Opera integriert App Store in Mobile Browser

heise.de berichtet:
“Der norwegische Browser-Hersteller Opera öffnet eine Vermarktungsplattform für Smartphone-Anwendungen unter eigener Flagge. Der Opera Mobile Store wird als Direktlink in die Oberflächen der Mobil-Browser Opera Mini und Opera Mobile eingebunden, teilte das Unternehmen am Dienstag in Oslo mit. Damit haben Opera-Nutzer Zugriff auf Apps für Symbian, Blackberry, Android sowie Java. Der Umfang des Angebots variiert je nach Betriebssystem. Dabei setzt Opera auf die White Label-Plattform von Appia. Der unter dem Namen PocketGear gegründete Shop-Dienstleister steckt hinter den App-Stores verschiedener Vertriebspartner, darunter Samsung sowie die US-Netzbetreiber AT&T, T-Mobile und Verizon Wireless. Das Angebot des Stores umfasst nach Unternehmensangaben insgesamt 140.000 Apps für verschiedene Plattformen.”

Update: US-Marktanteile bei den Mobiles

comScoreDie Mobil-Spezialisten von comScore haben für die aktuellste Ausgabe ihrer MobiLens-Reports die Marktanteile von Herstellern und Providern im US-Handy- und Smartphone-Markt in Q110 betrachtet. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Nach comScore-Ergebnissen hat Samsung erstmals mit dem bisherigen Marktführer Motorola mit je 21,8% gleichgezogen, sehr dicht gefolgt von LG mit 21,8%. Abgeschlagen weiterhin Weltmarktführer Nokia und RIM mit jeweils 8,3%.

Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde abgefragt. Danach haben durchschnittlich pro Monat 63,7% der US-Anwender Textnachrichten verschickt (+1,9 Prozentpunkte im Vergleich zur vorherigen Quartal). Die Browser-Nutzung stieg um 2,6 Punkte auf 30,1%. Der Zugang zu Social Networks lag bei 18,7 Prozent. Die Nutzung von zuvor heruntergeladenen Apps stieg um 2,6 Punkte auf 28,6 Prozent.

Im Untersuchungszeitraum gab es laut comScore durchschnittlich 234 Mio. Mobiltelefon-Nutzer in den USA, die Kunden ff. Carrier waren: Verizon (31,1%), AT&T (25,2%), Sprint (12,0%), T-Mobile (12,0%) und Tracfone (5,1%).

Telcos wollen iTunes-Konkurrenz an den Start bringen

iTunes_iconDie Deutsche Telekom arbeitet nach Erkenntnissen der Financial Times Deutschland (aktuelle Ausgabe, Seite 3) gemeinsam mit anderen Telekomkonzernen an einer eigenen Internet-Plattform für Inhalte wie Musik, Videos und Nachrichten. Der Clou: Die bis Jahresende technisch zu realisierende Plattform soll theoretisch “allen Endgeräten und sämtlichen Inhalten offen stehen”.

DTAG_logoDamit reagieren die Telcos laut FTD auf den Erfolg von Apples iTunes und wollen sich gleichzeitig für den anstehenden Verkaufsstart des iPad positionieren. “Es geht darum, alle Inhalte über jedes Endgerät verfügbar zu machen”, wird die Deutsche Telekom AG zitiert. Bereits während der diesjährigen Mobilfunkmesse Mobile World Congress (MWC) in Barcelona hatte sich die DTAG mit 24 weiteren führenden Telekom-Unternehmen wie AT&T, China Mobile, China Unicom, Orange, Sprint, Telefónica, Verizon oder Vodafone darauf verständigt, gemeinsam offene Standards für Handy-Apps anzustreben.

Adobe tritt der LiMo Foundation bei

LiMo Foundation_logoAdobe Systems hat heute seinen Beitritt zur Linux Mobile (LiMo) Foundation bekannt gegeben. Die Mitglieder dieser “Allianz führender Unternehmen im Markt für mobile Anwendungen und Geräte” sollen so als Flash-Verbündete gewonnen werden. Die Flash-Unterstützung innerhalb der LiMo Platform versetzt Entwickler und Inhalte-Anbieter in die Lage, mit u.a. Adobes Creative Suite Applikationen zu erstellen, die auf Linux-basierten Betriebssystemen für Mobiltelefone ablaufen. Als Mitglied der LiMo Foundation unterstützt Adobe die Entwicklung eines unabhängigen, gemeinschaftlich entwickelten Betriebssystems für mobile Geräte, das von branchenführenden Netzbetreibern und Geräteherstellern unterstützt wird. Darunter sind: LG, NEC, NTT, DoCoMo, Orange, Panasonic, Samsung, SK Telecom, Telefonica, Vodafone sowie Verizon Wireless.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 16. 02. 2010

Kategorien: iPhone Programmierung

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Mobilfunker schmieden App-Allianz gegen Apple

Endlich selbst APPsahnen: Viele Mobilnetzbetreiber wollen endlich nicht nur mittelbar, sondern direkt an der Erfolgsstory mobiler Apps verdienen: Eine Allianz von 24 Telekom-Unternehmen kündigte auf dem Mobile World Congress (MWC) eine eigene Plattform an, über welche Apps vertrieben werden sollen. Der noch mit wenig Klang versehene Name der noch zu entwickelnden Plattform: Wholesale Applications Community (etwa: “Apps-Großhandel”). Von Anfang an dabei sind América Móvil, AT&T, Bharti Airtel, China Mobile, China Unicom, Deutsche Telekom, KT, Mobilkom Austria Group, MTN Group, NTT DoCoMo, Orange, Orascom Telecom, Softbank Mobile, Telecom Italia, Telefónica, Telenor Group, Telia Sonera, SingTel, SK Telecom, Sprint, Verizon Wireless, VimpelCom, Vodafone und Wind auf der Provider-Seite. Die Gerätehersteller Samsung, LG und Sony Ericsson wollen auch mitmachen. Es ist noch nicht ersichtlich, auf welche Betriebssystem- und Gerätestandards sich der Engros-Handel verständigen will. Dies wird er jedenfalls tun müssen, um dem aufgrund seiner geschlossenen Systemwelten so relativ reibungslos funktionierenden und daher erfolgreichen App Store Kunden abjagen zu können.

iPhone wird weltweit Smartphone Nr. 1?

meedia_logoDirk Manthey ist Herausgeber von Meedia (auch als App verfügbar). Er hat die Verlagsgruppe Milchstraße (“TV Spielfilm”, “MAX”, “Fit for Fun”) gegründet und lebt heute in Kalifornien. Im Folgenden Auszüge aus seinen “Medientrends für 2010″:

1. Paid Content wird viele Enttäuschungen bringen.
[...]
3. Der ganz große Trend heißt Mobiles Internet
In den USA geht man davon aus, dass in wenigen Jahren mehr Leute “mobile” ins Internet gehen als über ein Standgerät. “Ramping Faster than Desktop Internet, the Mobile Internet Will Be Bigger than Most Think” lautet die Zusammenfassung eines aktuellen Reports von Morgan Stanley. Dieser Trend wird vor allem von US-Companies wie Apple, Google und Amazon vorangetrieben. [...] Auch Handywerbung wird immer interessanter werden. Der Vorteil: hier kann man seine Zielgruppen (vor allem Jugendliche) punktgenau erreichen. Das funktioniert aber nur mit Einwilligung des Empfängers, die man sich vorher mit finanziellen Vorteilen erkaufen muss. Die Aussichten dafür sind rosig: In wenigen Jahren soll “mobile advertising” in den USA ein Zehn-Milliarden-Dollar-Markt werden.
4. Das iPhone wird weltweit Smartphone Nr. 1 – trotz Google
Das iPhone hat in den USA mittlerweile einen Anteil von über 30 Prozent am Markt der Smartphones, nur der BlackBerry liegt mit 40 Prozent noch besser. Aber alles spricht dafür, dass Apple im nächsten Jahr die Nr. 1 wird. Vor allem die vielen Apps geben dem iPhone einen enormen Wettbewerbsvorteil. Wenn Apple 2010 dann in den USA seinen Exklusivvertrag mit AT&T kündigt und zusätzlich über Verizon vertreibt, wie man es ähnlich bereits in Frankreich und England gemacht hat, dann wartet allein in den Staaten ein neuer Markt von 85 Mio. Kunden auf das iPhone.
Der Verlierer im Kampf dieser Giganten steht heute schon fest: es ist Nokia, mit 37 Prozent Marktanteil noch der führende Handy-Hersteller der Welt. Aber die Betonung liegt auf “noch”. Gegen Apple und Google dürfte Nokia chancenlos sein. In den USA heißen die Nokia-Handys inzwischen “Dumb-Phones”. Und die Nokia-Flagship Stores in New York und Chicago werden gerade geschlossen…

Alle zehn Trends im Zusammenhang lesen.

Unsicher bei mobiler Datensicherheit

Sybase365Eine aktuelle Umfrage unter mehr als 100 Teilnehmern der Sybase-Fachveranstaltung Mobile Enterprise 09 in Amsterdam macht deutlich, dass über zwei Drittel der europäischen Unternehmen, die an der Umfrage teilgenommen haben, nicht genau wissen, welche sensiblen Daten auf den mobilen Geräten ihrer Mitarbeiter gespeichert sind. Weitere 38 Prozent der Befragten wissen weder, welche Anwendungen auf den Geräten installiert sind, noch welche sensiblen Daten sich in diesen Anwendungen befinden (so schwer vorstellbar das bei iPhone Usern auch ist…). Noch bedenklicher könnte ein weiteres Ergebnis stimmen: Lediglich 15 Prozent der Unternehmen können mit absoluter Sicherheit sagen, dass sie bei einem Verlust, Diebstahl oder Missbrauch von mobil gespeicherten Unternehmensdaten rechtlich abgesichert sind. Die Sybase-Befragung zeigt zudem, dass zwei Drittel der befragten Unternehmen nicht in der Lage sind, alle mobilen Geräte und Betriebssysteme zentral zu verwalten.

Folgt man den Ergebnissen der Sybase-Umfrage, so ergibt sich die Wichtigkeit von unternehmensweiten Strategien für die Sicherheit und effiziente Verwaltung sensibler Daten sowie von Schutzmaßnahmen gegen Haftungsansprüche aus missbräuchlicher Datennutzung.

Über als 180 Enterprise Mobility-Experten aus ganz Europa haben solche Themen auf der Mobile Enterprise 09 ausführlich diskutiert. Dabei analysierten Vertreter von IDC, SAP, Verizon, Orange, Siemens Enterprise Communications (SEN) und Sybase die derzeitige Mobilitätslandschaft in Unternehmen und legten den Schwerpunkt auf Technologien im Bereich Unternehmensmobilität – darunter Mobile Device Management, Sicherheit, Mobilisierung von Geschäftsprozessen, Messaging und Anwendungen sowie mobile Datenbanken.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 8. 12. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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NPD: Curve entthront iPhone (i.d. USA)

Die auf TK spezialisierten Marktforscher der NPD Group haben den US-Endkundenmarkt (exklusiv Geschäftskunden) bei Smartphones untersucht. Die Ergebisse sehen erstmals den RIM BlackBerry Curve (alle 83XX Modelle) auf Platz 1, gefolgt vom iPhone 3G, die Ränge 3 und 4 gehen an BlackBerry Storm und Pearl, das Schlusslicht bildet das G1 von HTC (Google). Damit wäre der Smartphone-Marktanteil von RIM (nur Endverbraucher) um 15 Prozent auf nahezu 50 Prozent angestiegen.

Für das Vorbeiziehen am Konkurrenten machen die Auguren erstens eine erfolgreiche Promotion Aktion des US-Anbieters Verizon Wireless verantwortlich. Zweitens sei der Curve günstiger und bei allen vier großen US-Netzanbietern erhältlich. Laut NPD machten Smartphones im ersten Quartal 2009 bereits 23 Prozent des gesamten Handymarktes aus (Q1: 17 Prozent).
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Autor: klaus, veröffentlicht am: 6. 05. 2009

Kategorien: iPhone Programmierung

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