Event: Mobile Business Conference
Der Besuch der mobile business conference (mbc) vom 27.-28. März 2012 im ICM in München erschlägt mit einer Klappe gleich mehrere Mobile- und Mocial-Konferenzen: Zeitlich und räumlich parallel finden Affiliate TactixX, die Local Media + Marketing Conference, der Streaming Video Summit, die Tweet Akademy, vor allem aber auch die Internet World statt, s.u.
Die zweitägige mbc will “einen Überblick über die wichtigsten Fragestellungen rund um das Thema Mobile Business” geben. Am ersten Tag sollen dies Workshops leisten, die Themen:
- Mobile Marketing Strategie
- Mobile Commerce
- Apps & Co. planen und konzipieren
- Multi-Channel-Commerce.
Der zweite Tag soll folgende Konferenzthemen mit Studien, Success Stories und Tipps aus der Praxis unterfüttern:
- Status Quo: Die wichtigsten Fakten im Überblick (ein unschlagbares Thema
) - Mobile-Strategie
- Mobile Usability und Mobile Marketing.
- Facebook & Recht.
Auch die Internet World wird von der Neue Mediengesellschaft (NMG) ausgerichtet. Hier wird beispielsweise eine Keynote von Forrester Research zu “neuesten Trends des amerikanischen Online-Handels” sowie ein Vortrag von F. Scott Woods, Commercial Director DACH bei Facebook aufgeboten. Weitere Beiträge von u.a. Dell, Deutsche Bahn und Deutsche Post zu Themen wie Conversion-Optimierung, Multichannel, Logistik und Prozessmanagement, Online Marketing, E-Mail Marketing, Recht im Internet, Social Commerce und Social Shopping, Emotional Shopping, Customer Experience Management, Mobile Commerce und Trends im E-Commerce sind geplant. Die begleitende Ausstellung verzeichnet 200 Aussteller.
Anmeldung zur mbc
mobileTicker for Android 2.0
mobileTicker, der schnelle Newsdienst für Mobile Professionals, Telekommunikationsspezialisten und Power User ist gerade noch schneller geworden – jedenfalls auf der Zukunftsplattform Android. Soeben wurde Version 2.0 verfügbar, die in folgenden Bereichen überarbeitet wurde:

- komplett neues, zeitgemäßeres User Interface,
- beschleunigte Ladezeiten,
- Verbesserte Offline-Synchronisation,
- optimierte Suchfunktion (offline/online).

Die Android App verzeichnet bereits knapp 850 Downloads im Android Market sowie über 100 via androidpit.de. Die mobileTicker-News können aber auch via iPhone-App, RSS-Feed oder Twitter sowie natürlich auch auf Facebook verfolgt werden.
Mocial: +44% seit 2010
Die Mobil-Spezialisten von comScore hat ihre MobiLens-Auswertung über die Nutzung mobiler Endgeräte für “Mocial“-Activities in den fünf führenden europäischen Märkten Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien aktualisiert: Danach ist die Zahl der Nutzer, die in der EU5-Region mit mobilen Endgeräten auf Social Media-Webseiten zugegriffen haben, innerhalb eines Jahres um 44% gewachsen. Insgesamt haben 55,1 Millionen Nutzer in den fünf Ländern im September 2011 Social Networks oder Blogs mit mobilen Endgeräten aufgerufen.
Mobile Nutzung von Twitter und LinkedIn mehr als verdoppelt
Mehrere soziale Netzwerke konnten im Laufe des vergangenen Jahres signifikante Zuwächse der mobilen Nutzer verzeichnen. 71 Prozent aller EU5-Mobilenutzer von Social Media-Webseiten haben im September 2011 Facebook über ein Handy aufgerufen, das entspricht 39 Millionen Mobilenutzern und einer Steigerung von 54 Prozent zum Vorjahr. An zweiter Stelle liegt Twitter mit knapp 8,6 Millionen Mobile-Anwendern; eine Steigerung zum Vorjahr von 115 Prozent. LinkedIn ist um 134 Prozent auf 2,2 Millionen Nutzer gewachsen und hat damit innerhalb eines Jahr die Zahl seiner mobilen Besucher mehr als verdoppelt.
comScore: Mocial in USA +37%!
Die Mobil-Spezialisten von comScore eine Auswertung des comScore MobiLens-Service veröffentlicht. Hiernach haben im August 2011 72,2 Millionen US-Amerikaner Social Network-Seiten oder Blogs über ihre mobilen Endgeräte aufgerufen oder bedient. Dies stellt einen Zuwachs von 37 Prozent im Vergleich zu den Zahlen des Vorjahresmonat dar. Knapp 40 Mio. US-Nutzer tun dies fast täglich (+58%). Interessant auch die Zugangsweise: 42 Mio. nutzen den mobilen Browser (+24%) und inzwischen bereits 38 Mio. eine native App (+126%).
Facebook, Twitter und das Business Network LinkedIn legen jeweils um mindestens 50% zu, wobei Twitter mit 75% die kräftigsten Zuwachsraten zeigt.
Die Nutzung ist zunehmend aktiv: 80,3 Prozent der Mocial User lesen Posts ihrer “Freunde”, aber 69,5 Prozent posten ihren eigenen Status gelegentlich oder regelmäßig. 52,9 Prozent lesen auch Posts von Unternehmen, Organisationen oder zu Veranstaltungen.
“4S” – New iPhone on the block
Wie erwartet hat der neue Apple-CEO Tim Cook gestern ein neues iPhone-Modell vorgestellt. Statt gleich zwei Geräten, darunter eine neue “iPhone 5″-Gerätegeneration, von der die Gerüchteküchen übergekocht waren, ist es nun “nur” das optisch identische iPhone 4S geworden, dessen innere Werte jedoch beeindrucken (s.u.). Das “One More Thing” bei Cooks Keynote bzw. Stevenote war die persönliche Assistent-Funktion “Siri”, die sich per Sprache bedienen lässt. Siri hilft laut Cook Dinge zu erledigen, indem man einfach danach fragt. Zum Beispiel bei der Frage “Werde ich dieses Wochenende einen Regenschirm benötigen?” werde verstanden, dass nach einem Wetterbericht gesucht wird. Siri kann auch nach Personen in den Kontakten suchen und dies mit einer Aufgabe verknüpfen (“Erinnere mich an Direktor Kauffels’ Geburtstag”). Wir sind gespannt…

Laut Apple hat das iPhone 4S einen doppelt so schnellen Prozessor wie der direkte Vorgänger, das iPhone 4 (vgl. iPhone 3GS vs. 3G). Die Grafikleistung soll sich sogar versiebenfachen. Die US-Preise gibt Apple mit 199 US-Dollar (16 GB), 299 Dollar (32 GB) und 399 (64 GB) an, Deutschland-Preise folgen. Der Verkaufsstart in Deutschland ist am 14.10.2011, ab diesem Freitag kann vorbestellt werden.
Die neue 8-Megapixel-Kamera des 4S präsentierte Apple mit “der fortschrittlichsten Optik, die es jemals in einem Telefon gab” und “1080p Full-HD-Videos”. Die Startzeit der Kamera-App soll verbessert und die erforderliche Zeit zwischen zwei Aufnahmen halbiert worden sein. Endlich gibt es Zugriff auf die Kamera vom Sperrbildschirm aus und man kann den Lautstärke-Knopf nutzen um schnell einen Schnappschuß zu machen – wie Billigst-Handys das schon lange vormachen. Neue iOS 5-Funktionen beinhalten eine eingebaute Twitter-Integration und iMessage, um sofort Bilder über Twitter direkt aus der Fotos-App teilen zu können und Bilder über iMessage an Einzelne oder Gruppen zu senden.
iOS 5
Die “über 200 neue Funktionen” des parallel vorgestellten iOS 5 beinhalten neben dem von Android inspiriert wirkenden Notification Center auch iMessage für die Kommunikation zwischen iOS 5-Nutzern zu versenden. Der neue Betriebssystemstand wird außerdem als kostenloses Software-Update für iPhone 4- und iPhone 3GS-Kunden verfügbar sein.
Mocial stärker bei Android-Nutzerinnen
Die Marktforscher bei Nielsen stellen das erste Mobile Media Ranking basierend auf Reichweitendaten ihrer neuen Nielsen Smartphone Analyse vor. Dieser neuer Service nutzt die gesammelten Daten von Tausenden von Android und iOS Smartphones in den USA, um über das aktuelle Konsumentenverhalten zu berichten (ähnlich wie comScore oder Distimo dies tun).
Die Smartphone Analyse liefert Reichweitenmetriken und -ratings, inklusive Daten zur Häufigkeit, Dauer und Gesamtreichweite. Nielsen hat derzeit Mess-Ínstanzen (sog. Meters) auf mehr als 5.000 Smartphones in den USA installiert, deren Besitzer eingewilligt haben, Teilnehmer des Smartphone Panels zu sein.
Erste Nielsen Android App Ratings
Laut den ersten Daten der mobilen Reichweitenmessung erreichten – nach der Android Market App – die Apps für Facebook, Maps und Mail die höchste aktive Reichweite unter den US-amerikanischen Android-Nutzern über 18 Jahre. Hierbei wird “aktive Reichweite” als der Prozentsatz von Android-Nutzern definiert, die innerhalb der letzten 30 Tage eine App genutzt haben.![]()
“Mocial” stärker bei Android-Nutzerinnen
Während viele der Top 20 Apps ein ähnliches aktives Nutzungsverhalten sowohl bei männlichen als auch weiblichen Android Smartphonebesitzern offenbarten, gab es eine beträchtliche Differenz in der aktiven Reichweite von Social Apps. Facebooks mobile App erlangte eine aktive Reichweite von 81 Prozent bei weiblichen Android Smartphonebesitzer im Vergleich zu lediglich 69 Prozent bei männlichen Android Smartphonebesitzern. Twitter erreichte ebenfalls mehr Frauen (16,5 Prozent) als Männer (13,4 Prozent). Dennoch erreichte Google+ – neben Amen das jüngste Social Network – mehr als doppelt so viele Männer (15,8 Prozent) alsFrauen (7,2 Prozent).
Außerhalb von Social Media erreichten Apps wie Kindle und Words With Friends eine höhere aktive Reichweite unter Frauen, während die Business-Suite QuickOffice Pro und die Amazon Store App eine höhere aktive Reichweite unter Männer erzielte. Google Maps wies ebenfalls eine höhere aktive Reichweite unter Männern auf: 77 Prozent aktive Reichweite bei Männern im Vergleich zu 71,8 Prozent bei Frauen.
Spieltheorie: Megatrend “Gamification”
Laut einer Prognose des IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner werden im Jahr 2015 70 Prozent der global größten Unternehmen und Marken sog. “gamified apps” verwenden. 50 Prozent der Unternehmen, die Innovationsmanagement betreiben, werden laut Gartner Gamification benutzen, um Prozesse in Forschung und Innovationsmanagement zu befördern. Gamification wird definiert als das “design model that leverages the best of game thinking and game mechanics to engage consumers and solve problems”.

"Appfahrt!" - Ski Race Game
Gartner zufolge zählen zu den Gamification-Stärken u.a.:
- Beschleunigtes Feedback: In der “normalen Welt” sind Feedback-Schleifen langsam (vgl. z. B. jährliche Befragungen zur Kundenzufriedenheit etc.). Gamification kann diese Zyklen erheblich verkürzen und so die Reaktionszeit der Unternehmen entscheidend verbessern.
- Klare Ziele und Regeln: In der Welt außerhalb der Spiele sind Ziele oft schwammig und werden Regeln oft wenig systematisch angewendet. Gamification schafft klare Rahmenbedingungen.
- Spannung: Während Unternehmensangebote in der normalen Welt selten besonders aufregend sind (“Wie waren Sie mit Ihrem letzten Aufenthalt in unserem Hause zufrieden?”), kann Gamification spannende, ja faszinierende Angebote schaffen.
- Kleine erreichbare Teilziele: In der Lebensrealität der meisten Menschen besteht kein Mangel an Herausforderungen. Doch meist erfordert die Bewältigung dieser Challenges einen starken, langfristigen Einsatz. Gamified Apps hingegen liefern erreichbare Kleinziele – und sind genau deswegen verführerisch.

babywalz-Krabbelspiel
Mercury erwähnt in diesem Zusammenhang die gestern verkündete Kooperation zwischen der App-Promotion-Plattform FreeAppADay (FAAD) und den Spezialisten für Mobile Entertainment von FunMobility. Eines der Kooperationsziele ist der Launch einer neuen FAAD-App, die es den Nutzern von Spiele-Apps gestatten soll, direkt miteinander in Kontakt zu treten (“FunChat”). Diese Plattform soll aber gleichzeitig Werbesponsoren zur Verfügung gestellt werden.
Laut Mercury erreicht die FAAD App bereits heute über fünf Millionen Nutzer von iOS-Geräten über Push Notifications, weitere Millionen sollen sich via Twitter oder Facebook Fanpage über die tägliche “Paid App goes Free App”-Aktion informieren.![]()
20.000 WP7 Apps
Microsoft jubelt über Windows Phone 7: Während die App-Anzahl im Windows Phone Marketplace im März dieses Jahres noch rund 8.000 betrug, konnte sie in den vergangenen drei Monaten mehr als verdoppelt werden – heute stehen weltweit mehr als 20.000 zertifizierte Apps und Spiele von mehr als 42.000 registrierten Entwicklern zum Download bereit.
“Die Zahlen belegen, dass wir die Entwickler von Windows Phone 7 begeistern konnten”, interpretiert Frank Fischer, Leiter des Geschäftsbereiches Windows Phone bei Microsoft Deutschland.
Im letzten halben Jahr haben zahlreiche deutsche Inhalte- und Serviceanbieter ihre Windows Phone Apps auf dem Online Marktplatz veröffentlicht oder werden dies in den nächsten Tagen und Wochen tun. In die Liste dieser Unternehmen und Inhalteanbieter reihen sich nun ein: Spieleanbieter wie Ravensburger mit Memory Kids und Think-Brain Trainer, Medien wie die Financial Times Deutschland, n-tv, SPORT1, die Sportschau, TV-Spielfilm und der WDR, Verkehrsinformationsdienste wie die ADAC Pannenhilfe, Blitzer.de oder iVerkehr (sic), lokale Ortsdienste wie billiger.de, KaufDa Navigator, MeineStadt.de oder Qype, Reiseführer von MerianScout, soziale Netzwerke wie XING, sowie Home Banking-Apps wie S-Banking für Sparkassen und vr.de für Volks- und Raiffeisenbanken. Mit Angry Birds vom finnischen Spieleentwickler Rovio gibt es seit Ende Juni auch eines der erfolgreichsten Mobile Games auch für WP7 – als Free und Paid App.
Die aktuelle Betriebssystemversion von Windows Phone “Mango” wurde u.a. durch Multitasking ergänzt und laut Microsoft bei ff. Punkten erweitert und verbessert:
- Messaging: Einfacher Wechsel zwischen SMS, Facebook Chats und Windows Live Messenger während ein und derselben Unterhaltung.
- Gruppen: Kontakte werden in personalisierte Live-Kacheln gruppiert, um die neuesten Statusupdates zu lesen oder schnell eine SMS, E-Mail oder IM an die gesamte Gruppe direkt vom Startscreen zu senden.
- Stärkere Integration von sozialen Netzwerken: Twitter- und LinkedIn-Feeds werden in Kontakte integriert; Facebook Check-ins sind eingebaut; eine neue Gesichtserkennungssoftware erleichtert das schnelle Markieren von Personen auf Fotos und deren Veröffentlichung im Web.
- Verlinkter Posteingang: Mehrere E-Mail-Konten können in einem verlinkten Posteingang gebündelt werden. Automatische E-Mail-Threads strukturieren Email-Unterhaltungen, wodurch der Nutzer einen besseren Überblick über die neuesten Mails erhält.
- Freisprechmodus: Integrierter Support von Speech-to-Text und Text-to-Speech ermöglichen SMS oder Chatten im Freisprechmodus.
- Mango hat standardmäßig den Internet Explorer 9 (IE9) integriert.
- Mango kombiniert wie Bing Suchergebnisse jetzt direkt mit inhaltlich zugehörigen Apps und nutzt noch stärker das Hub- und Live-Kacheln-Konzept.
Liste der derzeit verfügbaren Apps
Liste der lieferbaren WP7-Phones
WP7-Blog
Das eigene Mobile Business stets im Blick
Mit Distimo Monitor haben die App Store-Analysten von Distimo ein spannendes Analyse-Tool entwickelt. Dessen Nutzung soll es App-Programmierern ersparen, sich täglich in bis zu sieben teilweise doch recht benutzerfeindlich aufgebauten Mobile App Stores einwählen zu müssen, um teils strategisch wichtige Informationen wie die folgenden zusammen zu klauben: Downloads (plus Trends; pro App und im Überblick; pro App Store und im Überblick), Revenues (Umsätze von Paid Apps), Rankings (Charts-Positionen) und Ratings/Reviews (Bewertungen/Kommentare).
Anlässlich der Meldung, dass die Lösung fortan auch die Mobile App Stores Mac (Apple Mac Store), Windows Phone 7 Marketplace unterstützt (zusätzlich zu den Apple App Stores fürs iPhone und fürs iPad sowie die BlackBerry App World, Googles Android Market und Nokias Ovi Store) kündigten wir an, uns den Distimo Monitor genauer anzuschauen. Dies ist inzwischen geschehen und soviel vorneweg: Das Werkzeug kann rundum empfohlen werden. Tatsächlich mag man es nach dem ersten Gebrauch und der erstmaligen Einrichtung sogar nicht mehr missen.
Zu den vielen Stärken gehört – natürlich – das Single Sign-in für sämtliche Stores, in denen man Apps für sich selbst oder für App-Auftraggeber veröffentlicht hat. Darüber hinaus sind aber gerade die aggregierten Sichten, beispielsweise das Start-Dashboard schnell unverzichtbare, da Zeit sparende Hilfsmittel. Alle Sichten können individuell auf bestimmte Informationsbedarfe angepasst werden. Der Clou dabei: Über ein ausgefeiltes Benutzermanagement kann anderen Nutzern relativ fein abgestimmt Zugriff auf bestimmte Zahlen und Sichten gewährt werden, während andere Daten verborgen bleiben.
Aus dem Dashboard sind komfortable Drill-downs auf Kontinente oder Territories (Länder) möglich. Auch wichtig gerade für größere Organisationen wie das App-Systemhaus Glanzkinder: Eine automatische “Event Detection” weist ungefragt auf neue Ereignisse wie beispielsweise ein neues Update oder eine neue App im Store hin, auch wenn die Kollegen es vielleicht einmal unterlassen haben, darüber zu informieren
.
Zur Weiterverarbeitung und ein noch detaillierteres Reporting können die Daten exportiert werden, entweder als .png-Bilddatei oder als .csv für MS-Office oder Open Office. Fast alle Daten können auch visualisiert werden, wobei bei den aussagekräftigen Info-Graphiken beispielsweise zwischen Linien- und Säulen-Graphiken gewählt werden können. Einzelne Funktionen wie Glättung sind vermutlich eher etwas für fortgeschrittene Statistiker und Excel-Füchse, in Summe aber ist die Bedienung kinderleicht und ein ausgesprochenes Vergnügen.
Spezialitäten: App Reviews kann man sich (maschinell) übersetzen lassen und am Ergebnis oder am Original die Fangemeinde per Twitter teilhaben lassen.
Die Übersichtskarte nach Art einer “Command & Conquer”- (bei uns heißt das Spiel: “Risiko”) Karte zeigt, wo auf der Welt die eigene App stark ist bzw. ein oder mehrere (selbst einzugebende) Konkurrenten eine günstigere Wettbewerbsposition einnehmen.
Fazit: *****
Wer keine Probleme damit hat, Distimo seine App-Store-Kronjuwelen anzuvertrauen, der sollte dieses Tool ausprobieren, das als Browser-Anwendung auch von unterwegs bedienbar ist.
iOS 5 – Fünf ist Trümpf
Während der Worldwide Developers Conference (WWDC) gab Apple wie angekündigt eine Vorschau auf iOS 5, das als Beta-Version ab sofort für Mitglieder des iOS Developer Program wie Glanzkinder zur Verfügung steht. Die iOS 5 Beta bietet laut Apple über 200 neue Funktionen. Diese umfassen:
- Notification Center: “Ein innovativer Weg um alle Events (Unified Messaging à la Apple: SMS, entgangene Anrufe, Kalender- sowie App-Benachrichtigungen) komfortabel an einem Ort zu betrachten und zu verwalten”. Wenn Benachrichtigungen eintreffen, erscheinen sie kurz am oberen Rand des Bildschirms ohne einen bei dem zu unterbrechen was man gerade macht. Mit einem Wisch können alle Benachrichtigungen angesehen werden und ein einfacher Fingertipp bringt den Nutzer für weitere Details direkt in die entsprechende App. Die Benachrichtigungen erscheinen auch auf dem Lock-Screen und bieten die Möglichkeit mit nur einer Berührung die entsprechende App zu öffnen.
- iMessage: “ein neuer Mitteilungsservice der es erleichtert Textmitteilungen, Fotos und Videos zwischen allen iOS-Geräten zu versenden”;
- Newsstand: “eine neue Art Zeitungs- und Magazin-Abonnements zu erwerben und zu verwalten” (das bekannte u. beliebte “Bücherregal”).
- Mit der neuen PC Free-Funktion können Nutzer von iOS 5 ein iOS-Gerät “out-of-the-box” aktivieren und einrichten sowie Software-Updates drahtlos erhalten, ohne dazu einen Computer zu benötigen.
- Verbesserungen bei Safari: automatische Optimierung der Schriftgröße; Reading List; Tabbed Browsing für das iPad.
- Twitter-Integration: Einmalige Anmeldung (Single Sign-on) wird zu allen Twitter-fähigen Apps wie Fotos, Kamera, Safari, YouTube und Maps durchgereicht. Dieses Feature soll auch App-Entwicklern zur Verfügung gestellt werden.
Weitere WWDC-News: Vorstellung einer “Reminders App” (Aufgabenverwaltung); Profilfotos und direkte App-Erwerbsmöglichkeit für das Game Center und iCloud (siehe nächster Post). iOS 5 wird im Herbst als kostenloses Software Update für iPhone 4, iPhone 3GS, iPad 2, iPad, iPod touch (der vierten Generation) und iPod touch (der dritten Generation) erhältlich sein. Einige Funktionen könnten nicht auf allen Geräten verfügbar sein.