CRM-App von Cobra
Mit cobra Mobile CRM 2010 können künftig auch die iPhone-Nutzer unter den Anwendern der cobra-Software für das Kundenmanagement sämtliche Vertriebsinformationen immer mit sich führen. Denn was bisher bereits mit auf BlackBerry OS und Windows Mobile basierenden Smartphones möglich war, gilt ab kommenden Monat auch für das iPhone – mit der cobra App sollen Anwender alle Informationen aus der zentralen Datenbank mit einem Fingertipp auf ihren Touchscreen bekommen. Gerade wer als Mobile Professional sehr viel unterwegs ist, soll von der Lösung profitieren, mit der Adressen, Kontakte und Zusatztabellen aus der cobra-Datenbank abgebildet werden.
“Speziell die Abbildung der cobra-Kontakthistorie liefert top-aktuelle Infos über die zu besuchenden Kunden. So sehen Außendienstmitarbeiter sofort, ob aktuelle Servicefälle vorliegen oder ein neuer Auftrag platziert wurde”, erläutert cobra-Marketingleiterin Petra Bond. Alle cobra-Suchfunktionen sind auch per iPhone verfügbar. Reise- und Wartezeiten lassen sich mit cobra Mobile CRM auf dem iPhone effizient zur Kundenbetreuung nutzen. Alle wichtigen Informationen – von der Vertriebsphase bis hin zum geplanten Umsatz – stehen laut Anbieter mit der mobilen Software übersichtlich zur Verfügung. Mitarbeiter telefonieren, mailen oder versenden Kurznachrichten direkt aus dem Adressdatensatz heraus. Als zusätzliches Extra für die iPhone-App gibt es die Anbindung an Google Maps in der Adresstabelle. Die App ist ab April verfügbar und wird 279 Euro für die Basislizenz kosten.
Studie: TK-Markt 2009
Die Umsätze mit Telekommunikationsdiensten in Deutschland werden 2009 auf rund 62 Mrd. Euro sinken. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang um 3,6 Prozent. Ursache sind unter anderem weiter sinkende Endkundenpreise. Im Festnetzbereich können alternative Anbieter (+0,4 Mrd. €) und Kabelnetzbetreiber (+0,6 Mrd. €) zulegen. Trotz steigender Minutenzahlen und Datenumsätze sinkt der Umsatz im Mobilfunk um 1,8 Milliarden Euro auf 23,6 Milliarden Euro (-7%). Das sind Ergebnisse der elften gemeinsamen TK-Marktstudie vom Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdienstleistungen (VATM) und Dialog Consult, die in Frankfurt a. M. auf der Kongressmesse VOICE+IP Germany vorgestellt wurde.
Die Verbraucher telefonieren 2009 902 Millionen Minuten täglich – und davon mehr per Handy als im Vorjahr: Die Mobilfunknutzung nimmt mit 253 Millionen Verbindungsminuten pro Tag weiter zu. Damit erhöht sich der Anteil des Mobilfunks auf mehr als ein Drittel (28 Prozent). Marktführer im Mobilfunk sind weiterhin T-Mobile und Vodafone mit Marktanteilen von 30,5 beziehungsweise 28,8 Prozent. Der Non-Voice-Anteil an den Umsätzen im Mobilfunk wächst 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 auf 27 Prozent. Mehr als die Hälfte dieser Umsätze resultieren mit 13,7 Prozent aus der Datenübertragung. Trotz leicht zurückgehender SMS-Umsätze – durch Flatrates bedingt – tippen die Deutschen weiterhin immer mehr SMS. Die tägliche Zahl der Kurznachrichten per Handy steigt 2009 auf 81,8 Millionen (+4,4 Millionen). MMS spielen hingegen weiterhin mit 640.000 Nachrichten pro Tag eine geringe Rolle.
Ausblick: Mit Blick auf die konkrete Marktentwicklung in 2010 gehen Prof. Dr. Torsten J. Gerpott, der die TK-Marktstudie wie in den Vorjahren mit der Dialog Consult GmbH im Auftrag des VATM erstellt hat, und VATM-Präsident Gerd Eickers davon aus, dass der Gesamtmarkt weiter schrumpfen wird – aber in geringerem Maße als 2009: “Wir schätzen, dass der Markt aufgrund weiter sinkender Endkundenpreise insgesamt um zwei bis drei Prozent zurückgehen wird.”
Zum Download der Studie (5,6 MB) geht es hier.
Event: Voice+IP Germany
Der Kongress Voice+IP Germany findet vom 3. bis 4. November 2009 in der Commerzbank Arena in Frankfurt/M. statt. Zu den behandelten Themen gehören u.a.: Unified Communications, Mobility, Voice over IP, Voice Applikationen, Konvergenz. Veranstaltet wird die Voice+IP Germany vom Deutschen Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation e. V. (DVPT), Schirmherr ist das BMWi. Der Besuch beider Kongresstage kostet ab 450 Euro und ist für DVPT-Mitglieder kostenlos.
Programm u. Anmeldung
TK der Zukunft: Telefonie wird Nebensache
Schon 2013 werden die Netzbetreiber in Deutschland rund die Hälfte ihrer Umsätze abseits des klassischen Telefonats erzielen. Bereits heute stellen sich Festnetzriesen mit Medien- und Entertainmentinhalten als Contentanbieter neu auf. Der Trend geht dahin, einen Mix lukrativer Multimedia-Dienste über ein IP-basiertes Netz anzubieten. 2010 werden vor allen die Marktteilnehmer Wachstum erzielen, die Endkunden mit innovativen Mehrwertdiensten versorgen. Und das schneller und preiswerter als der Wettbewerb. Die großen Telekommunikationsanbieter bereiten sich beispielsweise darauf vor, indem sie Festnetz- und Mobilfunksparte zusammenführen. Dies alles sagt eine aktuelle Markteinschätzung von Steria Mummert Consulting (vor)aus.
Ziel der Netzbetreiber ist, das rückläufige Geschäft mit Gesprächsminuten zu kompensieren. Denn das einstige Kerngeschäft, das Vermitteln von Telefongesprächen, bröckelt seit den letzten vier Jahren bekanntlich ganz erheblich. 2010 wird die deutsche Telekommunikationsbranche nur noch rund 60 Prozent ihres Gesamtumsatzes mit dem Abwickeln von Festnetz- und Mobilfunktelefonaten erzielen. Das ergibt eine Prognose des European Information Technology Observatory (EITO). 2006 lag der Anteil noch bei 70 Prozent. Um das Geschäft mit neuen Dienstleistungen zu forcieren, wollen sich die großen Netzbetreiber zudem stärker als bisher für Produkte externer Anbieter öffnen. Sie werden künftig deutlich häufiger mit IT-Unternehmen zusammenarbeiten. Ziel ist, Endkunden unter der eigenen Marke zusätzlich zu Telefon und Anschluss auch mit passenden Software- oder Internetdiensten zu versorgen.
Sparen mit d. 0180-Telefonbuch
Egal ob Service- oder Bestell-Hotline: Es ist schwer, 0180-Sonderrufnummern aus dem Weg zu gehen. Doch besonders vom Handy aus gehen solche Telefonate schnell ins Geld. Während der Preis für Anrufe aus dem Festnetz bei maximal 14 Cent pro Minute liegt, werden für Anrufe aus Mobilfunknetzten derzeit noch bis zu einem Euro pro Minute aufgerufen. Das Onlinemagazin teltarif bietet nun eine App für iPhone und iPod touch an, mit der es günstiger gehen soll: “Hinter der 0180-Nummer eines Unternehmens steckt immer auch eine normale Festnetznummer. Mit der 0180-Telefonbuch-App können Nutzer die entsprechenden ‘Ersatznummern’ zahlreicher Unternehmen unkompliziert ermitteln und so günstiger telefonieren”, erläutert teltarif-Geschäftsführer Martin Müller. Wer mit dem ApplePhone ein Minutenpaket oder eine Flatrate für Gespräche ins deutsche Festnetz nutzt, kann die Nummern auf diese Weise häufig ohne weitere Kosten erreichen. Dabei handelt es sich hier um user generated content, denn das 0180-Telefonbuch ist ein Service, der von Nutzern für Nutzer erstellt wird. Neben dem 0180-Telefonbuch können mit der Applikation auch News aus Bereichen wie Festnetz, Internet oder Mobilfunk abgerufen werden. Entwickelt wurde die App von Thomas Lederer von ise-solutions.
mehr zur App
Habemus iPhone OS 3.0 Beta 4
Apple hält den zweiwöchentlichen Rhythmus bei der Vorstellung gereifterer Betas zum im Sommer auch für Endanwender erhältlichen neuen Betriebssystem seines neuen Betriebssystems bislang durch. Beta 4 optimiert die Tastatur-Eingabe, soll Fehler beim Wechsel zwischen Telefonat und Musikwiedergabe beheben und den Wechsel zwischen Portrait- und Landscape-Darstellung bei den Dienstprogrammen Browser, Mail und SMS beschleunigen.
Interessant klingt, dass ein Entwicklernetzwerk weitergehende iTunes-Kontrollfunktionen im Betriebssystem entdeckt zu haben glaubt. Das gleichzeitig für Entwickler zugängig gemachte iTunes 8.2 ist eine Voraussetzung für die Aktivierung der aktuellen 3.0 Beta-Version auf Endgeräten.
[Auszug aus den Verbesserungen der Beta 3 im Rückblick: Die Suche "Spotlight" kann jetzt die Suche auf Kategorien einschränkungen und die letzte Suche speichern. Auch auf dem iTouch läßt sich jetzt die Belegung vom Doppel-Tap auf den Home-Button ändern. Über die "Einschränkungen" in Einstellungen ist es möglich, das neue Feature "in app purchase" zu deaktivieren]
Deutsche telefonieren über 30 Stunden/Jahr mobil
Die Deutschen telefonieren immer öfter mit ihrem Handy. Dies geht aus aktuellen Zahlen der Bundesnetzagentur hervor, die der Hightech-Lobby-Verband BITKOM vorgestellt hat. Diesen zufolge hat sich die Summe der Gesprächsminuten von insgesamt 136,5 Mrd. Minuten im Jahr 2007 auf rund 150,2 Mrd. Minuten im Jahr 2008 erhöht. Da bleiben für jeden Bundesbürger 30,5 mobil vertelefonierte Stunden. Dies entspricht einer Steigerung von rund zehn Prozent, für das laufende Jahr erwartet BITKOM ein ähnlich hohes Wachstum.
Ingesamt hat sich die Telefonie mit dem Handy in Deutschland zwischen 1999 und 2008 beinahe verfünffacht und seit 2005 fast verdoppelt.
Ende 2008 waren in Deutschland über 107 Mio. wirksame Handy-Verträge abgeschlossen, damit kommen auf jeden Bürger im Schnitt 1,3 Mobiltelefonanschlüsse. Nach Angaben der europäischen Statistikbehörde Eurostat telefonierten zum Jahresende 2007 gut elf Prozent aller deutschen Haushalte bereits ausschließlich per Handy. Dies liegt unter dem europäischen Durchschnnitt von 24 Prozent.
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