Event: dmexco 2011

Zur dmexco 2011 (21.-22.09.2011, Koelnmesse), deren Expo mit 440 Ausstellern ausverkauft ist, werden über 17.000 Besucher erwaret – 2010 waren es 15.800 Menschen gewesen). Sie strömen zur “größten und hochkarätigsten Veranstaltung seit es digitales Marketing gibt”. Die Veranstaltung ist für Fachbesucher kostenlos. Mehr als 300 nationale und internationale Referenten werden auf der dmexco Conference über aktuelle Entwicklungen und Lösungen in den Bereichen Marketing, Werbung und Medien berichten. Zum Thema mobiles Marketings geht es beispielsweise in der Session “Mobile One2One” zwischen Thomas Fellger (iconmobile) und Dan Rosen (AKQA Mobile) werden sich darin unter der Moderation von Anna Bager (IAB) um nicht wenige rals “The Future of Mobile”. Am Vortag der dmexco 2011 (20.09.11) findet mit dem exklusiven Pre-Day-Event mehr Infos u. Registrierung erstmals ein neues Sonderkonferenzformat rund ums Digital Creative Business statt.
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Branchen-Special: Apps für Werber

Werben & Verkaufen stellt in einer kleinen Serie “Apps für Kreative” vor, also Apps, die Werbern im Job helfen sollen.

Teil 1 widmet sich “Apps, die Planung und Organisation erleichtern”, Teil 2 “Apps, die das Leben auf Dienstreisen erleichtern“.

Update 27.05., Teil 3: “Apps für die Recherche

Update 02.08., Teil 4: “Apps für die Kreativarbeit

Update 26.08., Teil 5: “Apps für die Kreativarbeit ii

Autor: klaus, veröffentlicht am: 7. 05. 2011

Kategorien: iPad Programmierung, iPhone Programmierung

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Werbemarkt: Online vor Zeitschriften, hinter TV

bvdw_logoDer Online-Werbemarkt in Deutschland ist 2010 um insgesamt 26 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro gewachsen. Dies geht aus der Erhebung der Bruttowerbeinvestitionen durch den Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hervor. Der Online-Anteil am Mediamix steigt weiter an und beträgt mit 19,2 Prozent fast ein Fünftel des Gesamtwerbemarkts. Die Auslieferung der Werbung via stationärer vs. mobilem Internetzugang wurde nicht aufgeschlüsselt.
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Web zweitstärkstes Werbemedium
Damit hat das Internet 2010 zum ersten Mal die Gattung Zeitungen (19,0 Prozent) knapp überrundet und sich als zweitstärkstes Werbemedium im Mediamix positioniert. Für 2011 prognostiziert der OVK ein weiteres Wachstum der Online-Werbung von 16 Prozent auf über 6 Milliarden Euro Bruttowerbevolumen.

Klassische Online-Werbung als Wachstumstreiber
Der Vorjahresvergleich zeigt, dass klassische (Display-)Online-Werbung erneut am stärksten von der positiven Entwicklung des Online-Werbemarktes profitiert hat. Mit einer Zuwachsrate von 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr hat sie 2010 zum ersten Mal die 3-Milliarden-Euro-Grenze überschritten. Mit insgesamt 3.151 Millionen Euro verzeichnet sie damit den höchsten Wert der drei betrachteten Segmente. Auf Platz zwei liegt die Suchwortvermarktung (z. B. Google AdWords) mit Werbeinvestitionen von 1.867 Millionen Euro und einer Wachstumsrate von 15 Prozent gegenüber 2009. Es folgen die Affiliate-Netzwerke mit 339 Millionen Euro und einem Zuwachs von 10 Prozent.

Alle Zahlen zum Online-Werbemarkt 2010 in Deutschland sowie die Prognose für 2011 finden sich im neuen OVK Online-Report 2011/01, der als PDF ab sofort unter www.bvdw.org erhältlich ist.

Facebook “Like” für Smartphone-Apps

Facebook LIKEFacebook wird seine Open Graph-Plug-ins schrittweise iPhone- und Android-Entwicklern zur Verfügung stellen. So kann der berühmt-berüchtigte “Like“-Button auch in Smartphone Apps integriert werden – ein weiterer Schritt auf Facebooks Weg zum Aufbau eines Umfelds für ortsbezogene Werbung.
via Golem.de

AppConomy: 17 Mrd. € Umsatz in 2010

booz&co_logoMobile Anwendungen sind zu einem nennenswerten Industriesektor geworden. Allein Apples App Store wird 2010 nach Schätzungen von Booz & Company voraussichtlich ein Umsatzvolumen von 2,3 Mrd. Euro erwirtschaften, wobei 30 Prozent bekanntlich direkt bei Apple selbst verbleiben. Betreibern von Mobile App Stores rechnet die Strategieberatung bis 2013 Wachstumspotenziale von jährlich bis zu 73 Prozent aus. Zu diesem Zeitpunkt erwartet die Strategieberatung bereits weltweit über eine Milliarde internetfähige Smartphones, welche die mobile Datennutzung – und damit die notwendigen Investitionen in den Ausbau der Netze – weiter in die Höhe treiben und alleine über den Download von Anwendungen Umsätze in Höhe von 17 Mrd. Euro generieren. Dabei bleiben die Erlöse aus Werbung in den Apps sogar noch unberücksichtigt.

Die etablierten Netzbetreiber spüren diese Entwicklung bisher nur über den erhöhten Datentransport in ihren Netzen, doch kaum über Umsatzwachstum für mobile Internetnutzung – und das, obwohl es ohne ihre Investitionen in breitbandige, mobile Infrastruktur diese Erlösquelle gar nicht gäbe. Der hohe Anteil von Flatrate-Tarifen verhindert nicht nur in Deutschland, dass die Erlöse der Netzbetreiber proportional zu den Datenvolumina wachsen. Einen Ausweg aus diesem Dilemma bietet nur ein strategischer Schwenk hin zu nutzungs- und volumenabhängigen Preismodellen. So jedenfalls lauten zentrale Ergebnisse einer aktuellen Analyse von Booz & Company. Fraglich aber bleibt, inwieweit mobiles Internet zu volumenabhängigen Preisen heute noch am – von der Flatrate-Sicherheit verwöhnten – Markt überhaupt durchsetzbar ist.

Die Entwicklung und Implementierung einer nachhaltigen App-Strategie ist vor diesem Hintergrund eine kurzfristig zu leistende Aufgabe, um in den weitgehend gesättigten, etablierten Mobilfunkmärkten wie Deutschland, Westeuropa oder den USA einen Beitrag zum Wachstum erwirtschaften zu können. “Wir sehen die App Economy für die Telekommunikationsindustrie als einen nachhaltigen Trend. Auch wenn der Markt schon sehr weit entwickelt ist, sollten die Mobilfunkbetreiber die dazugehörige Wertschöpfungskette auf keinen Fall alleine den neuen Wettbewerbern überlassen”, so Roman Friedrich, Partner und Telekommunikationsexperte bei den Management-Beratern. “Vielmehr muss es den großen Anbietern gelingen, eine Antwort auf den Erfolg der marktbeherrschenden App Stores zu finden und sich strategisch zu positionieren.” Allerdings erscheinen die ca. 5,4 Milliarden Euro, die Netzbetreiber weltweit mit dem Vertrieb von Apps 2013 voraussichtlich erwirtschaften, im Vergleich zu den prognostizierten globalen Gesamtumsätzen der Telekommunikationsindustrie von 1,2 Billionen Euro noch als relativ gering.

Höherer ARPU, mehr Neukunden, bessere Churn-Rate
“Der tatsächliche ökonomische Mehrwert entsteht vor allem dadurch, dass ein starkes App-Angebot die Attraktivität des eigenen Mobilfunkangebotes deutlich erhöht und dadurch die Neukundenakquise vereinfacht und die Kündigungsquote minimiert”, so Friedrich. Ziel der Netzbetreiber muss es daher sein, für die eigene Kundenbasis die zentrale Schnittstelle zur App-Economy sowie zu besonders erfolgreichen und reichweitenstarken Apps zu werden. Partner- und Co-Branding-Modelle sind hierfür besonders erfolgversprechend.

In der aktuellen Marktsituation sind nach der Booz & Company-Analyse im Wesentlichen zwei Optionen für Mobilfunknetzbetreiber als besonders sinnvoll: 1. Positionierung als Enabler: Netzbetreiber verfügen beispielsweise über gut eingeführte Billing-Plattformen und -Services, um für andere App-Provider die komfortable Zahlungsabwicklung für den Download der Apps zu übernehmen. 2. Positionierung als Sub-App-Store-Anbieter: In Zusammenarbeit mit Partnern wie Google, RIM, Nokia oder anderen erfolgreichen App Store-Betreibern können Mobilfunkanbieter ihr spezifisches App-Angebot auf deren Plattformen distribuieren und so ihre Wertschöpfungskette verlängern. Das Ergebnis können höhere Umsätze pro Kunde (Average Revenue per User, ARPU, erfolgreichere Neukundengewinnung sowie geringere Abwanderquote (Churn Rate) sein.

Windows Mobile führt bei Klickraten vor iPhone OS

Im Rahmen der Next Conference veröffentlichte Smaato aktuelle Metriken zum Mobile Advertising Markt in Europa mit einem Vergleich der Klickraten nach Betriebssystem und den Fill Rates der angebundenen Werbenetzwerke. Nach einem Focus auf den asiatischen Markt in den vergangenen zwei Monaten zeigen die April-Metrics neben einem globalen Marktüberblick bezüglich der Fillrates und Klickraten der einzelnen mobilen Betriebssysteme auch einen Einblick in den jeweiligen Markt der Länder Deutschland, UK, Frankreich, Italien und Spanien.

Smaato_0510_mobile OS_CTRIm Europa ist Windows Mobile (bzw. künftig “Windows Phone”) laut Smaato mit einem Index von 126 das führende Betriebssystem in Bezug auf die “Click Trough Rate” (CTR, Responsequote), dicht gefolgt von iPhone OS (122). Nokias Symbian – global in den vergangenen Monaten kontinuierlich an der Spitze – liegt in Europa mit 111 nur an dritter Stelle. Der Index besteht aus der durchschnittlichen CTR aller Betriebssysteme und ist auf 100 gesetzt.

Die durchschnittliche Fill Rate (Die Fill Rate ist der Quotient aus ausgelieferter zu angefragter Werbung. Da im Markt derzeit mehr mobile Werbung nachgefragt wird, als Kampagnen vorhanden sind, ergibt sich eine Lücke in der Auslieferung. D.h. nicht jedes Mal, wenn eine Applikation ein Werbebanner anfragt, kann ein Werbenetzwerk auch ein für die Situation passendes Banner liefern. 30% Fill Rate bedeuten demnach, dass nur 3 von 10 Anfragen nach Werbung auch tatsächlich ein Banner angezeigt bekommen.
) der angebundenen Werbenetzwerke liegt in Europa mit 25 Prozent dicht am globalen Durchschnitt von 26 Prozent. Sechs der Top 10-Werbenetzwerke liegen überhalb dieses Durchschnitts. Die vollständigen Smaato Mobile Metrics finden Sie hier.

Prognose: 1,5 Mrd. $ Umsatz m. Mobile Ads in Asien in 2010

smaato_logoDie Spezialisten für mobile Werbung von Smaato haben ein Whitepaper zum Markt für Mobile Advertisements in (Südost)Asien veröffentlicht. Der Autor, Nick Lane, ist Chefanalyst bei MobileSquared. Ihm zufolge werden in diesem Markt 2010 über 400 Mio. Menschen in Asien Zugang zum mobilen Internet haben und so 15 Mrd. Page Impressions täglich erzeugen. Lane rechnet hoch, dass im laufenden Jahr in diesem Teilmarkt 1,5 Mrd. US-Dollar für die Schaltung mobiler Werbung ausgegeben werden. Nach den Erkenntnissen von MobileSquared sollen acht Prozent des mobilen Traffics auf Werbung umgeleitet werden, was einer beachtlichen Conversion Rate entsprechen würde. Der asiatische Markt ist laut Whitepaper mit über 400 relevanten Endgeräten stark fragmentiert und von 2G Feature Phones dominiert, erlebt aber derzeit einen Smartphone-Boom. Zum Download des Whitepaper geht es hier.

BVDW: Anzahl der Mobile-Kampagnen in 2009 fast verdoppelt

Die Anzahl der Werbekampagnen auf mobilen Endgeräten hat sich 2009 fast verdoppelt. Damit bestätigt die Erhebung des Mobile Advertising Circle (MAC) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. das deutliche Wachstum von Mobile Advertising. Im vergangen Jahr wurden insgesamt 885 Mobile Kampagnen umgesetzt. Das sind knapp zweimal so viele wie im Vorjahr und entspricht einem Zuwachs von über 80 Prozent im Vergleich zu 2008. Demnach hat sich das Wachstum in dem jungen Sektor dennoch etwas verlangsamt, denn von 2007 auf 2008 war die Zahl der mobilen Kampagnen noch um das Sechsfache auf 489 gesprungen. Die Zahl der Werbungtreibenden ist 2009 um 43 Prozent gestiegen – fast 200 Unternehmen haben im letzten Jahr im deutschen Markt mobile Werbung geschaltet.

MobileKampagnenIm Vergleich fällt das zweite Halbjahr 2009 deutlich stärker aus: 360 Mobile-Kampagnen wurden im ersten Halbjahr umgesetzt sowie 525 im zweiten Halbjahr 2009. Auch die Anzahl gebuchter Mobile Websites pro Kampagne stieg von 3,5 im ersten Halbjahr auf 4,0 im zweiten Halbjahr 2009 an. Zum Vergleich: 2007 waren es 1,8 Mobile Websites pro Kampagne sowie 3,6 in 2008.

MobileBranchenverteilung2009“Immer mehr Branchen erkennen die hohe Werbewirkung des mobilen Werbekanals. Versuchten anfangs ‘Lifestyle’-Marken die Streuverluste zur Ansprache der jüngeren Zielgruppe durch mobile Werbung zu reduzieren, warben in 2009 verstärkt die Automobil-, Telekommunikations-, Dienstleistungs- und Medien-Branche. Klassische Konsumgüter sind ebenso Gegenstand mobiler Werbung”, sagt Thomas Mendrina (Axel Springer Media Impact), neu gewählter Leiter des MAC im BVDW. “Auch 2010 wird Mobile Advertising weiter zulegen. Schon anhand des ersten Quartals 2010 lässt sich eine eindeutig positive Tendenz erkennen. Das mobile Internet wird dank günstiger Flatrates und attraktiver Endgeräte immer stärker genutzt – Mobile Werbung wird daher immer mehr zum Muss”, erläutert Dirk Kraus (YOC), stellvertretender Leiter des MAC. Die Mobile-Kampagenzählung ist die Vorstufe einer deutschlandweiten Messung der Mobile Advertising Spendings. Momentan arbeitet der MAC an einer Methode zur Erhebung realer Bruttoumsätze.

madvertise: Garantierte Top25 App Store Charts

madvertise_logomadvertise versteht sich nach eigenen Angaben als “Marktplatz Mobile Advertising” und will die Zielgruppen Advertiser, Publisher und App-Entwickler bedienen. Dazu stellte sich Carsten Frien unseren Fragen, der Geschäftsführer und Mitgründer des Unternehmens.

Was bietet madvertise den definierten drei Zielgruppen jeweils konkret an?
Advertiser können mithilfe des madvertise “Mobile Only” Ad Servers und einer Reichweite von über 60 Mio. Page Impressions äußerst zielgenaue mobile Bannerkampagnen durchführen. Die Targeting-Möglichkeiten für die Werbeauslieferungen auf mobile Endgeräte sind wesentlich differenzierter, als das auf traditionellen Werbekanälen der Fall ist. So können Kriterien wie demographische Daten, Themenfelder, Art des mobilen Endgerätes, Zeit, Ort, Frequency Capping und Art der Zugangstechnologie herangezogen werden, um die mobile Werbekampagne zu steuern. Damit werden Streuverluste vermieden, Werbebanner effizient ausgeliefert und hohe Conversion Rates erzielt. Ausführliche Analyse- und Reporting-Tools unseres Online-Marktplatzes geben in Echtzeit Einblick in Ablauf und Erfolg der Mobile Advertising-Kampagnen und ermöglichen so jederzeit eine Feinjustierung.
Publisher von mobilen Webseiten und Applikationen profitieren von madvertise, indem sie wertvolle Monetarisierungspotentiale ausschöpfen und so Entwicklungskosten wieder einspielen können. Dabei kommt es nicht allein auf die Reichweite an. Je spezialisierter die Inhalte, desto zielgenauer kann der mobile Werbebanner platziert werden. Der Endnutzer empfindet die Werbung somit nicht als Störung, sondern als inhaltlichen Mehrwert und Information. Durch die madvertise Ad Server-Technologie können wir Publishern außerdem eine Ad Fillrate von ca. 95 % gewährleisten.
App-Entwickler können von beiden Seiten des madvertise-Marktplatzes profitieren. Eine gute Platzierung in App Stores ist heute Grundvoraussetzung, um eine App bei der Zielgruppe bekannt zu machen. Mit Werbemaßnahmen können gute Platzierungen effizient erreicht werden. Hier lassen sich bereits mit kleineren Werbebudgets große Effekte erzielen.

Ihr Angebot für Entwickler umfasst u.a. “Höchste effektive TKP” (Tausend-Kontakt-Preis). Mit dem madvertise App “KatAPPult” garantieren sie sogar Top 25-Positionen im Apple App Store für die teilnehmenden Apps. Wie sieht Ihr Angebot in der Praxis aus: Was wird zu welchem Preis garantiert und welche Konsequenzen bei Nichterreichung der Garantien gibt es?

Carsten Frien, GF madvertise

Carsten Frien, GF madvertise

Bei der Vermarktung und Monetarisierung von Applikationen bieten wir – anders als am Markt üblich – App-Entwicklern viele Kontrollmöglichkeiten. So können Entwickler entscheiden, welche Kampagnen in ihrer App laufen, sie sehen die Performance jeder einzelnen Kampagne in Echtzeit, können bestimmen, wo die Kampagnen platziert werden und sie jederzeit stoppen. Je spezialisierter die inhaltliche Ausrichtung der Applikation, desto höhere TKP können wir für den App-Entwickler erreichen.
Bezüglich App Store Optimization und Werbemaßnahmen für Applikationen garantieren wir mit dem madvertise App KatAPPult ab einem Werbevolumen von 10.000 Euro eine Top25-Position in den jeweiligen Ländern und Kategorien eines App Stores. Das Wort “Garantie” benutzen wir hierbei sehr bewusst: Wenn wir einem Kunden die Erreichung einer Top-25 Platzierung in der jeweiligen Kategorie eines App Stores garantieren und das Versprechen nicht halten können, dann wird die Kampagne entweder kostenlos bis zur Zielerreichung verlängert oder wir zahlen das Geld zurück – je nach Vereinbarung.
Unserer Erfahrung nach können bei Einsatz des madvertise App KatAPPults für jeden mit Werbung bezahlten App Download vier kostenlose hinzugerechnet werden, die der erhöhten Platzierung zu verdanken sind. Werbemaßnahmen können also durch die Vermarktung der Reichweite, durch In-App Advertising, wieder eingespielt werden.

Bitte nennen Sie einige Referenzkunden und für diese erzielte App-Erfolge!
madvertise_TUI CruisesCase 1: TUI Cruises
Aufgabenstellung: Erhöhung der Sichtbarkeit der kostenlosen Kreuzfahrt-App TUI Cruises im App Store.
Zielsetzung: Steigerung der App Downloads durch Verwendung des madvertise App KatAPPults mit Werbeschaltung im madvertise Netzwerk. Das App KatAPPult garantiert dem Kunden eine TOP-25 Platzierung in der jeweiligen App Store Rubrik.
Umsetzung: madvertise steuerte die Kampagne mit Targeting auf den Gerätetyp iPhone aus; Direkte Verlinkung in den App Store nach Klick auf Werbebanner (Kampagnenzeitraum: 09.03. bis 13.03.2010).
Ergebnis: Signifikanter Anstieg im App Ranking in der Kategorie Reisen; In nur 24 Stunden klettert die App um 20 Plätze in den iTunes-Charts nach oben und erreicht Platz 30; Nach insgesamt 48 Stunden erreicht die App Platz 16.

Case 2: Suchmaschinen App
Ein großer Suchmaschinenanbieter wollte die Nutzung und Sichtbarkeit der Search-App auf iPhone, Blackberry, Nokia- und Windows Mobile-Geräten in Deutschland steigern.
Zielsetzung: Auf dem iPhone wurde über Werbebanner direkt auf die App verlinkt. Durch die Downloads der App war die Sichtbarkeit mit einer hohen Platzierung im iTunes Store gesichert. Bei den anderen Geräten wurde auf die mobile Webseite des Kunden weitergeleitet. Insgesamt sollte damit eine Vielzahl an neuen Nutzern an die Produkte des Kunden herangeführt werden.
Umsetzung: madvertise hat das Budget in einen TKP- und einen CPC (Cost per Click)-Teil aufgesplittet. Auf TKP-Basis wurde bei namhaften Publishern im madvertise Premium Netzwerk eingebucht. Somit konnte eine hohe Sichtbarkeit des Kunden gewährleistet werden. Da die Kampagne auch einen großen Performance-Aspekt hat, wurde der andere Teil des Budgets auf CPC im Performance-Netzwerk von madvertise abgerechnet.
Um dem Kunden eine hohe Transparenz zu liefern, wurde die Kampagne mit Tracking Pixel und Click Tags ausgeliefert. Zum Abgleich lieferte madvertise ein tägliches Reporting (Zeitraum: 1.12. bis 31.12.2009).
Ergebnis: Über 23 Mio. Ad Impressions wurden ausgeliefert; Über 150.000 Klicks wurden generiert; Die iPhone App des Kunden hat es nach sieben Tagen Kampagnenlaufzeit auf Platz 1 der Kategorie Referenz geschafft. Dort wurde sie auch durch die große PR der Microsoft-Search-App “Bing” nicht von Platz 1 verdrängt (ab 16.12.2009 als iPhone App verfügbar); In der Gesamtplatzierung im iTunes Store hat die Kunden-App es bis auf Platz 13 geschafft; Der Kunde war so zufrieden mit den Ergebnissen, dass die Kampagne verlängert und das Budget erhöht wurde.

Eine Fallstudie auf Ihrer Homepage nennt die bedienten Plattformen iPhone, BlackBerry, Nokia und Windows Mobile. Werden auch Android Apps u. der Android Market unterstützt? Wie beurteilen Sie diese Plattform?
madvertise_katAPPultAndroid Apps und der Android Market werden ebenfalls von dem madvertise Ad Server bzw. dem madvertise App KatAPPult unterstützt. Grundsätzlich wird die Android-Plattform einen immer größeren Stellenwert und Marktanteil einnehmen. Auch wenn der iPhone App Store weiterhin führend ist und einen größeren Anteil bezahlpflichtiger Applikationen anbietet, werden sich App Entwickler zukünftig nicht mehr allein hierauf beschränken, um eine relevante Reichweite zu erlangen.

Wen identifizieren Sie mit Ihrem spezifischen Angebot als Ihren Hauptwettbewerb in Deutschland und international? Und wie positionieren Sie sich gegen den von Google übernommenen Marktführer AdMob?
Als Google im November 2009 die Akquisition von AdMob für 750 Mio. US$ bekannt gegeben und nur wenige Wochen später Apple mit dem Kauf des Mobilvermarkters für geschätzte 275 Mio. US$ Quattro Wireless aufgeschlossen hat, haben zwei der wichtigsten Unternehmen der Online- und Mobile-Branche ein gewichtiges Zeichen gesetzt, welche Bedeutung dem Markt für mobile Werbung in den kommenden Monaten und Jahren beizumessen ist. Nicht zuletzt deswegen beobachten Werbetreibende im Moment genau, welche Erfolge sich mit mobilen Werbekampagnen erzielen lassen und achten sehr darauf, welche Anbieter die effizientesten Kampagnen ermöglichen, die sich auch in konkreten Erfolgszahlen messen lassen. Mit unserem Transparenz-Anspruch und der spezialisierten Ausrichtung auf mobile Bannerwerbung haben wir nicht nur auf dem deutschen Markt viele Publisher und Werbekunden überzeugen können. Neben dem App KatAPPult, welches speziell für das schnelle und erfolgreiche App Store Ranking konzipiert wurde, können wir mit dem “Mobile Only” Ad Server und unserem reichweitenstarken Netzwerk weitaus mehr Interessen und Ansprüche des mobilen Werbemarktes befriedigen.

Stellen Plattformen wie FreeAppADay Wettbewerb für Sie dar? Welchen Stellenwert haben Rabattierungen (zeitweise Preissenkungen) für den madvertise-Ansatz?
Ergänzung statt Konkurrenz: Hinsichtlich des App Store Rankings können Rabattierungen eine unterstützende Maßnahme sein, die jedoch im Ermessen des App-Anbieters liegt und sich entsprechend mit anderen Werbemaßnahmen, wie unserem App KatAPPult, kombinieren lassen.

Seit wann gibt es madvertise, wie viele Mitarbeiter haben Sie und wie sehen aktuell die Wachstumspläne aus?
Die madvertise Mobile Advertising GmbH wurde 2008 von Pan Katsukis, Martin Karlsch, Thomas Hille, mir und Team Europe Ventures gegründet. Derzeit besteht unser Team aus 16 Mitarbeitern. Jedoch planen wir für dieses Jahr mindestens weitere zehn Mitarbeiter, vor allem im Bereich Sales und Technologie, auf allen Karriere-Ebenen, einzustellen. Ebenso ist es unser Ziel, unser Netzwerk weiterhin hinsichtlich Reichweite und Werbevolumen auszubauen und uns als starken Partner in Europa für internationale Kooperationen zu etablieren. Für das kommende Wachstum haben wir jüngst eine Finanzierungsrunde abschließen können. Der erfolgreiche Venture Capital-Investor Earlybird hat zusammen mit madvertise Co-Gründer Team Europe Ventures einen mittleren einstelligen Millionenbetrag in madvertise investiert.

Was können App-Entwickler unabhängig von Ihren Dienstleistungen noch für die App Store Optimization ihrer mobilen Applikationen tun?
Neben der aktiven Werbung für Applikationen darf auch auf PR nicht verzichtet werden. Die eigene Zielgruppe sollte einerseits über die etablierten, klassischeren Kommunikationskanäle wie Pressemitteilungen, Unternehmenswebsite, Corporate Blog oder Newsletter angesprochen werden, aber genauso wichtig ist das Engagement in Empfehlungsnetzwerken wie Facebook und Twitter.

Danke für das Gespräch!

Vorschau auf iPhone OS 4

iPhone OS 4.0Apple hat gestern eine Vorschau auf iPhone OS 4 gegeben. Eine Beta-Version steht registrierten Entwicklern des iPhone Developer Programms ab sofort zur Verfügung. Die Beta-Version des Betriebssystems enthält ein aktualisiertes Software Development Kit (SDK) mit über 1.500 neuen Programmierschnittstellen (APIs) und über 100 neuen Funktionen, die Benutzern des iPhone und des iPod touch ab diesem Sommer zur Verfügung stehen werden. Neue Eigenschaften sind unter anderem Multitasking für Apps von Drittanbietern; Ordner zur besseren Organisation und besserem Zugriff auf Apps; weiterentwickeltes E-Mail mit vereinheitlichtem Posteingang, schneller Wechsel zwischen Posteingängen sowie kommentierten Nachrichten; eine erweiterte Unterstützung für den Einsatz im Unternehmen mit besserem Schutz der Daten, vereinfachtem Management mobiler Geräte, drahtloser Verteilung von Apps etc.; iAd, Apples neuer Plattform für mobiles Marketing; sowie iBooks, der eBook-Reader und Online-Buchladen, der kürzlich (bislang nur in den USA) mit dem iPad eingeführt worden ist.

Die Multitasking-Fähigkeit in iPhone OS 4 bietet dem Anwender endlich die bislang Geräten mit Jailbreak vorbehaltene Möglichkeit, schneller zwischen Apps hin- und her zu wechseln und stellt Entwicklern sieben neue Multitasking-Services bereit, um ihren Apps “einfach” Multitasking-Eigenschaften hinzufügen zu können. Diese beinhalten unter anderem Background-Audio, so dass Apps wie beispielsweise Pandora Musik im Hintergrund abspielen können, und VoIP, so dass VoIP-Apps VoIP-Anrufe entgegen nehmen können, auch wenn das iPhone im Ruhezustand ist oder der Anwender eine andere App geöffnet hat.

Ordner unterstützt den Anwender bei einer besseren Organisation und einem besseren Zugriff auf seine Apps. Durch das Ziehen eines App-Icons auf ein anderes wird automatisch ein neuer Ordner erstellt. Dem Ordner wird automatisch ein Name, basierend auf der Kategorisierung im App Store, zum Beispiel ‘Spiele’, zugeordnet; dieser Name kann vom Anwender einfach geändert werden. Durch die Verwendung von Ordnern kann der Nutzer mehr als 2.000 Apps auf seinem iPhone organisieren und darauf zugreifen. Anwender können mit iTunes 9.2 ihre iPhone-Ordner auch auf dem Mac oder PC erstellen und verwalten.

iPhone OS 4 bietet laut Apple “das beste E-Mail-Erlebnis auf einem mobilen Gerät”. Dank dem vereinheitlichten Posteingang ist es dem Anwender möglich, Nachrichten verschiedener E-Mail-Accounts in einem einzigen Posteingang anzuschauen – also eine Disziplin, die Googlemail oder gängige Mailclients wie Outlook immer schon beherrschten.

iAd, Apples neue mobile Werbeplattform kombiniert die Emotion von TV-Werbung mit der Interaktivität von Online-Werbeanzeigen. Wenn heute die Nutzer auf mobile Anzeigen klicken, werden Sie fast immer aus der App in einen Webbrowser gebracht, der die Website des Werbenden lädt. Die Nutzer müssen danach wieder zur App navigieren und es ist oft schwer bis unmöglich wieder genau an die vorher verlassene Stelle zurückzukehren. iAd löst dieses Problem durch das Abspielen von Vollbild-Videos und interaktiven Inhalten ohne dabei jemals die Anwendung zu verlassen, und lässt den Nutzer zu jeder gewünschten Zeit wieder zur App zurückkehren. iPhone OS 4.0 ermöglicht es den Entwicklern, die Funktionalität von iAd einfach in ihre App zu integrieren. Die Anzeigen sollen so dynamisch und drahtlos auf das Gerät übertragen werden. Apple wird diese Anzeigen verkaufen sowie bereitstellen und die Entwickler erhalten branchenübliche 60 Prozent der über iAd erzielten Umsätze.

Die Beta-Version der iPhone OS 4 Software beinhaltet eine Entwickler-Vorschau von Game Center, Apples neuem sozialen Spielenetzwerk. Durch die Auswahl an enthaltenen APIs ist der Entwickler in der Lage Apps mit zusätzlichen Eigenschaften zu entwickeln. Dies sind unter anderem die Möglichkeit Freunde zu einem Spiel einzuladen, ein Multiplayer-Spiel mittels ‘matchmaking’ zu starten, Fortschritte zu verfolgen und aktuelle High-Scores zu vergleichen. Apps, die bisher mit GameKit APIs entwickelt wurden, werden auch unter Game Center laufen. Game Center wird im Laufe des Jahres für iPhone- und iPod touch-Anwender verfügbar sein.

Die neuen Eigenschaften für den Unternehmenseinsatz in iPhone OS 4 beinhalten Verbesserungen in Sicherheit, Skalierbarkeit und Kompatibilität. Der neue Mobile Device Management-Service kann in die bestehende Server-Infrastruktur integriert werden, um angebundene iPhones drahtlos zu konfigurieren, zu durchsuchen und sogar zu sperren oder zu löschen. iPhone OS 4 ermöglicht es Unternehmen selbstentwickelte Apps sicher zu hosten und diese ihren Mitarbeitern drahtlos zu übermitteln. Die neue Data Protection-Funktion verwendet ein Nutzerkennwort zur Verschlüsselung um Emails und Anhänge, die auf dem iPhone gespeichert sind, zu sichern. Mit iPhone OS 4 können optional längere, komplexere Passwörter vergeben werden, die das iPhone und die sich darauf befindlichen Daten noch sicherer machen. iPhone OS 4 ermöglicht es den IT-Managern mehrere Exchange ActiveSync Accounts einzurichten, ist kompatibel mit Exchange Server 2010 und beinhaltet eine Unterstützung für kommende SSL VPN Anwendungen von Juniper Networks und Cisco.

iPhone OS 4 wird als Softwareupdate für iPhone- und iPod touch-Kunden diesen Sommer erhältlich sein. Eine Version von iPhone OS 4 für das iPad erscheint diesen Herbst. Einige Funktionen werden nicht auf allen Produkten verfügbar sein. Zum Beispiel setzt Multitasking ein iPhone 3GS oder einen iPod touch der dritten Generation voraus (im September 2009 auf den Markt gebrachte Modelle mit 32GB oder 64GB). Dem iPhone 2G bleiben die Segnungen von OS 4 wie Multitasking, iAd oder Folders leider komplett verschlossen.

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