13 Mio. Haushalte haben Mobiles Breitband
Der Ausbau der mobilen Breitbandnetze geht zügig voran. Aktuell können in Deutschland bereits etwa 13 Millionen Haushalte den neuen Mobilfunkstandard LTE (= Long Term Evolution) nutzen. Das hat eine Umfrage des Hightech-Verband BITKOM bei den Netzbetreibern ergeben. Demnach haben die Anbieter bundesweit bislang rund 3.000 LTE-Basisstationen in Betrieb genommen. Mehr als 150.000 Kunden nutzen die neue Technologie bereits. Bereits in vollem Gang ist der Ausbau in Düsseldorf, Köln, Frankfurt/Main, München und Berlin. Bis Ende dieses Jahres wird LTE in rund 300 Städten verfügbar sein und die bereits bestehende Breitband-Versorgung erheblich verbessern. Die Anbieter schätzen, bis dahin mehr als die Hälfte der Haushalte in Deutschland mit LTE versorgen zu können.
LTE ist der Nachfolger von UMTS und ermöglicht Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde. Derzeit wird LTE bislang vor allem als Internetzugang von Privathaushalten und Geschäftskunden genutzt. Den Ausbau mit mobilen Breitbandnetzen in Deutschland hält der BITKOM bereits für “sehr weit fortgeschritten: ca. 85 Prozent der deutschen Haushalte haben Zugang zu mobilem Internet per UMTS“. Mit LTE wird der Grundstein für die mobile Breitbandversorgung der Zukunft gelegt, denn mit LTE-Advanced steht bereits der nächste technologische Schritt bevor. Mit dem Standard LTE-Advanced sind Downloads mit bis zu 1.000 Megabit (= 1 Gigabit) pro Sekunde möglich. Vorteil: Die aktuell in Betrieb genommenen LTE-Basisstationen können weiter genutzt werden und bekommen lediglich ein Software-Update. Nach derzeitigem Wissenstand startet der Ausbau der Gigabit-Technologie in vier bis fünf Jahren.
Die aktuelle LTE-Verfügbarkeit (laut Eigenaussage) und Tarife bei vodafone,
DTAG/T-Mobile und O2.
Eine weitere aktuelle BITKOM-Erhebung zeigt: Die Zahl der Internetnutzer in Deutschland hat erstmals die Schwelle von 75 Prozent der Bevölkerung überschritten. Das sind mehr als 53 Millionen Menschen. “Einen echten Boom gibt es beim mobilen Internet”, erläutert BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Bereits 37 Prozent der Deutschen – 26 Millionen Menschen – nutzen das Web auf ihrem Handy oder einem Tablet-PC! Immer günstigere Geräte und Datentarife sowie die fast flächendeckende Verfügbarkeit von mobilen Breitbandzugängen (s.o.) tragen zu der hohen Popularität bei.
Opera integriert App Store in Mobile Browser
heise.de berichtet:
“Der norwegische Browser-Hersteller Opera öffnet eine Vermarktungsplattform für Smartphone-Anwendungen unter eigener Flagge. Der Opera Mobile Store wird als Direktlink in die Oberflächen der Mobil-Browser Opera Mini und Opera Mobile eingebunden, teilte das Unternehmen am Dienstag in Oslo mit. Damit haben Opera-Nutzer Zugriff auf Apps für Symbian, Blackberry, Android sowie Java. Der Umfang des Angebots variiert je nach Betriebssystem. Dabei setzt Opera auf die White Label-Plattform von Appia. Der unter dem Namen PocketGear gegründete Shop-Dienstleister steckt hinter den App-Stores verschiedener Vertriebspartner, darunter Samsung sowie die US-Netzbetreiber AT&T, T-Mobile und Verizon Wireless. Das Angebot des Stores umfasst nach Unternehmensangaben insgesamt 140.000 Apps für verschiedene Plattformen.”
iPhone ab heute frei im Handel
Das Telekom-Monopol – pardon, die Exklusivdistribution – ist perdü: Nach teils schon recht lange zurückliegenden Ankündigungen von Vodafone und ist das iPhone seit heute nun ganz offiziell in Deutschland frei verkäuflich. Auch im Apple Store sind nun alle Varianten ohne Vertragsbindung zu bestellen – zu einem im Vergleich zu den Tarifen und Angeboten von T-Mobile, Vodafone und O2 sogar recht günstigen. So kostet das iPhone 4 32 GB im Apple Store nur 739 €. Bei O2 in der “My Handy” Option sind schon 769 € fällig. Bei der Variante mit 16 GB (29€/649€) und dem noch lieferbaren 3GS (519€/529€) verhält es sich ähnlich.
Vodafone bietet das iPhone nur mit Verträgen an, die den alten von T-Mobile ähneln. Aufgrund der kürzlich neu eingeführten Tarife telefoniert man bei T-Mobile gegenüber Vodafone im Moment aber günstiger.
O2 hingegen hat mit den Blue 100- bzw Blue 250-Tarif für jeweils 45 bzw 60 € monatlich und den jeweiligen Zuzahlungen für das iPhone das teuerste Angebot im Programm. Zumal das Datenvolumen nach 300 MB generell in jedem Tarif auf spärliche 64 KBit/s gedrosselt wird.
Fazit: Die Telekom-Tochter ist im Vertragsmodell derzeit der günstigste Anbieter, auch was die diversen Inklusiv-Leistungen angeht.
Update: US-Marktanteile bei den Mobiles
Die Mobil-Spezialisten von comScore haben für die aktuellste Ausgabe ihrer MobiLens-Reports die Marktanteile von Herstellern und Providern im US-Handy- und Smartphone-Markt in Q110 betrachtet. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Nach comScore-Ergebnissen hat Samsung erstmals mit dem bisherigen Marktführer Motorola mit je 21,8% gleichgezogen, sehr dicht gefolgt von LG mit 21,8%. Abgeschlagen weiterhin Weltmarktführer Nokia und RIM mit jeweils 8,3%.
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde abgefragt. Danach haben durchschnittlich pro Monat 63,7% der US-Anwender Textnachrichten verschickt (+1,9 Prozentpunkte im Vergleich zur vorherigen Quartal). Die Browser-Nutzung stieg um 2,6 Punkte auf 30,1%. Der Zugang zu Social Networks lag bei 18,7 Prozent. Die Nutzung von zuvor heruntergeladenen Apps stieg um 2,6 Punkte auf 28,6 Prozent.
Im Untersuchungszeitraum gab es laut comScore durchschnittlich 234 Mio. Mobiltelefon-Nutzer in den USA, die Kunden ff. Carrier waren: Verizon (31,1%), AT&T (25,2%), Sprint (12,0%), T-Mobile (12,0%) und Tracfone (5,1%).
Verkaufsstart: 5 Mio. iPads in 6 Monaten?
Seit dem vergangenen Freitag nimmt Apple in den USA iPad-Bestellungen entgegen – maximal zwei Stück pro Person. Allein in den ersten sechs Stunden sollen mehr als 90.000 eingegangen sein. Das haben Analysten anhand der Auftragsnummern ausgerechnet, wie heise.de berichtet. Die Investmentbank FBR Capital Markets & Co. rechnet den Marktstart so hoch, dass Apple in sechs Monaten 5 Millionen iPads verkauft haben wird.
Das US-Wirtschaftsmagazin ‘Fortune’ berichtet laut Spiegel.de in seinem Apple-Blog von der Hochrechnung in einem geschlossenen Anlegerforum. Der dort moderierende Analyst Victor Castroll beschreibt “Fortune” die Methodik so: Die Mitglieder der Diskussionsgruppe haben die Bestellnummern ihrer Auftragsbestätigungen verglichen und aus den fortlaufenden Nummern über Bestellungen von 110 iPads im Verlauf von 19,5 Stunden einen Trend errechnet.
Ergebnis: Am ersten Tag hat Apple angeblich knapp 120.000 iPad-Vorbestellungen erhalten. Die Hobby-Statistiker argumentieren so: Etwa 16.500 Bestellungen wickelt Apples Online-Shop an einem Durchschnittstag angeblich ab, am Freitag sollen es insgesamt fast 125.000 gewesen sein. Da ein Kunde den Apple-Auguren zufolge am Freitag durchschnittlich 1,11 iPad bestellt hat, kommen sie insgesamt bei knapp 120.000 Vorbestellungen raus.
Die Geräte mit WLAN werden in den USA ab 3. April ausgeliefert; die Ausführung mit UMTS soll zum Monatsende folgen. In Deutschland gehen beide Version Ende April an den Start. In den USA schlägt der unbeschränkte UMTS-Vertrag mit AT&T mit 30 Dollar im Monat zu Buche, der Volumentarif mit 250 MB pro Monat kostet die Hälfte. Vom iPad aus kann man jederzeit ablesen, wie viel man davon schon abgesurft hat. Der Anwender wird nicht nur gewarnt, wenn sein Datenvolumen aufgebraucht ist, sondern bereits vorher, wenn noch 20 und 10 Prozent davon übrig sind – vgl. Batteriestand auf dem iPhone. Es besteht auch die Möglichkeit, vom iPad aus die Vertragsart kurzfristig zu wechseln, etwa während eines Urlaubs, in dem kein WLAN-Zugang bereit steht. Wie die Tarife in Deutschland aussehen, ist noch unklar; UMTS-Partner von Apple wird aber mit gewisser Wahrscheinlichkeit T-Mobile, auch deutscher Exklusivpartner für das iPhone.
Auf seinen Webseiten gab Apple mittlerweile auch weitere technische Details zum iPad bekannt. Im Unterschied zu iPhone und iPod touch kann man zum Beispiel das automatische Drehen des Bildschirminhalts beim Neigen des Geräts per Knopfdruck deaktivieren. Auch die unterstützten Multimediaformate werden inzwischen genannt. Bei Sound-Dateien sind das MP3, AAC, AAC mit iTunes-DRM, Audible, Apple Lossless, AIFF und WAV. Am drahtlosen Musik-Streaming via AirTunes arbeite Apple noch, wie fscklog berichtet. Videos sind im H.264- und im Motion-JPEG-Format erlaubt, mit einer maximalen Auflösung von 1280 × 720 Pixeln (720p) bei 35 MBit/s. Mit dem (noch nicht verfügbaren) Camera Connection Kit lassen sich Fotos auch im RAW-Format importieren. Welche Kameras dabei unterstützt werden, ist noch nicht bekannt. Bücher im EPUB-Format lädt man vom Mac oder PC über iTunes bzw. den neuen iBook Store. Mit Adobe-DRM geschützte EPUB Files kann man hingegen nur mit dafür angebotenen Apps aufs iPad holen.
Eine spezielle Serviceseite klärt darüber auf, wie Apple bei defekten Akkus außerhalb der Garantiezeit verfährt: Der Anwender schickt sein Gerät ein, zahlt 99 US-Dollar plus Porto und soll innerhalb einer Woche ein Austausch-iPad erhalten – deutsche Preise stehen noch nicht fest. Es wird also nicht der Akku, sondern das ganze Gerät ausgewechselt. Persönliche Daten gehen dabei verloren und werden erst beim nächsten Anschluss an den Computer aus dem iTunes-Backup restauriert. Ist das iPad allerdings zerkratzt, geöffnet, modifiziert, sonstwie kaputt oder schon einmal nass geworden, gibt es keinen Umtausch.
via heise.de/spiegel.de
Android Handset von AT&T sucht mit Yahoo, nicht Google
Nach Presseberichten wird der US-Carrier AT&T das Android Smartphone Backflip von Motorola mit voreingestellter Yahoo- statt Google-Suche ausliefern. Selbstverständlich aber können Google Apps und Google Search vom Nutzer nachgeladen werden. Hingegen T-Mobile USA wird dem Vernehmen nach den umgekehrten Weg beschreiten und Google statt Yahoo als Standardsuche auf mobilen Endgeräten vorsehen.
In China hinwiederum werden nach einem Bericht auf Golem.de Motorolas Android-Smartphones künftig ab Werk mit Suchfunktionen von Microsoft ausgestattet. Google hatte Anfang des Jahres bekanntgegeben, die eigene Suchmaschine nicht mehr den Zensurmassnahmen der chinesischen Regierung unterwerfen
zu wollen. Die mobile Suche auf Smartphones gilt als strategisch für die Suchmaschinen-Anbieter.
iPhone-Vertrieb in China – u. Deutschland
Carrier China Unicom arbeitet nach Berichten des Wall Street Journal gemeinsam mit Apple an einer iPhone-Version, die erstmals auch Wi-Fi unterstützt. Bei den bisher offiziell in China vertriebenen Geräten wurde die Wi-Fi-Funktion u.a. aufgrund von Regierungsauflagen deaktiviert. Doch laut WSJ soll nun künftig der chinesische WAPI-Standard unterstützt werden dürfen. Seit Oktober 2009 wird das iPhone in China nicht nur gefertigt, sondern auch offiziell vertrieben – mit bislang gedämpftem Erfolg. China Unicom ist bislang noch der exklusive Distributor im Land der Mitte, Apples Verhandlungen mit China Mobile sollen aber andauern.
Apropos: Gerüchte über das bevorstehendes Ende des Exklusivvertrags der Deutschen Telekom AG mit Apple tauchen seit dessen Bestehen immer wieder mal auf. Nun aber will die Springer Tageszeitung ‘Die Welt’ erfahren haben, der DTAG-Vertrag mit Apple laufe noch bis 2012. Allerdings soll es ein beiderseitiges Kündigungsrecht im vierten Quartal 2010 geben. Wenn einer der Vertragspartner von diesem Recht Gebrauch machen sollte, könnten zu Weihnachten 2010 auch von anderen Anbietern stammende iPhones verschenkt werden.
Rundruf: iPhone-Navigation
Zur diesjährigen CeBIT hatten T-Mobile und Navigon die Szene mit der Nachricht aufgemischt, dass alle iPhone-Kunden der Deutschen Telekom bald eine Navigationssoftware von Navigon zum Nulltarif erhalten werden.
Dazu hatten wir Nachfragen an Navigon sowie die Wettbewerber TomTom, NDrive und Sygic. Im Folgenden die Fragen und gegebenen Antworten.
1. Navigon wird in Kooperation mit T-Mobile, dem deutschen Exklusiv-Distributor des iPhone eine kostenlose Navigationslösung bereitstellen. Sehen Sie hier nicht eine gewisse Wettbewerbsverzerrung?
2. Frage an Navigon: Wie wird der Premium-Part des Angebotes aussehen?
Frage an alle anderen: Wie wird Ihr Unternehmen reagieren?
3. Nutzer von unter Android betriebenen mobilen Endgeräten haben teilweise die Möglichkeit, Google-basierende Navigation kostenlos zu nutzen. Nokia hat damit begonnen, Navigationslösungen zu verschenken. Wie wird sich angesichts solcher Erscheinungen der Markt für Smartphone-Navigation entwickeln? Welche Teile werden Ihrer Meinung nach weiter kostenpflichtig bleiben können?
A) Antworten von Gerhard Mayr, Vice President World-Wide Mobile Phones Navigon AG:
1. Nein, ganz im Gegenteil. Auch bisher gab es für iPhone-Nutzer mehrere Möglichkeiten mit dem Smartphone zu navigieren. Schon jetzt bestehen diverse Navigationslösungen für verschiedene Ansprüche mit ganz unterschiedlichem Preisniveau nebeneinander. Wir bieten jetzt noch mehr Auswahl. Mit mobilen Navigationslösungen bewegen wir uns in einem dynamischen Markt. Das heißt, Produkte werden weiterentwickelt und die Preisstruktur verändert sich. Wir orientieren uns mit unseren Innovationen an der Entwicklung des Marktes und den veränderten Bedürfnissen mobiler Menschen und erfüllen mit dem Modell “Navigon select Telekom Edition“ die steigende Nachfrage nach hoher Flexibilität und Qualität.
2. iPhone-Nutzer bekommen mit “Navigon select Telekom Edition“ eine Navigationslösung, die sie sofort nutzen können – verbunden mit dem Qualitätsversprechen von Navigon, verlässlich und sicher anzukommen. Jeder Nutzer kann sich auf Basis der kostenfreien Grundversion die für ihn passende Lösung zusammenstellen und ist somit sehr flexibel. Diese hohe Kundenorientierung ist ein wichtiger Teil unseres Qualitätsverständnisses. Nach wie vor als Premium-Lösung wird der Navigon MobileNavigator als Vollversion bestehen bleiben. Dieser ist jetzt zum Preis von 89,99 Euro im Apple App Store erhältlich.
3. In unseren Augen werden auch weiterhin Qualität und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für den Erfolg eines Produktes entscheidend sein. Dementsprechend werden Innovationen, die sich an den Bedürfnissen der Kunden orientieren und für sie einen Mehrwert bieten, immer nachgefragt sein. Mit “Navigon select Telekom Edition“ kann bald jeder iPhone-Nutzer selbst entscheiden, mit welchen Features er seine Navigation optimieren möchte. Unabhängig davon lassen sich die Anwendungen von Google und Nokia nicht mit unserem Angebot vergleichen. Google setzt für die vollständige Nutzung der Dienste eine stets verfügbare Internetverbindung voraus. Das verhindert eine zuverlässige Routenplanung und produziert je nach Internetverbindung Folgekosten, die schwer kalkulierbar sind. Nokia verknüpft seinen Navigationsdienst mit den Nokia Endgeräten. Wir garantieren durch unsere Onboard-Navigation eine zuverlässige Routenplanung für verschiedene Smartphone-Plattformen. In diesem Angebot steckt unsere bewährte Navigationssoftware MobileNavigator und damit unser ganzes Know-how.
B) Antworten von Sarah Schweiger, PR Manager DACH TomTom:
1. Letztlich entscheiden Qualität und Funktionsumfang eines Produktes darüber, ob der Kunde dieses nutzt oder nicht. Es gibt auch andere kostenlose Navigationslösungen – wir bieten unseren Kunden eine App mit vollem Leistungsumfang, die beispielsweise TomTom-Technologien wie IQ Routes oder den Echtzeitverkehrsinformationsdienst HD Traffic auf das iPhone bringt. Wir sind überzeugt, dass iPhone-Nutzer, die regelmäßig mit dem Telefon navigieren, eine hochwertige und ausgereifte Navigationslösung bevorzugen werden.
2. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir uns betreffend unsere künftige Product Roadmap nicht äußern können. Derzeit fokussieren wir uns darauf, Navigationslösungen anzubieten, die unseren Kunden die beste Nutzererfahrung im Bereich der Fahrzeugnavigation bieten. Dazu zählt die regelmäßige Erweiterung unserer Lösung um neue Funktionen wie beispielsweise aktuell HD Traffic.
3. Leider können wir nicht in die Zukunft sehen, aber die Entwicklungen die wir derzeit beobachten sind keine, die unerwartet kommen. TomTom bietet eine Premium-Navigationslösung als Zubehör für das iPhone und für Windows Mobile Handys – wir sehen hier auch in Zukunft einen Markt.
C) Anworten von Eduardo Carqueja, Gründer und CEO NDrive
1. Das empfinden wir nicht als Verzerrung. NDrive glaubt, dass die Deutsche Telekom sich so von ihrem Wettbewerb differenzieren möchte. Selbstverständlich müssen die anderen Player im Markt der Navigations-Apps auf diese Kooperation reagieren und u.a. durch eigenes Bundling ihren Kunden möglichst noch besseren Mehrwert bieten. So funktioniert der Markt nun einmal – und die Endkunden profitieren stets davon.
2. Wir werden mit überaus attraktiven, agressiv bepreisten Angeboten reagieren: Damit zielen wir einerseits auf Anwender, die mit der Navigon-Lösung unglücklich sind und andererseits auf andere Mobilfunk-Provider, die echten Mehrwert mit innovativen Lösungen in den Markt bringen wollen.
3. Google ist ein Reklame-Unternehmen, das Navigation für seine Wertschöpfung nutzt. Da überdies der Google-Ansatz teils zu einem starken Ressourcenverbrauch führt und die Nutzung für Anwender in vielen Situationen extrem teuer werden kann, sehen wir dies nicht als kostenlose Lösung: Google verdient dadurch Werbegeld, Anwender finanzieren es durch teure Datenverbindungen sowie ggfs. zusätzliche Roaming-Gebühren und die Telcos verzeichnen dadurch hohen Datenverkehr im Netzwerk.
Nokia hingegen ist eines der Unternehmen, die selbst stark investiert haben, um Navigation auf ihren Endgeräten kostenlos anbieten zu können. Insofern muss Nokia Navigation doch für ein extrem wichtiges Feature halten. Nokia hat auch bestimmte Fotografie- und Musik-Services gratis gemacht. Aus der Sicht des Endgeräteherstellers ist all dies auch sinnvoll, um die eigenen Handys und Smartphones so attraktiv wie möglich zu machen.
NDrive ist als Software-Hersteller ein Enabler derartiger Technologie- und Marktentwicklungen. Wir sind überzeugt, dass der aktuelle Trend, Location Based Services auf die Mobilplattformen zu holen, uns gute Geschäfte bescheren wird – um so mehr, als dies immer einer der zentralen Streitpunkte zwischen Geräteherstellern (gewünschte Features) und Telcos (unerwünschter Bandbreitenverbrauch) war.
D)
Anna Hurbanic, Public Relations Manager Sygicließ uns zur Strategie Ihres Unternehmens nur wissen: “We just will be better than Navigon”
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sipgate schaltet iPhone App für UMTS frei
Nach Aufhebung der UMTS-Restriktion durch Apple schaltet sipgate seine VoIP App für die 3G-Nutzung frei. Besitzer UMTS-fähiger iPhones sind bei Internet-Telefonaten damit nicht länger auf WLAN beschränkt. Die Software ist weiterhin kostenlos im Apple App Store erhältlich und von Privat- wie auch von ‘sipgate team’-Firmenkunden nutzbar. sipgate ist nach eigenem Bekunden der einzige deutsche VoIP-Anbieter, der eine VoIP App für das iPhone anbietet.
Mit der sipgate App können Besitzer des iPhones 3G und 3GS jetzt überall dort abgehende Internet-Telefonate führen, wo UMTS zur Verfügung steht. Bisher war der Einsatz auf WLAN-Zugänge begrenzt und somit lokal eingeschränkt. Per einfachen Tap auf den Touchscreen lassen sich damit Handykosten senken. So ist sipgate für deutsche Festnetzgespräche und Auslandstelefonate laut eigenen Angaben meist die günstigere Alternative. Bei Mobilfunkanrufen und Kurznachrichten könnte sich der Einsatz von sipgate nach Verbrauch eines vom Mobilfunkanbieter gestellten Inklusivkontingents lohnen. Zum Leistungsumfang der sipgate App gehören darüber hinaus ein Fax-Versand und eine Anrufliste über verpasste, getätigte und eingegangene Gespräche. Eingehende Anrufe auf die sipgate Rufnummer können auf dem iPhone noch nicht angenommen werden, da eine von Kunden gewohnte Zustellung technisch bisher von Apple nicht zuverlässig unterstützt wird.
sipgate weist darauf hin, dass die Verständigungsqualität bei VoIP-Telefonaten abhängig von der jeweils örtlichen Qualität des UMTS-Mobilfunknetzes ist. Des Weiteren ergaben Tests, dass Kunden mit iPhone-Standardverträgen von T-Mobile keine VoIP-Telefonate in zufriedenstellender Sprachqualität führen können. Die besten Vertragsbedingungen bietet O2 seinen Kunden. Bei O2 kann UMTS laut sipgate ohne vertragliche Einschränkungen und kostenpflichtige Zusatztarife genutzt werden. Grundsätzlich ist für VoIP über UMTS eine Datenflatrate von Vorteil. Voraussetzung für die App-Nutzung ist ein VoIP-Anschluss von sipgate, der im Privatkundentarif ‘sipgate basic’ ohne Grundgebühr und Mindestumsatz auskommt.
SaaS-Lösung zur Unternehmenssteuerung m. Web-Applikation
Nichts ist so alt wie die aktuelle Betriebsauswertung aus der Buchhaltung. Trotzdem versuchen heute noch immer viele Unternehmer, mit “überholten” Daten die eigene Firma auf Kurs zu halten. Dass es auch leichter geht, will die Reporta Controllingsysteme AG a. d. CeBIT unter Beweis stellen
Die Software-as-a-Service (SaaS)-Anwendung der Hamburger Reporta Controllingsysteme AG liefert gemäß Angaben Unternehmensdaten in Echtzeit – ortsunabhängig, rund um die Uhr und auf jedes internetfähige Endgerät, also auch jedes Smartphone. Im CeBIT Studio Mittelstand erläuterte Reporta-Vorstand Peter Dibbern: “Jeder Unternehmer muss sich entscheiden, ob er weiterhin mit nicht aktuellen Kennzahlen arbeiten will – oder nicht.”
Bei der SaaS-Lösung von Reporta muss der Kunde in keine zusätzliche Hard- oder Software investieren und zahlt lediglich das, was er auch tatsächlich nutzt Der Browser wird zum Betriebssystem und ermöglicht dem Kunden Zugriff auf alle Daten über jedes internetfähige Endgerät. Reporta bietet Zeiterfassung, Projektmanagement, Controlling, Business Intelligence und Buchhaltung in Echtzeit, auf allen Ebenen auch zeitgleich vernetzt. Das System beruht auf Ruby on Rails. Die nativen iPhone-Apps Zeiterfassung und Betriebsauswertung machen das System noch mobiler. UPDATE: Reporta ist dafür auf der CeBIT 2010 eine Vertriebspartnerschaft mit T-Mobile eingegangen.