Mobile Device Trends 2012

Millennial Media_0213_MobileMix_2012 In ReviewUnlängst erschien der zusammenfassende Report “Year in Review Mobile Mix” der Spezialisten für mobile Werbung und Kampagnen bei Millennial Media (MM) mit Fokus auf Top-Endgeräte, -Hersteller und -Betriebssysteme im Mobile Business. Aus den Ergebnissen:

  • Apple und Samsung waren auch im MM-Netzwerk die führenden Hersteller. Stolze 31,2 Prozent aller Ad Impressions ließen sich auf Apple-Geräte, 22,3 Prozent auf Samsung Devices zurückführen. Der Rest der Top 15 (Smartphones, Tablets, Connected Devices): BlackBerry, HTC, Motorola, LG, Huawei, ZTE, SonyEricsson, Nokia, Amazon, Kyocera (!), Pantech, Sony und schließlich Acer.
  • Bei den Geräte-Charts liegen erwartungsgemäß iPhone und Samsung Galaxy vorn, vgl. Grafik. Samsung hat acht Smartphone-Modelle in den Top 15.
  • Top 20 Mobile Phones

















  • 48% der Impressions gehen bei den Smartphones auf unter Android betriebene Geräte zurück, 32% auf iOS, 16% BlackBerry OS, 3% Windows Phone/Mobile, 1% Symbian.
  • Für Tablets hingegen ergibt sich folgender Mix: 58% iOs, 41% Android, 1% BlackBerry OS

zur Registrierung u. Download des jeweils aktuellen Mobile Mix

Mobile Game theory: was wirklich rockt

Millennial Media Mobile Mix 0113 Mobile GamesUnlängst erschien wieder eine Ausgabe des vierteljährlichen “Mobile Mix”-Reports der Spezialisten für mobile Werbung und Kampagnen bei Millennial Media (MM). Der aktuelle Bericht widmete sich ganz den Mobile Games bzw. Spiele-Apps. Aus den Ergebnissen:

  • Es handelt sich um eine besonders erfolgreiche App-Kategorie, sowohl nach Downloads (App Store-Hitlisten) wie nach Ad Impressions betrachtet: Spiele liegen auch hier unangefochten auf Platz 1, vor Musik/Unterhaltung und Kommunikation.
  • Millennial Media Mobile Mix 0113 App-Kategorien

  • 74% der Games im MM-Netzwerk laufen auf Smartphones, 23% auf Non Phone-Connected Devices und lediglich 3% auf Feature Phones.
  • Stolze 64% der Game Apps liefen unter Android, 30% unter iOS, 5% unter BlackBerry OS und 1% unter Windows (Windows Phone, Windows Mobile) ab.
  • Die Rangliste nach Spielearten liest sich so: “Arcade” (Geschicklichkeits- bzw. Video- oder Spielhallen-Spiele) 30%, Wortspiele 26%, Puzzle 19%, Brettspiele 9%, Kartenspiele 4% sowie 12% für “andere”.
  • Mobile Gamers sind eine attraktive und gewaltig wachsende Zielgruppe: eMarketer geht von 60 Mio. Mobilzockern allein in den USA im Jahr 2010 aus – eine Zahl, die sich 2013 auf 120 Mio. verdoppeln soll. Dies erklärt einen Megatrend wie Gamefication und die Attraktivität von gamified Apps wie z. B. The ? Book.
  • Der Erfolg von Mobilspielen beim Verbraucher zieht natürlich auch Werbekunden an. Die Rangliste der in Mobile Games Kampagnen schaltenden Branchen: 1. Reise/Tourismus, 2. Unterhaltung, 3. Bildung, 4. Handel und Restaurants, 5. Finanzen, 6. Telekommunikation, 7. Consumer Packaged Goods (CPG)/Fast Moving Consumer Goods (FMCG, 8. Infoportale, 9. Automotive, 10. Dating/Verabredungen

zur Registrierung u. Download des jeweils aktuellen Mobile Mix

iOS-Geräte sicher ins Unternehmensnetz bringen

www.ncp-e.comDie Verwaltung von Fernzugriffen auf die Unternehmens-IT erfordert eine zuverlässige Authentifizierung der Endgeräte, gerade auch im Zuge von BYOD-Konzepten. Zudem sollten pro Endgerät spezifische Zugriffsrechte erteilt werden können. Der Secure VPN Enterprise Server der NCP engineering GmbH führt laut Anbieter eine zertifikatsbasierte Endgeräte-Authentifizierung durch und erteilt daraufhin die Zugriffsrechte für das mobile Endgerät – oder ggfs. eben auch nicht.

Das Apple-eigene MDM-System verteilt die unterschiedlichen Zertifikate auf alle zugelassenen iOS-Geräte. Etabliert nun der Anwender von seinem Endgerät aus einen VPN-Tunnel zum Firmennetz, erkennt der VPN-Server anhand des Zertifikats, ob der Zugriff mittels Notebook, iPad oder iPhone erfolgt und ordnet dem Anwender die zentral vorgegebenen Rechte zu. Beispielweise könnte einem Windows- oder OS X-Notebook vollständiger Zugang und den iOS-Geräten nur eingeschränkter Zugriff auf das zentrale Datennetz zugewiesen werden. Die Zertifikate sind für den Anwender nicht einsehbar und können laut NCP weder manipuliert noch für nicht zugelassene Fremdgeräte genutzt werden. Es bestehe also keine Möglichkeit, beispielsweise durch Kopieren der Konfiguration unerlaubt mit privaten Endgeräten auf die Unternehmens-IT zuzugreifen.

Der hybride NCP Secure Enterprise VPN Server ist für Windows und Linux jeweils in 32 und 64 Bit lieferbar und beherrscht laut Anbieter “alle VPN-Technologien”. (Mit teils anderen Sicherheitsstufen und -features) werden auch die Mobil-Plattformen Android, Windows Mobile, Windows Phone 7 und BlackBerry unterstützt.

mehr Infos

MDM-Produkt von brainwaregroup

brainwaregroup.comNach Bekanntgabe einer Kooperation mit dem finnischen Unternehmen Capricode (Hersteller der MDM-Lösung SyncShield) stellt die brainwaregroup nun ihr eigenes Mobile Device Management-Produkt Columbus Mobile vor. Zur Funktionalität gehören laut Anbieter “die Provisionierung und Verwaltung von Smartphones und Tablets auf Basis von iOS, Android, Symbian und Windows Mobile”. Durch die technische Integration mit bestehenden Produkten soll die Verwaltung mobiler Geräte an die bereits bekannte Bewirtschaftung von Desktops und Notebooks und Servern angelehnt und somit vereinfacht und vor allem kostengünstiger für die Anwender werden.

Analog dazu soll die Integration mit Asset-/Lizenz- und Vertragsmanagement sowohl die Sicherung von Compliance und Policies als auch Unterstützung bei der Budgetierung und dem Support bieten. Columbus Mobile ist neben einer Kaufversionen auch als SaaS verfügbar.
mehr Infos zu Columbus Mobile

Wick Hill vertreibt Zenprise

zenprise.comDie Mobile Device Management (MDM)-Lösungen von Zenprise werden künftig in Deutschland (und Großbritannien) von Wick Hill vertrieben.

Der Zenprise “Mobile Manager” kann wahlweise als zentral installierte oder als Cloud-Lösung geordert werden. Er soll den gesamten Lebenszyklus von mobilen Endgeräten im Unternehmenseinsatz abdecken: Von der Registrierung (auch BYOD-Geräte) über die Software-Verteilung oder Geräteortung bis hin zur Fernlöschung oder Außerdienststellung (auf Lieferzustand zurücksetzen). Unterstützt werden “sämtliche bedeutenden Plattformen”, darunter Android, BlackBerry, iOS, Symbian und Windows Mobile.

wickhill.comDie differenzierte Umsetzung unterschiedlicher Zugriffsrechte und Policies von Unternehmens- oder Mitarbeiter-Geräten soll ebenso möglich sein wie die von Unterstützung von VPNs, von Blacklists und Whitelists für (un)erwünschte Apps, von Corporate App Stores sowie die Durchsetzung von Passwort-Corporate App StoresPolicies (Länge, Komplexität und Wechselhäufigkeit) und der Schutz besonders sensibler Daten mit Mobile Data Leakage Prevention (DLP).

DX-Union goes MDM

Nach Klick auf den MDM-Knoten in der Admin-Oberfläche in DX-Union erscheint die Startseite der jeweiligen Komponente

Der IT-Dienstleister Materna hat seine Suite für das Client- und Server-Management “DX-Union” um
ein Modul für Mobile Device Management (MDM)erweitert. Das neue Modul ist ein Produkt von Dialogs Software: Das auf mobile
Datenkommunikation spezialisierte Dortmunder Software-Haus gehört seit April 2012 zu dem IT-Sicherheitsunternehmen Dialogs Software Sophos.

Auch private Endgeräte von Mitarbeitern, die dem Trend “Bring your own Device” (BYOD) folgend ins Unternehmensnetz gelangen, sollen sich dank des neuen Moduls nun einheitlich administrieren lassen. Als Zentrale Funktionen gibt Matern an: die benutzerfreundliche Geräteregistrierung, das Durchsetzen von IT-Compliance, das Sperren verlorener Geräte, das Einrichten von E-Mail-Zugängen, das gezielte Verteilen von Applikationen, App-Managment sowie ein Enterprise App Store zur Bereitstellung unternehmenseigener Apps. Zu den wichtigsten unterstützten Betriebssystemen zählen iOS, Android, Windows Mobile und BlackBerry OS.

iOS+Android: >86% MA i.d. USA

Nielsen Q2/12: Marktanteile der Smartphone-BetriebssystemeAktuelle Zahlen von Nielsen zeigen: 54,9 Prozent der US-Mobilfunk-Kunden haben ein Smartphone. Bei den Neukäufern während der letzten drei Monate haben sich sogar 2 von 3 für ein Smartphone entschieden – meist für ein mit Android betriebenes (51,8 Prozent). Addiert man die 34,3 Prozent der iPhone-Nutzer, so erhält man eine (theoretische) Reichweite für iOS + Android-Apps von 86,1 Prozent.

Alles andere läuft mehr denn je unter ferner liefen: 8,1% für BlackBerry OS (nur noch 4% in bei Käufern in den letzten drei Monaten!); das veraltete Windows Mobile liegt noch bei 3 Prozent, das noch aktuelle Windows Phone 7 bei 1,3 Prozent, Symbian (Nokia) kommt auf 0,9 Prozent und WebOS (Palm/HP) nur noch auf 0,6 Prozent.

comScore: Android weit vorne bei Mobile OS in D.

Android ist aktuell die am stärksten verbreitete Smartphone-Plattform in Deutschland. 40 Prozent aller derzeit genutzten Smartphones laufen mit dem Betriebssystem Android von Google. Vor einem Jahr waren es erst 17 Prozent. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis von aktuellen comScore Zahlen (MobiLens).

BITKOM/comScore MobiLens: Verteilung der mobilen Betriebssysteme in DeutschlandHierfür wurde wurde der Smartphone-Bestand im ersten Quartal 2012 in Vergleich zum Vorjahresquartal gesetzt. Auf dem zweiten Platz liegt das Betriebssystem Symbian von Nokia mit einem Anteil von 24 Prozent. Vor einem Jahr hatte Symbian diesen Markt mit 42 Prozent noch dominiert. Das iPhone-Betriebssystem iOS von Apple konnte seine Position mit einem Anstieg um einen Prozentpunkt auf jetzt 22 Prozent festigen. Die Plattformen Windows Phone und Windows Mobile von Microsoft erreichen gemeinsam nur sieben Prozent Marktanteil. BlackBerry OS (RIM) ist mit drei Prozent (Vorjahr: 4,5) auf dem absteigenden Ast.

Zurzeit sind in Deutschland 23,6 Millionen Smartphones als Erstgerät im Einsatz. Das sind 8,1 Millionen oder 52 Prozent mehr als vor einem Jahr. Laut comScore besitzen somit 41 Prozent aller Handynutzer ab 15 Jahren in Deutschland ein Smartphone. Aktuell gibt es laut dem BITKOM weltweit rund 1,3 Millionen Apps für die unterschiedlichen Systeme.

IDC.comHier noch einige Zahlen für den westeuropäischen Markt von IDC: Dieser Teilmarkt ist in Q112 um 1,3 Prozent gewachsen. Der Gesamtabsatz von 44,8 Mio. Mobiltelefonen (inklusive Dumb Phones/Feature Phones, die aber europaweit nur noch auf 37 Prozent kommen) wurde vor allem von Android getrieben: Der Absatz von Android-Smartphones stieg um 124 Prozent auf 15,5 Mio. Exemplare (55 Prozent Marktanteil!). Apples Marktanteil erhöhte sich mit 7 Millionen verkauften iPhones von 21 Prozent in Q0111 auf aktuell 25 Prozent. In Europa sieht IDC einen Anteil von nur 4,1 Prozent für Microsofts mobile Betriebssyteme. Größter Einzelhersteller ist und bleibt Samsung, vor Apple, RIM und Nokia. Fazit: Mit einer App für Android und iOS erreichen Auftraggeber der App-Programmierung heute bereits potenziell 80 Prozent des Smartphone-Markts.. Laut der Ziff-Davis-Lesung der IDC-Zahlen erreicht man mit entsprechenden Apps sogar 82 Prozent!

Sichere Löschung von Smartphones u. Tablets

blancco.comAls wir Blanccos Lösung zur professionellen Datenlöschung von ausgedienten oder defekten Smartphones 2010 erstmals vorstellten, unterstützte sie noch lediglich Symbian, Windows Mobile und Blackberry OS. Inzwischen bietet Blancco seine “End-of-Lifecycle”-Lösung auch für iOS und Android an.

Blancco Mobile Edition besteht aus einer PC-Komponente sowie gerätespezifischen Smartphone-Clients. Aufgrund automatisierbarer Pozesse kann laut Blancco eine Vielzahl von Geräten pro Tag sicher gelöscht werden – also inklusive aller Zugangsdaten zu Unternehmensnetzen und -anwendungen. Über einen Datenlöschbericht inklusive Gerätenummer und Gerätedaten wird dies dokumentiert.

“Zusätzlich zu den Informationen auf der SIM-Karte speichern Smartphones Gigabytes von Daten in internen wie externen Speichern. Daher sollten Firmen mit der Entsorgung dieser Geräte genauso verantwortlich umgehen, wie mit der Entsorgung von Laptops oder PCs”, erläutert Ari Korpelainen, VP of Product bei Blancco.

Blancco-Produkte für die Datenlöschung sind zertifiziert für Common Criteria (ISO 15408) und erfüllen die anspruchsvollen Richtlinien des DoD. Der TÜV Süd bestätigt der Mobile Edition 1.1.31 für die Plattformen Android, BlackBerry, Symbian und Windows Mobile sowie dem Blancco Data Cleaner eine sichere und nicht wiederherstellbare Löschung von Daten auf allen gängigen magnetischen Festplattentypen.

mehr Infos zu Produkt u. Anbieter

Bewegung im MDM-Markt

Je mehr das Mobile Business Alltagsrealität wird, je mehr die Unternehmen von Smartphones, Tablets, Business Apps erreicht werden (ob nun via eigener Mobil-Strategie oder via Consumerization und BYOD bzw. CYOD, um so dringlicher werden die Anforderungen nach einem Mobile Device Management (MDM), das imstande ist, die gerufenen mobilen “Geister” auch zu bändigen. Von Fiberlink zitierte Analysten erwarten, dass die Umsätze mit Mobile Device Management-Systemen in diesem Jahr um 40 Prozent wachsen.

Matrix42 mit iOS 5-Unterstützung
Matrix 42Ab sofort bieten beispielsweise die MDM-Produkte von Matrix42 auch “Managementfunktionen für iPhone, iPod Touch und iPad mit dem neuen iOS 5.1 an”. Die Funktionalität laut Hersteller:

  • E-Mail-Konfiguration – z. B. S/MIME-Verschlüsselung, ohne E-Mails über Dritte bzw. verschiedene E-Mail-Konten versenden zu müssen;
  • Wi-Fi-Konfiguration – einfache Konfiguration der Proxy-Einstellungen und automatische Einwahl in Wi-Fi-Netzwerke;
  • Roaming-Konfiguration – sofortige Aktivierung oder Deaktivierung von Sprach- und Daten-Roaming;
  • iCloud-Konfiguration – Aktivierung und Deaktivierung von iCloud-Backup, Dokumenten-Sync und Fotostream;
  • Software Verteilung/Roll-out – drahtlose Aktivierung der Geräte auch ohne iTunes;
  • Apps/Corporate App Store – Installation von öffentlichen und unternehmenseigenen Applikationen oder Daten zur selbständigen Verwaltung; einfaches Entfernen von Daten, wenn MDM-Profile gelöscht werden;
  • Remote-Prüfung der Batterie-Lebensdauer;
  • Daten-Backups – Unterbinden von Daten-Backups mit iTunes und iCloud für Anwendungen.

Matrix42 Mobile Device Management für iOS 5 ist ab sofort verfügbar und kann direkt bei Matrix42 oder über ausgewählte Vertriebspartner bezogen werden.
mehr Infos

Fiberlink: Kooperation für die DACH-Region
TechDataFiberlink sieht sich als “führenden Anbieter von Software-as-a-Service (SaaS) für ein sicheres mobiles Device Management [...] sowie mobiles Applikations-Management”. Auf dem “Mobile World Congress” (MWC) in Barcelona gab man bekannt, dass die MaaS360-Lösung ab sofort Kunden, Wiederverkäufern und Systemintegratoren in Deutschland, Österreich und der Schweiz von von Star Tech Data angeboten werden sollen. Star Tech Data ist ein Joint Venture zwischen Brightstar Corp. und der Tech Data Corporation.

MaaS360 soll als Cloud-Lösung bewerkstellen, “dass Unternehmen ihre mobilen Endgeräte, wie z.B. Smartphones oder Tablets sofort integrieren und durch umfassende Sicherheitsrichtlinien absichern können, ohne zuvor in die eigene Infrastruktur investieren zu müssen.” Dabei werden nicht nur iOS- und Android-Geräte unterstützt sondern auch Windows Mobile (WP7), Symbian, BlackBerry OS u.a.

Zur Funktionalität gehören neben Standard-MDM Funktionen laut Anbieter auch: “die vollständige und automatische Erkennung aller Geräte, die Zugriff auf Unternehmens-E-Mail haben (!), “Over-the-Air” (OTA) Gerätregistrierung und Konfiguration, die Umsetzung von Unternehmensrichtlinien/Policies wie z. B. Passwörter-Konventionen, Jailbreak-Erkennung, Remote-Sperren,- und -Löschen (Remote Removal sowie das Lokalisieren von Geräten.
mehr Infos

Mobiles Life Cycle Management

ManageEngine: Mobile Device Management Services
ManageEngine hat auf dem MWC Echtzeit-IT-Tools mit Funktionen aus den Bereichen Mobile, Desktop und Service Desk vorgestellt. Unter anderem soll das Angebot “Desktop Central” ebenfalls künftig “integrierten Support für Geräte mit Apple iOS bieten”. Die Unterstützung weiterer Betriebssysteme ist bereits angekündigt. Unternehmen sollen so “Funktionen aus den Bereichen Security, Configuration und Asset Management erhalten”. Voraussetzung sei die Integration mit der HelpDesk-Lösung ServiceDesk Plus aus dem gleiche Hause. Folgende Funktionen können laut Anbieter dann bereitgestellt werden:

  • das Sperren von Geräten und das sichere Löschen von Inhalten, Dateien, Passwörtern und Einstellungen sowie die Ausführung weiterer Sicherheitskommandos;
  • Asset Management zeigt installierte Zertifikate und Profile, Details zu etwaigen Restriktionen, Sicherheitsinformationen, App-Übersichten sowie allgemeine Geräteinformationen;
  • Configuration Management gestattet das Setzen von PINs oder diverser Restriktionen, E-Mail-Konfiguration, ActiveSync mit Exchange sowie das Einrichten von VPNs und WiFi-Verbindungen;
  • Die neue Version von Desktop Central soll MS SQL unterstützen und das Aufzeichnen von Remote Support Sessions ermöglichen.

Neben Desktop Central erhält auch das Angebot “IT360″ MDM-Funktionalitäten. Die Monitoring-Lösung kann künftig auf iPads installiert werden und so auch auf diesem mobilen Endgerät eine Rundumsicht zur IT-Infrastruktur eines Unternehmens geben. Interessenten können sich ab sofort beim deutschen Vertriebspartner MicroNova für die Betaversion von DeskCentral registrieren.

Auch bei Sybase/SAP und Symantec hat sich MDM-technisch einiges getan, wie heise.de zusammenfassend berichtete: “Die SAP-Tochter Sybase konzentriert sich mit der Version 7.0 ihres Mobile-Device-Management-Produkts Afaria auf die effizientere Verwaltung von Applikationen und mobilen Endgeräten mit einer neuen Benutzerschnittstelle, einem verbesserten Workflow und Integration in das Geschäftsumfeld. IT-Administratoren sollen mit Afaria BYOD-Geräte einfach und schnell konfigurieren und absichern können. Dafür bietet es neben einem Portal, mit dem der Anwender sein Gerät selbst verwalten kann, auch das Verwalten von Applikationen, das Verschlüsseln von Unternehmensdaten sowie eine integrierte Kontrolle der Telekommunikationskosten.

Konkurrent Symantec hat sein Angebot für die Administration von Mobilgeräten ebenfalls erweitert. Neu ist unter anderem die Integration in Microsofts System Center Configuration Manager, der nun alternativ zur hauseigenen Management Platform eingesetzt werden kann. Zusätzlich zu iOS-Geräten lassen sich nun die Sicherheitsrichtlinien sowie Applikationen auf den Plattformen Android und WP7 verwalten.

Als “Mobile Security for Android” will Symantec im Spätsommer auch seine Anti-Malware-Technik und das Global Intelligence Network für Googles Mobilsystem bereitstellen. Außerdem sollen die Produkte Data Loss Prevention for Tablets und Managed PKI Service in das Gerätemanagement integriert werden. Hiermit soll sich zum einen die Übertragung sensibler Daten auf dem iPad kontrollieren lassen und zum anderen eine sicherere Geräteauthentifizierung gegenüber Firmennetzwerken und Applikationen gewährleistet werden. In Kombination mit O3 will Symantec außerdem eine sichere Nutzung von Cloud-Anwendungen auf mobilen Endgeräten gewährleisten.”

MDM-Events
Apropos heise – der Workshop iPhone, iPad und Android im Enterprise-Umfeld gibt u.A. Gelegenheit, das MDM-Tool Tarmac aus dem Hause Equinux näher kennenzulernen.

« Vorherige Einträge