Apps: Preisnachlass vs. Empfehlungen

Der jüngste Report der Spezialisten für Mobile App Stores von Distimo heißt “The Impact of App Discounts and the Impact of Being Featured in the App Stores” und vergleicht die Auswirkungen von “redaktionellen” Empfehlungen (vgl. “Neu und empfehlenswert” im App Store; “Unsere Auswahl” im Android Market” mit den Effekten von Rabatt-Aktionen (vgl. z. B. “Besondere Angebote” im (in dieser Studie aber nicht berücksichtigten) Windows Phone 7 Marketplace). Die Daten stammen aus dem US-Markt der Periode 10-12/2011. Aus den Ergebnissen:

  • Preisreduktionen sind bei Paid Apps ein beliebtes Mittel, um die Verkäufe anzufachen. Wenn Paid iPhone Apps im Preis reduziert wurden, die sich bereits in den Top 100 des App Store befanden, erhöhte sich der erzielte Umsatz laut Distimo am ersten Tag der Rabattierung um 41 Prozent, unabhängig von der App-Kategorie. Über den gesamten Rabattierungszeitraum konnten die Umsätze um 22 Prozent gesteigert werden.
  • Effekte von Rabattierungen vs. "Featured" Apps

  • Die entsprechenden Zahlen für iPad Apps lauten +52% (1. Tag) und +19% (Aktionszeitraum).
  • Die entsprechenden Zahlen für den Android Market betragen 7% (1. Tag) und 29% (Aktionszeitraum).
  • Obwohl die erfolgreichen Beispiele Umsatzsteigerungen durch Preisnachlässe erzielten, stellte Distimo bei 30 bis 50 Prozent der Apps auch Umsatzeinbußen durch die Rabattierung fest, da diese nicht in entsprechenden Downloadsteigerungen resultierten.
  • Distimo glaubt, dass eine nennenswerte Reduktion entscheidend für den Aktionserfolg ist – günstig sei beispielsweise die Halbierung von 1,99 auf 0,99 US-Dollar.
  • Ein weiteres Plus bei der Aufmerksamkeitserlangung für Apps, ist die Hervorhebung seitens der “Redaktion” des Mobile App Store (“Featured App”, “Editor’s Pick”, “New and noteworthy”). Leider kann dieser Mobile Marketing Boost nicht oder nur teilweise vom Entwickler/Systemhaus/Auftraggeber gesteuert werden. Es wurden bereits Zusammenhänge mit positiven Nutzer-Bewertungen (aber deren Manipulation wäre extrem riskant) sowie mit der Steiggeschwindigkeit in den Charts vermutet. Wie auch immer – wieder wurden seitens Distimo nur Apps betrachtet, die sich bereits in den Top 100 befanden. Wenn diese redaktionell hervorgehoben wurden, so stieg in Reaktion auf die erhöhte Downloadzahl ihr Rang um durchschnittlich 42 Positionen (Android Market), 27 Positionen (iPad) und 15 Positionen (iPhone).
  • Im Gegensatz zur Rabattierung kann ein Feature längere Nachwirkung haben – selbst fünf Tage nach Ende der Hervorhebung seitens des App Store-Betreibers lagen die Ranks immer noch um durchschnittlich 145% (iPad), 75% (iPhone) oder 828% (Android Market) höher als vor dem Beginn der Hervorhebung. 828 Prozent Steigerung steht hier für beispielsweise einen Sprung von Rang 8 auf Rang 1 oder von Rang 100 auf Position 12 im Android Market.

zur Registrierung zwecks Download des jeweils letzten Distimo-Reports

128% mehr iPhones abgesetzt

Apple hat heute die Ergebnisse des ersten Quartals im Geschäftsjahr 2012 (komplizierterweise am 31. Dezember 2011 endend) bekannt gegeben. Im zurückliegenden Quartal erzielte Apple einen Umsatz von 46,33 Milliarden US-Dollar sowie einen Netto-Gewinn von 13,06 Milliarden US-Dollar. Der Nicht-US-Anteil am Umsatz betrug in diesem Quartal 58 Prozent.

Das Unternehmen hat im Q112 37,04 Millionen iPhones (+128% im Vergleich zum Vorjahresquartal!) und 15,43 Millionen iPads verkauft (+111%). Der Absatz von iPods hat sich um 21 Prozent auf 15,4 Millionen Einheiten reduziert. Apple weist leider keine separaten Verkaufszahlen für den App-fähigen iPod touch aus.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 25. 01. 2012

Kategorien: iPad Programmierung, iPhone Programmierung

Tags: , , , , ,

MM: M-Commerce schon sehr real

Millennial Media S.M.A.R.T. ReportMillennial Media (MM) ist ein Spezialist für mobile Werbung und Kampagnen. Gerade wurde der aktuelle S.M.A.R.T.-Report (Scorecard for Mobile Advertising Reach and Targeting) mit November-Daten veröffentlicht, der sich u.a. mit mobilen Kampagnen der Telekommunikationsbranche befasst. Aus den Ergebnissen:

  • Der Produktlaunch von neuen mobilen Endgeräten war mit 68 Prozent Kampagnenziel Nummer 1 im Untersuchungszeitraum – vor Brand Awareness (Markenbewusstsein schärfen, 16%) und Lead Generation (direkte Verkäufe bzw. Registrierungen 11%).
  • Im November 2011 auf dem US-Markt so stark beworbene Endgeräte waren u.a. HTC Vivid, das Nook Tablet von Barnes & Noble sowie Amazons Kindle Fire.
  • Die hauptsächlich angestrebten Aktionen (“Post-Click Campaign Action Mix”) des mobil Umworbenen waren: Anruf seitens des Interessenten (84% bei Telco-Kampagnen, im Vergl. zu nur 31% bei allen Kampagnen). Auf Rang zwei folgt die Aktivierung eines Store Locators(79% bei Telco Campaigns, 33% bei allen Kampagnen), Nummer drei war Betrachten einer Karte (79% vs. 30%). Im November waren Carrier bemüht, ihre Bestandskunden in Filialen zu lotsen, um dort ihre Verträge zu verlängern.
  • Direkte Abschlüsse auf den mobilen Endgeräten, also M-Commerce, strebten bereits 68% der Telco-Kampagnen im November an. Kampagnenziele waren der Absatz von neuen Endgeräten, Zubehör oder von zusätzlichen Services.

zur Registrierung u. Download des jeweils aktuellen S.M.A.R.T.-Reports

Internationale App-Entwickler-Allianz

ApplicationDevelopersAlliance.org LogoAuf der morgen in Las Vegas eröffnenden Consumer Electronics Show (CES) stellt sich mit der App Developers Alliance ein internationaler Interessenverband für die Entwickler mobiler Apps erstmals in größerem Rahmen vor. Die Allianz verspricht Mitgliedern u.a. ein Projektvermittlungs-Netzwerk, vergünstigte Cloud-Services, Schulungen, Zugang zu Marktanalysen, ein Kontaktnetzwerk und vor allem Testmöglichkeiten in den nur Mitgliedern zugänglichen Device Labs (vgl. auch heise.de; In der Tat macht es die zunehmende Hardware-Fragmentierung speziell des Android-Marktes ja selbst für App-Systemhäuser wie Glanzkinder zu einer Herausforderung, Ablauffähigkeit für die wichtigsten Plattformen zu testen und zu garantieren – für einzelkämpfende Programmierer dürfte das u.a. finanziell gar nicht mehr zu stemmen sein). Damit stellt die Allianz eine weltweite Konkurrenz zu nationalen Initiativen wie den
Verband der iPhone-Entwickler deutschsprachiger Apps (vieda) dar, deren Schlagkraft sich allerdings erst noch erweisen muss.

Für Entwickler, die noch bis zum 15. Januar Mitglied werden, entfällt die Mitgliedsgebühr im ersten Jahr.

MobiLens: Android kratzt an 47% MA i.d. USA

comScore LogoDie Mobil-Spezialisten von comScore haben in der aktuellen Ausgabe ihres MobiLens-Reports die Marktanteile von Geräteherstellern im US-Handy- und Smartphone-Markt im Zeitraum von September bis November 2011 betrachtet und mit der vorhergehenden Dreimonatsperiode verglichen. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen wie schon länger gewohnt Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von jetzt 25,6 Prozent an der Spitze.Samsung Logo

Im US-Markt für Smartphones liegt weiterhin Android mit bis November nochmals auf jetzt 46,9 Prozent geklettertem Marktanteil vorne.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 3. 01. 2012

Kategorien: Android Programmierung, iPhone Programmierung

Tags: , , ,

M-Shopping wird Mainstream

comScore LogoDie Mobil-Spezialisten von comScore haben heute eine Studie veröffentlicht, derzufolge bereits 38 Prozent der US-Smartphone-Nutzer mindestens einmal damit mobil eingekauft haben. Die am häufigsten mobil erstandenen Produkte waren im September 2011: 1. “digitale Waren” (47%, Musik, Klingeltöne, Filme); 2. Kleidung (37%); 3. Tickets (35%, Eintrittskarten f. Konzerte, Theater, Sportveranstaltungen); 4. allgemeine Tages(sonder)angebote (34%); 5. Geschenkgutscheine (34%); 6. “Elektronik” (32%; IT, Telekommunikation, Unterhaltungselektronik); 7. Food (31%, Mahlzeiten: Take-away oder Bringservice); 8. Hotelübernachtungen/-reservierungen (29%), 9. Bücher (26%: gemeint sind wirkliche, gedruckte Bücher ;-) ; 10. Mietwagen (24%).

Untersucht wurde auch die Orte, an denen die mobilen Käufe vorgenommen wurden. Die – überraschende – Hitliste mit Mehrfachnennungen: 1. zu Hause (56%); 2. “unterwegs” (42%, z. B. im Restaurant); 3. auf der Arbeit (42%); 4. auf Reisen (37%); 5. in Geschäften (36%).

MobiLens: Fast jeder 2. nutzt Apps

comScore LogoDie Mobil-Spezialisten von comScore haben in der aktuellen Ausgabe ihres MobiLens-Reports die Marktanteile von Geräteherstellern im US-Handy- und Smartphone-Markt im Zeitraum von August bis Oktober 2011 betrachtet und mit der vorhergehenden Dreimonatsperiode verglichen. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen wie schon länger gewohnt Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von jetzt 25,5 Prozent an der Spitze, gefolgt von LG (unverändert: 20,6%), Motorola (weiter schrumpfend, 13,6%), Apple auf Platz vier (10,8%; +1,3 Prozentpunkte) und schließlich RIM (6,1%; -1 Prozentpunkt).

Beim nunmehr 90 Millionen Einheiten umfassenden US-Markt für Smartphones liegt weiterhin Android mit bis Oktober nochmals kräftig auf jetzt 46,3 Prozent geklettertem Marktanteil vor iOS (28,1%), BlackBerry OS (RIM; 17,2; -4,5 Prozentpunkte!). Für Microsoft bleiben mit Windows Phone 7 nur erneut um 0,3 Prozentpunkte geschrumpfte 5,4% vom Marketshare-Kuchen. Platz 5 wird von Symbian verteidigt (1,6%).

Mobile Content Usage
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde wie stets abgefragt. Danach haben im Oktober 71,8% der US-Nutzer Textnachrichten verschickt. Die Browser-Nutzung liegt jetzt bei 44,0%. Zuvor heruntergeladene Mobile Apps nutzten 43,8% (+3,2 Prozentpunkte). Mocial: Mobilen Zugang zu Social Networks oder Blogs suchten 32,3 Prozent über ihr Smartphone. Games gezockt haben 29,2% der US-Smartphone-Nutzer.

1 Jahr WP7 Marketplace

Die jüngste Veröffentlichung der Spezialisten für Mobile App Stores von Distimo blickt nach einem Jahr Windows Phone 7 (WP7) Marketplace zurück und vergleicht – dieser war im November 2010 in zunächst 17 und später, mit dem Mango-Update (7.5) in 18 weiteren Nationen eröffnet worden. Aus den Ergebnissen:

  • Das relativ höchste Download-Volumen der nationalen Marketplaces erzielt WP7 in den USA – mit >101.000 free Downloads und 20.000 paid Downloads pro Tag allein in den Top 300 der beliebtesten Apps. Dennoch ist der Marketplace bezogen auf diesen Vergleichswert 39 mal kleiner als der Apple App Store/iPhone.
  • Das Angebot an Paid Apps hat kontinuierlich um ca. 1.300 neue kostenpflichtige Applikationen zugenommen. Free Apps legten um rund 1.650 Anwendungen pro Monat zu.
  • Die Zahl der veröffentlichenden Entwickler (“Publishers”) stieg um 700 pro Monat.
  • Nahezu die Hälfte sämtlicher Apps wird in allen 17 “Start”-Nationen des WP7 Marketplace angeboten. Immer noch ein Drittel ist sogar in allen 35 Ländern verfügbar.
  • Die Inhalte von Free Apps sind tendenziell mehr auf lokale Märkte zugeschnitten als die von Paid Apps – erstaunlich!
  • Die populärsten Kategorien im Marketplace sind Games (Spiele), Tools & Productivity (Produktivität), Entertainment (Unterhaltung) sowie Travel & Navigation (Reisen, Navigation).
  • Laut Distimo ist der WP7 Marketplace heute der fünftgrößte Mobile App Store nach 1. Apple App Store, 2. Google Android Market, 3. Nokia Ovi Store und 4. BlackBerry App World.
  • Bei der Markteröffnung 1110 waren 70 Prozent der Angebote Paid Apps, seit 0611 überwiegen die Free Apps zahlenmäßig.

zur Registrierung zwecks Download von Distimo-Veröffentlichungen

zum (US) Windows Phone 7 Marketplace

Windows Phone 7 Marketplace, deutsches Fenster

wp7applist.com

BYOD – Potenziale für Unternehmen

Citrix Systems hat die Ergebnisse einer weltweit durchgeführten Umfrage vorgestellt. Diese soll beleuchten, inwiefern eigentlich für Endverbraucher / Konsumenten gedachte mobile Endgeräte im Zuge der Nachfrage nach flexibleren Arbeitsmodellen auch Einzug in die Arbeitswelt halten. Diese Erhebung zum Thema “Bring Your Own” (BYO) wurde von den Marktforschungsunternehmen YouGov und Research Now zwischen Mai und August 2011 unter mehr als 1.100 Senior Executives und IT-Verantwortlichen in Australien, Frankreich, Deutschland, Großbritannien und den USA durchgeführt.

Produktivitätssteigerungen von >30 Prozent
Die Umfrage erweist laut Citrix, dass gerade kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) zunehmend dem Druck ausgesetzt sind, ihren Mitarbeitern den Einsatz von privaten Smartphones, Tablets und anderen Geräten auch im Arbeitsalltag zu ermöglichen. Ein Viertel der befragten Unternehmen unterstützt den Einsatz am Arbeitsplatz bereits, viele von ihnen profitieren dabei von mehr Mobilität und erheblichen Produktivitätssteigerungen bis zu 36 Prozent, da ihre Mitarbeiter nun von überall und von jedem Gerät aus ihrer Arbeit nachgehen können.

Nachholbedarf bei der Sicherheit
Die Bereiche Sicherheit und Vertraulichkeit der Daten kommen jedoch häufig noch zu kurz: so verfügen 62 Prozent der Unternehmen über keinerlei Regeln und Prozesse, die den Einsatz von privaten Endgeräten kontrollierbar machen. 45 Prozent der IT-Manager haben darüber hinaus keinen Überblick über alle Geräte, die von den Mitarbeitern für berufliche Zwecke eingesetzt werden. Seitens der IT-Manager ist der Einsatz privater Endgeräten am Arbeitsplatz daher mit Skepsis verbunden: 57 Prozent von ihnen sorgen sich in diesem Zusammenhang um die Datensicherheit.

Immerhin 38 Prozent der befragten Unternehmen verfügt über Policies, die den Umgang mit privaten Endgeräten verbindlich regeln. Diese Unternehmen unterstützen meist auch flexible Arbeitsmodelle und setzen Online-Support- und Monitoring-Tools ein. Wie die Umfrage belegt, können Betriebe, die sich dieser Entwicklung schnell anpassen, deutliche Produktivitätssteigerungen von bis zu 20 Prozent verzeichnen. 17 Prozent der Unternehmen erzielten sogar noch einen höheren Zuwachs.

Weitere Ergebnisse in der Zusammenfassung:

  • Die Grenze zwischen beruflichen und privat genutzten Endgeräten verwischt zunehmend – in 56 Prozent der antwortenden deutschen Unternehmen nutzt die Belegschaft bereits private Geräte für den geschäftlichen Einsatz.
  • Unternehmen, die den Einsatz von privaten Endgeräten unterstützen, verzeichnen eine Produktivitätssteigerung von bis zu 36 Prozent.
  • BYOD etabliert sich schrittweise als Modell für KMU und Großunternehmen – bereits 25 Prozent der befragten Unternehmen unterstützen in irgendeiner Form den Einsatz von privaten Endgeräten im Geschäftsalltag.
  • 35 Prozent der Befragten geben an, ihren Mitarbeitern mehr Flexibilität bieten zu müssen, bezüglich der Nutzung von mobilen Endgeräten oder der Wahl des Arbeitsplatzes.
  • 57 Prozent der Teilnehmer betrachten das Thema Sicherheit als größte Hürde für die Einführung von flexiblen Arbeitsmodellen, die es den Mitarbeitern ermöglichen, von zu Hause oder unterwegs zu arbeiten.
  • 62 Prozent der Unternehmen verfügen weder über Prozesse noch Werkzeuge, die den Einsatz von privaten Endgeräten im Unternehmen überwachen, beispielsweise Mobile Device Management/Asset Management.
  • 59 Prozent der befragten deutschen Unternehmen haben keinen Überblick über alle Geräte, die ihre Mitarbeiter zu beruflichen Zwecken nutzen – von den darauf installierten Apps ganz zu schweigen.

Citrix bietet mit seiner “GoTo” Produktpalette Lösungen für die Verwaltung und Überwachung von Geräten, Fern-Zugriff, Online-Zusammenarbeit, IT Support sowie dem sicheren Versenden und Teilen von Dateien über mobile Endgeräte wie iPad, iPhone und Android Smartphones oder Tablets.

US-Androiden: Apps vor Mobilem Internet

Smartphone- oder Tablet-Nutzer haben beim Abrufen von beispielsweise E-Mails, News, Wetterprognosen oder auch beim Besuch von Social Networks häufig die Wahl: mobil optimierte Webseite oder fest installierte mobile App? Zumindest was die Nutzungszeit angeht, haben hier die mobilen Apps deutlich die Nase vorn, wie Nielsen herausgefunden hat.

Nielsen Smartphone Analytics ist ein neuer Service der Marktforschungsspezialisten. Über On-Device Meter, die auf “Tausenden von iOS und Android Smartphones installiert sind”, erfasst und analysiert er deren Nutzungsdaten. Hiernach verbringt der durchschnittliche Androidnutzer in den USA täglich 56 Minuten mit dem mobilen Internet und Apps auf seinem Telefon. Zwei Drittel dieser Zeit wird für die Nutzung von mobilen Apps verwendet, gegenüber einem Drittel mobiler Internetanwendungen (was allerdings auch damit zusammenhängen könnte, dass das Gros der Spiele als native App angeboten wird; vgl. aktuell in den Top 5 des deutschen Android Market: Cut the Rope; Doodle Jump und X Construction).

Obwohl bekanntlich mittlerweile über 510.000 Android-Apps zur Verfügung stehen, verteilt sich das Gros der Nutzungszeit auf eine relativ kleine Gruppe: 43 Prozent der Gesamtnutzungsdauer von mobilen Apps von US-Androidnutzern entfällt auf die Top 10 Android Apps und ganze 61 Prozent auf die Top 50 Apps.
mehr zum Thema von Nielsen

mehr zum Android Market

« Vorherige Einträge