Touchscreen-affine Handschuhe
Last Minute Geschenkidee gefällig? Die Idee ist zwar nicht ganz neu, saisonal bedingt jedoch wieder schauerlich aktuell: Nachdem sich die Smartphone-Bedienung via Würstchen trotz gerade in der kalten Jahreszeit erfreulicher Synergie-Effekte letztlich nicht durchsetzen konnte, hat Handschuhhersteller Isotoner Handschuhe entwickelt, mit denen man auch kapazitive Touchscreens moderner Smartphones und Tablet-Rechner bedienen kann. Die SmarTouch-Handschuhe sind dafür am Daumen und Zeigefinger mit einem patentierten, elektrisch leitenden Spezialgewebe versehen.

Die innovativen Fingeretuis gibt es in durchaus modisch gestalteten Herren- wie Damen-Größen. Sie kosten von knapp 15 (ungefüttertes Lycra) bis knapp 60 Euro (Ziegenleder, Lammleder). Es wird sogar ein Modell geboten, das zum Fahrrad- oder Motorradbetrieb geeignet sein soll – ggfs. nützlich zur Navi-Bedienung!
Tablet-Commerce m. hohem Potenzial
29 Prozent der Deutschen würden einen Tablet-PC zum Einkaufen im Internet nutzen, wenn sie denn einen hätten. Doch bereits jetzt zählen beachtliche acht Prozent der Bundesbürger zu den aktiven Tablet-Shoppern. Wenn die User-Zahl der Tablets im gleichen Umfang wie aktuell weiter stiege, würden die Touchscreen-Flachrechner das Smartphone sogar als drittwichtigsten E-Shopping-Kanal verdrängen – nach Desktop-Computer und Notebook. So lauten jedenfalls Ergebnisse einer heute veröffentlichten repräsentativen Online-Befragung im Auftrag von novomind.
Aktuell shopt das Gros der Online-Kunden aber noch über den Heim-PC (71 Prozent) und das Notebook (50 Prozent). Dennoch sind Händler und Hersteller laut Novomind gefordert, ihre Einkaufsprozesse und E-Shop-Technik auf eine steigende Zahl von Endgeräten anzupassen. Viele E-Shop-Betreiber sind schon dabei, ihre Plattformen Tablet- und Smartphone-gerechter zu gestalten bzw. entsprechende native Apps programmieren zu lassen.
Hohe Conversion Rate
Wer mit dem Tablet einen Online-Shop besucht, kauft mit höchster Wahrscheinlichkeit auch dort ein. Die Conversion Rate ist bei den Tablet-Usern laut Befragung wesentlich größer als bei Nutzern klassischer PCs. Zudem sind die Tablet-Shopper auch die “besseren” Kunden, berichten Händler, denn diese Kundengruppe gebe rund 20 bis 30 Prozent mehr aus als PC-Kunden. An der Befragung nahmen 1.002 Personen teil. Bei den Ergebnissen handelt es sich um eine bevölkerungs-repräsentative Hochrechnung.
MM: Samsung wächst weiter m. 7%
Soeben wurde der aktuelle Mobile Mix-Report der Spezialisten für mobile Werbung und Kampagnen von Millennial Media (MM) veröffentlicht. Er beruht auf Daten von Oktober 2011. Aus den Ergebnissen:
- Nach ihren primären Zielen und Vorsätzen für 2012 befragt gaben Entwickler wenig überraschenderweise “neue Apps entwickeln” als ihr Top-Ziel an – noch vor Vorhaben wie Umsatzmaximierung, dem Erlernen einer neuen Programmiersprache oder der Öffnung eines neuen Distributionskanals (vgl. Graphik).
- Samsung verzeichnete abermals mit 7 Prozent von Monat zu Monat starkes Wachstum im MM-Netzwerk. Hier sind sechs der Top 20-Smartphones inzwischen Samsung-Geräte.
- Führender Hersteller zumindest bei MM bleibt aber Apple – und das iPhone das führende Telefon.
- Android behauptet seine Position als führendes mobiles Betriebssystem, wenn die Ad Impressions von Smartphones und Connected Device kumuliert betrachtet werden.
- Die via Wi-Fi (im Gegensatz zu via Mobilfunknetzen) getätigten Impressions stiegen um 19 Prozent im Vergleich zum Vormonat und machen jetzt 35 Prozent aller Ad Impressions aus.
- Die von Geräten mit Touchscreens ausgehenden Impressions sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 44 Prozent angestiegen und machen jetzt 69 Prozent aller Ad Impressions im MM-Netzwerk aus.

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Tablets, App-Programmierung u. Stores sind Top 10-Themen
Das IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner hat erneut “die zehn wichtigsten strategischen Technologien und Trends für einen Großteil der Unternehmen” im kommenden Jahr aus seiner Sicht definiert. Als strategisch definiert Gartner dabei eine Technologie, die das Potenzial hat, in den kommenden drei Jahren signifikanten Einfluss auf die Unternehmen auszuüben. Signifikanterweise haben die Consulter Tablets, Apps und App Stores in den Top-10-Strategiekanon für 2012 aufgenommen.
- Media Tablets: Anwender können beim Mobile Computing unter einem wachsenden Angebot wählen – auch was den Formfaktor betrifft. Die Analysten glauben, dass auf absehbare Zeit keine Betriebssystemplattform, keine Größe und kein Hersteller allein dominant sein wird, so dass sich Unternehmen darauf einstellen sollten, bis 2015 ihre kritischen Anwendungen auf “two to four intelligent clients” zu unterstützen – prächtige Zeiten für die App-Programmierung! Allerdings wird auch HTML5 eine große Zukunft vorhergesagt. Die Hälfte der Lösungen, die 2011 als Native Apps realisiert werden, sollen bis 2015 als Web-Apps programmiert werden.
Organisationen benötigen laut Gartner zwei Mobil-Strategien: a) eine für Business-to-Employee (Mitarbeiter, b2e), b) eine für Business-to-Consumer (b2c). - Gartner prophezeit überdies, dass sich das Nutzerinterface-Paradigma fundamental ändern wird: Von Fenstern, Icons und tabellarischen Menüs hin zu Gestensteuerung, Touch, Sprachsteuerung (vgl. “Siri”), verbesserter Suche und Video.
- Mobile App Stores: Bis 2014 werden laut diesem Forecast pro Jahr über 70 Millarden mobile Anwendungen aus Mobile App Stores heruntergeladen. Dabei soll sich der Fokus zunehmend von einem reinen Endverbraucher- zu einem auch-Unternemens-Einsatz-Phänomen verschieben, woraus auch Unternehmens-App Stores resultieren.
Weitere Top 10 Technogies and Trends: “Internet of Things” (IoT; inklusive u.a. Near Field Communication [NFC] und Bilderkennung/-verarbeitung); Green IT; Cloud Computing.
Eine weitere interessante Gartner-Prognose besagt, dass Unternehmen bis zum Jahr 2015 50 Prozent ihrer Internetverkäufe über ihre Social Media-Auftritte und ihre mobile Apps generieren werden.
MM: 23% aller Kampagnen zielen auf App Downloads
Millennial Media (MM) ist ein Spezialist für mobile Werbung und Kampagnen. Unlängst wurde der aktuelle S.M.A.R.T.-Report (Scorecard for Mobile Advertising Reach and Targeting) veröffentlicht, der zugleich den 50. Report des Hauses darstellt. Hier bot sich ein Vergleich mit dem ersten S.M.A.R.T.-Report vom März 2009 an. Aus den Ergebnissen:
- 44 Prozent aller Kampagnen in Q211 nutzten “Local Market Targeting”. Im März 2009 traf dies auf weniger als zwei Prozent zu.
- Die Anzahl der mobilen Nutzer von Video in den USA ist um rund 40 Prozent von Jahr zu Jahr gestiegen.
- Die einzigen zwei Geräte, die sowohl im März 2009 wie in Q211 in den Top 20 der Geräte erscheinen, sind Apple iPhone und RIMs BlackBerry Curve.
- Während heute 60 Prozent der Geräte im MM-Werbenetzwerk einen Touchscreen haben, waren dies 2009 erst 33 Prozent.
- Heutzutage leiten 23 Prozent aller Kampagnen Konsumenten zu einem Mobile App Store oder einer anderen Seite für den App Download. Zu Zeiten des ersten S.M.A.R.T. Reports traf dies nur auf drei Prozent zu.
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Android tut HTC gut
Der taiwanische Smartphone-Hersteller HTC hat Umsatz und Gewinn im ersten Quartal des Geschäftsjahres nach eigenen Angaben deutlich steigern können, wie heise.de berichtet: “Den vorläufigen und ungeprüften Zahlen zufolge konnte HTC seinen Umsatz mehr als verdoppeln, während sich der Gewinn nahezu verdreifachte. HTC hat demnach im ersten Jahresabschnitt 104,2 Milliarden Neue Taiwan-Dollar (NTD) umgesetzt (2,5 Mrd. Euro). Im Vorjahresabschnitt hatte der Umsatz noch 37,95 Milliarden NTD betragen. Unterm Strich verdiente das Unternehmen 14,8 Milliarden NTD (354 Millionen Euro) nach 5 Milliarden NTD im ersten Quartal 2010. Über die Anzahl der im Quartal ausgelieferten Geräte machte HTC noch keine Angaben. Den geprüften Quartalsabschluss legt das Unternehmen am 29. April vor. [...] Das bis 2006 nur als Auftragsfertiger bekannte Unternehmen reitet mit eigenen Smartphones auf der Android-Erfolgswelle vorne mit und hat in dieser Woche beim Börsenwert erstmals das Schlachtschiff Nokia überholt.”
Android-Smartphone mit zwei CPU-Kernen und qHD-Display
HTC hat mit dem “Sensation” ein neues Oberklasse-Smartphone mit Android-Betriebssystem vorgestellt. In einen Aluminium-Unibody gekleidet, bietet das Gerät zwei hochgetaktete Kerne und eine recht hohe Auflösung. Zudem soll es so etwas wie eine mobile Filmzentrale sein. Weiterlesen bei golem.de
Smartphone Sales 2010: +72%
Laut dem IT Marktforschungs- und Gartner wurden im Jahr 2010 weltweit 1,6 Milliarden Handys verkauft, was einem Wachstum um 31,8 Prozent im Vergleich zu 2009 entspricht. Die Smartphone-Verkäufe an Endverbraucher stiegen um 72,1 Prozent im Vergleich zu 2009 und haben jetzt einen Anteil 19 Prozent an den gesamten Handyverkäufen in 2010 – nach diesen Zahlen wäre also jedes fünfte 2010 verkaufte Handy ein Smartphone gewesen. Andere Quellen sprechen davon, jedes vierte oder sogar jedes dritte mobile Endgerät (in Deutschland) sei bereits ein Smartphone.
Smartphone-Absatz lässt PCs hinter sich
Knapp 101 Mio. weltweit in Q410 verkauften Smartphones stehen nach IDC-Zahlen nur 92,1 Mio. PCs gegenüber (Q409: 53,9 Mio. Smartphones=. Somit hätten Smartphones erstmals den PC-Absatz überrundet!
Laut Gartner hätte der Markt ohne Nachschubprobleme bei Kamera-Modulen, Touchscreen Controllers sowie AMOLED Displays (active-matrix organic light-emitting diode) in Q4/10 sogar noch stärker zulegen können. Aufgrund des Booms bei “Media Tablets” erwartet Gartner ein Anhalten der Bauelemente-Knappheit.
Der Handy-Markt hat sich laut Gartner von 2009 bis 2010 wie folgt entwickelt: Der Marktanteil von Primus Nokia ist von 36,4 auf 28,9 Prozent eingeschrumpelt. Samsung hält sich mit von 19,5 auf 17,6 Prozent auf Rang 2 der Hersteller. LG Electronics bleibt Platz 3 trotz von 10,1 auf 7,1 Prozent gesacktem Anteil. RIM verbesserte sich marginal von 2,8 auf 3 Prozent, gefolgt von Apple mit 2,9 Prozent (entsprechend 46,6 Mio. iPhones), Sony Ericsson mit 2,6 und Motorola mit 2,4 Prozent Marktanteil.
Android schon auf Position 2 im US-Smartphone-Markt
Werden nur Smartphones betrachtet, ergibt sich folgendes Ranking: Symbian (37,6%), Android (22,7%), BlackBerry OS (16,0%), iOS (15,7%), Microsoft (4,2%), Andere (3,8%). Der vollständige Report “Competitive Landscape: Mobile Devices, Worldwide, 4Q10 and 2010″ kann hier erworben werden.
Simsalapen: Arktis iClooly Pen u.a. fürs iPad
Der iClooly Stylus für iPad & iPhone – ein “Multistift für alle Handys oder Navis mit Touchdisplay” – hat sich im mobileTicker-Praxistest bewährt. Heinz Ingensiep, Geschäftsführer und Leiter Angebotswesen des App-Systemhauses Glanzkinder (app-programmierung.com), hält damit gelegentlich auf dem iPad spontane Skizzen zum Screen-Aufbau oder zur App-Struktur fest, die sich danach komfortabel weiterbearbeiten und -leiten lassen: “Mit dem iClooly gelingen Handzeichnungen etwas sicherer als mit dem Finger – und das iPad ist nicht immer gleich beschmiert,” lobt er. Doch er hat auch einen Verbesserungswunsch zu der doppelseitigen Eingabehilfe: “Ein breiter ‘Pinsel’ am einen und eine schmaler ‘Mine’ am anderen Ende eines Stifts ist eine gute Idee. Allerdings lässt sich gerade die dünne Seite nur mit druckempfindlichen Endgeräten wie manchen PDAs, Navigationsgeräten oder Konsolen wie dem Nintendo DS verwenden. Auf diese Möglichkeit würde ich gerne verzichten für eine weitere dünne Stiftseite zum Gebrauch auf kapazitiven Touchscreens wie dem iPad, auf Android Tablets, iPhones und weiteren Smartphones.”
Der iClooly Multi Touch Pen hat einen Clip und kann daher wie ein Kugelschreiber fixiert und ständig mitgeführt werden. Das nützliche Teil ist bei Arktis.de für 19,90 Euro erhältlich.
mehr Infos u. Bestellmöglichkeit
Smartphones bleiben im Trend – wg. Apps
Trotz Konjunkturrückgang verzeichnet der Smartphone-Markt bekanntlich weltweit starkes Wachstum. Die Konsumenten sind dabei verstärkt interessiert an gut konzipierten Endgeräten mit innovativem Funktionsumfang. Bedienung via Touchscreen sowie Wi-Fi-Zugang sind ebenso zum Standard geworden wie Einzelbild-/Bewegtbild-Kameras sowie GPS-Sensoren, die Location-Based-Services (LBS) ermöglichen.
Eine aktuelle Studie von Frost & Sullivan hat ergeben, dass bis Ende 2008 147,8 Millionen Smartphones in Nordamerika, Europa, Lateinamerika und der Asien-Pazifik-Region vertrieben wurden. Die Unternehmensberater erwarten, dass die Anzahl in diesen Märkten bis 2014 auf 442,9 Millionen Einheiten anwachsen wird. Davon sollen 161,9 Millionen Smartphones auf die Region Asien-Pazifik sowie 85,4 Millionen Geräte auf Westeuropa entfallen. Laut F&S wird der Markt u.a. getrieben durch attraktive neue Apps sowie die zunehmende Bedeutung des mobilen Zugriffs auf soziale Netzwerke.
Das Absinken der durchschnittlichen Verkaufspreise wird jedoch weiterhin die Umsatzwachstumsrate dieses Marktes beeinflussen. Auch die Diversifizierung der Betriebssysteme, der verschärfte Wettbewerb zwischen Smartphone-Herstellern und die für Multiple-Access-Technologien kaum ausreichende Akku-Kapazität der Smartphones, werden sich laut Studie in den nächsten vier bis fünf Jahren auf den Markt auswirken.
Mehr zur Studie The Race of Smartphones, What Next?
iPad Ad Requests +206%
Millennial Media – Spezialist für mobile Werbung und Kampagnen – hat den aktuellen Report Mobile Mix veröffentlicht, der auf nach Geräteherstellern, Betriebssystemen und Apps aufgeschlüsselten Juni-Daten aus dem Millennial Media-Werbenetzwerk beruht. Aus den Ergebnissen:
- iOS blieb mit 56 Prozent Anteil das dominante Smartphone-Betriebssystem und wächst derzeit mit acht Prozent monatlich.
- Motorola hat im Juni den Aufstieg in die Top 15 der Gerätehersteller geschafft – wohl u.a. aufgrund des erfolgreichen Droid (Europa: Milestone).
- Auf das iPad zurückführbare Ad Requests sind um 206 Prozent angestiegen.
- Ad Impressions von Touchscreen-Geräten wachsen derzeit um sechs Prozent monatlich, hatten aber im Juni erstaunlicherweise erst einen Marktanteil von 54 Prozent im Millenial Media-Gerätemix (der auch “Connected Devices” wie beispielsweise Nintendo DS, Sony PSP etc. einschließt).
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