Top-Trends 2012: Mobile Capability, Mobile Computing u. Social Networks

Das IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner hat weltweit 2.300 Chief Information Officers (CIOs) befragt. 61 Prozent der von ihnen repräsentierten Unternehmen wollen ihre “Mobile Capability” in den nächsten drei Jahren verbessern. Die Mehrzahl der Befragten hat eine Mobil-Strategie erarbeitet, um dies zu erreichen.

Hierzu passen Umfrage-Ergebnisse des deutschen Lobby-Verbandes der Hightech-Industrie, BITKOM. Hiernach zählt “mobiles Computing” zu den vier wichtigsten “Hightech-Themen des Jahres 2012″ – neben Cloud Computing, IT-Sicherheit und Social Media. 53 Prozent der Mitgliedsunternehmen nannten Mobile Anwendungen – Apps – als ihr zentrales Thema für das laufende Jahr, ein Anstieg von 10 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr.

Trend Mobile Computing
Apps auf Platz 2 der Top-Themen 2012 laut BITKOMDie Bedeutung mobiler Endgeräte steigt rasant. Smartphones sind inzwischen weit verbreitet, auch Tablet Computer haben bereits den Massenmarkt erobert. Unternehmen und andere Organisationen stehen vor der Herausforderung, Inhalte und Anwendungen für ihre Zielgruppen über native Apps, Web Applications oder für Mobile optimierte Websites verfügbar zu machen. Gleichzeitig sind Smartphones und Tablets sicher und zuverlässig in die unternehmenseigenen IT-Systeme einzubinden. Stärker als bisher müssen die Unternehmen dabei auf die individuellen Wünsche ihrer Mitarbeiter eingehen, die Nutzungsgewohnheiten aus dem privaten Umfeld nur ungern aufgeben und zunehmend auch privat angeschaffte Geräte verwenden wollen BYOD).

Mobiles verändern Medienrezeption in Europa

Whitepaper: How Mobiles Are Shifting Media ConsumptionAuf der Konferenz Digital Life Design (DLD) haben comScore und Telefónica Deutschland Ergebnisse ihrer gemeinsamen Studie “Connected Europe” vorgestellt. Diese stellte starke Veränderungen der Medienrezeption in Europa durch die zunehmende Verbreitung von Smartphones, Tablets und anderer Connected Devices fest: Noch vor kurzem sei der Desktop Computer der alleinige Internetzugang gewesen, während Nutzer heute über ihren Internet-Tag verteilt erschiedenste Plattformen nutzen – technologisch (z. B. Smartphones) – wie auch medientechnisch (native Apps der Verlage, Web-Apps, RSS-Reader, unabhängige News-Aggregatoren, Medien auf Twitter oder Sozialen Netzwerken etc.). Dies sollte laut Studie Auswirkungen auf redaktionelle Konzepte ebenso wie auf Marketingstrategien haben. Weitere zentrale Ergebnisse:

  • In der EU5-Region (Deutschland, Frankreich, UK, Italien u. Spanien) lassen sich 95,1 Prozent aller Browser-basierten Page Views auf Computer (Desktops, Laptops, Netbooks) zurückführen – ansehnliche 3,2 Prozent der Views erfolgen bereits auf mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets.
  • Ein Viertel der mobil erzeugten Page Views lassen sich auf Tablet Computer zurückführen.
  • Die Medienrezeption auf diesen Plattformen boomt: 75 Prozent der Smartphone-Anwender in EU5 haben im Okotber 2011 mobil Medien genutzt - das stellt ein Wachstum von 62 Prozent im Vergleich zum Vorjahr dar.
  • Die Nutzung von M-Commerce-Angeboten ist eine der am schnellste wachsenden Aktivitäten bei Smartphone-Besitzern. Über 13,6 Mio. davon in den EU5-Ländern haben im Oktober 2011 mindestens eine M-Commerce-Seite aufgerufen. Großbritannien stellt hier mit 4,7 Mio. Nutzern zwar den größten Teilmarkt, die deutschen M-Business-Anwender wachsen mit 112 Prozent im Vergleich zum Vorjahr jedoch derzeit am schnellsten. Überdies werden laut comScore neue Technologien wie QR Codes und QR Reader vergleichsweise am schnellsten angenommen. So werde der Handel durch Mobile revolutioniert – und 2012 das Jahr des “Mobile Retail” werden.

kostenloser Download des White Paper “Connected Devices”

Tablets, App-Programmierung u. Stores sind Top 10-Themen

Gartner LogoDas IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner hat erneut “die zehn wichtigsten strategischen Technologien und Trends für einen Großteil der Unternehmen” im kommenden Jahr aus seiner Sicht definiert. Als strategisch definiert Gartner dabei eine Technologie, die das Potenzial hat, in den kommenden drei Jahren signifikanten Einfluss auf die Unternehmen auszuüben. Signifikanterweise haben die Consulter Tablets, Apps und App Stores in den Top-10-Strategiekanon für 2012 aufgenommen.

  • Media Tablets: Anwender können beim Mobile Computing unter einem wachsenden Angebot wählen – auch was den Formfaktor betrifft. Die Analysten glauben, dass auf absehbare Zeit keine Betriebssystemplattform, keine Größe und kein Hersteller allein dominant sein wird, so dass sich Unternehmen darauf einstellen sollten, bis 2015 ihre kritischen Anwendungen auf “two to four intelligent clients” zu unterstützen – prächtige Zeiten für die App-Programmierung! Allerdings wird auch HTML5 eine große Zukunft vorhergesagt. Die Hälfte der Lösungen, die 2011 als Native Apps realisiert werden, sollen bis 2015 als Web-Apps programmiert werden.
    Organisationen benötigen laut Gartner zwei Mobil-Strategien: a) eine für Business-to-Employee (Mitarbeiter, b2e), b) eine für Business-to-Consumer (b2c).
  • Gartner prophezeit überdies, dass sich das Nutzerinterface-Paradigma fundamental ändern wird: Von Fenstern, Icons und tabellarischen Menüs hin zu Gestensteuerung, Touch, Sprachsteuerung (vgl. “Siri”), verbesserter Suche und Video.
  • Mobile App Stores: Bis 2014 werden laut diesem Forecast pro Jahr über 70 Millarden mobile Anwendungen aus Mobile App Stores heruntergeladen. Dabei soll sich der Fokus zunehmend von einem reinen Endverbraucher- zu einem auch-Unternemens-Einsatz-Phänomen verschieben, woraus auch Unternehmens-App Stores resultieren.

Weitere Top 10 Technogies and Trends: “Internet of Things” (IoT; inklusive u.a. Near Field Communication [NFC] und Bilderkennung/-verarbeitung); Green IT; Cloud Computing.

Eine weitere interessante Gartner-Prognose besagt, dass Unternehmen bis zum Jahr 2015 50 Prozent ihrer Internetverkäufe über ihre Social Media-Auftritte und ihre mobile Apps generieren werden.

Adobe schließt Lücke mit PhoneGap

Adobe Systems hat im Rahmen der Adobe-Konferenz MAX 2011 eine Vereinbarung zur Übernahme von Nitobi Software bekanntgegeben, dem Erfinder von PhoneGap und PhoneGap Build. PhoneGap ist eine vielversprechende Open Source-Technologie zur einfachen Entwicklung mobiler “Cross-Plattform Apps” auf Basis von HTML5 und JavaScript. Die Akquisition wird voraussichtlich bis Ende Oktober 2011 abgeschlossen sein, Details der Übernahme wurden nicht bekanntgegeben.

Künftig können Entwickler also zwischen zwei Adobe-Lösungen zur Entwicklung von nativen Cross-Plattform Apps wählen: der Umsetzung auf Basis von HTML5 und JavaScript mit PhoneGap oder dem Einsatz von Adobe Flash über Adobe AIR. Das PhoneGap Open Source Framework wurde bis dato schon über 600.000 Mal heruntergeladen und laut Adobe zur Erstellung “vieler Tausend Applikationen” genutzt, die in mobilen App Stores für Geräte auf Basis von iOS, BlackBerry und anderen Betriebssystemen erhältlich sind.

“Wir sind außerdem begeistert, bekanntgeben zu können, dass der PhoneGap-Code an die Apache Software Foundation übergeben wurde”, sagte auf der MAX Dave Johnson, Chief Technology Officer bei Nitobi. “Die Apache Software Foundation ermöglicht es den Teilnehmern an ihrem Modell, gemeinsam an der Entwicklung von Open Source-Produkten zu arbeiten.”

Kritikpunkt mobile Webperformance

Deutsche Smartphone-Nutzer erwarten von mobilen Webseiten und Anwendungen die gleiche Performance wie an ihrem stationären PC und zeigen sich von den tatsächlich erreichbaren Geschwindigkeiten folgerichtig enttäuscht. Das ist das zentrale Ergebnis der weltweiten Studie “What Users Want from Mobile” von Compuware, bei der auch 500 Smartphone-Nutzer aus Deutschland befragt wurden. Besonders beim Thema Schnelligkeit sind die Deutschen anspruchsvoll: 68 Prozent erwarten, dass sich eine Website in maximal drei Sekunden lädt. Im weltweiten Vergleich liegen sie damit an zweiter Stelle noch vor den Indern und US-Amerikanern (jeweils 58 Prozent), den Franzosen (57 Prozent), den Australiern (50 Prozent) und den Briten (48 Prozent). Nur die Chinesen sind mit einem Anteil von 73 Prozent noch ungeduldiger.

Weitere zentrale Ergebnisse der Umfrage:

  • Steigende Ansprüche – 71 Prozent der User erwarten, dass mobile Webseiten auf ihren Endgeräten genauso, fast genauso oder sogar schneller als auf ihren Desktop-PCs laden. 2009 waren das nur 58 Prozent.
  • Need For Speed - Die mobilen Sites bzw. Apps laden immer noch sehr langsam: Beim Laden einer Website hatten im letzten Jahr 57 Prozent Probleme und 47 Prozent beim Laden einer App auf ihrem iPhone. Lange Ladezeiten waren insgesamt das größte Ärgernis, dicht gefolgt von Webseiten oder Applikationen (Web-Apps) die Abbrüche oder eine Fehlermeldung produzierten.
  • Damage done – Der Imageschaden vollzieht sich schnell und ist dauerhaft: 46 Prozent der Smartphone-User planen nicht zu einer Seite zurückkehren, die Probleme beim Zugriff hatte. 57 Prozent würden diese Seite nicht weiter empfehlen. Mobile Webseiten oder Anwendungen, die langsam oder gar nicht laden, haben einen negativen Einfluss auf Umsatz und Marke.
  • Bleierne Realität – Die tatsächliche Performance hinkt den Erwartungen hinterher: 74 Prozent der mobilen Web-Anwender sind nicht bereit, länger als 5 Sekunden auf das Laden einer Website zu warten, bevor sie diese wieder verlassen. Diese Erwartung wird nicht erfüllt, wie die Daten für die USA zeigen: Dort haben 77 Prozent der relevantesten mobil erreichbaren Webseiten aus verschiedenen Branchen Ladezeiten über fünf Sekunden.

“Immer mehr Menschen surfen mobil im Internet. Das bietet gerade für Onlinehändler ein enormes Wachstumspotential. Laut ABI Research wird der Umsatz im Bereich M-Commerce weltweit bis 2015 auf etwa 87 Milliarden Euro steigen. Doch die hohen Erwartungen der Nutzer werden zu oft enttäuscht. Wer mobil surft, benötigt schnell Informationen, ob beim Einchecken am Flughafen, der Suche nach der nächsten möglichen Zugverbindung oder beim Preisvergleich im Elektronikladen. Performance-Probleme haben hier eine noch größere Wirkung als von einem festen Standort aus”, ordnet Amir Rozenberg die Ergebnisse ein. Rozenberg ist als Product Manager bei Compuware verantwortlich für Mobile Technology. “Nur wer hier nachlegt und dieselbe Performance-Qualität wie bei der stationären Internetverbindung bietet, wird das Wettrennen um neue Smartphone-Kunden gewinnen.”

Mobile Web Publishers, benutzt AdSense!

Leicht zu übersehender, aber nicht unwichtiger Beitrag auf Techcrunch:
“Google hat bereits mehrfach Teile des 2009 übernommenen Netzwerkes für mobile Werbung AdMob abgestreift, wenn sie redundant erschienen oder nicht in das Gesamtkonzept passten. Wie das aussieht, ist gerade deutlicher geworden: “AdMob is for mobile app developers. AdSense is for mobile web publishers”, schreibt Google nun selbst. In der Praxis heißt dies, dass sich die Anbieter von mobil angebotenem Content (Web-Applikationen, mobilen Websites oder von anderen mobil optimierten Inhalten) von AdMob fernhalten und stattdessen AdSense verwenden sollen.

Die Teilnehmer am Beta-Test von “AdSense for Mobile Applications” wurden laut Techcrunch auf AdMob umgelenkt. AdMob wird ab 30.09.11 eine älteren WAP-basierenden mobile Websites mehr unterstützen.”

AppKalkulator – was kostet die App?

“Wieviel kostet eine App?” Besonders in den ersten Jahren nachdem Apple 2008 durch Eröffnung des App Store dem Mobile Business eine so nicht erwartete Dynamik verliehen hat, hörte man diese Frage tatsächlich täglich – auch beim App-Systemhaus Glanzkinder. Inzwischen ist der Markt für App-Programmierung ein wenig gereifter, wohl auch deutlich professionalisiert und wird dem “normalen” Markt für Software-Individual-Programmierung immer ähnlicher. Dementsprechend wissen die meisten Auftraggeber oder Interessenten einerseits, dass ohne Lastenheft oder zumindest Spezifikationen wie eine exakte Funktionsbeschreibung belastbare Aussagen oder gar verbindliche Kostenvoranschläge nicht zu machen sind. Sie wissen aber auch, dass sich der erwartbare Endpreis von Projekten aus bestimmten Bausteinen zusammensetzt und daher auch geschätzt werden können. Und zwar mit um so größerer Präzision, je mehr Erfahrung der Entwickler/das Systemhaus hat. Hier setzt AppKalkulator an, ein Projekt von Andreas Frank, der sich mit dem “Rotstift” (vgl. WerbeCheck) bereits erfolgreich bemüht hat, Honorare und Kosten in der Werbebranche transparenter und damit auch vergleichbarer zu machen. So nun auch im Mobile Business. AppKalkulator beruht laut Frank auf der Befragung von 900 angeschriebenen App-Entwicklern (bzw. auf den Angaben der 217, die geantwortet haben) und der Auswertung von über 1.700 Muster-Kalkulationen.

Zunächst vermittelt der Band Wissensgrundlagen zu Betriebssystemen und mobilen Plattformen und beleuchtet knapp die Vor und Nachteile von nativen Apps vs. Web-Applikationen.

Als Kalkulationsgrundlage für alles Folgende werden dann die Stundensätze der App-Entwickler dokumentiert, wie sie dem Autor genannt wurden. Diese sind praxisgerecht gestaffelt nach QS (am niedrigsten), Design, Programmierung, Konzeption, Beratung, Projektleitung (am höchsten). Gerade beim letzten Punkt fällt aber die gewaltige Spreizung der genannten Spannen auf: Diese liegen zwischen 25 – 140 Euro (Freiberufler) und 30 – 280 Euro (Unternehmen)!

Kernstück der Publikation sind Musterkalkulationen von 13 verschiedenen “beispielhaften” Apps wie “Servicepoint Locator”, “Produktfinder”, “Verlagsprogramm”, “Kochschule”, “Sendungsverfolgung”, “Immobilienmakler”, “Messe-Planer” oder “Abfallkalender”, die mehrere Branchen und Geschäftsmodelle abdecken. Ausgewertet wurden hier jeweils die Meldungen der angeschriebenen Entwickler für die Betriebssysteme Apple iOS, Android, Windows Phone und für Web-Apps. Beispielsweise für den Store Locator ergibt sich ein durchschnittlicher Preis von 5.400 Euro für iOS, 4.400 Euro für Android und 4.500 Euro für Windows Mobile.

Das kann schon einen ersten Anhalt geben, bevor man in Preisverhandlungen mit vorausgewählten Anbietern geht, bei denen man allerdings nach unserer Erfahrung auch andere Faktoren nicht außer Acht lassen sollte: Einzelkämpfer (was ist bei Krankheit etc.) oder Unternehmen? Wie groß und seit wann im Markt? App Programmierung als Kernkompetenz oder als trendige Zusatzaktivität? Wieviel Zeit nimmt sich der Partner für die Konzeptionsphase und Beratung zu Funktionalität/Zielgruppen/Plattformen? Kann der Anbieter auch App-Promotion offerieren?

Gut, dass auch entstehende Kosten für die Portierung von Apps auf andere Betriebssystem und Endgeräte (vgl. auch iPhone, iPad, Universal App) sowie auf Kosten für App-Updates kurz verwiesen wird. Nach unserer Erfahrung wird man mit dem genannten Aufwand für die “Portierung” von iPhone Apps auf iPad oder Universal in aller Regel nicht auskommen: “[...], dass bei gleichzeitiger Beauftragung beider Version [sic], in aller Regel der Preis circa. 20-30% höher als bei einem Einzelauftrag ausfällt”, Seite 95.

Eine Übersicht zu Fachbegriffen der App-Programmierung, zentrale rechtliche Aspekte (“Rechte und Pflichten des App-Entwicklers”, “Rechtliche Checkliste”) eine Checkliste zur Konzeption der eigenen App sowie Tipps zur Auswahl des geeigneten App-Entwicklers runden das nützliche Werk ab. Der letzte Punkt soll durch ein Neun-Punkte-Programm (“In 9 Schritten zum App-Dienstleister”), durch Kurzinterviews an ausgewählte Developer (“10 Fragen an die App-Entwickler”) sowie ein Anbieterverzeichnis realisiert werden. Die letzten Punkte geraten allerdings zwangsläufig willkürlich. Die Recherche der obengenannten 900 Anbieter lief laut Frank über “die App-Entwickler-Portale die es schon gibt, AdWords-Anzeigen, Google, Veröffentlichungen in verschiedenen Medien, in den AppStores nach Entwicklern”, jedoch nicht beispielsweise über den vieda (verband der iPhone-Entwickler deutschsprachiger Apps), obwohl etliche vieda-Mitglieder beteiligt waren.

PROs:
- Dass es dieses Buch gibt;
- Der Bienenfleiß bei der Erstellung;
- Praxisgerechte Auswahl der Musterkalkulationen;
- Betrachtung auch von Portierungen, Updates etc.

CONs:
- Wenig differenzierte Vereinfachungen beim kurz angerissenen Punkt App-Systembaukästen;
- Keine Plausibilitätsprüfung der gemachten Angaben (Stundensätze von 25€; “Wir halten uns an die Guidelines – UNS wurde noch NIE eine App abgelehnt”…
Wer bei Apples Guideline- Umstellung und der Einführung von iOS4 wirklich keine [zeitweiligen] Ablehnungen gehabt hat, der hat nach unserer festen Überzeugung entweder keine oder nur sehr wenige Apps hochgeladen)
- Kein Hinweis in der Publikation darauf, nach welchem Auswahlkriterium die Handvoll enthaltenen Anbieter-Profile zustande kommen (laut Frank: “In das Anbieterverzeichnis kommt jeder App-Entwickler. Ohne Verpflichtung, ohne Kosten. Wir haben die App-Entwickler per Post angeschrieben; die Resonanz war verhalten.” Glanzkinder hat kein solches Angebot erreicht)

In Summe ist jedoch unser Eindruck, dass sich die 59,90 Euro für jeden lohnen dürften, der ein erstes App-Projekt plant oder erwägt. Erhältlich als Paperback (ISBN 978-3842369955; 160 Seiten) oder als eBook/PDF unter AppKalkulator.de.

Automatisiertes Marketing mit starker iPad-Basis

Laut dem IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner werden bis 2016 alle bedeutenden Anbieter von automatisierten Marketing-Lösungen Applikationen speziell für das Apple iPad entwickeln. Da immer mehr Verbraucher Media-Tablets wie das iPad kaufen und nutzen, werden sich diese auch zunehmend am Arbeitsplatz verbreiten. Anbieter von Unternehmensanwendungen reagieren laut dieser Prognose entsprechend auf diesen Trend.

Dabei sollen laut Gartner Chief Marketing Officers (CMOs) und “Kreative” den stärksten Mobilitäts-Bedarf und mithin Bedarf für Remote Access zu Marketing-Lösungen via iPad haben. Weiterhin sagt Gartner voraus, dass bis 2014, 95 Prozent aller E-Commerce-Websites eine “tablet or e-reader presence” haben werden – schweigt sich aber dazu aus, ob diese mehrheitlich via nativer App oder Web-Applikation realisiert werden. Mehr Infos im Report “Remote Workers and New Marketing Applications Will Drive Tablet Use by Marketers”, der hier geordert werden kann.

Autor: klaus, veröffentlicht am: 30. 06. 2011

Kategorien: iPad Programmierung, iPhone Programmierung

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App-Entwicklung: Einkünfte, Plattformen, Kosten

Die Analysten von VisionMobile haben die aktuelle Version ihrer jährlichen Analyse zum Mobile Business vorgestellt, wie heise.de berichtet: “Im Branchenreport Developer Economics 2011 wird der Frage nachgegangen, wie Entwickler und Unternehmen in der mobilen App Economy ihr Geld verdienen. Besonders die Rolle der Entwickler hat sich dem Bericht zufolge in den letzten Jahren deutlich gewandelt – spielten Entwickler früher noch eine untergeordnete Rolle als reine Dienstleister, würden Unternehmen heute darum wetteifern, wer die größte Entwickler-Community um sich versammeln könnte. Daher seien Entwickler inzwischen die maßgeblichen Innovatoren der Branche. Entsprechend spielen die technischen Rahmenbedingungen einer Plattform eine wichtige Rolle, auch für den wirtschaftlichen Erfolg einer App.

Symbian und JavaME als Verlierer
Die Analysten halten fest, dass Symbian und Java ME eine immer geringere Rolle im Rennen um die beliebteste Softwarebasis spielen – und die Systeme von Google und Apple in wachsendem Ausmaß bevorzugt würden. Mit jeweils 67 Prozent (Android) und 59 Prozent (iOS) dominieren diese beiden Plattformen in der Gunst der Entwickler. An dritter Stelle folgt das “mobile Web”, gemeint sind mit HTML und JavaScript realisierte, plattformübergreifende Webanwendungen (Web Apps).

Für das kommende Jahr erwarten die Analysten hier jedoch einen interessanten Wandel. Insbesondere Windows Phone würde – dank gut funktionierender Entwicklungswerkzeuge – deutlich in der Gunst der Entwickler aufsteigen. Davon könnte die Plattform auch langfristig profitieren.

Der Report Developer Economics 2011 steht als 60-seitiges PDF kostenfrei per Download zur Verfügung.”

Partner für mobile Couponing

Der Düsseldorfer LBS-Spezialist Gettings ist eine Kooperation mit dem Dortmunder Couponing- und Clearing-Dienstleister acardo technologies im Bereich mobile couponing eingegangen. Nutzern von webfähigen Handys und App-fähigen Smartphones sollen mit den gemeinsam vermarkteten Produkten gezielt in ihrer Umgebung erhältliche Preisvorteil- oder Zugabe-Coupons mobil abrufen und künftig auch im Handel direkt an der Kasse einlösen können. acardo verfügt über die entsprechende Anbindung “an alle wichtigen Kassensysteme des Handels, zusätzliche Hardware wie 2-D Scanner” sind laut Pressemitteilung “nicht erforderlich”.

Auch die Händler sollen von einfachen und sicheren Checkout-Prozessen an der Kasse profitieren: U.a. könnten sie direktes Feedback dazu erhalten, wie viele der mit Coupons beworbenen Produkte tatsächlich verkauft wurden und so den Erfolg der Werbe-Aktionen besser kontrollieren. Die Gettings GmbH ist ein Tochterunternehmen der E-Plus Mobilfunk GmbH & Co.KG. Anteilseigner der acardo technologies AG ist u.a. die börsennotierte Pironet NDH AG. Die Gettings-Lösungen sind derzeit für iOS, Android sowie als Web-App erhältlich.

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