Q311: Smartphone-Absatz +42%
Laut dem IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner wurden im dritten Quartal 2011 (Q311) weltweit 440,5 Millionen mobile Endgeräte verkauft. Das entspricht einem Anstieg von 5,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Nachfrage bei Feature oder Dumb Phones (Handys, die keine Smartphones sind), ist vor allem in Schwellenländern weiterhin hoch. In Q311 wurden allerdings mit 115 Millionen Geräten 42 Prozent mehr Smartphones verkauft als im selben Zeitraum des Vorjahres.
Betrachtet man den Absatz über alle Mobiltelefone, so ergibt sich folgende Hitliste: 1. Nokia (23,9% Marktanteil in Q311, in Q310 waren das noch 28,2% gewesen); 2. Samsung (Q311 17,8%, Q310 17,2%); 3. LG Electronics (Q311 4,8%, Q310 6,6%); Apple (Q311 3,9%, Q310: 3,2%), 5. ZTE (Q311 3,2%, Q310 1,9%); 6. RIM (Q311 2,9%, Q310 3,0%); 7. HTC (Q311 2,7%, Q310 1,6%); 8. Motorola (Q311 2,5%, Q310 2,1%); 9. Huawei (Q311 2,4%, Q310 1,3%); 10. Sony Ericsson (Q311 1,9%, Q310 2,5%).
Werden nur Smartphones betrachtet, so hat Samsung mit einer Umsatzverdreifachung der weltweit abgesetzten Stückzahlen erstmals Nokia als Nummer 1 verdrängt.
Android OS läuft laut Gartner auf 52,5 Prozent aller in Q311 neu verkauften Smartphones. Die Verfolger: 2. Symbian (16,9%); 3. iOS (15,0%); 4. BlackBerry OS (11%); 5. Bada (Samsung: 2,2%); 6.Microsoft (Windows Mobile und WP7 zusammen mit nur 1,5%!); 7. Rest (0,9%). Erstaunlich ist das abrupte Verschwinden des ehedem sehr beliebten, inzwischen aber abgekündigten WebOS (Palm, Hewlett-Packard) aus den aktuellen Absatzzahlen.
Mehr Infos im Report “Market Share: Mobile Communication Devices by Region and Country, 3Q11″, der hier geordert werden kann.
Ergänzende SSI-Ergebnisse
Auch Survey Sampling International (SSI hat eine entsprechende Studie durchgeführt und die Ergebnisse aus neun Ländern hochgerechnet. Hiernach würden 95% der Weltbevölkerung Handys besitzen – wenn man vernachlässigen würde, dass etliche Menschen mehrere haben – und enorm viele natürlich gar keinen Zugang zu Elektronik-Geräten..! Hong Kong (99%), China (98%) und Schweden (98%) haben SSI zufolge den höchsten Anteil an Handybesitzern, während ausgerechnet die USA (89%) den niedrigsten Anteil aufweisen sollen.
Weitere Ergebnisse: 42% aller Handybesitzer haben bereits ein Smartphone. 58% der Handybesitzer ohne Smartphone planen, sich als nächstes Handy ein Smartphone anzuschaffen. Bei den Personen, die den Kauf eines Smartphones planen, sind Apples iPhones die beliebteste Gerätesorte. Wenn das Geld keine Rolle spielen würde, würden fast ein Drittel der Befragten weltweit ein Apple iPhone vorziehen. Samsung (12%), Nokia (10%), Sony Ericsson (8%) und BlackBerry (7%) zählen ebenfalls zu den Top 5 der beliebtesten Marken.
Zwischen Faszinosum und Frustquelle: Smartphones
Auch wenn Smartphones beliebt und begehrt sind, können sie frustrierend sein. Siebenunddreissig Prozent der Befragten geben beispielsweise an, dass die Akkulaufzeit sehr oder sogar extrem frustrierend ist. Fast ein Viertel der Befragten sagt, dass Websites, die nicht für Smartphones optimiert wurden, sehr oder extrem frustrierend sind. Zudem sind 19 % der Befragten durch unerwartete Änderungen in der Displayausrichtung (Rotation) und die Bildschirmtastaturen, die sie als zu klein für ihre Finger empfinden, sehr oder extrem frustriert.
Die Ergebnisse beruhen auf einer Umfrage, die über 4.500 Erwachsenen auf SSI-Online-Panels durchgeführt wurde.
iPad: süßer die Glocken nie klingen
Laut einer Prognose des IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner werden in diesem Jahr weltweit 63,6 Millionen Media Tablets an Endverbraucher verkauft (ohne Unternehmenseinkäufe) – dies entspricht einem Anstieg um 261,4 Prozent gegenüber den 17,6 Millionen im Jahr 2010 abgesetzten Flachrechnern. Dieses starke Wachstum soll sich bis zum Jahr 2015 fortsetzen mit dann ca. 326,3 Millionen verkauften Tablets weltweit.
iPad einsamer Marktführer – nur Android überspringt 5%-Hürde
Bei bemerkenswerten 73,4 Prozent der 2011 verkauften Geräte wird es sich laut Gartner um Apple iPads handeln. Dies entspräche zwar einem Rückgang von den 83 Prozent Marktanteil im vergangenen Jahr, wäre aber immer noch ein komfortabler Abstand zur Konkurrenz. Die Analysten gehen nicht davon aus, dass in diesem Jahr neben dem iPad und den Geräten mit Android-Betriebssystem andere Plattformen wie beispielsweise WebOS, QNX (u.a. Blackberry Playbook) oder MeeGo (Nokia/Intel) mehr als fünf Prozent Marktanteil haben werden.
Mehr Infos im Report “Competitive Landscape: Media Tablets”, der hier geordert werden kann.
Android hat 41,8% MA i.d. USA
Die Mobil-Spezialisten von comScore haben in der aktuellen Ausgabe ihres MobiLens-Reports die Marktanteile von Geräteherstellern im US-Handy- und Smartphone-Markt im Zeitraum von Mai bis Juli 2011 betrachtet und mit der vorhergehenden Dreimonatsperiode verglichen. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen erneut Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von 25,5 Prozent an der Spitze, gefolgt von LG (20,9%), Motorola (geschrumpft auf 14,1%), Apple (9,5%) und schließlich RIM (7,6%).
Android nähert sich der Hälfte vom Markt
Beim 82,2 Millionen Einheiten umfassenden US-Markt für Smartphones liegt weiterhin Android mit nochmals kräftig auf jetzt 41,8 Prozent geklettertem Marktanteil vor iOS (27%), BlackBerry OS (RIM; 21,7; -4 Prozentpunkte). Für Microsoft bleiben trotz Windows Phone 7 nur noch 5,7% (-1 Prozentpunkt) vom Marketshare-Kuchen. Das seitens HP abgekündigte (aber viell. bei einem anderen Anbieter überlebende) WebOS/Palm wurde vom langsamer sinkenden Symbian (1,9%; – 0,4 Prozentpunkte) aus den Top 10 verdrängt.
Mobile Content Usage
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde wie stets abgefragt. Danach haben im Juli 70% der US-Nutzer Textnachrichten verschickt. Die Browser-Nutzung liegt jetzt bei 41,1% . Zuvor heruntergeladene Mobile Apps nutzten 40,6 Prozent (+2,8 Prozentpunkte). Mobilen Zugang zu Social Networks oder Blogs suchten 30,1 Prozent über ihr Smartphone.
Lesetipp: smart developer
Schon erstaunlich, was sich im Markt der auf das Mobile und mithin Digitale fokussierten Printblätter derzeit tut. Man könnte ja meinen, dass sich gerade die Klientel der Entwickler über diesen vielleicht schnellsten aller Märkte primär online – und dies zunehmend auch mobil – informiert. Dennoch gibt es ab sofort für die Nische “Entwickler für Mobile” sogar eine Alternative zum Mobile Developer. Diese steht unter dem Namen “Smart Developer” im gut sortierten Zeitschriftenhandel und kommt aus dem Hause Linux New Media AG (vgl. u.a. Print: Linux_Magazin, Admin, Linux User UbuntuUser; Online: linux-community.de). Wir haben uns Ausgabe 02/11 zu Gemüte geführt.
Das 100 Seiten starke Magazin irritiert ein wenig mit seiner im Bereich News von anderen Heftteilen deutlich abweichenden Typo und 3spaltigem Layout. Die sonstige Gestaltung ist unauffällig und nur selten mißglückt (ein Info-”Kasten” füllt S. 51 fast kpl.). Druck und Papier sind gut. Die testgelesene Ausgabe beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Trendthema plattformübergreifende Programmierung. “Programmieren Sie plattformunabhängig mit HTML5 & Co.” lockt denn auch die Titelzeile auf dem Cover. Im Schwerpunkt werden die GUI-Library Jo und die wirklich sehr interessante JavaScript-Library Phonegap im Detail und mit vielen Code-Beispielen vorgestellt (S. 12-18).
S. 20-23 gehören der Programmiersprache Monkeycoder, ein weiterer Beitrag von einem bei United Planet tätigen Autoren beschäftigt sich mit “Mobile Business Apps” nur aus dem Intrexx-Blickwinkel. Weitere vier Seiten verwendet die Ausgabe auf Smartphone Apps mit IBM EGL. Da hätten wir bei diesem Fokus-Thema Infos zu verbreiteten und vielversprechenden Ansätzen wie den von Sencha,
Appcelerator, Rhomobile,
MoSync oder natürlich Adobe vorgezogen.
In der Rubrik Hardware treten das Dell Venue Pro mit Windows Phone 7, Motorola Defy, HTC Desire HD, Huawei Ideos X5 sowie das Samsung Wave II ins Rampenlicht.
Sehr zielgruppenorientiert wirkt “Diese fünf iPad Apps sind Pflicht für Entwickler” aus der Rubrik Praxis, das beispielsweise iMockups empfiehlt. Dem Blick über den iOS- und-/oder Android-Tellerrand heben soll “Apps für MeeGo entwickeln” von einer Intel-Mitarbeiterin (S. 47-49). Warum dieser Artikel nicht in der Folgerubrik Entwicklung untergekommen ist, wird nicht ganz deutlich, zumal er auch Listings enthält. “Gesichtserkennung mit Bada” ist das Thema von S. 66-70, das deutlich über ein “Hello World” hinausgeht. Beiträge zur Programmierung mit ActionScript für das BlackBerry PlayBook, zur WebOS-Entwicklung mit Ares und 3D-Grafik mit OpenGL für Android runden die so inhalts- wie abwechslungsreiche Rubrik ab. Die Heft-DVD enthält SDKs zu Android, Bada (1.2.1), MeeGo (1.2) WebOS (2.1) sowie Qt-Nokia.
Die Einzelausgabe kostet 7,90 Euro, das Jahresabo 26,90 Euro in der Print-Version (4 Ausgaben + 4 DVDs) oder 23,90 Euro als Digital Subscrition (PDFs). Fazit: Beobachtenswerte Bereicherung des Spektrums.
mehr Infos und Bestell-Möglichkeit
Mobile Gaming Trends
Der jüngste Report der Spezialisten für Mobile App Stores von Distimo vergleicht Marktphänomene beim Mobile Gaming u.a. im Android Market, Apple App Store (iPhone, iPad und Mac Apps), BlackBerry App World, GetJar, Nokia Ovi Store, Palm App Catalog und Windows Phone 7 Marketplace (WP7). Die Daten entstammen dem US-Markt im Juni 2011. Zentrale Ergebnisse:
- Der Durchschnittspreis von Game Apps ist im Laufe des vergangenen Jahres generell um 28 Prozent gesunken. Der mit mobilen Spielen im Apple App Store (iPhone) generierte Umsatz hingegen hat sich verzehnfacht.
- Die Schaffung virtueller Währungen innerhalb von Spielen (vgl. z. B. die Smurfberries/Schlumpfbeeren in Smurf’s Village ist laut Distimo eine der Hauptursachen für die Beliebtheit und den wirtschaftlichen Erfolg von in app purchase. 35 Prozent der 300 beliebtesten Free Game Apps im App Store (iPhone) im Juni nutzten als “Freemium”-Angebote irgendeine Form von virtueller Währung (free+in-app).
- 72 Prozent der 300 erfolgreichsten Paid Apps im App Store (iPhone) sind Spiele.
- Der gesamte Umsatz der umsatzstärksten Game Apps im App Store (iPhone) ist im Vergleich zum Vorjahr um 79 Prozent gestiegen.
- Der Mobile Gaming-Markt wird von lediglich zehn Publishers dominiert. Auf diese entfallen über die Hälfte aller Downloads der 300 populärsten Paid Games Apps.
- Obwohl Spiele so erfolgreich sind, ist die Wachstumsrate von einigen Nicht-Spiel-Kategorien höher als die von Spielen in den meisten Mobile App Stores. Allerdings wächst die Anzahl der Apps der Spiele-Kategorie im App Store (iPhone und iPad) sowie bei GetJar weiterhin am schnellsten.

Mobile DevCon 2011
Die Mobile DevCon ist eine Entwicklerveranstaltung aus dem Hause mobile-developer (vereinigt aus Mac Developer und Mobile Developer Android / Neue Mediengesellschaft Ulm mbH (NMG). Das Magazin befasst sich mit “allen relevanten Plattformen wie Android, Apple iOS, Windows Phone und BlackBerry”. Diese Entwicklerkonferenz wandert als Roadshow von München (25.07.2011) über Köln (21.09.) nach Hamburg (19.10.).
Das neue Format will sich besonders “der professionellen Entwicklung im mobilen Bereich” widmen. Die Preise beginnen bei 399 Euro zzgl. MwSt. Aus dem Programm in München: Mobile Technologien, Android: Einstieg und Ausblick, webOS (unter “Trends”…), Windows Phone: Einstieg und Ausblick, Plattformübergreifende Entwicklung. Weitere NMG-Konferenzen des laufende Jahres sind die iPhone DevCon, die .NET DevCon sowie die prio.conference.
Android u. Samsung haben US-Markt im Griff
Die Mobil-Spezialisten von comScore haben in der aktuellen Ausgabe ihres MobiLens-Reports die Marktanteile von Geräteherstellern im US-Handy- und Smartphone-Markt im Zeitraum von März bis Mai 2011 betrachtet und mit der vorhergehenden Dreimonatsperiode verglichen. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen erneut Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von 24,8 Prozent an der Spitze, gefolgt von LG (21,1%), Motorola (geschrumpft auf 15,1%), Apple (mit 8,7% an RIM vorbeigezogen) und schließlich RIM (8,1%).
Android stays on top
Beim 76,8 Millionen Einheiten umfassenden US-Markt für Smartphones liegt weiterhin Android mit nochmals kräftig auf jetzt 38,1 Prozent geklettertem Marktanteil vor iOS (26,6%), BlackBerry OS (RIM; 24,7; -4,2 Prozentpunkte). Für Microsoft bleiben trotz Windows Phone 7 nur noch 5,8% (-1,9 Prozentpunkte) und für WebOS/Palm trotz HP im Rücken nur 2,4% (- 0,4 Prozentpunkte) vom Marketshare-Kuchen.
Mobile Content Usage
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde wie stets abgefragt. Danach haben im Juli 69,5% der US-Nutzer Textnachrichten verschickt. Die Browser-Nutzung liegt jetzt bei 39,8% . Zuvor heruntergeladene Mobile Apps nutzten 38,6 Prozent (+2,0 Prozentpunkte). Mobilen Zugang zu Social Networks oder Blogs suchten 28,6 Prozent über ihr Smartphone.
comScore sieht Android/Samsung weiter vorn
Die Mobil-Spezialisten von comScore haben für die aktuelle Ausgabe ihrer MobiLens-Reports die Marktanteile von Geräteherstellern im US-Handy- und Smartphone-Markt im Zeitraum von Januar bis März 2011 betrachtet und mit der vorhergehenden Dreimonatsperiode verglichen. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen erneut Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von 24,5 Prozent an der Spitze, gefolgt von LG (20,9%), Motorola (15,8%), RIM (8,4%) und Apple (7,9 – ein Plus von 1,1 Prozentpunkten).
Android stays on top
Beim 72,5 Millionen Einheiten umfassenden US-Markt für Smartphones liegt weiterhin Android mit nochmals auf 34,7 Prozent geklettertem Marktanteil (+6 Prozentpunkte) vor BlackBerry OS (RIM) mit einem um 4,5 Prozentpunkte weiter geschrumpften Anteil von nunmehr 27,1 Prozent. Apples iOS muss sich weiterhin mit einem Viertel (25,5%, +0,5 Prozentpunkte) vom US-Smartphone-Markt bescheiden. Für Microsoft bleiben trotz Windows Phone 7 nur noch 7,5% (-0,9 Prozentpunkte) und für Palm trotz HP im Rücken nur 2,8% vom Marketshare-Kuchen.
Mobile Content Usage
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde wie stets abgefragt. Danach haben im Juli 68,6% der US-Nutzer Textnachrichten verschickt. Die Browser-Nutzung liegt jetzt bei 38,6% (+2,2 Prozentpunkte). Zuvor heruntergeladene Mobile Apps nutzten 37,3 Prozent (+2,9 Prozentpunkte). Mobilen Zugang zu Social Networks oder Blogs suchten 27,3 Prozent über ihr Smartphone (+2,6).
Zickende Promo-Codes im App Catalog
Auch im App Catalog von Palm/HP gibt es nun Promo-Codes zur kostenlosen Verbreitung der eigenen Paid Apps. Die Umsetzung von HP sorgt allerdings für Ärger, wie golem.de berichtet: “Denn Promo-Codes gelten nur für einzelne Regionen (im App Store absurderweise ja sogar nur für US-iTunes Accounts, d. Red.) und vermutlich benötigt die neue Funktion zwingend WebOS 2.x, so dass viele WebOS-Nutzer davon ausgeschlossen sind.”
Tablet(ten)-Sucht: Vom iPad 2 über Galaxy, Touchpad bis zum Xoom
Plattrechner sind in wie nie: Die Marktforscher von IDC
sagen vorher, dass 2011 4,08 Tablets in Deutschland verkauft werden – also fast vier Mal
so viele wie 2010 (1,15 Mio.). Nennenswerte Marktanteile erzielen dabei bislang nur Apple und Samsung. Doch neue Anbieter und Geräte sind schon in den Startlöchern, auch wenn sich der von Markteintritt der Tablets von Dell, Acer und Sony verzögert.
Gartner: Apple iOS wird den Markt der Media Tablets bis 2015 dominieren und mehr als 50 Prozent Marktanteil in den nächsten drei Jahren haben
Laut dem IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner wird Apples iOS trotz erstarkender Konkurrenz von anderen Betriebssystemen den Tablet-Markt bis 2015 dominieren. Durch den Erfolg des iPad hat iOS im Markt für Media Tablet Betriebssysteme einen Marktanteil von 69 Prozent im Jahr 2011. 2015 soll der Marktanteil noch bei immerhin 47 Prozent liegen. Android OS kommt nach diesen Zahlen derzeit auf 20%, die der Prognose zufolge bis 2015 auf 39% ausgebaut würden. Die Zahl der nativen Apps für Android-3.0 (Honeycomb) Tablets soll übrigens aktuell erst bei etwas über 50 liegen, wie MacNews berichten. Apples iPad hatte bereits zum Start 1.000 native Apps – von den Universal Apps für alle iOS-Plattformen ganz zu schweigen. Noch wenig relevant als Tablet-Betriebssysteme bleiben vorerst MeeGo und WebOS (Palm/HP) oder QNX, das auch vom BlackBerry PlayBook genutzt wird. Laut Gartner werden Smartphone-Nutzer bemüht sein, sich – wenn überhaupt – ein Tablet mit dem gleichen Betriebssystem wie ihr Telefon zu sichern.
Weitere Infos im Report “Forecast: Media Tablets by Open Operating System, Worldwide, 2008-2015″, der hier erworben werden kann.
Media Tablets steigern die weltweiten IT-Ausgaben in 2011 um 5,6 Prozent
Laut einer weiteren Gartner-Vorhersage werden die weltweiten IT-Ausgaben im Jahr 2011 3,6 Billionen (sic, Trillions) US-Dollar erreichen. Dies entspricht einem Anstieg von 5,6 Prozent gegenüber 2010 mit 3,4 Billionen US Dollar. Gartner hat damit seine vorherige Prognose, in der mit einem Wachstum von 5,1 Prozent im Jahr 2011 gerechnet wurde, leicht angehoben. Tablets wie das iPad führen bereits im Jahr 2011 zu einer Erhöhung der IT-Ausgaben um 5,6 Prozent. Die IT-Ausgaben für Tablets im Unternehmenseinsatz steigen laut Gartner um 52 Prozent jährlich.
Weitere Infos im Report “Forecast Alert: IT Spending, Worldwide, 1Q11 Update”, der hier erworben werden kann. Gartner fordert CIOs hier ausdrücklich auf, Media Tablets im Unternehmen einzusetzen und eine entsprechende Strategie zu forcieren. Tips für die Einführung gibt der Gartner Special Report “iPad and Beyond: The Media Tablet in Business”, zu dem hier ein achtminütiger Podcast geboten wird.
“CIOs brauchen jetzt eine Tablet-Strategie” titelt denn auch silicon.de und zitiert eine entsprechende Studie von Forrester Research. Denn von den 15 Millionen iPads, die Apple schon 2010 verkauft hat, würden viele ins Büro mitgenommen.