Das eigene Mobile Business stets im Blick

Mit Distimo Monitor haben die App Store-Analysten von Distimo ein spannendes Analyse-Tool entwickelt. Dessen Nutzung soll es App-Programmierern ersparen, sich täglich in bis zu sieben teilweise doch recht benutzerfeindlich aufgebauten Mobile App Stores einwählen zu müssen, um teils strategisch wichtige Informationen wie die folgenden zusammen zu klauben: Downloads (plus Trends; pro App und im Überblick; pro App Store und im Überblick), Revenues (Umsätze von Paid Apps), Rankings (Charts-Positionen) und Ratings/Reviews (Bewertungen/Kommentare).

Anlässlich der Meldung, dass die Lösung fortan auch die Mobile App Stores Mac (Apple Mac Store), Windows Phone 7 Marketplace unterstützt (zusätzlich zu den Apple App Stores fürs iPhone und fürs iPad sowie die BlackBerry App World, Googles Android Market und Nokias Ovi Store) kündigten wir an, uns den Distimo Monitor genauer anzuschauen. Dies ist inzwischen geschehen und soviel vorneweg: Das Werkzeug kann rundum empfohlen werden. Tatsächlich mag man es nach dem ersten Gebrauch und der erstmaligen Einrichtung sogar nicht mehr missen.

Zu den vielen Stärken gehört – natürlich – das Single Sign-in für sämtliche Stores, in denen man Apps für sich selbst oder für App-Auftraggeber veröffentlicht hat. Darüber hinaus sind aber gerade die aggregierten Sichten, beispielsweise das Start-Dashboard schnell unverzichtbare, da Zeit sparende Hilfsmittel. Alle Sichten können individuell auf bestimmte Informationsbedarfe angepasst werden. Der Clou dabei: Über ein ausgefeiltes Benutzermanagement kann anderen Nutzern relativ fein abgestimmt Zugriff auf bestimmte Zahlen und Sichten gewährt werden, während andere Daten verborgen bleiben.

Aus dem Dashboard sind komfortable Drill-downs auf Kontinente oder Territories (Länder) möglich. Auch wichtig gerade für größere Organisationen wie das App-Systemhaus Glanzkinder: Eine automatische “Event Detection” weist ungefragt auf neue Ereignisse wie beispielsweise ein neues Update oder eine neue App im Store hin, auch wenn die Kollegen es vielleicht einmal unterlassen haben, darüber zu informieren ;-) .

Zur Weiterverarbeitung und ein noch detaillierteres Reporting können die Daten exportiert werden, entweder als .png-Bilddatei oder als .csv für MS-Office oder Open Office. Fast alle Daten können auch visualisiert werden, wobei bei den aussagekräftigen Info-Graphiken beispielsweise zwischen Linien- und Säulen-Graphiken gewählt werden können. Einzelne Funktionen wie Glättung sind vermutlich eher etwas für fortgeschrittene Statistiker und Excel-Füchse, in Summe aber ist die Bedienung kinderleicht und ein ausgesprochenes Vergnügen.

Spezialitäten: App Reviews kann man sich (maschinell) übersetzen lassen und am Ergebnis oder am Original die Fangemeinde per Twitter teilhaben lassen.

Die Übersichtskarte nach Art einer “Command & Conquer”- (bei uns heißt das Spiel: “Risiko”) Karte zeigt, wo auf der Welt die eigene App stark ist bzw. ein oder mehrere (selbst einzugebende) Konkurrenten eine günstigere Wettbewerbsposition einnehmen.

Fazit: *****
Wer keine Probleme damit hat, Distimo seine App-Store-Kronjuwelen anzuvertrauen, der sollte dieses Tool ausprobieren, das als Browser-Anwendung auch von unterwegs bedienbar ist.

Demo zum Distimo Monitor (Registrierung erforderlich)

iOS 5 – Fünf ist Trümpf

Während der Worldwide Developers Conference (WWDC) gab Apple wie angekündigt eine Vorschau auf iOS 5, das als Beta-Version ab sofort für Mitglieder des iOS Developer Program wie Glanzkinder zur Verfügung steht. Die iOS 5 Beta bietet laut Apple über 200 neue Funktionen. Diese umfassen:

  • Notification Center: “Ein innovativer Weg um alle Events (Unified Messaging à la Apple: SMS, entgangene Anrufe, Kalender- sowie App-Benachrichtigungen) komfortabel an einem Ort zu betrachten und zu verwalten”. Wenn Benachrichtigungen eintreffen, erscheinen sie kurz am oberen Rand des Bildschirms ohne einen bei dem zu unterbrechen was man gerade macht. Mit einem Wisch können alle Benachrichtigungen angesehen werden und ein einfacher Fingertipp bringt den Nutzer für weitere Details direkt in die entsprechende App. Die Benachrichtigungen erscheinen auch auf dem Lock-Screen und bieten die Möglichkeit mit nur einer Berührung die entsprechende App zu öffnen.
  • iMessage: “ein neuer Mitteilungsservice der es erleichtert Textmitteilungen, Fotos und Videos zwischen allen iOS-Geräten zu versenden”;
  • Newsstand: “eine neue Art Zeitungs- und Magazin-Abonnements zu erwerben und zu verwalten” (das bekannte u. beliebte “Bücherregal”).
  • Mit der neuen PC Free-Funktion können Nutzer von iOS 5 ein iOS-Gerät “out-of-the-box” aktivieren und einrichten sowie Software-Updates drahtlos erhalten, ohne dazu einen Computer zu benötigen.
  • Verbesserungen bei Safari: automatische Optimierung der Schriftgröße; Reading List; Tabbed Browsing für das iPad.
  • Twitter-Integration: Einmalige Anmeldung (Single Sign-on) wird zu allen Twitter-fähigen Apps wie Fotos, Kamera, Safari, YouTube und Maps durchgereicht. Dieses Feature soll auch App-Entwicklern zur Verfügung gestellt werden.

Weitere WWDC-News: Vorstellung einer “Reminders App” (Aufgabenverwaltung); Profilfotos und direkte App-Erwerbsmöglichkeit für das Game Center und iCloud (siehe nächster Post). iOS 5 wird im Herbst als kostenloses Software Update für iPhone 4, iPhone 3GS, iPad 2, iPad, iPod touch (der vierten Generation) und iPod touch (der dritten Generation) erhältlich sein. Einige Funktionen könnten nicht auf allen Geräten verfügbar sein.

Schnorr – Pilotanwender des App-Baukastens von Glanzkinder für Hersteller/Marken/Brands

Gute Nachrichten für Marketiers: Glanzkinder stellt ein Baukastensystem zur Erstellung von Apps für Hersteller/Marken/Brands im Do-it-yourself-Verfahren vor. Bedient werden die Plattformen iOS (iPhone und iPad) sowie Android. Die Kölner App- und Ideenschmiede ist einer der deutschen Pioniere der App-Programmierung und treibt diesen Markt seit der iPhone Developer Beta-Phase voran. Die Erfahrungen aus dem erfolgreichen ersten Systembaukasten für Messe-Apps flossen nun in die Entwicklung des App-Baukastens für Hersteller und Marken ein. Trotz hoher Flexibilität gerade bei den optischen Gestaltungsmöglichkeiten weist dieses Angebot aufgrund größtmöglicher Automatisierung der Prozesse ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis auf.

Kunden geben über ein intuitiv bedienbares Web-Frontend die erforderlichen Angaben selbst ein bzw. laden entsprechenden Content hoch. Das Ergebnis wird durch die Anzeige von Templates simuliert. Plausibilitätsprüfungen schützen vor falschen Angaben bzw. Dateien in untauglichen Formaten/Abmessungen etc. Clou des Systems: Der gesamte Content der App kann über das selbe Web-Frontend ständig selbst aktualisiert werden: Ändert sich ein Angebotsdetail, so ist dies in Minutenschnelle eingepflegt. App-Nutzer merken davon nichts – die App fragt bei jedem Start beim Server nach, ob sich Inhalte verändert haben und lädt diesen ggfs. nach.

Attraktive Funktionen
Bereits die Basis-Variante bietet folgende Leistungsmerkmale:

  • individuell gestaltbare Startseite
  • Produktübersicht
  • Der App User hat die Möglichkeit, Produktinformationen auf eine Merkliste zu setzen, sie per E-Mail zu versenden oder auf seinem Facebook- bzw. Twitter-Profil zu posten.
  • Über den Locator findet der User schnell zum nächstliegenden Händler. Wenn der Anwender den Button “Händler in meiner Nähe” betätigt, erscheint eine Liste der Händler in Abhängigkeit zu seinem aktuellen Standort. Alternativ kann auch eine PLZ, Stadt oder einen Händlernamen eingegeben werden Die Händlerdaten können so integriert werden, dass der User den Händler aus der App heraus anrufen, ihm eine E-Mail schreiben, seine Webseite besuchen oder sich per Google Maps hinführen lassen kann.
  • QR Reader / Barcode Reader: Hinter einem QR Code können alle erdenklichen Informationen abgelegt werden. So können z. B. Produktvideos, Broschüren, Gutscheine (Coupon-Promotion) etc. als optischer Code am Produkt platziert werden. Eingelesene QR Codes können in der App gespeichert und später jederzeit wieder abgerufen werden.
  • News Feeds ermöglichen es dem Hersteller, seine Zielgruppe gezielt zu informieren. Der User hat die Möglichkeit, News per Mail weiter zu leiten oder auf seinem Facebook- und/oder Twitter-Profil zu posten. Zeitgemäße Interaktivität: Über einen Feedback Button kann der User dem Hersteller einen Kommentar zu jedem Newspost hinterlassen.
  • Unter “Veranstaltungen” findet der App User eine geordnete Übersicht aller Veranstaltungen des Unternehmens. Die Events sind chronologisch geordnet und können mit nur einem Touch in eine Merkliste und/oder in den iPhone-/iPad-Kalender übernommen werden. Der Anwender hat die Möglichkeit, Veranstaltungen an andere per Mail weiterzusenden und auf seinem Facebook- oder Twitter-Profil zu posten.
  • Über uns (Unternehmensprofil) und Impressum.
  • Die Platzierung verlinkbarer Werbebanner ist möglich.
  • Die Standardversion der App sieht zweisprachige Inhalte vor: Deutsch/Englisch. Weitere Sprachversionen sind als kostenpflichtige Erweiterung möglich.

Preisgestaltung
Im Basis-Preis von 3.790 Euro (alle Preise zzgl. MwSt.) für die iPhone-Variante enthalten sind das Erstellen und Testen der App, Freigabe der Beta-Version via Ad Hoc-Verfahren, der Download in den App Store sowie App-Promotion (Pressearbeit), um die App bekannt(er) zu machen.

Das Ergänzungsmodul “iPad” kostet 1.390 Euro, das Ergänzungsmodul Android 1.990 Euro. Individuelle Ergänzungen sind kostenpflichtig möglich.

Referenz-App von Schnorr

Pilotanwender dieses wegweisenden App-Baukastens ist die Adolf Schnorr GmbH & Co. KG. Das Unternehmen ist bekannt als Problemlöser im Bereich Tellerfedern und Schraubensicherungen mit Vertriebsniederlassungen weltweit. Schnorr beliefert Industrie-Unternehmen und -konzerne wie ABB, BorgWarner, Bosch, Daimler, Dürr, Eisenmann, Mahle, Siemens, Thyssen-Krupp, TRW, VW, ZF Sachs u.v.m. Die App unterstützt beispielsweise bei der Suche nach der richtigen Abmessung einer Tellerfeder, Sicherungsscheibe oder Spannscheibe. Nach Angabe der erforderlichen Abmessungen wird eine Auswahl möglicher Produkte ausgegeben. Passende Artikel können auf die Merkliste gesetzt oder bei Schnorr angefragt werrden.

Die Produktmontage vor Ort ohne Einbaurichtlinien unterstützt der QR Reader: Sobald der QR-Code auf der Produktverpackung eingescannt wird, können die passenden Richtlinien oder Besonderheiten heruntergeladen.

mehr Infos zum Glanzkinder-Systembaukasten für Hersteller- und Marken- Apps

die “Schnorr disc spring engineering” App kostenlos herunterladen

Gesten-HANDbuch rockt den App Store

Die Journalistinnen und internationalen Korrespondentinnen Julia Grosse und Judith Reker haben ihr Erfolgsbuch Versteh mich nicht falsch bzw. Don’t Get Me Wrong nun auch als Universal iOS App veröffentlicht.

In Print bereits ein Beststeller (in Deutschland gut fünfstellig verkauft; in den USA soeben die Erstauflage ausverkauft, nachdem der Titel Buch der Woche bei CNN war), wiederholt “Don’t Get Me Wrong” diesen Erfolg nun auch auf iPhone und iPad. So findet sich die von der App-Schmiede Glanzkinder gestaltete App heute auf Rang 3 ihrer Kategorie (iPhone/Unterhaltung/meistgekauft), ist die Top 33 App overall und schlägt sich auch in Österreich und der Schweiz mehr als achtbar.

Die App nimmt mit Humor jene an die Hand, die sich dafür interessieren, wie der Rest der Welt mit Händen und Füßen kommuniziert. Die Herausgeberinnen haben dafür Gesten aus fast 50 Ländern zusammengetragen, von A wie Afghanistan bis Z wie Zypern. Die in Deutsch, Englisch und Spanisch betextete App unterhält, überrascht teilweise, kann dadurch zu Gesprächen anregen und ist überdies natürlich ein perfekter Reisebegleiter. Länder- und Bedeutungsfilter sowie die Facebook- und Twitter-Integration bieten Mehrwert gegenüber der Print-Version.

Nur noch wenige Tage zum Einführungspreis von lediglich 79 Cents!

App Store Link

Kostenloses App Monitoring über 7 Stores

Distimo MonitorDie App Store-Spezialisten von Distimo gaben soeben bekannt, dass ihr Analyse-Tool für App-Entwickler und -Auftraggeber, Distimo Monitor, ab sofort auch die Mobile App Stores Mac (Apple Mac Store) sowie Windows Phone 7 Marketplace unterstützt – die Apple App Stores for iPhone und for iPad sowie die BlackBerry App World, Googles Android Market und Nokias Ovi Store waren bereits länger im Portfolio.

Distimo Monitor ist ein kostenloses Werkzeug für App Store Analytics, mit dem Entwickler komfortabler als beispielsweise über iTunes Connect Downloads, Umsätze und Rankings (Charts-Positionen) überwachen können. Das Tool kann laut Anbieter alle relevanten Statistiken in den genannten sieben Mobile App Stores sammeln und in Form von Benchmarks darstellen.

Insbesondere sollen Entwickler so Erkenntnisse dazu gewinnen, wo die Apps des direkten Wettbewerbs erfolgreich(er) sind und wo sich Chancen auftun könnten. Solche Hinweise können App Publishers laut Distimo veranlassen, beispielsweise Preise oder Distributionskanäle (App Stores) anzupassen, um Download-Stärke und Umsatz ihrer Anwendungen zu steigern.

Vorteile laut Anbieter:

  • Übersichtliche Darstellung der Kennzahlen zu allen selbst oder für Kunden veröffentlichten Apps.
  • Eine Lösung für bis zu sieben Zielplattformen/App Stores, beispielsweise im Gegensatz zu AppAnnie, das durchaus attraktiv ist, aber nur iOS Apps monitoren kann und bei dem Premium-Services wie z. B. historische Daten kostenpflichtig sind.
  • Es ist nicht erforderlich, Code in die eigenen Apps zu integrieren, um (etwa wie bei AppVine) nachzuweisen, dass man tatsächlich der Publisher ist.
  • Ein Export der Daten zur Weiterverarbeitung soll möglich sein.
  • Distimo Monitor hält auch App Store-Bewertungen und Kritiken von Endkunden (also beispielsweise die berüchtigten iTunes-Rezensionen) nach und bietet “automatische Übersetzungen” an. Reviews können von dem Distimo-Werkzeug aus getwittert werden.
  • Das Web-basierte Tool soll auch auf dem iPad genutzt werden können.
  • Distimo Monitor Rankings Competitors

  • Überdies wurde eine Übersichtsansicht nach Art einer “Command & Conquer”- (bei uns: Risiko-) Karte angekündigt. Sie soll zeigen, wo ein oder mehrere (nach welchen Kriterien identifizierte?) Konkurrenten eine stärkere Wettbewerbsposition einnehmen.

Das klingt alles doch recht attraktiv – daher plant die mobileTicker-Redaktion auch, sich das Tool anzusehen und ggfs. einen Anwendungsbericht dazu zu veröffentlichen.

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Alles rund um die App-Programmierung

Der heute geschehene Relaunch der Internet-Präsenz app-programmierung.com von Glanzkinder ist nur der Startschuss zu einem Content-Projekt, das wir sukzessive zu einem Kompendium zu vielen Fragen rund um die App-Programmierung ausbauen wollen.
app-programmierung.com RelaunchNeben einer Darstellung des spezifischen Angebots und der Vorgehensweise des App-Systemhauses der ersten Stunde Glanzkinder sollen hier auch Fragen von ganz allgemeinem Interesse beantwortet werden wie:

  • Was sind typische Kostenrahmen in App-Entwicklungsprojekten?
  • Lieber klein starten oder mit möglichst vollem Funktionsumfang?
  • Welche mobilen Plattformen sind heute schon unverzichtbar, welche kann man zu Beginn – je nach App-Konzept u. -Zielgruppen – am ehesten zurückstellen?
  • Wie baut man einen Markttest im Mobile Business auf?
  • Welche Vor- und Nachteile offerieren die Vertriebsoptionen Paid und Free App?
  • Welche Möglichkeiten der Refinanzierung bei Free Apps gibt es?
    Wer berät unabhängig bei in app purchase und der Integration von Mobile Advertisements?
  • Welche typischen Stolpersteine gilt es bei Entwicklungsprojekten für mobile Endgeräte besonders im Auge zu behalten?
  • Durch welche vorbereitenden Maßnahmen lässt sich darauf hinwirken, dass das Projekt im zeitlichem wie im Budget-Rahmen bleibt?
  • Sourcecode, Intellectual Property – bleiben die Rechte beim Auftraggeber oder beim Software-Haus (das so durch modulare Programmierung und Wiederverwendung von Modulen seine Leistungen schneller u. günstiger anbieten kann)?
  • Make or buy – inwieweit sind Kostensenkungen durch den Einsatz von modularen App-System-Baukästen möglich und sinnvoll?
  • Wann sollte zu 100 Prozent auf individuelles Konzept und Entwicklung gesetzt werden?
  • Android-Apps – in welchen der mittlerweile zahlreichen mobile App Stores muss meine App vertreten sein?
  • Der Upload – wann mit meinem eigenem Developer Account und wann lieber über den App-Dienstleisters?
  • Review: Was gibt es beim App(le) Approval-Prozess zu beachten?
  • Die App ist fertig – und jetzt? Was kosten App-Promotion und welche Erfolgskriterien oder erfolgsabhängige Honorarmodelle gibt es hier?
  • Was ist unter Positionsgarantien für bestimmte mobile App Stores zu verstehen?
  • Was bedeutet App Store Optimization?
  • Wie binde ich selbst “meine App” optimal in die Kommunikationsstrategie meines Unternehmens ein?
  • Wie gehe ich mit etwaigen negativen Rezensionen beispielsweise im App Store oder Android Market um?
  • Welchen Stellenwert haben Soziale Netzwerke (wie Facebook oder Twitter) heute wirklich im Marketing-Mix und wie können durch effiziente Social Media Integration Synergien durch die Mehrfachverwertung von Content erzielt werden?

We’ll keep you posted.

Mobile App Measurement à la Adobe

Adobe LogoMehr Entscheidungsgrundlagen fürs Mobile Business: Als integrierter Bestandteil der Adobe Online Marketing Suite ergänzt das neue Produkt Adobe SocialAnalytics laut Hersteller künftig die Suite um eine Social Media-Komponente. Daten und “Stimmungen” aus dem Social Web sollen dabei in “nachvollziehbare” und für für die kanalübergreifende Medienstrategie und eine positive Beeinflussung des ROI” [...] nutzbare Erkenntnisse umgewandelt werden. Werbetreibende sollen hiermit Social Media-Aktivitäten beobachten, messen und verwerten können. Eine einzige Anwendung soll “sämtliche relevanten Aktivitäten aus sozialen Netzwerken und Online-Communities” zusammentragen und ermitteln, “welchen Einfluss diese auf das Geschäft und die Wahrnehmung der Marke haben”. Dabei soll das Tool für “beliebte Plattformen”, “darunter Facebook, YouTube, Twitter, Blogs, Foren und jeder Ort, an dem virtuelle Unterhaltungen auftauchen” tauglich sein.

Neben dem “Twitter Measurement”, “Facebook Measurement” (Analyse der Wirksamkeit einzelner Elemente von Facebook; demographische Angaben zu Fans!) werden dem Kunden auch “Facebook App Measurement” und “Mobile App Measurement” versprochen:

Fragen dazu an Adobe USA:

1. In der Pressemitteilung heißt es “Mit Adobe SocialAnalytics können Marketingtreibende die Nutzung ihrer Apps im Zusammenhang mit weiteren sozialen Aktivitäten beobachten.” Was bedeutet das konkret – welche “Nutzung” der Apps (für welche Plattformen?) können in Zusammenhang mit welchen sozialen Aktivitäten (auf welchen Netzwerken?) beobachtet und bewertet werden? Die Behauptung klingt zugegeben toll – doch wenn man weiß, dass es bei iOS Apps bislang nicht einmal Rückmeldungen über den Live-Status der App (noch installiert / schon gelöscht – bei Android Apps ist diese Info verfügbar) für den Publisher gibt, ganz zu schweigen von Statistiken zur Nutzung von Einzelfunktionalität etc., dann fragt man sich natürlich, welche “Nutzung” hier gemeint sein könnte..?

Adobe bietet mehrere Lösungen an, die in der Tat Daten zur App-Nutzung wie beispielsweise Funktionsnutzung, Nutzungszeit etc. erheben. Diese sind für Android, BlackBerry, Facebook, iOS und Symbian verfügbar. Allerdings erfordern diese, dass die Entwickler vor der Veröffentlichung Adobe-Code in ihre Apps integriert haben. Insofern ist die Analyse der Nutzung von bereits veröffentlichten Apps ohne Update nicht möglich.

2. Was soll das Produkt kosten und wie sieht das Lizenzmodell aus?

Die Preise sind noch in Arbeit und abhängig von der Art der Implementierung. Adobe SocialAnalytics befindet sich derzeit noch im Beta-Stadium. Die Verfügbarkeit ist für Q311 geplant.

Relaunch: ein Kompendium zur App-Programmierung entsteht

Der heute geschehene Relaunch der Internet-Präsenz app-programmierung.com von Glanzkinder ist nur der Startschuss zu einem Content-Projekt, das wir sukzessive zu einem Kompendium zu vielen Fragen rund um die App-Programmierung ausbauen wollen.

Neben dem spezifischen Angebot und der Vorgehensweise des App-Systemhauses der ersten Stunde Glanzkinder sollen hier auch Fragen von ganz allgemeinem Interesse beantwortet werden wie: Was sind typische Kostenrahmen für App-Entwicklungsprojekte? Lieber klein starten oder mit möglichst vollem Funktionsumfang? Welche Plattformen sind heute schon unverzichtbar, welche kann man zu Beginn – je nach App-Konzept u. -Zielgruppen – am ehesten zurückstellen? Welche Vor- und Nachteile offerieren die Vertriebsoptionen Paid und Free App? Welche Möglichkeiten der Refinanzierung bei Free Apps gibt es? Welche besonderen Stolpersteine sollte man bei Entwicklungsprojekten für mobile Endgeräte im Auge behalten? Durch welche vorbereitenden Maßnahmen lässt sich darauf hinwirken, dass das Projekt im zeitlichem wie im Budget-Rahmen bleibt? Make or buy – inwieweit sind Kostensenkungen durch den Einsatz von modularen App-System-Baukästen möglich und sinnvoll? Wann sollte zu 100 Prozent auf individuelles Konzept und Entwicklung gesetzt werden? Der Upload: wann mit meinem eigenem Developer Account und wann lieber über den App-Dienstleisters? Review: Was gibt es beim App(le) Approval-Prozess zu beachten?

Die App ist fertig – und nun? Was kostet mich App-Promotion und welche Erfolgskriterien gibt es hier? Was ist unter Positionsgarantien für bestimmte mobile App Stores zu verstehen? Bei wem bekomme ich ein Angebot mit erfolgsabhängiger Honorierung? Was bedeutet App Store Optimization? Wie binde ich selbst “meine App” optimal in die Kommunikationsstrategie meines Unternehmens ein? Wie gehe ich mit etwaigen negativen Rezensionen beispielsweise im App Store oder Android Market um?

Welchen Stellenwert haben Soziale Netzwerke (wie Facebook oder Twitter) heute wirklich im Marketing und wie können durch effiziente Social Media Integration Synergien durch die Mehrfachverwertung von Content erzielt werden?

Zentrale Links und Downloads sollen zusätzlich Licht ins Dunkel bringen. Schauen Sie also gerne regelmäßig vorbei!

Apple generiert 89% vom App Store Traffic

allot_logoDer von Allot veröffentlichte Report “H2 2010 Global MobileTrends” birgt u.a. ff. Erkenntnisse:

  • Der weltweite mobile Bandweitenverbrauch ist im zweiten Halbjahr 2010 um 73 Prozent gestiegen.
  • Allot Communications_Mobile Data Usage H2-10

  • 37 Prozent davon gingen auf das Konto von Mobile Video Streaming (Upstream/Downstream). YouTube dominiert diesen Markt und stand in H2/10 für 45 Prozent des auf Video-Up- bzw. Downloads rückführbaren Netzverkehrs.
  • Von dem durch mobile Downloads aus App Stores entstehenden Traffic entfielen 89 Prozent auf Apples App Store und 9 Prozent auf Googles Android Market. Im Vergleich zur Voruntersuchung legte der Google-Markt jedoch um 177 Prozent zu.
  • Social Media: Bandbreitenverbrauch durch mobile Twitter-Nutzung sprang um volle 378 Prozent, Facebook um immerhin noch 267 Prozent.
  • Skype bleibt unangefochtener Marktführer bei mobilen Voice over IP (VoIP)-Anwendungen und mit 87 Prozent der mobilen VoIP-Bandbreitennutzung. VoIP und Instant Messaging (IM)-Anwendungen wuchsen insgesamt um 87 Prozent nach Bandbreitenverbrauch.
  • 30 Prozent der mobilen Bandbreitennutzung gehen auf File Sharing rurück.

zum Download von “H2 2010 Global MobileTrends”

Feuertrutz – Pilotanwender des Messe-App-Baukastens von Glanzkinder

Glanzkinder LogoGute Nachricht für die Event-Branche: Glanzkinder stellt ein Baukastensystem für Messe Apps für die Plattformen iOS (iPhone und iPad) sowie Android vor. Die Kölner App- und Ideenschmiede ist einer der Pioniere der App-Programmierung und gestaltet seit der iPhone Developer Beta-Phase diesen Markt mit. Die gesammelten Erfahrungen aus zahlreichen Apps für bedeutende Messen und Kongresse wie beispielsweise Chillventa, Dach + Holz, Eurobike, IFH, CEREC 25, Mailingtage oder Outdoor wurden jetzt für die Entwicklung eines App-Baukastens verwendet. Bei hoher Flexibilität gerade bei den optischen Gestaltungsmöglichkeiten bietet dieses App-Dienstleistungspaket aufgrund größtmöglicher Automatisierung der Prozesse ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis. So kann sich die App zum Event sogar schon für kleinere Kongresse und Veranstaltungen lohnen.

Kunden der Glanzkinder Messe App geben über ein intuitiv bedienbares Web-Frontend die erforderlichen Angaben zu ihrem Event selbst ein bzw. laden entsprechenden Content hoch. Das Ergebnis wird durch die Anzeige von Templates simuliert. Plausibilitätsprüfungen schützen vor falschen Angaben bzw. Dateien in untauglichen Formaten/Abmessungen etc. Der Clou des Systems: Der gesamte Content der Messe App kann über das selbe Web-Frontend ständig selbst aktualisiert werden: Ändert sich ein Programmpunkt oder kommt ein Aussteller hinzu, so ist dies in Minutenschnelle von demjenigen eingepflegt, bei dem die Neuheit auch als erstes aufläuft. App-Nutzer merken davon nichts – die App fragt bei jedem Start beim Server nach, ob sich Inhalte verändert haben und lädt diesen ggfs. nach. Ist der Nutzer offline, wird der zuletzt geladene Content angezeigt.

Attraktive Funktionen und Preisgestaltung
Bereits die Basis-Variante bietet folgende Leistungsmerkmale:

  • individuell gestaltbare Startseite;
  • Gesamtübersicht Messegelände;
  • zoombarer Hallenplan/Hallenpläne inklusive Ortung des eigenen Standorts;
  • recherchierbare Ausstellerübersicht mit Logo, Zuordnung zu Produktgruppen und Messestand sowie Stammdaten zu jedem Aussteller;
  • Aussteller können per E-Mail oder Anruf direkt aus der App kontaktiert werden;
  • Über einen Termin-Button kann vorab ein Termin angefragt/vereinbart werden;
  • Der App User kann ihn interessierende Aussteller mit einem Tap in eine Merkliste übernehmen. Die resultierende Liste ist nach Messehallen unterteilt und optimiert so automatisch den Messebesuch;
  • In der Merkliste hinterlegten Anbietern können beliebig viele schriftliche bzw. Foto-Notizen zugeordnet werden. Diese können nach dem Messebesuch auf Wunsch per E-Mail exportiert und weiterverwendet werden;
  • Programm: Messeveranstaltungen, Kongress, Get-together etc.
    Termine können in den iPhone-Kalender übernommen werden;
  • QR Reader / Barcode Reader: Hinter einem QR Code können alle erdenklichen Informationen abgelegt werden. So können Aussteller z. B. Produktvideos, Broschüren, spezifische Messeinformationen, Gutscheine (Coupon-Promotion) etc. als optischen Code am Produkt platzieren. Eingelesene QR Codes können in der App gespeichert und später jederzeit wieder abgerufen werden;
  • Anreisehinweise, Wegbeschreibung, ggfs. Navigation via Google Maps;
  • Allgemeine Messeinfos (Öffnungszeiten, Eintrittspreise etc.);
  • eine “Empfehlen-Funktion” kann E-Mail, Facebook- oder Twitter-Profile ansprechen;
  • Impressum, Kontakt zum Veranstalter;
  • die Platzierung verlinkbarer Werbebanner ist möglich – wichtig für die Refinanzierung;
  • Die Standardversion der Messe App sieht zweisprachige Inhalte vor: Deutsch/Englisch. Weitere Sprachversionen sind als kostenpflichtige Erweiterung möglich.

Glanzkinder Messe App
Im Basis-Preis von 2.890 Euro (zzgl. MwSt.) für das iPhone-Einstiegsmodul enthalten sind das Erstellen und Testen der App, Freigabe der Beta-Version via Ad Hoc-Verfahren, der Download in den App Store sowie App-Promotion (Pressearbeit), um die App bekannt(er) zu machen.

Das Ergänzungsmodul “iPad” kostet 1.390 Euro (zzgl. MwSt.), das Ergänzungsmodul Android 1.980 Euro (zzgl. MwSt.). Individuelle Ergänzungen wie beispielsweise eine Besucherregistrierung, Ausstellerservice (z. B. Buchung von Zusatzdienstleistungen oder Belegung von Räumen), Integration von digitalen Pressemappen (Electronic Press Kit, EPK) bzw. Akkreditierung für Pressemitglieder etc. sind kostenpflichtig möglich.

Referenz-App Feuertrutz

Feuertrutz App IconPilotanwender dieses wegweisenden App-Baukastens ist der Feuertrutz-Verlag. Passend zur vom 15.-16.03.2011 in Nürnberg stattfindenden “Feuertrutz – 1. Fachmesse mit Kongress für vorbeugenden Brandschutz” präsentiert der Kölner Verlag für Brandschutzpublikationen eine App, die mit dem obenstehend beschriebenen Baukastensystem erstellt wurde und alle seine Leistungsmerkmale aufweist. Feuertrutz wurde jetzt als Free iPhone App veröffentlicht und prompt von Apple als “Neu und beachtenswert” hervorgehoben. Sie findet sich derzeit in den App Store Charts auf Position 88 (iPhone/Wirtschaft/meistgeladen).
Glanzkinder Messe App Feuertrutz QR Reader
Die neu ins Leben gerufene Feuertrutz-Fachmesse für vorbeugenden Brandschutz beschäftigt sich mit baulichem, anlagentechnischem und organisatorischem Brandschutz. Parallel dazu findet der Feuertrutz-Brandschutzkongress statt, der Teilnehmern praxisnahe Fortbildungen – diesmal zum Thema “Brandschutz in Sonderbauten” – bietet.

mehr Infos zu Glanzkinder Messe Apps

zur Feuertrutz-App im App Store (kostenloser Download)

mehr Infos zur Feuertrutz-App

mehr Infos zur Feuertrutz-Messe

mehr Infos zum Kongress

Interview mit dem Verlagsleiter des Feuertrutz-Verlags Günter Ruhe auf retter.tv

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