Smartphone Sales 2010: +72%
Laut dem IT Marktforschungs- und Gartner wurden im Jahr 2010 weltweit 1,6 Milliarden Handys verkauft, was einem Wachstum um 31,8 Prozent im Vergleich zu 2009 entspricht. Die Smartphone-Verkäufe an Endverbraucher stiegen um 72,1 Prozent im Vergleich zu 2009 und haben jetzt einen Anteil 19 Prozent an den gesamten Handyverkäufen in 2010 – nach diesen Zahlen wäre also jedes fünfte 2010 verkaufte Handy ein Smartphone gewesen. Andere Quellen sprechen davon, jedes vierte oder sogar jedes dritte mobile Endgerät (in Deutschland) sei bereits ein Smartphone.
Smartphone-Absatz lässt PCs hinter sich
Knapp 101 Mio. weltweit in Q410 verkauften Smartphones stehen nach IDC-Zahlen nur 92,1 Mio. PCs gegenüber (Q409: 53,9 Mio. Smartphones=. Somit hätten Smartphones erstmals den PC-Absatz überrundet!
Laut Gartner hätte der Markt ohne Nachschubprobleme bei Kamera-Modulen, Touchscreen Controllers sowie AMOLED Displays (active-matrix organic light-emitting diode) in Q4/10 sogar noch stärker zulegen können. Aufgrund des Booms bei “Media Tablets” erwartet Gartner ein Anhalten der Bauelemente-Knappheit.
Der Handy-Markt hat sich laut Gartner von 2009 bis 2010 wie folgt entwickelt: Der Marktanteil von Primus Nokia ist von 36,4 auf 28,9 Prozent eingeschrumpelt. Samsung hält sich mit von 19,5 auf 17,6 Prozent auf Rang 2 der Hersteller. LG Electronics bleibt Platz 3 trotz von 10,1 auf 7,1 Prozent gesacktem Anteil. RIM verbesserte sich marginal von 2,8 auf 3 Prozent, gefolgt von Apple mit 2,9 Prozent (entsprechend 46,6 Mio. iPhones), Sony Ericsson mit 2,6 und Motorola mit 2,4 Prozent Marktanteil.
Android schon auf Position 2 im US-Smartphone-Markt
Werden nur Smartphones betrachtet, ergibt sich folgendes Ranking: Symbian (37,6%), Android (22,7%), BlackBerry OS (16,0%), iOS (15,7%), Microsoft (4,2%), Andere (3,8%). Der vollständige Report “Competitive Landscape: Mobile Devices, Worldwide, 4Q10 and 2010″ kann hier erworben werden.
WP7: 1,5 Mio. Mobiles im Markt
Das für nächsten Monat erwartete Update für Windows Phone 7 (WP7) wird voraussichtlich Copy/Paste (Zwischenablage) nachliefern, dessen Fehlen eine der wesentlichen Kritikpunkte beim Launch von Microsofts Nachfolger für Windows Mobile 6.5 war. Ein weiteres Update soll später u.a. einen aktualisierten Internet Explorer bringen.
Unterdes verbreitet Microsoft Zufriedenheit mit dem Marktstart seines neuen mobilen Consumer-Betriebssystems: “In den ersten sechs Wochen seit Verfügbarkeit wurden weltweit mehr als 1,5 Millionen Windows Phone 7-Geräte von den Geräteherstellern an Netzbetreiber und Händler weiterverkauft,” so Achim Berg, Corporate Vice President Mobile Communications Business and Marketing Group.
Auch der Start von WP7 in Deutschland wird positiv beurteilt: Ralph Haupter, Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland sieht sehr optimistisch ins neue Jahr: “Um am Markt weiter zu wachsen, werden wir 2011 nicht nur unsere Partnerbeziehungen weiter ausbauen, sondern auch das Betriebssystem noch attraktiver machen. Mehr als 18.000 Entwickler arbeiten bereits an Neuheiten, wie Spielen oder Anwendungen. Schon heute stehen mehr als 4.000 Apps auf dem Marketplace Zune zur Verfügung. Allein in Deutschland wurden die Entwicklungstools über 50.000-mal heruntergeladen. Somit liegt Deutschland mit über 1.300 registrierten Entwicklern und über 350 Apps europaweit mit an der Spitze.”
Auch die Deutsche Telekom als Provider und Distributionspartner für Smartphones mit WP7 äußert sich zufrieden in einem Statement, “dass [die] aktuellen Verkaufszahlen [...] über unseren Erwartungen liegen.”
Jedes 4. US-Handy ist ein Smartphone
Die Mobil-Spezialisten von comScore haben für die aktuelle Ausgabe ihrer MobiLens-Reports die Marktanteile von Herstellern und Providern im US-Handy- und Smartphone-Markt im Zeitraum von August bis Oktober 2010 betrachtet und mit der vorhergehenden Dreimonatsperiode verglichen. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen erneut Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von 24,2 Prozent (+1,1 Prozentpunkte) an der Spitze, gefolgt von LG (21,0%), Motorola (17,1%), RIM (9,3%) und Nokia (7,1%).
Beim knapp 61 Millionen Einheiten umfassenden US-Markt für Smartphones liegt RIM mit einem nochmals zurückgegangenen Marktanteil von 35,8 Prozent immer noch an der Spitze, gefolgt von Apple mit 24,6%. Android ist erneut um 6,5 Prozentpunkte gewachsen und erreicht jetzt 23,5 Prozent Marktanteil bei US-Smartphone-Kunden. Für Microsoft bleiben nunmehr nur noch 9,7%, für Palm (HP) nur 3,9% vom Kuchen. comScore wiederholt den Hinweis, dass die Gesamtzahlen bei allen Betriebssystemen weiterhin steigen, aber weiterhin nur Android anderen Systemen Marktanteile abjagt.
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde wie stets abgefragt. Danach haben im Juli 68,1% der US-Nutzer Textnachrichten verschickt. Die Browser-Nutzung stieg auf jetzt 36,2%. Die Nutzung von zuvor heruntergeladenen Apps stieg nochmals auf nunmehr 33,7 Prozent. Die Nutzung als Zugang zu Social Networks oder Blogs kletterte auf 24,2 Prozent.
Wettbewerb f. mobileMe & Co.
TecArt stellt mit TecArt-Push einen geräteunabhängigen Push-Dienst vor. Dieser synchronisiert laut Anbieter “jederzeit und mobil von jedem Ort aus die Groupware-Funktionalitäten E-Mails, Kontakte, Termine und Aufgaben wechselseitig zwischen mobilen Endgeräten und dem CRM-System von TecArt”. Der integrierte E-Mail Client kann zudem mehrere POP3- und IMAP-Konten automatisch abrufen und unterstützt über “Öffentliche Ordner” (vgl. MS-Exchange/Outlook) die Arbeit im Team. Gerade Nutzern von Freemailern wie Googlemail, GMX, Web.de usw. will der neue Dienst komfortable Zusatzfunktionalität bereitstellen. Damit soll erklärtermaßen auch Branchengrößen wie Google Sync, Apples MobileMe oder Smartphone Sync von der Deutschen Telekom AG Konkurrenz gemacht werden.
Besonders interessant für Mitarbeiter im Außendienst mit großem Kontaktbestand ist die automatische Synchronisation der Kontaktdaten bevorstehender Termine auf das mobile Endgerät. Dies macht eine permanente Synchronisation aller Kontakte überflüssig, die mit einem unnötig hohen Datenvolumen verbunden sein kann. Zudem können in einem persönlichen Adressbuch alle Kontakte hinterlegt werden, die der Außendienstmitarbeiter stets verfügbar haben möchte.
Voraussetzung für die Datensynchronisation ist, dass das mobile Endgerät die Schnittstellentechnologie ActiveSync unterstützt. Hierzu zählen laut TecArt grundsätzlich alle Geräte mit den Betriebssystemen iOS, Android, Symbian oder Windows Mobile. Die Unterstützung für BlackBerry-Endgeräte ohne zusätzlichen BlackBerry Enterprise Server wird aktuell getestet.

TecArt-Push ist Teil der neuen TecArt-CRM Version 3.2. Die Cloud-Lösung für Kundenbeziehungsmanagement und Groupware ist erhältlich zum Kauf (Intranet-Lösung) oder zur Miete (Software as a Service bzw. SaaS, also als Internet-Lösung). Die Nutzung erfolgt via Browser bzw. Web-Applikation. Neben Mozilla Firefox und dem Internet Explorer unterstützt das System dabei nun auch Google Chrome und Apple Safari. Die Preise erstrecken sich von 9,95 Euro pro Monat bis zu rund 2.600 Euro für eine Unternehmenslizenz für das Intranet-CRM. Es werden kostenlose Testversionen angeboten.
MM: State of the Apps
Millennial Media (MM) ist ein Spezialist für mobile Werbung und Kampagnen. Gerade wurde der aktuelle Report “State of the Apps” veröffentlicht, der gemeinsam mit den Spezialisten für Digital Content und Advertising Digiday und dem Analystenhaus Stifel Nicolaus (sic) erstellt wurde. Untersucht wurden aktuelle Trends bei Entwicklern und Auftraggebern von Apps. Aus den Ergebnissen:
- Bei aktuellen App-Projekten bleibt das iPhone die Plattform Nummer 1, dicht gefolgt von Android, iPad, RIM (BlackBerry) und Windows Mobile. Das stärkste individuelle Wachstum seit 2009 verzeichnete Android.
- Die Diversifikation des Marktes wird anhalten: Bei für das kommende Jahr geplanten App-Projekten legen Android, iPad und Windows Phone 7 (WP7) weiter zu.
- App-Systemhäuser schauen optimistisch in die Zukunft: 31 Prozent der Befragten erwarten über 100 Prozent Wachstum beim Umsatz mit der App Programmierung, 17 Prozent glauben an immer noch 50 Prozent Wachstum.
- Werbetreibende im Mobile Advertising nutzen hierfür zu 71 Prozent ein Advertising Network. 2009 hatten dies erst 12 Prozent angegeben.
MobiLens b): Android hängt WinMo ab
Die Mobil-Spezialisten von comScore haben für die aktuelle Ausgabe ihrer MobiLens-Reports die Marktanteile von Herstellern und Providern im US-Handy- und Smartphone-Markt im Zeitraum von Juni bis August 2010 betrachtet und mit der vorhergehenden Dreimonatsperiode verglichen. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen erneut Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von 23,6 Prozent an der Spitze, gefolgt von LG (21,2%), Motorola (18,8%), RIM (9,0%) und Nokia (7,6%).
Beim US-Markt für Smartphones (erstaunlich geringe 55,7 Mio. Einheiten insgesamt) liegt RIM mit einem abermals um 4,1 Prozentpunkte zurückgegangenen Marktanteil von 37,6 Prozent dennoch weit vorn, gefolgt von Apple (24,2% -0,2). Android hat Windows Mobile überholt: 6,6 Prozentpunkte Wachstum reichen im Berichtszeitraum für 19,6 Prozent Marktanteil bei US-Smartphone-Kunden. Für Microsoft bleiben 10,8% (-2,4), für Palm 4,6% (-0,2) vom Kuchen.
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde wie stets abgefragt. Danach haben im Juli 66,6% der US-Nutzer Textnachrichten verschickt (+1,4 Prozentpunkte im Vergleich zum Mai 2010). Die Browser-Nutzung stieg um 2,6 Punkte auf 34,5%. Die Nutzung von zuvor heruntergeladenen Apps stieg nochmals um 2,3 Punkte auf jetzt 32,3 Prozent. Der Zugang zu Social Networks oder Blogs wuchs um 1,7 Punkte auf 22,5 Prozent.
Windows Phone 7 ante portas
Soeben hat Microsoft das finale Software Development Kit (SDK) für Windows Phone 7 für Programmierer verfügbar gemacht. Für registrierte Entwickler sind die Werkzeuge – wie beim iPhone oder Android SDK – kostenlos. Die Beta-Versionen wurden bereits 300.000 Mal herunter geladen.
Das aktuelle SDK soll größere Effizienz bei der Entwicklung von Anwendungen und Spielen bieten. Es integriert Elemente wie das Framework .NET, die Web-Browser-Erweiterung Silverlight und das API-Bündel zur Spieleentwicklung XNA. Neu hinzugekommen sind laut Microsoft u.a. drei Controls für Panorama (zeigt Unterkategorien einer Website), Pivot und Bing Maps, die Entwicklern eine Vielzahl zusätzlicher Möglichkeiten bieten sollen. Für die Programmlogik ist überwiegend C# zuständig, während der XML-Dialekt XAML die UI-Definition regelt.
Zu den kostenlos abgegebenen Werkzeugen gehören:
- Visual Studio 2010 Express for Windows Phone
- ein neu entwickelter Geräte-Emulator, der in Grenzen vom Vorhandensein von Endgeräten unabhängig machen soll
- Expression Blend 4 für Windows Phone “für die leichte Integration von Verhaltenskomponenten wie Interaktivität”
- Silverlight
- XNA Game Studio 4.0
- Advertising Exchange for Mobile zur Integration von Werbung in die Apps
Wie Apple dies mit dem iOS Developer Program (hier war das App-Systemhaus Glanzkinder seit der Beta-Phase dabei) erfolgreich tat, so bemüht sich nun auch Microsoft, noch vor dem Start des angekündigten Windows Phone 7 Marketplace attraktive Apps als Startcontent zusammen zu bekommen. Von Anfang an dabei sein, werden beispielsweise Twitter, Flixster, OpenTable oder Travelocity. Geworben wird mit “klaren und übersichtlichen Richtlinien” für den Marketplace, die es gestatten sollen, “dort innerhalb kurzer Zeit Applikationen und Spiele einzustellen”. In jedem Falle müssen die Apps kompatibel zu den aktuellen Entwicklungswerkzeugen sein, was bei mit der Preview Version programmierten Apps mindestens die Anpassung von diversen APIs mit sich bringt.
Nach der breiten Vorankündigung auf dem diesjährigen GSMA Mobile World Congress (MWC) in Barcelona wird Microsoft Phone 7 am 11. Oktober nun offiziell vorstellen. Für Mitte Oktober wird auch die Verfügbarkeit erster Endgeräte von Herstellern wie HTC, Samsung oder LG erwartet – auch Anbieter wie Acer, Asus und Sony Ericsson sind im Gespräch. Das Wirtschaftsmedium Euro am Sonntag nannte kürzlich den 21. Oktober als Verkaufsstart der ersten WP7-Smartphones. Es gibt auch Gerüchte, wonach Redmond plant, allen rd. 92.000 Microsoft-Mitarbeitern WP7-Mobiles zur Verfügung zu stellen – wie Google das teilweise mit dem Nexus One probiert hatte. Experimente mit einer eigenen bzw. gebrandeten Hardware-Plattform hat Microsoft – genau wie Google – vorläufig eingestellt. In Summe darf man auf die Resonanz auf den offiziellen Start von Windows Phone 7 gespannt sein, das voll auf den Consumer-Bereich (und damit auf Apples Hauptdomäne mit dem iPhone) zielt. Dass die erste OS-Fassung dem Vernehmen nach weder Copy/Paste noch Multitasking – jedenfalls für Nicht-Microsoft-Apps – beherrscht, wird die Eroberung nicht leichter machen.
zum derzeitigen Stand des Windows Mobile Marketplace (bis V 6.5)
MobiLens: 31,4% der US-Smartphoner nutzen Apps
Die Mobil-Spezialisten von comScore haben für die aktuelle Ausgabe ihrer MobiLens-Reports die Marktanteile von Herstellern und Providern im US-Handy- und Smartphone-Markt im Zeitraum von Mai bis Juli 2010 betrachtet und mit der vorhergehenden Dreimonatsperiode verglichen. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen erneut Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von 23,1 Prozent an der Spitze, gefolgt von LG (21,2%), Motorola (19,8%), RIM (9,0%) und Nokia (7,8%).
Beim US-Markt für Smartphones liegt RIM mit einem leicht zurückgegangenen Marktanteil von 39,9 Prozent vorn, gefolgt von Apple (23,8% -1,3), Windows Mobile (13,2%, -1,9), Android (17%, +5,0), Microsoft (11,8%, -2,2) und Palm (4,9%, unverändert). comScore wiederholt, dass die Gesamtabsatzzahlen bei fast allen Betriebssystemen weiterhin steigen, aber derzeit nur Android anderen Systemen Marktanteile abjagen kann. Trotz des US-Marktstart des iPhone 4 geht der Apple-Marktanteil bei steigenden Verkaufszahlen weiter leicht zurück.
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde wie stets erfasst. Danach haben im Juli zwei von drei der US-Mobilfunknutzer Textnachrichten verschickt (+1,4 Prozentpunkte im Vergleich zum April 2010). Die Browser-Nutzung stieg um 2,5 Punkte auf 33,6%. Die Nutzung von zuvor heruntergeladenen Apps stieg nochmals um 1,6 Punkte auf jetzt 31,4 Prozent. Der Zugang zu Social Networks oder Blogs wuchs um 1,9 Punkte auf 21,8 Prozent.
Apps: Hilfe und Fun im Alltag
Apps sind aus dem Leben von Smartphone-Besitzern nicht mehr wegzudenken: Sie verraten aktuelle Börsenkurse, den Fahrplan der örtlichen S-Bahn oder – motivierenderweise – auch das seit dem Ende des eigenen Raucherdaseins bislang eingesparte Geld. Eine repräsentative Umfrage von YouGovPsychonomics unter 1:000 Bundesbürgern ab 16 Jahren hat sich mit der Frage beschäftigt, welche Arten von Apps bei welchen Nutzern besonders gut abschneiden und besonders häufig genutzt werden.
Der Befragung zufolge verfügen bereits stolze 23 Prozent aller Befragten über ein eigenes Smartphone. 71 Prozent der befragten Smartphone-Nutzer greifen bereits wöchentlich auf Apps zurück. Jeder Dritte nutzt sie sogar täglich. Dabei stehen Apps für den alltäglichen Gebrauch besonders hoch im Kurs, in erster Linie diejenigen zur Informationsbeschaffung. 56 Prozent der befragten Nutzer sichten via Handy bereits Fahrpläne, das Wetter oder einen Routenplan. Nicht viel weniger populär ist es, über das Smartphone seine E-Mails abzurufen oder mit Handy-Spielen beispielsweise Wartezeiten zu überbrücken. Dabei steht die private Nutzung deutlich im Vordergrund. Immerhin noch jeder Zehnte nutzt Apps allerdings überwiegend beruflich.
Männer bevorzugen Infos via App, Frauen die Kommunikation
Vergleicht man die Nutzungsvorlieben von männlichen und weiblichen App-Nutzern, zeigt sich, dass Männer in erster Linie die Informationsmöglichkeiten via Apps schätzen und häufig nutzen. 59 Prozent aller befragten männlichen Nutzer nennen derartige Anwendungen an erster Stelle. Es folgen Nachrichtendienste und Apps für die Kommunikation via E-Mail. Ganz anders bei Frauen: Hier rangieren die Kommunikationsmöglichkeiten für 57 Prozent aller befragten Nutzerinnen auf Platz 1. Dahinter folgen Informationsdienste und unterhaltsame Handy-Spiele.
Generationenvergleich: Social Network-Apps bei Jüngeren hoch im Kurs
Stellt man das Alter der Nutzer in den Vordergrund, ergibt sich wiederum ein anderes Bild. Ein altersübergreifender Hit sind die Informationsdienste via App. Sie rangieren bei nahezu allen Altersgruppen im Spitzenfeld. Deutliche Unterschiede ergeben sich bei anderen Anwendungen: So weisen sich beispielsweise die 16 bis 29-Jährigen durch ein überdurchschnittliches Interesse an Apps aus, welche die mobile Nutzung sozialer Netzwerke ermöglichen. Lediglich in dieser Altersgruppe rangieren diese innerhalb der Top 3 der am häufigsten genutzten Apps. Unterhaltsame Spiele-Apps sorgen ebenfalls unter den unter 30-Jährigen für überdurchschnittliche Begeisterung, die Kommunikation via Mail steht dagegen bei den über 30jährigen App-Nutzern im Vordergrund.
Praktischer Nutzen im Vordergrund
Fragt man Nutzer nach den für sie wichtigsten Eigenschaften von Apps, nennen 60 Prozent die Funktionalität und den praktischen Nutzen als erstes. Dahinter folgen die Bedienbarkeit und der praktische Mehrwert im Alltag. Ein hoher Spaß-Faktor und der Unterhaltungswert eines Apps platzieren sich am unteren Ende der Top 5.
App Store führt Liste der Bezugsquellen an
Apples App Store steht bei den von YouGovPsychonomics Befragten an erster Stelle – 38 Prozent beziehen ihre Smartphone-Anwendungen über diesen Weg, über Samsung Apps greift jeder Fünfte auf Apps zu. Es folgen die Marktplätze Ovi Store (Nokia), BlackBerry App World (RIM) sowie der Windows Marketplace (Microsoft). Dass in dieser Befragung der Android Market erst an sechster Stelle erscheint, kann angesichts allgemein verfügbarer Downloadzahlen allerdings kaum repräsentativ sein…
Event: iPhone developer conference
“Die App-Welt trifft sich in Köln” – das trifft 2010 mehr zu als je zuvor: Bei der diesjährigen iPhone developer conference, die vom 01. bis 02. Dezember 2010 im Kölner Gürzenich stattfindet, kann Veranstalter NMG (Neue Medienges. Ulm) auf der erstmals integrierten Ausstellung sogar Microsoft und Nokia begrüßen. Die Anbieter von Alternativen zu den Apple-Produktwelten bringen sich auch in das Hauptprogramm ein: Nokia hält einen Vortrag zum “Developer Ecosystem” und zur Rolle von Nokia (Symbian, MeeGo). Microsoft präsentiert mit Windows Phone 7 die mit Spannung erwartete neue Version von Windows Mobile. So erweitert die Entwickler- und Businesskonferenz ihren Fokus deutlich über den eigenen Claim “für iPhone, iPad und den iPod touch” hinaus. Einige weitere Aussteller: Madvertise, YOC, apprupt, Netbiscuits.
Die Kongressmesse findet 2010 zum dritten Mal statt. Insgesamt bietet die zweitägige Konferenz in vier verschiedenen Thementracks strukturierte Vorträge von über 40 Referenten. Entwickler sollen hier Best Practices mit iOS vorgestellt werden und es wird die Klärung der Frage versprochen, ob Web-Applikationen, native Apps, Hybrid Apps oder mobile Seiten (Optimierungen) “das Rennen machen” werden. Während der Abendveranstaltung am ersten Dezember wird der Preis für die “beste deutsche iPhone App” übergeben.
Unternehmer und Werber erhalten erste Erfahrungsberichte zum Einsatz von Apps im Marketing. Sie erfahren, wie Unternehmen beim Weg vom E-Commerce zum M-Commerce die Nase vorne behalten. Außerdem wird ein Fahrplan für die Erstellung von Apps dargestellt – bis hin zur Analyse von Marktchancen und zu Finanzierungsmodellen. Auch der Unternehmenseinsatz vom iPhone und iPad sowie die Prüfung und Auswahl etwaiger Alternativen ist ein Thema. mobileTicker ist Medienpartner dieser empfehlenswerten Veranstaltung.
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