Apple beim Unternehmenseinsatz vorn

www.good.comGood Technology hat gestern seinen aktuellen Device Activation Report veröffentlicht. Dieser Bericht enthält Informationen zu Aktivierungen auf Smartphones und Tablets von Unternehmenskunden (darunter “die Hälfte aller Fortune 100-Unternehmen”) des Anbieters von Identitäts- und Access Management (IAM)-Lösungen.

Der Bericht zum 4Q12 zeigt zumindest im Unternehmenseinsatz eine klare Präferenz zu iOS-Geräten. Acht der zehn beliebtesten Devices unter den Good-Kunden haben derzeit iOS als Betriebssystem.
Source: PRNewswire
Aktivierungen von Android-Geräten haben im Vergleich zu 4Q11 sogar um 6,3 Prozent abgenommen. Dennoch nehmen sie in diesem Quartal noch 22,7 Prozent aller Aktivierungen ein. Dabei handelt es sich in erster Linie um Android-Tablets. Weit abgeschlagen sind Windows Phone-Geräte, deren Aktivierungen nur 0,5 Prozent der Gesamtheit ausmachen. Weitere Ergebnisse:

  • Aktivierungen von iOS-Plattformen sind im Vergleich zum Vorjahr um 8,5 Prozentpunkte auf 77 Prozent gestiegen.
  • Beliebtestes Einzelgerät bei den Geschäftskunden war das iPhone 5 und erzielte 32% aller Aktivierungen in 4Q12.
  • Das Samsung Galaxy III war mit sechs Prozent aller Aktivierungen in diesem Quartal das beliebteste Android-Smartphone.
  • Obwohl das iPad die Tablet-Aktivierungen mit 93,2 Prozent deutlich dominiert, gewinnen Tablets mit Android-Betriebssystem an Bedeutung. Android stieg von 2,7 auf 6,8 Prozent aller Tablet-Aktivierungen im Laufe des Jahres 2012.
    Zu den beliebtesten Android Tablets zählen Samsung Galaxy Tab, gefolgt von Motorola Droid Xyboard, Samsung Galaxy Note, Asus Transformer, Kindle Fire und Motorola Xoom.
  • Wie im letzten State of BYOD-Bericht von Good deutlich wird, implementieren viele der großen sicherheitsbewussten und hochregulierten Unternehmen bereits BYOD, während die Anzahl der Unternehmen, die keine Pläne haben, Bring Your Own Device zu unterstützen, rapide abnimmt.

zum Download des Activation Report (PDF)

MM: Mobile Werbung nach Branchen betrachtet

millennial media_smart report 1212Millennial Media (MM) ist ein Spezialist für mobile Werbung und Kampagnen. Gerade wurde der aktuelle S.M.A.R.T.-Report (Scorecard for Mobile Advertising Reach and Targeting) mit Q312-Daten veröffentlicht, der u.a. mobile Kampagnen nach Branchen betrachtet. Aus den Ergebnissen:

  • Erneut stellte der Mobilfunk die stärkste Branche auf der MM-Werbeplattform. Deutlich gewachsen ist die jetzt auf Platz 5 liegende Reisebranche – Mobile Kampagnen von Reiseanbietern haben um 430 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zugelegt.
  • Noch schneller wuchs nur Automotive (+570%). Auch die mobile Werbung für behördliche Angebote (E-Government) kletterte um 300 Prozent, schaffte es damit aber noch nicht in die US-Top 10.
  • Kampagnenziele waren im dritten Quartal: Erhöhte Marktpräsenz (26%), Traffic-Generierung (und hier besonders zu den Social Media Sites der Werbetreibenden; 23%), Registrierungen (17%), erhöhtes Markenbewusstein (16%), Unterstützung einer Produkteinführung (11%) und verstärkter Filialbesuch (7%).
  • Device Mix nach Ad Impressions: Smartphones 75%, Connected Devices ohne Telefonie 20% und nur noch 5% für “dumme” feature phones
  • OS Mix nach Ad Impressions: Android 52%, iOS 34%, BlackBerry OS 8%, Windows 5%, Symbian 1%.
  • Die Top 5 der Tablets nach Impressions: 1. Apple iPad, 2. Samsung Galaxy Tab, 3. Amazon Kindle Fire, 4. Acer Iconia, 5. Motorola Xoom.

zur Registrierung u. Download des jeweils aktuellen S.M.A.R.T.-Reports

Apple-Geräte bei Mobile Ads noch vorne

millenial media logoKürzlich erschien die aktuelle Ausgabe des vierteljährlichen “Mobile Mix”-Reports der Spezialisten für mobile Werbung und Kampagnen von Millennial Media (MM). Aus den Ergebnissen:

  • Die Top 15 der Geräte-Hersteller nach Ad Impressionsim MM-Netzwerk beginnen so: 1. Apple (31% aller Impressions), 2. Samsung, 3. HTC, 4. RIM, 5. Motorola.
  • Das obere Ende der Top 20 aller Geräte nach Impressions liest sich so: 1. iPhone (16% aller Impressions), 2. Samsung Galaxy S, 3. BlackBerry Curve, 4. Samsung Galaxy 5, 5. Samsung Galaxy Ace.
  • MMs Top 5 unter den Tablets: iPad, Galaxy Tab, Kindle Fire, Acer Iconia, Motorola Xoom.
  • 75% aller Impressions stammen von Smartphones.
  • Trotz Apple als dominierendem Gerätehersteller (iPhone, iPad und iPod touch) liegt Android mit 52 Prozent im Betriebssytem-Mix nach Impressions weit vor iOS (34%), BlackBerry OS (8%), Windows (5%) und Symbian (1%).
  • Aus werblicher (abermals Impressions-basierter) Sicht sind dies die Top 10-App-Genres: 1. Games, 2. Music & Entertainment, 3. Communications, 4. Mobile Social Media (Mocial), 5. Productivity & Tools, 6. Sports, 7. Books & Reference, 8. Weather, 9. News, 10. “Dating”.

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Kindle Fire zünde(l)t im Tablet-Markt

comScore LogoDie Mobil-Spezialisten von comScore haben sich in einer aktuellen Ausgabe ihrer Device Essentials-Analysen den weltweiten Tablet-Markt und die Mediennutzung auf Tablet-Rechnern genauer angesehen. Aus den Ergebnissen:

  • Amazons Kindle Fire konnte seinen Marktanteil bei den Android-basierten Tablets in nur zwei Monaten von 1211 bis 0221 auf 54,4 verdoppeln. Auf Platz 2 mit deutlichem Abstand folgt die Samsung Galaxy Tab-Produktfamilie (15,4%) sowie das Motorola Xoom (7%).
  • Der Medienkonsum bei Tablets korreliert direkt mit der Display-Größe: Auf 10″ Tablets (z. B. Appe iPad) wurde eine um 39 Prozent größere Medienkonsumrat als auf den kleineren 7″-Geräten (z. B. Amazon Kindle) festgestellt. Hierfür hat comScore Brower Page Views pro Tablet verglichen.

Lesetipp: Android Magazin

Der Strom der Print-Titel aus der “Mobile”-Abteilung reißt vorläufig nicht ab. Mit dem “Android Magazin” zielt der in Perg/Österreich ansäßige CDA Verlag durchaus hoch: Es gibt ein Redaktionsbüro in Berlin und das Mag wird in Deutschland, Österreich, Schweiz und Luxemburg vertrieben (ließ sich allerdings bei mehreren grundsätzlich prächtig sortierten Köln/Bonner Reisepressebuchhandlungen nicht ausmachen). Das aus Sicht von Herausgeber Harald Gutzelnig “erste deutschsprachige, regelmäßig erscheinende Android-Magazin” ging bereits am 10. Juni mit der Juli-/August-Nummer an den Start. Diese lag uns auch zur Lektüre vor, bei der zunächst das frische, bildfreudige und lesefreundliche Layout auffiel.

Laut Chefredakteur Raphael Schön und Redaktionsleiter Andreas Gutzelnig hält sich die Redaktion besonders viel auf die über 100 App-Tests zugute, “da das volle Potenzial eines Android-Gerätes nur mit den richtigen Apps voll ausgereizt werden kann”. Zuvor aber gibt es lifestylige News, die Rubriken Report (Android 3; nichts, was nicht vor 3 Monaten schon auf heise.de gestanden hätte) sowie Technik: Zum einen mit Hardware-Tests zu Samsung Galaxy S2, LG Optimus Speed, Sony Ericsson Xperia Arc, Google Nexus S (Samsung), HTC Incredible S, die u.a. durch die Farbcodes auch Schnell-Lesern auf einen Blick zugänglich sind. Zum anderen mit dem Überblick “Die besten Android Smartphones”, der zusätzlich das Xperia Play, das Desire Z, das Wildfire S sowie von Motorola Defy und Milestone 2 würdigt. Der Versuchung, den Testpark mit den verschiedenen iPhone-Generationen ganz oder in einzelnen Referenzpunkten zu vergleichen, wird dabei komplett widerstanden. Nützlich, besonders für alle, die jetzt noch unentschlossen sind, ist der folgende Beitrag “Ausblick auf kommende Smartphones”, der auflistet, was die Hersteller für 2011 noch angekündigt haben – und mit welchen Spezifikationen.

Die nächste Strecke huldigt dem Breiten, Flachen und titelt “2011 – Das Jahr der Android Tablets” (hier gibt es allerdings Experten, die das noch ganz anders berurteilen. Aus Glanzkinder-Sicht lässt sich immerhin dazu sagen, dass auf die mobileTicker-App for Android bereits zu knapp 9 Prozent allein vom Samsung Galaxy Tab zugegriffen wird): Hier kommen neben besagtem Samsung-Flachmann das Motorola Xoom, Acer Iconia A500 und LG Optimus Pad zu Ihrem Recht. Wieder wird auch ein Ausblick auf kommende Tablets gegeben, darunter das Nexus-Tablet (LG).

Gadgets und Zubehör ist eine weitere Rubrik, die so spaßige Dinge wie eine Skibrille mit Head mounted display, eine Smartphone-Fernbedienung (Sony Ericsson LiveView) oder so erzpraktische wie externe Tastaturen (NoName/Amazon) aufführt.

Endlich ist nun auch die Rubrik Apps erreicht, mit ihrem Glanzstück “Die 100 besten Apps”. Weitgehend Market-analog gegliedert nach dem Saisonthema Urlaub, Navigation und Reisen, Büro & Finanzen (die üblichen Verdächtigen wie Documents To Go), Nachrichten & Wetter (schmerzlicherweise ohne mobileTicker ;-) ), Bildung & Wissen, Soziale Netze & Kommunikation, Sport, Gesundheit & Fitness, Shopping & Lifestyle, Musik & Unterhaltung, Grafik & Fotografie, Tools & Gadgets und natürlich Spiele. Vorgeschaltet ist ein kleines How-to (Apps installieren, löschen, QR Codes) für Newbies. Die Rezensionen sind auf den Punkt und inhaltlich sowie sprachlich deutlich über dem Niveau von Apps&Co. etc. Beispielsweise wird die schreckliche XING-App zurecht gegeisselt. Eine Note von bis zu fünf Androiden-Männlein gibt schnellen Überblick. Wer es noch schneller braucht, blättert gleich bis zu den Überblicksseiten 68-71.

Die fortgeschrittenen, freiheitsliebenden unter den Leser adressiert die Anleitung “Android Handy rooten” (vgl. Jailbreak) unter Tipps. Hier finden sich auch Hinweise auf App Stores für Endgeräte mit Root-Rechten sowie der Verweis auf die XDA-Community für Custom-ROMs. Allerwelts-Tipps zur Verlängerung der Akku-Standzeit oder zum Smartphone-Schutz runden eine gelungene Erstausgabe (84 Seiten) ab. Detailkritik: Eine Inhaltsangabe und Erläuterungen zur Heft-CD (die Tools für Smartphones und Tablets sowie Video-Reviews enthält) werden vermisst. Das Einzelheft kostet 5,90 Euro (kein Abo-Preis und keine Erscheinungsfrequenz angebeben, es sieht aber nach zunächst zweimonatiger Erscheinungsweise aus). Fazit: eine mehr als willkommene Bereicherung der Szene, ****.

Leseprobe Ausgabe 2 (ab morgen im Handel) u. Bestellmöglichkeit>