Led Zeppelin iBook: Sound, Fury And Multimedia

Neal PrestonEin wenig außer der Reihe hier der Hinweis auf den E-Book gewordenen Prachtband “Led Zeppelin: Sound And Fury”, der ausschließlich als Apple iBook vertrieben wird. Denn erstens ist er ein schönes Beispiel dafür, was mit Apples Authoring-Lösung iBooks Author alles möglich ist, wenn halt der Input stimmt. Zweitens sind Led Zep ja nun mal nicht von ungefähr eine der berühmtesten Bands des Planeten. Und drittens … naht schließlich gerade das Wochenende, der Sommer, die Festivalsaison… ;-)

Der gefeierte Rock-Fotograf Neal Preston hat die britische Rock-Legende Led Zeppelin immer wieder begleitet und sich einen Status als “Hoffotograf” erarbeitet, dem die teils doch leicht kapriziösen Stars rundum vertrauten. Leser dieses digitalen Buches profitieren von diesem Umstand noch heute durch die phantastischen Bilder die vor, neben und hinter der Bühne aufgenommen wurden und auch andere Stationen des Rock’n Roll-Zirkus wie den Band-eigenen Flugzeugen, leidgeprüften Hotelzimmern u.v.m. zeigen.Galerie vergrößerbarer Thumbs

Die über 250 Bilder – 100 davon erstmals veröffentlicht – ergeben ein wahres Augenfest, das durch die zahlreichen Hintergrundinformationen sowie den sinnfällig hinzugefügten multimedialen Content noch intensiver wird: Da gibt es ein Vorwort von Stevie Nicks (Fleetwood Mac); Interviews mit handelnden Personen wie z. B. leitenden Mitarbeitern von Atlantic bzw. Led Zeps eigenem Label Swan Song; Testimonials von Musikern, die sich als von der Band beeinflusst outen, z. B. von John Petrucci, Dream Theater, es gibt Setlists u.v.m.

Das nur für das iPad erhältliche iBook setzt iBook 2.0 oder neuer sowie iOS 5 oder höher voraus. Auf einem iPad 1 lief es akzeptabel, aber mit teils spürbarem Ruckeln bzw. Wartezeiten. “Sound And Fury” kostet für dieses Angebot fair erscheinende 6,99 Euro.
Fazit: ****

Ausführliche Rezension von “Sound And Fury”

“Sound And Fury” auf iTunes

PS 12.05.: Wieder mal Wochenende, wieder mal Zeit für eine exzellente Musik-App (iPad) aus dem Hause Rhino/Warner Music, die diesmal den Doors gewidmet ist. Fazit: ****
Ausführliche Rezension von The Doors hier

Lesetipp Judith Hoersch – Das asthmatische Röcheln..

10.05.2012, Köln, Kulturkirche  pic by Klaus ReckertMultimediale Koinzidenz: Die Autorin lernte der diensthabende Rezensent bei einem Konzert als Support der wunderbaren Nits kennen und schätzen. Judith Hoersch ist ein attraktives Energiebündel, sie ist Sängerin, Schauspielerin, professionelle Sprecherin. Und eben auch eine gute Autorin, wie dieser Band schlagend beweist: “Das asthmatische Röcheln des Kühlschranks bei Nacht – Skizzen aus einer großen Stadt”. Die enthaltenen “Skizzen” entstammen unterschiedlichsten Genres: Aphorismen (z. B. S. 4), Tagebuchartiges (S. 22, 28, 30), Lyrik in Versalien (S. 61), Listen (u.a. S. 10 u. 40), vor allem Kurz- und Kürzestgeschichten sowie Briefe und Zettelnachrichten (S. 12). Besagte Nachrichten sind dann auch bezaubernder weise in Judiths Handschrift einschließlich ihrer “Korrekturen” und im Original-”Layout” reproduziert, also etwa als linierte Zettel). Überhaupt Layout: Einzigartig wird das Buch auch durch die Illustrationen von Gestalter Jakub Kanior aka Flexn. Dessen Zeichnungen wirken häufig organisch, wie gewachsen, und beherrschen die technische Bildsprache von Explosionszeichnungen ebenso wie die kindliche des “Yellow Submarine”-Zeichentrickfilms. Eine echte Bereicherung, die dem “Kühlschrank” häufig eine weitere Ebene hinzufügt.
Zu den Highlights unter den Kurzgeschichten gehören jene der “x kommt zu Wort”-Serie, in der sich eine Politesse, ein Künstler, eine Empfangsdame und eine Marion in besonders lesenswerten inneren Monologen endlich mal “aussprechen” können. Apropos Marion: Namen sind hier wichtig. Bestimmte Figuren kehren in folgenden Geschichten aus anderer Perspektive wieder. Das trifft etwa auf Marion (S. 83 u. 86) und die Selbstmörderin Leonie zu (S. 24, 31, 102 u. 106), ein weiteres Beispiel ist der “Mann mit der Penny-Tüte” (S. 56 u. 65).

Trotz der “kleinen” Form, den auf den ersten Blick in sich abgeschlossen wirkenden kurzen Texten liest man sich unrettbar fest in diesem Buch, freut sich an den meist gelungenen Vergleichen (“Gefühle, die an mir liegen wie ein schönes Kleid”) und Beobachtungen (“Liebe ist die Muse der Trauer”). Und freut sich daran, der Autorin bei der Lektüre gleichsam etwas näher zu kommen. Systemimmanente Interpretation hin oder her – einige Dinge von ihr meint man schon kennenzulernen: Sie hasst Apple-Produkte fast so sehr wie Kälte (S. 88; wie Judith mitteilt, ist dies aber aktuell nicht mehr der Fall). Durch viele Zeilen scheint auf der anderen Seite ihre Liebe zu dringen – etwa zu Kuchen, Zigaretten, auf dem Fussboden verbrachte Nächten und – immer wieder – Küssen…Judith Hoersch Das asthmatische Röcheln des Kühlschranks

Starkes Werk! Fazit: ****
Das “Röcheln” ist für knapp 16 Euro als schön gebundenes Buch sowie für etwas über 10 Euro als E-Book in der Kindle-Edition erhältlich.

Appetizer 1: “Kühlschrank, der Film” (Lesung)

Appetizer 2: Judith singt “Punkrock” (offizieller Clip)

Autor: klaus, veröffentlicht am: 20. 07. 2012

Kategorien: iPhone Programmierung

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iPhone wird zum Alkoholtester

Einen Toast auf diese iPhone-Peripherie! Denn betrunken Fahren geht ja gar nicht. Die Grenze zum nicht mehr Erlaubten konkret auszumachen, ist allerdings leider nicht immer leicht. Besonders nicht, wenn beim mobile Professional aus einem (außer bei Strohrum oder Single Malt in Fass-Stärke meist noch erlaubten) Glas vielleicht auch einmal zwei geworden sind.

VOR dem alles entscheidenden Drink können die diversen im App Store erhältlichen “Promillerechner” noch bei der Abschätzung dessen nützlich sein, was in Deutschland noch legal ist. “Post festum” aber wird das mit dem Schätzen einfach zu heikel, da der tatsächliche Blutalkoholspiegel neben Geschlecht, Größe und Gewicht auch von Aspekten wie sonstigem Mageninhalt, Erschöpfungsgrad, Erkrankung etc. beeinflusst werden kann.

Hier verspricht ein neues Peripheriegerät Abhilfe, das grad von “arktis.de” ins programm genommen wurde: Der “Alkoholtester” wird einfach auf den iPhone Dock Connector gesteckt. Im selbst- und furchtlos durchgeführten Praxistest erwies sich das Gerätchen als praktikable, gut bedienbare Entscheidungsunterstützung. Es prüft den Alkoholwert in der Atemluft, wenn man hineinpustet (das werden viele noch von der iVuzela, powered by Glanzkinder, kennen!). Dazu gibt es eine leicht fassliche Benutzerführung: Der iAlkTester fährt erst hoch (“Wait”), fordert dann optisch (“Blow”) und akustisch (“Piep”) zum Pusten auf – mindestens vier von zehn heruntergezählten Sekunden sollte man nun auch durchhalten. In einem kleinen Display wird sodann der ungefähre Promillewert angezeigt – zwar zweistellig hinter dem Komma, aber ohne letzte Gewähr. Praktisch ist der zusätzliche Traffic-Lighting-Effekt: Unter 0,2 Promille sind wir im grünen Bereich, oberhalb von 0,2 sieht der Tester gelb und ab 0,5 Promille zeigt er dem Fahrvergnügen die rote Karte.
Arktis.de macht das iPhone zum Blasebalg u. Alkoholtester
Pluspunkte:

  • In Sekundenschnelle zum Ergebnis
  • “Traffic Lighting” erleichtert die Analyse auch “bei Nebel”
  • Keine App erforderlich
  • Gottlob keine Möglichkeit/Versuchung, den persönlichen “Highscore” auf Facebook oder auf ein arktis.de “Leaderboard” zu posten ;-)
  • Der recht robust wirkende Alktester kann am (Auto-/Motorrad-)Schlüsselbund befestigt werden und ist dann auf allen relevanten Wegen immer mit dabei

NB: Rainer Wolf, Geschäftsführer der Arktis Software Gmbh betont: “Der Alkoholtester ist kein geeichtes Gerät, dessen Messungen vor Gericht Bestand haben. Er ist eine mobile Orientierungshilfe, die dem Anwender eine erste Einschätzung über den eigenen Alkoholstatus gibt. Im Grenzfall sollte es da immer sofort heißen: Finger weg vom Steuer. Über das iPhone kann schließlich auch immer leicht ein Taxi gerufen werden!” Wahr gesprochen. Heißt auch: Arktis übernimmt natürlich nicht die Kosten für’s Taxi, wenn der Lappen trotz bestandenem iTest doch verlustig gehen sollte.

Der iPhone Alkoholtester steht ab sofort versandkostenfrei im arktis.de-Store bereit. Er kann für 39,90 Euro geordert werden.

Fazit: Weit mehr als ein Stammtischgag, vielmehr mal ein “geist”reiches iPhone-Zubehör! Nicht ganz billig, doch der vernünftige Einsatz kann schließlich Tausende von Euro und viel Ärger sparen! ****

mehr Infos u. Ordermöglichkeit

APProcken – und dazulernen

History Of Rock App Icon“History Of Rock” ist eine interessant gemachte iPad App für Musikfreunde, die ideal zur (Selbst-)Beschenkung taugt. Das ist via iTunes und E-Mail bekanntlich noch buchstäblich Last-Minute-mäßig möglich. Und wird durch den aktuell von regulär 5,99 Euro auf 2,99 Euro reduzierten Preis noch erleichtert.

Die Inhalte der App entstammen dem gleichnamigen Buch von Mark Paytress, das unter dem unbescheidenen Untertitel “The Definitive Guide To Rock, Punk , Metal , And Beyond” bei Parragon erschienen ist (Paytress ist bereits als Autor von Monografien zu u.a. den Rolling Stones, Bruce Springsteen, David Bowie, Patti Smith, Sid Vicious oder Mark Bolan in Erscheinung getreten). Dieser Content wurde nun (auszugsweise) von Alexander Blach für die ditter.projektagentur, die bislang überwiegend Apps mit Lebensmittel-Themen in den Store gebracht hat, als App veröffentlicht. History Of Rock App View Lesen
Sinnvollerweise – bei diesem Thema! – wurde die App nicht als traditionelles E-Book oder reines Hörbuch umgesetzt, sondern als multimediale Kombipackung. Ähnlich wie Steins legendärer Kulturfahrplan (dén müsste mal einer als App umsetzen..!) wurden die Inhalte entlang eines Zeitstrahls strukturiert, der separat vom oberen “Lese”-Bereich bewegt werden kann. Nach einem – aus Elvis, Robert Plant (Led Zeppelin) und Kurt Cobain komponierten Startbildschirm landen wir mit der nur im Landscape-Modus nutzbaren, englischsprachigen App im Jahr 1950 und hören die Geburtsschreie des Rock’n Roll – hören, denn es sind Links auf repräsentative YouTube-Videos eingebunden. Weiterhin gibt es reichlich iTunes-Links zum legalen Erwerb diverser Songbeispiele, zu denen der Nutzer durch ein Notensymbol geführt wird. Von diesem Apple wohlgefälligen Tun hat auch der App-Käufer etwas, denn die so angebotenen Songs lassen sich sämtlich zumindest anspielen.

History of Rock App Musik anspielen u. via iTunes kaufenDieses erste Kapitel 1950-59 erstreckt sich von Hank Williams und Elvis Presley über Muddy Waters bis Buddy Holly. Von der oberen Leiste (nicht aber vom unteren Zeitstrahl) springt man bei Interesse in vertiefende Kapitel zu Einzelthemen wie z. B. “Rockabilly”. Gute Idee: Zum Ende vieler Essays finden sich zentrale Punkte zusammengefasst, hier beispielsweise “5 Top Rockabilly Artists”. Strunzsubjektive Auswahl – aber doch ein nettes Zusatzangebot. Anregung: Sinnvollerweise hätte man die Auswirkungen bis heute zumindest anteasern oder verlinken können (in diesem Falle also Straycats, Brian Setzer, Boppin’ B etc.).

Gut: Farbige “Reiter” für die einzelnen Dekaden erlauben dem eine schnelle Navigation, der die App nicht chronologisch durchblättern will. Schlecht: Eine Such-Funktion und ein Index werden schmerzlich vermisst. Prima: Die integrierten Fotos sind überwiegend von guter Qualität. Anmerkung: Die Chronik endet im Januar 2011.
Alles Weitere ist Geschmackssache bzw. diskussionsfähig. Wie so viel in der Wunderwelt der Musik. Ob man z. B. damit leben kann, dass in der Dekade ’60-’69 die vermutlich spannendste Entwicklung, das Entstehen des Progressive Rock Genres, praktisch unerwähnt bleibt bzw. mit Bands wie den Grateful Dead gemeinsam zu “Acid Rock” verschwurbelt wird. Oder damit, dass der noch heute mit der Hamburg Blues Band tourende Arthur Brown (u.a. The Crazy World Of Arthur Brown, Kingdom Come) zum “One Hit Wonder” verklappt wird. Oder dass in dieser History of Rock Heavy Metal vergleichsweise unterrepräsentiert ist, aber Gelichter wie Eminem oder M.I.A. an prominenter Stelle vorkommt.

Die App wurde in den USA von Apple zur iPad App Of The Week gekürt. Unser Fazit: ***, wäre aber auf ***** zu bringen.

mehr Infos zur App

App Store-Link zur History Of Rock

Gesprächsstoff für das Wochenende

DrinksomeOb mit Freunden oder neuen Bekannten. Unterwegs, Zuhause, im Café oder in der Stammkneipe: DrinkSome sorgt mit vier Spielen wie Activity, Tabu, ich hab noch nie & Pantomime Spaß in jeder Runde. Peinliche Gesprächspausen und Langeweile sollten somit passé sein.

Die iPhone App ist einfach aufgebaut, leicht verständlich, sofort und für jedermann spielbar (nahezu egal in welchem Zustand sich die Person befindet) und der Preis von 79 Cent scheint angemessen.

App-otmSelbst die Grafiken kommen in einem angenehmen Design daher. Perfekt für das Wochenende, die nächsten Wochen und Monate.

Wir hoffen, dass in Updates noch weitere Fragen, Activities und Überraschungen dazukommen!

Fazit: *****
Unsere App of the Month im Februar.
Prost und ein nettes Wochenende.

App Store Link

Autor: menace, veröffentlicht am: 5. 02. 2011

Kategorien: iPhone Programmierung

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Unsern täglich’ Bernd gibt uns bumm film

Bernd App Iconbumm film, die mit Bernd schon das Beste seit der Erfindung des geschnittenen Brotes ersonnen haben, bringen jetzt auch Bernd als App über uns. Wichtig: Als Weihnachtsgeschenk für die Fans ist die App derzeit kostenlos – aber nur bis zum 27.12.2010!

Und von diesen Fans gibt es reichlich: Von Apple als “Neu und beachtenswert eingestuft, startete die plappernde Broteinheit durch und steht in den App Store Charts der Kategorie Unterhaltung/Meistgeladen aktuell auf Position 12! Es besteht Epidemiegefahr! Laibeigenschaft ante portas!

Bernd cross-eyed Auch sonst kann vor diesem Machwerk – kongenial umgesetzt von der Kölner App-Schmiede Glanzkinder – nur gewarnt werden. In Bernds eigenen Worten: “Diese App ist komplett sinnlos. Wenn ihr einen Funken Verstand habt, ladet sie nicht herunter!” Dem ist nur hinzuzufügen, dass manche der ultratrockenen Sprüche unseres gut ausgebackenen Helden auch mobile Professionals noch zu stählen vermögen. Die Funktion, Bernd Umstände, Vorfälle oder Personen mit einem charakteristischen “Mist” kommentieren zu lassen, hat sich hierorts schon als ebenso sinnfrei, aber nützlich erwiesen, wie die optionale Facebook-Integration. Bernd, unser täglich Brot, nun endlich auch als App! (Wann kommt das Update mit Wunschvideos?)

App Store Link

App und zu ein Quiz: Kanada-Wissen

i Quiz CanadaNeu und beachtenswert laut Apple: Wo lassen sich in Kanada die Polarlichter am besten beobachten? Was ruft man in Kanada, um Schlittenhunde anzufeuern? In welcher Provinz sieht man die besten Eisberge?

i Quiz Canada StartscreenMit der App “i Quiz Canada” betritt man ein kostenloses Kanada-Trainingslager und kann sein Wissen in drei Schwierigkeitsgraden testen. Wer das locker schafft, gewinnt – natürlich ein stilechtes rotes Ahornblatt, zum Posten auf dem Facebook-Profil o.Ä.
App-Features:

Weekend-Fun: MoveColors

Der aktuelle Spieletipp für Mobile Professionals, die sich gerne auch mal beispielsweise mit dem Brettspiel Continuo oder – auf dem iPhone – mit Tetris, Blocks Drop, Bejeweled, Luxor oder anderen Farbensortier-Spielen vom harten Arbeitsalltag erholen: MoveColors von zuuw.com wirkt auf den ersten Blick simpel – Es gilt, farbige Quadrate so zusammenzuschieben, dass sie den Rand des Würfels links und rechts oder oben und unten verbinden (dabei darf es auch um die Ecke gehen) – worauf sie verschwinden und Platz schaffen. Allerdings erscheinen permanent und in steigender Geschwindigkeit neue Farben und sorgen so für Nachschub, aber auch Handlungsbedarf…

MoveColors ScreenZusätzliche Würze kommt durch Würfel mit speziellen Funktionen bzw. Eigenschaften wie “Mauer” (Fels in der Farbenbrandung), “Bombe” (Obacht), “Joker” (nimmt jede gewünschte Farbe an, wie die FDP ;-) ), “Gewitter” (sic) ins Spiel. Ein wenig überraschend, aber gut gemacht, ist bereits der rasante Spieleinstieg. MoveColors kann jederzeit abgebrochen und am letzten Punkt wieder aufgenommen werden.

Die App ist kostenlos und kann bis zum 5. Level gespielt werden. Das ist nach einiger Übung kein Hexenwerk. Weitere 45 Levels lassen sich per in-app-purchase für 79 Cent freischalten. Das wird in aller Regel auch passieren, denn das Spiel macht Spaß – vor allem durch die Steigerung von leicht bis fast nicht hinzukriegen. Fazit: ***

mehr zum Spiel (inkl. Video)

iTunes-Link

iTunes-Link iPad Version

Autor: klaus, veröffentlicht am: 18. 07. 2010

Kategorien: iPad Programmierung, iPhone Programmierung

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Pianolo: App Review u. Give away

Pianolo IconDie fesche Lola sang stets so schön vom Pianola, daheim in ihr’m Salon… Seit es Pianolo heißt, kann sie es sogar auf ihrem iPhone oder iPad für alle Fälle stets mit sich führen. Dazu lässt uns Anbieter Visionlabs noch wissen: “960*640 volle Retina-Display-Unterstützung! Pianolo sieht auf dem neuen iPhone 4 einfach atemberaubend aus.” Dies kann nicht verifiziert werden, da grad kein Retina Display zur Hand ist, wohl aber die ff. Aussagen: “Pianolo ist eine Multitouch Application für das iPhone. Man hat die Möglichkeit, sechs verschiedene Musikinstrumente zu spielen. Dieses Programm ist perfekt, um unterwegs Songs einzuüben und zu spielen. Die qualitativ hochwertigen Tondateien klingen grossartig und die hochaufgelösten Grafiken sind einfach wundervoll.” Neben dem Klavier-Sound (sechs Oktaven) stellt die iPhone App ff. “Instrumente” bereit:
Geige mit vier Oktaven, Akustikgitarre mit vier Oktaven, E-Gitarre mit vier Oktaven, Saxophon mit vier Oktaven, Waldhorn mit vier Oktaven.

Lob:
Die App startet zügig, sieht in der Tat gut aus und die Klänge gehen (bis auf die zu sägezahnartig angezerrte E-Gitarre und die eher nach Strings Ensemble klingende Violine) in Ordnung, jedenfalls um ein wenig Hausmusik als Weekend Fun zu veranstalten. Wer fix ist, kann über die Wahlleiste über der eigentlichen Tastatur im Spiel eine vom Melodieverlauf erforderte höhere oder tiefere Oktave anwählen – deutliche Verbesserung gegenüber den zahlreichen kostenlosen Piano-Apps. “Multitouch” ist die App insofern, als sie Akkordspiel mit sovielen Fingern unterstützt, wie der Spielende auf dem kleinen iPhone Display halt unterbringen kann.

Tadel:
Die App kann keine Arpeggien bzw. Glissandi erzeugen. Bei schnellem Fingerstrich über die Tasten wird nur der erste Ton wiedergegeben. Mangels der Simulation von “Pedalen”, welche die fesche Lola noch hatte, kann kein Hall hinzugefügt oder die Lautstärke nuanciert werden. Und selbstverständlich lässt sich dem iPhone-Touchscreen auch keine Anschlagsdynamik anerziehen…
Leider stört ein auch in den iTunes-Reviews erwähntes Krackeln oder Knistern das Vergnügen erheblich. Überdies fror die App beim Test zweimal ein, d.h. sie ließ sich zwar noch bedienen, erzeugte aber keine hörbaren Töne mehr. Ein Update wird’s sicher bald richten. Unser einstweiliges Fazit: ** bis ***

Pianolo iPad 2PlayersSoweit der Praxistest der iPhone-Version. Die grössten Unterschiede bei der iPad App sind laut Tobias Vetter von Visionlabs das komplett anders gestaltete Interface und die verschiedenen Modi, welche bei der iPad Version zusätzlich zur Verfügung stehen. So kann man mit dem Grand Piano über vier Oktaven gleichzeitig spielen, die allerdings übereinander angeordent sind. iPad-only sind auch die 2-Players-Modi für Piano/Piano sowie Saxophon/Piano.

Seeing is believing: Auf diesem YouTube-Video gibt es Pianolo HD for iPad live zu sehen und zu hören – inklusive Knistern.

Give-away:
Give-away-aKtionMit freundlicher Unterstützung von Visionlabs verschenkt mobileTicker drei Promo-Codes für Pianolo (for iPhone) im Wert von 1,59 Euro an die beiden ersten Leser, die sich dazu unter klaus at glanzkinder.com melden. Voraussetzung für die Installation der App ist ein US-Account für iTunes. Eine leicht nachvollziehbare Anleitung zu dessen Einrichtung kann auf Wunsch mitgeliefert werden. Einsendeschluss ist Dienstag, der 13.07., der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

iTunes-Link iPhone-Version (1,59 €)

iTunes-Link iPad-Version (2,39 €)

Das Kreuz mit dem Kreuzworträtsel

Jourist Kreuzwortraetselloeser IconNicht ganz einfach, dieser App gerecht zu werden, wenn man fast nie Kreuzworträtsel zu lösen versucht und insofern eher weniger zur Zielgruppe gehört. Doch dafür kann diese App ja schließlich nichts, die Apples iTunes Team einen Platz in den “Highlights” wert war. Wie vermutbar will die inzwischen knapp 1,60 Euro kostende App Kreuzworträtsel-Löser diesen Preis als Werkzeug beim Lösen der schwierigsten Kreuzworträtsel wett machen. Ist das nicht ein wenig geschummelt? Egal – die Datenbank von Kreuzworträtsel-Löser enthält laut Anbieter Jourist Verlag über 330.000 Begriffspaare aus “allen Wissensbereichen” wie etwa Astronomie, Botanik, Biologie, Geschichte, Sprachen, Medizin, Mathematik, Musik, Namen, Personen.

Jourist Kreuzwortraetsel-Loeser ScreenIn der App kann mit zwei Methoden gesucht werden: Bei der “Lückentext-Suche” werden die Länge, sowie bereits bekannte Buchstaben des gesuchten Lösungswortes eingeben. Als Ergebnis werden Lösungswörter (und Fragen) angezeigt, die diesen Suchkriterien entsprechen. Die “Suche in Fragebegriffen” hingegen funktioniert wie eine Volltextsuche. In den Suchergebnissen werden die Lösungswörter inklusive Wortlänge sowie dazu gehörige Fragen angezeigt.

Die dahinterliegende Datenbank entstammt einer Kooperation mit Duden (von denen es eine nahezu identisch wirkende App [aber mit nur 220.000 Begriffspaaren?] für 4,99 Euro gibt, s.u.) und macht tatsächlich einen nahezu allwissenden, in jedem Falle aber einschüchternden Eindruck. Beispielsweise für alle Ergebnisse für die Eingabe “Fluss Afrika” kann man eine halbe Minute scrollen… Die App hat also – etwas wider Erwarten – doch noch überzeugt: Ein starkes Tool für jeden, der beim Einsatz kein schlechtes Gewissen bekommt! Fazit: ****

Auf den Wunschzettel: Lieber Jourist Verlag, bekommt Ihr auch eine App hin, die beim “Um die Ecke gedacht”-Rätsel der ZEIT helfen kann? So quasi mit Fuzzy Logic? ;-)

mehr Infos zur Jourist App

iTunes-Link Jourist Kreuzworträtsel-Löser (1,59€)

iTunes-Link “Duden KreuzworträtsellLöser” (4,99€)

Autor: klaus, veröffentlicht am: 19. 06. 2010

Kategorien: iPhone Programmierung

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