zAPPerlot: App-User legen 15fach schneller zu

research2guidance.comNach Erkenntnissen des Marktforschungsinstituts research2guidance wächst die Zahl der App-Anwender fünfzehnfach schneller als die der “stationären Internet-Anwender. Das Wachstumstempo von 251 Prozent in den vergangenen fünf Jahren dürfte sogar noch weiter zulegen, denn die von den Marktforschern ausgemachten Gründe für die Beliebtheit der Apps bleiben bestehen bzw. werden immer zugkräftiger:

  1. Das Angebot an hochwertigen und teils dennoch kostenlosen Apps ist zunehmend breit gefächert,
  2. Die Win-Win-Gemeinschaft von Apps und mobilen Endgeräte geht schon kontextuell weit über die PC-Softwareanwendungs-Allianz hinaus.
  3. Es gibt (bislang, vgl. Wearable Computing) keine anderen Geräteklassen im Massenmarkt, die von ihren Anwendern gerne rund um die Uhr mitgeführt werden und die überdies permanent Orts-Daten (Location Based Services) zur Verfügung stellen können, wie App-fähige Smartphones und Tablets.

research2guidance leiten hieraus folgende Schlussfolgerungen ab:

  • Die Zahl der Nutzer von Mobile Apps wird die der nicht-mobilen Web-Anwender übersteigen. Sie erwarten, dass das Gros der derzeit (laut ITU) 7 Mrd.) Mobilfunkkunden auch Nutzer von Mobile Apps sein werden. Entscheidend für diesen Weg wird die Bereitstellung von leistungsfähigen Smartphones für unter 100 US-Dollar und Mobilfunktarifen für unter fünf Dollar/Monat sein.
  • Die Unternehmens-IT wird sich “mobilisieren” müssen: Schon heute ist der Markt für App-Entwicklung milliardenschwer, doch das ist noch kein Vergleich zu dem für die nächsten zehn Jahre vorhergesagten Boom.
  • Der Mobile Kanal wird zur Schlüsselstrategie für die meisten Unternehmen werden.
  • Da es vielfach zu lange dauert, die entsprechenden Mobile-Kompetenzen organisch aufzubauen, geht research2guidance davon aus, dass Beteiligungen und Unternehmenszukäufe in diesem Bereich zur Regel werden – nicht nur im Bereich der App-Entwicklung, sondern auch und gerade im Bereich der Mobile App-Services.

Mehr Marktzahlen im Report “Smartphone App Market Monitor; Data Package Vol. 10″, der hier erworben werden kann.

zur r2guidance-Meldung

Potenzial von M-Payment Apps

Gartner.comZur wachsenden Bedeutung von Business Apps: Laut dem IT-Research- und Beratungsunternehmen Gartner werden Apps für Mobile Payment den Zahlungsverkehr nachhaltig verändern. Die von den Analysten “Digital Payment Advisor” Applications (DPA) genannten Anwendungen auf Smartphones, Tablets und anderen Connected Devices haben hiernach das Potential, auch das Einkaufsverhalten der Verbraucher grundlegend zu verändern. Dies hat laut den Analysten auch mit der Psychologie des Bezahlens zu tun: Es fühle sich halt besser an, Waren statt mit dem Schwerverdienten vermeintlich nur durch Treuepunkte etc. abzugelten. Mobile werde diesen Trend noch verstärken sowie beschleunigen und gleichzeitig mehr Transparenz in derartige Verfahren bringen.

Eine Besonderheit von DPAs soll es künftig sein, dass sie Kunden aktiv beraten, (ab) wann der Einsatz von M-Payment sinnvoll bzw. lohnend ist. Mehr zur Thematik bietet der Report “Future of Money: Digital Payment Advisors Will Transform the Payment Landscape” der hier erworben werden kann.

Laut Gartner wird der Wert der weltweiten Transaktionen im mobilen Zahlungsverkehr im Jahr 2013 235 Milliarden US-Dollar übersteigen. Dies entspricht einem Wachstum um 44 Prozent im Vergleich zum Vorjahr 2012 mit einem Transaktionswert von 163,1 Milliarden US-Dollar. Die Zahl der Nutzer des mobilen Zahlungsverkehrs soll hiernach im Jahr 2013 245,2 Millionen erreichen, 2012 waren es noch 200,8 Millionen. Mehr zur Thematik bietet der Report “Forecast: Mobile Payment, Worldwide, 2013 Update” der hier erworben werden kann.

M-Banking erreicht gerade die Jüngeren

tns-infratest.comFür 76 Prozent der Smartphone- oder Tablet-PC-Besitzer in Deutschland, die älter als 14 Jahre sind, ist die Welt ohne das mobile Internet kaum noch vorstellbar. Auch in der Generation 50plus ist dies mit rund 70 Prozent Zustimmung unter allen Mobile Device-Nutzerndie vorherrschende Sichtweise.

Bedenken hinsichtlich der Sicherheit im Internet sind in der älteren Generation der über 50-Jährigen (64%) ausgeprägter als in der jungen Generation der 14- bis 29-Jährigen (44%). Dies sind zentrale Ergebnisse einer Studie von TNS Infratest für die im Rahmen der monatlichen und repräsentativen “Mobile Club“-Erhebung von März bis April 2013 insgesamt 641 Smartphone- und Tablet-PC-Besitzer zu ihren Einstellungen rund um Online-Trends befragt wurden.

Knapp ein Drittel der deutschen Smartphone- und Tablet-PC-Besitzer kann sich bereits heute mit dem Gedanken anfreunden, Finanzdienstleistungen mobil in Anspruch zu nehmen. Unter den 14- bis 19-Jährigen ist es sogar bereits jeder Zweite, der Mobile Banking cool findet. Für die Generation der 14- bis 19-Jährigen gehören der Umgang mit mobilen Endgeräten sowie die Nutzung sozialer Netzwerke bereits zum Alltag.

Amazon in den Top 10 der Android-Geräte

Soeben erschien die Ausgabe zum ersten Quartal des Marktforschungsformats Mobile Mix der Spezialisten für mobile Werbung und Kampagnen bei Millennial Media (MM). Sie beschäftigt sich – mit Fokus auf Android – mit Top-Endgeräten, -Herstellern und -Betriebssystemen im Mobile Business. Aus den Ergebnissen:
#Android Spotlight Infographic

  • Täglich werden laut Googles Eric Schmidt 1,5 Millionen neue Android-Geräte aktiviert.
  • Nach Ad Impressions im MM-Werbenetzwerk hat Android bereits im Dezember 2010 iOS überholt. Im Vergleich zu 1Q12 stiegen die Impressions von Android-basierten Tablets in 1Q13 um 96 Prozent. Volle 26 Prozent dieser Impressions stammen von Amazons Kindle Fire.
  • 25 Prozent der iPad-Nutzer besitzen auch ein unter Android betriebenes Smartphone.
  • Im Google Play Store werden bereits über 700.000 Apps angeboten und es sieht so aus, als würde Google die Milliarden-Grenze vor Apple überspringen.
  • Nach Impressions ergeben sich folgende Hersteller-Top-10: Apple, Samsung, BlackBerry, HTC, LG, Motorola, Amazon, SonyEricsson, Nokia, Huawei. Die Top 3 der Geräte sehen so aus: iPhone, Samsung Galaxy S, BlackBerry Curve.

zur Registrierung u. Download des jeweils aktuellen Mobile Mix

2012 doppelter App-Umsatz in Deutschland

bitkomDer Kernmarkt von Glanzkinder boomt weiter: Mit dem Kauf von Apps wurden 2012 in Deutschland 430 Millionen Euro umgesetzt, mehr als doppelt so viel wie 2011. Damals hatte der Umsatz 210 Millionen Euro betragen. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis von Daten des Marktforschungsinstituts research2guidance. “Apps sind zu einem echten Wirtschaftsfaktor geworden“, sagt Tobias Arns, App-Experte beim BITKOM. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr in Deutschland rund 1,7 Milliarden Apps heruntergeladen. Das sind 80 Prozent mehr als 2011.

Getrieben wird der Markt vom Boom bei Smartphones und Tablet Computern zurück. 2013 werden in Deutschland voraussichtlich 28 Millionen Smartphones verkauft. Das ist ein Plus von 29 Prozent im Vergleich zu 2012. Bei den Tablet Computern sieht es ähnlich aus: Für dieses Jahr wird mit einem Absatz von fünf Millionen Geräten gerechnet. 2012 waren es noch 4,4 Millionen. “Mit der zunehmenden Anzahl an Mobilgeräten steigt das Interesse an Apps, auch an kostenpflichtigen,” betont Arns.

Webzugriffe: Tablets hängen Smartphones ab

Immer mehr Europäer nutzen Smartphones von Samsung, das ist eines der Ergebnisse des aktuellen Digital Index-Reports “The State of Mobile Benchmark” von Adobe. So wuchs die Zahl der Webseiten-Besuche über Samsung-Geräte in Europa in den letzten zwölf Monaten um neun auf 30 Prozent. Spitzenreiter bei Internetzugriffen via Smartphone bleibt aber vorläufig noch Apples iPhone, über das 48 Prozent der mobilen Page Visits diesseits des Atlantiks erfolgen (+45). Platz 3 belegt HTC, in Deutschland hat Sony Ericsson Platz 4 inne, in Frankreich ist es Motorola und in Großbritannien hält Blackberry Position 4.Adobe Digital Index

Unabhängig von Hersteller und Betriebssystem: Tablet-Nutzer surfen pro Visit auf 1,7 Mal so vielen Seiten wie Smartphone-Besitzer – damit haben die Flachrechner iPhone und Co. abgehängt, was die mobile Internetnutzung angeht. Android und iOS teilen sich 90 Prozent des Smartphone-Markts weltweit.

Basis der Untersuchung ist die Auswertung von 150 Milliarden Besuchen auf 1.500 Webseiten in 19 europäischen Ländern.
Adobe-Blogbeitrag zum Thema
zum Download der Ergebnisse (PDF, 16 Seiten)

Intensivere Nutzung durch Smartphone(app)s

Neben anderen Dingen erlauben Smartphones (natürlich ebenso wie Tablets mit SIM Card) in Situationen online zu sein, in denen früher noch nicht mal an Internetzugang zu denken war. Dadurch ist es möglich, bestimmte Angebote und Aktivitäten deutlich intensiver zu nutzen. Smartphones und Tablets sowie die Apps darauf fungieren damit quasi als “digitale Intensivierer”. Am stärksten profitieren Suchmaschinen und Informationssuche-Tools sowie soziale Netzwerke von diesem Effekt.

tns-infratest.com
Über die Hälfte der Nutzer solcher Dienste gibt an, diese Aktivitäten durch die Möglichkeiten des mobilen Internetzugangs häufiger zu nutzen. Auch Routenplaner kommen bei knapp der Hälfte der Smartphone-Besitzer häufiger zum Einsatz. Das Hören von Radio und Musik, Gaming sowie das Lesen von Nachrichten aus Politik, Wirtschaft, Kultur oder Sport werden von etwa jedem Dritten häufiger genutzt als zuvor.

Besonders ausgeprägt ist dieser Effekt bei den “Digital Natives” (14- bis 29 Jährige). Neben den Recherchen über Suchmaschinen (60 Prozent) ist es vor allem die Nutzung sozialer Netzwerke (66 Prozent), die zu einem Intensivitätssprung führt. Facebook, Twitter und Co. gehören also auch im mobilen Internet zu den Gewinnern. Daneben zählen das Hören von Musik (50 Prozent), Routenplaner (49 Prozent), Gaming (43 Prozent) und das Lesen von Nachrichten (41 Prozent) zu den “Intensivitätsgewinnern”.

So lauten zentrale Ergebnisse einer von TNS Infratest durchgeführten Studie, für die mittels des “Mobile Club” im Zeitraum von Januar bis Februar 2013 insgesamt 610 Smartphone-Besitzer persönlich mündlich zu ihren mobilen Aktivitäten befragt wurden. Der Mobile Club ist eine kontinuierliche, repräsentative Studie für die deutsche Bevölkerung ab 14 Jahren, bei der monatlich ca. 2.000 Personen befragt werden.

Gartner Catalyst Technical Forum

Gartner.comDas IT-Research- und Beratungsunternehmen Gartner veranstaltet am 19. Juni in Frankfurt/Main das “Catalyst Technical Forum”. Hier soll IT-Profis Rüstzeug bereit gestellt werden, um die mobile Revolution zu überstehen bzw. diese mitgestalten zu können.

Konkret soll es dabei um folgende Themen gehen:

  • BYOD Policies
  • Mobility Technical Architectures
  • Identity Management, Single Sign-on and Security for Mobile Devices
  • Building Apps for Mobile Devices
  • Governance and Management of Mobile Devices.

Die Kompetenzvermittlung soll über Keynotes, Case Studies, Workshops, Roundtables aber auch über One-on-Ones geschehen – halbstündige Einzelgespräche mit einem auf das jeweilige Thema des Interesses spezialisierten Gartner-Analysten. Die Teilnahmegebühren beginnen bei 1.275 Euro (Early Bird bis zum 19.04. – also morgen- einschließlich). Mehr Informationen u. Anmeldemöglichkeit

Über 70% “bring their own device”

bitkomFast drei Viertel (71 Prozent) aller Berufstätigen in Deutschland nutzen privat angeschaffte Geräte wie Smartphones, Tablets und Notebooks für ihre tägliche Arbeit (Bring Your Own Device – BYOD). Das hat eine repräsentative Umfrage ergeben, die das Marktforschungsunternehmen Aris im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM durchgeführt hat. Danach nutzen 35 Prozent der Erwerbstätigen einen privat gekauften, tragbaren Computer für den Job. 31 Prozent setzen ihr privates Handy ein und 19 Prozent ihr Smartphone. Bereits 8 Prozent gebrauchen einen privaten Tablet-Computer für ihre tägliche Arbeit.

Als Vorteil wird der einheitliche Zugriff über nur ein oder zumindest über nur wenige Geräte erlebt. Doch genau durch diese multiplen Zugriffsmöglichkeiten werden die privat beschafften mobilen Geräte auch zum besonderen Risiko für Datensicherheit und Datenschutz. Denn nach den Ergebnissen einer weiteren BITKOM-Umfrage geben 27 Prozent aller deutschen Unternehmen an, dass Mitarbeiter mit ihren privaten Geräten Zugriff auf das interne Netzwerk der Organisation haben.

Der Verband hat daher zu dieser Thematik einen Leitfaden herausgegeben. Die Publikation gibt einen Überblick über rechtliche, technische und organisatorische Anforderungen, die jede Organisation erfüllen sollte. Dazu gehören:

  • Datenschutz-Anforderungen: Bei der Nutzung privater Geräte sollten private und geschäftliche Daten strikt getrennt werden. Zudem sollte u.a. vereinbart werden, wie mit Daten des Arbeitgebers auf den Geräten verfahren wird, wenn ein Mitarbeiter das Unternehmen verlässt.
  • Anforderungen an die IT-Sicherheit: Die sichere Einbindung privater Geräte in das interne Unternehmensnetzwerk erfordert eine Reihe von Maßnahmen, darunter Vorgaben für die Auswahl der Geräte, die Organisation des Supports oder die Einrichtung eines sicheren Zugangs zum Netzwerk zum Beispiel mit Hilfe digitaler Zertifikate. Andernfalls könnten sich Cyberkriminelle Zugriff auf sensible Unternehmensdaten verschaffen.
  • Lizenzrechtliche Anforderungen: Zu klären ist, ob Software des Unternehmens auf den privaten Geräten laufen darf und umgekehrt. Ist das nicht der Fall, könnte es zu Nachvergütungsansprüchen gegenüber dem Arbeitgeber oder dem Arbeitnehmer kommen.
  • Arbeitsrechtliche Fragen: Bei BOYD wird vom Grundsatz abgewichen, dass der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer die erforderlichen Arbeitsmittel zur Verfügung stellt. Zu klären ist daher, ob dem Mitarbeiter ein Nutzungsentgelt zu zahlen ist oder wie verauslagte Kosten für Providergebühren, Software-Updates oder Reparaturen erstattet werden.

Der Leitfaden kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

2,4 Mrd. App-fähige Devices werden ’13 verkauft (Tablets, Handys, PCs)

Gartner.comLaut dem IT-Research- und Beratungsunternehmen Gartner werden im Jahr 2013 weltweit 2,4 Milliarden “Devices” (hier gemeint: PCs, Tablets und Mobiltelefone, also ohne “Connected Devices wie Spielkonsolen, Smart TV etc.) verkauft werden. Das entspricht einem Wachstum von neun Prozent im Vergleich zu 2012.

Gartner prognostiziert weiterhin steigende Verkaufszahlen dieser App-fähigen Endgerätegruppen: Im Jahr 2017 soll die Zahl auf mehr als 2,9 Milliarden steigen. Allerdings wird sich das Verhältnis der Endgeräte innherhalb dieser Gruppe in dem genannten Zeitraum noch signifikant ändern. Speziell die Tablets legen aufgrund der günstiger werdenden Preise noch deutlich zu. Im Resultat wird der traditionelle PC-Markt (Desktops und Notebooks) nach dieser Prognose im laufenden Jahr um 7,6 Prozent schrumpfen. Der weltweite Tablet-Absatz profitiert direkt davon und soll um knapp 70 Prozent klettern. Android bleibt hiernach das dominierende Betriebssystem.

Auch Smartphones erleben einen Preisverfall und entsprechende Absatzsteigerungen. Gartner erwartet, dass von den knapp 1,9 Mrd. im Jahr 2013 verkauften Mobiltelefonen eine Millarde Smartphones sein werden. Mehr zur Thematik bietet der Report “Forecast: Devices by Operating System and User Type, Worldwide, 2010-2017, 1Q13 Update” der hier erworben werden kann.

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