PRTG Network in der Hosentasche

Paessler1Grundlage für ein reibungslosen Geschäftsbetrieb ist ein funktionierendes Netzwerk, da Ausfälle von Mailservern, Webshops, ERP-Systemen etc. bzw. Leistungseinbrüche oft enorme Schäden verursachen. Die Verantwortung liegt in der Regel beim IT-Administrator, und zwar rund um die Uhr, unabhängig von seinem Aufenthaltsort. Gerne aber schlägt der Fehlerteufel im Unternehmensnetzwerk ausgerechnet dann zu, wenn der Admin unterwegs ist. Aus diesem Grund sollte er permanent über den Zustand des Netzwerks informiert sein.

paesslerGenau für diese Situation hat die Paessler AG, laut Pressemitteilung, eine Lösung für ein mobiles Netzwerk-Monitoring via einem zweiten “Mini-HTML-Interface” entwickelt, die speziell auf unter BlackBerry OS, Windows Mobile oder Android betriebene Geräte zugeschnitten sind. Für Apple-Geräte wie iPhone, iPad und iPod steht schon länger die (9,99 € kostende) iPRTG-App zur Verfügung, welche mit der aktuellen Version 2.1 nun auch die höhere Auflösung und die Multitaskingfähigkeit des iPad und des iPhone 4 ausnutzt. Mit diesem mobilen Angeboten soll es Admins möglich sein, sich jederzeit über den aktuellen Status des Netzwerks zu informiert und jederzeit Ausfällen und Engpässen entgegenwirken können.

Nach der nativen App kommt ..?

app storeIm Rennen der Apps hat Apple mit iPhone und iPad bisher die Nase vorn. Googles Android-Plattform holt aber auf und für die Zukunft geben Programmierer der Google-Plattform sogar besser Chancen. Die Apps treiben die mobile Computernutzung voran. Bis 2014 rechnet die Unternehmensberatung Booz & Company in einer Studie damit, dass sich der Umsatz mit den kleinen Applikationen für Smartphones und Tablet-PCs von heute 14,3 Milliarden Dollar auf über 40 Milliarden Dollar fast verdreifacht.

Die Vorzüge der Mini-Programme: Die Apps sind idealerweise exakt auf die mobilen Endgeräte abgestimmt und nutzen deren Fähigkeiten wie Multitouch-Steuerung. Für Apples Mobilgeräte gilt das noch mehr als für die Android-Welt: Es gibt eine von Apple produzierte Hardware und einen Store, bei dem Apple auch noch den Finger darauf hat, welche Programmiersprache benutzt wird.

Das Problem: Wer alle Smartphone-Nutzer erreichen will, muss eigene Apps für iPhone, Blackberry, Nokia, Windows-Phone-7-Geräte und Android-Smartphones entwickeln. Auch der Anwender selbst leidet unter der Fragmentierung: einmal im App Store erworbene Apps binden ihn an das iPhone. Will er später auf ein anderes Mobilgerät umsteigen, muss er Applikationen mit entsprechender Funktionalität – soweit vorhanden – noch einmal kaufen.

Für viele ist das Konzept daher nur eine Zwischenschritt auf dem Weg zur nächsten Generation von Programmen: die Browser- oder Web-Applikation. Die Programme lassen sich von jedem beliebigen Gerät aus nutzen, Daten sind überall verfügbar, weil sie nicht lokal, sondern im Netz gespeichert werden. Der neue Internet-Standard HTML 5 soll die Möglichkeiten des Netzes nun nochmals maximieren. Eine immer schnellere Verarbeitung der Web-Programmiersprache Javascript die Browseranwendungen in Komfort und Geschwindigkeit an das Niveau klassischer nativer Anwendungen bringen.

Mit der Website HTML 5 Rocks trommelt der Internetriese Google bei den Entwicklern für den neuen Standard und erläutert dort die Vorteile. Mit dem Browser Chrome treibt Google die Internet-Anwendung voran. Bei der Verarbeitung von JavaScript ist Chrome derzeit schneller als jeder andere Browser. JavaScript ist dabei auf dem Weg, das einzulösen, was einst Sun Microsystems mit Java erreichen wollte – eine nahezu plattformunabhänige, universelle Programmiersprache.

Apple fördert HTML5 ebenfalls, sieht in dem neuen Webstandard aber vor allem eine Möglichkeit, Adobes Multimedia-Format Flash zu ersetzen. Am App-Konzept hält Apple aber fest. Schließlich verdient der Konzern gut an der Umsatzbeteiligung in Höhe von 30 Prozent und will dies nun sogar ausweiten. Mit der für Sommer 2011 angekündigten neuen Version des Betriebssystems Mac OS X 11 sollen Mac-Nutzer Apps über den iTunes-Store kaufen und dann an jedem Mac nutzen können.

Booz & Company-Studie (PDF 1,4 MB)

Darstellung der Vision von Mozilla zu auf HTML, CSS und Javascrip beruhenden “Open Web Apps”

Microsoft visiert mit WP7 5-10% der Smartphone-Neukäufe an

GuJ Capital LogoLesetipp: Steve Ballmer erwartet vom neuen Handy-Betriebssystem Windows Phone 7 keine schlagartige Verbesserung der Marktposition, wie er dem Wirtschaftsmagazin Capital verriet: “Zunächst geht es darum, fünf bis zehn Prozent derjenigen zu überzeugen, die sich ein neues Smartphone kaufen wollen”, sagte der Microsoft-Chef. Doch langfristig könne sich die Software dann durchaus gegen die derzeit übermächtige Konkurrenz (sprich: Apple & Co.) durchsetzen: “Wenn wir die Leute dazu bringen können, eines unserer neuen Handys in die Hand zu nehmen, dann können wir jeden Rivalen schlagen.” Aktuell kommt Microsoft laut Capital auf einen Marktanteil von etwa fünf Prozent bei Betriebssystemen für Mobiltelefone. Zweifel äußerte der Chef des weltgrößten Software-Herstellers am dauerhaften Erfolg des Betriebssystems Android vom Konkurrenten Google: “Ich weiß nicht, was ein Android-Handy ist, und die Verbraucher wissen es auch nicht. Android ist keine Marke”, sagte Ballmer. Android ist mit rund 200.000 neu registrierten Endgeräten pro Tag das derzeit mit Abstand am schnellsten wachsende System im Smartphone-Markt.

Um im immer wichtiger werdenden Mobilfunkgeschäft besser bestehen zu können, kann sich der Microsoft-Chef eine engere Zusammenarbeit mit dem Handy-Marktführer Nokia gut vorstellen. “Ich glaube, es besteht die Möglichkeit, künftig mehr gemeinsam zu machen”, enthüllte er im Interview (Ausgabe 11/2010).
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App-Entwickler favorisieren Android

idclogoUnter den Softwareentwicklern sehen, laut einer Umfrage von Appcelerator und IDC unter knapp 2.400 App-Entwicklern, etwa 60 % Android als Betriebssystem der Zukunft im Bereich mobiler Applikationen. Der Konkurrent Apple kommt hier mit seinem iOS auf vergleichsweise geringe 35 Prozent. Noch im Juni war bei einer vergleichbaren Umfrage die Kluft zwischen den beiden Plattformen um zehn Prozentpunkte geringer ausgefallen.
72 Prozent der Entwickler sehen Android am besten aufgestellt, wenn es darum geht, eine große Vielfalt an unterschiedlichen Geräten zu bedienen. Das iOS kann hier nur 25 Prozent verbuchen. Vorne liegt Apple weiterhin bei all jenen abgefragten Kategorien, bei denen es darum geht, über die Anwendungsentwicklung kurzfristig das meiste Geld zu verdienen. Andere Plattformen wie WebOS oder Windows Phone 7 spielen dabei nur eine untergeordnete Rolle.

Neu ist offenbar das Interesse der Befragten daran, Anwendungen für Google TV (44 %) oder Apple TV (40 %) zu entwickeln. Ebenfalls scheinen die Entwickler an der App-Entwicklung für Android-Tablets interessiert zu sein: 62 Prozent scheint ein recht hoher Anteil, ebenso wie die 58 Prozent an Programmierern, die im Januar dieses Jahres zu einem ähnlichen Zeitpunkt Interesse an der iPad-Entwicklung bekundet hatten. Abgeschlagen ist in dem Umfeld die Entwicklung für Tablets auf Basis anderer Betriebssysteme: WebOS- und BlackBerry-Tablets verbuchen 16 Prozent. Bedenken äußern die Befragten hinsichtlich der Fragmentierung bei Android. Hier punktet das iOS als das am wenigsten fragmentierte Betriebssystem (74 %), Android kommt auf gerade mal 11 Prozent.

zur Studie (PDF 4,4MB)

Lesetipp: Mobile Developer Android

Mitte September ging die Erstausgabe von “Mobile Developer Android” (heute “Mobile Developer”, vereinigt mit Mac Developer) in den Vertrieb und auf Abonnentensuche. Das Fachmagazin für Developers, Projektmanager und Berater in und für Softwareentwicklungs-Projekten for Mobiles erscheint im Verlag Neue Mediengesellschaft Ulm mbH (NMG), der damit sein einschlägiges Portfolio aus u.a. MacDeveloper, dotnetpro, PHP-Journal, Toolbox sowie databasepro vervollständigt.

mDeveloper Android_Cover der ErstausgabeMobile Developer Android hat den Anspruch, vier mal im Jahr praxisnahes Wissen rund um Android zu vermitteln. Doch – nicht zuletzt im Sinne der Content-Mehrfachverwertung – auch die konkurrierenden mobilen Betriebssystem-Plattformen wie Apple (iOS), Microsoft (Windows Phone 7), RIM (BlackBerry OS) oder Samsung (bada) werden hier thematisiert, s.u.

Jedes Heft wird von einer CD mit Quellcode, Bibliotheken und Werkzeugen begleitet. Im Falle der in Augenschein genommenen Erstausgabe ist hier beispielsweise enthalten: Das grundlegende Fachbuch zum Thema Android-Programmierung als E-Book (zwar nur die erste Auflage von 2009, aber immerhin! Eine Rezension der aktuellen findet sich hier); das Android SDK als Plug-in für die Open Source-Entwicklungsumgebung Eclipse; die Zupassung des Kommunikationsprotokoll WebSockets für Android jWebSocket in Version 0.10 sowie die Quellcodes zu sämtlichen Artikeln, die Listings enthalten. Der Redaktion um Chefred. Markus Stäuble ist es mit der ersten Nummer gelungen, einen Einstieg in die Materie zusammenzustellen, der für alte Hasen wie blutige Android-Novizen (mit zumindest Java-Vorkenntnissen) von Interesse sein dürfte. Obwohl es möglich ist, mDeveloper häppchenweise als (Fach-)Zeitschrift zu lesen, wird doch auch von Beitrag zu Beitrag eine erhebliche Menge Fachwissen aufgebaut – wie in einem guten Fachbuch.

Die aufmachenden News sind naturgemäß nicht die Stärke eines Printmediums mit Dreimonats-Frequenz. Doch bereits in der Rubrik “Android” werden Wissensfundamente gelegt – die beteiligten Player und ihre jeweiligen Eigenheiten/Interessen sind hier ebenso vorgestellt wie die Vor- (OSS; weitestgehende Freiheit bei Entwicklungswerkzeugen und App-Upload) und Nachteile (Betriebssystem-Stände, Gefahr der Marktfragmentierung). Hernach wird ein Überblick über die derzeit verfügbaren Entwicklungswerkzeuge und -plattformen gegeben und die Systemarchitektur von Android vorgestellt. Wer sich parallel die eigene Entwicklungsumgebung eingerichtet hat, wird hier bis zu einer allerersten eigenen App geführt – zwar “nur” eine Gedächtnisstütze für verliehene Gegenstände, aber immerhin weit mehr als “Hello World”.

Noch mehr ans Eingemachte geht die Rubrik “Android Expert”, diesmal in Richtung WebSockets (inkl. Beispielanwendungen für Foto-Übertragung) sowie Optimierungstipps im Bereich Speichermanagementgeht.

Über den Android-Tellerrand schaut die Rubrik “Mobile OS”. Kenntnisreich wird ein erster Eindruck von Möglichkeiten und Beschränkungen der Samsung-eigenen bada-Plattform gewährt. Die angesprochene Mehrfachverwertung einer auf Entwickler-Fachmedien spezialisierten Verlagsgruppe wird noch am ehesten bei einem Text zur Speicherbereinigung in Objective C-Anwendungen sowie bei einem – allerdings besonders starken und daher willkommenen – Beitrag zu Apples iAD-Werbeplattform spürbar. Schließlich ordnet ein Spezialist sogar noch das wie Android Java nutzende BlackBerry OS ein, erläutert wichtige Unterschiede (beispielsweise bei der Gestatltung von User Interfaces, bei Entwicklerzertifikaten und bei den möglichen Verbindungsarten inklusive dem Mobile Data System des BlackBerry Enterprise Server). Eine lesenswerte Zusammenfassung der wichtigsten Daten zu Symbian, immerhin noch Weltmarktführer bei mobilen Betriebssystenem, rundet diesen Teil ab.

Die erste Ausgabe hat 132 Seiten, der Einzelheftpreis beträgt 14,95 Euro. Wenn das Einstandsniveau gehalten werden kann, dürfte sich das Jahres-Abonnement für knapp 59 Euro wirklich lohnen.

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Windows Phone 7 ante portas

Windows Phone 7 Logo finalSoeben hat Microsoft das finale Software Development Kit (SDK) für Windows Phone 7 für Programmierer verfügbar gemacht. Für registrierte Entwickler sind die Werkzeuge – wie beim iPhone oder Android SDK – kostenlos. Die Beta-Versionen wurden bereits 300.000 Mal herunter geladen.

Windows Phone 7_SDKDas aktuelle SDK soll größere Effizienz bei der Entwicklung von Anwendungen und Spielen bieten. Es integriert Elemente wie das Framework .NET, die Web-Browser-Erweiterung Silverlight und das API-Bündel zur Spieleentwicklung XNA. Neu hinzugekommen sind laut Microsoft u.a. drei Controls für Panorama (zeigt Unterkategorien einer Website), Pivot und Bing Maps, die Entwicklern eine Vielzahl zusätzlicher Möglichkeiten bieten sollen. Für die Programmlogik ist überwiegend C# zuständig, während der XML-Dialekt XAML die UI-Definition regelt.

Zu den kostenlos abgegebenen Werkzeugen gehören:

  • Visual Studio 2010 Express for Windows Phone
  • ein neu entwickelter Geräte-Emulator, der in Grenzen vom Vorhandensein von Endgeräten unabhängig machen soll
  • Expression Blend 4 für Windows Phone “für die leichte Integration von Verhaltenskomponenten wie Interaktivität”
  • Silverlight
  • XNA Game Studio 4.0
  • Advertising Exchange for Mobile zur Integration von Werbung in die Apps

Wie Apple dies mit dem iOS Developer Program (hier war das App-Systemhaus Glanzkinder seit der Beta-Phase dabei) erfolgreich tat, so bemüht sich nun auch Microsoft, noch vor dem Start des angekündigten Windows Phone 7 Marketplace attraktive Apps als Startcontent zusammen zu bekommen. Von Anfang an dabei sein, werden beispielsweise Twitter, Flixster, OpenTable oder Travelocity. Geworben wird mit “klaren und übersichtlichen Richtlinien” für den Marketplace, die es gestatten sollen, “dort innerhalb kurzer Zeit Applikationen und Spiele einzustellen”. In jedem Falle müssen die Apps kompatibel zu den aktuellen Entwicklungswerkzeugen sein, was bei mit der Preview Version programmierten Apps mindestens die Anpassung von diversen APIs mit sich bringt.

Nach der breiten Vorankündigung auf dem diesjährigen GSMA Mobile World Congress (MWC) in Barcelona wird Microsoft Phone 7 am 11. Oktober nun offiziell vorstellen. Für Mitte Oktober wird auch die Verfügbarkeit erster Endgeräte von Herstellern wie HTC, Samsung oder LG erwartet – auch Anbieter wie Acer, Asus und Sony Ericsson sind im Gespräch. Das Wirtschaftsmedium Euro am Sonntag nannte kürzlich den 21. Oktober als Verkaufsstart der ersten WP7-Smartphones. Es gibt auch Gerüchte, wonach Redmond plant, allen rd. 92.000 Microsoft-Mitarbeitern WP7-Mobiles zur Verfügung zu stellen – wie Google das teilweise mit dem Nexus One probiert hatte. Experimente mit einer eigenen bzw. gebrandeten Hardware-Plattform hat Microsoft – genau wie Google – vorläufig eingestellt. In Summe darf man auf die Resonanz auf den offiziellen Start von Windows Phone 7 gespannt sein, das voll auf den Consumer-Bereich (und damit auf Apples Hauptdomäne mit dem iPhone) zielt. Dass die erste OS-Fassung dem Vernehmen nach weder Copy/Paste noch Multitasking – jedenfalls für Nicht-Microsoft-Apps – beherrscht, wird die Eroberung nicht leichter machen.

mehr zu Windows Phone 7

deutscher MS-Blog zum Thema

TechTalk-Termine zur WP7 Roadshow von Microsoft mit Events in Berlin, Hamburg, Köln, Karlsruhe u. München

zum derzeitigen Stand des Windows Mobile Marketplace (bis V 6.5)

2010 Platz 2 f. Android, 2014 Platz 1?

gartner_logoLaut dem IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner wird der weltweite Markt für mobile Betriebssysteme von Symbian und Android dominiert werden – der gemeinsame Marktanteil dieser beiden Betriebssysteme soll im Jahr 2014 59,8 Prozent ausmachen.

Symbian wird sich laut der aktuellen Studie “Forecast: Mobile Communications Devices by Open Operating System, 2007-2014″ aufgrund der Größe von Nokia und dem Trend hin zu Massenmarktpreisen an der Spitze des weltweiten Gartner-Rankings halten. Allerdings wird es gegen Ende des Prognosezeitraums einen Kampf um den ersten Platz geben, da (das erst seit Ende 2008 verfügbare!) Android bis 2014 weltweit einen ähnlichen Marktanteil wie Symbian erreichen könnte und dabei Apples iOS weit hinter sich lassen würde. Schon 2010 könnte die unter Open Source-Lizenzen veröffentlichte Software Android das Top-Betriebssystem im US-Markt werden. Die Voraussetzung für diesen bemerkenswerten Erfolg soll u.a. die massive Unterstützung zahlreicher Geräteanbieter wie Samsung, HTC, Motorola, LG, Sony Ericsson u.a. für die Mobilsystem-Plattform der Open Handset Alliance bilden.

Gartner glaubt nicht an einen Durchbruch von Microsoft mit Windows Phone 7, sondern vielmehr daran, dass die Marktanteile bei den mobilen Betriebssystemen sich um wenige Schlüsselanbieter herum wie folgt konsolidieren werden -
Symbian: 2010 40,1%; 2011 34,2%; 2014 30,2%
Android: 2010 17,7%; 2011 22,2%; 2014 29,6%
BlackBerry: 2010 17,5%; 2011 15,0%; 2014 11,7%
iOS: 2010 15,4%; 2011 17,1%; 2014 14,9%
Windows Phone: 2010 4,7% 2011 5,2%; 2014 3,9%

mehr zum Gartner-Report

Event: iPhone developer conference

iPhoneDevCon Header“Die App-Welt trifft sich in Köln” – das trifft 2010 mehr zu als je zuvor: Bei der diesjährigen iPhone developer conference, die vom 01. bis 02. Dezember 2010 im Kölner Gürzenich stattfindet, kann Veranstalter NMG (Neue Medienges. Ulm) auf der erstmals integrierten Ausstellung sogar Microsoft und Nokia begrüßen. Die Anbieter von Alternativen zu den Apple-Produktwelten bringen sich auch in das Hauptprogramm ein: Nokia hält einen Vortrag zum “Developer Ecosystem” und zur Rolle von Nokia (Symbian, MeeGo). Microsoft präsentiert mit Windows Phone 7 die mit Spannung erwartete neue Version von Windows Mobile. So erweitert die Entwickler- und Businesskonferenz ihren Fokus deutlich über den eigenen Claim “für iPhone, iPad und den iPod touch” hinaus. Einige weitere Aussteller: Madvertise, YOC, apprupt, Netbiscuits.

Die Kongressmesse findet 2010 zum dritten Mal statt. Insgesamt bietet die zweitägige Konferenz in vier verschiedenen Thementracks strukturierte Vorträge von über 40 Referenten. Entwickler sollen hier Best Practices mit iOS vorgestellt werden und es wird die Klärung der Frage versprochen, ob Web-Applikationen, native Apps, Hybrid Apps oder mobile Seiten (Optimierungen) “das Rennen machen” werden. Während der Abendveranstaltung am ersten Dezember wird der Preis für die “beste deutsche iPhone App” übergeben.

Unternehmer und Werber erhalten erste Erfahrungsberichte zum Einsatz von Apps im Marketing. Sie erfahren, wie Unternehmen beim Weg vom E-Commerce zum M-Commerce die Nase vorne behalten. Außerdem wird ein Fahrplan für die Erstellung von Apps dargestellt – bis hin zur Analyse von Marktchancen und zu Finanzierungsmodellen. Auch der Unternehmenseinsatz vom iPhone und iPad sowie die Prüfung und Auswahl etwaiger Alternativen ist ein Thema. mobileTicker ist Medienpartner dieser empfehlenswerten Veranstaltung.

mehr Infos u. Registrierung
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iphonedevcon@facebook

mobile360.de

Selbstdarstellung: Your mobile Portal

Mit mobile360.de hat der Software & Support Verlag Ende Mai zur webinale 2010 sein neues Portal zum Thema Mobile Development vorgestellt. Aktuell befindet sich das interessante Online-Angebot noch im Beta-Status. Das Web-Portal will über sämtliche Plattformen und Betriebssysteme hinweg über Mobile Development für Smartphones (iOS 4, Android, Blackberry OS, Symbian, Windows Phone 7 & Co.), aber auch für E-Reader, Tablets etc. sowie über Trends und Neuigkeiten im Bereich Mobile App Stores und entsprechende Geschäftsmodelle berichten – quasi ein 360 Grad-Blickwinkel auf das Mobile Development. Es gibt Rubriken für Editor’s Pick, iPhone, Android, Smartphones, Apps, OS und Provider. Den bislang noch wenigen News kann man das Entstehungsdatum erst ansehen, wenn man sie aufruft.

Adressiert werden laut Verlag primär “Entwickler aller Plattformen und Betriebsysteme”, für diese Zielgruppe ist das Infoangebot von mobile360 vorläufig allerdings vermutlich noch viel zu wenig technisch gehalten.

Bis auf die obengenannte Rubrik dem Konzept entsprechend nicht iPhone-spezifisch; deutschsprachig, noch akzeptable Darstellung auf dem iPhone; für das genannte Berichtsspektrum beobachtenswert.
Fazit: ***

mobile360

mobile360.de

Adobe Flash Player 10.1 für mobile Geräte verfügbar

Adobe Flash IconDer Adobe Flash Player 10.1 ist ab sofort für Anbieter mobiler Plattformen und Inhalte verfügbar. Die neue Version bietet laut Adobe eine bessere Performance und ermöglicht erstmals “ein vollständiges Weberlebnis auf Desktoprechnern und portablen Geräten”. Viele Millionen Webseiten, Spiele, Animationen, Rich Internet Applications, Datenvisualisierungen, M-Commerce-Lösungen, Mediaplayer (Musik, Videos) und vieles mehr basieren auf Flash und setzen einen kompatiblen Player voraus.

Adobe Flash on AndroidFlash Player 10.1 gehört bereits zu den beliebtesten kostenlosen Apps im Android Market, die finale Version für Smartphones und Tablets wird allen Anwendern zur Verfügung stehen, sobald diese auf Android 2.2 (“Froyo”) upgraden – soweit ihr Mobile dafür geeignet ist. Zu den Geräten, die sowohl Froyo und den Flash Player 10.1 unterstützen, werden voraussichtlich u.a. gehören: Dell Streak, Google Nexus One, HTC Evo, HTC Desire, HTC Incredible, Motorola Droid bzw. Milestone und Samsung Galaxy S. Der Flash Player 10.1 wurde außerdem weiteren Partnern zur Verfügung gestellt, um ihn auch auf Geräten auf Basis von Android, BlackBerry OS, webOS (Palm bzw. HP), zukünftigen Versionen von Windows Phone, LiMo, MeeGo und Symbian (Nokia) zu integrieren. Diese Unterstützung wird voraussichtlich im Laufe der kommenden Monate als Over-the-Air-Download oder in Form einer Vorinstallation auf den Geräten verfügbar sein.

Neue Funktionen
Der überarbeitete Flash Player 10.1 unterstützt aktuelle Interaktionsmethoden und spezifische Eingabe-Modelle. Der Support von Beschleunigungssensoren ermöglicht es Nutzern, Flash-Inhalte im Quer- oder im Hochformat zu betrachten. Mit einem neuen Zoom können Nutzer Inhalte bis hin zum Vollbildmodus skalieren. In enger Zusammenarbeit mit nahezu allen Geräteherstellern und Plattformanbietern wurde die Performance optimiert, um CPU und Batterie effizient zu nutzen.

Demo-Videos (die aber wie Flash insgesamt nicht auf Apple Mobiles laufen)

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