All Work and no Play? App-Umsätze aus Google Play besser als vermutet
In ihrem jüngsten Report haben sich die Spezialisten für Mobile App Stores von Distimo auf Umsätze in den Stores der Marktführer Apple und Google konzentriert. Der Report “A Granular App Level Look at Revenue: Google Play vs. Apple App Store” will einige der Mythen zu diesem Thema beseitigen. Die Daten entstammen Distimos AppIQ-Service. Ein Mythos laut Distimo: Obwohl die Downloadzahlen bei Free Apps in Google Play beeindruckend hoch sind, bleibe die Refinanzierung mit Freemium oder Paid Apps schwierig. Um dem genauer auf den Grund zu gehen, untersuchte Distimo den von in beiden Stores vertretenen Apps oder Entwicklern erzielten Gesamtumsatz. Aus den Ergebnissen:
- Die App-Schmiede Mobage (u.a.: Hellfire, Transformers, Ninja Action) hat im April dieses Jahres in den USA 5,1 Mio. US-Dollar mit den Android- und 5,6 Mio. Dollar mit iOS-Versionen ihrer Spiele eingenommen.
- Dabei hat etwa das Mobage-Game “Blood Brothers” allein 1,8 Mio. Dollar Umsatz generiert – 61 Prozent davon in Google Play.
- Ganz ähnlich sieht es bei beispielsweise “World At Arms” (Gameloft) oder “Final Fantasy III” (Square Enix) aus.
- Obwohl die Mobile Messaging App WhatsApp in Google Play eine Gratis- und im App Store eine kostenpflichte App ist, erbrachte die Android-Version in Deutschland, Italien und Spanien mehr Geld als die iOS-Variante.
- Im Vergleich zum App Store hat Google Play in den vergangenen sechs Monaten um 8 Prozent auf jetzt 27 Prozent der Gesamt-App-Umsätze zugelegt, vgl. auch die Grafik.

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APPrechnung: Business Apps lohnen sich auch für Anwender
Von wegen Daddelkram: 97 Prozent aller Smartphone-Besitzer in den USA, die darauf Apps einsetzen, sparen so nennenswert Zeit und letztlich auch signifikante Werte – mithin Geld. Die von Harris Interactive für die Spezialisten für Business Apps ClickSoftware durchgeführte Studie “Value Of Smartphones – As measured by price, time savings through app usage, and overall productivity” quantifiziert diese Effekte ausführlich. Aus den Ergebnissen:
- Durch Nutzung ihrer Top-Apps sparen die Anwender laut eigener Einschätzung (!) bis zu 88 Minuten täglich im Vergleich zu einem angenommen Arbeitstag ohne App-Nutzung. Dies entspricht laut den Studienautoren 553 Stunden oder bis zu 22 freien Tagen im Jahr oder einem geldwerten Vorteil von 12.000 US-Dollar pro Jahr (11.777 Dollar – Basis der Berechnung ist das durchschnittliche US-Einkommen von 45.790 Dollar und der durchschnittiche Stundenlohn von 22 Dollar.
- Die Autoren legen Wert auf die Feststellung, dass diese Formel nicht linear zu nutzen ist (noch mehr App-Nutzung ergibt mehr Ersparnis), sondern dass optimale App-Nutzung auf eine Balance hinausläuft.
- Die Befraten hatten im Schnitt 174 Dollar für die Beschaffung ihres aktuellen Smartphones ausgegeben. 17 Prozent der Befragten hatten nichts für ihr aktuell genutztes Smartphone ausgebegen (Dienstwaffe, Geschenk).
- E-Mail (50%), SMS/Messaging (42%), Social Networking (39%), Webbrowsing & Mobile Search (25%), Wetter (21%), Karten/Navigation/LBS (14%) und Kalender (10%) führen die Produktivitäts-Hitliste an. “Utilities” (Rechner, Timer, Notizen) kommen noch auf 8% (Mehrfachnennungen).
- Interessant ist die Work-Life-Balance der Intention der jeweiligen App-Nutzung: Beispielsweise bei den E-Mail-Nutzern teilt sich dies so auf: 21% meist für den Job, 47% meist privat, 32% beides etwa gleich.
- Auch bei der Zeitersparnis landen SMS und E-Mail-Client ganz vorne, auf Platz 3 folgen Mobile Suche/Browser-Nutzung.
- Besonders spannend: Die Befragten fühlen sich in teilweise besonders hohem Maße produktiv, wenn sie die besagten Apps nutzen.
- Trotz emsiger Nutzung haben viele der Befragten den Eindruck, das Potenzial der von ihnen installierten Apps und ihres Smartphones insgesamt noch lange nicht voll auszuschöpfen.
Die Erhebung fand Anfang April unter 2.120 über 18-jährigen Befragten statt, von denen erstaunlicherweise nur 971 ein Smartphone besaßen
Google Play vs Amazon Appstore
In ihrem jüngsten Report haben sich die Spezialisten für Mobile App Stores von Distimo auf die beiden Großen im Android-Bereich konzentriert. Der Report “App Downloads: Amazon Appstore vs. Google Play” untersucht, wie sich Amazons Android-basierende Third Party-Plattform inzwischen gegen den Wettbewerb schlägt. Die Informationen zu Downloadzahlen entstammen Distimos AppIQ-Dienst und dem US-Markt (März 2013). Aus den Ergebnissen:
- Das Original Google Play (ehemals Android Market) ist in etwa zehn mal so groß wie Amazons Gegenangebot und sein Anteil von Free Apps ist erheblich höher.
- Auf der anderen Seite werden in Amazons Store knapp doppelt so viele Paid Apps erworben wie bei Google.
- Die erfolgreichsten 200 Apps wurden im betrachteten Monat in den USA 16 Mio. mal heruntergeladen – dies entspricht einem Umsatz von 3 Mio. US-Dollar (nur einmalige Umsätze – kein in app purchase. Die erfolgreichste Kategorie war Games/Spiele, das Top-Spiel war Temple Run 2″.
Übrigens hat Amazon gerade mit den Amazon Coins eine virtuelle Währung für den Appstore eingeführt – u.a. zum Erwerb von Paid Apps.
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WWDC- und I/O-Alternativen bzw. -Ergänzungen
Auch wer kein Ticket für Apples World Wide Developer Conference (WWDC; 10.-14.06.13; Experten erwarten heuer übrigens weniger eine neue iPhone-Generation als vielmehr iOS-News) ergattert hat, kann in San Francisco Belehrung, Spaß und Gemeinschaft finden – bei der inoffiziellen AltWWDC nämlich: “Five days of talks, food, co-working, and mingling with other developers – all without the bar noise”, wie es die Veranstalter formulieren.
Trostpflaster bzw. Alternativen gibt es übrigens auch zu Googles dieses Jahr ebenfalls binnen 50 Minuten ausverkaufter Entwicklerkonferenz I/O, die rund 4 Wochen früher in San Franciscos Moscone Center über die Bühne geht, nämlich vom 15. bis 17. Mai: Beispielsweise in Köln – bei bei Grandcentrix – oder auch in St. Ingbert – bei Key-Systems – kann man an Extended Events zur I/O teilnehmen, inklusive Live-Übertragung der Keynotes. Die gibt es außerdem u.a. in Hamburg, Oerlinghausen, Wiesbaden, Frankfurt/M., Ostelsheim, Stuttgart, Rottweil, Regensburg oder München.
M-Enabling Summit 2013
Eingedenk des demografischen Wandels veranstaltet E.J. Krause and Associates (EJK) vom 06. bis 07. Juni 2013 unter dem Motto “Opening A New Window Of Market Opportunities” den M-Enabling Summit 2013. Das bereits zum zweiten mal stattfindende Gipfeltreffen will das Mobile Business (Entwickler, Publisher, Medien) und die Interessenvertretungen älterer Mitbürger sowie Behinderter zusammenbringen.
EJK spricht in diesem Zusammenhang von einer (schnell wachsenden) Zielgruppe von über einer Milliarde potenzieller Anwender, denen mit Technologien wie Sprachsteuerung, NFC und GPS wertvolle Hilfestellungen an die Hand gegeben werden können. Spannend könnte insbesondere die Diskussion der speziellen Anforderungen an App-Design und Nutzerführung werden. Die Veranstalter erwarten 600 Teilnehmer aus 40 Nationen.
EJK
Mobile Device Trends 2012
Unlängst erschien der zusammenfassende Report “Year in Review Mobile Mix” der Spezialisten für mobile Werbung und Kampagnen bei Millennial Media (MM) mit Fokus auf Top-Endgeräte, -Hersteller und -Betriebssysteme im Mobile Business. Aus den Ergebnissen:
- Apple und Samsung waren auch im MM-Netzwerk die führenden Hersteller. Stolze 31,2 Prozent aller Ad Impressions ließen sich auf Apple-Geräte, 22,3 Prozent auf Samsung Devices zurückführen. Der Rest der Top 15 (Smartphones, Tablets, Connected Devices): BlackBerry, HTC, Motorola, LG, Huawei, ZTE, SonyEricsson, Nokia, Amazon, Kyocera (!), Pantech, Sony und schließlich Acer.
- Bei den Geräte-Charts liegen erwartungsgemäß iPhone und Samsung Galaxy vorn, vgl. Grafik. Samsung hat acht Smartphone-Modelle in den Top 15.
- 48% der Impressions gehen bei den Smartphones auf unter Android betriebene Geräte zurück, 32% auf iOS, 16% BlackBerry OS, 3% Windows Phone/Mobile, 1% Symbian.
- Für Tablets hingegen ergibt sich folgender Mix: 58% iOs, 41% Android, 1% BlackBerry OS

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New Apps On the Block
In ihrem jüngsten Report haben sich die Spezialisten für Mobile App Stores von Distimo auf die Newcomer im Markt für Mobile Apps konzentriert. Der Report “The New Apps in the Crowd” untersucht die neuen Gesichter und Aufsteiger unter Apps und ihren Entwicklern im Apple App Store for iPhone sowie for iPad und Google Play im Zeitraum Oktober 2012 bis Januar 2013. Die Informationen zu Downloadzahlen und Umsätzen entstammen sämtlich Distimos AppIQ-Dienst. Aus den Ergebnissen:
- Nur zwei Prozent der 250 im Untersuchungszeitraum erfolgreichsten Publisher im Apple App Store for iPhone (USA) sind Neueinsteiger, im Vergleich zu drei Prozent bei Google Play.
- Die Neueinsteiger unter den Android-Entwicklern haben mit im Schnitt sechs Free Apps deutlich mehr als die zwei Free Apps veröffentlicht, welche die erfolgreichsten neuen Gesichter im App Store durchschnittlich an den Start gebracht haben.
- 17 Prozent der 300 Top Apps im Apple App Store for iPhone in den USA waren neue Apps, im Vergleich zu 12 Prozent bei Google Play.
- 18 Prozent aller Umsätze (inkl. in app purchase) in Google Play in den untersuchten vier Monaten ließen sich auf neue Apps zurückführen. Im App Store for iPhone scheffelten Newcomer nur 12 Prozent der Umsätze. Neue Publisher-Besen fegen in App Stores nicht besonders gut.
- Zu den erfolgreichsten neuen iPhone Free Apps gehörten Google Maps und Temple Run 2, beide erzielten über eine Million Downloads am Tag nach dem App Launch.
- Das meiste Geld verdient haben neben Temple Run auch u.a. Angry Birds Star Wars (HD) und Grand Theft Auto: Vice City – alle erlösten eine Million US-Dollar innerhalb einer Woche nach der Erstveröffentlichung.
- Um was für Volumina geht es generell? Apple hat unlängst verkündet, dass schon 8 Mrd. Dollar an iOS-Entwickler ausgeschüttet wurden. Dies stellt einen mächtigen Sprung im Vergleich zur letzten diesbezüglichen Meldung dar: Die sprach im Januar 2012 von einer Milliarde Dollar.
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Über 50% Marktpenetration für Smartphones
Die Mobil-Spezialisten von comScore haben den Report “2013 U.S. Digital Future in Focus” veröffentlicht. Diese jährliche Berichtsform untersucht basierend auf dem US-Markt aktuelle Digital-Trends – insbesondere in den Sektoren Mobile Business, Social Media und Werbung.
Den Autoren zufolge war 2012 auch in digitaler Hinsicht ein “Meilenstein-Jahr”. Im Rückblick darauf will die Publikation Trends für das laufende Jahr herausarbeiten und Handlungsempfehlungen u.a. für die Mobilbranche ableiten. Aus den Ergebnissen:
- Smartphones und Tablets übernehmen die digitale Führung – Smartphones haben laut comScore 2013 die digitale Landschaft weiter verändert und (in den Staaten) eine Marktpenetration von 50 Prozent erreicht. Auch Android hat die 50 Prozent-Marke übersprungen und ist und bleibt auf absehbare Zeit die führende Mobile Betriebssystem-Plattform.
Doch auch Tablets legen kontinuierlich zu: Im Dezember 2012 besaßen 52,4 Millionen US-Bürger ein oder mehrere Tablets. - E- und M-Commerce wachsen auf Kosten des konventionellen Handels – Trotz der allgegenwärtigen Krisen war 2012 laut Report ein starkes Jahr für E-Commerce, der bis zu vierfach schneller wuchs als der konventionelle Filialhandel und insgesamt um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf ein Volumen von knapp 290 Milliarden US-Dollar anstieg. comScore schätzt, das in 4Q12 von mobilen Endgeräten aus angestoßene Transaktionen bereits für rund 11 Prozent der E-Commerce-Umsätze verantwortlich waren.
- Ein zentrales Marketing-Thema warenund bleiben auch 2013 (immer häufiger mobil rezipierte) Online-Videos.
- Bing hat sich hinter Marktführer Google auf Rang 2 bei den Suchmaschinen gekämpft. Mobile Search bekommt immer entscheidendere Marketing-Bedeutung.
- Den Markt für Social Media sieht der Report als gereift. Facebook und sein Zukauf Instagram dominieren den Markt der Sozialen Netzwerke in den USA klar, doch Wettbewerber wie Twitter, LinkedIn, Pinterest, Tumblr, Yelp oder Zynga sollten im Auge behalten werden.
Android hat knapp 54% v. US-Markt
Die Mobil-Spezialisten von comScore haben in einer aktuellen Ausgabe ihrer MobiLens-Analysen den US-Smartphone-Markt im Zeitraum von September bis November 2012 nach Herstellern betrachtet und mit der vorhergehenden Dreimonatsperiode verglichen. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen wie gewohnt Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von 26,9 Prozent (plus 1,2 Prozentpunkte) an der Spitze, gefolgt von Apple (18,5%; plus 1,4), LG (17,5%), Motorola/Google (10,4%; minus 0,8), und schließlich HTC (5,9%).
Beim jetzt über 123 Millionen Einheiten umfassenden US-Markt für Smartphones liegt Android mit 53,7 Prozent Marktanteil (plus 1,1) vor iOS (35%; plus 0,7), BlackBerry OS von RIM (7,3). Microsofts Mobil-Betriebssysteme rutschten weiter auf 3 Prozent ab. Platz 5 wird von Nokias Symbian verteidigt (0,5%), danach beginnt die Bedeutungslosigkeit.
Mobile Content Usage
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde wie stets abgefragt. Danach haben im November 2012 75,9% der US-Nutzer Textnachrichten verschickt. Zuvor heruntergeladene Mobile Apps nutzten 54,2% – mithin die zweitstärkste nicht direkt mit Telefonie verbundene Mobile-Aktivität. Die Browser-Nutzung liegt jetzt bei 52,1%. Mocial: Mobilen Zugang zu Social Networks oder Blogs suchten 39,2 Prozent über ihr Smartphone. Games gezockt haben 33,7% und Musik belauscht immerhin noch 28,7 Prozent der US-Smartphone-Nutzer (Mehrfachnennungen).
The “ApplEmpire” strikes back
Die Mobil-Spezialisten von comScore haben in einer aktuellen Ausgabe ihrer MobiLens-Analysen den US-Smartphone-Markt im Zeitraum von August bis Oktober 2012 nach Herstellern betrachtet und mit der vorhergehenden Dreimonatsperiode verglichen. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen abermals Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von 26,3 Prozent an der Spitze, gefolgt von Apple (17,8%; plus 1,5 Prozentpunkte), LG (17,6%), Motorola/Google (11%), und schließlich HTC (6%).
Beim jetzt über 121 Millionen Einheiten umfassenden US-Markt für Smartphones liegt Android mit 53,6 Prozent Marktanteil (+1,4) vor iOS (34,3%), BlackBerry OS (RIM; 7,8; -1,7). Microsofts Mobil-Betriebssysteme rutschten auf 3,2 Prozent. Platz 5 wird von Nokias Symbian verteidigt (0,6%).
Mobile Content Usage
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde wie stets abgefragt. Danach haben im Juli 2012 75,9% der US-Nutzer Textnachrichten verschickt. Zuvor heruntergeladene Mobile Apps nutzten 54,5% – mithin die zweitstärkste nicht direkt mit Telefonie verbundene Mobile-Aktivität. Die Browser-Nutzung liegt jetzt bei 52,6%. Mocial: Mobilen Zugang zu Social Networks oder Blogs suchten 39,4 Prozent über ihr Smartphone. Games gezockt haben 34,1% und Musik belauscht immerhin noch 28,7 Prozent der US-Smartphone-Nutzer (Mehrfachnennungen).