iOS mit 33,4% im US-Markt

comScore LogoDie Mobil-Spezialisten von comScore haben in einer aktuellen Ausgabe ihrer MobiLens-Analysen den US-Smartphone-Markt im Zeitraum von Mai bis Juli 2012 nach Herstellern betrachtet und mit der vorhergehenden Dreimonatsperiode verglichen. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen wie schon länger gewohnt Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von 25,6 Prozent an der Spitze, gefolgt von LG (18,4%), Apple (16,3%); Motorola/Google (weiter schrumpfend, 11,2%), und schließlich HTC (6,4%).

Beim jetzt über 114 Millionen Einheiten umfassenden US-Markt für Smartphones liegt Android mit 52,2 Prozent Marktanteil immer deutlicher vor iOS (33,4%), BlackBerry OS (RIM; 9,5; -2,1 Prozentpunkte). Für Microsoft und Windows Phone 7 bleiben nur noch 3,6 Prozent vom Marketshare-Kuchen. Platz 5 wird von Nokias Symbian nur noch schwach verteidigt (0,8%).

Mobile Content Usage
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde wie stets abgefragt. Danach haben im Juli 2012 75,6% der US-Nutzer Textnachrichten verschickt. Zuvor heruntergeladene Mobile Apps nutzten 52,6% – mithin die zweitstärkste nicht mit Telefonie verbundene Mobile-Aktivität. Die Browser-Nutzung liegt jetzt bei 51,2%. Mocial: Mobilen Zugang zu Social Networks oder Blogs suchten 37,9 Prozent über ihr Smartphone. Games gezockt haben 33,8 und Musik gelauscht immerhin noch 28,3 Prozent der US-Smartphone-Nutzer (Mehrfachnennungen).

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89% aller App Downloads sind Gratis-Apps

Gartner.comLaut einer aktuellen Veröffentlichung des IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner werden Free Apps im laufenden Jahr 89 Prozent aller Downloads aus Mobile App Stores ausmachen. Die Anzahl der Downloads aus App Stores werden 2012 weltweit 45,6 Milliarden übersteigen, wobei kostenlose Downloads 40,1 Milliarden und bezahlte Downloads 5 Milliarden ausmachen werden. Für das Jahr 2016 sehen die Auguren 309 Milliarden Downloads voraus, von denen knapp 288 Mrd. Free Apps sein sollen.

2012 werden laut Gartner 21 Milliarden der Downloads auf Marktpionier Apple entfallen, was einem Zuwachs von 74 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und einem aktuellen Marktanteil von 25 Prozent entsprechen würde.

Für die Zukunft sehen die Analysten den Anteil der Wettbewerber steigen, doch App Store, Google Play, Amazons AppStore und der just in “Windows Phone Store” umbenannte Windows Phone Marketplace sollen den Markt weiter dominieren.

In-App-Purchase und Freemium-Modelle bleiben die erfolgreichsten Monetarisierungs-Ansätze und sollen im Jahr 2016 41 Prozent der Download-Umsätze generieren. Der In-App-Purchase-Anteil wird dazu kräftig von fünf Prozent (2011) auf 30 Prozent (2016) steigen.

Mehr Infos hier; weitere Vertiefung gibt der Report “Market Trends: Mobile App Stores, Worldwide, 2012″, der hier geordert werden kann.

Samsung dominiert auch Smartphone-Markt in Westeuropa

IDC.comPatente, Urteile und Strafen hin oder her: Laut dem Bericht “European Quarterly Mobile Phone Tracker” der International Data Corporation (IDC) konnte sich der koreanische Hersteller Samsung in einem generell schrumpfenden Mobiltelefonmarkt (32,1 Mio. Einheiten, d.h. 1,9 Prozent weniger im Vergleich von Q312 zu Q311) behaupten: Stolze 41 Prozent des gesamten Mobiltelefon-Absatzes waren Samsung-Geräte. Den numerischen Rückgang des Gesamtmarktes erklären die Marktforscher durch den um ganze 30 Prozent gefallenem Absatz von Feature Phones oder Dumb Phones. Deren Schlaumeier-Kollegen, die Smartphones, legten allerdings in Westeuropa im Q212 um 26 Prozent auf 27,5 Mio. Stück zu. 65 Prozent aller in Westeuropa abgesetzten Mobiltelefone waren Smartphones.

Android profitiert laut IDC von Samsungs starkem Wachstum und hier insbesondere dem Samsung Galaxy S3, von dem in nur 100 Tagen 20 Millionen Stück verkauft werden konnten, sechs Mio. davon in Europa. In den USA war das S3 im August ’12 erstmals das meistverkaufte Smartphone überhaupt – vor dem iPhone 4S.

Das Google-Betriebssystem legte im Vergleich zum Vorjahr um 71 Prozent zu. Nur Windows Phone 7 (WP7) verzeichnete mit 874 Prozent stärkeres Wachstum – allerdings auf vorläufig nahezu unsichtbarem Niveau.

Der taumelnde finnische Riese Nokia konnte das Tempo der Schrumpfung auf zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr reduzieren. Sony (ehem. SonyEricsson) konnte RIM (- 37 Prozent) überholen, insbesondere die Android-Gerätefamilien Xperia S und U schlagen sich gut.

Lesetipp: Windows Phone 7.5 Grundlagen

Windows Phone 7.5 - Grundlagen u. fortgeschrittene ProgrammierungDas Fachbuch von Ralf Ehlert und Gregor Woiwode zur Entwicklung für Windows Phone 7.5 (Codename “Mango”) macht schon auf den ersten Blick durch seine klare, nachvollziehbare Struktur einen guten Eindruck.

Allerdings wendet sich das im dpunkt-Verlag erschienene Werk – auch wenn “Grundlagen” im Untertitel steht – eher an schon etwas erfahrenere (.Net-)Programmierer, die jetzt im Windows-Phone-Bereich Fuß fassen oder sich eine weitere Plattform erobern möchten. Erste Kenntnisse, zumindest bei den grundlegenden Themen C#, XAML und Silverlight sollten bereits vorhanden sein. Der Buchteil zu Games/Spielen und zur XNA-Technologie, den die Autoren unter Mitwirkung des bekannten Microsoft-Evangelisten Tom Wendel verfasst haben, nimmt rund ein Drittel des Buches ein und führt sehr detailiert in die Thematik ein.

Als Software-Entwickler findet man sich in jedem Kapitel unmittelbar mit dem im Text beschriebenen Lernstoff und den dazugehörigen Beispielen und Code-Fragmenten zurecht. Nach der Vorstellung des WP7-SDK und der Entwicklungsumgebung “Visual Studio Express for Windows Phone” werden das Design-Werkzeug “Expression Blend for Windows Phone” sowie die Test-Tools vorgestellt. Die verwendeten Beispiele beginnen einfach und übersichtlich und steigern sich in der Komlexität von Kapitel zu Kapitel bis zu einer kompletten Aktienkurs-Applikation. Anhand dieses Beispiels wird die Agile Softwareentwicklungsmethodik berücksicht wie auch das automatische Testen per Unit Test. Das XNA-Entwicklungs-Beispiel beschreibt die Entwicklung des bekannten Spiels Pong und ist besonders ausführlich gestaltet. Auch auf den Veröffentlichungsprozess (Hochladen in den Windows Phone Marketplace) wird eingegangen. Alle im Text vorkommenden Beispiele und Demos finden sich mit kompletten Sourcecode auf der beiliegenden DVD.

Insgesammt ein informatives und lehrreiches Buch für Software-Entwickler, die sich selbst Grundlagen in dieser Materie erarbeiten möchten. Das Durcharbeiten der Kapitel, Testen und Erweitern der klug ausgewählten Anwendungsbeispiele macht Freude und Mut für weitere, eigene Applikationen. Das Buch bezieht sich auf einen relativ aktuellen Windows Phone Softwarestand. Die Entwicklung in diesem Bereich ist allerdings so rasant, so das nicht alle Beispiel Projekte direkt kompilierbar sind, sondern hier noch Hand angelegt werden musste. Fazit: ****

380 Seiten, Broschur, mit DVD
ISBN: 978-3-89864-782-3
34,90 Euro
mehr Infos zum Print-Buch

E-Book (PDF, 10,8 MB):
ISBN: 978-3-86491-128-6
27,99 Euro
mehr Infos zum E-Book

Video des Verlags zur Einführung in die Thematik

Diese Buchrezension ist ein Gastbeitrag von Ansgar Backhaus.

Facebook Page Manager

Facebook Page Manager ist jetzt auch in Deutschland erhältlich. Die für iPhone und iPad verfügbare iOS App ist definitiv nützlich für jeden, der (mehr als) eine Facebook “Fan” bzw. Unternehmensseite betreibt u. regelmäßig pflegt. Auf den ersten Blick bietet die App allerdings bis auf für mobile optimierten Zugriff auf die Statistiken (unser Bild; nur Likes, Talking about u. die hochgerechnete wöchentliche Reichweite – leider nichts zu den Zugriffen auf Einzelbeiträge) kaum etwas, was man mit z. B. HootSuite (auch hierfür ist eine iOS App verfügbar) nicht mindestens genau so gut hinbekommen würde – und dortdann noch mit Integration von beispielsweise Twitter sowie LinkedIn-Profilen! Auch die Möglichkeit, Fan-Beiträge moderieren zu können – absolute “Social”-Kernfunktionalität – wird vermisst. Darüber tröstet die Option, sich via Push-Nachrichten zu z. B. Kommentaren informieren lassen zu können, ein wenig hinweg.

Facebook "Seiten" in Deutschland verfügbar. Hier: Statistiken/Reichweite einer FB PageSchade, die iOS-Entwickler von FB können hier leider wieder weniger überzeugen – wenn man etwa an die erheblich bessere und vor allem ungleich elegantere Facebook App f. die aktuelle Windows Phone-Version (WP7) denkt!
Im Page Manager (deutscher App-Name “Seiten”) muss man zunächst eine Page auswählen, jedwede Funktionialität – wie z. B. Zugriff auf Einstellungen, Statistiken oder Verwaltung der Administratoren – steht sodann nur für die gewählte Seite bereit. Vermisst wird aber beispielsweise die Funktion, einen Post auf mehreren Seiten gleichzeitig zu platzieren – was HootSuite schon lange kann – einschließlich des Postens auf mehrere Facebookseiten! Dennoch lohnt sich die Beschäftigung mit der App für die obengenannte Zielgruppe.
Fazit: **
Facebook Page Manager kostenlos auf iTunes laden

comScore: Android weit vorne bei Mobile OS in D.

Android ist aktuell die am stärksten verbreitete Smartphone-Plattform in Deutschland. 40 Prozent aller derzeit genutzten Smartphones laufen mit dem Betriebssystem Android von Google. Vor einem Jahr waren es erst 17 Prozent. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis von aktuellen comScore Zahlen (MobiLens).

BITKOM/comScore MobiLens: Verteilung der mobilen Betriebssysteme in DeutschlandHierfür wurde wurde der Smartphone-Bestand im ersten Quartal 2012 in Vergleich zum Vorjahresquartal gesetzt. Auf dem zweiten Platz liegt das Betriebssystem Symbian von Nokia mit einem Anteil von 24 Prozent. Vor einem Jahr hatte Symbian diesen Markt mit 42 Prozent noch dominiert. Das iPhone-Betriebssystem iOS von Apple konnte seine Position mit einem Anstieg um einen Prozentpunkt auf jetzt 22 Prozent festigen. Die Plattformen Windows Phone und Windows Mobile von Microsoft erreichen gemeinsam nur sieben Prozent Marktanteil. BlackBerry OS (RIM) ist mit drei Prozent (Vorjahr: 4,5) auf dem absteigenden Ast.

Zurzeit sind in Deutschland 23,6 Millionen Smartphones als Erstgerät im Einsatz. Das sind 8,1 Millionen oder 52 Prozent mehr als vor einem Jahr. Laut comScore besitzen somit 41 Prozent aller Handynutzer ab 15 Jahren in Deutschland ein Smartphone. Aktuell gibt es laut dem BITKOM weltweit rund 1,3 Millionen Apps für die unterschiedlichen Systeme.

IDC.comHier noch einige Zahlen für den westeuropäischen Markt von IDC: Dieser Teilmarkt ist in Q112 um 1,3 Prozent gewachsen. Der Gesamtabsatz von 44,8 Mio. Mobiltelefonen (inklusive Dumb Phones/Feature Phones, die aber europaweit nur noch auf 37 Prozent kommen) wurde vor allem von Android getrieben: Der Absatz von Android-Smartphones stieg um 124 Prozent auf 15,5 Mio. Exemplare (55 Prozent Marktanteil!). Apples Marktanteil erhöhte sich mit 7 Millionen verkauften iPhones von 21 Prozent in Q0111 auf aktuell 25 Prozent. In Europa sieht IDC einen Anteil von nur 4,1 Prozent für Microsofts mobile Betriebssyteme. Größter Einzelhersteller ist und bleibt Samsung, vor Apple, RIM und Nokia. Fazit: Mit einer App für Android und iOS erreichen Auftraggeber der App-Programmierung heute bereits potenziell 80 Prozent des Smartphone-Markts.. Laut der Ziff-Davis-Lesung der IDC-Zahlen erreicht man mit entsprechenden Apps sogar 82 Prozent!

Sicherheitsstrategie für mobile Geräte im Unternehmen

Symantec, home of Norton ProductsAuf dem Mobile World Congress (MWC) hat Symantec umfangreiche Neuerungen rund um die Sicherheitsstrategie für den Einsatz mobiler Endgeräte in Unternehmen vorgestellt. Betroffen sind v.a. die Plattformen Android, iOS sowie Windows Phone 7. Für Endanwender soll es nun noch einfacher werden, ihre mobilen Daten und Geräte zu sichern. Unternehmen sollen durch die plattformübergreifenden Neuerungen private sowie geschäftliche Geräte besser überblicken und die Applikationen schützen können.

Die erweiterten Angebote umfassen:

Dank der Neuerungen können laut Symantec Unternehmen nun neue Geschäftsmodelle implementieren, die ihrerseits diverse mobile Geräte und innovative mobile Anwendungen einbinden. Firmen können ihre Sicherheitsrichtlinien (Policies) jetzt einheitlich auf alle mobilen Geräte, Endpunkte und Anwendungen ausweiten und so die Datensicherheit und den Anwendungsschutz stärken.

salesforce.comZudem ist Symantec eine Partnerschaft mit Salesforce.com eingegangen, um Symantec O3 in die Force.com-Plattform einzubinden. Alle Kunden von Salesforce sollen mit ihren Zugangsdaten auch auf die Cloud-Dienste von Symantec zugreifen können. O3 für Salesforce ist für Mitte 2012 angekündigt.

Erst diese Woche hat Symantec überdies die Übernahme des Mobile Application Management-Anbieters Nukona Inc. angekündigt. Mit dieser Akquisition ergänzt Symantec sein Angebot zum Schutz mobiler Anwendungen um eine plattformübergreifende Lösung. Erst kürzlich hatte der Sicherheitsanbieter mit Odyssey Software einen Spezialisten im Bereich Mobile Device Management gekauft.

Bewegung im MDM-Markt

Je mehr das Mobile Business Alltagsrealität wird, je mehr die Unternehmen von Smartphones, Tablets, Business Apps erreicht werden (ob nun via eigener Mobil-Strategie oder via Consumerization und BYOD bzw. CYOD, um so dringlicher werden die Anforderungen nach einem Mobile Device Management (MDM), das imstande ist, die gerufenen mobilen “Geister” auch zu bändigen. Von Fiberlink zitierte Analysten erwarten, dass die Umsätze mit Mobile Device Management-Systemen in diesem Jahr um 40 Prozent wachsen.

Matrix42 mit iOS 5-Unterstützung
Matrix 42Ab sofort bieten beispielsweise die MDM-Produkte von Matrix42 auch “Managementfunktionen für iPhone, iPod Touch und iPad mit dem neuen iOS 5.1 an”. Die Funktionalität laut Hersteller:

  • E-Mail-Konfiguration – z. B. S/MIME-Verschlüsselung, ohne E-Mails über Dritte bzw. verschiedene E-Mail-Konten versenden zu müssen;
  • Wi-Fi-Konfiguration – einfache Konfiguration der Proxy-Einstellungen und automatische Einwahl in Wi-Fi-Netzwerke;
  • Roaming-Konfiguration – sofortige Aktivierung oder Deaktivierung von Sprach- und Daten-Roaming;
  • iCloud-Konfiguration – Aktivierung und Deaktivierung von iCloud-Backup, Dokumenten-Sync und Fotostream;
  • Software Verteilung/Roll-out – drahtlose Aktivierung der Geräte auch ohne iTunes;
  • Apps/Corporate App Store – Installation von öffentlichen und unternehmenseigenen Applikationen oder Daten zur selbständigen Verwaltung; einfaches Entfernen von Daten, wenn MDM-Profile gelöscht werden;
  • Remote-Prüfung der Batterie-Lebensdauer;
  • Daten-Backups – Unterbinden von Daten-Backups mit iTunes und iCloud für Anwendungen.

Matrix42 Mobile Device Management für iOS 5 ist ab sofort verfügbar und kann direkt bei Matrix42 oder über ausgewählte Vertriebspartner bezogen werden.
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Fiberlink: Kooperation für die DACH-Region
TechDataFiberlink sieht sich als “führenden Anbieter von Software-as-a-Service (SaaS) für ein sicheres mobiles Device Management [...] sowie mobiles Applikations-Management”. Auf dem “Mobile World Congress” (MWC) in Barcelona gab man bekannt, dass die MaaS360-Lösung ab sofort Kunden, Wiederverkäufern und Systemintegratoren in Deutschland, Österreich und der Schweiz von von Star Tech Data angeboten werden sollen. Star Tech Data ist ein Joint Venture zwischen Brightstar Corp. und der Tech Data Corporation.

MaaS360 soll als Cloud-Lösung bewerkstellen, “dass Unternehmen ihre mobilen Endgeräte, wie z.B. Smartphones oder Tablets sofort integrieren und durch umfassende Sicherheitsrichtlinien absichern können, ohne zuvor in die eigene Infrastruktur investieren zu müssen.” Dabei werden nicht nur iOS- und Android-Geräte unterstützt sondern auch Windows Mobile (WP7), Symbian, BlackBerry OS u.a.

Zur Funktionalität gehören neben Standard-MDM Funktionen laut Anbieter auch: “die vollständige und automatische Erkennung aller Geräte, die Zugriff auf Unternehmens-E-Mail haben (!), “Over-the-Air” (OTA) Gerätregistrierung und Konfiguration, die Umsetzung von Unternehmensrichtlinien/Policies wie z. B. Passwörter-Konventionen, Jailbreak-Erkennung, Remote-Sperren,- und -Löschen (Remote Removal sowie das Lokalisieren von Geräten.
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Mobiles Life Cycle Management

ManageEngine: Mobile Device Management Services
ManageEngine hat auf dem MWC Echtzeit-IT-Tools mit Funktionen aus den Bereichen Mobile, Desktop und Service Desk vorgestellt. Unter anderem soll das Angebot “Desktop Central” ebenfalls künftig “integrierten Support für Geräte mit Apple iOS bieten”. Die Unterstützung weiterer Betriebssysteme ist bereits angekündigt. Unternehmen sollen so “Funktionen aus den Bereichen Security, Configuration und Asset Management erhalten”. Voraussetzung sei die Integration mit der HelpDesk-Lösung ServiceDesk Plus aus dem gleiche Hause. Folgende Funktionen können laut Anbieter dann bereitgestellt werden:

  • das Sperren von Geräten und das sichere Löschen von Inhalten, Dateien, Passwörtern und Einstellungen sowie die Ausführung weiterer Sicherheitskommandos;
  • Asset Management zeigt installierte Zertifikate und Profile, Details zu etwaigen Restriktionen, Sicherheitsinformationen, App-Übersichten sowie allgemeine Geräteinformationen;
  • Configuration Management gestattet das Setzen von PINs oder diverser Restriktionen, E-Mail-Konfiguration, ActiveSync mit Exchange sowie das Einrichten von VPNs und WiFi-Verbindungen;
  • Die neue Version von Desktop Central soll MS SQL unterstützen und das Aufzeichnen von Remote Support Sessions ermöglichen.

Neben Desktop Central erhält auch das Angebot “IT360″ MDM-Funktionalitäten. Die Monitoring-Lösung kann künftig auf iPads installiert werden und so auch auf diesem mobilen Endgerät eine Rundumsicht zur IT-Infrastruktur eines Unternehmens geben. Interessenten können sich ab sofort beim deutschen Vertriebspartner MicroNova für die Betaversion von DeskCentral registrieren.

Auch bei Sybase/SAP und Symantec hat sich MDM-technisch einiges getan, wie heise.de zusammenfassend berichtete: “Die SAP-Tochter Sybase konzentriert sich mit der Version 7.0 ihres Mobile-Device-Management-Produkts Afaria auf die effizientere Verwaltung von Applikationen und mobilen Endgeräten mit einer neuen Benutzerschnittstelle, einem verbesserten Workflow und Integration in das Geschäftsumfeld. IT-Administratoren sollen mit Afaria BYOD-Geräte einfach und schnell konfigurieren und absichern können. Dafür bietet es neben einem Portal, mit dem der Anwender sein Gerät selbst verwalten kann, auch das Verwalten von Applikationen, das Verschlüsseln von Unternehmensdaten sowie eine integrierte Kontrolle der Telekommunikationskosten.

Konkurrent Symantec hat sein Angebot für die Administration von Mobilgeräten ebenfalls erweitert. Neu ist unter anderem die Integration in Microsofts System Center Configuration Manager, der nun alternativ zur hauseigenen Management Platform eingesetzt werden kann. Zusätzlich zu iOS-Geräten lassen sich nun die Sicherheitsrichtlinien sowie Applikationen auf den Plattformen Android und WP7 verwalten.

Als “Mobile Security for Android” will Symantec im Spätsommer auch seine Anti-Malware-Technik und das Global Intelligence Network für Googles Mobilsystem bereitstellen. Außerdem sollen die Produkte Data Loss Prevention for Tablets und Managed PKI Service in das Gerätemanagement integriert werden. Hiermit soll sich zum einen die Übertragung sensibler Daten auf dem iPad kontrollieren lassen und zum anderen eine sicherere Geräteauthentifizierung gegenüber Firmennetzwerken und Applikationen gewährleistet werden. In Kombination mit O3 will Symantec außerdem eine sichere Nutzung von Cloud-Anwendungen auf mobilen Endgeräten gewährleisten.”

MDM-Events
Apropos heise – der Workshop iPhone, iPad und Android im Enterprise-Umfeld gibt u.A. Gelegenheit, das MDM-Tool Tarmac aus dem Hause Equinux näher kennenzulernen.

MobiLens: 41% d. Über 100 Mio. US-Smartphone-Nutzer

comScore LogoDie Mobil-Spezialisten von comScore haben in der aktuellen Ausgabe ihres MobiLens-Reports die Marktanteile von Geräteherstellern im US-Handy- und Smartphone-Markt im Zeitraum von November bis Dezember 2011 betrachtet und mit der vorhergehenden Dreimonatsperiode verglichen. Grundgesamtheit der Untersuchung sind wieder über 13 Jahre alte Mobilfunk-Kunden in den USA und deren “primär” genutztes Mobiltelefon. Die comScore-Ergebnisse zeigen wie schon länger gewohnt Samsung mit einem Marktanteil an allen Mobiles von 25,4 Prozent an der Spitze, gefolgt von LG (19,7%), Motorola (weiter schrumpfend, 13,2%), Apple (12,8%) und schließlich RIM (6,6%).

Android fehlt nicht mehr viel zu 50% Marktanteil
Beim jetzt über 101 Millionen Einheiten umfassenden US-Markt für Smartphones (+13 Prozent seit Oktober!) liegt weiterhin Android mit bis Oktober nochmals kräftig auf jetzt 48,6 Prozent (+1,2 Prozentpunkte) geklettertem Marktanteil vor iOS (29,5%), BlackBerry OS (RIM; 15,2; -2 Prozentpunkte!). Für Microsoft und Windows Phone 7 bleiben nur um einen weiteren Prozentpunkt geschrumpfte 4,4% vom Marketshare-Kuchen. Platz 5 wird von Symbian verteidigt (1,5%; -0,1 Prozentpunkte).

Mobile Content Usage
Auch die Nutzung der Mobilgeräte wurde wie stets abgefragt. Danach haben im Oktober 74,6% der US-Nutzer Textnachrichten verschickt. Die Browser-Nutzung liegt jetzt bei 48,5%. Zuvor heruntergeladene Mobile Apps nutzten 48,6% (+4,8 Prozentpunkte!). Mocial: Mobilen Zugang zu Social Networks oder Blogs suchten 35,7 Prozent über ihr Smartphone (+3,4 Prozentpunkte). Games gezockt haben 31,8% der US-Smartphone-Nutzer.

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Event: droidcon 2012

Deutsche droidcon, 13.-14.03.2012Bereits zum vierten Mal wird am 14. März die deutsche droidcon über die Bühne gehen – konkret in der Berliner Urania. Geboten werden vier Keynotes und knapp 50 Einzelvorträge. Sascha Pallenberg (u.a. Netbook News) ist einer der Keynotesprecher, Highlights des sonstigen Programms für am Android-Unternehmenseinsatz Interessierte sind etwa “Phonegap: HTML5 Apps on all major platforms”, “Cloud Desktop for BYOD”, “Android Clients for communication in agriculture” oder “Was Android-Entwickler über Windows Phone wissen sollten”.

Die vorgeschalteten kostenlosen barcamp und Hackathon finden vom 11. bis 12. März statt. Die Teilnahme an der droidcon kostet ca. 150 Euro. Programm u. Registrierungsmöglichkeit

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