Mobiles Arbeiten aus Mitarbeitersicht

Univ. St. GallenIm November 2011 waren Oliver Häfeli, Lukas Honold, Adrian Schärer von der Universität Sankt Gallen, mit einer Umfrage in ihren persönlichen XING-Kreisen der Frage nachgegangen, welche Faktoren den Nutzern mobiler Apps besonders wichtig sind. Die durch Antworten auf einen Online-Fragebogen gewonnenen Daten wurden erstens mittels einer Häufigkeitsanalyse deskriptiv analysiert. Zweitens wurden die Ergebnisse anhand einer Faktorenanalyse hinsichtlich der Existenz latenter Konstrukte untersucht. Aus den Ergebnissen:

Die Häufigkeitsanalyse der genannten Begriffe zeigt auf, dass insbesondere “Informationsbeschaffung” und “Kommunikation” für die Nutzer von Mobile Apps im Vordergrund stehen. Unterteilt man die Anwendung solcher Apps in private und berufliche Sphären, so zeigt sich, dass bezüglich der privaten Nutzung speziell die Informationsbeschaffung im Vordergrund steht, während “Kommunikation” und “Selbstorganisation” eher bei der beruflichen Anwendung wichtig sind. Neben den bereits angebotenen Funktionen wünschen sich die befragten Personen im Arbeitsumfeld vor allem besseren mobilen Datenzugriff, Synchronisation der Datenbestände (Replikation), “All-in-One”-Apps, also Apps, die mehrere Funktionen bündeln, Plattformunabhängigkeit und Datensicherheit. Im privaten Anwendungsfeld kommen weitere Wünsche wie die Steuerung für Haus und Geräte (SmartHome), Erleichterung des Lebensalltags und Freizeitgestaltung hinzu.

Anhand der Faktoranalyse konnten drei unabhängige Konstrukte extrahiert werden. Der erste Faktor belegt, dass die Umfrageteilnehmer dazu tendieren, sämtliche “Office-Anwendungen” (Textverarbeitungs-, Präsentations-, Tabellenkalkulations- und Datenbankprogramme) am gleichen Ort (mobil oder im Büro) zu verwenden.

Kontakt zu den Autoren: oliver dot haefeli at @student dot unisg dot ch

Zeiterfassung für Android

XpertAnlass zur Entwicklung dieser internetunabhängigen, App-basierten Lösung waren laut Hersteller Xpert-Design Software zahlreiche Nachfragen von Kunden, die Projektzeiten auch unterwegs erfassen wollen oder müssen. Nun meldet Xpert nach bereits einem Monat im Android Market “gute Verkaufszahlen” der Projektzeiterfassung Xpert-Timer Mobil für Android Smartphones – angezeigt werden 500-1.000 Downloads für die Kaufversion.

Xpert-Timer ScreenManchmal besteht ja keine oder keine zuverlässige Internetverbindung, wenn Daten sinnvollerweise erfasst werden sollen, beispielsweise nach Beendigung eines Kundenbesuchs. Hier bietet sich eine Lösung via App an, die später mit der zentralen Zeiterfassung synchronisiert wird. Wert wurde laut Anbieter vor allem auf Übersichtlichkeit und Bedienkomfort gelegt. Dabei sind viele Funktionen unter sogenannten “Long Clicks” versteckt. Bleibt zum Beispiel die Start-Taste des Timers länger gedrückt, wird eine Favoritenliste aufgerufen, die vorab individuell angelegt werden kann. Diese Favoritenliste vereinfacht das Umschalten zwischen verschiedenen Projekten. Aussagekräftige Tages-, Wochen- oder Monatsreports können im .html Format erstellt und bei Bedarf an E-Mail Empfänger versendet werden. Auch eine Exportfunktion nach Excel und eine Datensicherungsmöglichkeit sind enthalten. Für bei der Nutzung auftauchende Fragen zum Programm steht ein Handbuch auf der Website des Anbieters zur Verfügung.

Für risikolose Tests wird eine kostenlose Testversion angeboten. Diese ist auf die Erfassung von maximal 50 Zeitstempeln beschränkt. Die Schnittstelle zur Desktopversion wird gerade entwickelt und soll noch im laufenden Jahr lieferbar sein.

Link zur App (androidpit)

Firefox Home: Bookmarks auf Desktop u. iPhone in perfect sync

Firefox Home IconWas viele der hier aufjaulenden iTunes-Rezensenten schlicht nicht gepeilt haben: Die App Firefox Home von Mozilla ist kein vollwertiger Browser und will auch gar keine Safari-Konkurrenz à la Opera sein.

Firefox Home ScreenWas die Lösung aber in der Tat bietet, ist nicht mehr und nicht weniger als eine Verbindung zwischen dem Firefox-Browser auf dem Desktop (PC oder Mac) und dem iPhone: Bookmarks, Browser History und sogar aktuell offene Browser Tabs stehen mit Firefox Home nach kurzer Registrierung in Sekundenschnelle auch auf dem Applephone zur Verfügung. Obwohl die App kein stand alone-Browser ist, können Tabs und Bookmarks in der App geöffnet werden. Die so dargestellten Seiten sind vollständig aktive WebViews, nur etwaig vom PC-Firefox gespeicherte Benutzernamen und Passwörter (Auto Log-in) werden nicht mit übergeben. Die völlig zu Recht in der Kategorie Produktivität veröffentlichte App ist kostenlos.

Praxistest-Fazit: Genial. Für Firefox-Nutzer unverzichtbar für privaten wie Unternehmenseinsatz. Wenn es Firefox Home noch nicht gäbe, müsste man es sofort erfinden, ****.

HTC Hero: Nun auch mit Android 2.1

Auf Android 2.1 haben Nutzer des HTC Hero lange warten müssen. Doch nun ist die aktuelle Version auch auf dem mobileTicker-Dauertestgerät angekommen. Der gesamte Update-Prozess gestaltete sich mehrstündig – hauptsächlich, da die Gerätenummer des Smartphones nicht auf der Produktseite des Herstellers gefunden wurde. Doch mit freundlicher Unterstützung von HTCs wirklich besonders kompetenter Presseagentur Trademark Public Relations ließ sich auch diese Hürde nehmen.

Hero - waiting for 2.1 a)Zunächst muss ein für das Upgrade vorbereitendes Softwarepaket (First Package) auf den PC heruntergeladen und via HTC Sync installiert werden. Hernach meldet das Phone ein weiteres neues Upgrade und der Rest geschieht Over The Air (OTA) und wie von selbst – mit insgesamt dreifachem Reboot. Positive Überraschung: Auch wenn die geladenen Apps nicht via AppBrain o. Ä. gesichert wurden, merkt sich eine “Downloads”-Liste in der Market-App immerhin alle Apps, die man schon einmal installiert hatte. Erneut laden muss man sie dennoch.

Hero - waiting for 2.1 b)Zu den Neuerungen gehört Bluetooth 2.1, Quick Contacts (verbesserte System App für Kontakte), eine Überarbeitung der Sense-GUI sowie diverse neue Widgets. Vor allem aber vervielfacht sich mit 2.1 die Zahl der angezeigten und herunterladbaren Apps.

Die jüngste Version des Android-Betriebssystems ist 2.2 (“Froyo”). Die bietet u.a. Flash 10.1. Froyo gibt es bereits für Googles Nexus One, nur angekündigt ist das Firmware-Update bislang für beispielsweise Motorola (Milestone/Droid), Samsung (u.a. Galaxy), HTC (Evo, Desire, Incredible), Dell (Streak).
zur HTC-Support-Seite für Europa

App für mobilen Zugriff auf Musik, Bilder und Videos auf NAS-Server

QNAP QMobile Icon QNAP Systems, taiwanischer Hersteller von NAS-Servern, NVR-Videoüberwachungssystemen und netzwerkbasierten Mediaplayern, hat die App QMobile für Apple iPad, iPhone und iPod touch vorgestellt. Sie ermöglicht Besitzern eines QNAP Turbo-NAS-Server (Network Attached Storage) die Übertragung von Musik, Bildern und Videos vom Heim-NAS-Server aus direkt auf ein Apple-Gerät mit dieser App – via Wi-Fi oder 3G.

QNAP QMobile ScreenDie My Jukebox-Funktion von QMobile soll Anwendern auch unterwegs das spontane Durchsuchen, Auswählen und Abspielen der auf dem NAS erstellten Wiedergabelisten ermöglichen. Das System ist bidirektional: Mit der App können iPhone-Nutzer einzelne Bilder oder ganze Fotoserien auf ihr QNAP NAS hochladen, aber auch die auf dem NAS gespeicherten Bilder auf dem mobilen Gerät anzeigen – nützlich, wenn man vor der Reise vergessen hat, sämtliche Daten zu synchronisieren. Außerdem erhöht diese Lösung natürlich die Auswahlmöglichkeit, denn auf dem heimatlichen NAS-Server können Terabytes an Daten vorgehalten werden. Von unterwegs ausgewählte Daten werden im “Meine Favoriten”-Ordner abgelegt und stehen danach auch Offline zur Verfügung. Die App ist kostenlos und findet sich in der App Store-Kategorie Unterhaltung.

iTunes-Link (iPhone App)

Löchriges iPhone: Lücke i.d. Datenverschlüsselung

Ein verlorenes iPhone kann noch größere Sicherheitsprobleme aufliefern, als bislang bekannt. Denn trotz Verschlüsselung kann der Finder relativ einfach auf Daten wie Fotos oder Audioaufnahmen zugreifen, wie heise.de hier berichtete:

“Laut Apple sind alle Daten auf dem iPhone 3GS via Hardware mit 256-Bit-AES verschlüsselt; der Anwender kann dies auch nicht abschalten. Normalerweise ist der Zugang zu den Daten auf dem iPhone auf Rechner beschränkt, mit denen das iPhone bereits einmal verbunden war. Dabei hat es dann die für den Zugriff notwendigen Schlüssel beziehungsweise Zertifikate übertragen. Diesen Austausch verweigert es jedoch in gesperrtem Zustand; schließt man ein gesperrtes iPhone an einen unbekannten Rechner an, sollte dieser keinen Zugriff auf die Daten erhalten.

Bernd Marienfeldt, Sicherheitsmitarbeiter des britischen Internet-Knotens LINX stellte jedoch fest, dass er mit seinem Ubuntu-10.04-System auf sein iPhone 3GS ungehindert zugreifen konnte. Wenn er das Gerät in ausgeschaltetem Zustand anschloss und dann startete, band Ubuntus Automounter das Dateisystem sofort ein und gewährte den Zugriff auf mehrere Ordner – obwohl das iPhone vorher noch nie damit verbunden war. heise Security konnte dieses Szenario nachstellen. Marienfeldt hat Apple über das Problem informiert, die es derzeit noch untersuchen und bislang von einem sog. “Race Condition”-Fehler ausgehen – der Fehler lässt sich nämlich nur ausnutzen, wenn man das iPhone erst nach dem Anschluss an den USB-Bus einschaltet.

Inzwischen ist es heise Security sogar
gelungen, ein iPhone mit iTunes unter Windows zu verbinden und damit ein komplettes Backup zu erstellen. Dieses enthielt unter anderem auch Passwörter.

Ob Apple ein Update fahren wird, um diese ernste Schwachstelle zu beseitigen, ist derzeit noch unklar.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 1. 06. 2010

Kategorien: iPhone Programmierung

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So wird Qualität(smanagement) tragbar

Die Babtec Informationssysteme GmbH hat eine iPad App zu ihrer Software Babtec CAQ angekündigt. Ob im Meeting, in der Werkshalle oder direkt beim Kunden: Mit dem iPad und der CAQ (Computer Aided Quality)-Lösung von Babtec sollen Auswertungen und Kennzahlen künftig auch von unterwegs einfach abgerufen und vor allem attraktiv und gut ablesbar dargestellt werden können. Von Prüf- und Validierungslisten über interaktive Maßnahmenübersichten bis hin zur Steuerung und Überwachung der Produktion sind Anwender der Lösung laut Babtec somit stets auf dem Laufenden. Gerade Audits erfordern ja häufige Ortswechsel ebenso wie Datenerfassung.

Mit der iPad App kann man vor Ort Daten aufnehmen bzw. abgleichen und gleichzeitig mit der zentralen CAQ-Datenbank verbunden sein – ohne nachträglichen Synchronisierungsaufwand. Fertigungs- oder Warenausgangsprüfungen ohne direkten Zugang zu einem stationären Prüfplatz können zusätzlich von der benutzerfreundlichen Prüfdatenerfassung profitieren.

So viel Spaß kann CAQ machen: Live-Präsentation a.d. Control-Messestand

So viel Spaß kann CAQ machen: Live-Präsentation a.d. Control-Messestand

Premiere feierte die neue mobile Informationseinheit – noch vor ihrer bis heute nicht erfolgten deutschen Markteinführung – auf dem Control-Messestand von Babtec. Bereits heute im App Store erhältlich ist vom gleichen Anbieter die iPhone App Q.Box, die einen Toleranzrechner für Zeichnungsmaße oder Produktmerkmale bietet.Babtec_QBox_icon
Zurzeit unterstützt dieser die folgenden Toleranznormen: DIN ISO 286, DIN ISO 2768-1, DIN ISO 8062, DIN 1685-1, DIN 1686-1, DIN 1688-1, DIN 1688-3, DIN 1688-4, DIN 6930-2, DIN 7168, DIN 16901 u. DIN 16941.

Kindle for Android

Auch Amazon kann sich der rapide zunehmenden Bedeutung und Marktmacht von Android nicht länger verschließen und kündigte daher jetzt die Anwendung “Kindle for Android” an. Im Sommer soll sie – analog zur Kindle-App im Apple App Store – kostenlos im Android Market bereitstehen.

amazon_kindle for androidDie Android-Version soll Auswahl, Kauf und Download von via Amazon angebotenen digitalen Medien ebenso gestatten wie die Synchronisierung via “Whispersync” mit für und auf anderen Plattformen (etwa der Kindle eReader-Hardware von Amazon, Windows-Desktop, aber auch iPhone, iPod touch oder iPad) erworbenen E-Books. Die Synchronisationsfunktion übernimmt dabei auch etwaige Lesezeichen, Notizen sowie die zuletzt geöffnete Seite. App Rotation sowie die Auswahl von (nur) fünf verschiedenen Schriftgrößen sollen zum Standard gehören.

Interessenten können sich auf einer speziellen Amazon-Seite registrieren und sollen bei Verfügbarkeit der App verständigt werden.

PowerCase – Da geht d. iPhone ein Licht auf

Bislang war es für iPhone-Nutzer doch so: Wenn man oft genug nicht zum Nachladen gekommen oder auf längerer Dienstreise ohne Auto(adapter) gewesen war, hatte man auf die harte Tour gelernt, künftig ein Battery Pack mit zu schleppen. Das waren relativ klobige, unansehnliche Gerätschaften ohne Zusatznutzen über die Batterielaufzeitverlängerung hinaus. Durch ihren Gebrauch bekommt das schicke iPhone entweder einen Buckel wie Zwerg Nase oder – wenn am Boden aufgesteckt – es wird auf die Breite eines Nokia Communicator aufgeblasen. Darum wurden sie nach dem Nachladevorgang auch so schnell wie möglich wieder entfernt. Insofern war aber auch meist eine zusätzliche Schutzhülle (Etui, Case oder Skin) erforderlich. Das wird jetzt anders…

Das hier bereits kurz vorgestellte PowerCase i1300 von Raikko überzeugte im mobileTicker-Praxistest vollkommen, ja begeisterte sogar in vielen Punkten.

Pluspunkte:
Raikko PowerCase mit iPhone_klDas für iPhone 3G und 3GS passende Case besteht aus einer das iPhone aufnehmenden Schale sowie einem “Oberteil”, das auf den Führungsschienen der Unterschale solide fixiert wird. Hernach wirkt es wie aus einem Guss. Es stört die elegante Linie des iPhone-Gehäuses nicht, sondern unterstreicht diese noch. Sogar das Raikko-Logo am unteren Ende des PowerCase wirkt als attraktiver Eyecatcher. Bedienelemente wie Laut/Leise, Stumm, Aus bleiben hervorragend bedienbar – im “Blindflug” tatsächlich sogar besser als ohne Case.

Hinzu kommt ein echter Mehrwert durch die objektiv griffige, sich aber auch subjektiv “gut anfühlende” Caseoberfläche. Während andere Cases das teure Apfelphone sogar noch glitschiger machen, als es zumindest ab der Version 3G ohnehin schon ist, liegen die Apple-Geräte in diesem nur 55 Gramm wiegenden Case nunmehr sicher in der Hand.


PowerCase i1300_RückseiteWeiteres Plus: Der Ein-/Ausschalter ermöglicht es, gezielt zu bestimmen, wann das iPhone auf den Akku zugreift und wann nicht. Wozu das gut sein soll? Zum einen hilft es dabei, einen Memory-Effekt beim regelmäßig fast geleerten Akku zu vermeiden. Zum anderen: Auch ein Reservetank beim Motorrad bringt ja nichts, wenn er permanent leer genuckelt wird. Wird aber dieser PowerCase-Schalter nach einem vollständigen Ladevorgang auf “Aus” gesetzt, besteht absolute Klarheit darüber, wann der Original iPhone-Akku leer ist und wann man die Zusatzenergie ein- bzw. zuschaltet. Und somit auch darüber, wie viel Betriebszeit erfahrungsgemäß jetzt noch verbleibt. Apropos: Die 1.300 mAh Kapazität des PowerCase führen dazu, dass die begrenzte Leistung der iPhone-Batterie erstmals gefühlt überhaupt keine Rolle mehr spielt. Denn man hat einfach immer eine satte Reserve dabei (der Hersteller spricht von um bis zu 4,5 bzw. 8 Stunden verlängerter Sprechzeit mit 3G und bzw. 2G), die für 90 Prozent aller Vorfälle im Alltag von mobile Professionals reichen sollten.




PowerCase i1300_Status-LEDsWeiteres Plus: Die “Leuchte”. Die nach Studium von Datenblatt und Pressemitteilung zunächst noch etwas belächelte LED entpuppt sich als der Hit: Um etwa im schummrigen Kino die richtige Sitzreihe zu finden, muss nicht mehr erst fummelig eine passende App mit genügend Leuchtkraft hochgefahren werden – das übernimmt das PowerCase in nur 3 Sekunden auch bei ausgeschaltetem iPhone – durch längeren Druck auf den gut ertastbaren Knopf auf der Geräterückseite nämlich. Der resultierende Lichtstrahl ist für eine derart winzige Lichtquelle gut gebündelt und verblüffend hell – er blendet sogar beim direkten Hineinschauen. Der notorisch lichtschwachen Optik der iPhone-Kamera verhalf er bei uns sogar erstmals zu Nachteinsätzen (siehe die Vergleichsfotos – Finsterer geht nimmer als ein Motorradauspuff in dunkler Garage ;-) ), wobei diese LED natürlich keinen vollwertigen Blitz ersetzen kann.

Ohne LED - Wie Sie sehen, sehen Sie .. NICHTS

Ohne LED - Wie Sie sehen, sehen Sie .. NICHTS


Mit LED - gewinnt immer noch keinen Fotografie-Award, ist aber jetzt immerhin guterkennbar

Mit LED - gewinnt immer noch keinen Fotografie-Award, ist aber jetzt immerhin gut erkennbar


Dass man etwas länger drücken muss (bei kurzem Druck wird der Ladezustand vom Case durch drei schön gestylte Status-LEDs angezeigt) ist auch eine feine Sache – so leuchtet nicht ständig ungewollt Beinkleid oder Anzugtasche… Ist das Case leer, ist auch die “Taschenlampe” deaktiviert und saugt nicht etwa die Batterie des iPhone leer.






Ein weiteres Plus ist die Durchschleifmöglichkeit – gleichzeitiges Laden und Synchronisieren mit iTunes ist mit einer gewissen Einschränkung (s.u.) möglich. Das Preis-/Leistungsverhältnis kann bei einem UVP von 59,95 Euro als hervorragend bezeichnet werden, denn das PowerCase i1300 kostet weniger als Akkupacks, die geringere Kapazität und keinerlei Zusatzfunktionalität haben.

Minuspunkte/Verbesserungsvorschläge:
1. Wenn der Ladezustand des Zusatzakkus auf unter zwei LEDs sinkt, kann das Case nicht mehr “syncen”. Der Vorgang startet dann erst, wenn wieder 2/3 Ladung vorhanden sind. Stört nicht sehr, muss man aber wissen, falls eilig ein Foto geladen oder synchronisiert werden soll, etwa um via iTunes auf dem Desktop geladene Apps auf dem iPhone zu installieren.

2. Das Case schützt das iPhone überall – bis auf seine empfindlichste Seite, denn das Case ist bündig mit dem Touchscreen gefertigt und steht nicht über. Wenn das gute Stück also auf seine “Marmeladenseite” fallen sollte, sind trotz PowerCase weiterhin Splitterbrüche vorprogrammiert. Dies ist laut Herstellerauskunft allerdings keine Panne, sondern Absicht. Denn man fürchtete bei einem Höherziehen der Case-Abmessungen Schwierigkeiten bei der gleichzeitigen Benutzung von Display-Schutzfolien, die sich dann wölben oder ablösen könnten.

3. In der besten aller möglichen Welten funktionierte die Stromzufuhr fürs Raikko i1300 über den Original-Apple-Stecker und nicht via Mini-USB. So muss man das iPhone nämlich leider doch spätestens dann auspacken, wenn keine USB-Stromquelle wie Desktop oder Notebook zur Hand ist.

4. In der allerbesten aller möglichen Welten gäbe es eine App zum PowerCase, die prozentual den mit den drei LEDs nur grob angegebenen Ladezustand/-fortschritt des Zusatzakkus anzeigt.

Dennoch unser Fazit : *****, das iPhone bleibt künftig dauerhaft in diesem Case, das bereits heute als Accessory of the Month gewürdigt wird!Acc-otm

Rabatt-Aktion:
Exklusiv für die Leser von mobileTicker (presented by glanzkinder) spendiert Raikko freundlicherweise noch einen Gutscheincode über 10% Rabatt, wenn bei der Bestellung der code “glk10″ angegeben wird.

Bestellmöglichkeit u. noch mehr Infos inkl. Video – sowie NOCH ein Gutscheincode für SPÄTERE Bestellungen

Praxistest: My Hero (vs. ichPhone)

hero0_perspektivenMehrere Wochen hat sich das Android-Smartphone Hero von HTC jetzt bereits glänzend in der mobileTicker-Redaktion von Glanzkinder bewährt und musste sich dabei zwangsläufig auch dem Vergleich mit mehreren iPhone-Gerätegenerationen stellen. Das Fazit vorab: Der Hero machte eine wahrlich heldenhafte Figur – Außer vielleicht beim Strunzfaktor gibt es nichts, was er nicht mindestens so gut wie das iPhone kann.

hero4_entblättertZunächst galt es, sich trotz des etwas barocken Sprachgebrauchs (z. B. “Besuchen des Internets auf dem Telefon”) im immerhin aber nicht komplett maschinen-übersetzt wirkenden Owner’s Manual zu den allerersten Gehversuchen schlau zu machen… Freiheit, die ich meine! Man kann, darf, ja muss dieses Smartphone ganz einfach öffnen, nicht nur, um eine SIM-Card einzulegen (1,8V- wie 3V-Karten werden unterstützt; das Testgerät ist SIM-Free), sondern auch um den Akku einzulegen bzw. zu wechseln. Freude auch über die 2 GB SanDisk-Karte, die ganz nach Belieben ausgetauscht oder erweitert werden kann. Sobald man diese auf dem PC oder Mac als USB-Laufwerk einrichtet, kann fröhlich hin- und her-synchronisiert werden!

Der Hero (alias G2 Touch) war HTCs erstes Android-Smartphone mit den Features Multitouch, HTC Sense als Bedienoberfläche und Unterstützung von Adobe Flash. Er ist bereits seit Juli 2009 in Europa verfügbar. Relativ schnell hat man die Infos der Statuszeile oben begriffen, die Signalstärke, Akkustatus, Verbindungsstatus und Uhrzeit anzeigt. Gewöhnen muss man sich kurz an die im Gegensatz zum Apfelphone stufenlos nach links und rechts verschiebbaren Home Screens, sieben an der Zahl. Vor der ersten Benutzung hat man sich mit seinem GoogleMail-Konto anzumelden. Dann wird man zügig durch verschiedene Konto-Einrichtungen geführt. Innerhalb weniger Minuten ist man imstande zu telefonieren und beherrscht vielleicht auch schon nützliche Features wie Stummschalten. Bei bekannten Anrufern werden diese falls vorhanden mit Namen und Bild angezeigt. Makeln wird standardmäßig unterstützt, Warteschleifen u. Konferenzschaltungen ebenso. Generell zeigte sich: Wer mit dem iPhone umgehen kann, findet sich mit der Kombi Android/Sense auch schnell zurecht. Franka (7 Jahre, iPhone-Veteranin, Doodle Jump-Highscore >61.000) zockte nach wenigen Minuten etliche Spiele und beherrschte auch bereits den Einkaufsbummel in den Android Market. Am spürbarsten werden Unterschiede etwa beim Beenden von Apps (halt ohne Home Button). Apropos Beenden: Der Hero unterstützt ja erfreulicherweise Multitasking, wenn der Prozessor an seine Grenzen stößt, speichert er den App-Status und fährt Apps herunter, bis ein sicherer Zustand erreicht ist. Insofern gelang es nie, das System in die Knie zu zwingen. App-Abstürze aber kommen durchaus regelmäßig vor..

An recht intuitiv funktionierenden Bedienelementen werden geboten: Taste Ein/Aus, Taste MENÜ (für aktuelles Fenster oder aktuelle Option oder App), Taste STARTSEITE (inkl. App History), Taste ANRUFEN (Zugang zu Telefonie, Kontakte), Taste ZURÜCK/BEENDEN (einen Schritt zurück/Eingabe löschen) sowie SUCHEN (startet kontextbasiertes Suchen u.a. in Kontakten, E-Mails, Apps, aber auch in Twitter). Nicht zu vergessen der Trackball, mit dem man nach etwas Übung recht gut Elemente auf dem Display auszuwählen oder markieren kann. Vorzügliche Dienste leistet der Trackball beim mobilen Surfen. Allerdings lässt sich die Empfindlichkeit nicht einstellen. Durch Blinken macht er auf eingehende Anrufe oder eingegangene Benachrichtigungen aufmerksam. Lauter/leiser gestellt wird der Held mit einer sensibel ansprechenden Wippe an der linken Geräteseite.

Schon etwas erfahrener in den Menütiefen und selbstbewusster beim Hero-Bedienen entdeckt man entzückt, dass man hier simpel tun kann, wozu man ein iPhone erst jailbreaken müsste: Man kann das Phone weitestgehend individualisieren, beispielsweise den Hintergrund des Startbildschirms frei wählen.

Das “grüne Auge” (LED) vom Hero hält folgende Botschaften bereit: Permanentes Grün signalisiert einen vollständig geladenen Akku (wenn das Telefon mit dem Netzteil odereinem Computer verbunden ist); stetiges Rot einen Akku, der geladen wird; blinkendes Rot einen schwachen Akku; blinkes Grün eine aktuelle Benachrichtigung.

Praktisch ist die App-History: Um eine zuletzt benutzte Anwendung zu öffnen, hält man die STARTSEITE-Taste etwas länger gedrückt und bekommt die sechs zuletzt genutzten Anwendungen angezeigt, die auf einen Touch hin geöffnet werden.

Die Synchronisierung mit Google-Diensten, aber auch mit Exchange ActiveSync und Microsoft Office Outlook aus gelingt recht einfach über Einstellungen / Settings. Für weitergehende Vorhaben gibt es Software zum Download bei HTC. Auch was Soziale Netzwerke angeht, bietet Hero vorbereiteten Zugriff auf vorhandene Facebook-, Flickr- und Twitter-Konten bzw. Profile. Dies führt etwa dazu, dass man geschossene Fotos automatisch bei Flickr veröffentlichen kann oder dass Kontakte mit Facebook abgeglichen wird und ggfs. Profilfotos auch im Adreßbuch angezeigt werden.

Charakteristisch für den Hero sind der markante Knick zum Gehäuseboden hin und die abgeschrägten Kanten am Gehäuserand. Der Knick führt dazu, dass das Smartphone subjektiv sicherer und besser in der Hand liegt als ein iPhone, aber auch in Taschen etwas mehr aufträgt. Daher passt der Hero natürlich auch nicht in für iPhones geeignete Hüllen und Etuis. Das Smartphone wiegt 135 Gramm und fasst sich u.a. dank des um den Touchscreen herum verbauten Aluminiums sehr stabil und “wertig” an, wirkt vom Gerätedesign her aber optisch weit weniger aufsehenerregend als das Kultgerät mit dem Apfellogo.

Der 3,2 Zoll große kapazitive HVGA-Multitouch-Bildschirm mit 320×480 Pixel Auflösung trägt eine fettabweisende Schutzschicht und auch der Rest des Geräts ist beschichtet – mit Teflon. Eine gewisse Schmutzresistenz erwies sich auch im Praxistest, obwohl Touchscreens nunmal für Fingerabdrücke prädestiniert scheinen.

hero07_mitgeliefertes zubehörDie sonstige Ausstattung ist dem 3GS sehr vergleichbar: integriertes Freisprechen, Audio-Ausgang (3,5 mm Standard), GPS-Sensor, Kompass, Beschleunigungssensor, virtuelle Tastatur (länger gedrückt halten für mehrfache Tastenbelegungen; auf Wunsch T9-Worterkennung). Die 5 Megapixel-Kamera (ohne Blitz/Beleuchtung) erzielt ähnlich mäßige Ergebnisse, wie die vom iPhone 3GS, allerdings kann der Hero-Autofokus via Trackball aktiviert werden, mit dem man auch Ausschitte festlegen kann. Überdies bietet die Kamera Einstellmöglichkeiten wie Weißabgleich oder Messmodus. Sie nimmt Videos mit einer maximalen Auflösung von 352 x 288 Pixel auf. Es ist ein Musikplayer integriert, der zuvor auf der Speicherkarte gespeicherte Titel spielt. Die mitgelieferten In-Ear-Kopfhörer klingen nicht berauschend, weisen dafür aber schön griffige Bedienelemente für diesen Player auf.hero5_headphones_remote control

Standard-Anwendungen:
Beim SMS-Verfassen wird angezeigt, wenn das Format einer Nachricht überschritten u. die nächste begonnen wird. Klingt selbstverständlich, das kann oder will die Kombi iPhone/Telekom aber noch nicht. An MMS-Nachrichten kann angehängt werden: Foto (bis hin zu Slide-Shows), Video, Audio, Ort (GPS-Koordinaten), Kontakt (vCard), Termin (vCalendar). Der integrierte Browser arbeitet schnell und gut und hat keine Probleme mit Flash… Auch ein guter Kalender/Termin- und Aufgabenverwaltung, ein Taschenrechner, ein Twitter-Client, die notorische Aktien-App, eine Sprachaufzeichnungs-App und eine Uhr mit Wecker gehören zum Standard. Für mobile Professionals interessant – Neben QuickOffice ist auch ein recht gut funktionierender PDF-Viewer mit an Bord. Logisch, dass auch GoogleMail (inklusive Latitude), GoogleTalk (Instant Messaging; hier wird ggfs. angezeigt, falls der Chat-Partner auch ein Android-Endgerät verwendet!), Google Maps, YouTube sowie die schon erwähnte Google-Suchmaschine nicht fehlen dürfen.

hero1_homescreenNetter Gag: Gespeicherte Musiktitel können als Klingelton verwendet werden (aber was sagt die GEMA dazu?). Tethering ist ausdrücklich vorgesehen, erlaubt und wird im Handbuch erklärt: “6.6 Verwendung des Telefons als Modem”.

Zur Individualisierbarkeit des Hero tragen zahlreiche Widgets bei, die man den Home Screens hinzufügen kann, etwa eine Weltzeituhr oder eine hübsch animierte Wetterprognose. Auch die Möglichkeit, Verknüpfungen (etwa zu Bookmarks, einzelnen Kontakten oder häufig benötigten Apps) auf der Oberfläche zu platzieren, gefällt. Weniger zwingend ist die alphabetisch geordnete Darbietung sämtlicher installierter Apps.

hero2_iPhone_unlockShopping-Fieber im Android Market
Der Android Market, Pendant zu Apples App Store, präsentiert seine auch schon über 50.000 Apps geordnet nach Kategorien (wie Comics, Effizienz-Tools, Finanzen, Gesundheit; ähnlich beliebig u. teils fragwürdig wie die App Store-Genres) und stets entweder nach Einstelldatum oder nach Beliebtheit sortiert. Hier findet sich manch alter App Store-Bekannter (z.B. “Papi Jump” und seine Verwandten). Formulierungen wie “on your iPhone” in den Release Notes von Android Apps deuten ebenfalls auf eine starke Portierungstätigkeit mancher Entwickler hin.Android_Shoppingbag

hero3_iPhone_silhouetteDer Akku hat 1.350 mAh, damit hält der Hero bei vergleichbarer Nutzung gefühlt genau so lang oder kurz durch wie das iPhone 3GS, aber länger als das 2G. Die Werksangaben lauten: 470 Minuten Sprechzeit (GSM), 440 Stunden Stand-by. Bluetooth-Nutzung geht aber auch hier auf die Betriebszeit. Weitere Daten: Quadband-Gerät (GSM 850/900/1800/1900), UMTS/HSDPA und HSUPA für schnelle Uploads. Eine mit 528 MHz getaktete Qualcomm MSM 7600AARM CPU ist das Herz unseres Helden, der auf 288 MB Arbeitsspeicher zugreifen kann. Das Testgerät arbeitet mit Android 1.5 (“Cupcake”), ein Upgrade auf 2.1 (“Froyo”) ist aber angekündigt.





Vorteile Hero:
Individualisierbares GUI
Multitasking (b. Apple erst m. iPhone OS 4.0)
Akkus und Speicherkarten tauschbar (aufrüstbar bis auf 16 GB micro-SDHC)
Trackball als Navigations-Option (Mobiles Internet)
Taste Suchen u. Suchfunktion
Gehäuse-Ergonomie
App History
Unproblematisches Tethering
Apps können auch ohne Android Market installiert werden
Möglichkeit, kleines Tragband o.Ä. an der Rückwand zu verankern

Vorteile iPhone:
Design!
Poserfaktor
Übersichtlichkeit bei geladenen Apps
Angebot im App Store (Qualität, Quantität)
Prallvoller Zubehörmarkt

Hero-Fazit: *****

PS: Dümmster anzunehmender User Error: Obwohl das Gerät wohlweislich nur im WLAN betrieben werden sollte und laut Anzeige auch wurde, scheinen dennoch im Hintergrund Traffic erzeugende Prozesse abzulaufen, denn eine Telefonrechnung für die Karte im Hero von über 300 Euro für “Datendienste” sorgte für eine unschöne Überraschung, die aber die Freude über dieses tolle Smartphone, das ja auch normalerweise mit Internet Flat betrieben werden dürfte, nicht dauerhaft trüben konnte.

HTC Hero kaufen (Preisvergleich)

noch mehr zum Hero (wikipedia)

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