Stromlasten im RZ via App prüfen
Power Management-Software für die Hosentasche soll laut Anbieter Raritan Zeit und Energiekosten sparen. Dafür wurde jetzt die Lösung Power IQ auch als App für iPhone, iPad und iPod Touch veröffentlicht. Mit ihr sollen Leiter von Rechenzentren nun auch von unterwegs Stromlasten in Echtzeit abrufen und Server- bzw. Rack-Stromversorgungen per Fernzugriff steuern können.
Power IQ sammelt und analysiert Daten wie z.B. den kWh-Verbrauch oder die Temperatur im Rack und führt zudem laut Hersteller detaillierte Thermalanalysen durch. Die Software verfügt über eine Alarmfunktion, die bei Überschreitung voreingestellter Schwellenwerte Administratoren eine Mitteilung sendet. Falls nötig, lassen sich via App unmittelbar korrigierende Maßnahmen einleiten, wie z.B. die manuelle Abschaltung eines nicht ausgelasteten Servers. Zudem zeigen detaillierte Langzeitaufzeichnungen in Form von übersichtlichen Diagrammen Wirkleistung, Energieverbrauch und Stromkosten der Server und anderer IT-Einheiten sowie den CO2-Ausstoß.
Raritan bietet interessierten Kunden mit der Funktion “Live-Demonstration” die Möglichkeit, die Software direkt mit Servern im IT-Lab von Raritan auszuprobieren. Beispielsweise können die Tester zur Probe Stromkennzahlen abfragen oder Server an- bzw. ausschalten. Power IQ ist eine Universal App und setzt iOS in Version 3.1 oder höher voraus. Sie ist kostenlos im App Store verfügbar. Um tatsächlich auf RZ-Daten zugreifen zu können, muss dort natürlich auch die (kostenpflichtige) Energiemanagement-Software von Raritan in Betrieb sein. Diese überwacht und steuert u.a. Netzwerkkomponenten, Server, Racks und unterbrechungsfreie Stromversorgungen der Hersteller APC, Cyber Switching, Geist, Hewlett-Packard, Liebert oder Rittal
Kassensturz: App m. Barcode-Scanner für die Inventur
In Behörden, in Unternehmen und in Vereinen ist es Pflicht oder Sitte, eine exakte Buchführung über Anschaffungen und vorhandenes Inventar zu unterhalten. Die kostenlose App Inventory Scanner von ACT Smartware GmbH verwandelt das iPhone in einen Barcode-Leser, der überdies noch ergänzende Fotos machen und Texte erfassen kann. Die eingesammelten Daten können mit einer – kostenpflichtigen – Zusatzkomponente via WLAN oder E-Mail auf den PC übernommen.
In Unternehmungen reicht es meist einfach nicht, z.B. einfach nur “PC” zu schreiben, wenn es zehn nahezu identische Geräte in der Firma gibt. Da ist es natürlich vorteilhaft, die exakte Seriennummer zu scannen zu können, die idealerweise als Barcode direkt am Gerät vorhanden ist.
Der Inventory Scanner nutzt natürlich die Fotofunktion des iPhones, um einen vorhandenen Barcode zu fotografieren. Die Scan-Funktion der App ist laut des Anbieters PR-Agentur “besonders stark” und “arbeitet auch noch im Halbschatten, auf runden PET-Flaschen, bei verwischten oder sehr winzigen Barcodes oder selbst dann, wenn der Barcode unter einer reflektierenden Plastikschicht verborgen ist”. Dabei erkennt der Inventory Scanner viele gängige Barcode-Formate, darunter UPC-A, UPC-E, EAN 8, EAN 13, ISBN 10, ISBN 13, 2/5 Interleaved (i25), Code 39, Code 128 und PDF 417. Sogar die quadratischen QR Codes und die Tracking-Nummern von UPS- und FedEx-Paketen werden laut Angaben unterstützt.
Vorteil des Barcode-Scans: Die Produktnummern sind in wenigen Sekunden erfasst und Abschreibfehler gehören ab sofort der Vergangenheit an. Ist am Inventar kein Barcode zu finden, so kann eine ausgewiesene Produktnummer übrigens auch von Hand in der App erfasst werden: Papier und Stift sind beim Einsatz des iPhones und der App Inventory Scanner nicht länger nötig. Ein weiterer Bonus sind die Produktfotos, die sich beim Inventarisieren gleich mit anlegen und anschließend den Einträgen zuordnen lassen.
Die App speichert die Daten in einer SQL-Datenbank und exportiert sie wahlweise via E-Mail oder WLAN auf den Desktop-Rechner. Dabei unterstützt die Software die Übertragungsformate .TXT (CSV), XML und ZIP.
App kostenfrei testen, Export-Funktion nachkaufen
Der Inventory Scanner 1.0 kann ab sofort im App Store (Kategorie Wirtschaft) kostenlos herunter geladen werden. Wen der kostenlose Test überzeugt hat, der kann die Exportfunktion als In-App-Purchase für 7,99 Euro freischalten. Am tollsten wäre noch eine korrespondierende Desktop-Komponente für Gestaltung und Ausdruck eigener Inventar-Barcodes…