Apple-Geräte bei Mobile Ads noch vorne
Kürzlich erschien die aktuelle Ausgabe des vierteljährlichen “Mobile Mix”-Reports der Spezialisten für mobile Werbung und Kampagnen von Millennial Media (MM). Aus den Ergebnissen:
- Die Top 15 der Geräte-Hersteller nach Ad Impressionsim MM-Netzwerk beginnen so: 1. Apple (31% aller Impressions), 2. Samsung, 3. HTC, 4. RIM, 5. Motorola.
- Das obere Ende der Top 20 aller Geräte nach Impressions liest sich so: 1. iPhone (16% aller Impressions), 2. Samsung Galaxy S, 3. BlackBerry Curve, 4. Samsung Galaxy 5, 5. Samsung Galaxy Ace.
- MMs Top 5 unter den Tablets: iPad, Galaxy Tab, Kindle Fire, Acer Iconia, Motorola Xoom.
- 75% aller Impressions stammen von Smartphones.
- Trotz Apple als dominierendem Gerätehersteller (iPhone, iPad und iPod touch) liegt Android mit 52 Prozent im Betriebssytem-Mix nach Impressions weit vor iOS (34%), BlackBerry OS (8%), Windows (5%) und Symbian (1%).
- Aus werblicher (abermals Impressions-basierter) Sicht sind dies die Top 10-App-Genres: 1. Games, 2. Music & Entertainment, 3. Communications, 4. Mobile Social Media (Mocial), 5. Productivity & Tools, 6. Sports, 7. Books & Reference, 8. Weather, 9. News, 10. “Dating”.
zur Registrierung u. Download des jeweils aktuellen Mobile Mix
Über 25% mobil im Web
Der Mobile-Boom und Trend zum Mobile Business sind ungebrochen: Alleine im letzten halben Jahr ist die Anzahl der Unique Mobile Users (UMUs) in Deutschland von 16,9 auf 19,2 Millionen angewachsen. Damit sind mehr als 27 Prozent der Deutschen über 14 Jahren im mobilen Internet unterwegs – mit stark steigender Tendenz. Von diesen nutzt bereits beinahe jeder Dritte das mobile Netz ebenso oft oder sogar häufiger als das klassisch-stationäre Internet.
Mit 42 Prozent hat auch die Zahl der Angebote deutlich zugenommen, deren Nutzung von der ArbeitsGemeinschaft Online-Forschung (AGOF) erfasst wird: Die aktuelle “mobile facts 2012-I” weist Reichweiten- und Strukturdaten für 68 mobile-enabled Websites und 102 Applikationen von 14 Vermarktern aus.
Mobile Users are…
Männlich, jung, gebildet und einkommensstark – mit diesen Attributen lässt sich die mobile Nutzerschaft in Deutschland umschreiben. Doch auch Frauen entdecken das Medium Mobile vermehrt für sich: Seit der Studienausgabe vom März 2012 ist der weibliche Anteil bereits um 1,3 Prozent auf 7,88 Millionen gestiegen. Über 64 Prozent der Mobiler sind zwischen 14 und 39 Jahre alt, fast 49 Prozent zählen zur Altersgruppe 20-39 Jahre. Kombiniert mit einem überdurchschnittlich hohen Bildungsniveau (rund 70 Prozent besitzen die mittlere Reife oder einen höheren Abschluss) und bei 7,77 Millionen Usern mit einem Haushaltsnettoeinkommen von über 3.000 Euro im Monat erreichen Werbetreibende aller Branchen über den Werbekanal Mobile (Mobile Web, Web-App und native Apps besonders attraktive Zielgruppen.
Auf Platz eins bei den Apps führt nach Reichweite übrigens die TV Spielfilm iPhone App mit 1.2 Mio. UMUs pro Monat bzw. 6,4%, gefolgt von der wetter.com App (Android; 1,0 Mio. bzw. 5,3%). Auf den Plätzen drei bis fünf finden sich erneut TV Spielfilm (Android; 897.000 bzw. 4,7%), danach radio.de (iPone; 739.00 bzw. 3,9%) und die Barcoo App (iPhone; 683.000 bzw. 3,6%). Erstmals mit der mobile facts 2012-I steht auch ein Ranking für die anteiligen Reichweiten sämtlicher Bestandteile eines Angebots – also mobile-enabled Website und aller App-Plattformvarianten – zur Verfügung.
Ergänzende, von NetMarketShare stammende Zahlen veröffentlichte Statista: Nach dieser Hochrechnung werden im September 2012 Smartphones und Tablets erstmals für rund zehn Prozent der Internetnutzung verantwortlich sein. Bis Ende 2013 soll sich der Anteil der mobilen Endgeräte am Traffic auf ca. 17 Prozent erhöhen.
Und noch eine weitere Sicht: E-Plus und TNS Infratest schreiben in ihrer jährlichen Marktstudie “Mobilfunkmonitor” sogar, dass heute bereits 60 Prozent der deutschen Mobilfunkkunden zwischen 14 und 29 Jahren das Mobile Web nutzen. Vor einem Jahr lag der Wert noch bei 21 Prozent.
mehr Infos zum Mobilfunkmonitor 2012
Nutzung von Tablet, Smartphone, Notebook & Co.
Laut einer aktuellen Umfrage des IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner wurden Media Tablets sehr schnell auch für tägliche persönliche Tätigkeiten genutzt. Nach der Umfrage handelt es sich bei den Aktivitäten die sich vom PC auf das Tablet verlagern am häufigsten um das Abrufen der E-Mails (81 Prozent der Befragten), das Lesen von Nachrichten/News (69 Prozent), das Abrufen der Wettervorhersage (63 Prozent), Social Networking (62 Prozent) und Gaming (60 Prozent).
Die Gartner Umfrage wurde Ende des Jahres 2011 in den USA, UK und Australien durchgeführt. Dabei wurden 510 Befragte, die ein Tablet sowie mindestens zwei weitere Connected Devices besitzen mussten, aufgefordert, ein “Nutzer-Tagebuch” über Ihre Aktivitäten mit Tablets, PCs (Desktops oder Notebooks) sowie Smartphones & Co. zu führen.
Über 50 Prozent der Tagebuchführer ziehen es erstaunlicherweise bereits heute vor, Nachrichten/News, Magazine und Bücher am Bildschirm zu lesen. Erstaunlich, weil die Qualität der Bildschirme bislang durchaus noch zu wünschen übrig lässt. Im Schnitt nutzt einer von drei (33 Prozent) Tablet-Besitzer seinen/ihren Flachmann, um Bücher zu lesen – im Gegensatz zu Notebooks (13 Prozent) und Smartphones (7 Prozent). Gartner glaubt nicht an ein hundertprozentiges Ersetzen der Druckerzeugnisse durch die digitalen Versionen, spricht aber ausdrücklich von einem “less-paper model”.
Die Befragten early tablet adopters gaben überdies an, ihre diversen mobilen Endgeräte abwechselnd zu benutzen und nicht eines durch ein anderes zu ersetzen. Dennoch nutzen Tablet-Besitzer ihre privaten PCs an Wochenenden 20 Prozent weniger als in der Woche – insofern kannibalisieren andere Mobile Devices die PC-Nutzung schon eindeutig. Die stärkste Tablet-Nutzung findet im Wohnzimmer statt (87 Prozent), gefolgt vom Schlafzimmer (65 Prozent) und Küche (47 Prozent)!
Hauptargument für die Anschaffung eines Media Tablets ist laut Studie das Format (Form Factor): relative kleine Abmessungen und niedriges Gewicht. 45 Prozent der Befragten nutzen ihr Tablet übrigens immer nur selbst. Gartner schließt daraus, dass ein Tablet-Computer fast so ein persönlicher Gegenstand des täglichen Lebens ist wie ein Mobiltelefon. Ein weiterer Trend: Männer kaufen sich typischerweise ihre Tablets selber, während Frauen sie häufiger als Geschenk erhalten – nett.
Smartphone liegt in der Nutzungshäufigkeit vorn
Mit acht mal am Tag liegen Smartphones bei den Befragten in der Nutzungshäufigkeit weit vorne. Mobile PCs (Laptops, Notebooks) kommen dreimal täglich an die Reihe, Tablets immerhin noch zweimal täglich. Der Smartphone-Nutzung kommt “zugute”, dass sie sowohl in- wie außerhalb der Wohnstatt genutzt werden: 65 Prozent der Befragten benutzen ihre Mobiltelefone auch unterwegs und 66 Prozent ausdrücklich auf der Arbeit (BYOD).
Noch mehr Informationen im Gartner Report “Survey Analysis: Early Tablet Adopters and Their Daily Use of Connected Devices”, der hier geordert werden kann.
HTI-Gruppe realisiert Mobilzugriff auf Online-Shop
Die HTI ist ein Fachgroßhandel für Tiefbau- und Industrietechnik, der aus einem Verbund von mittelständischen Unternehmen in ganz Deutschland besteht. Diese werden von Unternehmern geführt, die als persönlich haftende Gesellschafter täglich für ihre Kunden im Einsatz sind. Die HTI-GRUPPE definiert jetzt mit der gleichnamigen Free App die nächste Stufe in ihrem Mobile Business. Nach dem Erfolg der ersten Version der zur IFAT ENTSORGA 2010 vorgestellten ersten HTI-App verschafft die aktuelle App “HTI-Gruppe” mit deutlich erweiterten Funktionen noch mehr Unabhängigkeit von Ort und Zeit. Kostenlos und mit intuitiver Bedienung lassen sich die vielfältigen Services des Fachgroßhandels für Tiefbau und Industrietechnik schnell und einfach nutzen – wo und wann auch immer der Bedarf auftritt.
Egal, ob Artikel gesucht, Nettopreise recherchiert, Lagerbestände in der eigenen Nähe überprüft oder Bestellungen zur Lieferung auf die aktuelle Baustelle aufgeben werden sollen – diese App macht’s komfortabel auf dem eigenen Smartphone möglich. Natürlich ist auch die Vorbestellung zur eigenen Abholung einem der HTI-Häuser ist eine Option. Dafür zeigt die App auf Wunsch die zum eigenen Standort nächstgelegene Filiale an. Die einzige Nutzungsvoraussetzung für die Bestellfunktionalität der App sind gültige Zugangsdaten zu einem Kunden-Account beim Online-Shop HTI Online Plus.
Ein besonderer Clou der App-Funktionen ist der “Lagerscanner”:
Damit können App-Anwender einfach mit der Kamera ihres Smartphones den Artikelbarcode eines vielleicht auf der Baustelle zur Neige gehenden Produktes fotografieren – und schon zeigt die App Artikelname, Bestand und Preis bei dem in Frage kommenden HTI-Haus.
Ein weiteres Highlight stellt der “Calculator” dar: Wenn im HTI Online Plus-Shop ein Warenkorb für ein Bauprojekt zusammengestellt wurde, ermöglicht der Calculator die Kalkulation der Projektkosten – inklusive Lohnkosten, Aufschläge, Einbau, ggfs. Rabatte – und zeigt den Endpreis an: Mobile Planungssicherheit.
Ein Store Locator sowie die Integration von Wetter-Prognosen (Wie wird das Wetter auf der Baustelle?) sowie News der HTI-Gruppe runden die funktionsstarke App ab. Der HTI-Shop und die App zielen auf Profis im Bereich Tiefbau und Industrietechnik.![]()
US-Androiden: Apps vor Mobilem Internet
Smartphone- oder Tablet-Nutzer haben beim Abrufen von beispielsweise E-Mails, News, Wetterprognosen oder auch beim Besuch von Social Networks häufig die Wahl: mobil optimierte Webseite oder fest installierte mobile App? Zumindest was die Nutzungszeit angeht, haben hier die mobilen Apps deutlich die Nase vorn, wie Nielsen herausgefunden hat.
Nielsen Smartphone Analytics ist ein neuer Service der Marktforschungsspezialisten. Über On-Device Meter, die auf “Tausenden von iOS und Android Smartphones installiert sind”, erfasst und analysiert er deren Nutzungsdaten. Hiernach verbringt der durchschnittliche Androidnutzer in den USA täglich 56 Minuten mit dem mobilen Internet und Apps auf seinem Telefon. Zwei Drittel dieser Zeit wird für die Nutzung von mobilen Apps verwendet, gegenüber einem Drittel mobiler Internetanwendungen (was allerdings auch damit zusammenhängen könnte, dass das Gros der Spiele als native App angeboten wird; vgl. aktuell in den Top 5 des deutschen Android Market: Cut the Rope; Doodle Jump und X Construction).
Obwohl bekanntlich mittlerweile über 510.000 Android-Apps zur Verfügung stehen, verteilt sich das Gros der Nutzungszeit auf eine relativ kleine Gruppe: 43 Prozent der Gesamtnutzungsdauer von mobilen Apps von US-Androidnutzern entfällt auf die Top 10 Android Apps und ganze 61 Prozent auf die Top 50 Apps.
mehr zum Thema von Nielsen
17% d. Deutschen surfen mobil
Zentrales Thema der diesjährigen Allensbacher Computer- und Technik-Analyse (ACTA 2011) ist die mobile Internetnutzung. kress.de hat die zentralen Ergebnisse wie folgt aufgearbeitet: “Aktuell gehen laut ACTA 17% der deutschsprachigen Bevölkerung im Alter von 14 bis 69 Jahren mit Handheld-Geräten wie Smartphones, Tablet-PCs oder anderen mobilen Geräten ins Internet. Das entspricht zehn Millionen Personen – Tendenz steigend. Denn 15% der Bevölkerung, also 7,31 Mio Menschen, wollen ein Smartphone kaufen, 7% einen Tablet-PC (3,41 Mio).

Möglichen Käufern von Telefonen und Tablet-PCs ist die mobile Internetnutzung sehr wichtig: 32% derer, die ein Handy kaufen wollen, 78% derer, die die Anschaffung eines Smartphones beabsichtigen und 39% derer, die sich ein Tablet-PC zulegen wollen, erachten das mobile Internet als wichtige Funktion. In der Studie von 2010 traf dies nur 17% der Handy-Käufer und 60% der Smartphone-Käufer zu.
E-Books sind Nischenthema
Erst 2% der Deutschen besitzen bereits einen Tablet-PC. Auch Lesegeräte für digitale Bücher (E-Books) sind noch eher ein Nischenprodukt: Nur 1,5% besitzen ein E-Book-Lesegerät, 3,0% wollen eines kaufen. Die Besitzer eines E-Book-Lesegeräts sind zu 60% männlich, die potenziellen Käufer mehrheitlich weiblich. Bildungsabschluss, Einkommen, und Technikaffinität sind bei Besitzern und möglichen Käufern überdurchschnittlich.
Mobile Content-Arten
An der Spitze der mobilen Nutzung steht die E-Mail-Kommunikation. 74% der mobilen Internetnutzer schreiben und empfangen E-Mails auf dem Smartphone oder einem anderen Handheld-Gerät. Es folgen die Nutzung von Wetterinformationen (53%) und die Routenplanung (48%). Aktuelle Nachrichten aus der Politik konsumieren 32% mobil, Sportnachrichten 30% und Wirtschaftsmeldungen 20%. 12% der mobilen Internetnutzer lesen Promi-News auf ihrem Handheld-Gerät.
Tablet-Nutzer sind Zeitungsleser
Nutzer von Tablet-PCs informieren sich stärker online und in Zeitungen als die Gesamtbevölkerung (aber vgl. diese, stark abweichende Ergebnisse liefernde GfK-Studie. So antworteten 56% der Tablet-PC-Nutzer auf die Frage, wo sich sich gestern informiert hätten, mit “Zeitung”. In der Gesamtbevölkerung gaben 44% diese Antwort. 52% der Tablet-Nutzer gaben an, sich im Internet informiert zu haben, doch nur 25% der Gesamtbevölkerung.
Kaum Zahlungsbereitschaft
Die Zahlungsbereitschaft für Inhalte ist gering. 47% der Internetnutzer und 37% der mobilen Internetnutzer gaben an, für kein Angebot Geld ausgeben zu wollen. Am ehesten sind Internetnutzer noch dazu bereit, für E-Mail-Dienste zu bezahlen. 30% der Internetnutzer und 36% der mobilen Internetnutzer bejahten dies. Es folgen Nachschlagewerke wie Wikipedia (kostenlos/spendenfinanziert: 17% bzw. 20%), Routenplaner (11% bzw. 13%) und Internettelefonie (11% bzw. 14%). Für Nachrichten wären nur 5% der Internetnutzer und 9% der mobilen Internetnutzer bereit, Geld zu zahlen, für Sportnachrichten lediglich 3% bzw. 5%.
Im Vergleich zur Studie aus dem Vorjahr entwickelte sich die Zahlungsbereitschaft der Deutschen eher rückläufig: Lediglich für Fernsehen via Internet legte sie zu (um 32 Prozentpunkte), interessanterweise ebenso für soziale Netzwerke (um 28 Prozentpunkte). Dagegen sank die Zahlungsbereitschaft für Nachrichten um 6 Prozentpunkte.”
UK: 3 von 5 Top Apps gehören Google
Die GSMA (GSM Association) und comScore haben gemeinsam mit den UK-Carrier-Unternehmen einen Report zur App-Nutzung in Großbritannien veröffentlicht. Diese GSMA Mobile Media Metrics (MMM) enthüllen u.a., dass im April 2011 mit knapp 8,8 Mio. rund 40 Prozent der 21,8 Mio. britischen Mobilfunk-Kunden Apps im Einsatz hatten, die sich mit dem Internet verbinden. Mit 6,4 Mio. Unique Mobile Users (UMU) lag dabei Google Maps weit an der Spitze und erreichte 73,3 Prozent aller Anwender von Mobile Apps. Mit 3,6 Mio. Nutzern kam die Yahoo-Wetter-App auf Rang 2 und Facebook (3,5 Mio:) auf Platz 3 – gefolgt von zwei weiteren Apps aus dem Google-Stall: Google Mobile (Search; 2,6 Mio.) und YouTube (2,4 Mio), was die starke Position der Android-Company Google im Mobile Business belegt. Google Earth lag übrigens auf Platz 18 der Top Charts.
Der Rest der Top 10 liest sich wie folgt: 6. eBay, 7. Sky Sports (Live Football), 8. Yahoo Stocks, 9. WhatsApp Messegner, 10. Sky News. Der vollständige Report beeinhaltet das detaillierte Ranking von Hunderten von Apps und kann als Bestandteil des GSMA MMM Produktportfolios erworben werden, das u.a. monatliche Reports zur Mobilen Internet-Nutzung beeinhaltet.
die ganze Pressemitteilung lesen
GSMA-Partner comScore hat unlängt übrigens mit Device Essentials ein weiteres interessantes Dienstleistungs-Produkt vorgestellt: Dieser Service ermöglicht es laut Anbieter, den Traffic für alle Gerätetypen wie PCs und andere Endgeräte zu messen – einschließlich Mobiltelefonen, Tablet-Computern, MP3-Playern, E-Book-Readern, Spielekonsolen, und anderen Gerätetypen, die eine Internetverbindung haben (Connected Devices). Device Essentials basiert auf comScores weltweiten Unified Digital Measurement (UDM)-Daten, die durch eine Kombination von Panel-/Umfrage-basierten und Server-basierten Methoden ermittelt werden. Für Deutchland wurde beispielsweise folgende aktuelle, aggregierte Aufschlüsselung angegeben: “Handy” (inkl. Smartphone) 58,8%; Tablet 30,3%; “Andere” 10,9 (Handheld-Geräte 8,5% und Gaming Konsolen 2,3%).
MobiLens a): Europäer sind Textmeister
Die Mobil-Spezialisten von comScore haben für eine Sonderausgabe ihrer MobiLens-Reports das Thema Mobile Usage in den Teilmärkten Japan, USA und Europa untersucht. Betrachtet wurden insbesondere der Konsum von mobilem Content, die Rolle von Sozialen Netzwerken sowie demographische Unterschiede. Die Ergebnisse zeigen, dass das “Mobile Behaviour” in den drei Zielmärkten teils stark variiert.
- Beispielsweise sind japanische Mobilnutzer am meisten “connected”: Über 75 Prozent von ihnen nutzen Medien, indem sie mobil browsen, Apps oder anderen Content herunterladen – im Vergleich zu 43,7 Prozent in den USA und 38,5 Prozent in Europa.
- In Japan nutzen 42,3 Prozent der Mobilanwender Apps (Keine Unterscheidung zwischen Web-Applikationen und nativen Apps) – im Vergleich zu 31,1 Prozent in den USA und 24,9 Prozent in Europa.
- Die Europäer lieben Messaging: 81,7 Prozent verfassen und versenden Textnachrichten mobil – im Vergleich zu 66,8 Prozent in den USA und nur 40,1 Prozent in Japan. Die Japaner setzen hingegen mit 54 Prozent mehr auf mobile E-Mail (einschließlich Job-Mail) und die US-Amerikaner auf Instant Messaging (17,2 Prozent).
- Blogs und Soziale Netzwerke werden von 21,3 Prozent der US-Mobilnutzer auch mobil verwendet – im Vergleich zu 17 Prozent in Japan und 14,7 Prozent in Europa.
- In Japan werden mehr Fotos (63%) mit Mobiltelefonen aufgenommen oder damit TV/Video betrachtet (22%), während Europäer lieber Musik hören (24,2%) oder spielen (24,1%).
- Auf vergleichbarem Niveau in den drei Märkten liegt das Abrufen des eigenen Kontostands. Mit 16,1 Prozent werden in Japan fast doppelt so häufig wie in Europa Börsenkurse mobil abgerufen.
- Weitere mobile Highlights sind die Nutzung von Karten/Navigation sowie von Verkehrs- und Wetterberichten.
- Die demographische Analyse erweist den japanischen Markt als ausgeglichener: In den USA greifen 25-34 Jahre alte Mobilnutzer mit 44 Prozent höherer Wahrscheinlichkeit mobil auf Medien zu als der Durchschnitt. In Europa stellen die 18-24 Jahre alten Nutzer das “always online”-Segment.
- Europa und Vereinigste Staaten zeigen auch größere Geschlechtsabweichungen im Mobilverhalten: In den USA liegen Frauen 9 Prozent unter der männlichen mobilen Mediennutzung, in Europa sogar 16 Prozent .
- Die erfolgreichsten Social Networks in Japan sind Mixi, Gree, Twitter und Mobage Town. In den USA kommen Facebook, MySpace, YouTube und Twitter, in Europa Facebook, YouTube, “MSN” (+ Windows Live + Bing) und Twitter in die Top Four – Twitter schafft es also als einziges in allen drei Märkten in die Spitzengruppe.
28% der Nutzer des Mobile Internet planen Nutzung mindestens 1x wöchentlich

Das jüngste Mobile Consumer Briefing der Mobile Marketing Association (MMA) widmete sich gemeinsam mit Partner Lightspeed Research der mobilen Internet-Nutzung in Deutschland, Frankreich und Großbritannien.
Aus den Ergebnissen:
- 28% der befragten Anwender gehen davon aus, dass sie im kommenden Jahr das mobile Web mindestens einmal pro Woche oder häufiger nutzen werden.
- Als Top-Themen bei der Nutzung wurden angegeben: Nachrichten, Wetter, Social Networks und mobile Suche.
- Als wichtigster Content in Deutschland wurden Schlagzeilen angegeben (in UK u. Frankreich: Karten/Navigation)
- Durchschnittlich 30% der Nutzer können sich vorstellen, Alerts/Benachrichtigungen auf ihrem obiltelefon zu erhalten, Dabei würden 38% das Format SMS der MMS vorziehen (Push Notifications nicht abgefragt).
- Die populärsten mobilen Zugangsweisen zu Internetseiten sind in allen drei Ländern 1. Mobile Search, 2. Bookmarks, 3. Alerts
- Bullet point
Bestätigt werden die Lightspeed-Ergebnisse vom aktuellen TNS Convergence Monitor von TNS: Hiernach gehen im deutschen Markt heute bereits 21 Prozent der 14- bis 64-Jährigen privaten Handybesitzer mit ihrem mobilen Endgerät auch online – sei es um E-Mails abzurufen oder um im Netz zu surfen. Dies bedeutet gegenüber dem vergangenen Jahr einen Zuwachs von 3 Prozentpunkten. Treiber dieser Entwicklung sind laut Bericht die zunehmende Verbreitung internetfähiger Handys und die sinkenden Kosten für die Datenübertragung.
Aktuell sind es 17 Prozent der Handynutzer, die Gebrauch von der E-Mail-Funktion ihres Mobiltelefons machen, 13 Prozent besuchen Webseiten im Internet. Besonders gerne gehen die 14- 29-Jährigen mobil online: In dieser Altersgruppe sind es 29 Prozent der Handynutzer, die mehr oder weniger häufig mit ihrem Handy im Internet surfen, ihre E-Mails checken oder mobile suchen. Bei den abgerufenen Inhalten ist eine Annäherung des mobilen Surfverhaltens an die stationäre Internetnutzung zu beobachten.
Das Potenzial für die mobile Internetnutzung sei damit aber bei weitem noch nicht ausgeschöpft: 40 Prozent der Handynutzer besitzen bereits ein Smartphone, nahezu jedes hierorts neu erhältliche Handy ist internetfähig.
iPad-Nutzung: “Frühstück” und “Couchtime” dominieren
Die zum ersten Mal durchgeführte Studie iPad Effects von Tomorrow Focus Media, nach eigenen Angaben einer der größten deutschen Onlinevermarkter, will neue Aufschlüsse zur Nutzung und Akzeptanz von iPad-Angeboten geben. Die Studie bezieht erstmals Daten aus der Befragung innerhalb einer iPad Applikation ein.
Im Tagesverlauf wird das iPad laut iPad Effects vorwiegend in den Morgenstunden sowie ab 20 Uhr zur “Couchtime” genutzt. Unter der Woche spielt die Nutzung des iPhones eine größere Rolle als die iPad-Nutzung, während das iPad verstärkt am Wochenende genutzt wird. Trotzdem nutzen 97 Prozent der befragten iPad-Besitzer ihr iPad täglich.
Das iPad wird vorwiegend privat genutzt. So interpretiert die Erhebung jedenfalls den Umstand, dass 80,2 Prozent der befragten Personen angaben, das iPad zu Hause zu nutzen. Ein Fünftel der Befragten nutzt das iPad auch unterwegs.
Noch kein Buch-Ersatz
Das iPad wird vorwiegend verwendet, um im Internet zu surfen. Das Lesen von Tageszeitungen und Zeitschriften spielt auch eine große Rolle, wohingegen das Lesen von Büchern bisher von untergeordneter Bedeutung ist. Die meistgenutzten Apps stammen mit 38,2 Prozent aus dem Bereich Information. Jeder Fünfte gibt an, Service-Apps für Wetter, Börse oder TV-Programm zu nutzen.
Der Großteil (84 Prozent) der befragten iPad-Nutzer war bereits vor dem Kauf im Besitz mindestens eines Produktes von Apple. Der mit Abstand wichtigste Grund für den Kauf eines iPads ist die Mobilität und Handlichkeit des Geräts. Allein das Markenimage von Apple konnte 15,4 Prozent der Befragten überzeugen. Qualität, Usability und die Bildschirmlesbarkeit sind ebenfalls wichtig.
Abstract der Studie