Tablets für Versicherungen
Laut dem IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner verändert der Einsatz von Tablet-PCs die Geschäftsprozesse vieler Unternehmen. Gerade die Versicherungsbranche stehe vor zahlreichen neuen Herausforderungen durch veränderte Kundenerwartungen, neue regulatorische Anforderungen und den Einfluss neuer Technologien. Eines der Themen, die von vielen Versicherern derzeit intensiv diskutiert werden, seien Media Tablets und mobile Anwendungen sowie die damit verbundenen Auswirkungen auf IT- und Geschäftsstrategie (etwa auf den Multichannel-Vertrieb). Im Fokus stehen dabei laut Gartner verschiedene Nutzergruppen: eigene Mitarbeiter im Innen- und Außendienst, Agenten und Makler sowie Endkunden. Tablet-PCs lassen sich beispielsweise aufgrund ihrer hohen Benutzerfreundlichkeit sehr einfach im Beratungsgespräch einsetzen und werden von einigen Versicherungen auch wegen ihrer innovativen Außenwirkung auf Kunden und Vertriebspartner unter Image-Aspekten geschätzt.
Media Tablets und für diese entwickelte mobile Apps werden für verschiedene Elemente der Wertschöpfungskette in einer Versicherung zunehmend an Bedeutung gewinnen. Neben Beratung und Vertrieb gehören dazu beispielsweise auch das Schadensmanagement oder die Vertragsverwaltung. Angesichts einer nachlassenden Kundenloyalität/höherer Wechselfreudigkeit und eines zunehmend gesättigten Marktumfelds können Tablet-PCs und mobile Anwendungen dazu beitragen, operative Prozesse zu optimieren oder die Kundenbeziehung zu vertiefen.
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Basler Versicherungen machen ihre Mitarbeiter mobil
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Die Basler Versicherungen haben die Mobile-Email- und PIM-Lösung (= Personal Information Manager, wie z. B. Apple iCal, IBM Lotus Organizer, MS-Outlook) von Sybase eingeführt – iAnywhere Mobile Office. Hiermit erhalten die Mitarbeiter dieses führenden Finanzdienstleisters einen schnellen Zugang zu E-Mails und anderen Daten über ihr mobiles Endgerät, was laut Sybase-Pressemeldung bereits zu einer signifikanten Senkung der Supportkosten geführt hat.
Allen voran Außendienstmitarbeiter, aber auch das Management der Basler Versicherungen haben einen zunehmenden Bedarf, von überall und zu jederzeit auf wichtige E-Mail-, Kalender- und Aufgabeninformationen zugreifen zu können. Über ein Self-Service-Portal können Anwender nun vor Ort eine Vielfalt mobiler Endgeräte, darunter iPhone und Windows-Mobile-Geräte, einrichten. Anwender können ihr mobiles Gerät über das Portal anmelden, Daten synchronisieren und sich die benötigte Funktionalität herunterladen.
Dieser Service wurde von den Mitarbeitern überaus gut angenommen: Innerhalb weniger Monate haben sich mehr als 600 Nutzer angemeldet. Das iPhone hat sich dabei als beliebtestes Gerät erwiesen: An den Gesamtregistrierungen hat das Apple-Gerät einen Anteil von 95 %. Seit Juni 2009 ist das iPhone bei der Tochtergesellschaft der Bâloise-Holding sogar als Standard-Gerät definiert. “Beinahe alle Mitarbeiter installieren die Software ganz ohne Unterstützung durch die IT-Abteilung. Somit wird unsere IT-Abteilung entlastet und die Kosten für unseren IT-Support haben sich reduziert. Gleichzeitig steigt die Nutzerzufriedenheit, da das Gerät selber ausgewählt werden kann”, erläutert Marc Baier, Leiter Collaboration und Workplace Services, Basler Versicherungen. “Dabei steht das iPhone aufgrund seiner Benutzerfreundlichkeit und seines Designs ganz vorne, was die Annahme durch die Mitarbeiter angeht. Das iPhone hat sich im Unternehmen quasi zum de facto-Standard entwickelt – und zwar ausschließlich über dessen Bevorzugung durch die Anwender.”
Basler unterstützt diese Entwicklung in der Zusammenarbeit mit dem Schweizer Telekommunikationsspezialisten mobilezone AG, über den Mitarbeiter ihr Wunschgerät beziehen können. Bei der Entwicklung und Gestaltung des Portals verließ sich Basler auf die Expertise des langjährigen Partners Comdirect AG , einem Schweizer Systemhaus für die Bereiche Mobile Synchronisation, Management und Business-to-Business-Lösungen.
Eine weitere aktuelle Sybase-Partnerschaft betrifft die CRM-Spezialisten (Customer Relationship Management) maihiro. Die Berater und SAP Mobility-Partner stellen ihren Kunden ab sofort auch die mobilen Lösungen von Sybase und SAP zur Verfügung. Mit “CRM to Go” existiert ein Prototyp-basierter eigener Beratungsansatz für eine effiziente CRM-Implementierung. Er soll Anwenderunternehmen in kürzester Zeit ermöglichen, mobile Vertriebsszenarien auf Basis der SAP CRM-Lösung via BlackBerry, iPhone und Windows Mobile-Endgeräten zu nutzen.
Nicht ohne meine H-Milch-Rücktrittsversicherung
Hand aufs Herz – Wollen Sie wirklich weiterhin ein so riskantes Leben führen, also ohne vertiefte Erkenntnisse über die Fährnisse des H-Milch-Erwerbs und über ihre – durchaus mögliche! – Absicherung via -Rücktrittsversicherung (vgl. unsere – heute der VG-Wort gewidmete – Leseprobe)?
Sie wollen nicht? Nur zu verständlich! Abhilfe kann spätestens die soeben erschienene Ausgabe 95 der »Nichtleser 9er-Serie« alias Lektüre für Nichtleser schaffen. Die Serie kommt parallel zum gedruckten Band 9 »Irgendwie verlegt auf ne Art« (für Oldschool-Print-Fanatiker hier erhältlich) seit März 2010 in sechs Folgen mit beträchtlichem Erfolg als E-Book Apps für iPhone, iPod touch und alsbald auch fürs iPad heraus.
Und dies stets frei nach des Autoren Michael Bukowskis Credo “Sie haben kaum Zeit, große Romane zu lesen. Ich habe keine Zeit, welche zu schreiben. Daher hier die Lektüre für Nichtleser – für zwischendurch, unterwegs und nebenbei.” Die Anwendungsgebiete gerade für mobile Professionals sind beträchtlich: “zum Lesen in Meetings, in Bahnen, Bussen, Flugzeugen, auf dem Klo, im Bett, in der Warteschlange, bei langweiligem Sex, auf der Tanzfläche, anstelle von Smalltalks” (Zitat aus dem Beipackzettel). Zumal man hier ja auch erfährt, “wie man zeitgemäß to-do-listet”.
Und das schrob stern.de nach erfolgter Nichtlektüre: “(…) extrem kurz, extrem witzig und extrem Berlin.” “(…) Die kleinen Geschichten machen süchtig und so gibt es bereits neun Bände voller abstruser und irrer Minigeschichten. Oft sind die Nichtleser-Texte nur eine halbe Seite lang und bestehen allein aus einer Handvoll Dialogzeilen. Schräg, abgefahren, nachdenklich und minutiös beobachtend.”
Auch mobileTicker zählt seit Anno Tubak zu den Nichtleser-Fans und darf daher mit des Autoren freundlicher Unterstützung zehn Nichtleser-Apps als Give-away unter die Leute bringen. Aufgrund der schnuckeligen neuen iTunes-Funktionalität fürs App-Verschenken brauchen wir dazu nicht einmal mehr den krampfigen Umweg über Promocodes für US-iTunes-Accounts. E-Mail-Adresse genügt! Die ersten zehn Einsender von E-Mails an klaus at glanzkinder dot com mit “Nicht” im Betreff werden umgehend zu Nichtlesern gemacht, auch wenn der Rechtsweg wie stets ausgeschlossen ist. Einsendeschluss ist Samstag, der 01. Mai!
“Prepaid”-Karte versichert iPhone & Co
Ein neues Versicherungsprodukt für den rasant wachsenden Markt hochwertiger mobiler Endgeräte wie iPhone, andere Smartphones oder auch das iPad stellt die Card insurance Deutschland GmbH i.G. vor. Mit der (i)nsuranceCardmobile (i-card24) kann man laut Anbieter eine Elektronikversicherung für iPhone, iPad, Smartphones und Handys ohne Angabe von personenbezogenen Daten “auf sehr einfache Weise sehr schnell abschließen”. Der Entwickler des Produkts, Dr. Frank Riemann, erläutert: “Ebenso, wie iPhone und iPad, das Handy und den Computer alter Schule zu Dinosauriern macht, wird aus den klassischen Versicherungsverträgen ein Relikt aus vergangenen Jahrhunderten. Die i-card ist schlicht eine Prepaid Karte, die man in Online Shops, TV-Shops und im stationären Handel einfach kauft. Jede Karte hat eine individuelle Kartennummer und jedes mobile Gerät hat eine eindeutige Seriennummer: Die Kombination beider Nummern – und nur diese wird gemeinsam mit einer E-Mail-Adresse registriert dient als eindeutiger Identifikator im Schadensfall.” Will man sich die Plastikkarte zuschicken lassen, muss aber natürlich doch die postalische Adresse angegeben werden.
Die Versicherung soll ff. Schäden abdrecken: Displaybruch durch Stoß oder Fall, Flüssigkeits- und Feuchtigkeitsschäden, Verlust durch Raub/Einbruchdiebstahl, “Unsachgemässe Handhabung”, Frost, Brand, Sturm, Blitzschlag, Höhere Gewalt, “Induktion und Implosion”. Das kostet beispielsweise für iPhone 3G und 3GS im “24 Stunden Rundumschutz” 69,95 Euro. Im Preis enthalten sind zwei Touchscreen-Schutzfolien sowie ein “Gutscheincode im Wert von 12,95 Euro”.
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Notes Business Apps via iPhone nutzen
IBM stellt eigene Groupware-Lösungen für sicheren Zugriff auf E-Mail, Kontakte und Kalender via Smartphones – u.a. auch per iPhone App – bereit. Doch bekanntlich haben Notes- und Domino-Anwender oft erhebliche Investitionen in ihre teils selbst entwickelten Geschäftsanwendungen auf dieser Plattform getätigt.
Ein als kostenlose iPhone App erhältlicher Connector des IBM Premium-Partners ebf sorgt dafür, dass immerhin Notes-basierte Prozesse wie Urlaubsanfragen, Bestellungen, Investitionsanträge oder Kundenmanagement nun auch über das iPhone laufen können. Projektmanager oder Außendienstmitarbeiter können diese dann bequem von unterwegs aus nutzen und sind auch ohne ihren Bürorechner stets handlungsfähig.
Das Haustechnik-Unternehmen Wilhelm Koch konnte auf diese Weise bereits seine Geschäftsprozesse beschleunigen. Bestellungen für den IT-Bedarf beispielsweise geben die Nutzer über eine Notes-Anwendung auf. Den für die Bearbeitung zuständigen Mitarbeiter erreicht diese auf seinem iPhone, mit dem er den Vorgang gleich weiter bearbeiten kann. Dadurch reduziert die Wilhelm Koch GmbH die Latenzzeiten, die dadurch entstehen, dass ein Mitarbeiter vorübergehend keinen Zugriff auf seinen Computer oder sein Notebook hat. Die Geschäftsprozesse können so schneller durchgeführt werden, der Gesamtbetrieb gewinnt an Effizienz. Auch Julitec, die Westfälische Provinzial Versicherung, die AOK oder die Intercontinental Gruppe nutzen den ebf.connector bereits.
Greift der Mitarbeiter mit seinem iPhone auf eine Lotus Notes-Anwendung zu, so wandert die Anfrage über das mobile Internet auf den ebf.connector-Server. Dieser tauscht über das DIIOP-Protokoll die entsprechenden Daten mit den IBM Lotus Notes-Anwendungen aus. Der Datenaustausch wird dabei durch mehrere Sicherheitsstufen wie VPN-Verschlüsselung und eine Firewall geschützt.
Der ebf.connector 5 verbindet Lotus Notes Anwendungen mit dem iPhone ab Firmware 2.2.1. Lotus Traveler 8.5.1 stellt die Lotus Notes PIM Daten, Termine, Kontakte und E-Mails auf dem iPhone zur Verfügung. Der ebf.connector verbindet neben Lotus Notes u.a. auch:
SAP ab Version R/3, IBM Lotus Domino, IBM DB2, Microsoft Exchange 2003/2007, MS SQL Server, MS-Dynamics, MySQL, Oracle, Siebel, Sybase etc.