Die “wahren” Meetingkosten – derzeit kostenlos

meeting counter IconMeetings: Wohl kaum jemand liebt sie, doch kaum ein Unternehmen kommt auch so ganz ohne aus. In der Pressemitteilung zu dieser iPhone App wird sogar gemutmaßt, so manches Meeting würde ersatzlos entfallen, wenn der ahnungslose Chef oder Projektmanager nur wüsste, was die ganze Besprecherei tatsächlich kostet. Das können die nun per Meeting Counter exakt ausrechen – falls Sie wissen, was alle Beteiligten verdienen und wenn sie willens sind, die direkte Umsatzrelevanz, die viele Besprechungen eben doch aufweisen, komplett zu ignorieren. Meeting-Gegner und Spaßvögel könnten natürlich auch versucht sein, diese App die aktuellen Kosten auf ihrem iPhone live und für jedermann gut sichtbar mittickern zu lassen – also ungefähr so, wie bei der Schuldenuhr. Wer das allerdings nicht nur als einmaligen Gag, sondern häufiger bringt, und somit auch bei Besprechungen, in denen wirklich Ergebnisse erarbeitet und Beschlüsse gefasst werden, der dürfte Gefahr laufen, dass ihm sein iPhone vom Sitzungsleiter bzw. ‘Project Owner’ als Besprechungskeks verfüttert wird – im Querformat!

Meeting Counter ScreenWem es aber mehr um den Gag in der Kneipe geht oder wer gar mittels App konstruktiv um mehr Meeting-Disziplin werben will: Meeting Counter steht seit gestern und noch bis diesen Freitag kostenfrei im App Store zur Verfügung. Danach kostet es 0,79 Euro – wie das Gros der zahllosen Konkurrenz.

Die Berechnung der Meetingkosten verläuft nach der so simplen wie weltfremden Formel “Stundenlohn x Personen = vergeudetes Geld” – und ähnlich einfach lässt sich das Progrämmchen auch bedienen. Weiterer Gag: Die App erlaubt das Festlegen eines “Maximalwertes”. Wird dieser beim Hochzählen der Kosten erreicht, schlägt die App Alarm – sozusagen die Eieruhr fürs Projektmeeting. Weiterhin gibt es noch eine Pausentaste (für Meeting-Unterbrechungen) sowie eine Stoptaste (fürs reguläre Meeting-Ende). Lob: Sinnvollerweise läuft die Kostenuhr auch weiter, wenn sich der iPhone-Bildschirm verdunkelt. Tadel: Die App ist in Version 1.0 noch nicht stabil und stürzt bei Betätigung von Pause oder Stop reproduzierbar ab.

Veröffentlicht hat die App die EckArt design werbemittel GmbH, diese betreibt auch den auf USB-Sticks und -Gadgets spezialisierten Online-Shop USB4Business. Auf einer Unterseite werden hier dauerhaft kostenlose Meeting Counter-Versionen für Windows 2000, XP (XP2), Vista und Windows 7 zum Download angeboten, dazu noch eine plattformunabhängige Java-Variante, die sich auch auf Mac- und Linux-Rechnern einsetzen lässt.
PRAXISTEST-Fazit: noch verbesserungsfähig, **.

PS: Wer sich aber ernsthaft für die Verkürzung und Effizienzsteigerung von (Projekt-)Meetings interessiert, dem sei das Thema Scrum bzw. eine iPhone App zum Thema ans Herz gelegt: Bei Scrum ist man bei Meetings, die sehr wohl etwas bringen, bereits mit 15 Minuten dabei!

iTunes-Link

Löchriges iPhone: Lücke i.d. Datenverschlüsselung

Ein verlorenes iPhone kann noch größere Sicherheitsprobleme aufliefern, als bislang bekannt. Denn trotz Verschlüsselung kann der Finder relativ einfach auf Daten wie Fotos oder Audioaufnahmen zugreifen, wie heise.de hier berichtete:

“Laut Apple sind alle Daten auf dem iPhone 3GS via Hardware mit 256-Bit-AES verschlüsselt; der Anwender kann dies auch nicht abschalten. Normalerweise ist der Zugang zu den Daten auf dem iPhone auf Rechner beschränkt, mit denen das iPhone bereits einmal verbunden war. Dabei hat es dann die für den Zugriff notwendigen Schlüssel beziehungsweise Zertifikate übertragen. Diesen Austausch verweigert es jedoch in gesperrtem Zustand; schließt man ein gesperrtes iPhone an einen unbekannten Rechner an, sollte dieser keinen Zugriff auf die Daten erhalten.

Bernd Marienfeldt, Sicherheitsmitarbeiter des britischen Internet-Knotens LINX stellte jedoch fest, dass er mit seinem Ubuntu-10.04-System auf sein iPhone 3GS ungehindert zugreifen konnte. Wenn er das Gerät in ausgeschaltetem Zustand anschloss und dann startete, band Ubuntus Automounter das Dateisystem sofort ein und gewährte den Zugriff auf mehrere Ordner – obwohl das iPhone vorher noch nie damit verbunden war. heise Security konnte dieses Szenario nachstellen. Marienfeldt hat Apple über das Problem informiert, die es derzeit noch untersuchen und bislang von einem sog. “Race Condition”-Fehler ausgehen – der Fehler lässt sich nämlich nur ausnutzen, wenn man das iPhone erst nach dem Anschluss an den USB-Bus einschaltet.

Inzwischen ist es heise Security sogar
gelungen, ein iPhone mit iTunes unter Windows zu verbinden und damit ein komplettes Backup zu erstellen. Dieses enthielt unter anderem auch Passwörter.

Ob Apple ein Update fahren wird, um diese ernste Schwachstelle zu beseitigen, ist derzeit noch unklar.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 1. 06. 2010

Kategorien: iPhone Programmierung

Tags: , , , , , , , , , ,

Autoladegerät mit Reserveakku

griffin_joltAnlässlich der diesjährigen IFA hatte Griffin Technology, Hersteller von Zubehör für das iPhone und den iPod, seine jüngsten Produktneuheiten vorgestellt, die demnächst auch auf den deutschen Markt kommen. Neben den neuen Schutzhüllen ElanForm Etch Vintage und iClear Sketch interessierte vor allem das neue Produkt PowerJolt Reserve, das die Verwendung von iPhone und iPod im Auto einfacher und angenehmer machen soll. PowerJolt verlängert durch einen abnehmbaren und wiederaufladbaren Akku für iPhone und iPod die Nutzungs- oder Standzeit.

Gleichzeitig erlaubt das Gerät, das iPhone oder den iPod über den Zigaretten-Anzünder im Auto aufzuladen. Während des Aufladens der internen Batterie des iPhones oder iPods wird zugleich auch der Reserveakku aufgeladen, der sich später einfach aus der Tasche holen, an iPhone oder iPod anschließen lässt, wenn deren Akku erneut leer ist. Laut Hersteller bietet das Peripheriegerät “eine zweimal so schnelle Ladegeschwindigkeit wie übliche Ladegeräte und kann ebenfalls zum Aufladen anderer USB-Geräte verwendet werden”. UVP: 39,99 Euro.
zum Griffin-Distributor Eminent Europe

Autor: klaus, veröffentlicht am: 17. 09. 2009

Kategorien: iAccessories, iPhone Programmierung

Tags: , , , , , , , , , , ,

Endlich: Mobiles via USB laden

Führende Mobilfunkhersteller haben sich jetzt auf eine Harmonisierung der Ladegeräte für ihre Devices “geeinigt” (sprich: haben dem Druck der Kommission nachgegeben). In einer Vereinbarung, die der EU-Kommission gestern vorgelegt wurde, verpflichten sich die Big Guns der Branche, künftig für Kompatibilität der Ladegeräte auf der Grundlage eines Micro-USB-Steckers zu sorgen. Zudem werden neue EU-Normen zur Gewährleistung der weiteren sicheren Nutzung der Ladegeräte entwickelt. Die erste Generation der neuen Mobiltelefone, die all dies unterstützen, dürfte ab 2010 auf dem EU-Markt erhältlich sein. Die Vereinbarung unterzeichnet haben: Apple, LG, Motorola, NEC, Nokia, Qualcomm, Research in Motion (RIM), Samsung, Sony Ericsson, Texas Instruments.
Zur EU

Autor: klaus, veröffentlicht am: 30. 06. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

Tags: , , , , ,