Mobile Business ist ’12 1,5 Billionen $ schwer
TechCrunch berichtet: Das Mobile Business wird nach Erkenntnissen und Prognosen des Analysten Chetan Sharma im Jahr 2012 ein Gesamtumsatzvolumen von 1,5 Billionen US-Dollar erreichen. Mit rund 400 Milliarden davon sollen etwa 28 Prozent davon durch mobile Daten und Dienste erwirtschaftet werden.

Sharma weist darauf hin, dass der Umsatz der Mobile-Industrie durch allen voran die Entwicklung und den Vertrieb / die Nutzung von Apps, Mobiles Internet sowie (Video) Streaming erstmals den durch “traditionelle” Dienste wie SMS überholt hat. Einen noch großen, aber sinkenden Anteil haben die Sprachdienste (Voice).
Laut Sharmas Bericht sind in den USA heute 69 Prozent der neu abgesetzten Mobiltelefone Smartphones, was den weltweit höchsten Anteil darstellen soll. Nach diesen Zahlen gibt es weltweit sechs Milliarden Mobilfunkkunden. Die erste Milliarde davon hat 20 Jahre gebraucht, aber es vergingen nur 15 Monate über dem Sprung von fünf auf sechs Milliarden.
zur Quelle des TechCrunch-Artikels, einer Präsentation von Chetan Sharma
Mobile Bandbreitennutzung wächst m. 213%/Jahr
Der von Allot veröffentlichte Report “H1 2011 Global MobileTrends” beruht auf den Daten von 250 Mio. Mobilfunkkunden weltweit birgt u.a. ff. spannende Erkenntnisse:
- Von mobilen Endgeräten ausgehende Bandbreitennutzung wuchs im Vergleich zum Vorbericht um 77 Prozent, dies entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (Compound Annual Growth-Rate oder (CAGR) von 213 Prozent.
- Video-Streaming wuchs um 93 Prozent und behält damit den größten Anteil an mobiler Bandbreitennutzung (39 Prozent).
- YouTube bleibt die populärste mobil angesteuerte Seite und verursacht allein 22 Prozent des mobilen Bandbreitenverbrauchs sowie 52 Prozent vom Video-Streaming in Mobilfunknetzen.
- Interessant: Video-Streaming im Festnetz wuchs um 41 Prozent, im Vergleich zu 93 Prozent Zuwachs in Mobilfunknetzen.
- Die Bandbreitennutzung durch Voice over IP (VoIP) und Instant Messaging (IM) legten um 101 Prozent zu. VoIP ist damit zur am schnellsten wachsenden mobilen Einzel-Anwendung gewoden.

Apps beflügeln mobiles Internet
Die stetig zunehmende Nutzung von Sozialen Netzwerken und Medien sowie die
steigende Nachfrage nach Video-Telefonie und Streaming werden das mobile Web weiter beflügeln. Laut der Studie “Mobile Life 2011″ von TNS ist der Anteil der Besucher sozialer Netzwerke unter den mobilen Internetnutzern weltweit von 30 Prozent auf 46 Prozent gestiegen.
Mit 24% gibt ein knappes Viertel der Nutzer weltweit an, dass bei der Wahl ihres nächsten mobilen Endgeräts die Möglichkeit, Fotos und Videos aufzunehmen und vor allem mit anderen auszutauschen eine wichtige Rolle spielen wird. Ebenfalls ein Viertel der Verbraucher weltweit gibt an, dass Inhalte und Apps bei der Kaufentscheidung für Smartphones und Tablets eine wesentliche Rolle spielen.
Ihrem Betriebssystem sind viele Smartphone User recht treu: 51 Prozent der Apple- und 49 Prozent der Android-Anwender sagen, dass sie es für “sehr wahrscheinlich” halten, ihr aktuelles mobiles Betriebssystem auch künftig zu nutzen. Unter den Microsoft-Nutzern (Windows Mobile, Windows Phone 7) ist dies nur bei 30 Prozent und bei Symbian-Nutzern nur bei 31 Prozent so.
Die Studie “Mobile Life – Global Telecoms Insight” wurde 2011 bereits zum sechsten Mal veröffentlicht, dieses Jahr wurden dafür über 34.000 Personen in 43 Ländern nach ihrer Nutzung von mobilen Anbietern und Services befragt.
The Lounge via iPhone & Co.
Pure, einer der weltweit führenden Hersteller von Internetradios, stellt seine iPhone App “The Lounge” vor. Benutzer von iPhone, iPod Touch und iPad sollen mit der Lounge App jetzt auch unterwegs in die Welt des Internetradios und der Podcasts eintauchen, Inhalte erneut anhören und eine Geräuschkulissen-Bibliothek nutzen.
Die App bietet laut Hersteller eine immense Audiovielfalt aus dem Internet (aktuell über 16.600 Internetradiostationen) sowie eine Welt lokaler, nationaler und internationaler Radioinhalte aus ländlichen Gebieten in den USA, über aktuelle Veranstaltungen in Polen, die gälischen Fußballergebnissen bis hin zu österreichischem Hip Hop. “Listen Again” macht es möglich, verpasste Sendungen nachträglich doch noch zu hören bieten. Die Podcasts auf The Lounge bieten den Nutzern jederzeit Zugriff auf Tausende von Programmen – Gutenachtgeschichten für Kinder, Heimwerker-Tipps oder die Höhepunkte aus Ihrem Lieblings-Frühstücksprogramm. Desweiteren sollen über 80 Pure Geräuschkulissen in der Pure Lounge als Stimulation, Inspiration und zum Entspannen zur Verfügung, vom ‘sprudelnden Bächlein’ bis zu ‘Zikaden im Sonnenuntergang’ zur Verfügung stehen.
Die App soll eine nahtlose Verbindung zu Audioinhalten über Wi-Fi und 2G/3G schaffen, und kann Benutzern von Apple iPhone, iPod Touch und iPad den Zugriff auf die leistungsstarken und bedienerfreundlichen Suchfilter der Lounge ermöglichen, um die gewünschten Inhalte schnell und einfach zu finden. Jede beliebige Kombination aus Name, Sprache, Land, Genre oder Audioqualität darf eingegeben werden, um die Suche einzugrenzen und genau das zu finden, was man sucht.
Lounge-Benutzer, die bereits ein Benutzerkonto haben, sollen ihre aktuellen Lounge-Einstellungen importieren können, um ihre zuvor gespeicherten Favoriten über die Lounge App zu hören, genau wie über The Lounge, oder jedes andere Pure-Radio mit Flow-Technologie.
Die App kostet 3,99 € und funktioniert auf dem iPhone, Ipod Touch und iPad.
MobileTrends: +68% Mobiler Bandbreitenverbrauch
Der gestern veröffentlichte Report MobileTrends der Spezialisten für IP-Services von Allot Communications beruht auf Daten des ersten Halbjahres 2010. Für diesen Zeitraum hat Allot ein Wachstum von 68 Prozent weltweit beim von mobilen Plattformen ausgehenden Bandbreitenverbrauch errechnet. Aus den Ergebnissen:
- Abermals bestätigt sich, dass Apps mit Video Streaming-Funktionalität mit einem Anteil von derzeit 35 Prozent die Haupttreiber des weltweiten Bandbreitenhungers sind. Marktführer bzw. Hauptverbraucher bleibt hier YouTube (13%).
- Anwendungen, die wie z.B. Skype Voice over IP (VoIP) und Instant Messaging (IM) nutzen, sind die nach Bewegtbild am schnellsten wachsende Applikations-Gruppe. Auf Marktführer Skype sind 83 Prozent des mobilen VoIP-Verkehrs zurückzuführen!
- Die Funktionalität “Soziales Netzwerk” wächst laut MobileTrends derzeit exponentiell: Twitter-induzierter Bandbreitenverbauch stieg um 310 Prozent, Facebook um 200 Prozent.
- Downloads von beispielsweise Musik- oder (Bewegt)Bild-Daten via Peer to Peer (P2P) oder HTTP verursacht 31 Prozent des globalen Bandbreitenverbrauchs via Mobiles.

Die dem Report zugrunde liegenden Daten wurden mit dem Allot NetXplorer aggregiert.
zum Report
+26% bei mobiler Breitbandnutzung seit WM-Start
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König Fußball regiert auch das Mobile Internet: Laut Vorab-Zahlen eines Reports von Allot Communications hat in den ersten zehn Tagen der Fußball-Weltmeisterschaft die Nutzung von mobilen Breitbandverbindungen weltweit um 26 Prozent zugenommen. Allot zufolge beweist dies vor allem die zunehmende Nutzung von “Real Time Viewing Anywhere”-Streaming-Angeboten, doch auch die Nutzungsarten Web Browsing und P2P legten signifikant zu. Mitte Juli soll ein spezieller Report zu den Auswirkungen des World Cup auf die Mobilkommunikation erscheinen (zur Registrierung).
Verkaufsstart: 5 Mio. iPads in 6 Monaten?
Seit dem vergangenen Freitag nimmt Apple in den USA iPad-Bestellungen entgegen – maximal zwei Stück pro Person. Allein in den ersten sechs Stunden sollen mehr als 90.000 eingegangen sein. Das haben Analysten anhand der Auftragsnummern ausgerechnet, wie heise.de berichtet. Die Investmentbank FBR Capital Markets & Co. rechnet den Marktstart so hoch, dass Apple in sechs Monaten 5 Millionen iPads verkauft haben wird.
Das US-Wirtschaftsmagazin ‘Fortune’ berichtet laut Spiegel.de in seinem Apple-Blog von der Hochrechnung in einem geschlossenen Anlegerforum. Der dort moderierende Analyst Victor Castroll beschreibt “Fortune” die Methodik so: Die Mitglieder der Diskussionsgruppe haben die Bestellnummern ihrer Auftragsbestätigungen verglichen und aus den fortlaufenden Nummern über Bestellungen von 110 iPads im Verlauf von 19,5 Stunden einen Trend errechnet.
Ergebnis: Am ersten Tag hat Apple angeblich knapp 120.000 iPad-Vorbestellungen erhalten. Die Hobby-Statistiker argumentieren so: Etwa 16.500 Bestellungen wickelt Apples Online-Shop an einem Durchschnittstag angeblich ab, am Freitag sollen es insgesamt fast 125.000 gewesen sein. Da ein Kunde den Apple-Auguren zufolge am Freitag durchschnittlich 1,11 iPad bestellt hat, kommen sie insgesamt bei knapp 120.000 Vorbestellungen raus.
Die Geräte mit WLAN werden in den USA ab 3. April ausgeliefert; die Ausführung mit UMTS soll zum Monatsende folgen. In Deutschland gehen beide Version Ende April an den Start. In den USA schlägt der unbeschränkte UMTS-Vertrag mit AT&T mit 30 Dollar im Monat zu Buche, der Volumentarif mit 250 MB pro Monat kostet die Hälfte. Vom iPad aus kann man jederzeit ablesen, wie viel man davon schon abgesurft hat. Der Anwender wird nicht nur gewarnt, wenn sein Datenvolumen aufgebraucht ist, sondern bereits vorher, wenn noch 20 und 10 Prozent davon übrig sind – vgl. Batteriestand auf dem iPhone. Es besteht auch die Möglichkeit, vom iPad aus die Vertragsart kurzfristig zu wechseln, etwa während eines Urlaubs, in dem kein WLAN-Zugang bereit steht. Wie die Tarife in Deutschland aussehen, ist noch unklar; UMTS-Partner von Apple wird aber mit gewisser Wahrscheinlichkeit T-Mobile, auch deutscher Exklusivpartner für das iPhone.
Auf seinen Webseiten gab Apple mittlerweile auch weitere technische Details zum iPad bekannt. Im Unterschied zu iPhone und iPod touch kann man zum Beispiel das automatische Drehen des Bildschirminhalts beim Neigen des Geräts per Knopfdruck deaktivieren. Auch die unterstützten Multimediaformate werden inzwischen genannt. Bei Sound-Dateien sind das MP3, AAC, AAC mit iTunes-DRM, Audible, Apple Lossless, AIFF und WAV. Am drahtlosen Musik-Streaming via AirTunes arbeite Apple noch, wie fscklog berichtet. Videos sind im H.264- und im Motion-JPEG-Format erlaubt, mit einer maximalen Auflösung von 1280 × 720 Pixeln (720p) bei 35 MBit/s. Mit dem (noch nicht verfügbaren) Camera Connection Kit lassen sich Fotos auch im RAW-Format importieren. Welche Kameras dabei unterstützt werden, ist noch nicht bekannt. Bücher im EPUB-Format lädt man vom Mac oder PC über iTunes bzw. den neuen iBook Store. Mit Adobe-DRM geschützte EPUB Files kann man hingegen nur mit dafür angebotenen Apps aufs iPad holen.
Eine spezielle Serviceseite klärt darüber auf, wie Apple bei defekten Akkus außerhalb der Garantiezeit verfährt: Der Anwender schickt sein Gerät ein, zahlt 99 US-Dollar plus Porto und soll innerhalb einer Woche ein Austausch-iPad erhalten – deutsche Preise stehen noch nicht fest. Es wird also nicht der Akku, sondern das ganze Gerät ausgewechselt. Persönliche Daten gehen dabei verloren und werden erst beim nächsten Anschluss an den Computer aus dem iTunes-Backup restauriert. Ist das iPad allerdings zerkratzt, geöffnet, modifiziert, sonstwie kaputt oder schon einmal nass geworden, gibt es keinen Umtausch.
via heise.de/spiegel.de