Das iPad geht baden

Urlaubszeit, Strandzeit! Im Gegensatz zu Herrchen oder Frauchen braucht deren Surfflunder dafür weniger Sonnenmilch als vielmehr … eine laut Angaben von Hersteller Aquapac wasser- und staubdichte Hülle! Ein patentiertes  Verschlusssystem soll das Eindringen von Wasser oder Staub verhindern, während sich das iPad (oder auch jeder andere Tablet-PC) weiter durch die klare Folie “wie gewohnt” bedienen lässt -egal ob Touchscreen, Tastatur, Umblättern der Seiten vom eBook-Reader, auch die Bluetooth-Konnektivität soll nicht leiden. Abzuwarten bleibt allerdings wie das ohnehin hitzköpfige iPad darauf reagiert, von der Frischluftzufuhr abgeschnitten zu werden…
aquapac Peri ipad

Der Butterbrotsbeutel fürs iPad im Überblick:

  • Aquapac  iPad/Tablet-PC Tasche mit Umhängegurt
  • staub- und wasserdicht bis fünf Meter Tiefe
  • iPad/Tablet-PC durch die klare PU-Folie bedienbar, Touchscreen und Tastatur sollen noch funktionieren
  • WLAN, GPS, Bluetooth sollen unbeeinflusst bleiben
  • schwimmt mit Inhalt :-)
  • Größe: 30 x 22 cm, Umfang: 44 cm
  • Preis 39,90 Euro (in iPhone-Größe: 29,90 €)

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iGriffel: Multitouch-Geräte auf die feine Art bedienen

Sie wollen auf Ihrem iPad oder iPhone richtig schreiben und nicht mit nur drei Worten den ganzen Bildschirm vollmalen? Wir wissen nicht, was Steve Jobs hier empfiehlt. Der Münsteraner Spezialist für stylishes bis jeckes Apple-Zubehör Arktis.de jedenfalls empfiehlt “diesen hervorragenden Multi Touch Pen für das iPad, iPhone oder den iPod touch”. Wir wissen ebenfalls nicht, ob der Name von George Clooney oder von Coolio inspiriert ist (oder beides), mit einiger Sicherheit jedoch lässt sich sagen, dass nach Zug an der Kappe des Produktes ein pinseliger “TouchPen” zum Vorschein kommt. Mit diesem soll sich nun auf Multitouch-Geräten wie iPod touch, iPad, iPhone (sowie vermutlich doch auch Android-Smartphones?) trefflich navigieren und vor allem sollen sich damit die Tasten auf der virtuellen Tastortur endlich besser treffen lassen.

arktis_iClooly
Simsalapen: Wenn man hingegen an der Kappe dreht, erscheint ein dünner Eingabestift (“Stylus”), welcher der Texterstellung in Schreibschrift oder dem Zeichnen auf Touchscreens zuträglich sein soll. “Genial”, meint man in der Arktis, zumal – Abrakadabra – durch den iClooly-Einsatz “Fingerabdrücke” künftig “auf dem Display keine Chance mehr” haben sollen. Der Preis der Schmierfreiheit: 19,90 Euro. mobileTicker wird das Teil einem PRAXISTEST unterziehen…

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Mobiles Internet, Apps u. Widgets = wichtigste Mobiltechnologien

gartner_logoDas IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner hat zehn Mobiltechnologien identifiziert, die sich ihrer Auffassung nach bis zum Jahr 2011 stark weiterentwickeln und daher einen großen Einfluss auf kurzfristige mobile Strategien von Unternehmen haben werden oder haben sollten. Investitionen in Anwendungen und Technologien für mobile Endgeräte steigen laut Gartner grundsätzlich bis zum Jahr 2011 an, da Unternehmen sich von der Wirtschaftskrise erholen und ihre Ausgaben sowohl im mobilen b2e- (business to employee) als auch im b2c- (business to consumer) Bereich wieder hochfahren.

Die zehn Mobiltechnologien sind: 1. Bluetooth (“3″: 802.11, “4″: low energy mode LE f. d. Kommunikation m. externen Sensoren u. Peripheriegeräten), 2. Mobiles Internet, 3. Mobile Widgets (Vorteil: niedrigere Einstiegshürde als bei nativen Apps, Nachteil: noch wenig standardisiert), 4. plattformunabhängige mobile Application Development (AD) Tools (wer hätte die nicht gern?!), 5. App Stores, 6. Enhanced Local Awareness (GPS, LBS), 7. Cellular Broadband, 8. Touchscreens (die von Gartner bei 60% der 2011 in Westeuropa und Nordamerika ausgelieferten Geräte erwartet werden), 9. Machine to Machine (M2M, Gartner spricht von einem zwar fragmentierten Markt, der aber mit 30% jährlich wächst. Beispiele: Smart Grid, Smart Meter), 10. geräteunabhängige Sicherheitstechnologien (Hosted security services, Network Access Control).
Der vollständige Bericht “Ten Mobile Technologies to Watch in 2010 and 2011″ kann hier erworben werden.

Markt für Touchscreen-Mobilgeräte wird sich 2010 nahezu verdoppeln

Laut dem IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner wird der weltweite Markt für Mobilgeräte mit Touchscreen 2010 362,7 Millionen Einheiten übersteigen. Das würde einem Wachstum von 96,8 Prozent im Vergleich zum Jahr 2009 entsprechen, in dem 184,3 Millionen Stück weltweit abgesetzt wurden. Per Touchscreen bedienbare Mobilgeräte werden laut Gartner bis zum Jahr 2013 58 Prozent aller Mobilgeräteverkäufe weltweit ausmachen und mehr als 80 Prozent in entwickelten Märkten wie Nord Amerika und West Europa. Zum Report “Forecast: Touchscreen Mobile Devices, Worldwide, 2006-2013″ geht es hier.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 10. 03. 2010

Kategorien: Android Programmierung, iPhone Programmierung

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TABLET(ten)SUCHT: Das iPad ist da

jobsPadWie angekündigt hat Apple gestern Abend das iPad vorgestellt, ein als “revolutionär” ausgerufenes Tablet für mobilen Internetzugang, E-Mail, Video- bis TV-Genuß, Musikhören, Spielen, Lesen von E-Books und E-Mags und vielem mehr. Zentral steht wie schon beim iPhone ein hier allerdings 9,7 Zoll großer Touchschreen – natürlich mit Multi-Touch. Der Flachmann kommt gerade einmal auf 13,4 Millimeter Dicke und bringt 680 Gramm auf die Waage. iPad verfügt ab Werk über “zwölf innovative Anwendungen”, die speziell fürs iPad entwickelt wurden, und – vielleicht am Wichtigsten – nahezu alle der bereits über 140.000 Programme aus dem App Store können auch auf der neuen Plattform ablaufen. Einmal gekaufte Apps stehen via iTunes auch auf dem iPad zur Verfügung. Für E-Books wird ein neuer “iBookstore” eingerichtet. iPad läuft zumindest derzeit unter iPhone OS 3.2 und wird Ende März ab knapp 500 US-Dollar verfügbar sein – in den USA.

Universal Apps – kleinste gemeinsame Nenner:
Jede der neuen Apple-Anwendungen unterstützt sowohl die Hoch- als auch Querformat-Ansicht (Portrait/Landscape) und animiert diese entsprechend der Richtung in die der Nutzer das iPad dreht. Allerdings hat Apple gestern auch ein neues Software Development Kit (SDK) für iPad veröffentlicht, mit Hilfe dessen Entwickler neue Anwendungen erstellen können, welche die erweiterten graphischen Möglichkeiten des iPad voll ausnutzen. Wie bei der iPhone-Version enthält das SDK einen Simulator, der es Entwicklern ermöglicht ihre iPad Apps auf einem Mac zu testen und zu “debuggen”. Außerdem können Entwickler sog. “Universal Applications” erstellen, die auf iPad, iPhone und iPod touch laufen.

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iPublishing:
Wie erwartet hat Apple mit dem Gerät auch die neue iBooks App für iPad vorgestellt. Diese basiert auf dem EPUB-Format und integriert den neuen iBookstore, “um künftig auf die beste Art und Weise mit einem mobilen Gerät” nach Büchern zu gesuchen, sie zu kaufen und zu lesen”. Der iBookstore wird Bücher von großen wie auch unabhängigen Verlagen führen.

Office-Suite:
Apple hat ebenfalls eine neue Version von iWork für iPad vorgestellt, die erste Desktop-artige Softwaresuite, die speziell für Multi-Touch entwickelt wurde. Insofern will sich iPad durchaus auch für den Unternehmenseinsatz empfehlen. Mit Pages, Keynote und Numbers können attraktiv formatierte Dokumente, Präsentationen mit Animationen und Übergängen, wie auch Tabellen mit Diagrammen, Funktionen und Formeln kreiert werden. Diese drei Anwendungen werden separat im App Store für 9,99 US-Dollar angeboten.

Synchronicity:
iPad synchronisiert mit iTunes – genau wie das iPhone und der iPod touch – mittels des standardmäßigen 30-Pin-auf-USB-Kabels. So können alle Kontakte, Fotos, Musik, Filme, TV-Sendungen, Anwendungen und mehr mit einem Mac oder PC abgeglichen werden. Alle Anwendungen und Inhalte, die mit iPad aus dem App Store, dem iTunes Store und dem iBookstore geladen wurden, werden automatisch mit der persönlichen iTunes Bibliothek synchronisiert, sobald iPad das nächste Mal mit dem Computer verbunden wird.

Ansichtskarte:
Das 9,7″ Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung soll einen Betrachtungswinkel von 178 Grad ermöglichen. Die integrierte “Soft”-Tastatur (also ohne physische Tasten) macht sich das größere Display des iPad zunutze, um eine Tastatur im Maßstab von nahezu 1:1 zu bieten. Das iPad lässt sich außerdem mit einem neuen iPad Keyboard Dock mit einer traditionellen Tastatur in Normalgröße verbinden – endlich!

Ausdauer:
Die neue A4-CPU soll außergewöhnliche Prozessor- und Grafikleistung in Kombination mit einer langen Batterielaufzeit von bis zu zehn Stunden ermöglichen. Apple spricht von bis zu 1.000 Ladezyklen des nicht tauschbaren Akkus ohne signifikante Einbußen der Batteriekapazität über eine typische Lebensdauer von fünf Jahren.

Connectivity:
iPad gibt es in zwei Varianten – eine Version mit WLAN und eine sowohl mit WLAN als auch 3G. iPad integriert neueste 802.11n WLAN-Technologie und die 3G-Modelle unterstützen Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 Mbps in HSDPA Netzwerken. In den USA darf AT&T für die 3G-Versionen Pre-Paid Datentarife anbieten.

Preise & Verfügbarkeit:
iPad ist weltweit ab Ende März als 16GB-Modell für einen Preis von 499 US-Dollar, als 32GB-Modell für 599 US-Dollar und als 64GB-Modell für 699 US-Dollar erhältlich. Die WLAN + 3G-Modelle des iPad werden im April in den USA und ausgewählten Ländern als 16GB-Modell für einen Preis von 629 US-Dollar, als 32GB-Modell für 729 US-Dollar und als 64GB-Modell für 829 US-Dollar verfügbar sein. iPad wird in den USA über den Apple Store, die Apple Retail Stores und den Apple Fachhandel vertrieben. Die internationalen Preise und die weltweite Verfügbarkeit werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Der iBookstore ist in den USA bereits verfügbar.

Wunschliste:
Ob das Gerät die verursachte iPadMania (fast alle einschlägigen Webseiten waren gestern Abend platt wie ein Plätzchen) und die Bezeichnung Revolution rechtfertigt, muss jeder selbst entscheiden. Dass es den Markt für digital publishing aufmischen wird (E-Book, E-Paper, E-Mag) darf als wahrscheinlich angesehen werden. Unabhängig davon hätte man gerne auch einige der folgenden Features gesehen: Multitasking, Dateiverwaltung separat von iTunes, Flash-Unterstützung (!) oder wenigstens eine der dem Gerät von zahllosen “Insidern” bereits angerüchteten mehreren Kameras. Eine noch weit umfänglichere “Mängelliste” findet sich hier. On the bright side: Die Preise des iPad fallen günstiger aus, als vielfach vorab erwartet. Und etliche der obigen Mankos mag iPhone OS 4.0 richten.

Ausblick:
Die Investmentbank RBC Capital Markets erwartet, dass Apple allein im ersten Produktjahr bis zu fünf Millionen Tablet-PCs verkaufen wird.

Studie: Touchscreen-Handys im US-Markt

comScoreDie Mobil-Spezialisten von comScore haben die Marktdurchdringung von Touchscreens bei Mobiltelefonen im US-Markt betrachtet und haben für den Zeitraum von August 2008 bis August 2009 einen Zuwachs von 159 Prozent festgestellt. 23,8 Millionen US-Amerikaner nutzen demnach derzeit Touchscreen-Handys. Die Nutzung von Smartphones (also mit Tastatur und/oder Touchscreen) wuchs im gleichen Zeitraum um 63 Prozent. comScore hat folgende Top 10 der Touchscreen-Telefone ermittelt: iPhone (32,9%), LG Dare (8,7%), LG Voyager (7,8%), BlackBerry Storm (7,0%), Palm Treo (6,5%), Samsung Instinct (5,0%), T-Mobile/Google G1 (3,6%), HTC Touch (3,3%), Samsung Glyde (2,7%) und LG Xenon (2.6%). Grundgesamtheit der Untersuchung bilden über dreizehnjährige US-Mobilfunkkunden.

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