NAC- und Mobile IT-Architektur kombiniert

MobileIron, Spezialist für Mobile Device Management (MDM), ist eine Partnerschaft mit dem Anbieter von Echtzeit-Netzwerksicherheitslösungen ForeScout eingegangen. Gemeinsam wird ein “vollständiges Sicherheitssystem für BYOD” angeboten. Hierzu stellt ForeScout sein Produkt für Network Access Control (NAC) CounterACT bereit. Der Anbieter zitiert Gartners “Magic Quadrant for NAC” 2012: “Wir erwarten 2013 ein Marktwachstum von rund 63% auf ca. 390 Mio. US-Dollar, da Unternehmen in MDM und NAC investieren – die beiden Instrumente, um Mitarbeiterwünsche zu erfüllen und dabei Sicherheitsrisiken zu minimieren. Auch da, wo BYOD nicht gestattet ist, sind IT-Organisationen gezwungen, mobile Geräte mit unterschiedlicher Managementkontrolle/Sichtbarkeit und Richtliniendurchsetzung zu unterstützen.”

Mobile Iron wurde soeben von der Experton Group die Spitzenposition im Quadranten für MDM zugewiesen. Das ForeScout Mobile Integrationsmodul für MobileIron ist ab März verfügbar. Zur Funktionalität des Gesamtpakets gehört laut Pressemitteilung:

  • Automatisierte Prozesse, mit denen auch nicht verwaltete Geräte erkannt werden, die sich mit dem Unternehmensnetz verbinden wollen
  • Vorbereitete Prozesse für beispielsweise: Compliance-Prüfung, (eingeschränkt) zulassen, blockieren, in Quarantäne, Enrollment als Gast
  • Over-the-Air (OTA)-Gerätekonfiguration und -Katalogmanagement für die Unternehmens-Anwendungen und -Apps, um sofortigen Zugriff auf Unternehmens-E-Mails, WLAN, VPN sowie vom Unternehmen empfohlene und benötigte Business Apps zu ermöglichen
  • Blacklists für Apps, Überprüfung der Mindest-Betriebssystemversion und Einschränkungen für Gerätefunktionen (wie z. B. Kamera)
  • Durchsetzung von Passwort-Richtlinien und Verschlüsselung, um sensible Daten zu schützen
  • Lokalisieren, Sperren und vollständiges oder teilweises Löschen verlorener oder gestohlener Geräte aus der Ferne.

Potenziale für M-Payment

tns-infratest.comSchon bald könnten Smartphones und sogar auch Feature Phones bargeldloses Bezahlen in breiterer Front als bislang ermöglichen. TNS Infratest geht davon aus, dass sich noch in diesem Jahr erste mobile Bezahldienste in Deutschland etablieren. Sowohl auf Konsumentenseite als auch bei Akzeptanzstellen gibt es bedeutende Zielgruppen, die sich mobilen Bezahlverfahren gegenüber aufgeschlossen zeigen. Dies hat das “TNS mPayment Sonar” ergeben, eine von den Marktforschern gemeinsam mit Industriepartnern durchgeführte Studie zum deutschen Bezahlmarkt. 40 Prozent der befragten Konsumenten fallen in diese affinen Segmente, die durch die Studie näher beschrieben werden. Von den untersuchten Bezahlverfahren finden insbesondere die sogenannten Wallet-Ansätze Zuspruch, d.h. das Bezahlen mittels einer Geldbörsen-App. Mehr als ein Viertel der Verbraucher geht davon aus, dass mobiles Bezahlen in zwei Jahren bereits eine relevante Bezahlmethode für sie persönlich sein wird.

Wer wünscht sich was
Während Konsumenten Bedarf an Premiumservices, Bonusprogrammen und smarter Einkaufsunterstützung (z.B. Store Locator/Filialfinder, Preisvergleiche, Produktinformationen) haben, wünschen sich Akzeptanzstellen vor allem Prozesserleichterungen und smarte Services für den Kunden, beispielsweise die automatische Mitnutzung von Coupons, Kundenkarten für Kundenbindungsprogramme oder von digitalen Quittungen. Die Studie zeigt großes Potenzial für die neuen mobilen Bezahlverfahren, wenn es gelingt, die identifizierten Bedürfnisse der Kunden durch passende smarte mobile Lösungen zu adressieren und die notwendige flächendeckende technische Infrastruktur zu etablieren. Insgesamt könnten zukünftig bis zu zehn Prozent der Transaktionen mithilfe mobiler Bezahlverfahren durchgeführt werden.

Für einen umfassenden Blick auf die Bezahlwelt in Deutschland wurden ergänzend die technischen Rahmenbedingungen für das mobile Bezahlen analysiert. So zeigt die Studie bei den Konsumenten neben der Akzeptanz und Kenntnis von M-Payment-Schlüsseltechnologien wie NFC oder QR-Codes auch Eigentum und Nutzung mobiler Endgeräte und entsprechender Datentarife. Bei den Akzeptanzstellen wurde ein Schwerpunkt auf die Terminalausstattung und die genutzten Payment-Provider gelegt. Hier zeigen die Analysen den aktuell noch geringen Kenntnis- und Verbreitungsstand von zentralen Mobile Payment-Technologien in der Bevölkerung auf. Nur zehn Prozent der Deutschen kennen beispielsweise den Begriff Near Field Communication/NFC.

Unterdes hat die Vieles versprechende Mobile Business-Zukunft aber längst begonnen: Beispielsweise Twitter kooperiert ab sofort mit American Express in einem Testprojekt, bei dem Kartennutzer ausgewählte und speziell beworbene Produkte mit Hashtag (#) und per Retweet an @AmexSync erwerben und bezahlen können. Laut “Wall Street Journal” gehört Amazon mit dem Kindle Fire zu den Partnern dieses Piloten, der sämtliche Vorteile mobiler Technologie vereinen könnte.
via silicon.de

SumUpDas Berliner Start-up SumUp hat gestern in London ein ähnlich elegantes mobiles Bezahlsystem vorgestellt. Kunden können über ein laut heise.de.de nicht näher bezeichnetes Drahtlosverfahren (WLAN oder Bluetooth) in einem Stammlokal automatisch erkannt werden und ebenso automatisch empfangene Leistungen bezahlen. Das Verfahren erfordert eine geöffnete SumUp-App auf dem mobilen Endgeräte des Kunden sowie auf einem Tablet beim Anbieter. So könnten Nutzer beispielsweise ihr oft besuchtes und am SumUp-Verfahren teilnehmendes Café im Voraus für Zahlungen für ihren Verzehr bis zu einer Höchstgrenze freischalten.

Event: Mobile und Embedded Security

www.cast-forum.deDer diesjährige Workshop des Competence Center for Applied Security Technology (CAST) zum Thema “Mobile Security” findet am 30. August 2012 beim Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD) in Darmstadt statt. Er wendet sich an Unternehmen und Interessierte, die mobile Endgeräte einsetzen oder dies planen und mehr über die IT-Sicherheit im Umgang mit diesen Geräten erfahren möchten. Mobile Endgeräte gewinnen bekanntlich mehr und mehr an Bedeutung, dabei stellen sie Plattformen mit einer hohen Integrationsdichte an Technologien und Funktionalitäten dar. Sie verfügen über Kommunikationsschnittstellen wie GSM, UMTS, LTE, WLAN und Bluetooth sowie über Sensorik wie A-GPS, Beschleunigungssensor, Kameras oder etwa einem elektronischen Kompass. Darüber hinaus verfügen sie auch über diverse Anwendungsschnittstellen wie etwa (teilweise) Flash-unterstützte Web-Browser und über umfangreiche Interaktionsmöglichkeiten mittels Hardwareschnittstellen wie (Mini-)USB.

Alle diese Funktionalitäten und Technologien bieten vielfältige Anwendungsmöglichkeiten für private, insbesondere aber auch für geschäftliche Zwecke. Allerdings wird auch eine kritische Betrachtung aus der IT-Sicherheitsperspektive aufgrund dieser erhöhten Komplexität unumgänglich. Es gibt kaum noch Unternehmen, deren Außendienstmitarbeiter nicht mit Mobiltelefon, Smartphone, Tablet und/oder Laptop ausgestattet sind, wobei deren IT-sicherheitstechnische Konfiguration häufig noch nicht den erforderlichen bzw. wünschenswerten sicherheitstechnischen Anforderungen entspricht. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Hacker-Angriffe auf diese Angriffsziele mittlerweile einen eigenen Geschäftszweig bilden.

Ziel des Workshops ist es, in Vorträgen und Diskussionsrunden über die IT-Sicherheit mobiler Endgeräte bei Ihrer Integration ins Unternehmensumfeld zu informieren und sich mit den Referenten auszutauschen. Die Teilnahmegebühr beträgt 300 Euro bzw. 150 Euro für Inhaber eines CAST-Leistungspakets.

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verbindliche Anmeldung

Unkomplizierte, sichere Gast-Log-ins für BYODs

Speziell für Bring Your Own Device (BYOD)-Umgebungen bietet Wireless LAN-Experte Meru Networks die Software Identity Manager an. Sie ermöglicht laut Hersteller “die sichere Erstellung von Gastkonten in Drahtlosnetzwerken”. Mit ihrer Hilfe sollen autorisierte Mitarbeiter in Unternehmen, Hotels und anderen öffentlichen Einrichtungen unkompliziert beliebig viele zeitlich befristete und vor allem sichere Accounts für Gast-Log Ins generieren können. Individuell konfigurierbare, granulare Richtlinien sichern dabei zusätzlich das Netzwerk. Ab sofort lässt sich der Identity Manager auch mit Property Management Systemen (PMS) zur computergestützten Verwaltung von Hotels verknüpfen.

Der Identity Manager besteht aus den zwei Modulen Smart Connect und Guest Connect. Das Feature Smart Connect ermöglicht den Zugang, die Geräteregistrierung und das Richtlinienmanagement für firmeneigene und private Geräte jeder Art auf Identitätsbasis. Es unterstützt “die gängigsten Endgerätetypen und -betriebssysteme: Apple iOS (iPhone und iPad), Apple Mac OS X, Google Android, Linux sowie Microsoft Windows (XP, Vista und 7)” – also kein Windows Phone.

Bei Guest Connect handelt es sich um eine Netzwerkzugangslösung. Sie lässt sich nahtlos in vorhandene PMS sowie Zahlungs-Gateways integrieren. Auf diese Weise vereinfachen sich Anmeldung und Zahlung, wenn Gäste z.B. das drahtlose Netzwerk eines Hotels nutzen möchten. Über 80 der meist verbreiteten Zahlungssysteme sind laut Anbieterzum Identity Manager kompatibel.

Security Policies nach Maß
Der Identity Manager entlastet die IT-Abteilung laut Meru spürbar, da ihr die Generierung der Gastkonten abgenommen wird. Stattdessen sind autorisierte Mitarbeiter, sogenannte “Sponsoren”, in der Lage, Log Ins für Gäste zu erstellen. Mit wenigen Klicks richten sie Zugänge ein, woraufhin die Nutzer ihre Zugriffsdaten per E-Mail auf ihr Mobilgerät erhalten – wahlweise als Ausdruck oder via Anruf. Die Aufgabe der IT beschränkt sich praktisch ausschließlich auf die Konfigurierung unterschiedlicher Zugangsvorgaben auf Rollen- und Richtlinienbasis. Dadurch kann das IT-Personal kontrollieren, wer mit welchem Device Zugriffsrechte erhält. Mittels Reporting-Funktionen gibt der Identity Manager Einblick in Nutzungsverhalten und -dauer, Gesamtanzahl der erstellten Accounts etc.

Meru spricht von bereits über 2.500 Implementierungen dieser Lösung, u.a. bei Bildungsstätten wie Universitäten, Hotelketten, Sportstadien sowie Kongresszentren. Für die Nutzung innerhalb einer virtualisierten Umgebung ist die Lösung auch als VMware-fähiges Format erhältlich.

33% der Carrier stellen mobile Cloud Services bereit

allot.comAllot Communications Ltd. , Anbieter von Lösungen zur Service-Optimierung und Umsatzgenerierung für Breitband-Festnetz- und Mobilfunkanbieter weltweit, hat Ergebnisse des “Allot MobileTrends Charging Report” für das zweite Quartal 2012 veröffentlicht: In diesem Zeitraum nutzen bereits 33 Prozent der Betreiber “Revenue Sharing”-Modelle und Allianzen mit Anbietern von Cloud-basierten Anwendungen und Inhalten wie z. B. Spotify, um mobile Cloud-Dienstleistungen bereitzustellen. Der halbjährlich erscheinende MobileTrends Charging Report basiert auf öffentlich verfügbaren Daten, die im Q212 von über 100 Mobilbetreibern weltweit erfasst wurden.

Weitere Ergebnisse:

  • 46 % der Betreiber bieten wertorientierte Modelle mit Leistungsmerkmalen wie Jugendschutz oder Musik-Streaming an,
  • Die LTE-Betreiber haben das wertbasierte Preismodell nahezu ebenso stark angenommen wie die 3G-Betreiber,
  • Die Betreiber steigern das Angebot Cloud-basierter Services durch Partner wie Rhapsody, Spotify und Deezer um 33 Prozent,
  • 32 Prozent der Betreiber berechnen den WLAN-Zugang (Mobile Data Offload). Die Herausforderung für die Betreiber besteht darin, den Offload Traffic in die Traffic Management-Architektur einzubeziehen,
  • Die Anzahl der Betreiber, die Tethering berechnen, hat sich in den letzten neun Monaten von 15 auf 29 % beinahe verdoppelt.

Betreiber sind laut Allot vermehrt bemüht, die steigenden Datenvolumen ihrer Kunden kontinuierlich zu beobachten und zu analysieren. Seit dem letzten Allot MobileTrends Charging Report (Q311) hat sich die Einführung intelligenter wertbasierter Tarifmodelle für mobile Netzwerke weiter verbreitet. App(likations)-basierte Datenpläne, Tarife die die Nutzung mehrerer Geräte einschliesst, zeitabhängige Modelle sowie Tarife mit Jugendschutz werden immer gebräuchlicher. Beim Vergleich der Preise von 3G und LTE wurde festgestellt, dass der Prozentsatz der Betreiber, die wertbasierte Modelle anbieten, in den 3G- und LTE-Netzwerken gleich ist. Trotz der erhöhten Kapazität der LTE-Netzwerke scheint es, dass die Betreiber darauf achten, die mittlerweile in 3G-Netzen auftretenden Probleme wie Überlastungen und ARPU-Rückgang zu vermeiden.

Der vollständige Allot Report Q2 2012 findet sich hier

Mobile Security Events

Das Seminar “iPad & iPhone Security” will speziell Security-Probleme beim Einsatz von Apples iOS-Geräten behandeln und die “sicherheitsrelevanten Schwachstellen im Device-Management” aufdecken. Zielgruppe sind Security-Verantwortliche, Spezialisten für mobile Endgeräte und Netzwerke in Unternehmen und Unternehmensberatungen. Alle Kursthemen sollen durch praktische Übungen untermauert werden, Geräte werden vom Veranstalter gestellt. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 pro Ort begrenzt. Das zweitägige Event gastiert vom 5. bis 6. Juni in Köln und vom 12. bis 13. Juni in Hamburg. Die Teilnahmegebühr beginnt bei etwas über 1.300 Euro pro Person.

mehr Infos u. Anmeldemöglichkeit

Ebenfalls als Roadshow ist “Mobile Security – die redaktionelle Fachkonferenz von heise Security” aufgesetzt: Bereits zum achten Mal schickt der Heise Verlag seine Security-Redaktion mit einer Tageskonferenz zu mobilen Sicherheitsthemen auf Tour. Denn Smartphones, Tablets und Notebooks machen vieles leichter – nur die Sicherheit nicht. Gestohlene Geräte, abhörbare Funknetze, Daten in der Cloud, Smartphone-Trojaner usw sind Gefahren, die gezielte Vorkehrungen und neue Sicherheitskonzepte erfordern.heise konferenz-reihe zu Mobile Security

Themenschwerpunkte der Konferenz: Praxis-Ratgeber und Architektur-Vergleich für iOS und Android; Security-Policies und Best-Practices; Spagat mit der Cloud: Nutzen versus Sicherheit und Datenschutz; Virtual Private Network (VPN) und Firmen-WLANs richtig gemacht; Herausforderungen an Datenschutz und Compliance.

Termine und Orte: 8. Mai 2012, Hamburg; 15. Mai 2012, München; 22. Mai 2012, Stuttgart; 24. Mai 2012, Köln. Die Teilnahme kostet um die 500 Euro (Frühbucher-Rabatt verfügbar).

mehr Infos u. Anmeldemöglichkeit

Schutz für Androiden

trendmicro.comSmartphones geraten immer stärker in den Fokus von Cyberkriminellen, denen sich derzeit dank Bluetooth oder WLAN weitere Möglichkeiten eröffnen, mit infizierten Geräten Geld zu verdienen. Mit einer Wachstumsrate von über 850 Prozent ist Android die weltweit zweitgrößte Mobiltelefon-Plattform – dies macht sie für Kriminelle besonders interessant. Nun hat auch Trend Micro eine Lösung vorgestellt, welche speziell die wachsende Nachfrage nach Absicherung für Mobilgeräte mit Android-Betriebssystem abdecken soll. “Trend Micro Mobile Security for Android” ist dabei die erste einer ganzen Reihe geplanter Lösungen für Android.

Die wichtigsten Funktionen des ersten Produkts laut Anbieter:

  • Schutz vor Identitätsdiebstahl und Phishing,
  • Kindersicherung,
  • Download-Schutz,
  • benutzerdefinierte Anruf- und Text-Filter bzw. -Blocker.

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Autor: klaus, veröffentlicht am: 23. 03. 2012

Kategorien: Android Programmierung, iPhone Programmierung

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MDM für iOS-Geräte m. Push-Unterstützung

Pretioso LogoPretioso hat unlängst die neue Version 3.5.2 von Datomo vorgestellt, einer Lösung für Mobile Device Management (MDM). Diese Version unterstützt nun auch die Apple Push Notification Services für das Management der iOS-Geräte iPhone, iPod touch und iPad. Hierdurch muss der Administrator sich nicht mehr notwendigerweise im Apple Enterprise Programm registrieren, um die iOS-Geräte zu verwalten, so Pretioso. Eine Registrierung im Apple Enterprise Programm sei zukünftig nur noch für die Anwender erforderlich, die eigene Anwendungen programmieren und verteilen wollen.

Das Pretioso Device Management unterstützt seit Release 3.5 einen Corporate iOS AppStore, wodurch die Endanwender von iOS-Endgeräten im Unternehmenseinsatz ausschließlich vom Administrator freigegebene und zugelassene Applikationen aus diesem App Store installieren können. Die Funktionalität unterstützt sowohl selbst entwickelte Apps als auch Anwendungen aus dem Apple App Store – und unabhängig davon, ob diese kostenlos oder kostenpflichtig sind.

Überdies reagiert Version 3.5.2 auf die Neuerungen, die iOS 5 mit sich gebracht hat. Die Funktionen im Einzelnen:

  • verbesserte Anwendungsinstallation,
  • Passwort-Policy für iTunes,
  • automatische Ablehnung nicht vertrauenswürdiger Zertifikate,
  • Kontrolle des iCloud-Backup,
  • Kontrolle der kompletten iCloud-Synchronisation einschließlich Dokumente und Fotos,
  • “Auto Join” im WLAN,
  • Vorgabe der Proxyeinstellungen (keine, manuell, automatisch),
  • Sperre der Funktion E-Mail-Verschieben (Exchange),
  • Sperrung des Zugriffs auf E-Mail für nicht autorisierte Apps (Exchange)

Datomo Device Management wird laut Anbieter auch für die anderen unterstützten Plattformen (Android einschließlich extended API von Motorola und Samsung, Bada, BlackBerry, Symbian, Symbian UIQ, Java enabled feature phones, Windows Mobile (bis 6.5), Windows Phone 7 und WebOS) kontinuierlich weiterentwickelt. Einige in den letzten Wochen hinzugekommene Features sind: Business Phonebook, Geräteentsperrung, Push Support, Remote Access (Android), Applikationsschutz durch Passwort (Symbian) sowie Hard Restore-Funktionalität (Windows Mobile). mehr zum Thema MDM von Pretioso. Ein Whitepaper zum Thema “Sicherheit durch Device Management kann per E-Mail mit dem Betreff “Whitepaper Device Management” unter info at pretioso dot com angefordert werden.

UPDATE 12.01.:
Update: Die Anwendungsvariante als gehostete Lösung nutzt Pretioso bei dem neuen Angebot eines kostenlosen “Sofort-Tests”: Der Interessent erhält seine Teststellung garantiert innerhalb von 24 Stunden, oft sogar binnen weniger Minuten. Die Teststellung ist keine reduzierte Demolösung, sondern die komplette Lösung, die Datomo Device Management gehosted bietet. Der Anwender erhält einen eigenen Zugang, mit dem er bis zu zehn Geräte verwalten kann. Auch hierbei gibt es keinerlei Beschränkungen, alle Gerätetypen und -klassen können verwaltet werden. Pretioso begleitet die Anwender bei der Teststellung auf Wunsch mit kostenlosem Hotline-Service.
Die Teststellung kann vom Anwender nach 45 Tagen problemlos weiter betrieben werden, wenn er sich für den Erwerb der gehosteten Variante von datomo Device Management entscheidet. Anwender, die sich statt der gehosteten Version für eine Inhouse-Installation entscheiden, erhalten kostenlose Unterstützung von Pretioso bei der Migration von Einstellungen aus der Teststellung zur endgültigen MDM-Lösung.

UPDATE 13.01.:
Der MDM-Administrator kann jetzt Anwendern mit vergessenem Passwort das Passwort mit der Funktion “Screen Unlock Code Reset” zurücksetzen. In die Security Policy für Android Geräte wurden folgende neue Parametrisierungen aufgenommen: Definition von Passwortalter und Passwort-History (Verbot der Nutzung bereits verwandter Passworte). Hiermit verbunden ist, dass die sich aus diesen Policies ergebenden Vorgaben bei bestehenden Nutzern ggf. die Eingabe eines neuen, den Policies entsprechenden Passwortes erzwingen und der Administrator dieses auch separat erzwingen kann. Für Android Geräte von Samsung mit den Firmwareständen 2.3.5 – 2.3.7 (Gingerbread) ist jetzt auch der Remote Access Client verfügbar, der über volle Gesture-Unterstützung verfügt.

Skype for Symbian

skypeSkype hat eine neue Anwendung für Symbian Telefone vorgestellt, die unter anderem die Geräte Nokia N8, C6, C7 und E7, unterstützt. Darüber hinaus wird das Update mit dem Skype Breitband Audio Codec SILK beworben. Dieser soll kristallklare Gespräche “in CD-Qualität” ermöglichen, selbst wenn Nutzer über eine Verbindung mit geringer Bandbreite sprechen. Zusätzlich soll die neue Version weitere Erleichterungen beinhalten, darunter Kontakte Hinzufügen, Hochladen eines Profilfotos oder die Aktualisierung der persönlichen Skype Mood-Message.

Smartphones in die Telefonanlage einbinden

nfonDer FMC Client der Münchner nfon Ag soll ab sofort die vollständige Einbindung von Mobiletelefonen mit den Betriebssystemen Symbian, iOS, Android und BlackBerry OS in deren Telefonanlagen ermöglichen. Der FMC Client von nfon kann netzunabhängig genutzt werden – die Kunden sind bei der Wahl des Mobilfunkanbieters also nicht gebunden..

“Mit dem FMC Client können Unternehmen Kosten reduzieren, da immer nach der günstigsten Verbindung gesucht wird. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Nutzer mobil unter ihrer geschäftlichen Identität telefonieren können – es gibt nur noch eine Rufnummer für die Erreichbarkeit unterwegs, im Büro oder im Home-Office”, so der CEO der nfon AG Marcus Otto.

Least-Cost-Routing und die Nutzung der Anlagenfunktionen wie beispielsweise “Halten”, “Weiterleiten mit und ohne Rückfrage”, “Konferenzen” und “Makeln” und das One-Number-Concept sollen die Lösung besonders auszeichnen.

Least-Cost-Routing bedeutet dabei, dass die Nutzer immer die Möglichkeit haben, zu den relativ günstigsten Konditionen zu telefonieren. Wenn WLAN zur Verfügung steht, wird für jedes ausgehende Telefonat automatisch eine VoIP-Verbindung zur nfon Telefonanlage hergestellt. Im Falle eines internen Anrufes (innerhalb des Unternehmens) entstehen dadurch keine Telefonkosten. Bei externen Anrufen wird zu den günstigen Konditionen der nfon-Telefonanlage telefoniert. Wenn kein WLAN zur Verfügung steht, wird eine Verbindung zur nfon-Telefonanlage über den jeweiligen Mobilfunk-Provider via GSM hergestellt. Dabei fallen lediglich Kosten für Telefonate zum Festnetz an, die aber durch eine entsprechende Flatrate abgedeckt werden können. Ist keine Flatrate vorhanden, kann über die Call-Back Funktion des FMC Client ein Gespräch aufgebaut werden, wobei die Telefonanlage den FMC Client sofort zurückruft und dadurch keine Telefonkosten am Mobiltelefon für die Verbindung entstehen sollen.

Bricht während eines laufenden WLAN-Gesprächs die Verbindung ab, soll automatisch eine GSM-Verbindung aufgebaut werden und das Gespräch geht nicht verloren.

Nützlich scheint auch die Funktion “SIM-Wechseln”, welche vor allem wichtig ist, wenn Nutzer häufig zwischen verschiedenen Ländern pendeln. Wohnt ein Mitarbeiter beispielsweise in Österreich und arbeitet in Deutschland, so kann er SIM-Karten für beide Länder mit dem FMC Client nutzen und dadurch teure Roaming-Gebühren sparen, die beim Pendeln normalerweise anfallen.

Weitere Informationen zu Telefonanalge und Client

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