Fast 100% der Technikversierten haben Smartphones

Sicherheits-Spezialist Kaspersky hat Nutzer befragt, die ein Smartphone oder Tablet und gleichzeitig PC oder Notebook besitzen. Laut der nicht-repräsentativen Erhebung greift diese technisch gut ausgestattete Personengruppe mittlerweile “mit Vorliebe zum Smartphone”: 92 Prozent davon besitzen ein intelligentes Handy – nur knapp ein Drittel (30 Prozent) nennt ein Tablet sein Eigen. Spitzenreiter bei der Smartphone-Verbreitung sind die deutschen Nutzer. In der Befragung gaben 96 Prozent der Teilnehmer an, ein Smartphone zu besitzen, 79 Prozent der befragten Deutschen nutzen einen Desktop-Rechner.

Mobiles Internet wird Normalzustand
Weiteres Ergebnis: Wer ein Smartphone besitzt, geht damit auch regelmäßig online. Bei 65 Prozent der europäischen Befragten gehört regelmäßige Internet-Nutzung ganz selbstverständlich zum Smartphone dazu. Mit 64 Prozent liegt nach diesen Ergebnissen der Internet-Zugriff via Desktop bereits knapp dahinter! In der Praxis zeigt sich also eine Dreiteilung für den Internet-Zugriff: Notebook, Smartphone und PC. Internet-Zugriff via Spielekonsole (Connected Devices; 25 Prozent) oder Smart-TV (11 Prozent) liegen derzeit deutlich dahinter.

Die Umfrage wurde im Auftrag von Kaspersky Lab vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGovdurchgeführt. Insgesamt wurden 2.478 Nutzer aus Deutschland, Frankreich, Italien, Portugal, Spanien und Großbritannien befragt, davon 401 Deutsche. Alle Befragten sind über 18 Jahre alt und per Vorauswahl Besitzer eines mobilen Geräts (Smartphone oder Tablet) und eines konventionellen Rechners (PC, Laptop oder Mac).

Icon der Mobile Security AppKaspersky bietet mit Kaspersky Mobile Security Lite eine Free Security App und mit Kaspersky Mobile Security (6,95 Euro) eine Paid App im Android Market an. Funktionalität der Vollversion: “Echtzeitschutz vor Viren, Spam, Schadprogrammen, unerwünschten Anrufen und SMS-Nachrichten sowie direkte, cloudbasierte Überprüfung heruntergeladener Apps. Mit unserem neuen Datenschutzmodus kontrollieren Sie den Zugriff auf Ihre Kontakte und Kommunikation. Der erweiterte Diebstahlschutz deaktiviert und bereinigt Ihr abhanden gekommenes Smartphone und sucht es über Google Maps, selbst wenn die SIM-Karte ausgetauscht wurde.”

Workplace On Command

IT-Dienstleister Steria MummertIT-Dienstleister Steria hat mit “Workplace On Command” (WOC) “zentral verwaltete aggregierte Services” vorgestellt, die “Nutzern einen einfachen und sicheren Zugang zu Unternehmensanwendungen, Daten- und Cloud-Diensten – unabhängig vom Standort und Endgerät” – bieten soll.

François Enaud, CEO der Steria Gruppe, erläutert: “Smartphones und Tablet-PCs haben einen wachsenden Anteil im Endverbrauchersegment. Entsprechend setzen Angestellte ihre privaten mobilen Endgeräte zunehmend bei der Arbeit ein (BYOD). Damit wird die Balance von Sicherheit und Mobilität ein immer wichtigeres Thema in den Unternehmen. Als integriertes Serviceangebot bietet WOC eine einzigartige Lösung in Zeiten rasanter Technologieentwicklungen, knapper Budgets und zunehmender Nutzung der IT durch Endverbraucher.”

Die gemeinsam mit Microsoft präsentierte Lösung ist laut Steria mit allen Endgeräten kompatibel, die unter Windows, Linux, MacOS, iOS, Android und BlackBerry OS laufen. Dank Citrix-Technologie lassen sich Desktops und Anwendungen für die Nutzer virtualisieren, wo immer sie sich gerade aufhalten, und die Unternehmen können Anfragen über das technisch hochwertige Portal Steria Workstore verwalten, das auf Ciscos Cloud-Portal-Plattform basiert. Dieser Coroporate App Store soll Anwendern Zugang zu ihrem Profil und dort für sie bereitgestellten Services verschaffen. Darüber hinaus können die Anwender neue Services abonnieren und erhalten – um die Kosten zu überwachen – einen monatlichen Nutzungsüberblick. Das Angebot beinhaltet derzeit folgende Microsoft-Office-Produkte: Word, Excel, PowerPoint, Access, Project, Visio, Publisher und Office 365. Jedes Profil wird durch das Anwenderunternehmen eingerichtet und zentral verwaltet. Die zentrale Speicherung und Verwaltung von Daten via Cloud soll dazu führen, dass ein verlorengegangenes oder gestohlenes Gerät sofort per Remote-Befehl gesperrt oder auf eine “schwarze Liste” gesetzt werden kann, so dass die Verbindung mit dem Desktop nicht mehr möglich ist – und zwar ohne dass Informationen beschädigt werden. Auf diese Weise könnten Unternehmen auch strengere Datenschutzrichtlinien einhalten. Die “Pay-per-Use”-Struktur soll überdies dazu führen, dass das Unternehmen nur für die Services bezahlt, welche seine Mitarbeiter auch tatsächlich nutzen.

Video-Demo zu WOC

Mobiles verändern Medienrezeption in Europa

Whitepaper: How Mobiles Are Shifting Media ConsumptionAuf der Konferenz Digital Life Design (DLD) haben comScore und Telefónica Deutschland Ergebnisse ihrer gemeinsamen Studie “Connected Europe” vorgestellt. Diese stellte starke Veränderungen der Medienrezeption in Europa durch die zunehmende Verbreitung von Smartphones, Tablets und anderer Connected Devices fest: Noch vor kurzem sei der Desktop Computer der alleinige Internetzugang gewesen, während Nutzer heute über ihren Internet-Tag verteilt erschiedenste Plattformen nutzen – technologisch (z. B. Smartphones) – wie auch medientechnisch (native Apps der Verlage, Web-Apps, RSS-Reader, unabhängige News-Aggregatoren, Medien auf Twitter oder Sozialen Netzwerken etc.). Dies sollte laut Studie Auswirkungen auf redaktionelle Konzepte ebenso wie auf Marketingstrategien haben. Weitere zentrale Ergebnisse:

  • In der EU5-Region (Deutschland, Frankreich, UK, Italien u. Spanien) lassen sich 95,1 Prozent aller Browser-basierten Page Views auf Computer (Desktops, Laptops, Netbooks) zurückführen – ansehnliche 3,2 Prozent der Views erfolgen bereits auf mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets.
  • Ein Viertel der mobil erzeugten Page Views lassen sich auf Tablet Computer zurückführen.
  • Die Medienrezeption auf diesen Plattformen boomt: 75 Prozent der Smartphone-Anwender in EU5 haben im Okotber 2011 mobil Medien genutzt - das stellt ein Wachstum von 62 Prozent im Vergleich zum Vorjahr dar.
  • Die Nutzung von M-Commerce-Angeboten ist eine der am schnellste wachsenden Aktivitäten bei Smartphone-Besitzern. Über 13,6 Mio. davon in den EU5-Ländern haben im Oktober 2011 mindestens eine M-Commerce-Seite aufgerufen. Großbritannien stellt hier mit 4,7 Mio. Nutzern zwar den größten Teilmarkt, die deutschen M-Business-Anwender wachsen mit 112 Prozent im Vergleich zum Vorjahr jedoch derzeit am schnellsten. Überdies werden laut comScore neue Technologien wie QR Codes und QR Reader vergleichsweise am schnellsten angenommen. So werde der Handel durch Mobile revolutioniert – und 2012 das Jahr des “Mobile Retail” werden.

kostenloser Download des White Paper “Connected Devices”

Event: “Mobile IT”, 22.-23.02.

Euroforum-Event Mobile IT Die Unternehmens-IT wird zunehmend mobil und drahtlos. Studien zufolge werden im Jahr 2015 bereits knapp 30 Millionen Smartphones verkauft werden, Tablet-PCs schätzt man auf über sieben Millionen verkaufte Exemplare und bei Notebooks rechnet IDC mit zweistelligen Wachstumsraten. Durch den als unaufhaltbar geltenden Trend zur Einbindung privater Endgeräte in die Unternehmens-IT – bekannt als “Bring Your Own Device” (BYOD) – erhoffen sich zunehmend mehr Unternehmen zwar Vorteile, doch notwendige Sicherheitsmaßnahmen und eine kritische Kostenbetrachtung bleiben oft auf der Strecke.

Zu dieser Debatte möchte die Konferenz “Mobile IT”, die vom 22. bis 23. Februar 2012 in Wiesbaden stattfindet, einige kritische Punkte beitragen (Best Practice des IT-Managements wird auf “auf den Kopf gestellt”; Wer trägt künftig die Verantwortung für die Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter?). Weitere Themen der Euroforum-Fachkonferenz sind neben der Integration mobiler Endgeräte auch eine aktuelle Marktübersicht von Lösungen für das Mobile Device Management (MDM), Sicherheitskonzepte und Risiken, Nutzung sozialer mobiler Netzwerke sowie das neue Thema Business-to-Employee-Apps (b2e) im Unternehmen. Praxisberichte von Henkel und der Deutschen Post IT Services sollen das Programm abrunde. Am 24. Februar kann ein zusätzlicher Workshop-Tag zur Umsetzung von MDM-Projekten (Workshop-Leitung: Bechtle AG) separat gebucht werden. Die Preise beginnen bei 1.299 Euro zzgl. MwSt.
Infos u. Anmeldung

“Sicheres Social Networking im Unternehmensnetz”

IBM LogoIBM macht laut eigener Aussage seine Social-Networking und Collaboration-Software “im großen Stil für Mobilgeräte verfügbar”. Insgesamt acht neue Tools für Echtzeit-Zusammenarbeit, Social-Networking, Online-Meetings und anderes stehen laut Pressemitteilung “ab sofort in den bekannten App Stores zum Download bereit. Mit ihnen können Business-Anwender die IBM Software auch jenseits der Firewall sicher mit dem eigenen Tablet oder Smartphone nutzen.”

Dieses neue Angebot von IBM springt auf den “Bring your own Device”-Zug auf (BYOD), bei dem die Mitarbeiter auch mit ihren Privatgeräten im Unternehmensnetz arbeiten. Laut einer IBM-Studie erlauben 73 Prozent der Geschäftsführer weltweit die Nutzung eigener Geräte im Unternehmen.

Die neuen Apps sollen u.a. ff. ermöglichen:

  • Social Networking mit dem iPad: Kunden der kostenpflichtigen IBM Connections können mit einer Free App auf ihrem iPad Dokumente bearbeiten.
  • LotusLive Meetings dient Online-Meetings via Tablet. Diese App ist neben iOS auch für Android und BlackBerry OS erhältlich. Nutzer können damit Präsentationen anschauen und mit anderen teilen, chatten und sich zu Wort melden. Nutzer von Sametime-Nutzer sollen außerdem browserbasierte Meetings von ihrem iPad oder Android-Tablet aus führen können.
  • Anwender von Lotus Symphony Viewer sollen mit der neuen App ODF-basierte Dokumente, Tabellen und Präsentationen auf ihrem iOS- oder Android-Gerät einsehen können.
  • IBM Lotus Notes Traveler unterstützt ab sofort Widgets, mit denen Android-Nutzer auf ihrem Home-Bildschirm schnell auf Mail und Kalender zugreifen können. Personen, die im Kalender auftauchen, lassen sich einfach per Klick anrufen (CTI).

Logo IBM DeveloperWorksZudem bietet IBM neue Tools für Entwickler: Die ab sofort auf der developerWorks-Website verfügbare Mobile Technology Preview soll wie folgt bei App-Programmierungen unterstützen: It “helps foster innovation and explores the capabilities that are needed to build mobile applications that extend and integrate into the Enterprise. Initial intentions are to focus efforts on open standards, such as HTML5, JavaScript and CSS3.”

IBM-Apps im Android Market.

2,1 Mio. neue Tablets am deutschen Markt

BITKOM LogoIm Jahr 2011 werden in Deutschland voraussichtlich 2,1 Millionen Tablet-Computer verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Absatzplus von 162 Prozent. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis aktueller Marktforschungsergebnisse.

Damit entwickelt sich der Tablet-Markt noch rasanter als erwartet – im Frühjahr hatte die Absatzprognose noch bei 1,5 Millionen Geräten gelegen. Im aktuellen Weihnachtsgeschäft gehören Geräte wie Apples iPad zu den absoluten Rennern. Laut einer BITKOM-Umfrage wollen 13 Prozent aller Bundesbürger in dieser Saison ein Tablet verschenken oder anschaffen. Die Geräte kosten im Schnitt 534 Euro, ein Preisrückgang von 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz mit Tablet Computern steigt im Jahr 2011 in Deutschland um 141 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro.
Boomende Tablets
Der Erfolg der Tablets führt zu deutlichen Verschiebungen im PC-Markt: Innerhalb von zwei Jahren haben Tablet Computer nach Stückzahlen bereits einen Marktanteil von 16 Prozent am gesamten PC-Markt erreicht. Das bekommen vor allem die kleinen Netbooks zu spüren, deren Absatz im Jahr 2011 um 35 Prozent auf 900.000 Stück sinkt. Auswirkungen sind auch bei Notebooks zu spüren, die mit 50 Prozent den Großteil des Marktes ausmachen. Während der Absatz von Business-Notebooks in Deutschland im Jahr 2011 um 8 Prozent auf 3 Millionen Stück zulegt, schrumpfen die Verkaufszahlen bei Privatverbrauchern um 15 Prozent auf 3,8 Millionen Stück. Insgesamt werden im laufenden Jahr 13,4 Millionen Personal Computer inklusive Tablets in Deutschland verkauft. Die Verkaufszahlen liegen damit auf Vorjahresniveau. Der Umsatz sinkt wegen fallender Preise den BITKOM-Prognosen zufolge um 1,2 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro.

Touchscreen-affine Handschuhe

SmarTouch Isotoner Handschuhe zur Bedienung von Smartphones u. TabletsLast Minute Geschenkidee gefällig? Die Idee ist zwar nicht ganz neu, saisonal bedingt jedoch wieder schauerlich aktuell: Nachdem sich die Smartphone-Bedienung via Würstchen trotz gerade in der kalten Jahreszeit erfreulicher Synergie-Effekte letztlich nicht durchsetzen konnte, hat Handschuhhersteller Isotoner Handschuhe entwickelt, mit denen man auch kapazitive Touchscreens moderner Smartphones und Tablet-Rechner bedienen kann. Die SmarTouch-Handschuhe sind dafür am Daumen und Zeigefinger mit einem patentierten, elektrisch leitenden Spezialgewebe versehen.
SmarTouch Isotoner Handschuhe mit iPhone
Die innovativen Fingeretuis gibt es in durchaus modisch gestalteten Herren- wie Damen-Größen. Sie kosten von knapp 15 (ungefüttertes Lycra) bis knapp 60 Euro (Ziegenleder, Lammleder). Es wird sogar ein Modell geboten, das zum Fahrrad- oder Motorradbetrieb geeignet sein soll – ggfs. nützlich zur Navi-Bedienung!SmarTouch Isotoner Handschuhe - sogar für's Biking?

mehr Infos u. Bestellmöglichkeit

Lesetipp: Alle meine Android Apps

Der Berliner Fachverlag Schiele & Schön beweist Mut und legt mit “Alle Meine Android Apps” ein Printmagazin in Konkurrenz zu beispielsweise dem vorzüglichen Android Magazin oder dem später gefolgten Android User vor. Allerdings mochte sich Verlagsleiter Harald Rauh noch nicht felsenfest auf den Fortbestand festlegen: “Bei Erfolg unserer Erstausgabe machen wir natürlich weiter. Neue Ausgaben des Magazins erscheinen dann alle zwei Monate.”

Alle meine Android-Apps Cover Ausgabe 01_2012Die seit vergangener Woche erhältliche, 84-seitige und praktisch anzeigenfreie Erstausgabe (Ein Anzeigenmotiv wird sogar wiederholt) “1/2012″ hat allerdings eine etwas andere Positionierung als der erwähnte Wettbewerb. Sie richtet sich erkennbar an blutige Android-Novizen. So wird einiger Raum auf die Rubrik “Basiswissen” gewendet, die beispielsweise erläutert, dass man mit Android Smartphones oder Tablets beispielsweise Fotos oder Filme aufnehmen, Games zocken, Musik abspielen oder E-Books lesen kann. Eine Checkliste will dann bei der Auswahl eines geeigneten Gerätes assistieren. Ohne die getroffenen, teils sehr allgemeinen Aussagen (“Wichtiger als die Größe des Bildschirms ist seine Auflösung”; “Die modernen Akkus sind inzwischen alle sehr leistungsstark”; “Jedes Android-Gerät ist anders, eine einheitliche Verwendung gibt es nicht”) allerdings mit Gerätetests oder zumindest tabellarischen Geräteübersichten zu konkretisieren. Doch schließlich will das Mag – wie Name und Untertitel (“Großer Android-App Ratgeber”) schon sagen – kein Hardware-Berater sein, sondern primär bei App-Kurzporträts punkten. Die aus Carsten Scheibe bestehende Redaktion stellt im ersten Wurf 190 Apps vor, darunter 130 kostenlose. Ziel ist es laut Pressemitteilung, “den Android-Nutzern einen großen Fundus an handverlesenen Apps vorzustellen, die zu den qualitativ besten Apps zählen und die sich bedenkenlos laden lassen. [...] Passend zu allen Rezensionen stehen QR-Codes bereit, sodass sich die App-Download-Seite gleich per Foto aufrufen lässt.”

Naturgemäß liegen die Schwerpunkte dabei auf den Fun-Kategorien (Spiele, Freizeit, Kochen, Social Networking oder Multimedia. Doch auch für mobile Professionals könnte in den Abteilungen “Reise, Navigation, Stadtplan”, “Tools” (DropBox & Co., S. 74 ff.) oder “Auto” (S. 78 ff.) ein noch nicht längst bekannter Tipp dabei sein. Enttäuschung hinterlässt jedoch die Kategorie “Business & Shopping” (S. 60), da sie sich tatsächlich auf Rabatt- und Preisvergleich-Apps beschränkt. Und einen Taschenrechner. File-Konvertierer, Textverarbeitung, Mobiles Präsentieren – alles Fehlanzeige.

Pluspunkte:
+ Fokus auf schnelle Orientierung mit dem Anspruch, Zeit gegenüber eigenem Trial-and-Error im Android Market zu sparen.
+ Auswahl – Mit der genannten Ausnahme im Bereich der Market-Kategorie “Geschäftlich” stellen die jeweils präsentierten Apps jeweils ein geeignetes allererstes Startpaket dar.
+ Mit dem Link zu einer Windows-Vollversion erhalten Leser Zugang zu einem Programm, das vor allem Filme in gewünschte Formate für Android-Phones umwandeln können soll.
+ Sinnvolles Zubehör wie Bluetooth-Tastaturen, Skins, Taschen etc. wird ebenfalls angerissen.
+ Für Vertiefung und Aktualität schlägt das Blatt einige Android-Blogs vor (s. 82).

Kritikpunkte/Anlaufschwierigkeiten:
- Die Darstellung der Situation bei den Betriebssystemversionen (S. 8) ist allzu kursorisch geraten, ganz besonders für eine Einsteiger-Publikation.
- Die Typographie im Inhaltsverzeichnis oben wurde so winzig gewählt, dass sie auf Android-grünem Grund nahezu unlesbar ist.
- Das verwendete Layout-Programm produziert schaurige Trennungen, die teils in die Ausgabe gerutscht sind.

Die in Summe empfehlenswerte Bereicherung der Szene kostet nur 5,90 Euro.
Bestellmöglichkeit

Blog im Web

Host Computing: Mobiler Zugriff als Wachstumstreiber

BMC Software LogoDie Ergebnisse der sechsten jährlichen Mainframe-Umfrage von BMC Software Web zeigen die Bedeutung des Mainframe für Business-Applikationen und Services auf. Die hochverfügbaren Host-Rechner bleiben weiterhin eine kritische Plattform für die Entwicklung des hybriden Rechenzentrums. Die Befragten gaben mehrheitlich an, wichtige IT-Trends zur Kenntnis zu nehmen, z. B. Cloud und Mobile Computing.

55 Prozent der Befragten nannten bei der Frage nach wichtigen Konzepten für zukünftige Rechenzentren und Mainframe die Unterstützung für Private Cloud als wichtiges Konzept für die Zukunft der Rechenzentren. Insgesamt 60 Prozent der Befragten gaben dies auch als wichtig für den Mainframe an. Außerdem erachten 31 Prozent der Befragten die Unterstützung für mobile Geräte (Smartphones oder Tablets) als wichtig für den Zugriff auf den Mainframe in der Zukunft.

An der diesjährigen BMC-Umfrage nahmen über 1.300 Mainframe-User weltweit teil und gaben Auskunft über die aktuellen und zukünftige Situation des Mainframe. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen (52 Prozent) erzielen Umsätze von mehr als 1 Milliarde US-Dollar.

Gelesen in der aktuellen des Chefbüro – IT- & Business-Magazin für Führungskräfte auf S. 15. Die aktuelle Ausgabe kostenlos zum Probelesen bestellen

Mobile Security u. MDM wachsen zusammen

Die Integration von Mobile Security und Mobile Device Management (MDM) steht bei Entwicklern von Sicherheitssoftware ganz oben auf der Agenda. Der Grund: Neun von zehn Unternehmen in Deutschland setzen mobile Geräte bereits im Geschäftsalltag ein. Jedoch verfügt nur knapp die Hälfte der Firmen über Richtlinien (“Policies”) für den sicheren Umgang mit Smartphones und Tablet-Computern. Zudem steht häufig die Vielzahl eingesetzter Plattformen einer zügigen Implementierung im Weg. Entsprechend dringlicher wird der Bedarf an einheitlichen IT-Lösungen gesehen, die effizientes Gerätemanagement mit hohen Sicherheitsstandards verbinden. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle “Marktbeobachtung” von Steria Mummert Consulting.

Datenschutz und Datensicherheit
Der Schutz lokal gespeicherter Daten auf mobilen Geräten stellt für deutsche IT-Abteilungen derzeit die größte Herausforderung dar. Drei von vier IT-Entscheidern befürchten den Verlust sensibler Daten durch den unbefugten Zugriff auf Smartphones. 57 Prozent der Verantwortlichen sehen diese Gefahr auch beim Einsatz von Tablet-Computern.

Vor allem große Hersteller wie Symantec oder IBM haben laut der Veröffentlichung damit begonnen, ihr Leistungsspektrum für Mobile Security durch den Zukauf spezialisierter Nischenanbieter zu erweitern. Auch Blackberry-Anbieter RIM hat die Weichen entsprechend gestellt und kündigt nach dem Kauf eines Münchner MDM-Spezialisten die Anbindung von Geräten auf Basis von Android und iOS an.

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