneller geworden sein, auch für iTunes Home Sharing und AirPlay wurden Verbesserungen versprochen. Mit V 4.3 kann der seitliche Schalter des iPad zur Sperrung der Rotation oder zum Stummschalten des Tons genutzt werden. iOS 4.3 soll laut Apple als kostenloses Update für jüngere Gerätegeneration ab 11.03. erhältlich sein. Die zweite iPhone- und iPod-touch-Generation werden nicht unterstützt.
Was kostet der Spaß?
iPad 2 mit Wi-Fi wird ab 11. März zu einen Preis von 499 US-Dollar für das 16GB-Modell, als 32GB-Modell zu 599 US-Dollar und als 64GB-Modell zu 699 US-Dollar erhältlich sein. iPad 2 mit Wi-Fi + 3G wird als 16GB-Modell zu 629 US-Dollar, als 32GB-Modell zu 729 US-Dollar und als 64GB-Modell zu 829 US-Dollar verfügbar sein. iPad 2 mit Wi-Fi + 3G-Modelle kompatibel mit dem Verizon-Netz werden ausschließlich in den USA als 16GB-Modell für einen Preis von 629 US-Dollar, als 32GB-Modell für 729 US-Dollar und als 64GB-Modell für 829 US-Dollar erhältlich sein. Deutschland-Preise u. Vertriebswege folgen. In Deutschland soll das iPad 2 ab dem 25.03. erhältlich sein.
Apple: Rekordmengen bei iPhone, iPad u. Mac abgesetzt
Apple gab gestern die Ergebnisse des vierten Quartals im Geschäftsjahr 2010 bekannt, das am 25. September 2010 endete. Im Q410 erzielte Apple einen Umsatz von 20,34 Mrd. US-Dollar sowie einen Netto-Gewinn von 4,31 Mrd. US-Dollar. In Q409 wurde ein Umsatz von 12,21 Mrd. US-Dollar und ein Netto-Gewinn von 2,53 Mrd. US-Dollar erwirtschaftet.
Apple hat im vierten Quartal des Fiskaljahres 2010 14.100.000 iPhones (91 Prozent mehr als im Vergleich zum Vorjahresquartal), 9.050.000 iPods (alle Modelle, -11%) und 3.890.000 Macintosh-Computer verkauft (+27%). Im zurückliegenden Quartal hat Apple zudem 4.190.000 iPads verkauft.
Steve Jobs, CEO von Apple: “Die iPhone-Verkäufe [...] übertreffen die 12,1 Millionen Geräte, die RIM im letzten Quartal verkauft hat. Und wir haben noch einige Überraschungen für das laufende Kalenderjahr parat.”
Alle 3 Sekunden wird ein iPad verkauft
Zzzzt. Da war wieder eins! Während der WWDC konnte Steve Jobs auch einstreuen, dass derzeit weltweit alle drei Sekunden ein iPad einen Besitzer findet. Weitere aktuelle Zahlen: Bereits über 35 Millionen Apps fürs iPad wurden im App Store heruntergeladen, dies entspreche etwa 17 Apps pro Surfflunder. In Apples neuem E-Book-Store iBooks wurden bereits fünf Millionen Bücher heruntergeladen. Damit habe iBooks bereits einen Marktanteil von 22 Prozent bei den digitalen Buchläden wie Amazon oder Nook.
99 Zitate (statt Luftballons :-)
Reden haben (Klassiker-)Zitate schon immer gut getan. Doch auch Präsentationen, Ausarbeitungen oder längeren E-Mails kann mit einem markanten Ausspruch die letzte Würze verliehen werden. Aber für den Zweck dann heute bitte kein “angestaubtes” Allerweltszitat von Anno Tubak mehr, sondern lieber eines von Ikonen der Moderne wie Steve Jobs oder Robert Frost – sozusagen Büchmanns “Geflügelte Worte in der aktuellen Lifestyle-Fassung!
Die kostenlose iPhone-App “99 Zitate für Business-Querdenker” gibt dafür den Souffleur ab und stellt pfiffige Zitate bereit, die sich schnell sichten und auch bequem einsetzen lassen. Die Autoren Förster & Kreuz – laut eigener Darstellung “Vordenker einer neuen Generation in Wirtschaft und Management” – haben sich aus diesem Grund bei den großen Denkern, Prominenten und Wirtschaftsexperten der letzten Jahre und Jahrzehnte umgesehen. Und wurden fündig: Resultat sind diese 99 teils tiefschürfenden, teils eher witzigen Aphorismen, wie etwa
Wenn man ganz bewusst acht Stunden täglich arbeitet, kann man es dazu bringen, Chef zu werden und 14 Stunden täglich zu arbeiten.”
Robert Frost, Schriftsteller
oder
Stay hungry – stay foolish. Bleibt hungrig! Bleibt verrückt!”
Ratschlag von Steve Jobs an Absolventen der Stanford Universität.
Die App gestattet das Stöbern in der Zitatepracht ebenso wie die Suche nach 20 vorgegebenen Kategorien, wie beispielsweise “Erfolg und & Niederlage”. Die Funktion “Weiterleiten” getattet den Versand gefundener Zitate per E-Mail (sowie für Zitate-Poser: das Posten im eigenen Facebook-Profil).
99 Zitate wurde von CatworkDesign umgesetzt, findet sich derzeit in den Top 3 der iTunes-Charts (Wirtschaft/Meistgeladen) und verzeichnete bereits rund 100.000 Downloads.
Apple hat schon 1 Mio. iPads abgesetzt
Apple hat heute bekannt gegeben, dass es am vergangenen Freitag – also 28 Tage nach der US-Markteinführung am 3. April – das einmillionste iPad verkauft hat.
“Eine Million iPads in 28 Tagen – das ist noch nicht mal halb so lang, verglichen mit den 74 Tagen, die es beim iPhone zur Erreichung dieses Meilensteins gedauert hat”, erinnert Apple-CEO Steve Jobs und ergänzt: “Die Nachfrage übertrifft weiterhin unsere bereitgestellten Mengen”. Daher war die Markteinführung in Nicht-US-Märkten bereits verschoben worden, in Europa wird der Verkaufsstart (noch?) für Ende Mai erwartet.
Entwickler haben bereits über 5.000 neue, speziell für das iPad designte Apps kreiert, welche die Möglichkeiten des großen Multi-Touch-Displays ausnutzen. iPad-Anwender haben bereits über 12 Millionen Apps aus dem App Store und über 1,5 Millionen E-Books aus dem neuen iBook Store heruntergeladen.
Apple Results Q2: 8,8 Mio. iPhones verkauft
Apple hat gestern die Ergebnisse des zweiten Quartals im Geschäftsjahr 2010, das am 27. März 2010 endete, bekannt gegeben. Im zurückliegenden Quartal erzielte Apple einen Umsatz von 13,50 Milliarden US-Dollar sowie einen Netto-Gewinn von 3,07 Milliarden US-Dollar. Die Bruttogewinnspanne lag bei 41,7 Prozent, verglichen zu 39,9 Prozent im Vorjahresquartal. Der Nicht-US-Anteil am Umsatz betrug in diesem Quartal 58 Prozent. Im zurückliegenden Quartal hat Apple 8.750.000 iPhones verkauft, 131 Prozent mehr als im Vergleich zum Vorjahresquartal. 10.890.000 iPods sind im zurückliegenden Quartal über den Ladentisch gegangen, das ist verglichen mit Q2/2009 ein Prozent weniger. CEO Steve Jobs zeigte sich euphorisch: “Wir sind begeistert unser bestes Ergebnis der Firmengeschichte in einem Nicht-Weihnachtsquartal erzielt zu haben – mit einer Umsatzsteigerung von 49 Prozent und einem Gewinnwachstum von 90 Prozent”. Neben dem “revolutionären” iPad seien für das laufende Jahr noch “einige außergewöhnliche Produkte” geplant.”
Umfrage: Hohes iPad-Marktpotenzial in Deutschland
Apples ab Ende März erhältlicher Tablet-Computer iPad wird sich in Deutschland großer Beliebtheit erfreuen. Dies geht aus einer Studie des Kölner Marktforschungsinstituts YouGovPsychonomics hervor, für die in Deutschland repräsentativ mehr als 1.000 Internetnutzer befragt wurden. Demnach hat jeder fünfte deutsche Internet-User in diesem Jahr einen Kauf des iPads bereits fest eingeplant (vier Prozent) oder hält diesen zumindest für sehr wahrscheinlich (16 Prozent). Somit sind die Marktchancen des iPads in Deutschland sehr hoch, obwohl auch kritische Stimmen zum Sinn und Zweck des neuen Mini-Computers laut wurden. Dabei ist das Absatzpotenzial in der Gruppe der Personen, die bereits jetzt ein Apple-Produkt nutzen, besonders groß: Acht Prozent der Apple-Nutzer geben demnach an, auf jeden Fall ein iPad kaufen zu wollen. Etwa jeder dritte Nutzer eines Apple-Produkts hält dies immerhin für sehr wahrscheinlich.
Überraschend ist indes, dass die Mehrheit der iPhone-Nutzer über den Kauf eines iPads nachdenken, obwohl der Tablet-PC von Kritikern auch als „XL-iPhone“ bezeichnet wird. Ähnliches gilt zudem für die Besitzer von Netbooks: Auch Personen die bereits ein Mini-Notebook verwenden, spielen
häufiger mit dem Gedanken, sich ein iPad zuzulegen. Die Aufmerksamkeit, die Apple Apple-Chef Steve Jobs durch die Präsentation des neuen Produkts erreichen konnte ist hoch: So geben mehr als zwei Drittel der befragten Internetnutzer an, bereits vom iPad gehört zu haben. Allerdings herrscht unter diesen Personen offensichtlich in weiten Teilen Unklarheit darüber, welche Eigenschaften das Gerät vorweisen kann. Multitasking wird (fälschlich) von der Mehrheit vorausgesetzt, jeweils mehr als ein Drittel der Befragten glaubt zudem, dass eine Kamera, Telefonfunktion oder die Möglichkeit zur Videotelefonie zur Standardausrüstung gehören.
Als Verkaufshindernis könnte sich aber insbesondere der Preis des neuen Computers erweisen. Obwohl Steve Jobs von einem sehr guten Preis-/Leistungs-Verhältnis überzeugt ist, liegt die Zahlungsbereitschaft der potenziellen Kunden größtenteils unter den von Apple angekündigten Verkaufspreisen. Der ntersuchung zufolge sind nur gut 40 Prozent der potenziellen Käufer bereit, mehr als 400 Euro für das iPad zu bezahlen. Allerdings bevorzugt die Mehrheit der Befragten die Version mit UMTS-Funktion, die nochmals deutlich teurer ist als das Einstiegsmodell. Zum Vergleich: Nur etwa 10 Prozent der potenziellen Käufer würden für das iPad mehr als 600 Euro ausgeben. Zwar hat Apple die Verkaufspreise für Deutschland noch nicht bekannt gegeben, sie dürften jedoch umgerechnet eher über den US-Preisen liegen, die bei 499 bzw. 629 Dollar (mit UMTS-Funktion)
beginnen.
Flash: 7 Mio. iPhone users can’t be wrong
Apples Weigerung, Flash zu unterstützen, erscheint relativ weit oben auf der Mängelliste von iPhone-Nutzern und vor allem iPad-Interessenten. Unterdes verschärft sich der Ton zwischen beiden Unternehmen: Steve Jobs versuchte, den “faulen” Adobe-Entwicklern den schwarzen Peter zuzuschieben. Und Adobe verweist auf Statistiken, wonach iPhone- und iTouch-Anwender bereits sieben Millionen mal versucht haben, den Flash Player auf ihrem Mobilgerät zu installieren – QuickTime hin oder her.
via engadget.com