BYOD, MDM, Virtualisierung u. Cloud @CeBIT
Von 05. bis 09. März 2013 ist das Virtualisation & Storage Forum der CeBIT in Halle 2, Stand A40, eine Anlaufstelle für Besucher mit Interesse an den namensstiftenden Lösungsbereichen sowie Cloud Computing-Konzepten. Das Forum will nicht nur eine weitere Fach-Ausstellung, sondern vor allem eine Plattform für den Austausch mit mehr als 70 Live-Vorträgen, Guided Tours sowie Live Demos führender Anbieter und Dienstleister sein, darunter auch die CANCOM AG.
Speziell die inhaltlichen Bereiche Bring Your Own Device (BYOD), Mobile Device Management (MDM), Desktop- und Server-Virtualisierung) sowie “Enduser Computing” möchte das Systemhaus CEMA AG gemeinsam mit Anbietern wie Citrix und VMware besetzen. In Vorträgen und Demos sollen “die neuesten Lösungen, Best-Practices und Showcases rund um u.a. folgende Themenbereiche vorgeführt werden: zentrales Mobilitätsmanagement im Unternehmen; Intelligente Automatisierung und Verwaltung virtueller IT Infrastrukturen.
Remote-Zugriff auf Business-Applikationen
Die Security-Experten von SecurEnvoy und Ultra Electronics AEP Networks stellen eine gemeinsam entwickelte Lösung für Remote Access auf Business-Applikationen vor. Das System kombiniert die Zwei-Faktor-Authentifizierungslösung SecurAccess und das LANProtect-Produkt von AEP. Desktop-Rechnern, Notebooks, iPads/iPhones und Android-Devices soll so via Browser sicherer Zugang zu geschäftlich genutzten Anwendungen zur Verfügung gestellt werden – unabhängig davon, ob diese auf Windows 2003, 2008, Citrix XenApp, XenDesktop, VMware View, Web Servers, 3270-Hosts oder auf anderen Server-Typen laufen. Anwender sollen dabei durch Eingabe der persönlichen Zugangsdaten und eines dynamischen Passcodes eindeutig identifiziert werden, der per SMS, E-Mail oder Smartphone-App auf das Smartphone oder Tablet gesendet wird. So fungiert das Mobilgerät als Token.
AEP Networks hat sich auf die Entwicklung von Lösungen spezialisiert, mit deren Hilfe IT-Abteilungen End-User sicher mit den unternehmensinternen Applikationen verbinden können. Doch manche Nutzer, die über Virtual Desktop Infrastructures(VDI)-Lösungen wie Citrix, VMWare oder Microsoft Terminal Services auf Business-Anwendungen zugreifen, verlangen mehr Flexibilität – sie möchten beispielsweise mit verschiedenen Endgeräten arbeiten können, wie z.B. privaten oder öffentlichen Computern und Tablet-PCs (BYOD) – was aber natürlich ein erhöhtes Sicherheits- und Compliance-Risiko mit sich bringt. LANProtect ist als Hardware, virtuelle Appliance) und “End Point-Lösung” erhältlich.
Event “Strategisches IT-Management”
Der IT-Branchentreff des Handelsblatts will vom 28. bis 30. Januar 2013 eine Plattform für Themen liefern, “die für CIOs und Executives relevant sind, wie zum Beispiel Strategien für das digitale Zeitalter”.
Etwa der Audi-Vorstandsvorsitzende Rupert Stadler soll auf der Jahrestagung zeigen, wie Unternehmen die neuen Formen der Beziehungen sowie die entstehenden Kunden-Daten als Quelle für Innovation nutzen. Das Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität St. Gallen hat mit Audi auf Basis des Design Thinking drei Projekte durchgeführt, eines davon zeigt mit Audi IMA eine neue Möglichkeit zur Kundenbindung unter Nutzung von Fahrzeugdaten. Mit der Entwicklung einer präventiven Wartungslösung als Mobile App kann der Nutzer rund um die Uhr den Zustand des Fahrzeugs überwachen.
Audi-Lenker Stadler wird auf der Tagung außerdem u.a. über Audi connect sprechen – mobiles Internet im Automobil. Gemeinsam mit dem CEO von Bayer MaterialScience, Patrick Thomas, und dem Axel Springer-Vorstand Dr. Andreas Wiele diskutiert er “Unternehmensstrategien im Digital Age”.
Weitere Beiträge werden von Shane Lowry (VMware), Prof. Dr. Martin Mocker von der MIT Sloan School of Management, Oracle CIO Mark Sunday und Dr. Werner Vogels, CTO bei Amazon sowie weiteren Sprechern von ADAC, BMW, Continental, Daimler, Deutsche Post DHL, Evonik, Hilti, Lufthansa Cargo, Mediengruppe M. DuMont Schauberg, Postbank Systems, SAP, Schindler, ThyssenKrupp Steel Europe und Vorwerk zu u.a. folgenden Themenfeldern erwartet:
- B2B2C – Wie Consumerization, Social Media und Mobile Unternehmen die Rolle der IT weiter verändern werden
- The ultimate mobile Device – wie das Automobil zum Teil des Internets wird
- Schwarmintelligenz – Mehr Sicherheit durch interagierende Automobile.
Die Teilnahme kostet knapp 2.700 Euro.
mehr Informationen u. Anmeldung
Unkomplizierte, sichere Gast-Log-ins für BYODs
Speziell für Bring Your Own Device (BYOD)-Umgebungen bietet Wireless LAN-Experte Meru Networks die Software Identity Manager an. Sie ermöglicht laut Hersteller “die sichere Erstellung von Gastkonten in Drahtlosnetzwerken”. Mit ihrer Hilfe sollen autorisierte Mitarbeiter in Unternehmen, Hotels und anderen öffentlichen Einrichtungen unkompliziert beliebig viele zeitlich befristete und vor allem sichere Accounts für Gast-Log Ins generieren können. Individuell konfigurierbare, granulare Richtlinien sichern dabei zusätzlich das Netzwerk. Ab sofort lässt sich der Identity Manager auch mit Property Management Systemen (PMS) zur computergestützten Verwaltung von Hotels verknüpfen.
Der Identity Manager besteht aus den zwei Modulen Smart Connect und Guest Connect. Das Feature Smart Connect ermöglicht den Zugang, die Geräteregistrierung und das Richtlinienmanagement für firmeneigene und private Geräte jeder Art auf Identitätsbasis. Es unterstützt “die gängigsten Endgerätetypen und -betriebssysteme: Apple iOS (iPhone und iPad), Apple Mac OS X, Google Android, Linux sowie Microsoft Windows (XP, Vista und 7)” – also kein Windows Phone.
Bei Guest Connect handelt es sich um eine Netzwerkzugangslösung. Sie lässt sich nahtlos in vorhandene PMS sowie Zahlungs-Gateways integrieren. Auf diese Weise vereinfachen sich Anmeldung und Zahlung, wenn Gäste z.B. das drahtlose Netzwerk eines Hotels nutzen möchten. Über 80 der meist verbreiteten Zahlungssysteme sind laut Anbieterzum Identity Manager kompatibel.
Security Policies nach Maß
Der Identity Manager entlastet die IT-Abteilung laut Meru spürbar, da ihr die Generierung der Gastkonten abgenommen wird. Stattdessen sind autorisierte Mitarbeiter, sogenannte “Sponsoren”, in der Lage, Log Ins für Gäste zu erstellen. Mit wenigen Klicks richten sie Zugänge ein, woraufhin die Nutzer ihre Zugriffsdaten per E-Mail auf ihr Mobilgerät erhalten – wahlweise als Ausdruck oder via Anruf. Die Aufgabe der IT beschränkt sich praktisch ausschließlich auf die Konfigurierung unterschiedlicher Zugangsvorgaben auf Rollen- und Richtlinienbasis. Dadurch kann das IT-Personal kontrollieren, wer mit welchem Device Zugriffsrechte erhält. Mittels Reporting-Funktionen gibt der Identity Manager Einblick in Nutzungsverhalten und -dauer, Gesamtanzahl der erstellten Accounts etc.
Meru spricht von bereits über 2.500 Implementierungen dieser Lösung, u.a. bei Bildungsstätten wie Universitäten, Hotelketten, Sportstadien sowie Kongresszentren. Für die Nutzung innerhalb einer virtualisierten Umgebung ist die Lösung auch als VMware-fähiges Format erhältlich.