Handy-Nutzer: 65% über 3 Jahre treu

TNS Emnid LogoFocus.de berichtet: “Trotz der Entwicklung von Handys zu Mini-Computern halten die Deutschen ihren Handys die Treue. Lediglich 27 Prozent wollen alle zwei Jahre ein neues Mobiltelefon haben. 35 Prozent behalten ihr Gerät drei bis fünf Jahre, 30 Prozent sogar noch länger.

Vodafone LogoAllerdings legen sich 58 Prozent der 14- bis 29-Jährigen alle zwei Jahre ein neues Handy zu. Die Daten erhob das Meinungsforschungsinstitut Emnid im Auftrag von Vodafone.”

Autor: klaus, veröffentlicht am: 5. 04. 2011

Kategorien: Android Programmierung, iPhone Programmierung

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App in die Ferien: Mit o. ohne Jobmails?

Symantec LogoVon wegen totale Erholung: Über die Hälfte der deutschen Arbeitnehmer beantwortet auch im Sommerurlaub geschäftliche E-Mails. Dies ergab eine vom Software-Anbieter Symantec in Auftrag gegebene Studie des Marktforschungsunternehmens Emnid. Befragt wurden knapp 600 Berufstätige in Deutschland.

Vom Büroalltag buchstäblich abzuschalten, fällt den Bundesbürgern offensichtlich schwer – und zumindest mitschuldig daran sind die mobilen Endgeräte: Nicht weniger als 52 Prozent rufen selbst im Urlaub ihre geschäftlichen E-Mails ab. Rund 34 Prozent nutzen dazu ihren privaten Laptop-PC oder das Smartphone (seit kurzem vermutlich auch zunehmend iPads). Immerhin 18 Prozent nehmen sogar ihre “Dienstwaffe” (vom Arbeitgeber gestelltes Notebook, Smartphone oder PDA) mit in den Urlaub, um geschäftliche E-Mails zu lesen und zu beantworten.

Das Phämomen ist geschlechtsspezifisch: Fast zwei Drittel der berufstätigen Männer (63 Prozent) räumten laut Erhebung ein, einen Teil ihrer Regenerationszeit mit geschäftlichen E-Mails zu verbringen – im Vergleich zu 39 Prozent der Umfrageteilnehmerinnen.

Durch den Mailcheck am Urlaubsort riskieren Angestellte allerdings mehr als nur ihre Entspannung, sondern auch den Verlust vertraulicher und schützenswerter Informationen durch abhanden gekommene bzw. gestohlene Mobiles. Symantec rät daher dringend dazu, Mailverkehr grundsätzlich zu verschlüsseln und mobile Endgeräte mindestens mit einer Codesperre zu sichern.

UrlaubApropos Ferien: Die mobileTicker-Redaktion wünscht allen Lesern eine erholsame Auszeit (ggfs. gehabt zu haben :-) ) und nimmt sich jetzt selbst eine – am 23.08. melden wir uns wieder, machen Sie’s einstweilen recht gut!

72% d. Deutschen online, mobiler Zugang wächst

Initiative D21 LogoLaut aktuellem (N)ONLINER Atlas der Initiative D21 ist die Internetnutzung in Deutschland im vergangenen Jahr um 2,9 Prozentpunkte auf 72 Prozent gestiegen. Binnen eines Jahres haben somit zwei Millionen Menschen die digitale Welt neu für sich entdeckt.
 
Unverändert zum Vorjahr ist DSL mit weitem Abstand die meist genutzte Internetzugangsart. 42,8 Prozent (Vorjahr 42,5 Prozent) der Bevölkerung gehen darüber breitbandig in die digitale Welt. Die größte Steigerung von 1,2 Prozentpunkten im Breitbandbereich kommt aber dem Kabelanschluss zugute. Aktuell finden 4,5 der Bevölkerung dadurch den Weg ins Netz. Der zweitgrößte Wachstumstreiber ist die Mobilfunknutzung: Mit 1,9 Prozent verdoppelt sich nahezu der Bevölkerungsanteil, der diesen Kanal als Hauptzugangsart für die Internetnutzung zu Hause(!) angibt. Gerade die beliebten UMTS-Sticks haben laut Erhebung daran einen großen Anteil.

Soweit zentrale Ergebnisse der Jubiläumsausgabe von Deutschlands größter Studie zur Internetnutzung, die seit zehn Jahren von TNS Emnid / TNS Infratest durchgeführt wird.  

E-Books hui, eReader Pfui

tns_emnid_logoErgebnissen einer Umfrage von TNS Emnid zufolge kennen zwar 62 Prozent der Deutschen Lesegeräte für E-Books bereits. Kennen also “eReader” wie beispielsweise Amazon Kindle, BeBook, Cool-er Reader, Cybook, Etaco Jetbook, Hanvon Wisereader, iRex iLiad, iRiver Story, Plastic Logic Reader, Samsung Papyrus, Sony PRS, txtr Reader u.v.m. Doch 84 Prozent der Befragten besitzen ein solches Gerät weder, noch haben sie vor, sich je eins zu kaufen. 12 Prozent haben hingegen konkrete Kaufabsichten.

Sogar über die Hälfte der Kaufwilligen empfindet jedoch die Funktion “Darstellung von E-Books” als nicht allein ausreichend und wünschen sich ein “multimedial einsetzbares Kommunikationsgerät”, das u.a. auch E-Mail, Telefonie und Kamera vorweisen können sollte. Wenn man diesen Ergebnissen ebenso Glauben schenkt, wie denen einer anderen aktuellen Studie, wonach knapp 3 Mio. Deutsche sich noch in diesem Jahr ein E-Book kaufen wollen, dann kommt man zu dem Ergebnis, dass für die Anbieter von Smartphones mit E-Book-Reader Apps wie u.a. Apple, aber auch alle Android-basierenden Geräte jetzt endgültig goldene Zeiten anbrechen (Ebenso wie für die Anbieter von Anwendungen für diese Smartphones wie das App-Systemhaus Glanzkinder). Aber vielleicht verzichten ja all diese Kaufinteressenten auch auf Telefonfunktion und (vorerst) auf die Kamera und kaufen die 2,9 Mio. E-Books in Apples iBook Store für das iPad – sobald dieser seine Pforten öffnet? Oder warten auf HPs Slate? Für die Erhebung hatten die Emnid-Marktforscher 2.749 Konsumenten in Deutschland befragt.