9 Argumente pro Mobile Marketing

Jamie Turner ist vielgefragter Referent und Gründer von 60 Second Marketer. In einem lesenswerten Post auf dem HubSpot Blog liefert er “facts und figures”, die belegen sollen, warum Mobile Marketing – neben Cloud Computing und Social Media – das nächste ganz heiße Thema ist. Dies erweist gleichzeitig, warum die Potenziale von App-Programmierung derzeit noch kaum auslotbar sind. Seine neun Begründungen:

  • 1. Das Wachstum des Produktes iPhone war zehnfach schneller als das Wachstum des Dienstes AOL/America Online (laut Nielsen).
  • 2. Menschen benötigen im Schnitt 26 Stunden, eine verloren gegangene Geldbörse zu melden. Der entsprechende Wert für ein Mobiltelefon beträgt nur 68 Minuten (laut Unisys).
  • 3. Der Planet beherbergt derzeit 6,8 Mrd. Menschen. 5,1 Mrd. davon besitzen ein Mobiltelefon, aber nur 4,2 Mrd. eine Zahnbürste (laut Mobile Marketing Ass. Asia).
  • 4. In einigen Ländern und Gesellschaften gibt es mehr Mobilfunkverträge als Menschen (laut Mobile Marketing Ass.)
  • 5. Menschen benötigen im Schnitt 90 Minuten um auf eine E-Mail, aber nur durchschnittlich 90 Sekunden, um auf eine SMS zu reagieren (laut CTIA.org).
  • 6. 70 Prozent aller von Mobilgeräten aus angestoßenen Suchen (Mobile Searches) führen binnen einer Stunde zu irgendeiner Form von Handlung (z. B. Produktkauf; laut Mobile Marketer).
  • 7. Mobile Coupons werden zehnmal häufiger eingelöst als “normale Coupons (laut Borrell Ass.).
  • 8. Es gibt mehr Mobiltelefone als TV-Geräte auf dem Planeten (laut Jupiter).
  • 9. 91 Prozent aller US-Bürger haben ihr Mobiltelefon rund um die Uhr in Reichweite (sprich 24/7; laut Morgan Stanley).

Web Apps für zahlreiche Endgeräte

Apps gehören die Zukunft. Was seit gestern die Smartphone-Szene und heute die Tablets dominiert, wird morgen auch auf Desktop-PCs, Autos, Media-Player, Fernseher sowie das eine oder andere Haushaltsgerät übergreifen… Weiterlesen auf web-app.de.

Werbemarkt: Online vor Zeitschriften, hinter TV

bvdw_logoDer Online-Werbemarkt in Deutschland ist 2010 um insgesamt 26 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro gewachsen. Dies geht aus der Erhebung der Bruttowerbeinvestitionen durch den Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hervor. Der Online-Anteil am Mediamix steigt weiter an und beträgt mit 19,2 Prozent fast ein Fünftel des Gesamtwerbemarkts. Die Auslieferung der Werbung via stationärer vs. mobilem Internetzugang wurde nicht aufgeschlüsselt.
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Web zweitstärkstes Werbemedium
Damit hat das Internet 2010 zum ersten Mal die Gattung Zeitungen (19,0 Prozent) knapp überrundet und sich als zweitstärkstes Werbemedium im Mediamix positioniert. Für 2011 prognostiziert der OVK ein weiteres Wachstum der Online-Werbung von 16 Prozent auf über 6 Milliarden Euro Bruttowerbevolumen.

Klassische Online-Werbung als Wachstumstreiber
Der Vorjahresvergleich zeigt, dass klassische (Display-)Online-Werbung erneut am stärksten von der positiven Entwicklung des Online-Werbemarktes profitiert hat. Mit einer Zuwachsrate von 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr hat sie 2010 zum ersten Mal die 3-Milliarden-Euro-Grenze überschritten. Mit insgesamt 3.151 Millionen Euro verzeichnet sie damit den höchsten Wert der drei betrachteten Segmente. Auf Platz zwei liegt die Suchwortvermarktung (z. B. Google AdWords) mit Werbeinvestitionen von 1.867 Millionen Euro und einer Wachstumsrate von 15 Prozent gegenüber 2009. Es folgen die Affiliate-Netzwerke mit 339 Millionen Euro und einem Zuwachs von 10 Prozent.

Alle Zahlen zum Online-Werbemarkt 2010 in Deutschland sowie die Prognose für 2011 finden sich im neuen OVK Online-Report 2011/01, der als PDF ab sofort unter www.bvdw.org erhältlich ist.

Unsern täglich’ Bernd gibt uns bumm film

Bernd App Iconbumm film, die mit Bernd schon das Beste seit der Erfindung des geschnittenen Brotes ersonnen haben, bringen jetzt auch Bernd als App über uns. Wichtig: Als Weihnachtsgeschenk für die Fans ist die App derzeit kostenlos – aber nur bis zum 27.12.2010!

Und von diesen Fans gibt es reichlich: Von Apple als “Neu und beachtenswert eingestuft, startete die plappernde Broteinheit durch und steht in den App Store Charts der Kategorie Unterhaltung/Meistgeladen aktuell auf Position 12! Es besteht Epidemiegefahr! Laibeigenschaft ante portas!

Bernd cross-eyed Auch sonst kann vor diesem Machwerk – kongenial umgesetzt von der Kölner App-Schmiede Glanzkinder – nur gewarnt werden. In Bernds eigenen Worten: “Diese App ist komplett sinnlos. Wenn ihr einen Funken Verstand habt, ladet sie nicht herunter!” Dem ist nur hinzuzufügen, dass manche der ultratrockenen Sprüche unseres gut ausgebackenen Helden auch mobile Professionals noch zu stählen vermögen. Die Funktion, Bernd Umstände, Vorfälle oder Personen mit einem charakteristischen “Mist” kommentieren zu lassen, hat sich hierorts schon als ebenso sinnfrei, aber nützlich erwiesen, wie die optionale Facebook-Integration. Bernd, unser täglich Brot, nun endlich auch als App! (Wann kommt das Update mit Wunschvideos?)

App Store Link

TV-Hotspot für das iPad, iPhone und iPod

Sie wollen mit iPhone oder iPad fernsehen? Passende Bildschirme bringen die Apple-Geräte durchaus mit. Doch eigene TV-Empfänger haben Apples “iGeräte” bekanntlich bislang nicht.

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Eine Lösung hat der Zubehörhersteller Equinux gefunden und in Form des DVB-T-Fernsehempfängers tizi jetzt auf den Markt gebracht. Das kleine schwarze Schächtelchen gibt sich iPhone und iPad gegenüber als WLAN-Hotspot aus, sendet das empfangene TV-Signal also drahtlos an das jeweilige Gerät. Dafür muss man sein iGerät mit dem tizi-WLAN koppeln, verliert also die Verbindung zu einem eventuell vorhandenen anderen Netzwerk, das man zum Surfen und für E-Mail nutzt. Man lädt sich vorher noch die kostenlos App von Tizi. Ist der Sendersuchlauf abgeschlossen, geht sprichwörtlich die Sonne auf. Sofern das TV-Signal stark genug ankommt, wird das iPhone oder iPad zum Mini-TV-Deluxe.

Luxusproblem: Sobald zwei Geräte gleichzeitg versuchen, ein TV-Bild zu empfangen, schaltet der tizi munter im Sekundentakt zwischen beiden hin und her, so dass keiner von beiden wirklich fernsehen kann. Stolz erscheint der Preis von 150 € für die WLAN-TV-Box im Online-Store des Herstellers. Allerdings ist tizi zur Zeit allein auf weiter Flur, muss also momentan keine Konkurrenz fürchten und kann es sich deshalb sogar erlauben, nicht mal ein Netzteil mitzuliefern! Ein Umstand, der umso schmerzhafter ist, als der Akku des tizi nur maximal 3,5 Stunden durchhält. Das Gerät wird in Deutschland bei Gravis und im Online-Shop von Equinux vertrieben.

Wer es billiger haben möchte kann sich beim Neukauf eines iPads bei Gravis die TV-Box für 49,99 € gleich als Zubehör dazu ordern. Überdies soll für Kunden, die ihr iPad schon bei Gravis gekauft haben, die Möglichkeit bestehen, die TV-Box für 100 € zu bekommen.

Produktlink

Adobe: AIR für mehr Endgeräte u. InMarket-Vermarktungsplattform

Adobe Air_logoSometimes all I need is the AIR that I breathe..: Adobe hat gestern AIR 2.5 für Fernseher, Tablet-Geräte, Smartphones und Desktop-Rechner vorgestellt. Die Technologie ist eine wichtige Komponente der Macromedia-Entwicklung Flash und ermöglicht Entwicklern, auf Basis von bestehendem Code eigenständige Applikationen für unterschiedliche Geräte und Plattformen zu erstellen (Cross Platform Engineering). Die aktuelle AIR-Version unterstützt Tablets und Smartphones mit den Betriebssystemen Android, BlackBerry Tablet OS, iOS sowie unter Windows, MacOS oder Linux betriebene Desktop-Rechner. Darüber hinaus wird Samsung als erster Fernsehhersteller Adobe AIR auf seine Samsung SmartTV-Geräte bringen. Anbieter wie Acer, HTC, Motorola, RIM und Samsung werden laut Adobe voraussichtlich bald weitere Smartphones und andere mobile Geräte veröffentlichen, auf denen AIR vorinstalliert sein wird.

Mit AIR sind Entwickler in der Lage, Adobe-Werkzeuge wie Flash Professional CS5, Flash Builder und Flex für die App-Programmierung einzusetzen. Mehrere hundert Beispiele sind bereits im Android Market, im Intel AppUp Center und im Apple App Store erhältlich. AIR 2.5 unterstützt Beschleunigungssensoren, Kameras, Bewegtbild, Mikrofone, Multitouch- und Gesten-Steuerung sowie SQLite-Datenbanken.

Zusammen mit AIR 2.5 wurde heute außerdem Adobe InMarket vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen neuen Dienst, der es Entwicklern ermöglichen soll, ihre Applikationen für verschiedene Geräte über App Stores von Acer, Intel und anderen zu verkaufen. Adobe InMarket läuft wie ein Affiliate Store im Hintergrund und erlaubt es Anwendern, Applikationen direkt aus ihrem Store herunterzuladen.

weitere Infos zu InMarket

Weitere Infos zu AIR sowie SDK-Download

MobiLens a): Europäer sind Textmeister

comScore LogoDie Mobil-Spezialisten von comScore haben für eine Sonderausgabe ihrer MobiLens-Reports das Thema Mobile Usage in den Teilmärkten Japan, USA und Europa untersucht. Betrachtet wurden insbesondere der Konsum von mobilem Content, die Rolle von Sozialen Netzwerken sowie demographische Unterschiede. Die Ergebnisse zeigen, dass das “Mobile Behaviour” in den drei Zielmärkten teils stark variiert.

  • Beispielsweise sind japanische Mobilnutzer am meisten “connected”: Über 75 Prozent von ihnen nutzen Medien, indem sie mobil browsen, Apps oder anderen Content herunterladen – im Vergleich zu 43,7 Prozent in den USA und 38,5 Prozent in Europa.
  • In Japan nutzen 42,3 Prozent der Mobilanwender Apps (Keine Unterscheidung zwischen Web-Applikationen und nativen Apps) – im Vergleich zu 31,1 Prozent in den USA und 24,9 Prozent in Europa.
  • Die Europäer lieben Messaging: 81,7 Prozent verfassen und versenden Textnachrichten mobil – im Vergleich zu 66,8 Prozent in den USA und nur 40,1 Prozent in Japan. Die Japaner setzen hingegen mit 54 Prozent mehr auf mobile E-Mail (einschließlich Job-Mail) und die US-Amerikaner auf Instant Messaging (17,2 Prozent).
  • Blogs und Soziale Netzwerke werden von 21,3 Prozent der US-Mobilnutzer auch mobil verwendet – im Vergleich zu 17 Prozent in Japan und 14,7 Prozent in Europa.
  • In Japan werden mehr Fotos (63%) mit Mobiltelefonen aufgenommen oder damit TV/Video betrachtet (22%), während Europäer lieber Musik hören (24,2%) oder spielen (24,1%).
  • Auf vergleichbarem Niveau in den drei Märkten liegt das Abrufen des eigenen Kontostands. Mit 16,1 Prozent werden in Japan fast doppelt so häufig wie in Europa Börsenkurse mobil abgerufen.
  • Weitere mobile Highlights sind die Nutzung von Karten/Navigation sowie von Verkehrs- und Wetterberichten.
  • Die demographische Analyse erweist den japanischen Markt als ausgeglichener: In den USA greifen 25-34 Jahre alte Mobilnutzer mit 44 Prozent höherer Wahrscheinlichkeit mobil auf Medien zu als der Durchschnitt. In Europa stellen die 18-24 Jahre alten Nutzer das “always online”-Segment.
  • Europa und Vereinigste Staaten zeigen auch größere Geschlechtsabweichungen im Mobilverhalten: In den USA liegen Frauen 9 Prozent unter der männlichen mobilen Mediennutzung, in Europa sogar 16 Prozent .
  • Die erfolgreichsten Social Networks in Japan sind Mixi, Gree, Twitter und Mobage Town. In den USA kommen Facebook, MySpace, YouTube und Twitter, in Europa Facebook, YouTube, “MSN” (+ Windows Live + Bing) und Twitter in die Top Four – Twitter schafft es also als einziges in allen drei Märkten in die Spitzengruppe.

App-Entwickler favorisieren Android

idclogoUnter den Softwareentwicklern sehen, laut einer Umfrage von Appcelerator und IDC unter knapp 2.400 App-Entwicklern, etwa 60 % Android als Betriebssystem der Zukunft im Bereich mobiler Applikationen. Der Konkurrent Apple kommt hier mit seinem iOS auf vergleichsweise geringe 35 Prozent. Noch im Juni war bei einer vergleichbaren Umfrage die Kluft zwischen den beiden Plattformen um zehn Prozentpunkte geringer ausgefallen.
72 Prozent der Entwickler sehen Android am besten aufgestellt, wenn es darum geht, eine große Vielfalt an unterschiedlichen Geräten zu bedienen. Das iOS kann hier nur 25 Prozent verbuchen. Vorne liegt Apple weiterhin bei all jenen abgefragten Kategorien, bei denen es darum geht, über die Anwendungsentwicklung kurzfristig das meiste Geld zu verdienen. Andere Plattformen wie WebOS oder Windows Phone 7 spielen dabei nur eine untergeordnete Rolle.

Neu ist offenbar das Interesse der Befragten daran, Anwendungen für Google TV (44 %) oder Apple TV (40 %) zu entwickeln. Ebenfalls scheinen die Entwickler an der App-Entwicklung für Android-Tablets interessiert zu sein: 62 Prozent scheint ein recht hoher Anteil, ebenso wie die 58 Prozent an Programmierern, die im Januar dieses Jahres zu einem ähnlichen Zeitpunkt Interesse an der iPad-Entwicklung bekundet hatten. Abgeschlagen ist in dem Umfeld die Entwicklung für Tablets auf Basis anderer Betriebssysteme: WebOS- und BlackBerry-Tablets verbuchen 16 Prozent. Bedenken äußern die Befragten hinsichtlich der Fragmentierung bei Android. Hier punktet das iOS als das am wenigsten fragmentierte Betriebssystem (74 %), Android kommt auf gerade mal 11 Prozent.

zur Studie (PDF 4,4MB)

Männer, die auf iPods starren

iPod touch 0910Erwartungsgemäß hat Apple auf einer gestrigen Veranstaltung vor zahlreich erschienener Gemeinde die nächste Generation des iPod touch vorgestellt. Ebenfalls weitgehend wie erwartbar gehören zu dessen “incredible new features” das vom iPhone 4 bekannte Retina Display, von den nunmehr integrierten Kameras (front- and rear-facing) und Mikrofon ermöglichte FaceTime Video-Telefonie, Bewegtbildaufzeichnung – dies setzt allerdings die Apple App iMovie voraus (3,99 Euro) – sowie iOS 4.1. Befeuert wird all dies von der A4-CPU. Das Gerät ist abermals dünner und leichter geworden. Die neue Generation wird zumindest in den USA ab kommender Woche verfügbar sein. Die Preise rangieren von knapp 230 Euro (8 GB) über knapp 300 Euro (32 GB) bis knapp 400 Euro (64 GB). Das Upgrade auf iOS 4.1 für ältere iTouch-Modelle soll kostenlos sein.

Weitere Ankündigungen betrafen u.a. stark überarbeitete Modelle von iPod Shuffle und Nano (erstmals mit Multitouch-Bedienung) sowie die Neuvorstellung von Apple und TV Ping. Letztgenannte Komponente von iTunes 10 soll dem weltgrößten digitalen Musikshop über erweiterte Funktionen für Meinungsaustausch (aber keinen Musiktausch! ;-) etc. etwas Social Networks-Flair hinzufügen.

zum deutschen Apple-Store

Autor: klaus, veröffentlicht am: 2. 09. 2010

Kategorien: iPhone Programmierung

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+26% bei mobiler Breitbandnutzung seit WM-Start

allot_logoFussballQuiz_update_IconKönig Fußball regiert auch das Mobile Internet: Laut Vorab-Zahlen eines Reports von Allot Communications hat in den ersten zehn Tagen der Fußball-Weltmeisterschaft die Nutzung von mobilen Breitbandverbindungen weltweit um 26 Prozent zugenommen. Allot zufolge beweist dies vor allem die zunehmende Nutzung von “Real Time Viewing Anywhere”-Streaming-Angeboten, doch auch die Nutzungsarten Web Browsing und P2P legten signifikant zu. Mitte Juli soll ein spezieller Report zu den Auswirkungen des World Cup auf die Mobilkommunikation erscheinen (zur Registrierung).

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