Event: Personalmanagement via Handy

UniSaarland_MIS_workshop_logoPotenziell spannender Termin für Kurzentschlossene, die am Thema interessiert sind: Am morgigen 20.05. beginnt in Bamberg die weltweit größte Tagung zum Thema Electronic Human Resource Management (e-HRM). Prof. Stefan Strohmeier ist Inhaber des Lehrstuhls für Management-Informationssysteme an der Universität des Saarlandes. Er organisiert vom 20. bis 21. Mai 2010 in Bamberg den dritten “European Academic Workshop on Electronic Human Resource Management”. Zu der Tagung werden “rund 60 führende Wissenschaftler und Wirtschaftsverteter aus der ganzen Welt” erwartet.

uniSaarland_MIS_logoWorum geht es? Unternehmen rekrutieren, planen, verwalten, entwickeln, führen und vergüten ihr Personal heute zunehmend mit meist web-basierten Anwendungssystemen. Mit dieser elektronischen Variante der Personalarbeit und den dazu notwendigen Informationssystemen beschäftigt sich e-HRM. Aktuelle Forschungsthemen des Lehrstuhls sind etwa e-Portfolios in der Personalbeschaffung, virtuelle Gemeinschaften im Personalmanagement, semantische Technologien im E-Recruiting bzw. M-Recruiting und E-Learning. In diesem Bereich analysieren die Wissenschaftler gemeinsam mit verschiedenen Praxispartnern die Möglichkeiten, Bewerbungsprozesse auf Mobiltelefone bzw. Smartphones zu verlagern. Der Workshop soll unter dem Motto “Evidence-Based e-HRM? On the way to rigor and relevant research” Forschung und Praxis zusammenbringen. Sponsoren der Tagung sind SAP und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG).

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Personalmanagement auf dem iPhone

UniSaarland_logoWie modernes Human Capital Management mit dem iPhone aussehen kann, hat Professor Christian Scholz vom Personalmanagement-Lehrstuhl der Universität des Saarlandes gestern auf der CeBIT 2010 erläutert: “Ihr iPhone piepst. Sie haben eine automatisierte Nachricht Ihres Unternehmens erhalten: Das Humankapital einer besonders wichtigen Abteilung ist gesunken. Sie wollen wissen, was passiert ist und starten Ihre Human Capital-App auf dem iPhone. Wenige Taps später sehen Sie die Zahlen des Sorgenkinds: Ein negativer Trend – wenn man die Charts genauer betrachtet – zeichnet sich ab. Aber die Lage ist noch nicht dramatisch, Sie haben jetzt, dank iPhone, noch die Möglichkeit, rechtzeitig zu reagieren und gegenzusteuern.”

So könnte modernes Human Capital Management bald aussehen, denn im Forschungslabor des Instituts für Managementkompetenz (imk) an der Universität des Saarlandes ist es bereits entwickelt worden. Das vom BMBF finanzierte Verbundprojekt “Dynamisches Human Capital- und Kompetenz-Controlling im innovativen Mittelstand” will jetzt zeigen, wie die Idee dynamisch ablaufen kann: Fortlaufend gewonnenen Zahlen und Werte weisen die Entwicklungen des Humankapitals auf, und das iPhone ermöglicht sein Controlling “on the go”.