Workplace On Command
IT-Dienstleister Steria hat mit “Workplace On Command” (WOC) “zentral verwaltete aggregierte Services” vorgestellt, die “Nutzern einen einfachen und sicheren Zugang zu Unternehmensanwendungen, Daten- und Cloud-Diensten – unabhängig vom Standort und Endgerät” – bieten soll.
François Enaud, CEO der Steria Gruppe, erläutert: “Smartphones und Tablet-PCs haben einen wachsenden Anteil im Endverbrauchersegment. Entsprechend setzen Angestellte ihre privaten mobilen Endgeräte zunehmend bei der Arbeit ein (BYOD). Damit wird die Balance von Sicherheit und Mobilität ein immer wichtigeres Thema in den Unternehmen. Als integriertes Serviceangebot bietet WOC eine einzigartige Lösung in Zeiten rasanter Technologieentwicklungen, knapper Budgets und zunehmender Nutzung der IT durch Endverbraucher.”
Die gemeinsam mit Microsoft präsentierte Lösung ist laut Steria mit allen Endgeräten kompatibel, die unter Windows, Linux, MacOS, iOS, Android und BlackBerry OS laufen. Dank Citrix-Technologie lassen sich Desktops und Anwendungen für die Nutzer virtualisieren, wo immer sie sich gerade aufhalten, und die Unternehmen können Anfragen über das technisch hochwertige Portal Steria Workstore verwalten, das auf Ciscos Cloud-Portal-Plattform basiert. Dieser Coroporate App Store soll Anwendern Zugang zu ihrem Profil und dort für sie bereitgestellten Services verschaffen. Darüber hinaus können die Anwender neue Services abonnieren und erhalten – um die Kosten zu überwachen – einen monatlichen Nutzungsüberblick. Das Angebot beinhaltet derzeit folgende Microsoft-Office-Produkte: Word, Excel, PowerPoint, Access, Project, Visio, Publisher und Office 365. Jedes Profil wird durch das Anwenderunternehmen eingerichtet und zentral verwaltet. Die zentrale Speicherung und Verwaltung von Daten via Cloud soll dazu führen, dass ein verlorengegangenes oder gestohlenes Gerät sofort per Remote-Befehl gesperrt oder auf eine “schwarze Liste” gesetzt werden kann, so dass die Verbindung mit dem Desktop nicht mehr möglich ist – und zwar ohne dass Informationen beschädigt werden. Auf diese Weise könnten Unternehmen auch strengere Datenschutzrichtlinien einhalten. Die “Pay-per-Use”-Struktur soll überdies dazu führen, dass das Unternehmen nur für die Services bezahlt, welche seine Mitarbeiter auch tatsächlich nutzen.
Roadshow: iOS u. Android im Enterprise-Umfeld
heise Events bleibt dran an “iOS & Android im Unternehmenseinsatz” und legt die vergangenes Jahr zum Thema organisierte Roadshow 2012 erneut auf, mit aufgefrischtem Programm. Denn iPhone und iPad sind im Business angekommen, Android steht noch kurz vor der Bürotür oder ist auch schon drin. Für die IT-Administration ist die Auseinandersetzung mit diesen Geräten ein Muss, denn sie sind zunehmend Basis für Unternehmensanwendungen – ob nun per Warenkorb beschafft oder als Bring Your Own Device (BYOD). Die Frage ist also nicht mehr ob, sondern wie man diese Geräte in die Unternehmens-IT integriert. Doch wie wie lässt sich die neue Smartphone- und Tablet-Generation effektiv ins Unternehmen einbinden? Wie kann man Datenverlust vermeiden und Missbrauch verhindern? Wie skalierbar sind die Methoden zur Personalisierung der Geräte? Wie steht es um die Themen Software-Verteilung) und Mobile Device Management (MDM).
Antworten will die Roadshow geben, speziell zu folgenden Schwerpunkten:
- MDM
- App-Programmierung und -Roll-out
- Inventarisierung/Asset Management
- Virtualisierung
- Security: Remote Wipe/Fernlöschung, VPN, Wi-Fi-Protokolle 802.1x
- Geräteortung
- Thin Clients, SAP u. ERP generell.
Die Roadshow gastiert wie folgt: 17. April 2012, Berlin; 19. April 2012, Hamburg; 24. April 2012, Köln und 16. Mai 2012, München. Am Folgetag wird jeweils ein optionaler Workshop angeboten. Die Preise beginnen bei 428 Euro zzgl. MwSt., 938 Euro inklusive Workshop.
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Verbandsarbeit macht mobil: ZVEI u. Storage Consortium
Der kräftige Rückenwind im Mobile Business hat auch für Verbände die Anforderungen verändert: die Präsenz in den wichtigsten Mobile App Stores und natürlich auf den Handsets relevanter Anwender ist unverzichtbar geworden u.a. zur Kanalisierung der Interessenlagen der Verbandsmitglieder, zur Information, aber auch um neue Mitglieder zu gewinnen. Gleich zwei wichtige Hightech-Verbände sind in diesen Tagen mit vom App-Systemhaus Glanzkinder entwickelten Apps zunächst für die iOS-Plattformen an den Markt gegangen. Beide Apps stehen zum kostenlosen Download zur Verfügung.
Die neue iPhone App des Storage Consortium richtet sich an mit “Storage” befasste IT-Professionals. Ihnen wird nun auch von unterwegs der direkte Zugriff auf aktuelle Informationen zu Produktankündigungen, Strategiepapieren, Podcasts und Videoaufzeichnungen von Fachkonferenzen geboten. Das Storage Consortium adressiert speziell das Thema “Speicher(Netzwerk-) Infrastrukturen für Rechenzentren”.
Zu den derzeitigen “Content- und aktiven Kooperationspartnern” gehören Bull, Cisco, Fujitsu, F5, IBM, NetApp, Quantum und riverbed.

Die Funktionsbereiche der App aus der Kategorie Nachrichten:
- News: Durch die Auswahl in der Newsübersicht gelangt man direkt zum selektierten Fachartikel auf storageconsortium.de;
- Podcasts: Hier lassen sich die aktuellen Podcasts des Storage Consortium in der Übersicht auswählen und als Audiodatei abspielen;
- Videos: Die App bietet direkten Zugriff auf die HTML5-Seite, in der die jeweils letzten Vorträge der Storage Consortium-Anwenderkonferenz als Bild- und Tondatei aufgezeichnet werden. Die Vorträge von Anwendern und Herstellern sind zwischen 30 und 45 Min. lang und geben einen kompakten Überblick zu Themen wie z.B. Speichervirtualisierung, Daten-DeDuplizierung oder kosteneffiziente Desaster Recovery-Maßnahmen; ferner besteht Zugriff auf die Vorträge der Referenten im PDF Format.
Die offizielle App des ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. – lädt nun auch auf iPhone und iPad dazu ein, den Verband und sein Engagement für die deutsche Elektroindustrie näher kennenzulernen. Die ZVEI-App der Kategorie Wirtschaft liefert stets aktuell die entscheidenden Informationen, Publikationen, Videos und Meldungen über eine der größten und wichtigsten deutschen Branchen.

Integriert ist beispielsweise der ZVEI-Jahresbericht 2010/2011. Unter dem Titel “Vernetzt(e) Welten gestalten. Zukunft sichern” dokumentiert dieses Dokument die Leistungsstärke der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie. Weitere Bereiche:
- ZVEI-Mitteilungen – das Mitgliedermagazin des Verbands, erscheint allmonatlich – seit 1951! Neben der traditionellen Papierversion gibt es die Mitteilungen nun auch aufbereitet in dieser Universal App. Geboten werden Berichte aus dem Verbandsleben, Konjunktur- und Steuernachrichten, Messeberichte sowie Informationen und Kommentaren zu wichtigen technologischen oder politischen Veränderungen, ergänzt durch Reportagen oder Interviews;
- Presseinformationen;
- Video-Podcasts.
Der ZVEI ist einer der großen, bundesweit agierenden Wirtschaftsverbände. Er vertritt die wirtschafts-, technologie- und umweltpolitischen Interessen von rund 1.600 Mitgliedsfirmen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene.
IT-Trends: mehr Geld für mobile Innovation
Im kommenden Jahr rechnen die IT-Abteilungen hierorts überwiegend mit zumindest gleichbleibenden Budgets, von dem ein Teil der mobilen Anwendungsentwicklung zugute kommen wird. 39 Prozent (Vorjahr 28 Prozent) der von Capgemini im Rahmen ihrer jährlichen IT-Trends-Studie befragten IT-Verantwortlichen gehen davon aus, dass ihnen im Jahr 2011 genauso viel Geld zur Verfügung steht wie 2010. Ein positives Zeichen, da dieser Wert zuvor mehrere Jahre in Folge gesunken war. Für die Studie wurden im Oktober 2010 die IT-Verantwortlichen von 173 Großunternehmen im deutschsprachigen Raum befragt. Die vollständige Auswertung der Studie wird im Januar 2011 veröffentlicht.
Die vorab verfügbaren Ergebnisse sind für Verantwortliche für mobile Technologie im Unternehmenseinsatz besonders interessant: Während das Infrastruktur-Budget um vier Prozentpunkte gekürzt wurde, gewannen Anwendungsentwicklung und Anwendungsmanagement leicht hinzu. Ebenso wird in Geschäftsprozesse mit einem Plus von zwei Prozentpunkten mehr investiert. “Die Virtualisierung der Infrastruktur hat Kostenvorteile gebracht, die jetzt für andere Projekte in der Anwendungsentwicklung genutzt werden. Viele Unternehmen nutzen sie, um ihre Software für mobile Anwendungen und das Web 2.0 auszubauen“, erklärt Dr. Uwe Dumslaff, Chief Technology Officer bei Capgemini in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Gestützt wird diese Aussage von Prognosen für IT-Abteilungen und Anwendern für die kommenden Jahre, die das IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner veröffentlicht hat. Unter den “Top-Prognosen” finden sich auch diese:
- Consumerization and Corporate Apps: Im Jahr 2014 werden laut Gartner 90 Prozent aller Organisationen Unternehmens-Anwendungen (Corporate Applications) auf mobilen Endgeräten unterstützen, die den Mitarbeitern gehören oder auch privat zur Verfügung gestellt werden. Dies wird die Anforderungen an mobil genutzte Unternehmenslösungen bedeutend verändern und erweitern.
- Wave of Tablets: Im Jahr 2013 werden 80 Prozent der Unternehmen Teile ihrer Belegschaft mit Tablets ausrüsten oder die Nutzung von Unternehmenssoftware auf diesen Tablets unterstützen. Dies wird neue Nutzungspotenziale, aber auch Herausforderungen an IT-Support und -Sicherheit eröffnen.
- Eine weitere beeindruckende Zahl kommt vom Gartner Research VP Andreas Bitterer: Bis zum Jahr 2013 sollen ihm zufolge ein Drittel aller Business Intelligence-Funktionalitäten über mobile Geräte bedient werden.
Mehr zum Gartner Report Top Predictions for IT Organizations and Users, 2011 and Beyond
Event: IDC Mobility Conference 2010
Mobile Informationstechnik kristallisiert sich immer stärker als erfolgsentscheidender Faktor im Unternehmen heraus. Allerdings sind die Plattformentscheidung und die damit verbundene Kostenfrage häufig problematisch. IDC will diese Herausforderungen am 16. März 2010 auf der IDC Mobility Conference in Frankfurt/M. aufgreifen und lädt ITK- und Prozessverantwortliche ein, sich über strategische und technologische Konzepte umfassend zu informieren.
Eine besondere Bedeutung kommt dem Return on Investment (ROI) von mobilen Enterprise-Lösungen zu. Dabei spielen Leistungsindikatoren (KPIs) eine äußerst wichtige Rolle, um den ROI möglichst exakt messen zu können. ITK-Entscheider weisen immer wieder darauf hin wie schwer es ist, angemessene KPIs zu finden. Diesem Aspekt soll auf der diesjährigen Mobility Conference besonders Rechnung getragen werden. Unternehmen sind bei der Einführung einer Mobility-Lösung gefordert, die anfallenden Kosten in ein gesundes Verhältnis zum erwarteten ROI zu setzen. Mobile Konvergenz hat hierbei einen immensen Einfluss, nicht nur auf die laufenden Geschäftsprozesse, sondern auch auf die Kostenstruktur, die organisatorischen Verantwortlichkeiten und letztendlich auch auf die hohen Erwartungen der Nutzer.
Im Fokus der diesjährigen Konferenz stehen daher Kernthemen wie:
- Optimierung von Enterprise Mobility-Investitionen und Strukturierung der ITK-Ausgaben
- Effektive und messbare Kostensenkung durch Enterprise Mobility Solutions
- Wie können mobile Lösungen Unternehmensprozesse beeinflussen?
- Neue Formen mobiler Anwendungen durch den Einsatz von Cloud Computing
- Bestmögliche Nutzung von Enterprise Mobility-Anwendungen.
Großen Herausforderungen sehen sich jedoch auch Anbieter gegenüber. Nach Meinung von IDC werden die Einführung von Internettelefonie, Virtualisierung und Cloud Computing bisher bestehende traditionelle Kosten- und Organisationsstrukturen sowie das gesamte Tagesgeschäft dramatisch verändern.
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Studie: Mobiles Internet bleibt Top-Trend
Die wichtigsten IT-Trends des Jahres 2010 sind Cloud Computing, Virtualisierung, IT-Sicherheit und Mobiles Internet – so hat jedenfalls eine aktuelle Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM bei seinen Mitgliedern ergeben. Danach nennen 45 Prozent der Befragten aus der ITK-Branche Cloud Computing und 44 Prozent Virtualisierung als wichtigste Themen. Bereits auf Platz drei folgen mit je 42 Prozent IT-Sicherheit sowie das mobile Internet.
Die steigende Verbreitung von Smartphones und die sinkenden Datentarife haben der mobilen Internetnutzung auch laut BITKOM zum Durchbruch verholfen. Viele bislang überwiegend stationär genutzte Anwendungen im privaten und geschäftlichen Bereich werden inzwischen mit Apps für den mobilen Zugriff auf dem Handy konfiguriert. Nach der BITKOM-Prognose werden im laufenden Jahr in Deutschland 5,6 Millionen Smartphones verkauft. Das entspricht bereits einem Fünftel des Handy-Gesamtmarktes. Der Umsatz mit mobilen Datendiensten steigt 2010 voraussichtlich um 8 Prozent auf 5,6 Milliarden Euro.
All-in-one-Server + Groupware + Outlook- + iPhone-Integration
Der Overather Hersteller Quintec stellt Erweiterungen seiner “All-inclusive”-Appliance SmartCom Center vor. Es kann nun zusätzlich als Anwendungsserver für klassische Windows-Anwendungen, wie zum Beispiel Lexware, oder als Datenbankserver genutzt werden. So kann die aktuelle Version 3.0 laut Hersteller zum Allrounder für kleinere Unternehmen werden: Es fungiert dann als Kommunikationsserver, Dateiserver und Anwendungsserver in einem. Erreicht wurde diese Fähigkeit durch die Integration einer Virtualisierungslösung. Auf dem SmartCom Center können nun virtuell Windows-Serverprozesse, wie zum Beispiel MS SQL Server, oder Warenwirtschaftssysteme und branchenspezifische Serveranwendungen zur Verfügung gestellt werden. Kunden können diese virtuelle Maschine optional mit dem SmartCom Center erwerben.
Das SmartCom Center erhält bei Nutzung der Virtualisierungslösung zusätzlich eine Aufrüstung auf 2 GByte Arbeitsspeicher, um eine gute Performance aller Funktionen zu sichern. Der Vertriebspartner vor Ort kann nun auf der virtuellen Maschine zum Beispiel Windows XP oder Windows 7 und dort die vom Kunden benötigten Anwendungen installieren. Die Virtualisierungslösung ist dabei vollwertig in der Backup-Funktion des SmartCom Centers integriert. Sowohl das virtuelle System als auch alle Daten und Datenbanken werden vollautomatisch mit gesichert. Auch Vorgängermodelle ab dem Hardwareversionsstand vom Mai 2009 können auf Wunsch noch nachgerüstet werden.
Und was hat das alles mit dem professionellen Einsatz von iPhones zu tun? Alle E-Mails, Kontakte, Termine, Notizen oder Aufgaben können nach Auskunft von Quintec via SmartCom live und synchron auf dem iPhone (oder einem Smartphone unter Windows Mobile) eingesehen und bearbeit werden. Quintec-Niederlassungsleiter Martin Geilhofer erläutert: “Vom iPhone aus haben Sie mit einer Zusatzapplikation auch Zugriff auf alle Dateien wie z. B. Word, Excel, Powerpoint, PDF, Bilder, etc., die Sie auf dem Dateiserver des SmartCom Center abgelegt haben. Das iPhone kann diese Dateien auf Wunsch synchronisieren oder auch ständig aktuell als “Push” erhalten. Dafür muss Ihr Desktoprechner nicht einmal eingeschaltet sein. Von Ihnen veränderte Daten werden augenblicklich zurück synchronisiert. Dafür wird “Exchange ActiveSync” auf dem SmartCom Center eingesetzt.”
Für die Nutzung auf dem iPhone wollte Quintec zunächst selbst eine App schreiben, fand dann aber die existierende Fremd-App ezShare von antecea Inc. Die für 3,99 Euro pro iPhone User erhältliche App überzeugte das SmartCom-Team. Überdies ist sie universell einsetzbar und nicht nur an das SmartCom Center gebunden.
Mehr zum Einsatz von SmartCom mit Smartphones
Preise und Bezugsmöglichkeiten