Users prefer Apps (to mobile Websites)

compuware.comLieber apptimiert als optimiert: Weltweit nutzen Konsumenten lieber mobile Applikationen als mobile Websites. Das belegt eine aktuelle Studie der Performance-Spezialisten von Compuware zu den Erwartungen und Erfahrungen von Verbrauchern. Mobile Applikationen machen hiernach das Leben mit Kalenderfunktionen, Einkaufslisten und nicht zuletzt einem beträchtlichen Unterhaltungsangebot leichter und vereinfachen die Zusammenarbeit mit Kollegen. Verbraucher nutzen Apps für Bankgeschäfte, bezahlen Rechnungen, tätigen Einkäufe, buchen Hotels sowie Reisen und sind sowohl zu Hause als auch im Büro produktiv und online.

equationresarch.comIm Vergleich zu einer mobilen Website (also einer Seite, die speziell für die Verwendung auf mobilen Geräten entwickelt oder auch im Nachhinein dafür optimiert wurde) bevorzugen 85 Prozent aller Befragten die mobile App – sei sie nun eine native App zum Download und zur dauerhaften Installation oder auch eine Web-Applikation. Als Vorteile nennen die Befragten eine schnellere, bequemere und anwenderfreundliche Navigation.

Treten Probleme auf, dann sind das bei mehr als der Hälfte der Anwender:

  • Das “Einfrieren” bzw. der Absturz einer Anwendung (App Crash) oder ein anderer fataler Fehler: 62 Prozent.
  • Zu langsame Ladezeiten: 47 Prozent.
  • Die App wird gar nicht geladen: 40 Prozent.

Im Auftrag von Compuware hat Equation Research weltweit mehr als 3.500 Teilnehmer auch dazu befragt, was sie sich primär von mobilen Applikationen wünschen. Während sich die Anwendungen kontinuierlich weiterentwickeln, gibt es dennoch einige Grundlagen, auf die Verbraucher laut Umfrage grundsätzlich Wert legen:

  • Einfacher Zugriff auf Produktinformationen und Speicherung von Daten
  • Unterstützung bei der Navigation(?)
  • Möglichkeit, in Echtzeit zu kommunizieren.

Konsumenten wünschen sich außerdem Apps mit personalisierten bzw. nach ihren Interessen individualisierbaren Inhalten. Ein weiterer Standard ist die Möglichkeit, Angebote, Informationen und Produktempfehlungen über soziale Netzwerke zu teilen (Shareconomy).
Download der Studie (nach Registrierung)

Mobile à la Gartner: Einfluss auf Sourcing-Strategien

Gartner.comMobiler Eisberg: Laut einer weltweiten Umfrage des IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner unter über 2.000 CIOs nutzen Unternehmen durchschnittlich bislang nur 43 Prozent des Geschäftspotentials von Technologien – so beispielsweise Mobile, Business Intelligence (BI), Big Data, Social Media und Cloud Computing.

In einem Ranking der geschäftlichen und technologischen Prioritäten für 2013 landeten “Mobile Technologies” auf Rang 2 – nur noch nach BI und vor beispielsweise Cloud Computung, CRM, Security oder ERP! Mehr im Report “Hunting and Harvesting in a Digital World: The 2013 CIO Agenda” bzw. dieser Pressemitteilung.

Konvergenz von Mobile, Social und Cloud Computing
Diese Spitzenstellung des Mobile Business wird von einer weiteren Gartner-Prognose erhärtet. Hiernach müssen Unternehmen die Chancen und Risiken bei der Konvergenz von Mobile, Social und Cloud bedenken, wenn sie Sourcing-Optionen, Liefermodelle und Lieferanten evaluieren. Insbesondere bedürfen hiernach Mobile-Strategien einer Aktualisierung, da die Ansprüche an unternehmensintern wie -extern erbrachte IT-Services aufgrund von Entwicklungen wie massiver App-Nutzung, Bring Your Own Device (BYOD) und Consumerizationverändert und deutlich erweitert werden.

Mehr dazu im Report “Outsourcing Trends 2013: The Impact of Social, Information, Mobile and Cloud on Your Sourcing Strategies” der hier erworben werden kann.

BYOD: Über 3 Brücken musst Du gehen

Gartner.comBei einer aktuellen Umfrage des IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner gaben 70 Prozent der Antwortenden an, dass sie BYOD-Regelungen für private mobile Endgeräte in ihrem Unternehmen eingeführt haben oder dass sie planen, diese innerhalb der nächsten 12 Monate umzusetzen. 33 Prozent der befragten Unternehmen haben bereits BYOD-Policies implementiert.

Wenn Unternehmen die Optionen und Fährnisse angehen wollen, die BYOD bietet, so müssen sie laut Gartner insbesondere folgende drei (naheliegende) Hürden nehmen:

  • 1. Das Recht der Nutzer/Besitzer, die Möglichkeiten ihrer Mobiles voll auszunutzen, kollidiert mit dem Bestreben des Unternehmens nach Datensicherung und Datenschutz. Dies betrifft u.a. die freie Wahl von Apps oder mobil anzusurfenden Websites, aber auch die Gefahr des Geräteverlusts. Die Consulter empfehlen stark den Einsatz einer Lösung für Mobile Device Management (MDM), eines URL-Filters sowie eines Corporate App Store), ggfs. in Verbinung mit Black lists bzw. White lists für (un)erwünschte oder präferierte Apps.
  • 2. Die freie Gerätewahl der Mitarbeiter stellt eine Herausforderung für die IT-Security dar. Ein Satz von Minimalanforderungen sollte u.a. regeln: Passwort-Unterstützung, zeitgesteuerter Screen lock, Gerätesperrung nach x falschen Passworteingaben, Verschlüsselung, Fernlöschung (Remote Wipe o. Remote Kill). Dieser kleinste gemeinsame Nenner sollte laut Gartner auch Hardware spezifizieren – die Festlegung auf mobile Betriebssysteme reiche nicht aus.
  • 3. Der Umstand, dass das Endgerät und zumindest ein Teil der Apps und Anwenderdaten dem Mitarbeiter gehören, führt zu Privatsphäre- und juristischen Problematiken u.a. bei Datensicherung und anderen MDM-Maßnahmen – insbesondere bei besagter Fernlöschung als Ultima Ratio. Es wird u.a. empfohlen, vorab die schriftliche Zustimmung aller Teilnehmer an BYOD-Programmen zu solchen Maßnahmen einzuholen.

Mehr Informationen birgt der Report “Three Crucial Security Hurdles to Overcome When Shifting From Enterprise-Owned Devices to BYOD”, der hier geordert werden kann.

Es sei aber nicht verschwiegen, dass andere Experten glauben, der “BYOD-Hype” in den Unternehmen ebbe bereits wieder ab.

Mobile CRM: Dossier

Gartner.comMobile Customer Relationship Management (CRM), also mobile Lösungen für Kundeninteraktion und Kundenbindung, sind im Trend. Das IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner argumentiert sogar überzeugend, dass Mobile CRM-Lösungen einen besseren ROI als auf Soziale Netzwerke zielende Strategien erwirtschaften, betont aber auch, dass das Thema Kundenmanagement vor allem als Strategie und nicht nur als Software behandelt werden sollte.

Laut einer von Pierre Audoin Consultants (PAC) im Auftrag mehrerer Lösungsanbieter erstellten und verbreiteten Studie wird Mobility im Kundenmanagement immer wichtiger. Für fast 70 Prozent der deutschen Unternehmen ist die mobile Unterstützung entscheidend bei der Auswahl einer CRM-Lösung. Die Entscheider in den befragten Unternehmen gehen mehrheitlich davon aus, dass CRM-Systeme in Zukunft vor allem mobil genutzt werden. Zusätzlich ist Mobility ein wesentlicher Treiber für CRM-Investitionen: 38 Prozent der Unternehmen planen in den kommenden zwei Jahren in die Modernisierung und gleichzeitig Mobilisierung ihrer CRM-Anwendungen zu investieren.

Der PAC-Studie “Mobile CRM – Kundenmanagement mit Tablet, Smartphone und Laptop” ist zu entnehmen, dass CRM-Lösungen mit mobilen Komponenten in deutschen Unternehmen schon relativ weit verbreitet sind. Gleichwohl planen 38 Prozent der antwortenden Unternehmen in den kommenden zwei Jahren konkrete (weitere) Investitionen in mobile CRM-Lösungen. Diese Pläne betreffen zum einen die Erweiterung bestehender Lösungen in punkto Mobilität, zum anderen will jedes zweite antwortende Unternehmen sogar ein neues CRM-System anschaffen, um mobile Nutzer besser zu unterstützen – eine bemerkenswert hohe Prognose.

Tablets auf dem Vormarsch
Mobile CRM-Lösungen kommen bisher vor allem auf Laptops zum Einsatz, Smartphones und Tablets werden derzeit im Kundenmanagement erst von einem kleinen Anwenderkreis eingesetzt. Allerdings ist jeder zweite Fachbereichsleiter davon überzeugt, dass sich Tablet-Rechner künftig durchsetzen werden. Tritt dies wie erwartet ein, dann wandelt sich laut PAC die Bedeutung mobiler Lösungen: Waren sie bislang nur ein Vehikel, um von unterwegs auf Kundendaten zugreifen zu können, werden sie dann mehr und mehr zu CRM-Arbeitsumgebungen , die Reports und Analysen bereitstellen und ganze Prozesse beschleunigen, um so schneller auf die Bedürfnisse der Kunden reagieren zu können. Von der mobilen Kundendatei zu – beispielsweise – einem mobilen Produktkonfigurator also. Entsprechend hoch werden dann die Ansprüche an die mobile Unterstützung.

Auswahl der passenden Lösung
CRM-Auswahl: Mobile-Unterstützung als zentrales Kriterium Unternehmen legen bei der CRM-Auswahl künftig besonderes Augenmerk auf die mobile Funktionalität. Nur jedes zehnte Unternehmen setzt bei Mobile CRM auf unveränderte Standardapplikationen. Frank Niemann, Principal Consultant bei PAC: “Der Großteil der Unternehmen hat eine Standardapplikation mit individuellen Anpassungen im Einsatz, um den spezifischen Unternehmensanforderungen gerecht werden zu konnen.” Customizing bis hin zu individuellen Entwicklungen werden auch künftig eine zentrale Rolle spielen: “65 Prozent der Unternehmen planen den Einsatz einer angepassten Lösung. Und auch bei den Eigenentwicklungen zeichnet sich ein Anstieg ab”, erläutert der Consulter. “Damit eröffnen sich Softwareanbietern aber auch IT-Dienstleistern gute Chancen, sich mit individuellen Entwicklungen am Mobile-CRM-Markt zu positionieren.”

Offline-Fähigkeit webbasierter Lösungen noch unzureichend
Im Vergleich zu nativen Lösungen sind laut PAC webbasierte Mobile-CRM-Applikationen “deutlich stärker verbreitet”. Bei 70 Prozent der Unternehmen, die bereits eine mobile CRM-Applikation im Einsatz haben, soll es sich laut PAC um eine Browser- bzw. webbasierte Lösung handeln. Allerdings wird von diesen die Anforderungen an die Offline-Funktionalität typischweise nicht hinreichend erfüllt: “Jeder dritte Fachbereichsleiter ist mit der Offline-Fähigkeit der bestehenden Lösung unzufrieden. Hier besteht eindeutig Nachbesserungsbedarf”, konstatiert Niemann.

Die Erstellung und Verbreitung der PAC-Erhebung wurde von den Anbietern BSI Business Systems Integration Fujitsu Technology Solutions, SAP (vgl. SAP CRM, SAP/Sybase, SAP/Business One, SAP/itelligence u.v.m.) und update Software gesponsort. Sie basiert auf einer “repräsentativen Befragung in deutschen Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern”. Befragt wurden 107 Abteilungs- bzw. Fachbereichsleiter deutscher Unternehmen, die den Vertrieb, das Marketing und/oder den Kundenservice verantworten, sowie Geschäftsführer. Das resultierende 48-seitige Dokument kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

Marktübersicht

mobileTicker-Marktübersicht CRM Clients für iOSIm Folgenden weitere Anbieter von CRM- bzw. vertriebsunterstützenden iOS-Apps im Überblick – ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

Amtangee

Aprimo

BFI Mobile (“SmartCRM.Mobile”)

CAS Software (“genesisWorld”)

Cobra

Daylite (die ihr Produkt allerdings mehr als Produktivitätswerkzeug positionieren)

Gedys (“CRM 360°”)

l-mobile

Mobizy

mobile only (Mobile Auftragserfassung “motrade”)

nexMart (im Einsatz u.a. bei Metabo)

iSLX für Sage SalesLogix (vgl. auch “sCRM” für Sage CRM von Serversys)

Salesforce

Salesperformer (“crm client 2″)

SuperOffice

Samzol (“WorkTeams”)

vTiger

Zoho.

Diese Angebote bestehen gewöhnlich aus einer kostenpflichtigen Server-Komponente, auf die über die normalerweise kostenlos angebotene iPhone- oder iPad-App zugegriffen wird. Stand-alone arbeitende Apps sind funktional deutlich eingeschränkt und daher die Ausnahme. Neben den Vorgenannten gibt es auch Anbieter, die nur ein mobiles Frontend zur Bedienung der CRM-Software Dritter offerieren. Beispiele sind etwa CWR Mobility, iEnterprises (“Mobile Edge” oder “Empower Mobile CRM”), Fellow Consulting (“CRM4Mobile”), maihiro, msc mobile (Momentum), Omni (“Riva Integration Server”) oder Resco, die teils über eine native App, teils via Exchange ActiveSync-fähigen Endgeräten zumindest E-Mail-basierte Connectivity zu CRM-Systemen wie Navision/Microsoft Dynamics, NetSuite, Oracle (Siebel), SageCRM, Salesforce, SAP oder SugarCRM verschaffen. Häufig haben die traditionellen CRM-Anbieter inzwischen aber auch eigene iOS Clients bereit gestellt – beispielsweise Sugar Mobile für SugarCRM.

Mobile Content Management à la GlanzkinderAuch Glanzkinder wird seine mobilen Angebote zur Interaktion mit Kunden noch entscheidend ausbauen. Aktuell wird das preisgekrönte Glanzkinder-Produkt PDF Activator™ modernisiert, auf weitere Plattformen verbreitert und um mobile Shopping-Funktionalität ergänzt – zum Self-Service genauso wie für die vom Vertriebsexperten betreute Gesprächssituaton.

Nun ist die Software also ausgewählt und das Projekt wird geplant: Vor diesen häufigen Fehlern in Mobile CRM-Projekten warnt Gartner.

Interview der CW mit Experte Wolfgang Schwetz zum Thema Mobile CRM. Im Anhang gibt es auch hier eine Marktübersicht. Das CRM-Urgestein sieht allerdings keine der neuen Möglichkeiten, die Business Apps für CRM bereitstellen – wie z. B. multimediale Darstellung bei der Produktkonfiguration, Rapid Prototyping, Verzahnung von CRM und Angebotswesen, Cross Selling sowie Location Based Services.

PDF Activator im YouTube-Video

Event: 3. Mobilisten-Talk

Der 3. mobilbranche.de Mobilisten-Talk kommt näher: mobilbranche.de lädt am 16. August 2012 um 19 Uhr zum nächsten Branchentreffen ins BASE_camp in Berlin ein. Thema der Veranstaltung: “!Geld wird mobil – Mobile Banking und Mobile Payment”. Der Eintritt ist frei.
Vorläufiges Programm

Im Vorfeld der Veranstaltung gibt es eine Umfrage zu Mobile Payment. Das Mitmachen lohnt sich: Unter allen Teilnehmern verlost die E-Plus-Gruppe ein BASE Tab 7.1. An der Umfrage teilnehmen kann man bei Interesse hier.

Nutzung von Tablet, Smartphone, Notebook & Co.

Gartner.comLaut einer aktuellen Umfrage des IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner wurden Media Tablets sehr schnell auch für tägliche persönliche Tätigkeiten genutzt. Nach der Umfrage handelt es sich bei den Aktivitäten die sich vom PC auf das Tablet verlagern am häufigsten um das Abrufen der E-Mails (81 Prozent der Befragten), das Lesen von Nachrichten/News (69 Prozent), das Abrufen der Wettervorhersage (63 Prozent), Social Networking (62 Prozent) und Gaming (60 Prozent).

Die Gartner Umfrage wurde Ende des Jahres 2011 in den USA, UK und Australien durchgeführt. Dabei wurden 510 Befragte, die ein Tablet sowie mindestens zwei weitere Connected Devices besitzen mussten, aufgefordert, ein “Nutzer-Tagebuch” über Ihre Aktivitäten mit Tablets, PCs (Desktops oder Notebooks) sowie Smartphones & Co. zu führen.

Über 50 Prozent der Tagebuchführer ziehen es erstaunlicherweise bereits heute vor, Nachrichten/News, Magazine und Bücher am Bildschirm zu lesen. Erstaunlich, weil die Qualität der Bildschirme bislang durchaus noch zu wünschen übrig lässt. Im Schnitt nutzt einer von drei (33 Prozent) Tablet-Besitzer seinen/ihren Flachmann, um Bücher zu lesen – im Gegensatz zu Notebooks (13 Prozent) und Smartphones (7 Prozent). Gartner glaubt nicht an ein hundertprozentiges Ersetzen der Druckerzeugnisse durch die digitalen Versionen, spricht aber ausdrücklich von einem “less-paper model”.

Die Befragten early tablet adopters gaben überdies an, ihre diversen mobilen Endgeräte abwechselnd zu benutzen und nicht eines durch ein anderes zu ersetzen. Dennoch nutzen Tablet-Besitzer ihre privaten PCs an Wochenenden 20 Prozent weniger als in der Woche – insofern kannibalisieren andere Mobile Devices die PC-Nutzung schon eindeutig. Die stärkste Tablet-Nutzung findet im Wohnzimmer statt (87 Prozent), gefolgt vom Schlafzimmer (65 Prozent) und Küche (47 Prozent)!

Hauptargument für die Anschaffung eines Media Tablets ist laut Studie das Format (Form Factor): relative kleine Abmessungen und niedriges Gewicht. 45 Prozent der Befragten nutzen ihr Tablet übrigens immer nur selbst. Gartner schließt daraus, dass ein Tablet-Computer fast so ein persönlicher Gegenstand des täglichen Lebens ist wie ein Mobiltelefon. Ein weiterer Trend: Männer kaufen sich typischerweise ihre Tablets selber, während Frauen sie häufiger als Geschenk erhalten – nett.

Smartphone liegt in der Nutzungshäufigkeit vorn
Mit acht mal am Tag liegen Smartphones bei den Befragten in der Nutzungshäufigkeit weit vorne. Mobile PCs (Laptops, Notebooks) kommen dreimal täglich an die Reihe, Tablets immerhin noch zweimal täglich. Der Smartphone-Nutzung kommt “zugute”, dass sie sowohl in- wie außerhalb der Wohnstatt genutzt werden: 65 Prozent der Befragten benutzen ihre Mobiltelefone auch unterwegs und 66 Prozent ausdrücklich auf der Arbeit (BYOD).

Noch mehr Informationen im Gartner Report “Survey Analysis: Early Tablet Adopters and Their Daily Use of Connected Devices”, der hier geordert werden kann.

M- wächst schneller als E-Commerce gesamt

Die Online-Branche erwartet für das laufende Geschäftsjahr eine deutliche Steigerung der M-Commerce Umsätze. Dies geht aus der repräsentativen Studie “Trend in Prozent” hervor, die der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. gestern vorgestellt hat. Im direkten Vergleich zur Entwicklung der gesamten E-Commerce Umsätze (für welche die befragten Experten in diesem Jahr ein Wachstum von 16 Prozent erwarten) gehen 72 Prozent der Befragten von einem “stärkeren Wachstum für Mobile-Commerce Umsätze” aus. Ein Umsatzwachstum in zumindest gleichem Maße erwarten 10 Prozent, wohingegen 17 Prozent der Befragten zwar in diesem Jahr von einer Umsatzsteigerung für die M-Commerce Umsätze ausgehen, diese jedoch bei unter 16 Prozent Wachstum vermuten. Nur ein Prozent aller Befragten geht von sinkenden Mobile Business-Umsätzen aus. Einig ist sich die Mehrheit der Teilnehmer, dass M-Commerce in Zukunft als bedeutsamer Teil einer Multi-Channel-Strategie für den Handel gelten wird.
BVDW 0612: M-Commerce wächst schneller als E-Commerce gesamt
Verbreitungsgrad mobiler Endgeräte wichtigster Erfolgsfaktor
Laut Umfrage bezeichnen 96 Prozent der Befragten den Verbreitungsgrad von Smartphones und Tablet PCs in der Bevölkerung als wichtigen oder sehr wichtigen Grund für den Erfolg von Mobile Commerce an. Zu den weiteren entscheidenden Aspekten zählen für 94 Prozent die einfache Handhabung (Usability und Convenience) und für 89 Prozent die Kundenakzeptanz. Bedeutsam sind ebenfalls für 76 Prozent der Befragten die angewandten Geschäftsmodelle, während 74 Prozent die Multi-Channel-Strategien der Händler als Erfolgsfaktoren für den M-Commerce sehen.

Die Einführung des neuen Übertragungsstandards “Long-Term-Evolution” (LTE) wirkt sich hingegen nur für 40 Prozent der Befragten auf den Erfolg von M-Commerce aus. Die Integration von Mobile Business und Social Media (“Mocial“) scheint für ein knappes Drittel erfolgsentscheidend für den M-Commerce zu sein. Die relativ junge Technologie “Near Field Communication“ (NFC) spielt mit nur 27 Prozent Zustimmung eine untergeordnete Rolle bei NFC-fähigen Endgeräten und 22 Prozent bei NFC-fähigen Terminals.

Mobile Security wird zur Gretchenfrage

www.nifis.deDie immer stärkere Nutzung von iPads und anderen Tablet-PCs wird zur größten (Un)Sicherheitsfrage für die deutsche Wirtschaft. So jedenfalls die zentrale Aussage des aktuellen Reports “IT-Sicherheit und Datenschutz”, den die Nationale
Initiative für Informations- und Internet-Sicherheit (NIFIS e.V.) erstellt hat. Für die Studie wurden 100 Fach- und Fürungskräften aus mittelständischen Firmen und Großunternehmen befragt. Die Erhebung förderte zutage, dass über drei Viertel der Manager “Angst vor Cyberattacken auf die mobilen Geräte der Beschäftigten haben”. 76 Prozent halten eine mobile IT-Sicherheitslösung für unerlässlich. Über die Hälfte (58 Prozent) sind der Auffassung, dass Unternehmen es unbedingt unterbinden müssen, dass die Mitarbeiter über privat genutzte mobile Geräte Zugriff auf sensible Firmendaten haben. 53 Prozent fordern klare Richtlinien (Policies) für die Zugriffsrechte auf sensible Daten über mobile Geräte. Ein knappes Drittel (30 Prozent) verlangt, dass die IT-Verantwortlichen im Unternehmen die “volle Kontrolle” über alle beruflich genutzten iPads, Tablet-PCs und Smartphones haben sollten”. Sie fordern den Einsatz einer zentralen Management-Oberfläche oder -Konsole (Mobile Device Management oder MDM) . Ein striktes Verbot des beruflichen Einsatzes privater Geräte (Bring Your Own Device oder BYOD) fordern allerdings nur 12 Prozent der von NIFIS Befragten.

13 Mio. Haushalte haben Mobiles Breitband

Der Ausbau der mobilen Breitbandnetze geht zügig voran. Aktuell können in Deutschland bereits etwa 13 Millionen Haushalte den neuen Mobilfunkstandard LTE (= Long Term Evolution) nutzen. Das hat eine Umfrage des Hightech-Verband BITKOM bei den Netzbetreibern ergeben. Demnach haben die Anbieter bundesweit bislang rund 3.000 LTE-Basisstationen in Betrieb genommen. Mehr als 150.000 Kunden nutzen die neue Technologie bereits. Bereits in vollem Gang ist der Ausbau in Düsseldorf, Köln, Frankfurt/Main, München und Berlin. Bis Ende dieses Jahres wird LTE in rund 300 Städten verfügbar sein und die bereits bestehende Breitband-Versorgung erheblich verbessern. Die Anbieter schätzen, bis dahin mehr als die Hälfte der Haushalte in Deutschland mit LTE versorgen zu können.

LTE ist der Nachfolger von UMTS und ermöglicht Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde. Derzeit wird LTE bislang vor allem als Internetzugang von Privathaushalten und Geschäftskunden genutzt. Den Ausbau mit mobilen Breitbandnetzen in Deutschland hält der BITKOM bereits für “sehr weit fortgeschritten: ca. 85 Prozent der deutschen Haushalte haben Zugang zu mobilem Internet per UMTS“. Mit LTE wird der Grundstein für die mobile Breitbandversorgung der Zukunft gelegt, denn mit LTE-Advanced steht bereits der nächste technologische Schritt bevor. Mit dem Standard LTE-Advanced sind Downloads mit bis zu 1.000 Megabit (= 1 Gigabit) pro Sekunde möglich. Vorteil: Die aktuell in Betrieb genommenen LTE-Basisstationen können weiter genutzt werden und bekommen lediglich ein Software-Update. Nach derzeitigem Wissenstand startet der Ausbau der Gigabit-Technologie in vier bis fünf Jahren.

Die aktuelle LTE-Verfügbarkeit (laut Eigenaussage) und Tarife bei vodafone,
DTAG/T-Mobile und O2.

BITKOM-Erhebung 0412: Mobile MediennutzungEine weitere aktuelle BITKOM-Erhebung zeigt: Die Zahl der Internetnutzer in Deutschland hat erstmals die Schwelle von 75 Prozent der Bevölkerung überschritten. Das sind mehr als 53 Millionen Menschen. “Einen echten Boom gibt es beim mobilen Internet”, erläutert BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Bereits 37 Prozent der Deutschen – 26 Millionen Menschen – nutzen das Web auf ihrem Handy oder einem Tablet-PC! Immer günstigere Geräte und Datentarife sowie die fast flächendeckende Verfügbarkeit von mobilen Breitbandzugängen (s.o.) tragen zu der hohen Popularität bei.

Flach verlangt flott: Tablet User wollen schnell surfen

Compuware LogoWeltweit stellen Nutzer von Tablet-PCs hohe Anforderungen an die Performance von Websites: 70 Prozent erwarten, dass eine URL innerhalb von maximal zwei Sekunden größtenteils geladen ist. 40 Prozent hatten jedoch bereits Probleme, wenn sie Webseiten von ihrem Tablet-PC angesteuert haben. Rund ein Drittel tätigt Online-Einkäufe nicht auf Seiten, mit denen schlechte Erfahrungen gemacht wurden. Langsame Ladezeiten sind mit 66 Prozent die am häufigsten genannte Schwierigkeit, gefolgt von Abstürzen (44 Prozent) und Problemen mit Website-Funktionen (42 Prozent) oder -Formaten (40 Prozent). Abhilfe können auf Tempo und für mobile optimierte Webseiten schaffen. Oder man setzt auf die Segnungen der App-Programmierung, wodurch ein Teil der ladeintensiven Inhalte schon beim App-Download installiert werden, was inkrementelle Aktualisierungen natürlich nicht ausschließt.
Engaging the Tablet User
Dies sind zentrale Ergebnisse einer Erhebung zur Erwartungshaltung der Nutzer von Tablet-PCs hinsichtlich der Performance von Websites. Der Grund dieser recht hohen Erwartungshaltung der mobilen Surfer laut dem Beauftrager der Studie CompuWare: Die Nutzer sind durch jahrelange Erfahrungen mit leistungsstarken Desktop-PCs auf schnellen Internetseiten wie Amazon oder Google geprägt bzw. verwöhnt. Die Umfrage zeigt, dass Tablet-User mindestens genauso schnell online zugreifen möchten, wie am stationären PC am Arbeitsplatz oder am Laptop zu Hause.

Weitere Ergebnisse:

  • 46 Prozent der Nutzer von Tablet-PCs, die schlechte Erfahrungen mit einer Website gemacht haben, wechseln auf die Website eines Konkurrenten (interessant wäre hier noch, wie sie diesen identifizieren, d. Red.).
  • Bei 35 Prozent der Anwender ist es unwahrscheinlich, dass sie diese Website jemals wieder besuchen werden – auch nicht von einer anderen Plattform aus!
  • 33 Prozent halten es für eher unwahrscheinlich, dass sie bei diesem Unternehmen in irgendeiner Form einen Einkauf tätigen. Denn fast die Hälfte aller Internetnutzer, die einen Tablet-PC verwenden, wiederholen den Vorgang auf einer Website nur ein- oder zweimal, wenn er nicht funktioniert.

Für die Studie “Engaging the Tablet User: What They Expect From Websites” befragte das Marktforschungsunternehmen Equation Research Anfang des Jahres weltweit über 2.000 Tablet-PC-Nutzer, davon 200 allein aus Deutschland. Unter der Marke Gomez betreibt Compuware eine Plattform zur Performanceanalyse und Optimierung von mobilen und stationären Web-, Streaming- und Cloud-Anwendungen. Eine Zusammenfassung der Umfrageergebnisse ist hier verfügbar.

« Vorherige Einträge