Mobile treibt Werbewachstum

Die steigende Verbreitung von Smartphones und Tablet-Computern eröffnet der Online-Werbung neue Wachstumschancen. In Deutschland werden die Erlöse aus Internet-Werbung auf mobilen Endgeräten im Jahr 2015 fast 250 Millionen Euro erreichen, prognostiziert die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PriceWaterhouseCoopers (PWC) anlässlich der dmexco. Dies entspräche fast einer Verdreifachung gegenüber 2011. Die Werbeeinahmen im stationären Internet sollen laut PWC demgegenüber vergleichsweise moderat um kumuliert rund 45 Prozent auf voraussichtlich knapp 5,7 Milliarden Euro im selben Zeitraum.

Personalisierte mobile Werbung, beispielsweise ortsbezogene Ads oder auf die Interessen potenzieller Konsumenten ausgerichtete Produktempfehlungen werden von den Nutzern positiv bewertet. Mobile Online-Werbung ist keine kurzlebige Mode, sondern etabliert sich dank der neuen Möglichkeiten der Endgeräte als wichtige Säule der Internet-Werbeindustrie”, kommentiert Werner Ballhaus, Leiter des Bereichs Technologie, Medien und Kommunikation bei PwC.

Ortsbezogene Werbung kommt bei der Mehrheit gut an
Die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von 1.000 Internet-Nutzern, die im Auftrag von PWC im Vorfeld der dmexco durchgeführt wurde, untermauern diesen Trend. Ortsbezogene Werbung, die den aktuellen Aufenthaltsort der Nutzer berücksichtigt und so beispielsweise für gewünschte Produkte oder Dienstleistungen das günstigste Angebot im näheren Umkreis anzeigt, finden knapp 46 Prozent der Befragten nützlich, während nur 34 Prozent diese Werbeform als “störend” bewerten. Noch positiver fällt die Bilanz bei den jüngeren Nutzern unter 35 Jahren aus: In dieser Gruppe halten knapp zwei Drittel der Befragten ortsbezogene Werbung für sinnvoll.

Tablets still hot
Für ein starkes Wachstum der mobilen Online-Werbung spricht nicht nur die hohe Akzeptanz für mobile Werbeformate, sondern auch die anhaltende Begeisterung für mobile Endgeräte. “Neue Endgeräte und hier ganz besonders die Tablets mit ihren großen hochauflösenden Bildschirmen und schnellen Prozessoren liefern die ideale Plattform für cross-mediale Werbekampagnen und stellen eine direkte Verbindung zu den mobilen Konsumenten dar”, so Ballhaus. “Von diesem Hintergrund dürfte es die werbetreibenden Unternehmen freuen, dass sich nur vier von zehn Befragten keinen Tablet-Computer anschaffen wollen.” Nach der PWC-Erhebung haben über elf Prozent der Konsumenten eine feste Kaufabsicht, fast ein Fünftel der Befragten denkt über eine Anschaffung nach. Knapp 19 Prozent würden sich ein Tablet-Gerät kaufen, wenn sie es sich leisten könnten.

mehr hierzu im “Global Entertainment and Media Outlook 2011 – 2015″

Werbefinanzierung von Online-Angeboten breit akzeptiert
Diese Ergebnisse werden gestützt durch eine aktuelle Untersuchung von TNS Infratest, für die anlässlich der dmexco in Köln 756 Online-Nutzer in Deutschland ab 14 Jahren befragt wurden.

Demnach würden 89,9 Prozent der Online-Nutzer die Einblendung von Werbung in Kauf nehmen, wenn die regelmäßig von ihnen besuchten Internetseiten dafür kostenlos blieben. 8,7 Prozent dagegen wünschen sich werbefreie Internetseiten und wären im Gegenzug bereit, für bislang kostenfreie Inhalte künftig einen geringen Geldbetrag zu zahlen.

Mobile App Stores: Size DOES Matter

Arthur D. Little-Studie zu Smartphone Apps in DeutschlandDie Attraktivität eines App Store wird zum entscheidenden Kriterium für den Kauf eines Smartphones. Die Gesamtkosten für die Programmierung einer App betragen im Durchschnitt etwa 25.000 Euro und die Anwender stehen Werbung in einer App vergleichsweise aufgeschlossen gegenüber. Das sind Ergebnisse einer aktuellen Studie, für die das Beratungsunternehmen Arthur D. Little 2.500 Teilnehmer online befragt hat.

Betrachtet man allein den Smartphonemarkt, so liegt nach Angaben von Arthur D. Little hier Nokia mit 25 Prozent Marktanteil noch vor Apple mit seinem iPhone (15 Prozent; gerade konnte Apple – knapp drei Jahre nach der Eröffung – die Marke von 10 Mrd. Downloads im Apple App Store vermelden). Geräte, die mit dem Google-Betriebssystem Android ausgerüstet sind, kommen zusammen auf einen Anteil von rund 20 Prozent, gefolgt von RIM, dem Hersteller des klassischen Blackberry, mit 6 Prozent (Stand August 2010). Es sei davon auszugehen, dass das gerade eingeführte Microsoft-Betriebssystem Windows Phone 7 (WP7) mittelfristig ebenso einen relevanten Marktanteil erreichen kann, wodurch sich die Anteile insgesamt verschieben werden, hieß es.

Nebem mobilem Internet entscheidend: Qualität u. Quantität des App-Angebots
Die Studienergebnisse zeigen demnach: Bei Smartphones hat die Funktion, mobil im Internet zu surfen, enorm an Bedeutung gewonnen. Bereits heute gehen knapp 50 Prozent der Teilnehmer mit ihrem Smartphone mindestens einmal pro Woche ins Netz – 33 Prozent davon mindestens einmal pro Tag. Navigation, Spiele und die Aufnahme von Videos werden von den Nutzern hingegen vergleichsweise weniger genutzt.

Die Änderungen in Richtung der Nutzung des mobilen Internets durch klassische Browser, aber auch Apps, standen im Zentrum der Studie: Über 70 Prozent der Antwortenden gaben an, dass sie sowohl Apps als auch den klassischen Browser nutzen, um sich im Internet zu informieren. 54 Prozent der Teilnehmer gaben an, für sie sei bei ihrem Smartphone-Kauf entscheidend gewesen, wie viele und welche Apps auf das Smartphone geladen werden können – der gleiche Grund wird an Wichtigkeit wachsen, denn für die Auswahl des nächsten Smartphones ist für 74 Prozent die Attraktivität des App Stores entscheidend.

via silicon.de

Genius Scan iPhone 4 App

Genius3PC anwerfen, Scanner einschalten, warten bis alles einsatzbereit ist und das Dokument einlesen… iPhone 4-Besitzer, denen das zu aufwändig ist, und die (wie gerade viele Mobile Professionals) hin und wieder auch unterwegs gern einen Scanner zur Hand hätten, sollten die kostenlose App Genius Scan von Grizzly Software antesten. Sie nutzt die Kamera des Apple-Smartphones zum Digitalisieren von Rechnungen, Mitschriften oder anderen auf Papier festgehaltenen Informationen. Dabei ist sowohl ein Ausrichten von verzerrt geknipsten Zetteln als auch ein direktes Versenden als PDF möglich.

Beim Start von Genius Scan bekommen iPhone 4 Besitzer zwei Optionen zum Erstellen eines neuen Dokuments geboten: Die erste startet die Kamera des iPhones – man bekommt die gewöhnliche Foto-App zu sehen. Die Vorschau ermöglicht die Entscheidung, ob das Bild verwendet werden soll. Ist ein scharfes Foto geglückt, geht es ans Zurechtschneiden. Genius Scan erkennt Blätter automatisch und legt ein Punkteraster darüber. Sollte dabei etwas schiefgehen, lässt sich die Maske einfach an den Ecken mit dem Finger schnappen und korrekt ausrichten.

Die zweite Option öffnet die Foto-Bibliothek und erlaubt ein Auswählen bereits abgelichteter Blätter, die man, wie in der ersten Option, ebenso zurechtschneiden kann.

Nun folgt die Nachbearbeitung mit gleichnamigem Button oben rechts. Das Dokument kann in Schwarzweiss umgewandelt werden oder seine Farbe behalten. Die Anpassung von Schärfe, Helligkeit etc. sowie ein Drehen der Aufnahme ist ebenfalls kein Problem. Sind alle gewünschten Anpassungen durchgeführt, kann man das Bild in der Foto-Bibliothek speichern oder direkt als E-Mail versenden. Alternativ kann man das Bild auch in eine PDF-Datei umwandeln oder in ein bestehendes Dokument einfügen.

App-otmAls kostenlose App überzeugte Genius Scan mit dem iPhone 4 auf ganzer Linie – da sieht man über die relativ dezente Werbung gerne hinweg: Unsere App of the Month im Oktober!
Ältere iPhone-Modelle liefern allerdings aufgrund der geringen Kamera-Auflösung weniger bis kaum geeignete Ergebnisse (mit 3GS getestet).
Fazit: *****

iTunes Link

Android-Apps ertappt

Android Market Full Logo
US-Forscher haben eine Software entwickelt, die Android-Apps aufspürt, welche unerlaubt Daten übermitteln. “Taintdroid” hat bei einem Versuch mit 30 populären Apps die Hälfte als Datenspione enttarnt die geographische Daten, die Telefonnummer und sogar die Seriennummer der SIM-Karte heimlich an Server von Werbeunternehmen übermitteln -eine wenig transparente Form der “Werbefinanzierung”.

Landon Cox, Informatikprofessor an der Duke University, North Carolina: “Wir haben nicht genug Daten, um zu behaupten, dass die Mehrheit der Apps von Drittanbietern nicht vertrauenswürdig sei”. Dennoch passen die Ergebnisse des Stichprobentest laut Pressetext der Duke University zu einer Studie vom SMobile Systems, nach der 20 Prozent alles Android-Apps die Privatsphäre verletzten.

Ein Grundproblem sehen die Forscher darin, dass User Android Apps nur installieren können, wenn sie diesen bestimmte Rechte wie eben den Zugriff auf Standortdaten und den Aufbau einer Internetverbindung geben. Diese Rechte geben dem User aber keinen Aufschluss darüber, wie die Daten genutzt oder in manchen Fällen missbraucht werden (im Gegensatz zum Apple App Store, wo solche Freigaben fehlen, wo aber Apple über die Hintergrundprozesse von Apps zu wachen versucht). Der User müsse letztendlich blind darauf vertrauen, dass Android Apps private Daten nur für die Zwecke nutze, die der User erwartet.

Das Team präsentiert TaintDroid kommende Woche und will das Tool langfristig der Allgemeinheit zur Verfügung stellen.

Autor: menace, veröffentlicht am: 5. 10. 2010

Kategorien: Android Programmierung

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Windows Phone 7 ante portas

Windows Phone 7 Logo finalSoeben hat Microsoft das finale Software Development Kit (SDK) für Windows Phone 7 für Programmierer verfügbar gemacht. Für registrierte Entwickler sind die Werkzeuge – wie beim iPhone oder Android SDK – kostenlos. Die Beta-Versionen wurden bereits 300.000 Mal herunter geladen.

Windows Phone 7_SDKDas aktuelle SDK soll größere Effizienz bei der Entwicklung von Anwendungen und Spielen bieten. Es integriert Elemente wie das Framework .NET, die Web-Browser-Erweiterung Silverlight und das API-Bündel zur Spieleentwicklung XNA. Neu hinzugekommen sind laut Microsoft u.a. drei Controls für Panorama (zeigt Unterkategorien einer Website), Pivot und Bing Maps, die Entwicklern eine Vielzahl zusätzlicher Möglichkeiten bieten sollen. Für die Programmlogik ist überwiegend C# zuständig, während der XML-Dialekt XAML die UI-Definition regelt.

Zu den kostenlos abgegebenen Werkzeugen gehören:

  • Visual Studio 2010 Express for Windows Phone
  • ein neu entwickelter Geräte-Emulator, der in Grenzen vom Vorhandensein von Endgeräten unabhängig machen soll
  • Expression Blend 4 für Windows Phone “für die leichte Integration von Verhaltenskomponenten wie Interaktivität”
  • Silverlight
  • XNA Game Studio 4.0
  • Advertising Exchange for Mobile zur Integration von Werbung in die Apps

Wie Apple dies mit dem iOS Developer Program (hier war das App-Systemhaus Glanzkinder seit der Beta-Phase dabei) erfolgreich tat, so bemüht sich nun auch Microsoft, noch vor dem Start des angekündigten Windows Phone 7 Marketplace attraktive Apps als Startcontent zusammen zu bekommen. Von Anfang an dabei sein, werden beispielsweise Twitter, Flixster, OpenTable oder Travelocity. Geworben wird mit “klaren und übersichtlichen Richtlinien” für den Marketplace, die es gestatten sollen, “dort innerhalb kurzer Zeit Applikationen und Spiele einzustellen”. In jedem Falle müssen die Apps kompatibel zu den aktuellen Entwicklungswerkzeugen sein, was bei mit der Preview Version programmierten Apps mindestens die Anpassung von diversen APIs mit sich bringt.

Nach der breiten Vorankündigung auf dem diesjährigen GSMA Mobile World Congress (MWC) in Barcelona wird Microsoft Phone 7 am 11. Oktober nun offiziell vorstellen. Für Mitte Oktober wird auch die Verfügbarkeit erster Endgeräte von Herstellern wie HTC, Samsung oder LG erwartet – auch Anbieter wie Acer, Asus und Sony Ericsson sind im Gespräch. Das Wirtschaftsmedium Euro am Sonntag nannte kürzlich den 21. Oktober als Verkaufsstart der ersten WP7-Smartphones. Es gibt auch Gerüchte, wonach Redmond plant, allen rd. 92.000 Microsoft-Mitarbeitern WP7-Mobiles zur Verfügung zu stellen – wie Google das teilweise mit dem Nexus One probiert hatte. Experimente mit einer eigenen bzw. gebrandeten Hardware-Plattform hat Microsoft – genau wie Google – vorläufig eingestellt. In Summe darf man auf die Resonanz auf den offiziellen Start von Windows Phone 7 gespannt sein, das voll auf den Consumer-Bereich (und damit auf Apples Hauptdomäne mit dem iPhone) zielt. Dass die erste OS-Fassung dem Vernehmen nach weder Copy/Paste noch Multitasking – jedenfalls für Nicht-Microsoft-Apps – beherrscht, wird die Eroberung nicht leichter machen.

mehr zu Windows Phone 7

deutscher MS-Blog zum Thema

TechTalk-Termine zur WP7 Roadshow von Microsoft mit Events in Berlin, Hamburg, Köln, Karlsruhe u. München

zum derzeitigen Stand des Windows Mobile Marketplace (bis V 6.5)

700 Mio. Euro App-Umsätze in D bis 2013

Mücke Sturm Partner LogoDas Geschäft mit Mobile Apps brummt. Bis 2013 sollen die Umsätze allein in Deutschland bei einer jährlichen Wachstumsrate von 84 Prozent auf rund 700 Millionen Euro steigen, wie horizont.net die Managementberatung Mücke, Sturm & Company (MS&C) zitiert. Angesichts der steigenden Verbreitung von Smartphones prognostiziert MS&C, dass bereits 2010 in Deutschland 112 Millionen Euro mit dem Verkauf von Apps und darin geschalteter Werbung umgesetzt werden können. Rund 100 Millionen Euro davon sollen auf den reinen App-Verkauf entfallen. Bis 2013 könnten diese Vertriebsumsätze auf 523 Millionen Euro anwachsen. Die Werbeerlöse sollen bis 2013 auf 176 Millionen Euro beziehungsweise 25 Prozent am Gesamtumsatz klettern.

In einer schrittweisen Anleitung für den Aufbau mobiler Services empfiehlt MS&C, dass Unternehmen über die Apple-Plattform (iOS: iPhone, iPod touch, iPad) in das App-Geschäft einsteigen, um dieses dann zunächst um Anwendungen für Googles Android zu erweitern. Im Business-Bereich sei auch die Blackberry-Plattform sinnvoll.

via horizont.net

Mobile Kompass bündelt unternehmensrelevantes Wissen

bvdw_fachgruppe mobileMit dem Mobile Kompass bietet der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. bereits zum dritten Mal in Folge in einer Publikation gebündeltes Mobile-Wissen an. Zielgruppe dafür sind Agenturen, Vermarkter, Werbungtreibende, Verlage, Betreiber mobiler Websites sowie Anbieter mobiler Apps. Das Kompendium der deutschen Mobile-Branche, herausgegeben von der Fachgruppe Mobile im BVDW, ist ab der dmexco 2010 verfügbar.

Inhaltlich werden laut Verband folgende Schwerpunkte behandelt:

  • Status Quo der Branche (u.a. Mediennutzung, Trends und internationale Märkte)
  • Mobiles Internet (u.a. Analytics, Augmented Reality und Social Networks)
  • Mobile Creation (u.a. Usability, Kampagnen und Branded Applications)
  • Mobile Marketing (u.a. Mobile Advertising und Mediaplanung)
  • Mobile Monetization (u.a. App Stores, M-Commerce und Payment)

Die Publikation hat einen Umfang von 150 Seiten, kostet knapp 50 Euro und ist ab dem 15.09.2010 u.a. im BVDW Online-Shop erhältlich.

Wörterbuch Leo für Android & Co.

Leo, der Übersetzer-LeuGut übersetzt, Löwe! Die LEO GmbH, Betreiberin des Online-Wörterbuchs leo.org, hat ihr kostenloses Web-Angebot auch für Smartphones verfügbar gemacht. Neben der Lösung pda.leo.org für Geräte mit kleinen Displays stehen Spezialanwendungen für einige der meistgenutzten Smartphones zur Verfügung.

Alle Anwendungen sind kostenlos und bei den meisten handelt es sich um Web-Applikationen, d.h. ein Download und die Offline-Nutzung der Wörterbücher sind nicht möglich. Für Android-Smartphones wurde allerdings eine native App entwickelt. “org.leo.android.dict” findet sich im im Android Market. Weitere native Apps gibt es für BlackBerry-Endgeräte (BlackBerry OS 4.5 oder höher) sowie für Palms WebOS. Eine native iPhone App fehlt noch.
mehr zu Smartphone-Übersetzungslösungen

Empfehlung: Documents (2)

SavySoda_Documents2Free_IconAls “the most comprehensive mobile office suite for the iPhone” bewirbt Hersteller Savy Soda sein Produkt “Documents 2″, das für 1,59 Euro erworben werden kann. Das kostenlose “Documents” ist u.a. via “annoying messages” (Zitat) werbefinanziert und bietet reduzierte, aber immer noch verblüffend umfangreiche Funktionalität.

So witzig lässt sich Werbefinanzierung auch verpacken

So witzig lässt sich Werbefinanzierung auch verpacken

Dokumente können via Wi-Fi, E-Mail oder FTP vom oder aufs iPhone bewegt werden, alle unterstützten Dateiformate können betrachtet und teilweise auch bearbeitet werden. Dafür ist mit iSpreadsheet eine einfache Tabellenkalkulation sowie ein Text Editor integriert. Die App unterstützt ff. Formate: .pdf, .pd (Adobe); GoogleDocs (seit Version 2.4. Allein dieses Feature kann die Nutzung div. Cloud Services unnötig machen!); .doc, .docx (MS-Word); .xls, .xlsx (MS Excel); .ppt, .pptx (MS-PowerPoint); .jpg, .jpeg, .tif, .gif, .svg (Images); Pages, Number, Keynote (Apple iWork); .htm, .html, .mht (Web); .mp3, .wav (Audio).

SavySoda Documents Free_ScreenWeitere Funktionen: Google Sync, Photo Album (ein eigener Photo-Manager), Direct E-Mail (Dokumente direkt aus der App verschicken), Pixi Sound Recorder (Sprache/Ton mit 44.1 khz innerhalb der App aufzeichnen u. abspielen).

AppAdvice zeigt in einer Checklist, was die Konkurrenz kann – und was die SavySoda-Apps. Fazit im Praxistest: **** (Free App).

PS: Die von einer Maschine ins Deutsche “übersetzten” Release Notes zu Documents 2 sind zum Schreien :-)

iTunes Link Documents Free

iTunes Link Documents 2

Praxistest: Copy2Contact

Copy2Contact_screenDiese App tut mal genau das, was ihr Name verspricht: Sie gestattet den Transfer von zuvor markierten und kopierten Adressdaten in die Kontakte-Liste von iPhone oder iPod touch. Dass das enorm praktisch ist, leuchtet jedem ein, der schon einmal versucht hat, dies selbst zu tun, indem er die einzelnen Daten händisch auf die richtigen Eintrags-Bereiche verteilt hat.

Copy2Contact_screen2Die App funktioniert mit Plain oder auch formatiertem Text aus E-Mails, PDFs, Homepages, Suchmaschinen etc., nur mit Text als Graphik (oder abfotografierten Visitenkarten) kann sie naturgemäß nichts anfangen. Im Praxistest überzeugte dieser nützliche Assistent nahezu vollkommen, lediglich mit deutschen Umlauten hat die US-App Schwierigkeiten.
[UPDATE 11.05.: Hersteller Anagram Technologies legt allerdings Wert darauf, dass diese Schwierigkeiten nicht der copy2contact-Engine, sondern iPhone OS anzulasten sind. Dennoch arbeite man an einem work-around]




Wenn die Angaben zu bereits vorhandenen Kontakten passen, schlägt Copy2Contact vor, diese zu ergänzen. Dabei führt die App noch bei Bedarf automatische Korrekturen wie Großschreibung am Wortanfang durch.

Copy2Contact_adsDie kostenlose Lite-Version ist dezent werbefinanziert (vgl. Abb. ganz unten) und auf vier Neukontakte pro Woche beschränkt, die uneingeschränkte “Pro” Edition kostet knapp 3,99 Euro.
Fazit: **** (Lite)

Copy2Contact in Aktion (Video)

iTunes-Link Lite-Version

Pro-Version

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