Mobile Fashion-Käufe schwer in Mode
Der Report “2013 Consumer Retail Survey” der Spezialisten für “Multidomain Master Data Management” von Stibo Systems bietet einige interessante aus dem UK-Markt stammende Zahlen zum Mobile Business und M-Commerce. Aus den Ergebnissen:
- Käufe von mobilen Endgeräten aus haben im Vergleich zur Vorjahresuntersuchung um 19 Prozent auf jetzt 59 Prozent zugelegt.
- Dabei hat sich die Kauf-Plattform Notebooks/Laptops um sechs Prozent verringert. 20 Prozent der M-Konsumenten nutzen jetzt ein Tablet zum Shoppen – dabei dominieren Apple iPad, Google Nexus 7s und Amazon Kindle Fire. 2012 hatten nur fünf und 2011 sogar nur zwei Prozent vom Tablet aus Einkäufe getätigt.
- Mit 46 Prozent bestätigten doppelt soviele Befragte wie im Vorjahr, dass sie regelmäßig vor einem Kauf Produktinfos mobil abrufen.
- Die im Segment der Mobile-Käufe am schnellsten wachsende Branche ist Mode – fast die Hälfte aller mobilen Käufer erwarben auch mindestens ein Modeprodukt.
- Dennoch gibt es noch nennenswerte Widerstände beim Mobile Business: Fast die Hälfte aller Antwortenden bemängeln, dass der Bildschirm ihres mobilen Geräts zu klein sei, um Produktinformationen angemessen lesen zu können und 17 Prozent stellen einen Mangel an Informatione auf für mobile optimierten Produktseiten fest.
- 46 Prozent zögern, Kreditkarteninformationen o.Ä. über den mobilen Kanal zu schicken.
Die Erhebung wurde online von RedShift Research für Stibo Systems durchgeführt. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse gibt es (nach Registrierung) hier.
Doppelte QR-Nutzung auf europ. Smartphones
Die Mobil-Spezialisten von comScore haben in einer aktuellen Ausgabe ihrer MobiLens-Reports mit dem Mobile Business und der Nutzung von QR Codes auf dem Smartphone in fünf europäischen Leitmärkten beschäftigt (EU5). Aus den Ergebnissen:
- In Deutschland nutzen 17,6 Prozent der Smartphone-Besitzer QR-Codes, damit liegen wir in Europa vor Spanien (16%, schnellstes Wachstum), Frankreich (12,5%), UK (11,4%) und Italien (11,9%).
- In drei von vier Fällen wurde der Scan von QR Codes genutzt, um Produktinformationen abzurufen (EU5: 71,7%, D: 77,9%).
- Der zweithäufigste Einsatzzweck ist das Abrufen von Event-Informationen (vgl. Konzert, Festival; EU5: 31,8%, D: 28,9.
- Auf Rang 5 folgt das Herunterladen einer App in Reaktion auf den Scan (EU5: 13,4%, D: 11,4%).
Wick Hill vertreibt Zenprise
Die Mobile Device Management (MDM)-Lösungen von Zenprise werden künftig in Deutschland (und Großbritannien) von Wick Hill vertrieben.
Der Zenprise “Mobile Manager” kann wahlweise als zentral installierte oder als Cloud-Lösung geordert werden. Er soll den gesamten Lebenszyklus von mobilen Endgeräten im Unternehmenseinsatz abdecken: Von der Registrierung (auch BYOD-Geräte) über die Software-Verteilung oder Geräteortung bis hin zur Fernlöschung oder Außerdienststellung (auf Lieferzustand zurücksetzen). Unterstützt werden “sämtliche bedeutenden Plattformen”, darunter Android, BlackBerry, iOS, Symbian und Windows Mobile.
Die differenzierte Umsetzung unterschiedlicher Zugriffsrechte und Policies von Unternehmens- oder Mitarbeiter-Geräten soll ebenso möglich sein wie die von Unterstützung von VPNs, von Blacklists und Whitelists für (un)erwünschte Apps, von Corporate App Stores sowie die Durchsetzung von Passwort-Corporate App StoresPolicies (Länge, Komplexität und Wechselhäufigkeit) und der Schutz besonders sensibler Daten mit Mobile Data Leakage Prevention (DLP).
Über 1/4 d. Deutschen nutzt Smartphones
Nach einer aktuellen forsa-Umfrage im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft u. Verbraucherschutz (BMELV) nutzen 26 Prozent der deutschen Verbraucher ein internetfähiges Smartphone. Bei den unter 30-Jährigen sind es mit 58 Prozent sogar bereits mehr als die Hälfte aller Verbraucher.
Gleichfalls 26 Prozent der Nutzer sorgen sich allerdings um die Sicherheit im mobilen Internet bei der Nutzung von Apps. 36 Prozent stört es, dass Smartphones über die Ortungsfunktion jederzeit den Aufenthaltsort feststellen können – nach willentlicher Aktivierung dieser Location Based Services seitens des Nutzers (LBS).
Laut Umfrage besitzt ein Drittel der 30- bis 44-Jährigen und gut jeder Fünfte der 45- bis 54-Jährigen ein internetfähiges Smartphone. Unterschiede gibt es auch zwischen Ost und West: In Ostdeutschland nutzen 19, in Westdeutschland 27 Prozent ein Smartphone. Nur jede fünfte Frau ist Smartphone-Nutzerin, wogegen fast ein Drittel der Männer ein Smartphone nutzt. Die beliebtesten Funktionen bei Smartphones sind E-Mails lesen und Nachrichten über soziale Netzwerke austauschen. Zudem ergab die Umfrage, dass 79 Prozent der Nutzer schon einmal Apps auf ihr Smartphone heruntergeladen haben!
zur Pressemitteilung des Verbraucherschutzministeriums
UPDATE:
Nach u.a. vom Handelsblatt referierten GfK-Zahlen war sogar fast jedes zweite 2011 neu gekaufte Handy in Deutschland ein Smartphone. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Absatz dieser Geräte um 88 Prozent auf 14,6 Millionen Stück. Gleichzeitig sank die Zahl der nicht App-fähigen Feature Phones um 26 Prozent auf 15,2 Millionen. Deutschland ist damit laut GfK weiterhin der europaweit zweitgrößte Absatzmarkt für Smartphones, hinter Großbritannien. In Europa stieg die Nachfrage nach Mobiltelefonen um 3,2 Prozent, davon bei Smartphones um 67 Prozent. Ihr Anteil an allen verkauften Handys nahm von 22 auf 36 Prozent zu.
BYOD – Potenziale für Unternehmen
Citrix Systems hat die Ergebnisse einer weltweit durchgeführten Umfrage vorgestellt. Diese soll beleuchten, inwiefern eigentlich für Endverbraucher / Konsumenten gedachte mobile Endgeräte im Zuge der Nachfrage nach flexibleren Arbeitsmodellen auch Einzug in die Arbeitswelt halten. Diese Erhebung zum Thema “Bring Your Own” (BYO) wurde von den Marktforschungsunternehmen YouGov und Research Now zwischen Mai und August 2011 unter mehr als 1.100 Senior Executives und IT-Verantwortlichen in Australien, Frankreich, Deutschland, Großbritannien und den USA durchgeführt.
Produktivitätssteigerungen von >30 Prozent
Die Umfrage erweist laut Citrix, dass gerade kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) zunehmend dem Druck ausgesetzt sind, ihren Mitarbeitern den Einsatz von privaten Smartphones, Tablets und anderen Geräten auch im Arbeitsalltag zu ermöglichen. Ein Viertel der befragten Unternehmen unterstützt den Einsatz am Arbeitsplatz bereits, viele von ihnen profitieren dabei von mehr Mobilität und erheblichen Produktivitätssteigerungen bis zu 36 Prozent, da ihre Mitarbeiter nun von überall und von jedem Gerät aus ihrer Arbeit nachgehen können.
Nachholbedarf bei der Sicherheit
Die Bereiche Sicherheit und Vertraulichkeit der Daten kommen jedoch häufig noch zu kurz: so verfügen 62 Prozent der Unternehmen über keinerlei Regeln und Prozesse, die den Einsatz von privaten Endgeräten kontrollierbar machen. 45 Prozent der IT-Manager haben darüber hinaus keinen Überblick über alle Geräte, die von den Mitarbeitern für berufliche Zwecke eingesetzt werden. Seitens der IT-Manager ist der Einsatz privater Endgeräten am Arbeitsplatz daher mit Skepsis verbunden: 57 Prozent von ihnen sorgen sich in diesem Zusammenhang um die Datensicherheit.
Immerhin 38 Prozent der befragten Unternehmen verfügt über Policies, die den Umgang mit privaten Endgeräten verbindlich regeln. Diese Unternehmen unterstützen meist auch flexible Arbeitsmodelle und setzen Online-Support- und Monitoring-Tools ein. Wie die Umfrage belegt, können Betriebe, die sich dieser Entwicklung schnell anpassen, deutliche Produktivitätssteigerungen von bis zu 20 Prozent verzeichnen. 17 Prozent der Unternehmen erzielten sogar noch einen höheren Zuwachs.
Weitere Ergebnisse in der Zusammenfassung:
- Die Grenze zwischen beruflichen und privat genutzten Endgeräten verwischt zunehmend – in 56 Prozent der antwortenden deutschen Unternehmen nutzt die Belegschaft bereits private Geräte für den geschäftlichen Einsatz.
- Unternehmen, die den Einsatz von privaten Endgeräten unterstützen, verzeichnen eine Produktivitätssteigerung von bis zu 36 Prozent.
- BYOD etabliert sich schrittweise als Modell für KMU und Großunternehmen – bereits 25 Prozent der befragten Unternehmen unterstützen in irgendeiner Form den Einsatz von privaten Endgeräten im Geschäftsalltag.
- 35 Prozent der Befragten geben an, ihren Mitarbeitern mehr Flexibilität bieten zu müssen, bezüglich der Nutzung von mobilen Endgeräten oder der Wahl des Arbeitsplatzes.
- 57 Prozent der Teilnehmer betrachten das Thema Sicherheit als größte Hürde für die Einführung von flexiblen Arbeitsmodellen, die es den Mitarbeitern ermöglichen, von zu Hause oder unterwegs zu arbeiten.
- 62 Prozent der Unternehmen verfügen weder über Prozesse noch Werkzeuge, die den Einsatz von privaten Endgeräten im Unternehmen überwachen, beispielsweise Mobile Device Management/Asset Management.
- 59 Prozent der befragten deutschen Unternehmen haben keinen Überblick über alle Geräte, die ihre Mitarbeiter zu beruflichen Zwecken nutzen – von den darauf installierten Apps ganz zu schweigen.
Citrix bietet mit seiner “GoTo” Produktpalette Lösungen für die Verwaltung und Überwachung von Geräten, Fern-Zugriff, Online-Zusammenarbeit, IT Support sowie dem sicheren Versenden und Teilen von Dateien über mobile Endgeräte wie iPad, iPhone und Android Smartphones oder Tablets.
UK: 3 von 5 Top Apps gehören Google
Die GSMA (GSM Association) und comScore haben gemeinsam mit den UK-Carrier-Unternehmen einen Report zur App-Nutzung in Großbritannien veröffentlicht. Diese GSMA Mobile Media Metrics (MMM) enthüllen u.a., dass im April 2011 mit knapp 8,8 Mio. rund 40 Prozent der 21,8 Mio. britischen Mobilfunk-Kunden Apps im Einsatz hatten, die sich mit dem Internet verbinden. Mit 6,4 Mio. Unique Mobile Users (UMU) lag dabei Google Maps weit an der Spitze und erreichte 73,3 Prozent aller Anwender von Mobile Apps. Mit 3,6 Mio. Nutzern kam die Yahoo-Wetter-App auf Rang 2 und Facebook (3,5 Mio:) auf Platz 3 – gefolgt von zwei weiteren Apps aus dem Google-Stall: Google Mobile (Search; 2,6 Mio.) und YouTube (2,4 Mio), was die starke Position der Android-Company Google im Mobile Business belegt. Google Earth lag übrigens auf Platz 18 der Top Charts.
Der Rest der Top 10 liest sich wie folgt: 6. eBay, 7. Sky Sports (Live Football), 8. Yahoo Stocks, 9. WhatsApp Messegner, 10. Sky News. Der vollständige Report beeinhaltet das detaillierte Ranking von Hunderten von Apps und kann als Bestandteil des GSMA MMM Produktportfolios erworben werden, das u.a. monatliche Reports zur Mobilen Internet-Nutzung beeinhaltet.
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GSMA-Partner comScore hat unlängt übrigens mit Device Essentials ein weiteres interessantes Dienstleistungs-Produkt vorgestellt: Dieser Service ermöglicht es laut Anbieter, den Traffic für alle Gerätetypen wie PCs und andere Endgeräte zu messen – einschließlich Mobiltelefonen, Tablet-Computern, MP3-Playern, E-Book-Readern, Spielekonsolen, und anderen Gerätetypen, die eine Internetverbindung haben (Connected Devices). Device Essentials basiert auf comScores weltweiten Unified Digital Measurement (UDM)-Daten, die durch eine Kombination von Panel-/Umfrage-basierten und Server-basierten Methoden ermittelt werden. Für Deutchland wurde beispielsweise folgende aktuelle, aggregierte Aufschlüsselung angegeben: “Handy” (inkl. Smartphone) 58,8%; Tablet 30,3%; “Andere” 10,9 (Handheld-Geräte 8,5% und Gaming Konsolen 2,3%).
Mobilgeräte: Wenig Risikobewusstsein
Eine im Frühjahr 2011 von Internet: BullGuard durchgeführte Umfrage unter 2.000 Briten weist auf ein mangelndes Bewusstsein bei der Absicherung mobiler Geräte hin. Noch scheint das nachvollziehbar, da für mobile Geräte noch weniger Malware existiert, als für PCs. Doch mit der wachsenden Verbreitung von Smartphones und Tablet-PCs steigt auch das Interesse der Hacker. So beobachteten Sicherheitsexperten für das Jahr 2010 bereits 250 Prozent mehr Attacken auf mobile Geräte als im Vorjahr.
49 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, sich noch nie Sorgen um die Sicherheit ihres Devices gemacht zu haben, wenn sie mobil auf das Internet zugreifen. 32 Prozent hätten sich auch noch nie Gedanken um potenzielle Risiken gemacht, so die Studie weiter. Über der Hälfte der Befragten (55 Prozent) ist demnach auch nicht bewusst, dass Smartphones überhaupt von einem Schadprogramm infiziert werden können, und nur 47 Prozent wissen, dass es mobile Sicherheitslösungen gibt. Fast jeder Fünfte (21 Prozent) ist der Meinung, dass solche Programme überflüssig sind – so die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung. Die Umfrage wurde vom Marktforschungsinstitut OnePoll Ende April / Anfang Mai 2011 durchgeführt. Es nahmen 2.000 Briten teil.
Die überwiegende Mehrheit der Befragte meint, dass bei ihnen “sowieso nichts Interessantes zu holen sei”: 88 Prozent der Teilnehmer gaben an, keine sensiblen Daten auf ihren mobilen Geräten zu speichern. Dabei werden faktisch für viele Online-Dienste – E-Mail, Social Networking, mobiles Shopping und M-Banking sind nur einige Beispiele – Zugangsdaten in die mobilen Geräte getippt und oft auch dort gespeichert. In jedem dieser Fälle droht Mißbrauch und digitaler “Identitätsverlust”. Auch Nachrichten, Kontakte und Dateien können lohnende Ziele für Angreifer sein.
BullGuard-Technologiepartner Juniper Networks meldete kürzlich im Vergleich 2009 zu 2010 250 Prozent mehr Schadprogramme für mobile Geräte. Android-basierte Geräte scheinen laut Juniper besonders bedroht. Für dieses Betriebssystem bietet BullGuard sein Produkt Mobile Security 10 für die Plattformen Android, Symbian, Windows Mobile und BlackBerry OS an. Die Sicherheitssoftware verfügt laut Anbieter über Viren- und Spyware-Schutz, Backup-Funktionalität sowie Features zur elterlichen Kontrolle und umfangreiche Remote-Control-Funktionen zum Lokalisieren oder Löschen der Daten im Verlustfall.
BullGuard im Android Market (22,62 Euro)
Ein lesenswerter Beitrag zum unterschätzten Thema Mobile Malware des Deutschland- und Frankreich-Chefs von Doctor Web, Pierre Curien, findet sich auch in der Juni-Ausgabe des Chefbüro – IT- & Business-Magazin für Führungskräfte auf S. 27.
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Social Media stärken Mobiles Internet
Jeder dritte Beitrag auf Facebook wird mittlerweile von mobilen Endgeräten aus veröffentlicht. Damit zitiert mobilbranche.de eine aktuelle Analyse von 70.000 Datensätzen durch Hubspot-Mitarbeiter Dan Zarrella, einem der führenden Social-Media-Experten in den USA: “Der untersuchte Datensatz umfasste dabei sowohl einfache Statusmeldungen als auch geteilte Links, Fotos und Videos. Bei der mobilen Nutzung führend ist dabei die mobile Website m.facebook.com, die für 18,78 Prozent aller Beiträge genutzt wurde. Die Facebook-Apps für Android, iPhone und Blackberry kommen auf jeweils über 4 Prozent Anteil. Insgesamt wurden 32,69 Prozent der Beiträge mobil veröffentlicht.
Zugleich zeigt auch eine aktuelle Erhebung von Marktforscher Comscore, dass Social Media ein wichtiger Wachstumstreiber des Mobile Webs ist: In Großbritannien wuchs die Zahl der Menschen, die täglich Social Media mit ihren Smartphones oder Tablets nutzen, binnen eines Jahres um 80 Prozent auf 7,9 Millionen Bürger.”
Mobile Hydraulikservices noch mobiler
Pirtek bietet nach eigener Aussage in Deutschland, Benelux und Großbritannien den schnellsten 24 Stunden-Hydraulik-Service. “Innerhalb einer Stunde vor Ort” lautet die Devise – und zwar zuverlässig Tag und Nacht. In dieses Konzept passen natürlich mobile Apps wie Mineralöl zur Ölhydraulik, denn sie können helfen, das Zeitintervall vom Eintreten des Stör- oder Service-Falles bis zum Eintreffen der Techniker nochmals zu verkürzen. “Die neuen Apps von Pirtek nutzen die GPS-Sensoren von iPhone und aktuellen Android-Smartphones, um sofort die nächstgelegenen der mittlerweile 52 bundesweiten Pirtek-Center zu lokalisieren und anzuzeigen,” erläutert Joachim Gasper, Leiter Marketing und Geschäftsentwicklung bei Pirtek. “Der Kunde kann dann direkt aus der App mit einem Touch dort anrufen und einen Servicetechniker anfordern, eine Nachricht schicken oder einen Besuchstermin buchen. Bei Bedarf kann er auch gleich einen Katalog mitordern.”
Die Inhalte der App sind kompatibel für alle “Pirtek-Länder” Europas. Neben Deutschland sind also auch die Niederlassungen in den Niederlanden, Belgien und Großbritannien auffindbar: Tag und Nacht und natürlich in der jeweiligen Landessprache. Die Apps sind kostenlos. Die App Store-Kategorie ist “Dienstprogramme”, die im Android Market “Business/Geschäftlich”.
Paid Apps am lukrativsten
Die jüngste Sonderpublikation der Spezialisten für Mobile App Stores von Distimo wurde für das Mobile Entertainment Forum erstellt und exklusiv nur dessen Mitgliedern und ausgewählten Medienvertretern zur Verfügung gestellt. Es vergleicht Marktphänomene u.a. in Apples App Store (iPhone, iPad), Android Market, RIMs BlackBerry App World, Nokias Ovi Store, Palms App Catalog und Windows Marketplace for Mobile Windows Mobile 6.x bzw. neuerdings Windows Phone 7 Marketplace (WP7). Die Daten entstammen dem Januar 2011 und den europäischen Märkten Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Russland und Spanien. Zentrale, aggregierte Ergebnisse:
- Der Durchschnittspreis der erfolgreichsten Apps liegt in den teuersten Mobile App Stores niedriger als der Durchschnittspreis sämtlicher Apps – der sensibel kalkulierte App-Preis hat also durchaus etwas mit dem Erfolg von Top-Apps zu tun.
- Die gebräuchlichste Preisstufe liegt unter 2 US-Dollar – außer in der BlackBerry App World, wo die meisten Apps ein Preisschild zwischen 2,00 und 2,99 US tragen.
- In app purchase ist gerade im Apple App Store für das iPhone ein enorm wichtiges Geschäftsmodell und ein erfolgversprechender Weg zur Refinanzierung von Apps geworden. 29 Prozent des von den erfolgreichsten Apps in Großbritannien erzielten Umsatzes wird von in app purchase innerhalb von Free Apps erzielt.
- Das mit weitem Abstand auch in Deutschland erfolgreichste Geschäftmodell bezogen auf Umsatz bleibt aber die Paid App.
- Es gibt einen Trend hin zu Business Apps. Dennoch werden weiterhin an Samstagen und Sonntagen mehr Apps als in der Woche heruntergeladen. Die “Wochenend”-Differenz liegt beim iPad noch höher als beim iPhone.



Das Mobile Entertainment Forum ist nach eigener Darstellung “the global trade body of the mobile media industry. It represents the leading companies throughout the entire mobile entertainment value chain, and works on behalf of its diverse membership to facilitate industry growth, shape regulation and deliver competitive advantage to its members.” Neue Mitglieder sind willkommen. Es existiert ein MEF EMEA Chapter.